Die SAMSTAG-PRESSE – 3. SEPTEMBER 2022

Die SAMSTAG-PRESSE – 3. SEPTEMBER 2022

Katharina Wagner, Foto: azonline (c)

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SAMSTAG-PRESSE – 3. SEPTEMBER 2022

Bayreuth
Katharina, die Letzte
An diesem Donnerstag gingen die Bayreuther Festspiele 2022 zu Ende. Die Bilanz war, gelinde gesagt, durchwachsen, manche sagen: verheerend. Die Neuinszenierung von Richard Wagners Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“ fiel bei großen Teilen des Publikums und der Mehrzahl professioneller Kritiker durch, wobei es freilich auch lobende Einschätzungen gab, nicht zuletzt auf der Achse des Guten. Die überwiegend negative Kritik (beispielsweise auch durch mich) betraf nicht nur die interpretatorisch-handwerkliche Seite der Aufführungen, sondern auch die musikalische.
https://www.achgut.com/artikel/bayreuther_festspiele_katharina_die_letzte

Berlin/ Musikfest
John Eliot Gardiner zelebriert eine zu Herzen gehende „Missa Solemnis“
Nach respektvollem Warten große Begeisterung im Publikum. Als man den Saal verlässt, hat man das Gefühl, reich beschenkt worden zu sein. Ja, es ging zu Herzen!
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Britische Musikbranche leidet unter Brexit. Warum Auftritte in der EU so teuer werden
Mehr Papierkram und höhere Kosten: Die britische Musikbranche leidet unter dem Brexit, denn Auftritte in der EU sind nun viel komplizierter. Gerade für Nachwuchs-Ensembles hat das gravierende Folgen.
BR-Klassik.de

Hamburg
„This is not a small voice“ – Werke aus den USA eröffnen furios die neue Elbphilharmonie-Saison
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Hamburg
Christoph Lieben-Seutter: Chef der Elbphilharmonie ist Auslandsösterreicher des Jahres
KleineZeitung.at

Lübeck
„Magisch“: „Lohengrin“ feiert Premiere am Theater Lübeck
NDR.de

Bayreuth
Bayreuth Baroque Opera Festival 2022:
ARTE Concert überträgt die Konzerte von Jeanine De Bique und Max Emanuel Cencic sowie die Barockoper „Alessandro nell’Indie“ im Netz
OTS.at-Presseaussendungen

Berlin
Igor Levit: „Richard Wagner ist tot, und ich lebe!“
Igor Levit ist Starpianist und Politaktivist. Ein Gespräch über Antisemitismus, Wagner, Männerklischees, Twitter-Yoga und russische Propaganda in der Klassik.
BerlinerZeitung.de

Diese Frau hat Power
Florence Price war die erste Afroamerikanerin, von der eine Sinfonie aufgeführt wurde. Yannick Nézet-Séguin und das Philadelphia Orchestra stellen sie vor.
Tagesspiegel.de

Neue Saison in der Wiener Staatsoper: Highlights, Meinungen und Hintergründe
Ein ABC-Programmüberblick, einordnende Stimmen der Opernkritiker sowie Staatsoperndirektor Roščić im Interview über seine Inspirationsquelle Gustav Mahler
DerStandard.at.story

Wien
Lotte de Beer übernimmt Volksoper Wien: No risk, no fun
Das Haus soll erstrahlen, pretty in pink, genauer: im Farbton Rosa cyclam 5. So präsentiert sich, wenn die Gerüste bis zum Saisonstart am kommenden Samstag gefallen sein werden, die äußerlich aufgehübschte, ihre notorische Nachkriegstristesse nun mit Farbe veredelnde Wiener Volksoper. Nicht als Grabennymphe, sondern als fröhliche Gürtelschwalbe, so hätte es die neue Intendantin gern, die hier, im ehemaligen Kaiser-Jubiläums-Stadttheater, im immerhin zweitgrößten Opernhaus Wiens, einen Tempel des Frohsinns installieren möchte.
Profil.at

Wien/ Volksoper
„Es lebe das System!“: Harald Schmidt über Winnetou und Wein
In Wien steht er als Ludwig XV. in der Operette „Die Dubarry“ auf der Bühne. Jetzt äußerte sich der TV-bekannte Schauspieler und Ex-Late-Night-Talker gegenüber dem „Standard“ höchst ironisch über die aktuellen Kulturkämpfe: „Es hat was Beruhigendes.“
BR-Klassik.de

Grafenegg
Wärmend animalisches Trällern
Verfeinerbares Zusammenspiel zwischen Buchbinder und Altinoglu.
WienerZeitung.at

Links zu englischsprachigen Artikeln

Wien
Vienna Opera abuses Mahler
https://slippedisc.com/2022/09/vienna-opera-abuses-mahler/

Salzburg
Review: Near Mozart’s house, the Pittsburgh Symphony closes the prestigious Salzburg Festival
post-gazette.com

A fairytale: Die Zauberflöte in Salzburg
seenandheard.international.com

Berlin
Sir John Eliot Gardiner directs a sublime Missa solemnis at Berlin’s Musikfest
seenandheard.international.com

Hamburg
A second roll of the dice in Hamburg for Welser-Möst and The Cleveland Orchestra
bachtrack.com.de

Prag
Andriy Yurkevych Named New Music Director of State Opera in Prague
operawire.com

Glyndebourne
Glyndebourne’s sumptuous new staging of Handel’s Alcina now available to stream on Glyndebourne Encore
operatoday.com

Chicago
Fall classical music guide 2022:
Collaborative Works Festival showcases Chicago composers, poets Riccardo Muti’s last season as music director of the CSO, and Lyric Opera’s “Don Carlo” are also among the highlights of the season.
chicagosuntimes.com

Lenox
A lyrical, introspective Ninth from Michael Tilson Thomas and the Boston Symphony
bachtrack.com.de

San Francisco
S.F. Opera marks 100 years, devising ways to thrive in crowded cultural landscape
https://www.sfchronicle.com/bayarea/article/SF-Opera-100-years-17411327.php

Feuilleton
Q & A: María José Siri on Verdi, Zarzuela & the Upcoming Season
operawire.com

Recordings
Opera Review: Saint-Saëns’s “Phryné” — Short and Witty, and Rediscovered
artfuse.org

Berg: Violin Concerto; Three Orchestral Pieces review – an idiomatic and accomplished collection
TheGuardian.com

Sprechtheater

Wien
Theaterherbst startet ohne CoV-Regeln
https://wien.orf.at/stories/3171645/

Premiere: Anna Karenina wird zur Disco-Queen (Bezahlartikel)
Die Regisseurin Amélie Niermeyer begibt sich in ihrer Dramatisierung von Tolstois Roman auf glattes und dünnes Eis. Das Ensemble darf kunstvolle Pirouetten drehen, aber es passieren dabei auch einige Ausrutscher.
DiePresse.com

Anna Karenina“ in der Josefstadt: Beziehungsdreieck mit Eislaufplatz
Regisseurin Amélie Niermeyer setzt den Roman von Tolstoi auf der Wiener Bühne in heutige Verhältnisse: Diese schauen allerdings bisweilen ziemlich gestrig aus
DerStandard.at.story

Film

Thriller: Mediale Hetzjagd
Ursula Poznanski zeigt in „Stille blutet“, wie leicht in den Sozialen Netzwerken eine Existenz zerstört werden kann.
WienerZeitung.at

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Unter’m Strich

„Nord Stream 1“ bleibt außer Betrieb
Durch die Ostsee-Pipeline „Nord Stream 1“ wird von Samstag an anders als angekündigt weiter kein Gas fließen. Das teilte der Staatskonzern Gasprom am Freitagabend auf Telegram mit. Grund sei ein Ölaustritt in der Kompressorstation Portowaja. Bis die Reparatur abgeschlossen ist, wird nach Angaben des russischen Unternehmens kein Gas fließen. Die EU-Kommission sprach von „falschen Vorwänden“ für die Stilllegung.
https://orf.at/stories/3283639/

Österreich
Neue Blutspende-Verordnung ab 1.9. in Kraft
Mit 1. September 2022 dürfen auch Männer, die Sex mit Männern haben, Blut spenden. Das Rote Kreuz begrüßt, dass nun mehr spendefähige Menschen ihr Bestes geben können.
Niederösterreichische Nachrichten

Wien
Vizebürgermeister Wiederkehr: Krisenmanagement der Wien Energie „katastrophal“
Christoph Wiederkehr fordert mehr Kontrollmöglichkeiten. Von einer Vertrauenskrise mit der SPÖ will der Neos-Politiker nicht sprechen
DerStandard.at.story

Wien Energie will von Termingeschäften nicht abrücken
Wien-Energie-Chef Strebl verteidigt trotz massiver öffentlicher Kritik die Strategie, den Großteil der Stromhandelsgeschäfte auf Monate im Voraus abzuschließen
DerStandard.at.story

Der Papst, um dessen Tod sich wilde Gerüchte rankten
Johannes Paul I., der „lächelnde Pontifex“, wird am Sonntag seliggesprochen.
Kurier.at

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 3. SEPTEMBER 2022)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 3. SEPTEMBER 2022)

Quelle: onlinemerker.com

WIEN: Heute Start der neuen Volksopern-Ära

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Lotte de Beer übernimmt Volksoper Wien: No risk, no fun
Das Haus soll erstrahlen, pretty in pink, genauer: im Farbton Rosa cyclam 5. So präsentiert sich, wenn die Gerüste bis zum Saisonstart am kommenden Samstag gefallen sein werden, die äußerlich aufgehübschte, ihre notorische Nachkriegstristesse nun mit Farbe veredelnde Wiener Volksoper. Nicht als Grabennymphe, sondern als fröhliche Gürtelschwalbe, so hätte es die neue Intendantin gern, die hier, im ehemaligen Kaiser-Jubiläums-Stadttheater, im immerhin zweitgrößten Opernhaus Wiens, einen Tempel des Frohsinns installieren möchte.
Profil.at

Wien/ Volksoper
„Es lebe das System!“: Harald Schmidt über Winnetou und Wein
In Wien steht er als Ludwig XV. in der Operette „Die Dubarry“ auf der Bühne. Jetzt äußerte sich der TV-bekannte Schauspieler und Ex-Late-Night-Talker gegenüber dem „Standard“ höchst ironisch über die aktuellen Kulturkämpfe: „Es hat was Beruhigendes.“
BR-Klassik.de
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Die Mailänder Scala in der kommenden Saison

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La Scala’s 2022/2023 Opera, Ballet and Concert Season was presented today at a press conference in the Ridotto dei Palchi attended by Milan Mayor Giuseppe Sala, Superintendent and Artistic Director Dominique Meyer, Music Director Riccardo Chailly and Ballet Director Manuel Legris.

Over the past few months, as we have watched the auditorium fill up again and again, we have realised once again how deep the desire is in the public to see, to listen, to be there, to participate in the evenings of opera or ballet, in the concerts, in the lectures and other initiatives. In a word, we have rediscovered together with the audience the
love for musical theatre and for this magnificent and unreasonable tradition that has lasted for over four centuries. To this passion we have dedicated our 2022-2023 Season: more than 250 performances intended for a wide and diverse audience, made up of a core of subscribers and patrons enriched by young enthusiasts and families, plus  the return of international audiences.

THE ARTISTS
The same principles of variety and balance followed in the choice of repertoire can be found in the choice of performers.
Conductors of established La Scala prestige such as Riccardo Chailly, Fabio Luisi, Zubin Mehta and Michele Mariotti are joined by the debuts of Tomáš Hanus, Andrea Marcon and Simone Young. Returning after debuts in recent seasons are Marco Armiliato, Giampaolo Bisanti, Frédéric Chaslin and the new San Francisco Opera director Eun Sun Kim. In the directing field, different approaches and trends will be represented: the audience will be able to choose from new works by Kasper Holten, Damiano Michieletto, Hugo de Ana, Davide Livermore, Leo Muscato, Yannis Kokkos, Emma Dante, Robert Carsen and Alex Ollé. Finally, the presence of all the most important voices of our time is intertwined with the emergence of young, growing artists from the Academy or from singing competitions. Among the premieres we will hear Marina Rebeka, Angela Meade, Lisette Oropesa, Sonya Yoncheva and Anna Netrebko; Juan Diego Flórez, Jonas Kaufmann and Vittorio GrigoloLuca Salsi, Luca Micheletti, Amartuvshin Enkhbat, Ildar Abdrazakov and Ildebrando D’Arcangelo. No less important for us are the voices of tomorrow: Olga Bezsmertna, Benedetta Torre, Svetlina Stoyanova, Federica Guida and Chiara Isotton, who, after her studies at the Accademia, gets her first leading role at La Scala.

THE BALLETT SEASON
The Ballet Season, happily alternating between the classics and the present, opens by paying homage to Rudolf Nureyev
on the 30th anniversary of his death with a revival of his Nutcracker with his miraculous balance of fairy-tale enchantment, Christmas spirit and psychoanalytical excavation. The New Year rightly opens with a glimpse of the future represented by four works by David Dawson, Nacho Duato, Philippe Kratz (with a world premiere) and Jiří Kylián, on a
musical carpet that includes Thom Yorke, Enrique Granados and Ezio Bosso. The great 19th-century ballet returns with
Le Corsaire which, amidst Luisa Spinatelli’s sumptuous wings, presents for the first time at the Piermarini Manuel Legris’ choreographic reinterpretation of Petipa. Among the classics we will also see MacMillan’s Romeo and Juliet and Swan Laketo complete the homage to Nureyev, while two shows will be entirely dedicated to two giants of 20th century dance: William Forsythe (with a world premiere) and John Neumeier, who in Aspects of Nijinskij revives the legend of the Ballets Russes. The second edition of the Fracci Gala will see the greatest international performers return to La Scala.

4 (vorpremiere für under30), 7, 10, 13,
16, 20, 23, 29 dezember 2022
Boris Godunov
Modest P. Mussorgski
Musikalische leitung: Riccardo Chailly
Inszenierung: Kasper Holten
Bühnenbild: Es Devlin
Kostüme: Ida Marie Ellekilde
Neue Produktion Teatro alla Scala

Boris Godunov: Ildar Abdrazakov
Fëdor: Lilly Jørstad
Ksenija: Anna Denisova
Vasilij Šujskij: Norbert Ernst

Zur neuen Saison
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Wiener Statsoper7/“LA BOHÈME: Die ersten Bühnenfotos im Kostüm

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ZU INSTAGRAM mit 9 Fotos

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BAYREUTHER FESTSPIELE: BILANZ UND AUSBLICK

Nach 29 Aufführungen im Festspielhaus gingen die 110. Bayreuther Festspiele erfolgreich zu Ende. Mehr als 50.000 Zuschauerinnen und Zuschauer besuchten die diesjährigen Festspiele.
Im Mittelpunkt standen die beiden Neuinszenierungen von „Der Ring des Nibelungen“ und „Tristan und Isolde“. Letztere Produktion wurde kurzfristig in den Spielplan aufgenommen, um im Falle denkbarer Infektionsausbrüche in den Kollektiven spielfähig zu bleiben und wird auch im nächsten Jahr wieder auf dem Spielplan stehen. Die Neuproduktion von „Ring des Nibelungen“ wurde mit Spannung erwartet, da sie bereits für 2020 vorgesehen war und diesjährig dreimal als Zyklus zur Aufführung gelangte.
Weiterhin gab es vier Aufführungen von „Der fliegende Holländer“, fünf Aufführungen von „Lohengrin“, fünf Aufführungen von „Tannhäuser“ sowie zwei Konzerte unter der musikalischen Leitung von Andris Nelsons.

Die Veranstaltungsreihe „Diskurs Bayreuth“ fand als Rahmenprogramm bereits zum siebten Mal statt. In diesem Jahr erlebten hunderte Besucherinnen und Besucher drei begeisternde Vorstellungen des Auftragswerkes „Nach Tristan“ im Kino Reichshof mit den großartigen Künstlern Dagmar Manzel und Sylvester Groth. Die zwei umjubelten Open-Air-Konzerte im Festspielpark genossen mehr als 8000 Besucherinnen und Besucher, im nächsten Jahr soll es diese Konzerte wieder geben. Der “Diskurs Bayreuth” ging in diesem Jahr außerdem hinaus in die Stadt und in die Natur. Auf vier diskursiven Pilgerpfaden, die vom Publikum für die Dauer der Festspiele mit Smartphone und Kopfhörern erschlossen werden konnten, verwandelte sich die Festspielstadt in ein Theoriegelände, wo Künstlerinnen und
Künstler, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft, Autonomie und Gesamtkunstwerk befragten mit Gesprächsausschnitten und Gedanken von Chaya Czernowin, Ulrich Konrad, Gundula Kreuzer, Konrad Kuhn, Thomas Macho, Cornelius Meister, Herfried Münkler, Isabel Mundry, Sergej Newski, Holger Noltze, Roland Schwab, Valentin Schwarz und Wolfgang Ullrich.

Bereits zum dreizehnten Mal fand, realisiert durch die BF Medien, das Projekt Wagner für Kinder statt. Eine eigens für Kinder geschaffene Version von Lohengrin wurde insgesamt zehn Mal mit großem Erfolg auf der Probebühne IV aufgeführt.
Die Baumaßnahmen am Bühnenturm werden nächstes Jahr abgeschlossen sein, es stehen dann 6 Rollstuhlplätze und ein Personenaufzug im Turm rechts zur Verfügung. Die Saalkapazität wird 1925 Plätze umfassen.

Die Bestellscheine der Bayreuther Festspiele 2023 werden in der ersten Dezemberhälfte versandt.
Der künstlerische Ausblick auf die nächsten Festspieljahre beinhaltet vielversprechende Debüts der Dirigentin Nathalie Stutzmann im „Tannhäuser“ und des Dirigenten Pablo Heras-Casado bei der Neuproduktion „Parsifal“, sowie die Rückkehr zweier großartiger Dirigenten, Semyon Bychkov für die Neuproduktion „Tristan und Isolde“ 2024 und Daniele Gatti für die Neuproduktion „Die Meistersinger von Nürnberg“ 2025.

Die Spielfolge mit den Besetzungen für 2023 ist nun veröffentlicht und unter: https://www.bayreuther-festspiele.de/programm/auffuehrungen/ abrufbar.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen im Jahr 2023, bleiben Sie gesund

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EXKLUSIV IN ORF III:  DIE ERÖFFNUNGSPREMIERE DER VOLKSOPER WIENMIT ANNETTE DASCH ALS CHARISMATISCHER OPERETTEN-HELDIN

Zeitversetzt Sonntag 4.9. um 20.15 Uhr
KARL MILLÖCKER UND THEO MACKEBEN: DIE DUBARRY

Dirigent Kai Tietje, Regie Jan Philipp Gloger
Mit Annette Dasch, Lucian Krasznec, Juliette Khalil, Harald Schmidt u. a.
Chor- & Orchester der Volksoper Wien
Volksoper Wien 2022

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Annette Dasch. Foto: Volksoper/ Palffy

Die neue Spielzeit der Volksoper Wien startet mit einem Paukenschlag der Intendantin Lotte de Beer!
ORF III überträgt die Premiere der Operette „Die Dubarry“ von Carl Millöcker in der musikalischen Neubearbeitung von Theo Mackeben. Fabelhaft besetzt mit der gefeierten Sopranistin Annette Dasch in der Titelpartie, Allround-Entertainer
Harald Schmidt als König Ludwig XV., und Publikumslieblingen der Volksoper Wien, wie Wolfgang Gratschmaier und Juliette Khalil! Die Geschichte erzählt, wie aus einem einfachen Arbeitermädchen die wohlhabende Mätresse von
Ludwig XV. in Versailles wurde. Die Inszenierung von Jan Philipp Gloger verwandelt die Geschichte in eine Zeitreise über vier Jahrhunderte!
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WIEN/ ALBERTINA

Von Freitag, 2. September bis Sonntag, 4. September ist Ai Weiwei. In Search of Humanity jeweils von 10 bis 20 Uhr geöffnet!

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Nutzen Sie die Gelegenheit und entdecken Sie in der ALBERTINA MODERN die bislang umfangreichste Retrospektive Ai Weiweis!

Die Ausstellung endet am Sonntag, 4. September.

ZUR AUSSTELLUNG

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LANDESTHEATER LINZ: ANASTASIA (Österr. Erstaufführung) – Musical von Terrence McNally (Buch) und Stephen Flaherty (Musik)

Nach dem Theaterstück von Marcelle Maurette in der Adaption von Guy Bolton. Orchestrierung von Doug Besterman

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Das Landestheater Linz präsentiert in besonderer Zusammenarbeit mit Stage Entertainment, Tom Kirdahy und Hunter Arnold
ANASTASIA(ÖE)
MUSICAL VON TERRENCE MCNALLY (BUCH), STEPHEN FLAHERTY (MUSIK) UND LYNNAHRENS (GESANGSTEXTE)
Deutsch von Ruth Deny (Dialoge) und Wolfgang Adenberg (Gesangstexte)
Inspiriert durch denTwentieth-Century-Fox-Filmin spezieller Übereinkunft mit Buena Vista Theatrical
Nach dem Theaterstück von Marcelle Maurette in der Adaption von Guy Bolton
Orchestrierung von Doug Besterman, Vokalarrangements von Stephen Flaherty
Tanzarrangements von David Chase
Keyboard-Programmierung von Gerald Landschützer
In Auftrag gegeben durch Dmitri Bogatschew
Original-Broadway-Produzenten: Stage Entertainment, Bill Taylor, Tom Kirdahy, Hunter Arnold
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Premiere Samstag, 10. September 2022, 19.30 Uhr
Großer Saal Musiktheater
Preview Freitag, 9. September 2022, 19.30 Uhr
Die nächsten Vorstellungstermine: 13., 19., 23., 28., 30. September, 1., 5., 13., 16., 21., 23., 28. Oktober,
4., 10., 13., 14., 17. November 2022

Musikalische Leitung Tom Bitterlich
Inszenierung Matthias Davids
Choreografie Kim Duddy
Bühne & Co-Regie Andrew D. Edwards
Kostüme Aleš Valášek
Lichtdesign Michael Grundner
Nachdirigat Juheon Han
Dramaturgie Arne Beeker

Anja Hanna Kastner
Dimitri Lukas Sandmann
Wlad Karsten Kenzel
Gleb Nikolaj Alexander Brucker/ Mathias Edenborn (23.10. & 15.12.)
Zarenmutter Daniela Dett
Lily Judith Jandl
Zar / Graf Ipolitow / Graf Gregory Joel Parnis
Gorlinski / Graf Leopold Gernot Romic
Zarin / Dunja Sanne Mieloo
Tatjana / Paulina Celina dos Santos
Olga / Marfa / Gräfin Gregory Bettina Schurek

Ensemble Anastasia Bertinshaw, Barbara Castka, Alexander Findewirth, Julia Hübner, Albert Jan Kingma, Nils Klitsch, Luca Marchetti, Susannah Murphy, Maura Oricchio Noa, Joanna Ryff Pascal Schürken, Aday Velasco, Nathan Mitterbauer

Ensemble-Swing Hannah Moana Paul
Junge Anastasia Emilie Eder / Luisa Kircher / Helena Unger
Alexej Jakob Blaimschein / Fabian Harrich /
Antonin Stamm
DAS NEWA-CLUBORCHESTER

1917: In Russland wird die Zarenfamilie umgebracht, und die Bolschewiki übernehmen die Macht.
1927: Das Gerücht geht um, die jüngste Tochter Anastasia sei dem Mord entkommen und habe sich irgendwo versteckt. Der junge Politkommissar Gleb macht es sich zur Lebensaufgabe, Anastasia zu finden und die Arbeit zu vollenden, die sein Vater begonnen hat.
Auf den Straßen von Sankt Petersburg arbeitet Anja als Straßenfegerin. Sie erinnertsich nicht an ihre Herkunft, hat aber das eigenartige Gefühl, die Antwort liege in Paris. Ihre neuen Freunde, die smarten GanovenDimitri und Wlad, sind verzweifelt auf derSuche nach Geld. Als sie erfahren, dass die nach Paris emigrierte Zarenmutter eine Belohnung für Anastasias Auffindung ausgesetzt hat, nimmt ein Plan Gestalt an:
Aus Anja soll Anastasia werden.
Anja, Dimitri und Wlad finden sich nach einer abenteuerlichen Reise im Pariser Trubel der 1920er Jahre wieder. Der
emigrierte russische Adel feiert dort Partys und hängt der Erinnerung an die alten Zeitennach. Aber für Dimitri, Wlad und Anja läuft es nicht wie geplant. Sie haben kein Geld, es ist nicht einfach, eine Audienz bei der Zarenmutter zu bekommen, und Kommissar Gleb ist ihnen auf den Fersen. Und wie kommt es, dass Anja plötzlich Französisch
spricht und sich an Details aus Anastasias Leben erinnert, die ihr niemand beigebracht hat?

Der erfolgreiche Zeichentrickfilm von 1997 wurde 2016 vom Ragtime-Team Terrence McNally, Stephen Flaherty und Lynn Ahrens für die Bühne adaptiert. Die Autor:innen waren sich einig, dass das Musical neben dem jungen auch ein
erwachsenes Publikum ansprechen sollte.
Die Legende vom Überleben der Zarentochter Anastasia wird im Vergleich zum Film historisch schlüssiger erzählt und
bietet so die Grundlage für ein echtes Familienmusical, das am Broadway über 800-mal gezeigt wurde und nun – in
Zusammenarbeit mit Stage Entertainment – erstmals in Österreich zu sehen ist. Sechs Songs aus dem Film wurden auch ins Musical übernommen, darunter natürlich der Showstopper „Journey to the Past“ („Reise durch die Zeit“) und die lyrische Ballade „Once upon a December“ („Es war einmal im Dezember“).

Die Neuinszenierung stammt vom Linzer Musicalchef Matthias Davids (zuletzt Wie  im Himmel und Fanny und Alexander in Linz), es choreografiert Kim Duddy (The Wiz und Sister Act in Linz), für Bühne und Co-Regie ist
Andrew D. Edwards (Priscilla – Königin der Wüste) verantwortlich, und die Kostüme stammen von Aleš Valašek (Titanic, Ein Amerikaner in Paris). Die Leitung des 15-köpfigen Orchesters liegt bei Tom Bitterlich

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ORF III am Wochenende: „Die Dubarry“ als Eröffnungspremiere der Volksoper in „Erlebnis Bühne“

 Außerdem: „zeit.geschichte“-Themenabend in memoriam Michail Gorbatschow

ORF III Kultur und Information präsentiert am Samstag, dem 3. September 2022, einen fünfteiligen „zeit.geschichte“-Abend in memoriam Michail Gorbatschow, u. a. mit „Michail Gorbatschow – Der Genosse, der die Welt veränderte“. Am Sonntag, dem 4. September, feiert ORF III-„Erlebnis Bühne“ die Neueröffnung der Wiener Volksoper mit der Premiere von „Die Dubarry“.

Samstag, 3. September

ORF III spannt in memoriam Michail Gorbatschow am Samstag den Bogen vom Ende der Sowjetunion, deren letzter Präsident Gorbatschow war, bis zur heutigen Situation in der Ukraine und im Baltikum. Um 20.15 Uhr gewährt die Doku „Michail Gorbatschow – Der Genosse, der die Welt veränderte“ einen umfassenden Blick auf den Mann, durch dessen Politik das kommunistische Regime der Sowjetunion beendet werden konnte. Danach folgt die Doku „Die letzten Tage der Sowjetunion“ (21.05 Uhr). Die Dokumentation erzählt Tag für Tag den Fall und den Niedergang eines der mächtigsten totalitären Regime des 20. Jahrhunderts. Interviews mit Zeitzeugen und mit Michail Gorbatschow selbst illustrieren die Auflösung des Staates. „Putins Weg in den Krieg“ (22.00 Uhr) basiert auf mehr als 60 Interviews mit hochrangigen Politikern, Diplomaten und Geheimdienstoffizieren, sowohl des KGB als auch der CIA und der Homeland Security. Sie zeichnen gemeinsam mit Journalistinnen und Journalisten, Historikerinnen und Historikern nach, wie Wladimir Putin vom unbedeutenden KGB-Agenten der Sowjetunion zum mächtigen Präsidenten wurde und nach der Annexion der Krim 2014 im Jahr 2022 in die Ukraine einmarschierte. „Die Krim – Geschichte einer umkämpften Halbinsel“ (22.55 Uhr) folgt mit den Hintergründen zur Geschichte der Region, die einst Heimat der Tataren war. „Konferenz von Jalta – Das letzte Geheimnis“ (23.45 Uhr) beleuchtet die Folgen der Konferenz, auf der Roosevelt, Churchill und Stalin 1945 die Welt unter sich aufteilten und damit auf Jahrzehnte das Schicksal von Millionen Russen, Ukrainern und Balten besiegelten. „Michail Gorbatschow, ein persönliches Portrait“ (0.35 Uhr) beschließt den Abend in ORF III. Zwei Jahre vor Gorbatschows Tod besuchte ihn der russische Filmemacher Vitaly Mansky in seinem Haus am Stadtrand Moskaus. In intimer Atmosphäre kamen gewichtige Themen zur Sprache. Witze, spontane Unterbrechungen oder plötzlich erinnerte Volkslieder und Gedichte bringen Abwechslung in die ansonsten politischen Themen des Gesprächs.

Sonntag, 4. September

Am Sonntagabend präsentiert „Erlebnis Bühne“ die Eröffnungspremiere der Volksoper Wien „Die Dubarry“ (20.15 Uhr) von Carl Millöcker in der musikalischen Neubearbeitung von Theo Mackeben, mit der gefeierten Sopranistin Annette Dasch in der Titelpartie, Allround-Entertainer Harald Schmidt als König Ludwig XV. und Ensemblemitgliedern der Volksoper Wien wie Wolfgang Gratschmaier und Juliette Khalil. Die Geschichte erzählt, wie aus einem einfachen Arbeitermädchen eine wohlhabende Mätresse von Ludwig XV. in Versailles wurde. Die Inszenierung von Jan Philipp Gloger verwandelt die Geschichte in eine Zeitreise über vier Jahrhunderte. Opulente Bilder, schillernde Farben, große Kostüme – Frankreich, von der Gegenwart bis zurück ins 18. Jahrhundert.

Anschließend zeigt ORF III zum Abschluss des Schwerpunkts in memoriam Michail Gorbatschow die Doku „Russland und das Baltikum – Brüder, Nachbarn, Feinde?“ (22.00 Uhr). 40 Jahre gehörten Estland, Lettland und Litauen unfreiwillig zur Völkerfamilie der Sowjetunion. Seit ihrer Unabhängigkeit Anfang der 1990er Jahre sind die baltischen Länder die ungeliebten westlichen Nachbarn von Russland und Weißrussland. Mit Sorge blicken sie auf den Krieg in der Ukraine.
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ORF / Live aus dem Petersdom: Seligsprechung von Johannes Paul I. im ORF

Am 4. September um 10.15 Uhr in ORF 2 und im Live-Stream auf religion.ORF.at; außerdem: „Was ich glaube“ und ORF-Radio-Schwerpunkt =

Wien (OTS) – Am 26. August 1978 wurde Albino Luciani zum Papst gewählt. Nur 33 Tage später war der „lächelnde Papst“, wie Albino Luciani auch genannt wurde, tot. Der „33-Tage-Papst“ wird nun in Rom im Rahmen eines Gottesdienstes mit Papst Franziskus selig gesprochen. ORF 2 überträgt die Feierlichkeit am Sonntag, dem 4. September 2022, ab 10.15 Uhr live aus dem Petersdom, die ORF-Hauptabteilung „Religion und Ethik – multimedial“ widmet sich der Seligsprechung in weiteren Programmprunkten in Fernsehen, Radio und Online.

Sandra Szabo und der Pastoraltheologe und Zeitzeuge Paul Michael Zulehner kommentieren die Seligsprechung in Rom. Auf einer eigenen Tonspur sendet der ORF einen zusätzlichen Audioguide für Menschen mit Sehbehinderung. Die Sendung ist auch als Live-Stream via religion.ORF.at zu sehen.

Die weiteren Sendungen:

Sonntag, 4. September, 7.05 Uhr Lebenskunst – Begegnungen am Sonntagmorgen In Italien erinnert man sich an ihn als „Il Papa del sorriso“ („Papst des Lächelns“) und „Il sorriso di Dio“ („Das Lächeln Gottes). Zitate aus dem Buch „Ein Lächeln für jeden Tag“ mit Aussprüchen von Albino Luciani alias Johannes Paul I. begleiten durch diese Ausgabe von „Lebenskunst“.

Sonntag, 4. September, 16.55 Uhr, ORF 2 „Was ich glaube – Der lächelnde Papst – Johannes Paul I.“ Arnold Mettnitzer, Theologe und Psychotherapeut, erzählt am Tag der Seligsprechung seine ganz persönlichen Begegnungen mit dem „33-Tage-Papst“ Albino Luciani.

Die Seligsprechung barrierefrei für hörbeeinträchtigtes Publikum

Die Seligsprechung von Papst Johannes Paul I. am 4. September um 10.15 Uhr in ORF 2 wird barrierefrei übertragen. Für gehörlose und hörbeeinträchtigte Zuschauer/innen stehen im ORF TELETEXT auf Seite 777 sowie auf der ORF-TVthek Live-Untertitel zur Verfügung. Für blinde und sehbehinderte Menschen wird die Sendung von Johannes Karner und Michaela Starosciak live audiokommentiert. Der Blindenkommentar ist über die Fernbedienung auf der zweiten Tonspur abrufbar. Die barrierefreien Sendungen sind auf der ORF-TVthek sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.
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