DIE SAMSTAG-PRESSE – 30. AUGUST 2025

DIE SAMSTAG-PRESSE – 30. AUGUST 2025

Die Meistersinger von Nürnberg © Enrico Nawrath

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG
-PRESSE – 30. AUGUST 2025

Sommereggers Klassikwelt 292: Rettet die Oper!
Dieser Appell klingt vielleicht verwunderlich, ist die Oper doch scheinbar höchst lebendig, kann volle Häuser mit hohen Auslastungszahlen vorweisen und wird nach wie vor von vielen Menschen geliebt. Das alles bedeutet aber nicht, dass der Patient wirklich gesund ist. Wenn man mit einem über 70-jährigen Erinnerungszeitraum auf eigene Opernerlebnisse, aber auch auf Veränderungen, verschiedene Tendenzen und Entwicklungen zurückblickt, muss man besorgt sein. Kein Mensch kann erwarten oder wünschen, dass sich in den letzten Jahrzehnten nichts geändert hätte. Das wäre lebensfremd und auch gar nicht wünschenswert. Bedenklich ist aber die Verlagerung der Schwerpunkte, diese heißgeliebte Kunstform betreffend. Waren die Ausstattungen der meisten Inszenierungen in meiner Jugend noch sehr konventionell, bei den vielen historischen Stoffen waren Plüschsofas, gepuderte Perücken und Krinolinen, ähnlich bis zur Austauschbarkeit, obligatorisch. Häufig gespielte Repertoirestücke wurden in Inszenierungen gezeigt, die man irgendwann auswendig kannte, aber auch als vertraute alte Bekannte betrachtete. Man ging ja schließlich wegen der wechselnden Sängerbesetzungen in die gleichen Stücke.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Salzburg
Salzburg: Currentzis greift bei Rameau nach den Sternen
In „Castor et Pollux“ beweist der politisch umstrittene Dirigent Teodor Currentzis erneut seine Affinität zur Musik von Jean-Philippe Rameau. Jeanine De Bique führt eine hervorragende Besetzung an, die Peter Sellars halbszenisch im Hier und Heute agieren lässt: stürmischer Jubel.
DiePresse.com

Salzburg
Salzburger Festspiele 2025: So viel Inszenierung ist gar nicht immer nötig  – Festspiel-Bilanz
Nicht alles an ungewöhnlichen Werkkombinationen und Regie-Zugriffen ist voll aufgegangen. Aber Kunst braucht auch Risiko. Das Konzert ist weiterhin ein Glanzpunkt. Und halbszenische Opern beweisen, dass sich auch mit weniger Aufwand ganze Geschichten erzählen lassen.
DiePresse.com

Alle mal herhören: Teodor Currentzis mit „Castor et Pollux“ in Salzburg
Salzburg hält zu ihm: Teodor Currentzis dirigiert „Castor et Pollux“ in der Felsenreitschule, überraschenderweise als semikonzertante Aufführung. Ein Händchen für Rameau hat er. Hauptsache, die Kerle kriegen den Hauptpreis: Unsterblichkeit, höchstpersönlich verliehen von Jupiter. Was mit den beiden liebenden, vor allem sterblichen Frauen passiert, dafür hat der Götterchef nur eine Hilfslösung parat – sie haben ihre Männer wieder, bis der Tod alle scheidet. Die Party nach diesem Urteil wirkt daher zwanghaft, auch auf der Bühne der Felsenreitschule. Zur finalen Ballettmusik von Jean-Philippe Rameau tanzen, so etwas kann für Chor und Solisten zu langen, unbeholfenen Minuten werden.
MuenchnerMerkur.de

„Castor et Pollux“ mit dem kontrovers diskutierten Teodor Currentzis
Rameaus Oper mit Dirigent Teodor Currentzis halbszenisch bei den Salzburger Festspielen in der Felsenreitschule
DerStandard.at

„Castor et Pollux“: Zum Happy End lässt Sellars eine Party steigen (Bezahlartikel)
Salzburger Festspiele: Die semikonzertante Produktion unter der musikalischen Leitung von Teodor Currentzis wurde umjubelt
Kurier.at

Raumfahrt in die Pariser Sternenwelt des Barock
Was bereits im Jänner im Palais Garnier in Paris begeisterte, war jetzt auch in Salzburg zu erleben: Teodor Currentzis dirigierte Jean-Philippe Rameaus „Castor et Pollux“. Peter Sellars adaptierte dafür seine eher simple Inszenierung geschickt für die Felsenreitschule.
krone.at

Machtrausch und multiple Morde: Macbeth bei den Salzburger Festspielen
Zwei Jahre nach der Premiere dieser Produktion kehrt Giuseppe Verdis Macbeth ins Große Festspielhaus nach Salzburg zurück – in den Hauptrollen in gleicher Besetzung, aber leider auch mit dem gleichen, zentralen Schwachpunkt: Denn die Inszenierung von Krzysztof Warlikowski wurde auch dieses Mal nicht nachvollziehbarer. Stets passieren mindestens zwei bis drei Dinge gleichzeitig, wodurch der Regisseur zwar die gesamte, riesige Dimension der Bühne sinnvoll nutzt, aber die Figuren aus dem Fokus geraten.
bachtrack.com/de

Der Tod, die Liebe und die Poesie –
Ein beeindruckender „Andrea Chénier“ bei den Salzburger Festspielen. Zwischen historischen Reminiszenzen und poetischen Anklängen erzählt das Dramma di ambiente storico „Andrea Chénier“ in vier Bildern die Geschichte des titelgebenden Dichters, der vom Unterstützer der ursprünglichen Anliegen zum enttäuschten Gegner der tatsächlichen Revolution wurde und deshalb dem Tod an der Guillotine entgegentreten musste. Luigi Illica, auch Verfasser der Libretti von „La Bohème“ oder „Tosca“, stützte sich dabei sowohl auf Geschichtsdokumente der Revolution und ihrer Gerichtsverfahren als auch auf die Lyrik André Chéniers, ohne jedoch ein die Historie nacherzählendes Drama mit direkten literarischen Zitaten schaffen zu wollen. So entstanden atmosphärische Impressionen des französischen Revolutionszeitalters mit seinen Protagonisten und Antagonisten, zu denen Umberto Giordano eine ebenso stimmungsvolle, noch in der Tradition der klassischen italienischen Oper verhaftete, diese aber gleichzeitig aufbrechende Musik schrieb.
Opernmagazin.de

Kritik Wiener Philharmoniker in Salzburg:  Bruckner und Weinberg vereint
Franz Welser-Möst dirigiert bei den Salzburger Festspielen Musik von Mieczysław Weinberg und Anton Bruckner.
BR-Klassik.de

Ein gewaltiges Ringen zum Finale
Festspiele / Wiener Philharmoniker / Welser-Möstt
DrehpunktKultur.at

Innsbruck
Innsbrucker Festwochen der Alten Musik – Ifigenia in Tauride
Spätbarocke Vokalexplosion. Tommaso Traettas „Ifigenia in Tauride“ entfaltet bei der Innsbrucker Festwoche ein farbenreiches, psychologisch dichtes Barockdrama. Unter Christophe Roussets Leitung brillieren Ensemble und Chor in vokal anspruchsvollen Partien, während Nicola Raabs Regie die expressive Vielfalt der Opera seria eindrucksvoll transportiert
concerti.de

Den langsamen Tod im Nacken: So ist die letzte Festwochen-Oper „Ifigenia in Tauride“ (Bezahlartikel)
TirolerTageszeitung.com

In Innsbruck hat Iphigenie die Hosen an (Bezahlartikel)
Innsbrucker Festwochen. In Tommaso Traettas „Ifigenia in Tauride“ darf Rocío Pérez als Titelheldin ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen: Ein stimmiger Abend, inszeniert von Nicola Raab und mit Christophe Rousset am Pult.
DiePresse.com

Grafenegg
Ein lauer Abend mit Dvořák in Grafenegg
Die Tschechische Philharmonie unter Petr Popelka und dem Solisten Gautier Capuçon mit einem reinen Dvořák-Programm beim Grafenegg-Festival.
DiePresse.com

Deutschland
Highlights 2025/26, die man nicht verpassen sollte: Neue Namen, weibliche Weisheit
Es tut sich was auf dem Premieren-Karussell der immergleichen Regiegrößen: In der Spielzeit 2025/26 gibt es aufregende künstlerische Konstellationen und Teams zu entdecken.                                                              concerti.de

Berlin
Kultursenatorin – Macht Sparen Spaß, Frau Wedl-Wilson?
Zwei Jahre lang stand Sarah Wedl-Wilson (56) als Kulturstaatssekretärin hinter dem damaligen Senator Joe Chialo in der zweiten Reihe. Für die parteilose Kulturmanagerin ohne parlamentarische Erfahrung war das eine gute Zeit zu lernen, auch wie man es nicht macht.
bz-berlin.de

Köln
Böhmische Welten: Václav Luks’ Collegia 1704 zur Eröffnung von FEL!X 2025
bachtrack.com/de

Basel
Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny – Theater Basel
Peter Thiel und die Hurrikan-Bewohner Das ganze Haus ist eine Bühne! Benedikt von Peter macht die Saisoneröffnung in Basel zum Großspektakel mit der Oper „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ von Bertolt Brecht und Kurt Weill. Im Motto klingt die libertäre Ideologie an: „Du darfst! Alles und immer.“
Nachtkritik.de

Luzern
Straffe Zügel: Mirga Gražinytė-Tyla dirigiert am Lucerne Festival
bachtrack.com/de

Feuilleton
Porträt Piotr Beczała: Auf sicherem Boden (Bezahlartikel)
Piotr Beczała ist einer der gefragtesten Operntenöre weltweit. Diesen Sommer brillierte er als Lohengrin in Bayreuth und mit italienischem Verismo in Salzburg.
SueddeutscheZeitung.de

Nachruf
Rodion Schtschedrin ist tot: Musik muss schlau sein
Der Komponist Rodion Schtschedrin zählte mehr als siebzig Jahre lang zu den großen Spielmachern des sowjetischen und russischen Kulturlebens. Seine effektvolle, brillante Musik fand auch international viel Resonanz. Jetzt ist er mit 92 Jahren gestorben.
FrankfurterAllgemeine.net

Links zu englischsprachigen Artikeln

News
BREAKING: Lawrence Brownlee Cancels Russia Concert
operawire.com

Bremen
Tarmo Peltokoski works magic in witty semi-staged production of Die Zauberflöte in Bremen
seenandheard-international.com

Bayreuth
Bayreuth Festival 2025 Review: Der Ring des Nibelungen
operawire.com

Gstaad
Norma at Gstaad
operatoday.com

Oslo
Just in: Mäkelä leaves Oslo a year early
slippedisc.com

London
Anna Netrebko’s Putin problem looms over Royal Opera return
observer.co.uk

Joseph Calleja Defends Anna Netrebko’s Return to London, Peter Gelb Chimes In
operawire.com

BBC Proms: The Marriage of Figaro, Glyndebourne Festival review
merriment and menace  bStrong Proms transfer for a robust and affecting show
theartsdesk.com

Review: BBC PROMS: THE MARRIAGE OF FIGARO FROM GLYNDEBOURNE, Royal Albert Hall
A super semi-staged performance of Mozart’s beloved comedy
broadwayworld.com

Recordings
Bach: The Well-Tempered Clavier, Book 1 album review – Mahan Esfahani’s reading is lucid and illuminating
TheGuardian.com

Sprechtheater

Kritikerumfrage: Das sind die „Theater des Jahres“ im deutschen Sprachraum
 Magdeburg erhielt Top-Prädikat. „Inszenierung des Jahres“ war Florentina Holzingers „Sancta“, Volkstheaer-Mimin Julia Riedler ist „Schauspielerin des Jahres“.
Kurier.at

Buch

Claus Kegels umfassende Strauss-Kompilation: So viel Strauss gab’s noch nie
Bereits mit dem 2024 erschienenen ersten Band dieser umfassenden Würdigung der Musikerfamilie Strauss machte der Autor Claus Kegel klar, dass ihm an einer lückenlosen Dokumentation gelegen war. Diesen Anspruch hat der Autor nun mit den in rascher Folge erschienenen Bänden 2 bis 4 erfüllt, ein fünfter wird dann noch den endgültigen Niedergang der Familie beinhalten. Band 2 setzt chronologisch nach dem Tod des Begründers der Dynastie Johann Strauss Vater 1849 ein, und dokumentiert den Aufstieg der drei Brüder Johann Sohn, Josef und Eduard zu den beherrschenden Musikern nicht nur der Wiener Ball- und Konzertszene, einschließlich der erfolgreichen Russland-Engagements.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Ausstellungen/Kunst

Wien/Museen
Zum Abschied: Mumok-Direktorin: „Es wäre schön, einen Schiele oder Klimt zu haben“
Nach 15 Jahren an der Spitze des Museums für moderne Kunst verabschiedet sich Karola Kraus und zieht Resümee. Über sperrige Titel, korrekte Vergleiche und eine fehlende Dauerausstellung
DerStandard.at

Medien

KURIER-Journalist Michael Huber erhält Staatspreis für Kunstkritik
Babler: KURIER-Journalist führt Leserschaft „mit großem Wissen, Interesse und Aufgeschlossenheit durch zeitgenössische bildende Kunst“ führt er seine Leser:innen durch die zeitgenössische bildende Kunst“, gratulierte Kulturminister Andreas Babler (SPÖ) am Donnerstag in einer Aussendung. Die biennal vergebene Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert, die Verleihung findet am 16. Oktober statt.
Kurier.at

Arik Brauers Tochter: „Vater hielt Europas Asylpolitik für katastrophal“
Arik Brauer, der Wegbereiter des Austro-Pop, war Jude und einer der sozialkritischsten Künstler Österreichs. Auch Tochter Timna nimmt sich kein Blatt vor den Mund. In der „Krone“ spricht sie über die Hamas, den zunehmenden Judenhass, die Prophezeiungen ihres Vaters und die Politik des Song Contests.
krone.at

Film

Filmfestspiele Venedig
Julia Roberts erscheint in witzigem Cardigan
Mit dunkler Sonnenbrille und breitem Grinsen kam Julia Roberts am Flughafen in Venedig an (Bild: Viennareport).
Die Filmfestspiele in Venedig haben begonnen und dieses Jahr ist zum ersten Mal auch Julia Roberts dabei – und sie zeigte sich in einem lässigen Outfit. Besonders auffällig: Die weiß-schwarze Strickjacke mit vielen Gesichtern!
krone.at

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Unter’m Strich

Fotos italienischer Politikerinnen auf Pornoseite veröffentlicht
Mehrere italienische Politikerinnen haben eine Pornowebseite angezeigt, auf der manipulierte Fotos von ihnen in Sexposen veröffentlicht wurden. Auf der Seite findet man eine große Sammlung gestohlener Bilder aus sozialen Netzwerken, die sowohl von unbekannten Frauen als auch von prominenten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens stammen. Betroffen sind auch Italiens Premierministerin Giorgia Meloni, ihre Schwester Arianna Meloni und Oppositionschefin Elly Schlein. Die Fotos sind oftmals bearbeitet und mit vulgären Kommentaren versehen.
orf.at

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 30. AUGUST 2025)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 30. AUGUST 2025)

Quelle: onlinemerker.com

jas
KS Elīna Garanča © Sarah Katharina; KS Jonas Kaufmann © Gregor Hohenberg Sony Music; Sonya Yoncheva © Victor Santiago; Benjamin Bernheim © Julia Wesely

Mit einer Vorstellung von Wolfang A. Mozarts Così fan tutte aus dem Jahr 2024 verabschieden wir uns am kommenden Sonntag wieder vom → Film Festival am Rathausplatz und starten am Mittwoch, den 3. September – ebenfalls mit Mozart, allerdings mit der → Zauberflöte – in die neue Spielzeit.

OPERN AIR
Der erste Teil dieser Saison 2025/26 ist dem Gedenken an die Jahre 1945 und 1955 gewidmet, der Zerstörung der Wiener Staatsoper am Ende des zweiten Weltkriegs, dem Wiederaufbau und der feierlichen Wiedereröffnung im November 1955, aber auch dem höchst fragwürdigen Umgang des damaligen Österreich und somit auch der Wiener Staatsoper mit deren unmittelbarer Vergangenheit. Im Laufe der kommenden Monate wird es einige Veranstaltungen und Publikationen geben, die sich mit den so schicksalhaften Jahren und Ereignissen beschäftigen.

Erstmals in der Geschichte des Hauses und als Auftakt zum Gedenkjahr eröffnen wir die Saison mit einem großen Opernfest unter freiem Himmel. Am Sonntag, den 7. September um 19 Uhr erwartet Sie im Wiener Burggarten ein → Opern Air-Konzert der Sonderklasse – mit u.a. Elīna Garanča, Jonas Kaufmann, Benjamin Bernheim und Sonya Yoncheva, sowie dem Chor und Orchester der Wiener Staatsoper. Es dirigiert Bertrand de Billy.

Das Beste: Der Eintritt ist frei! Und – wie auch 1955 – ist das Fernsehen mit dabei: → ORF III überträgt live zeitversetzt ab 20.15 Uhr, das Konzert wird danach 3 Monate auf ORF.ON nachzusehen sein. Ab 18. September ist es möglich das gesamte Konzert auch online in der ARTE Mediathek (ARTE Concert) nachzusehen. Eine Kurzversion wird am 12. Oktober ausgestrahlt und ist bereits ab 5. Oktober online unter → arte.tv verfügbar. Beide Versionen sind ein Jahr lang in der ARTE Mediathek abrufbar.

 alle Informationen zum Opern Air

VERKAUFSSTART NOVEMBER-VORSTELLUNGEN

Am Montag, den 1. September um 10 Uhr startet der Verkauf für alle Vorstellungen im November 2025. Sie können die Karten → online, aber auch in all unseren → Verkaufsstellen erwerben.

Der November steht im Zeichen einiger Wiederaufnahmen:

Zunächst gibt es ein Wiedersehen mit Donizettis Lucia di Lammermoor, danach kehrt Roland Petits Ballett Die Fledermaus zurück. Ebenfalls wiederaufgenommen werden Francis Poulencs Dialogues des Carmélites und am Ende des Monats die Peter Stein Inszenierung von Leoš Janáčeks Věc Makropulos.

Federica Lombardi gibt ihre Schwangerschaft bekannt

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Federica Lombardi. Foto: Wikipedia

Die italienische Sopranistin hat soeben verkündet, dass sie ihr erstes Baby erwartet.

Aus diesem Grund hat sie ihr geplantes Rollendebüt in Verdis Luisa Miller in Valencia und Wien absagen müssen. Sie wird voraussichtlich im Frühjahr 2026 auf die Bühne zurückkehren.

Die Künstlerin dankt den Opernhäusern und ihrem Publikum für ihr Verständnis und ihre Unterstützung in dieser besonderen Zeit.

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OPER FRANKFURT: Sechste Wiederaufnahme TOSCA

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Aleksander Myrling (Cesare Angelotti) und Stefano La Colla (Mario Cavaradossi). Foto: Barbara Aumüller

Melodramma in drei Akten von Giacomo Puccini
Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama La Tosca (1887) von Victorien Sardou
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Elias Grandy / Takeshi Moriuchi
Inszenierung: Andreas Kriegenburg
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Alan Barnes
Bühnenbild: Harald Thor
Kostüme: Tanja Hofmann
Licht: Frank Keller
Video: Bibi Abel
Chor, Extrachor und Kinderchor: Álvaro Corral Matute
Dramaturgie: Malte Krasting
Floria Tosca: Bianca Mǎrgean / Chiara Isotton
Mario Cavaradossi: Stefano La Colla, Alfred Kim, Matteo Lippi
Baron Scarpia: Łukasz Goliński / Nicholas Brownlee
Cesare Angelotti: Aleksander Myrling / Pete Thanapat
Der Mesner: Franz Mayer
Spoletta: Theo Lebow / Peter Marsh
Sciarrone: Pete Thanapat / Iain MacNeil
Ein Hirte: Solist*in des Kinderchors der Oper Frankfurt
Ein Schließer: Yongchul Lim
Chor, Extrachor und Kinderchor sowie Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Am 16. Januar 2011 kam an der Oper Frankfurt die aktuelle Tosca-Produktion in der Regie von Andreas Kriegenburg heraus. Danach konnte man in der Frankfurter Rundschau über diese Neuinszenierung des Meisterwerks von Giacomo Puccini (1858-1924) lesen: „‚Oper darf nicht nur Traditionspflege sein‘, hat Andreas Kriegenburg einmal sinngemäß gesagt, denn Oper werde ja von heutigen Menschen gemacht. Dass Kriegenburg Puccinis Figuren trotzdem nicht brutal ins Heute zerrt, sondern sie in ihren eigentlich zeitlosen Gefühlswelten belässt, ist sein Verdienst – zumal diese bis ins Heute wirken.“ In einer Rundfunkrezension auf SWR2 war zu hören: „Rundum fulminant ging es zu (…), klare Bilder, eine perfekte Inszenierung.“
Zur Handlung dieses „Opern-Krimis“: Im Rom des Jahres 1800 versucht die schöne Sängerin Floria Tosca, ihren Geliebten, den Maler Mario Cavaradossi, aus den Fängen des brutalen Polizeichefs Scarpia zu retten. Dieser fordert als Preis für die Freilassung des Malers von Tosca eine gemeinsame Nacht, danach sollen sie und Cavaradossi, vertuscht durch die Scheinhinrichtung des Geliebten, Rom unbehelligt verlassen dürfen. Tosca willigt ein. Im Affekt ersticht sie den überraschten Scarpia, der aber selbst noch im Tod die Zügel des Geschehens fest in der Hand hält…
Die musikalische Leitung dieser sechsten Wiederaufnahme liegt bei Elias Grandy. Der seit 2015 als Generalmusikdirektor in Heidelberg wirkende Dirigent war an der Oper Frankfurt erstmals 2019/20 für die Wiederaufnahmeserie von Delius’ Romeo und Julia auf dem Dorfe zu Gast. Die Titelpartie übernimmt die rumänische Sopranistin Bianca Mǎrgean, die Ensemblemitglied der Staatsoper Bukarest ist. Dort sang sie bereits bedeutende Titelpartien des italienischen Repertoires wie Aida und Turandot. In den Dezember- und
Januarvorstellungen wird Chiara Isotton Tosca verkörpern. Die italienische Sopranistin sang zahlreiche Partien, so etwa 2015 Gran Sacerdotessa in Aida an der Mailänder Scala. Als Mario Cavaradossi sind wechselweise Stefano La Colla und Alfred Kim (beide mit der Produktion vertraut) sowie Matteo Lippi (neu) zu erleben. Der zuletzt Genannte war in der Spielzeit 2024/25 in der Frankfurter Produktion von Macbeth als Macduff besetzt.

Nach seinem Hausdebüt als Szymanowskis Król Roger 2018/19 in Frankfurt kehrt Łukasz Goliński als Scarpia zurück. Der polnische Bassbariton sang 2020 Rangoni in Boris Godunow bei den Salzburger Festspielen, außerdem stand er als Escamillo (Carmen) an der Hamburgischen Staatsoper auf der Bühne. Hier alterniert er in der Partie des Scarpia mit Ensemblemitglied Nicholas Brownlee. Der US-amerikanische Bassbariton wurde in Frankfurt zuletzt für seine Verkörperung der Titelpartie in Verdis Macbeth gefeiert. Die Rolle des Cesare Angelotti teilen sich die beiden Ensemble-Neuzugänge Aleksander Myrling und Pete Thanapat, während Spoletta im Wechsel von den Frankfurter Ensemblemitgliedern Theo Lebow und Peter Marsh gesungen wird. Bereits mit der Produktion vertraut ist Franz Mayer (Der Mesner), während Iain MacNeil sein Debüt als Sciarrone gibt.

Wiederaufnahme: Sonntag, 31. August 2025 um 18 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 5., 7. (18 Uhr), 13., 20. (18 Uhr), 25., 27. September, 17., 25. (18 Uhr),
31. (19 Uhr) Dezember 2025, 2. (19 Uhr) Januar 2026
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr.
Preise: € 16 bis 132 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei unseren üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im
telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

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27. September 2025  –  Museum Horn  –  „Vivaldi bei Kerzenlicht“

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Yoko Saotome Huber

In Koopertion mit dem Museum Horn führen die „Kerzenlicht-Konzerte“ am 27. September 2025 erstmals ein Konzert im Ausstellungssaal des Museums durch, dessen aussergewöhnliches Ambiente Robert Pobitschka, Leiter der „Kerzenlicht-Konzerte“, für eine musikalische Darbietung besonders reizvoll erscheint.

Pobitschka greift in seiner Programmwahl mit Antonio Vivaldis  „Die vier Jahreszeiten“ nach einem der beliebtesten „Dauerbrenner“ der Musikgeschichte. Das Werk scheint seit Gründung der „Kerzenlicht-Konzerte“ durch Elfriede von Manowarda vor mehr als 40 Jahren regelmässig  in den Konzertprogrammen der Reihe auf.

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Yoko Saotome Huber. Foto: Higajpg

Solistin ist diesmal die renommierte Geigerin Yoko Saotome-Huber, die vom Ensemble der „Kerzenlicht-Konzerte“ – bestehend aus Mitgliedern der Wiener Symphoniker – begleitet wird. Sie hat das Werk im Rahmen der Reihe bereits 2017 erfolgreich gespielt und war damit u.a. Solistin des Nagoya Symphonie Orchesters in Japan.

Die vier Concerti des venetianischen Meisters charakterisieren in bildhafter Tonsprache die vier Jahreszeiten. Der Bogen reicht von Sommerstürmen bis zum eisigen Zauber des Winters.

September 2025 – 19.00 Uhr – Museum Horn

„Vivaldi bei Kerzenlicht“

Karten zu € 27.- (Studenten € 15.-) ab 18. 30 Uhr an der Konzertkasse

Reservierungen: oder 0650  53 29 909

Vorverkauf im Museum Horn

Veranstalter: Verein Kerzenlicht-Konzerte

www.kerzenlicht-konzerte.at

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