Die SONNTAG-PRESSE – 30. AUGUST 2020

Die SONNTAG-PRESSE – 30. AUGUST 2020

Foto: Asmik Grigorian © Augustas Didzgalivs

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SONNTAG-PRESSE – 30. AUGUST 2020

Wien/ Staatsoper
Asmik Grigorian: „Butterfly ist Schmerz, Liebe und Hoffnung“
Opern-Sensation Asmik Grigorian über ihr Debüt an der Staatsoper in Wien, ihre Rolle als Mutter und wie sie ihre Corona-Erkrankung erlebte.
Mit Video-Clip
Die Bühne

Staatsoperndirektor Roscic: „Auf groben Klotz gehört grober Keil“
Staatsoperndirektor Bogdan Roscic wird kurz vor Saisonbeginn auch über seinen „Nachbarn“, Albertina-Direktor Klaus Schröder, befragt.
Die Presse

Nur 200 Saalbesucher erlaubt: Bayerns einsamer Weg
Mia san mia“ bezogen auf den Sektor Kultur: Bayern isoliert sich mit seiner Besucherregelung.
Münchner Merkur

München/ Bayerische Staatsoper
Nikolaus Bachler: „Deutschland auf dem Weg in die Planwirtschaft“
Der Münchner Opernintendant ärgert sich über die Verordnungen und Zuschauerbeschränkungen im Zusammenhang mit Corona.
Kurier

Dresden
Semperoper startet in neue Spielzeit
Die Puccini-Opern „Madama Butterfly“ und „Tosca“ sowie „Eugen Onegin“ von Tschaikowski werden ohne Bühnenbild oder ohne Kostüme – aufgeführt. Insgesamt sind im Corona-Spielplan 45 Aufführungen geplant. Ab November hofft Intendant Peter Theiler auf einen Normalbetrieb. Andernfalls soll es so weitergehen wie im September und Oktober. Gar nicht zu spielen, sei keine Alternative. Einige der jetzt ausgefallenen Premieren sollen später nachgeholt werden.
https://www.radiodresden.de/beitrag/semperoper-startet-in-neue-spielzeit

Salzburg
Aus Cecilias Noten- und Kostümkoffer
Koloraturen sprudelt sie sogar mit Zigarre im Mund – aber wir sind der Sache voraus, das war erst im wahrhaft spendabel angelegten Zugabenblock. Dort führte Cecilia Bartoli sogar vor, dass jazzelnde Summertime (Vocal und Naturtrompete!) in einer Barockarie Platz findet.
DrehpunktKultur

Salzburg
Daniil Trifonov bei den Salzburger Festspielen: Irrer Trip auf einsamer Höhe
Er ist wohl der größte Star unter den jungen Pianisten: der 29-jährige Russe Daniil Trifonov. Berühmt wurde er mit dem Standard-Repertoire, mit dem junge Pianisten nun mal berühmt werden: Chopin, Tschaikowsky, Rachmaninow. Doch Daniil Trifonov ist neugierig – schließlich ist er Sohn eines Komponisten und er komponiert selbst. Vor zwei Jahren hat er ein ungewöhnliches Programm zusammengestellt: „Decades“. Ausschließlich Musik des 20. Jahrhunderts. Am Freitag hat Trifonov dieses Programm bei den Salzburger Festspielen gespielt.
BR-KLassik.de

München/Kammeroper
Zügig zur Quintessenz
Die Kammeroper München spielt Domenico Cimarosas „Die heimliche Ehe“ in einer halbszenischen, komprimierten Fassung
Sueddeutsche Zeitung

Das Klassik-Quiz – Folge 3
Manchmal werden Genuss und Wissen gegeneinander ausgespielt. Fast immer zu Unrecht! Mehr über die Hintergründe von Werken, Komponisten oder Solistinnen zu wissen, kann durchaus ein intensiveres Erleben ermöglichen. Sie kennen sich aus? Dann ist unser wöchentliches Klassik-Quiz genau das Richtige für Sie! Klassik-begeistert-Autor und Top-Quizzer Guido Marquardt stellt Ihnen jeden Samstag fünf Quizfragen aus der Welt der Klassischen Musik – als offene Fragen, ohne Multiple Choice-Optionen. Von Frage 1 bis Frage 5 steigt dabei der Schwierigkeitsgrad an.
Guido Marquardt stellt Ihr Klassikwissen auf die Probe
https://klassik-begeistert.de/das-klassik-quiz-folge-3/

Berlin
Meisterschaft im kontrollierten Anschlag: Igor Levit eröffnet Berliner Beethoven-Zyklus
bachtrack

Berlin
Der einstige Zirkus Karajani spielt jetzt in Mini-Wuhan
Die Berliner Philharmoniker laden zum Saisonauftakt. Ihr Spiel ist präzise wie immer – und trotzig. Die rechte Stimmung will unter der Herrschaft des Virus aber nicht aufkommen. Das Orchester hat ein Abstandsproblem.
Die Welt.de

Gars/ Kamp
„Sehnsucht“ auf Burg Gars
Zwei großartige Stimmen und ein ebensolcher Pianist
Niederösterreichische Nachrichten

Marek Janowski
„Eigentlich wollte ich nur noch ein wenig gastieren“
2019 wurde Marek Janowski mit achtzig Jahren zum zweiten Mal Chefdirigent der Dresdner Philharmonie – und musste wenige Monate später alle Pläne umwerfen.
https://www.concerti.de/interviews/marek-janowski/

Anna Netrebko und Yusif Eyvazov feiern Eheglück in concert
In diesem Jahr der reduzierten Events reicht es nur für einen Arienabend, der ausschließlich den Werken Tschaikowskys gewidmet ist. Das Programm ist ein wenig erwartbar, Überraschungen gibt es keine, ebenso wenig wie eine Zugabe. Aber das Publikun ist ja auch mehr für das „wie“, als für das „was“ gekommen.
Peter Sommeregger berichtet von den Salzburger Festspielen
Klassik-begeistert

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
Nicholas Brownlee, Jennifer Feinstein, Chaz’men Williams-Ali, Katherine Powers Headline LAO At Home
https://operawire.com/nicholas-brownlee-jennifer-feinstein-chazmen-williams

Salzburg
Netrebko and Eyvazov serve up Russian jewels in Salzburg gala
bachtrack

Berlin
The Berlin Philharmonic’s pandemic plan
The Berlin Philharmonic has a new season, but with reduced audience attendance, normalcy is still a distant dream, says Director Andrea Zietzschmann.
https://www.dw.com/en/the-berlin-philharmonics-pandemic-plan/a-54750543

London
BBC Proms live online: BBC Singers, BBCSO, Oramo review
– threnodies to an empty hall No joy in Beethoven without an audience, but reflective moods work well
https://www.theartsdesk.com/classical-music/bbc-proms-live-online-bbc-singers

New York
The Met Opera’s Newest Star Returns, on the Small Screen
Lise Davidsen, who made a widely hailed company debut last season, won’t be back in the fall as planned. But she is giving a live recital this weekend.
The New York Times

New York Philharmonic Restarts the Music With a Pickup Truck
The NY Phil Bandwagon will roll out to neighborhoods around the city three days a week, through mid-October.
The New York Times

The American Opera Project Announces WORKING WOMEN: Songs Of Suffering and Suffrage Online Tour
https://www.broadwayworld.com/bwwopera/article/The-American-Opera-Project

CD/DVD
Classical home listening: Jamie Barton sings Jake Heggie
The mezzo-soprano and composer join forces on an album of rich, raw immediacy. Elsewhere, explosive Strauss from Berlin, with Louise Alder on glorious form
The Guardian

Classical CDs Weekly: Beethoven, Feldman, Paul van Kempen
Analogue treasures from Pittsburgh and the Netherlands, plus a maverick minimalist on top form
https://www.theartsdesk.com/classical-music/classical-cds-weekly

Feuilleton
Contemporary Composer: Hildur Guðnadóttir James McCarthy profiles the experimental Icelandic composer who has quickly become one of the most sought-after film composers
https://www.gramophone.co.uk/features/article/contemporary-composer

Obituary
Dutch Mezzo-Soprano Cora Canne Meijer Dies at 91
https://operawire.com/obituary-dutch-mezzo-soprano-cora-canne-meijer-dies-at-91/

Romanian soprano Constanța Adriana Mesteș dies at 64
https://operawire.com/obituary-romanian-soprano-constanta-adriana-mestes-dies-at-64/

Tanz/ Ballett

John Neumeier und das Hamburg Ballett
Klassik-Begeistert-Autor Ralf Wegner besucht das Hamburg Ballett seit 1973, als John Neumeier die künstlerische Leitung der Compagnie übernahm. Er sagt:
„John Neumeier hat bei meiner Frau und mir das Ruder völlig herumgeworfen. Mit einem Mal traten Menschen und nicht, überspitzt gesagt, tanzende Puppen auf die Bühne. Tanz drückte mit einem Mal seelische Zustände aus, wie große Arien von Mozart oder Verdi.“
Ralf Wegner berichtet aus der Hamburgischen Staatsoper
https://klassik-begeistert..de/john-neumeier-und-das-hamburg-ballett/

Sprechtheater

Italien
Für Katholiken nicht zumutbar? Warum ein Theaterklassiker in Italien für Streit sorgt
Eine Turiner Theatergruppe tourt mit einem Stück von Dario Fo durch Italien. Nun wird ihnen die Aufführung in einer katholischen Gemeinde verboten.
Tagesspiegel

Berlin:
So wollen sich Berlins Theater neu erfinden Keine Pausen, leere Säle, alle auf Abstand: Berlins Theater müssen sich verändern
Im HAU will Annemie Vanackere die Krise für einen Neuanfang nutzen.
Tagesspiegel

Film

Superheld Chadwick Boseman tot
„Black Panther“-Darsteller erlag einer Krebserkrankung mit Anfang 40.
Wiener Zeitung

—-
Unter’m Strich

Mehr Corona, mehr Lockdown bitte
Außergewöhnliche Festspiele sind gut vorbei gegangen. Höchste Zeit, den Hauptakteuren Lob zu spenden: Das sind heuer nicht die Künstler und nicht die Veranstalter – sie gehen bloß ihrem Beruf nach. Lob also dem Publikum, das trotzdem gekommen ist.
DrehpunktKultur

Kommentar
Gleich ist nicht gleich gleich
Kürzlich hat die Gesellschaft für deutsche Sprache „ausdrücklich“ davon abgeraten, das Gendersternchen zu verwenden. Grammatik und so. Wird der Berlinale also nichts anderes übrigbleiben, als nächstes Jahr zum althergebrachten Schrägstrich zu greifen. Das deutsche Filmfestival hat nämlich angekündigt, dass es ab dann die Schauspielerpreise nicht mehr nach Geschlechtern getrennt vergeben werde. Es wird also nur mehr die beste Schauspielleistung in Haupt- und Nebenrolle gekürt, und nicht mehr die beste Schauspielleistung eines Mannes und einer Frau. Das sei „ein Signal für ein gendergerechteres Bewusstsein in der Filmbranche“, erklärten die beiden Festivalleiter, Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian.
Wiener Zeitung

Die Gewinner und Verlierer: Wohin die Österreicher (nicht) reisten
Der heurige Sommer brachte im Tourismus viele Verlierer. Einzelne Gewinner gab es trotzdem. Sie deuten auf ein geändertes Urlaubsverhalten hin.
Kurier

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 30. AUGUST 2020)

Quelle: onlinemerker.com

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 30. AUGUST 2020)

„Im Journal zu Gast“: Bogdan Roscic | Ö1 Mittagsjournal, 29.08. | Ö1 | ORF-Radiothek

https://oe1.orf.at/player/20200829/609145/1598697080536

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OPERNSCHULE DER WIENER STAATSOPER

Weitere Aufnahmeprüfung für das Schuljahr 2020/21 am 9. September 2020

Am 9. September 2020 um 15 Uhr veranstaltet der Kinderchor der Opernschule der Wiener Staatsoper eine weitere Aufnahmeprüfung für das Schuljahr 2020/21. Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren, die Freude am Singen haben, sind herzlich eingeladen, sich anzumelden. Ein einfaches Lied ist vorzubereiten. Die Aufnahmeprüfung erfolgt für den Basischor der Opernschule, zum Eintritt ab sofort.

Wir bitten Sie, einen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen und den Anweisungen des Personals bezüglich der Hygienemaßnahmen zu folgen. Interessierte Kinder, die am Tag der Aufnahmeprüfung nicht in Wien sind, können ein Bewerbungsvideo per WeTransfer-Link an senden.

Weitere Informationen und Anmeldeformular für die Aufnahmeprüfung:

W           wiener-staatsoper.at/die-staatsoper/junge-staatsoper/opernschule/

A            Goethegasse 1, 1010 Wien

T            +43 1 51444 2648

M          

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INSTAG(K)RAMEREIEN  gefunden von Fritz Krammer

Hernandez und Domingo am 28.8. in der Arena von Verona


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„Domingo-News“ posten auch der Arena Beifall


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100 Jahre Salzburger Festspiele“ nur ein Kino weit entfernt! – erstmalige Kinoreihe ab Oktober 2020

Mit großem Erfolg gehen die Salzburger Festspiele am 30. August 2020 zu Ende. Doch die Feierlichkeiten hören nicht auf: Zum 100. Geburtstag der Festspiele wird es erstmals überhaupt eine Kinoreihe geben, in der zehn Sternstunden der Salzburger Festspiele in zahlreichen Kinos in Österreich, Deutschland und der Schweiz präsentiert werden.

Den Auftakt macht am 24./25. Oktober 2020 die legendäre „La Traviata“ mit Anna Netrebko und Rolando Villazón aus dem Jahr 2005. Opern-Star Anna Netrebko dazu: „Ich freue mich besonders, dass unsere wunderbare „Traviata“ von den Salzburger Festspielen 2005 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Salzburger Festspiele die Kinoreihe eröffnet und damit zum ersten Mal überhaupt auf der großen Leinwand zu erleben sein wird!“
Es folgt rechtzeitig zu Beethovens Geburtstag dessen einzige Oper „Fidelio“ mit Jonas Kaufmann in der Hauptrolle. Im Dezember führt Klaus Maria Brandauer als Großvater seine Enkelkinder in Mozarts weltbekannte „Zauberflöte“ ein. Vom berühmtesten Sohn Salzburgs ist auch die Oper im Januar, „Le Nozze di Figaro“, mit Anna Netrebko und Ildebrando d’Arcangelo.

Mit Verdis „Don Carlo“ (mit Jonas Kaufmann) und Puccinis „La Bohème“ (mit Anna Netrebko und Piotr Beczała) folgen zwei weitere große Klassiker. Im April wird die gerade erst als Opernproduktion des Jahres ausgezeichnete „Salome“ (2018) mit Asmik Grigorian gezeigt, bevor im Mai mit Rossinis „Italiana in Algeri“ (2018) Cecilia Bartoli und Ildar Abdrazakov die Kinobühne erobern. Der große Maestro Riccardo Muti feiert runden Geburtstag – ein Grund mehr die „Aida“ aus 2017 unter seinem Dirigat und Anna Netrebko in der Titelrolle zu zeigen.

Den Abschluss der exklusiven Reihe macht dann die „Cosí fan tutte“ aus diesem Sommer, von der Kritik als „außergewöhnlich schlüssig und unglaublich ergreifend“ (The Times) umjubelt.

Salzburg im Kino bietet einem breiten Publikum die Möglichkeit, weltbekannte OpernInszenierungen aus faszinierender Nähe und in bestmöglicher Qualität zu erleben.
Begleitet von exklusivem Rahmenprogramm bietet sich jedem die Gelegenheit an den weltberühmten Festspielen teilzuhaben oder in die Opernwelt einzutauchen – auch und gerade in diesen besonderen Zeiten, in denen immer noch zahlreiche Häuser geschlossen sind oder
nur stark eingeschränkt erreichbar bleiben. Nachdem bereits die Live-Übertragungen der diesjährigen Eröffnung mit „Jedermann“ und „Elektra“ ein großer Erfolg im Kino waren, bietet die neue Kinoreihe in einmaliger Weise die Gelegenheit, das besondere Jubiläum nachwirken zu lassen und sich gleichzeitig auf die nächsten Festspiele einzustimmen.

Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler über die Kino-Übertragungen von „100 Jahre Salzburger Festspiele im Kino“:
„Wir sind überglücklich über das enorme weltweite Interesse an den Jubiläumsfestspielen 2020. Für alle, die dieses Jahr selber nicht vor Ort sein konnten oder sich schon jetzt auf die nächsten Festspiele hinsehnen, gibt es auch weiterhin Grund zur Freude: Zahlreiche Kinos in Österreich, Deutschland und der Schweiz übertragen eine handverlesene Auswahl der beeindruckendsten Produktionen aus den letzten Jahren – erstmalig im Kino. Mit dieser Reihe geben wir unserem Publikum die Möglichkeit, gemeinsam dieses besondere Jubiläum auf der großen Leinwand nachwirken zu lassen und sich gleichzeitig auf das nächste Jahr einzustimmen. Heute bleibt mir also nur zu sagen: Salzburg bleibt – nur ein Kino weit entfernt!“, freut sich Helga Rabl-Stadler, die Präsidentin der Salzburger Festspiele.“

100 Jahre Salzburger Festspiele – Kinoprogramm:
 Verdi: La Traviata (2005) – 24./25. Oktober 2020
 Beethoven: Fidelio (2015) – 21./22. November 2020
 Mozart: Die Zauberflöte (2018) – 05./06. Dezember 2020
 Mozart: Le Nozze di Figaro (2006) – 23./24. Januar 2021
 Verdi: Don Carlo (2013) – 20./21. Februar 2021
 Puccini: La Bohème (2012) – 06./07. März 2021
 Strauss: Salome (2018) – 10./11. April 2021
 Rossini: Italiana In Algeri (2018) – 01./02. Mai 2021
 Verdi: Aida (2017) – 12./13. Juni 2021
 Mozart: Così Fan Tutte (2020) – 26./27. Juni 2021

Die Produktion der Übertragung liegt bei UNITEL CINEMA, den Kinoverleih betreut NORDPOLARIS in Zusammenarbeit mit 24 Bilder. Die Kinotickets kosten zwischen 15 und 20€.

Alle Infos zu den ausgewählten Produktionen sowie den teilnehmenden Kinos finden Sie unter www.salzburgimkino.de.
Der VVK-Start folgt in Kürze
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SALZBURGER „COSI“ IM KINO

Einwurf aus Deutschland zu „Salzburger Cosi im Kino“ (Name der Redaktion bekannt, tut aber nichts zur Sache. In solchen Zeiten fürchten sich die Menschen nicht nur vor Corona)

Gerade lese ich bei Ihnen, dass die Così aus Salzburg, die sogenannte „Sternstunde“ und „Neuproduktion“, die eigentlich ein Dauerbrenner aus Frankfurt ist, sogar im Kino gezeigt werden soll.

Ich hoffe, die deutschen Kritiker sind nicht so beschwipst vom musikalischen Rausch und verleihen Herrn Loy dafür erneut den „Regisseur des Jahres“. Genau für diese Frankfurter Inszenierung aus dem Jahr 2008 wurde er nämlich von der Opernwelt (von der mag man halten,was man will) ausgezeichnet. Als Dreingabe gab es noch einen Faust-Theaterpreis……

Sogar die Fotografin ist die selbe wie die der 2020er Inszenierung. Und einer der Sänger ebenfalls. Ein ehemaliges Ensemblemitglied aus Frankfurt….

Meine Landsleute sind schon peinlich . Man kann sich nur schämen. 

Zumindest hätte man sagen können, bei all dem Lob, dass man eine alte Aufführung aus Frankfurt wegen Zeitmangle aufgefrischt hat.

Die Bilder kommen einem doch sehr bekannt vor:

https://www.publicopera.info/opera200809/cosifantutte_ffm.html

https://www.yumpu.com/de/document/view/47824567/opernmagazin-marz-april-2008-oper-frankfurt

https://www.yumpu.com/de/document/view/30165664/opernmagazin-januar-februar-2010-oper-frankfurt

http://www.frankfurt-live.com/f-uumlnfte-wiederaufnahme-von-cosi-fan-tutte-an-der-oper-frankfurt-99817.html

Ich bin gespannt, wann und wo diese Così-Inszenierung erneut als Premiere auftaucht. Wie wäre es mit Berlin?

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Metropolitan Opera in New York präsentiert mit MET STARS LIVE IN CONCERT eine einzigartige Pay-Per-View-Reihe mit großen Opernstars

Nächstes Konzert Joyce DiDonato (12. September)

Die Metropolitan Opera in New York präsentiert mit der Reihe MET STARS LIVE IN CONCERT seit Mitte Juli Konzerte mit den großen Opernstars an einzigartigen Orten in Europa und den Vereinigten Staaten. Jedes Konzertprogramm wird in Zusammenarbeit mit den Künstlern zusammengestellt und stellt so eine große Vielfalt des Opernrepertoires dar.

Die besondere Atmosphäre der Konzertorte kann zuhause miterlebt werden, gefilmt von mehreren Kameras werden nicht nur die Auftritte der Künstler, sondern auch die architektonischen Details, die Umgebung und Besonderheiten der Konzertorte gezeigt.
Ausschnitte aus den Live in HD-Kinoübertragungen der vergangenen Saison der Met und Details zu Programmen geben den Künstlern die Möglichkeit zwischen ihren Stücken durchzuatmen. Regie der moderierten Konzerte führt Gary Halvorson, der preisgekrönte Leiter der renommierten Live in HD-Kinoübertragungen der Met.

Karten kosten 20 US-Dollar und können auf der Website der Met unter metopera.org gekauft werden und über Computer, Mobilgerät oder internetfähigem Fernseher gestreamt werden. Nach dem Livestream ist das Konzert weitere 12 Tage verfügbar.

Das komplette Konzertprogramm finden Sie hier:

29. August
19.00 Uhr Lise Davidsen
Oscarshall-Palast in Oslo, Norwegen
Das Programm finden Sie im Anhang.
https://metstarslive.brightcove-services.com/events/6168654184001

12. September
19.00 Uhr
Joyce DiDonato
Jahrhunderthalle, Bochum
Werke tba*
https://metstarslive.brightcove-services.com/events/6168652569001

26. September
19.00 Uhr Sondra Radvanovsky und Piotr Beczala
Barcelona, Spanien (Ort tba)
Werke tba*
https://metstarslive.brightcove-services.com/events/6168651046001

10. Oktober
19.00 Uhr Anna Netrebko
Österreich (tba)
Werke tba*
https://metstarslive.brightcove-services.com/events/6168654223001

24. Oktober
19.00 Uhr Diana Damrau und Joseph Celleja
Malta (Ort tba)
Werke tba*
https://metstarslive.brightcove-services.com/events/6168652598001

14. November
19.00 Uhr Pretty Yende und Javier Camarena
Berlin, Deutschland (Ort tba)
Werke tba*
https://metstarslive.brightcove-services.com/events/6168654438001

28. November
19.00 Uhr Sonya Yoncheva
Zürich, Schweiz (Ort tba)
Werke tba*
https://metstarslive.brightcove-services.com/events/6170940907001

12. Dezember
19.00 Uhr Bryn Terfel
Wales (Ort tba)
Werke tba*
https://metstarslive.brightcove-services.com/events/6168655426001

19. Dezember
19.00 Uhr
Angel Blue
New York City (Ort tba)
Werke tba*
https://metstarslive.brightcove-services.com/events/6170923977001

*Die Programme werden im Laufe der nächsten vier Wochen bekannt gegeben.
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STRALSUND/ Theater Vorpommern: DIDO AND AENEAS von Henry Purcell. Premiere am 29.8.2020

Bericht über die Premiere folgt


Mit Konstantin Derri (Zauberin), Opernchor (Hexen) und Philharmonisches Orchester Vorpommern Theater Vorpommern. © Peter van Heesen


Mit Nils Wanderer (Geist) und Damenchor (Hexen. © Peter van Heesen


Mit Maciej Kozłowski (Aeneas, ein trojanischer Prinz), Nina-Maria Fischer (Dido, Königin von Karthago), Franziska Ringe (Belinda, Didos Vertraute) und Damenchor.  © Peter van Heesen
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MARIE-LUISE MARJAN: Eintrag ins Gästebuch der Stadt Köln

Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger


Marie-Luise Marjan im Hansasaal im Kölner Rathaus. Foto: Andrea Matzker

Am 9. August 2020 wurde die „Mutter der Nation“, wie sie so oft genannt wird, Marie-Luise Marjan, 80 Jahre alt. Aus diesem Anlass lud Oberbürgermeisterin Henriette Reker die Jubilarin in das Historische Rathaus der Stadt Köln, wo sie sich im Hansasaal in das Gästebuch der Stadt eintrug. Aufgrund der Pandemie-Bedingungen hatte sie auf viele Begleitpersonen verzichtet. Ihre Entourage bestand lediglich aus einer Kollegin von der Fernsehserie „Lindenstraße“, einer Nachbarin in Köln, ihres Steuerberaters und Dino Massi als Vertreter des Kölner Karnevals. Oberbürgermeisterin Reker, die seit Kaiserin Agrippina zum ersten Mal wieder als Frau an der Spitze der Stadt Köln steht, hob neben ihren beruflichen Verdiensten als Schauspielerin auch ihre vielseitigen ehrenamtlichen Engagements, insbesondere die bei Unicef, hervor. Seit 30 Jahren setzt sie sich allein für diese Organisation regelmäßig ein. Auch arbeitet sie für Plan International und die Malteser. Für ihre Aktivitäten wurde sie bereits mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Marie-Luise Marian ist für ihre Weltoffenheit und Toleranz bekannt, sieht in ihrem Beruf, den sie mit Leidenschaft ausübt, eine große Aufgabe, denn jede Rolle muss man sich erarbeiten. Auch die der Helga Beimer. Bereits vor der „Lindenstraße“ wirkte sie in über 50 Produktionen des WDR mit. Seit dem 8. Dezember 1985 gab es die „Lindenstraße“, in der sie den Idealtyp des Vorbildes einer Mutter vertrat. 35 Jahre lang war sie ein Teil der Serie und wahrscheinlich auch umgekehrt. Sie versuchte sich auch als Autorin, macht gerne Lesungen und hat schon diverse Angebote für Theater und Film. Im Moment freut sie sich, endlich einmal etwas Zeit für sich zu haben, fährt gerne Rad am Rhein entlang und möchte im Übrigen gerne 100 Jahre alt werden. Die Schauspielerin war sich der Ehre, sich in das Gästebuch der Stadt eintragen zu dürfen, durchaus bewusst und bedankte sich bei den Anwesenden dafür, dass alle, auch die zahlreichen Vertreter der Presse, Gesichtsmasken trugen.


Eintrag im Gästebuch. Foto: Andrea Matzker


Oberbürgermeisterin Henriette Reker war beim Eintrag zugegen. Foto: Andrea Matzker


Marie-Luise Marjan und OB.Henriette Reker stoßen zur Feier des Ereignisses an. Foto: Andrea Matzker

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ORF III am Wochenende: „Wir spielen für Österreich“ zeigt Opernabend mit Beczała aus Grafenegg, Evang. Gottesdienst live

Sonntag, 30. August

Am Sonntag überträgt ORF III um 10.00 Uhr einen weiteren evangelischen Gottesdienst aus der Pfarrgemeinde Mödling live. Durch die Liturgie führen Pfarrerin Anne Tikkanen-Lippl und Pfarrerin i.R. Barbara Saile-Leeb. Für die musikalische Gestaltung verantwortlich sind Piritta Mononen (Klavier) und Annegret Bauerle (Flöte).

Im Vorabend stimmt das von Felix Breisach im Juni für ORF 2 aufgezeichnete TV-Konzert „Eine musikalische Reise durch Grafenegg“ (19.15 Uhr) auf ein weiteres Kulturereignis der Superlative ein. Im Hauptabend präsentiert „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ um 20.15 Uhr einen stimmungsvollen Opernabend mit Piotr Beczała aus dem Wolkenturm in Grafenegg. Der polnische Tenor gibt gemeinsam mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich – unter der musikalischen Leitung von Sascha Goetzel – beliebte Opern-Arien zum Besten, die aus dem italienischen Repertoire stammen. Darunter finden sich ein paar der berühmtesten und anspruchsvollsten Arien der Opernliteratur, etwa aus Gioachino Rossinis „Guglielmo Tell“, Pietro Mascagnis „Cavalleria rusticana“, Giuseppe Verdis „Aida“ oder Antonín Dvořáks „Rusalka“. Weiters werden Ouvertüren und Werke von Gustav Mahler und Piotr Iljitsch Tschaikowski zu hören sein. Noch mehr Klassik-Genuss verspricht das „Gipfeltreffen der Stars“ (21.50 Uhr) mit Anna Netrebko, Jonas Kaufmann und Erwin Schrott, 2011 aufgezeichnet in der Waldbühne Berlin. Begleitet wurden die Opernstars von der Prager Philharmonie unter der Leitung von Marco Armiliato.

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