Die SAMSTAG-PRESSE – 27. NOVEMBER 2021

Die SAMSTAG-PRESSE – 27. NOVEMBER 2021

Foto: Sir Simon Rattle_© Astrid Ackermann_musica viva_BR

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SAMSTAG-PRESSE – 27. NOVEMBER 2021

München
Ein Abend mit dem neuen Chef
Simon Rattle und das BR-Symphonieorchester kommen mit Mahlers neunter Symphonie in die Isarphilharmonie. Wegen der Corona-Auflagen dürfen nur 450 Zuschauer im Saal dabei sein. Miterleben aber kann das Konzert die ganze Welt.
SueddeutscheZeitung

Berlin
Ab Samstag setzt Berlins Kultur auf Maske
https://www.bz-berlin.de/kultur/ab-samstag-setzt-berlins-kultur-auf-maske

Frankfurt
Opernbesuch in Corona-Zeiten: Das Haus ist zu voll, das Haus ist zu leer
Frankfurter Allgemeine

Peter Sommeregggers „Klassikwelt 114“: Irmgard Seefried
Die 1919 in einem Dorf im Allgäu geborene Tochter eines Schullehrers erhielt schon frühzeitig von ihrem Vater Gesangsunterricht. Als diese aber den Wunsch äußerte, den Gesang zum Beruf zu machen, war er anfangs nicht begeistert von dieser Idee. Die junge Irmgard hielt aber auch an ihrem Plan fest, als sie ihren Vater durch einen Autounfall als Siebzehnjährige verlor. Sie absolvierte das Konservatorium in Augsburg und wurde bereits 1940 an das Theater in Aachen engagiert, an dem zu dieser Zeit Herbert von Karajan Generalmusikdirektor war. Der erkannte das Potential der jungen Sängerin und erarbeitete mit ihr Partien des jugendlich-lyrischen Faches.
Der Name der jungen Sopranistin scheint sich schnell verbreitet zu haben, denn 1943 sang sie bereits an der Semperoper in Dresden und an der Wiener Staatsoper bei Karl Böhm vor. Der engagierte sie vom Fleck weg für die Eva in den „Meistersingern von Nürnberg“ in Wien. Dies sollte der Beginn einer dreißigjährigen, erfolgreichen Karriere an diesem Haus werden.
Klassik-begeistert.de

München
Oper unter dem Damoklesschwert eines drohenden Lockdowns:
Münchens „Carmen“ begeistert dezimiertes Publikum
von Dr. Petra Spelzhaus
Klassik.begeistert.de

Nürnberg
Ganz große Oper
Die Frage, wohin exakt eine Ausweichspielstätte soll, treibt Nürnbergs Stadtpolitik auseinander. Am Ende könnte sogar das Ende des Rathausbündnisses stehen.
https://www.sueddeutsche.de/bayern/nuernberg-opernhaus-rathausstreit-1.5473259

Hamburg/Elbphilharmonie
Händel hat im Himmel gejubelt
Julia Lezhneva verzaubert die Elbphilharmonie
Dieses Koloraturwunder ist wirklich Weltklasse. Julia Lezhnevas Töne perlen anmutig wie von einem anderen Stern. So rein, so klar, so sanft und auch immer wieder kraftvoll.
von Andreas Schmidt
Klassik-begeistert.de

Dresden
Vorzeitige Schließzeit-Verlängerung in Leipzig: Machen auch Dresdens Kulturhäuser länger zu?
TAG24.de

Kommentar
Vergesst die Klassik-Grammys!
Kann man die Klassik-Grammys überhaupt ernstnehmen? BR-KLASSIK-Redakteur Bernhard Neuhoff meint: Natürlich nicht!
BR-Klassik.de

Graz
Deutscher Dramaturg Ulrich Lenz wird Intendant der Oper Graz
Der Deutsche Dramaturg Ulrich Lenz wird ab der Saison 2023/2024 die Intendanz an der Grazer Oper übernehmen. Nora Schmid, die derzeit die Oper leitet, wird 2023 an die Spitze der Dresdener Semperoper wechseln.
Die Presse.com

Ulrich Lenz übernimmt Oper Graz
Die Intendantin der Oper Graz, Nora Schmid, wechselt bekanntlich 2024 an die Semperoper nach Dresden. Mit dem Dramaturgen Ulrich Lenz wurde nun am Freitag ihr Nachfolger präsentiert.
https://steiermark.orf.at/stories/3131711/

Ulrich Lenz wird 2023 neuer Intendant der Grazer Oper
Der gebürtige Schwabe war lange als Chefdramaturg der Komischen Oper Berlin für den Aufstieg des Hauses mitverantwortlich
Der Standard.at

Ulrich Lenz wird Intendant der Oper Graz
WienerZeitung.at

Innsbruck
Irene Girkinger wird Intendantin des Tiroler Landestheaters
Ab der Spielzeit 2023/24 folgt die derzeitige Intendantin der Vereinigten Bühnen Bozen auf Johannes Reitmeier
Der Standard

Irene Girkinger wird Intendantin des Tiroler Landestheaters
Die Intendantin der Vereinigten Bühnen Bozen folgt ab der Spielzeit 2023/24 auf Johannes Reitmeier.
Kurier.at

Deutschland
Grüne als Nachfolgerin von Grütters. Claudia Roth wird Kulturstaatsministerin
Die Grünen haben entschieden: Die frühere langjährige Parteivorsitzende Claudia Roth wird das Amt der Kulturstaatsministerin bekleiden.
Tagesspiegel.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Rom
Lend me your ears: world premiere of Giorgio Battistelli’s Julius Caesar charms Rome
backtrack.com

Madrid
Teatro Real Announces Multiple Cast Changes for “Nabucco”
https://operawire.com/teatro-real-announces-multiple-cast-changes-for-nabucco/

London
The Hilarious, Heartbreaking Life and Music of Malcolm Arnold
He was one of the most popular British composers of his time, but there are few celebrations of Arnold’s centenary this year.
The New YorkTimes

Boston
Nelsons brings thoughtful individuality to Brahms with BSO
bostonclassicalreview

Shanghai
Jaguar Shanghai Symphony Orchestra Hall 2021 Review: AI Variation
operawire.com

Sydney
Australian Ballet is back with a bang in its Celebration Gala!
bachtrack.com

Recordings
Matthew Aucoin’s Orphic Moments speaks with a distinctive voice
This new survey of the young American composer’s music captures his captivating sound performed with two orchestral companies
https://www.ft.com/content/7d9e6aab-a9fd-403d-9326-e6db1dd5392c

LEBRECHT LISTENS | Restorative Brahms From One Of The Best Orchestras In America
ludwig.van.com

Sprechtheater

Wien
Volkstheater Wien wird erst 2022 wieder öffnen
Intendant Kay Voges plant Spielbetrieb erst ab 7. Jänner. Theater Center Forum traf ähnliche Entscheidung bereits am Mittwoch.
WienerZeitung.at

Medien

ORF
„Tolle Reise!“: Caroline Athanasiadis gewinnt „Dancing Stars“
Die Siegerin der 14. Staffel des ORF-Show-Events „Dancing Stars“ steht fest! Die Moderatoren Mirjam Weichselbraun und Norbert Oberhauser verkündeten nach einem spannenden Finale, dass Caroline Athanasiadis und Danilo Campisi die „Dancing Stars 2021“ sind. Es sei eine „tolle Reise“ gewesen, freute sich die Kabarettistin. „Ich danke dem Publikum, Danilo hat sich das so verdient, er hat so hart gearbeitet“, lobte sie ihren Tanzpartner.
https://www.krone.at/2566134

Wien
Verwaltungsgericht: Stadt Wien muss Inseratenkosten offenlegen
Die Rechercheplattform „Dossier“ setzte sich in jahrelangem Rechtsstreit durch. Die Stadt habe ihnen zufolge eine Gesetzeslücke ausgenützt, wonach Inseratengeschäfte nicht gemeldet werden müssen, wenn das Medium seltener als vier Mal pro Jahr erscheint
Die Presse.com

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Unter’m Strich

61 Sprüche über Charakterstärke und Autorität
Nichts ist langweiliger als Charakterlosigkeit und Menschen, ohne Ecken und Kanten. Wir möchten uns an Menschen reiben können und Gespräche und Diskussionen entfachen. Das liegt in unserer Natur.
Eine echte Erscheinung oder Persönlichkeit macht aber auch aus, dass sie neue Wege geht, entgegen der Masse. Wer nachhaltig und zukunftsorientiert lebt, schwimmt beispielsweise aktuell noch etwas gegen den Strom und zeigt klare Kante. Bis der Lebensstil schlussendlich einmal fester Bestandteil unserer globalen Gesellschaft wird.
Gefunden von TTT
https://www.careelite.de/personlichkeit-zitate-charakter-sprueche/

Katharina die Große, Kaiserin des Impfens
Wie die russische Zarin ihre Untertanen zur Pockenimpfung animierte – und ihren Impfarzt vor möglichem Volkszorn schützte.
Die Presse.com

„Licht ins Dunkel“
Unfassbar: Wir sind im Lockdown, und im ORF wurde getanzt
Mit ihrer horrenden Optik hat die große „Licht ins Dunkel“-Gala im ORF wütende Reaktionen provoziert: Während das ganze Land im harten Lockdown verharrt, Konzerte abgesagt und Lokale zugesperrt sind, tanzten Mittwochabend vor laufender Kamera Prominente im Frack zu den Klängen von „Live Is Life“. Mit dabei: Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Kanzler Alexander Schallenberg und Vize Werner Kogler.
https://www.krone.at/2565350#comment-list

Kritik an „Licht ins Dunkel“-Gala im Lockdown – ORF: „Gab keine Aftershowparty“
Sondern 35 Minuten Verabschiedung von Mitwirkenden – Laut ORF waren Studiogäste 2G-überprüft und tagesaktuell getestet
Der Standard.at

RKI warnt vor Fleischfondue und Raclette zu Weihnachten
Jede Familie hat ihre Traditionen, was über die Feiertage auf den Tisch kommt und das ist ganz wunderbar so. Fleischfondue und Raclette gehören sicherlich zu den Lieblingsessen zu Weihnachten und Silvester, weil man dabei so schön zusammensitzt und gemeinsam das Essen zubereitet. Eine neue Studie des Robert-Koch-Instituts (RKI) warnt aber vor Fleischfondue und Raclette, weil es das Risiko für bestimmte Durchfallerkrankungen steigert
NTV.de

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 27. NOVEMBER 2021)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 27. NOVEMBER 2021)

Quelle: onlinemerker.com

STREAMING-PROGRAMM DER WIENER STAATSOPER

Sollten Sie heute zu keiner Party eingeladen sein (was unsere höchsten Politiker dürfen – siehe unten mit Fotobeweis – dürfen die Untertanen wohl auch) oder gar selbst eine veranstalten, dann schauen Sie sich die Staatsoper-Streams an. Ansteckungsgefahr ist dabei keine gegeben – und in die eigene Wohnung kommen Sie vermutlich auch ohne Testung!

ZUM STREAMING

WIEN/ Staatsoper/ Staatsballett: DON QUIXOTE – der Mann von La Manche kehrt zurückOnline Merker
Maria Yakovleva, Denis Cherevychko. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Samstag, 27. November 2021, 19.00 Uhr – Ballett
Ludwig Minkus (arr. John Lanchbery)
DON QUIXOTE (2016)
Musikalische Leitung: Kevin Rhodes
Choreographie: Rudolf Nurejew
Mit u.a. Maria Yakovleva, Denys Cherevychko, Olga Esina, Kamil Pavelka

Sonntag, 28. November 2021, 19.00 Uhr
Richard Wagner
DER FLIEGENDE HOLLÄNDER (Vorstellung vom 12. September 2014)
Musikalische Leitung: Graeme Jenkins
Inszenierung: Christine Mielitz
Mit u.a. Bryn Terfel, Peter Rose, Ricarda Merbeth, Norbert Ernst
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Premiere / Frankfurter Erstaufführung vom 5. Dezember 2021

Oper in vier Akten
Text vom Komponisten nach der Erzählung von Nikolai W. Gogol
In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle
Inszenierung: Christof Loy
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Ursula Renzenbrink
Licht: Olaf Winter
Choreografie: Klevis Elmazaj
Flugchoreografie und Stuntkoordiation: Ran Arthur Braun
Chor: Tilman Michael
Dramaturgie: Maximilian Enderle

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Julia Muzychenko (Oksana), Georgy Vasiliev (Wakula; mit gestreiftem Schal) und Anthony Robin Schneider (Panas; mit grauer Mütze) sowie im Hintergrund Ensemble. Foto: Monika Rittershaus für Oper Frankfurt

Wakula: Georgy Vasiliev
Oksana: Julia Muzychenko
Solocha / Frau mit violetter Nase: Enkelejda Shkosa
Tschub: Alexey Tikhomirov
Teufel: Andrei Popov
Panas: Anthony Robin Schneider
Der Bürgermeister: Sebastian Geyer
Der Diakon Ossip: Peter Marsh
Die Zarin: Bianca Andrew
Pazjuk: Thomas Faulkner
Frau mit gewöhnlicher Nase: Barbara Zechmeister

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Andrei Popov (Teufel). Foto: Monika Rittershaus für Oper Frankfurt

Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

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WIENER BURGTHEATER SPIELT DIGITAL WEITER

Burgtheater Wien startet mit generativem Design in die neue Spielzeit – Design Tagebuch

Mit dem erneuten Lockdown wurde auch das Burgtheater gezwungen, alle Vorstellungen bis einschließlich 12. Dezember ersatzlos abzusagen. Die Proben für die geplanten Premieren werden jedoch fortgesetzt. Der neue Premierentermin für die Inszenierung Die Ärztin ist der 23. Dezember 2021 und die Premiere von Monster wurde auf den 29. Dezember 2021 gelegt.

Der Kartenkauf für alle Vorstellungen ist bis auf weiteres ausgesetzt, jedoch sind Kartenvorbestellungen für alle Termine ab dem 13.12.2021 über die Burgtheater-Website: www.burgtheater.at, per E-Mail:
und telefonisch: +43 (0)151444 4440 möglich.

Doch auch wenn die Zuschauer*innen nicht ins Burgtheater kommen dürfen, bietet das Burgtheater seinem Publikum zu Hause ein vielseitiges Programm mit Lesungen der Ensemblemitglieder Elisabeth Orth und Markus Meyer, Gesprächen zu verschiedenen Werken des Repertoires mit Schauspieler*innen und Regisseuren sowie mit Adventlesungen ein Angebot für Kinder und Familien. Bei unterschiedlichen Workshops des BURGTHEATERSTUDIOS können Theaterfans sich über Zoom von ihrem Wohnzimmer aus beteiligen.

Ausführliche Informationen zu unserem Online-Programm entnehmen Sie bitte der Burgtheater-Website.

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Wiener  Volkstheater-Wiederöffnung am 07.01.

Das Volkstheater setzt im erneuten Lockdown auf ressourcenschonende Planung und Aufnahme des Spielbetriebs im Jänner.

Mit Blick auf die große Unsicherheit, wann und wie die Theater tatsächlich wieder aufsperren dürfen, und den dafür benötigten Vorbereitungszeitraum für eine Wiedereröffnung sowie zur Vermeidung ständiger Verschiebungen und eines nicht enden wollenden Ausnahmezustands für alle Mitarbeiter*innen, hat sich das Volkstheater dazu entschlossen, den regulären Spielbetrieb erst am 07. Jänner 2022 wieder aufzunehmen.

„So wichtig der erneute Lockdown auch ist, für das Volkstheater kommt er zum erdenklich schlechtesten Zeitpunkt. Das zarte Pflänzchen des Wachstums und Ankommens ist niedergetrampelt worden und wir müssen wieder von Neuem anfangen. Ein Neustart im Jänner schafft Planungssicherheit für das Haus und das Publikum.“ – Kay Voges, künstlerischer Direktor.

Vom Wechsel der künstlerischen Leitung zu Beginn der Pandemie, über die Sanierung des Volkstheaters bis zu den Lockdowns – das neue Team hat schon viele Herausforderungen gemeistert. Es entstanden innovative Produktionen wie „Black Box“ und „Tausend Wege – Ein Telefonat“, Streaming-Formate sowie eine kurze Preview-Eröffnung im Rahmen des Housewarmings vor dem Sommer. Seit September konnte unter Auflagen das erste Mal ein laufender Spielbetrieb mit stetig wachsendem Publikumsinteresse stattfinden. Der erneute Lockdown führt zu dispositionellen Engpässen – drei Produktionen stehen vor der Premiere – die eine Planung und Wiederaufnahme des Spielbetriebs mit entsprechendem Vorlauf erst im Jänner sinnvoll zulassen.
Mit Start des Lockdowns wurde, wie in vielen anderen Theaterbetrieben in Österreich, Kurzarbeit für den überwiegenden Teil der Belegschaft in Anspruch genommen. Dies trägt zur Absicherung der wirtschaftlichen Stabilität des Volkstheaters bei.

Der Spielplan für Jänner inkl. der neuen Premierentermine und allen Informationen zu den Produktionen erhalten Sie kommende Woche.

Der Vorverkauf für alle Termine im Jänner beginnt am 10. Dezember.
Bereits gekaufte Karten für Produktionen ab dem 07. Jänner 2022 behalten ihre Gültigkeit. Kartenkäufe für die abgesagten Termine (22.11.2021 bis 01.01.2022) können beim Kartenservice des Volkstheaters telefonisch (+43 1 52111-400) oder per E-Mail /">() rückabgewickelt werden oder nach Start des Vorverkaufs ab 10. Dezember umgetauscht werden.

Beste Grüße aus dem Volkstheater

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MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK: ONLINE-STREAM-REIHE FÜR KINDER

Der Musikverein für Steiermark startet eine ONLINE-STREAM-Reihe für Kinder. Um auch im Lockdown Musikerlebnisse für unser junges Publikum möglich zu machen, präsentiert der Musikverein ab  26.11.2021 alle zwei Wochen einen Planeten aus der Suite für großes Orchester „Die Planeten“ von Gustav Holst.
Thomas Platzgummer dirigiert dabei das Landesjugendsinfonieorchester Steiermark. Kindgerecht aufbereitet werden die Musikstücke durch die Erzählungen von Marko Simsa.
Die Streams finden Sie ab heute im Zweiwochenrhythmus kostenlos in unserer Mediathek auf www.musikverein-graz.at

REIHE KINDERKONZERT – DIE PLANETEN
Start: Freitag, 26.11.2021
Uhrzeit: ab 15:30 Uhr – STREAM ONLINE

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Absperren, kontrollieren und strafen – und selbst große Galas feiern!
Unfassbar: „Licht ins Dunkel“. Wir sind im Lockdown, und im ORF wurde getanzt

Es scheint mir keineswegs klug, die Bevölkerung mit solchen Auftritten zu provozieren. Als Politiker hätte ich dort meine karitative Aufgabe erledigt, aber wäre dann „abgerauscht“. Das hätte wohl jeder verstanden. Die „Niemande“ sollen feiern, klatschen u.s.w., die interessieren auch niemand und haben keine Vorbildfunktion zu erfüllen.

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Denen sei es noch verziehen, denn das sind größtenteils Niemande. Foto: Screenshot

Wir sind im Lockdown, und im ORF wurde getanzt – am Mittwoch 24.11.2021
Mit ihrer horrenden Optik hat die große „Licht ins Dunkel“-Gala im ORF wütende Reaktionen provoziert: Während das ganze Land im harten Lockdown verharrt, Konzerte abgesagt und Lokale zugesperrt sind, tanzten Mittwochabend vor laufender Kamera Prominente im Frack zu den Klängen von „Live Is Life“. Mit dabei: Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Kanzler Alexander Schallenberg und Vize Werner Kogler.

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Aber wen gewahrt mein Auge da? Den Bundespräsidenten mit Gattin, rhythmisch klatschend. Vorbilder? Foto: Screenshot

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Der Vizekanzler und „Seine Durchlaucht“, der Bundeskanzler. Foto: Screenshot

http://www.krone.at/2565350#comment-list

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Wo bleibt der Mindestabstand, Herr Bundeskanzler? Gilt der nur für die Untertanen, den Pöbel? Foto: Stream Kronen Zeitung

Ohne Mindestabstand und ohne Maske ließ er sich mit Joachim Bankel, dem Chef des Clubs „Babenberger Passage“ ablichten – nur wenige Tage, nachdem der harte Lockdown für Millionen Österreicher in Kraft trat und soziale Kontakte auf ein Minimum reduziert werden mussten.

ORF zu medialen Berichten anlässlich LICHT INS DUNKEL-Gala 

Wien (OTS) – Die mehr als dreistündige LICHT INS DUNKEL-Gala erbrachte einen Spendenerlös von 3,3 Millionen Euro, war ein großer Erfolg und wurde vom Publikum hoch benotet. Sämtliche für die Produktion geltenden Sicherheitsmaßnahmen (u. a. 2G+) wurden von den Mitwirkenden eingehalten.

Zu den medialen Berichten über eine angebliche Aftershowparty nach der Gala hält der ORF fest: Es gab nach Ende der live übertragenen TV-Produktion keine Aftershowparty. Nach der Live-Sendung wurden die Mitwirkenden, die sich 180 Minuten in den Dienst der guten Sache gestellt haben, verabschiedet. Es dauerte ungefähr 35 Minuten, bis die letzten anwesenden Politikerinnen und Politiker sowie Prominente, die an den Spendentelefonen saßen, den ORF verlassen hatten. Dabei wurden offenbar von einzelnen Mitwirkenden Erinnerungsfotos gemacht, die aus dem Kontext gerissen den falschen Eindruck einer Partysituation erwecken können. Nach der Verabschiedung verließen in weiterer Folge auch die an der Produktion beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Produktionsort.

Zitat Ende

Soweit die Darstellung des ORF

Hier aber ein Video der Kronen-Zeitung, das sehr wohl Richtung Party deutet

https://www.krone.at/2565350#comment-list

Schauen Sie sich das Video an. Ich manipuliere nicht, lass mich aber auch nicht gerne als dumm verkaufen!

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GERHARD CREPAZ  08.08.1945 – 24.11.2021

Mit großer Trauer geben wir den unerwarteten Tod meines Ehemannes, unseres Vaters und Großvaters Gerhard Crepaz bekannt.
Als Pionier in vielen Bereichen der darstellenden Kunst prägte er gemeinsam mit seiner Frau Maria das österreichische Kulturleben: Allem voran als künstlerischer Leiter der Galerie St. Barbara, die er zu internationalem Ansehen brachte.
Er war von vielen geschätzt und von einigen gefürchtet für seine kompromisslose Hingabe zur Kunst und für seine unkonventionelle Art diese zu vermitteln. Gerhard Crepaz war ein großer Kulturbegeisterer. Ganz nach John Cages Motto „Happy New Ears“ arbeitete er unermüdlich daran, Lust auf das Unerhörte und Ungesehene zu machen – sei es in seiner Tätigkeit als Musikprofessor, Journalist, Kulturvermittler oder künstlerischer Leiter renommierter Veranstaltungsreihen und Festivals.

Als Journalist arbeitete Gerhard Crepaz u.a. für den ORF, die RAI Bozen, den Bayerischen Rundfunk, den Deutschlandfunk, sowie die Zeitungen Tiroler Tageszeitung, Salzburger Nachrichten, Der Standard und diverse internationale Fachzeitschriften. Er gestaltete zahlreiche Sendungen für Ö1: „Musik hören – Musik verstehen“, „Österreichische Musikgalerie“ sowie die Reihe „Wege zur Neuen Musik”, die mit großem Erfolg ausgestrahlt wurden und mehrere Generationen für zeitgenössische Musik begeisterte. 1974 unterstützte er den Komponisten Joseph Anton Riedl beim Aufbau des Kulturforum Bonn-Center.

Nach und neben diesen Tätigkeiten arbeitete der „Kulturanimator“ – wie er sich selbst augenzwinkernd nannte – unermüdlich daran, das Land Tirol zum Kulturland zu machen. Für ihn war eine offene Geisteshaltung keine Frage von Provinz oder Großstadt.

Zeitgenössische Komponistengrößen wie György Ligeti, Karlheinz Stockhausen, Conlon Nancarrow, Steve Reich, Cornelius Cardew, Dieter Schnebel, Klaus Huber, Terry Riley und John Cage waren auf Initiative von Gerhard Crepaz zu Gast in Hall. Heutige Weltstars lud er als noch völlig unbekannte Nachwuchskünstler zum Österreichdebut in die mittelalterliche Kleinstadt ein: darunter das Alban Berg Quartett, Hespèrion XX mit Hopkinson Smith, Larry Alpert, Montserrat Figueras und Jordi Savall sowie Il Giardino Armonico. So wurde Hall zur „heimlichen Kulturhauptstadt Tirols”, wie Max Weiler einst meinte.

Generationen von jungen Kulturbegeisterten wurden durch seine Arbeit geprägt und zum eigenen künstlerischen Tun ermuntert. Er setzte sich als Programmmacher und Veranstalter früh für die Begegnung von verschiedensten Kulturen ein u.a. mit Formaten wie den „Randfesten” (1972, 1974) und 1989 mit der Gründung von „Musik der Religionen”, das jetzige „Osterfestival Tirol”. 1992 bis 1995 initiierte Gerhard Crepaz mit „Tanz.Theater.Tanz” das erste zeitgenössische Tanzfestival in Tirol. Auch die Zusammenarbeit unter den lokalen Kulturinitiativen war ihm ein großes Anliegen – u.a. als Mitbegründer der Tiroler Kulturinitiativen / TKI und als Freund und Mentor vieler Kulturschaffender. Gerhard Crepaz war überzeugt von der Kraft der Utopie Kunst. Er war ein echter Weltverbesserer.

Seine Pionierarbeit in Tirol war oft geprägt durch das Ankämpfen gegen Widerstände. Sein Wirken wurde schließlich auch von offizieller Seite gewürdigt: Verleihung des Professorentitels durch den Bundespräsidenten, Österreichischer Kunstpreis für Musik (gemeinsam mit Maria Crepaz), Ehrenbürger der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und Ehrenzeichen der Stadt Hall.

Seine messerscharfen Beobachtungen, seine geradezu kindliche Freude an und mit seinen Mitmenschen, sein Strahlen, seine Phantasie, seine Leidenschaft und sein Aufblühen in der Musik und in seiner Familie werden uns fehlen.
Maria, Christoph, Hannah, Lukas und Sarah mit ihren Familien

Von Freitag 3. bis Sonntagabend 5. Dezember besteht die Möglichkeit sich in der Aufbahrungskapelle des Haller Friedhofs zu verabschieden.

Der Termin für den Gedenkgottesdienst sowie für die Urnenbeisetzung wird aufgrund des derzeitigen Lockdowns zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

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ORF III am Wochenende: Premiere für „André Hellers Hauskonzerte: Rudolf Buchbinder“ im zweiteiligen „Erlebnis Bühne“-Abend

Außerdem: Fünfteiliger Russland-Themenabend in der „zeit.geschichte“ mit „Putins Russland“, Live-Gottesdienst aus dem Stephansdom

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information präsentiert am Sonntag, dem 28. November 2021, im Hauptabend eine neue Ausgabe von „André Hellers Hauskonzerte“ mit dem beliebten Pianisten Rudolf Buchbinder, der am 1. Dezember seinen 75. Geburtstag begeht. Am Morgen überträgt ORF III außerdem einen Gottesdienst aus dem Wiener Stephansdom. Bereits am Samstag, dem 27. November, begibt sich die „zeit.geschichte“ im Rahmen eines fünfteiligen Themenabends auf die Spuren der jüngeren Historie Russlands, beginnend mit dem Dokudreiteiler „Putins Russland“.

Samstag, 27. November

Tagsüber am Samstag zeigt ORF III alle Folgen der 1994 gedrehten fünfteiligen ORF-Serie „Der Spritzen-Karli“ (ab 12.00 Uhr) mit Karl Merkatz als beherztem freiwilligen Feuerwehrmann.

Zum Auftakt des Russland-Themenabends in der „zeit.geschichte“ steht „Putins Russland“ auf dem Programm. Der Dreiteiler rekonstruiert Wladimir Putins Aufstieg an die Macht und lässt dabei Journalistinnen und Journalisten, Expertinnen und Experten sowie Wegbegleiter des russischen Präsidenten zu Wort kommen. Der erste Teil um 20.15 Uhr erzählt Putins Werdegang „Vom Spion zum Präsidenten“ nach: Putins Karriere beginnt als Offizier des KGB. In Moskau wird er später Direktor des Inlandsgeheimdienstes FSB und enger Vertrauter von Boris Jelzin, der ihn zu seinem Nachfolger ernennt. Das russische Volk wünscht sich als Präsident eine Art James Bond. Wladimir Putin kommt mit seiner Agentenkarriere diesem Ideal recht nahe. Mit Unterstützung vom scheidenden Präsidenten Boris Jelzin wird der bis dahin unbekannte Putin im Jahr 2000 zum ersten Mann im Staat gewählt. Es folgen die Teile zwei und drei „Gegner im Visier“ (21.05 Uhr) sowie „Der ewige Präsident“ (21.55 Uhr). Danach setzt ORF III den Themenabend mit „Die letzten Tage der Sowjetunion“ (22.45 Uhr) fort, bevor die „zeit.geschichte“ zum Abschluss um 23.40 Uhr „Stalin und Trotzki – Die Todfeinde“ zeigt.

Sonntag, 28. November

Den Programmtag am Sonntag läutet eine neue Ausgabe von „Wa(h)re Kunst“ (9.10 Uhr) ein: Die Reportage geht der immer größeren gesellschaftlichen Bedeutung des Kunsthandels mit zeitgenössischer Kunst auf den Grund und begleitet Galeristinnen und Galeristen sowie Künstlerinnen und Künstler bei Ihrer Arbeit. In dieser Ausgabe kommt u. a. Albertina-Chef Klaus Albrecht Schröder zu Wort. Anschließend um 10.00 Uhr stimmt eine Folge von „Cultus – Der Feiertag im Kirchenjahr“ auf den „1. Advent“ ein, bevor „ORF III LIVE“ um 10.15 Uhr den katholischen Gottesdienst aus dem Wiener Stephansdom überträgt.

Im Hauptabend hält „Erlebnis Bühne“ eine besondere Premiere bereit: Um 20.15 Uhr präsentiert ORF III anlässlich des 75. Geburtstags des österreichischen Starpianisten „André Hellers Hauskonzerte: Rudolf Buchbinder“. In der intimen Atmosphäre von Hellers Privatwohnung spielt Buchbinder Werke von Schubert und Beethoven, darunter die berühmte „Pathétique“. Der Hausherr selbst führt durch den Abend. Anschießend um 21.10 Uhr zeigt „Erlebnis Bühne: Jessye Norman – Ein Porträt von André Heller“. Im Film gibt die bedeutendste und weltweit erfolgreichste Sängerin klassischer Musik seit Maria Callas einen Einblick in ihren biografischen Hintergrund und spricht über ihr Leben, ihre Ängste, ihre Inspirationen und Freuden.

Apropos Rudolf Buchbinder: Auch ORF 2 würdigt den Ausnahmekünstler zum 75. Geburtstag und zeigt in der „matinee“ am Feiertag, Mittwoch, dem 8. Dezember, zunächst das Porträt „Rudolf Buchbinder – Auf der Suche nach Vollendung“ (9.50 Uhr), gefolgt von der im Mai 2011 entstandenen Aufzeichnung „Buchbinder spielt Beethoven – Konzert für Klavier und Orchester Nr.1 in C-Dur, op.15“ (10.40 Uhr). Der Goldene Saal des Wiener Musikvereins war Schauplatz eines besonderen Beethoven-Zyklus: An zwei Tagen brachte Beethoven-Spezialist Buchbinder dort gemeinsam mit den Wiener Philharmonikern alle fünf Klavierkonzerte des Komponisten zur Aufführung und fungierte dabei nicht nur als Solist, sondern auch als Dirigent.

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