Karl Alfred Schreiner (Ballettdirektor), Josef E. Köpplinger (Staatsintendant), Rubén Dubrovsky (Chefdirigent) © Anna Schnauss
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 16. APRIL 2026
München/Staatstheater am Gärtnerplatz
Spielzeit 2026/27: „Es gibt in Wahrheit kein letztes Verständnis ohne Liebe“
Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentieren Staatsintendant Josef E. Köpplinger, Chefdirigent Rubén Dubrovsky und Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner an diesem Mittag das Programm der kommenden Spielzeit 2026/27. Insgesamt stehen neun Premieren an. Die Opern-Lastigkeit erklärt sich mit dem Blick auf ein ausgeglichenes Repertoire der vier Sparten Oper, Operette, Musical und Ballett, so Köpplinger. Drei Uraufführungen sind dabei.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de
Wien
225 Jahre Theater an der Wien – Die neue Saison 2026/27
Am 13. Juni 1801 öffnete das neu errichtete Theater an der Wien seine Pforten. Zum 225-jährigen Bestehen dieses geschichtsträchtigen Hauses zeigt das MusikTheater an der Wien in der Saison 2026/27 seine bedeutende Rolle in der Entwicklung der allumfassenden Kunstform. Auch wenn das Haus in der kommenden Spielzeit mit Budgetkürzungen konfrontiert ist und die zweite Spielstätte des MusikTheaters an der Wien, die Kammeroper am Fleischmarkt, bis auf Weiteres nicht bespielt werden kann, bleibt der hohe künstlerische Anspruch unverändert. Ziel ist es, auf Augenhöhe mit dem Publikum neue Maßstäbe zu setzen.
wienholding.at
Wien/Staatsoper
Am Rande der Gesellschaft: Wozzeck an der Wiener Staatsoper
Alban Bergs Wozzeck ist weder Touristenmagnet noch Kassenschlager, was sich an diesem Samstagabend angesichts vieler leerer Plätze leider nicht leugnen lässt; dabei entgeht all jenen, die nicht an der Wiener Staatsoper dabei waren, ein szenisch sowie vor allem orchestral aufregender Opernabend. Simon Stone siedelt die Geschichte im modernen Wien an, wobei er nicht plakative Armut auf die Bühne bringt, sondern den Fokus auf soziale Spannungen legt
bachtrack.com/de
Wien/Volksoper
Volksoper: Verbotene Liebe auf Papier und Sparflamme
Franz Lehárs „Der Zarewitsch“ geht im kunsthandwerklichen Animationsabend die dramatische Kraft aus. Trotz netten Twists.
krone.at
„Der Zarewitsch“ in der Volksoper: Ein letztes schwules Bussi in Kussland
Franz Lehárs Operette wird in charmantem Outfit zum Publikumserfolg. Mitunter ist es ein Leichtes, einem alten Musiktheater-Schinken eine frische Regie-Note zu verpassen. Warum jagt der Zarewitsch aus Franz Lehárs gleichnamiger Wolga-Schmonzette keinen Frauenröcken hinterher? Weil er ein Feingeist ist, Traumtänzer und Fantastennarr? Mitnichten: Weil er so schwul ist wie der Tag hell, befindet Steef de Jong und erzählt die Geschichte an der Volksoper Wien entsprechend neu. In seiner Fassung wird der Zarensohn im Handlungszentrum nicht etwa vom Hof mit einem Ballettmädchen zwangsbeglückt, sondern macht sich selbst auf die Socken und entdeckt in einem Travestie-Theater sein Herzblatt. Gegen das interveniert – man kennt diese Wendung aus dem Original – im weiteren Verlauf der Großfürst. Nein, ein Zarewitsch hat seinem Reich zu dienen und folglich eine Prinzessin zu ehelichen. Dem fügt sich dann auch der Protagonist in de Jongs fiktivem Kussland. Und Schluss!
DerStandard.at
Bayreuth
Wo bleibt Bayreuths neuer General Manager?
Seit Jahren ringen die Bayreuther Festspiele um eine neue, modernere Verwaltungsstruktur. Dazu sollte ein neuer General Manager auf den Grünen Hügel kommen. Aber wo bleibt der? Der Dienstantritt des neuen General Managers bei den Bayreuther Festspielen verzögert sich – und zwar deutlich. Erst nach den Jubiläumsfestspielen soll Matthias Rädel, der für den Posten vorgesehen ist, sein Amt antreten. Eigentlich war das schon für Anfang dieses Jahres geplant. Das bayerische Kunstministerium begründet die Verzögerung mit andauernden Entscheidungsprozessen bei der Einführung einer neuen Verwaltungsstruktur für die altehrwürdigen Festspiele, die in diesem Jahr 150. Jubiläum feiern.
mainwelle.de
Bayreuth
Dienstantritt von Bayreuths neuem General Manager verzögert sich
Aufgrund von Komplikationen bei der Einführung einer neuen Verwaltungsstruktur
DerStandard.at
Versailles
„Platée“ – Eine Neuinszenierung der Rameau-Oper im Schlosstheater von Versailles
Audio von Kirsten Liese (4,24 Minuten)
deutschlandfunk.de
Andrew Lloyd Webber schreibt ein „Mona Lisa“-Musical
Der Spezialist für Blockbuster-Musicals widmet sich dem spektakulären Diebstahl des Bildes im Jahr 1911. Details wollte der Komponist, der selbst auch als Kunstsammler bekannt ist, nicht preisgeben – er ziehe sich erst zum Schreiben zurück, wird Webber zitiert. Die Handlung wird sich jedenfalls im Jahr 1911 abspielen: Damals stahl Vincenzo Peruggia, ein Angestellter des Louvre, das Gemälde aus dem Museum. Erst 1913 wurde es wieder entdeckt, als der Dieb dem Händler Alfredo Geri in Florenz das Bild zum Kauf anbot.
Kurier.at
Wien/Konzerthaus
Konzerthaus: Wenn Lisa Leonskaja lächelt (Bezahlartikel)
Begeisterung für die Pianistin und die Camerata Salzburg mit Musik von Beethoven und Mendelssohn.
DiePresse.com
Wien/Musikverein
Pianist Lukas Sternath im Musikverein: Ernst sein ist nicht alles (Bezahlartikel)
Für das zweite Konzert seiner Reihe hatte Sternath die Mezzosopranistin Sophie Rennert eingeladen. Lieder von Schumann, Brahms und Mahler wurden dargeboten. Beeindruckend – aber warum so ernst?
DiePresse.com
Berlin
Gute Kritiken oder gute Verkäufe: Die Deutsche Oper will beides versuchen
Zwischen Traditionspflege und Avantgarde: Der neue Intendant Aviel Cahn entwirft eine Spielzeit, in der sich Verkaufserfolg und künstlerischer Anspruch belauern.
BerlinerZeitung.de
Ein versöhnliches Motto
Das neue Leitungsteam der Deutschen Oper Berlin um Dr. Aviel Cahn stellte heute die Pläne für die Spielzeit 2026/27 vor. Motto: „Make Love…“! Den Auftakt der neuen Saison an der Deutschen Oper Berlin markiert das Eröffnungswochenende am 29./30. August ein Event der neuen Sparte „Unlimited“: Unter der Leitung des Performance-Künstlers Rirkrit Tiravanija wird das Haus für 30 Stunden geöffnet sein, Raum für Musik-Kunst-Events bieten und sich nachts in einen Club verwandeln. Diese neue Sparte unter der Leitung von Elisa Erkelenz soll künftig mit Reihen wie „Nachtmusiken“ oder dem „Unlimited Salon“ einen festen Platz für spartenübergreifende Experimente und diverse Perspektiven im Berliner Kulturleben etablieren.
concerti.de
Frankfurt
Wahnsinn als Staatsraison
Regisseurin Andrea Breth, Thomas Guggeis und Lucia Ronchetti mit ihrem passend dazu komponierten Prolog machen aus Puccinis „Turandot“ eine beklemmende Studie über Gewaltherrschaft.
concerti.de
Nürnberg
Romantik im drohenden Schatten von Drohnen: Der Freischütz am Staatstheater Nürnberg
Auf die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg in den Wäldern Böhmens geht die Sage um den Freischütz zurück; Jahre, in denen die Menschen noch traumatisiert vom bedrohlichen Schießlärm gewesen sein müssen. In der Zeit der Romantik fanden der Komponist Carl Maria von Weber und sein Librettist Johann Friedrich Kind die im Wald spielende dörfliche Liebesgeschichte um den Schützen Max aufregend, den sein Trefferglück verlassen hatte und der Hilfe bei dunklen, dem Teufel nahestehenden Mächten sucht
bachtrack.com/de
Erfurt
Songspiel und queere Didaktik
Die Oper „For a Look or a Touch“ von Jake Heggie erweist sich als lehrreicher Klassiker des neuen Musiktheaters. Darin erlebt ein jugendliches Publikum die Nöte und Bedrängnisse queerer Personen in Greifweite und ohne betuliches Leisetreten
concerti.de
Grafenwöhr
Giacomo Puccini und Johann Strauß
Grafenwöhr. Als krönender Abschluss der Sanierungsarbeiten in der Altstadt gibt es am Freitag, 8. Mai ein großes festliches Open-Air-Konzert auf dem Marienplatz.
oberpfalzecho.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Mailand
Diamonds and steel: Anna Pirozzi rules in La Scala’s Turandot revival
bachtrack.com/de
Leeds
French mezzo Marianne Crebassa is potent and versatile at Leeds Song
bachtrack.com/de
London
Anna Netrebko, Elīna Garanča, Lisette Oropesa, Emily D’Angelo, Aigul Akhmetshina, Malin Byström, Stanislas de Barbeyrac, Angel Blue & Charles Castronovo Lead Royal Opera’s 2026-27 Season
operawire.com
Martha Argerich and Dong-Hyek Lim review – legendary pianist and mentee create musical magic
TheGuardian.com
New York
Metropolitan Opera 2025-26 Review: La Bohème (Spring 2026)
With “Bohème,” There’s No Such Thing As Timid Melodrama
operawire.com
That time of evening
Golda Schultz soldiers through illness at the New York Philharmonic.
parterre.com
Cho’s molto espressivo style proves persuasive, even in Bach and Schoenberg
newyorkclassicalreview.com
The NY Philharmonic’s eclectic approach to American modernism
seenandheard-international.com
Chicago
Biondi makes impressive MOB debut with winning Italian program
chicagoclassicalreview.com
Heaven, here within my heart
The Chicago Symphony Orchestra explores love and death in an intense, intelligent program featuring soprano Corinne Winters.
parterre.com
Boston
Classical Music Commentary: What’s Next for the Boston Symphony? — Lessons from the Past
artsfuse.org
Recordings
Review: “Invocation” – Elsa Dreisig, Soprano
theclassicreview.com
Ballett / Tanz
Interview mit Charlotte Larzeleres
Ein neuer Stern leuchtet am Himmel des Hamburger Balletts
Interview mit Charlotte Larzelere, Solistin beim Hamburg Ballett. Was macht Charlotte Larzeleres spezielle Kunst aus? Beim ersten Auftreten auf der Bühne wirkt sie fast schüchtern, gewinnt aber, wenn sie anfängt zu tanzen, an Präsenz und Aura.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de
Expect the Unexpected in Joffrey Ballet’s Midsummer Night’s Dream
sfcv.org
With La Sylphide, SF Ballet Revisits a Classic
sfcv.org
The Royal Ballet – complete 2026-2027 Season
gramilano.com
Sprechtheater
Wien
Volkstheater-Chef Gloger: „Theater dienen der freien Meinungsbildung“
Die EU fördert neuerdings die Zusammenarbeit zwischen Theaterhäusern und Investigativ-Journalismus mit einer Million Euro. Das Volkstheater Wien ist dabei DerStandard.at
Ausstellungen/Kunst
Winterthur
Wienerin wird Direktorin von renommiertem Fotomuseum Winterthur
Als erste Nicht-Schweizerin wird Sophie Haslinger eines der renommiertesten Museen für Fotografie in Europa leiten. Ein großer Karrieresprung.
DiePresse.com
Medien
ORF
Roland Weißmann klagt: Er will „Gerechtigkeit“ und vier Millionen Euro
Ex-Generaldirektor Roland Weißmann bricht sein Schweigen. Es habe für ihn „nie die Unschuldvermutung gegolten“, beklagt er. Eine Kündigung durch den ORF wolle er anfechten – und eine hohe Summe vor Gericht einklagen.
Kurier.at
Politik
Österreich
Wifo-Ökonom: Spritpreisbremse „gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht“
Die OMV könnte eine Preisreduktion „aus vorhandenen Gewinnen und Rücklagen“ bedienen, so Michael Böheim in der ZiB 2. Die Spritpreisbremse selbst erachtet er als „nicht zu Ende gedacht“.
Kurier.at
Österreich
Millionenprozess Gusenbauer: „Ich war ein Aushängeschild der Signa“
Wo war Alfred Gusenbauers Leistung für René Benkos Signa-Gruppe? Nach der Fünf-Millionen-Euro-Klage des Masseverwalters wurde der Altkanzler über sieben Stunden lang am Handelsgericht befragt – unter anderem auch über Benkos „Baby“ sowie Treffen mit Wiens Michael Ludwig und Ex-Kanzler Christian Kern. Fortsetzung: im Mai.
krone.at
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Unter’m Strich
Nach Wirbel mit Trump: US-Vizepräsident will Papst Riegel vorschieben
Nach dem scharfen Schlagabtausch zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Oberhaupt der Katholischen Kirche hat sich jetzt auch JD Vance zu Wort gemeldet. „In manchen Fällen wäre es das Beste für den Vatikan, sich auf moralische Angelegenheiten zu konzentrieren“, meinte der US-Vizepräsident in einem Interview des Senders Fox News am Montag (Ortszeit). Am Wochenende hatte Leo erneut verlangt, die aktuellen Kriege zu beenden und an die Regierenden appelliert, Frieden einkehren zu lassen. Trump hatte ihm darauf vorgeworfen, eine „schreckliche“ Außenpolitik zu betreiben. Dass sich der Papst für die Dinge einsetze, die ihm wichtig sind, sei gut, aber die US-Politik solle er dem Präsidenten der Vereinigten Staaten überlassen, führte Vance im Fox-News-Gespräch aus.
krone.at
Österreich
Aufgedeckt: Grasser verschwieg Lebensversicherung
Im Schuldenregulierungsverfahren rund um den einstigen Star-Politiker Karl-Heinz Grasser gibt es eine brisante Enthüllung: Das ursprünglich vorgelegte Vermögensverzeichnis aus dem Mai 2025 war unvollständig. Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) in einer Aussendung mitteilte, stieß der Insolvenzverwalter auf eine Lebensversicherung, die Grasser nicht angegeben hatte.
oe24.at
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 16. APRIL 2026)
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 16. APRIL 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Das Staatstheater am Gärtnerplatz stellte gestern das Programm der Saison 2026/2027 vor.

SPIELZEITPRÄSENTATION 26/27: Rubén Dubrovsky (Chefdirigent), Josef E. Köpplinger (Staatsintendant), Inka Albrecht (Geschäftsführende Direktorin), Karl Alfred Schreiner (Ballettdirektor) © Anna Schnauss
Staatsintendant Josef E. Köpplinger, Chefdirigent Rubén Dubrovsky und Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner präsentierten neun Neuproduktionen aus den Genres Oper, Operette, Musical und Ballett. Als besonderes Highlight wurde für den 15. Mai 2027 der erste Münchner Opernball im Gärtnerplatztheater angekündigt – ein Fest für die Musik, die Kunst und das Leben unter dem Motto »Vive la Belle Époque!«.
Erstmalig wurde das Programm der Spielzeit zudem digital aufbereitet und soll so noch mehr Menschen für einen Theaterbesuch im Gärtnerplatztheater inspirieren, aufzufinden unter 2627.gaertnerplatztheater.de
Am 4. Juli beginnt der Vorverkauf für alle Termine von 20. September bis 30. November, darunter Vorstellungen von »La traviata«, »Les Misérables« oder »Drei Männer im Schnee«.
Die Premieren der Spielzeit 2026/2027
DIE REISE NACH REIMS
Oper
Musik von Gioachino Rossini
Libretto von Luigi Balocchi
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Enrico Lombardi
Regie: Dirk Schmeding
Premiere 16. Oktober 2026
DIE LANDSTREICHER
Operette
Musik von Carl Michael Ziehrer
Libretto von Leopold Krenn und Karl Lindau
Fassung für das Staatstheater am Gärtnerplatz von Josef E. Köpplinger
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Michael Brandstätter
Regie: Christiane Lutz
Premiere 20. November 2026
ALS HITLER DAS ROSA KANINCHEN STAHL
Musical
Nach dem gleichnamigen Roman von Judith Kerr
Musik von Thomas Zaufke
Buch und Liedtexte von Henry Mason
In deutscher Sprache
Musikalische Leitung: Andreas Partilla
Regie: Tristan Braun
Uraufführung 09. Dezember 2026
FAR WEST
Western-Ballett
von Mattia Russo, Antonio De Rosa / KOR’SIA
Musikalische Leitung: Eduardo Browne
Choreografie: Mattia Russo, Antonio De Rosa
Uraufführung 29. Januar 2027
ROMEO UND JULIA
Oper
Musik von Charles Gounod
Libretto von Jules Barbier und Michael Carré
Nach der gleichnamigen Tragödie von William Shakespeare
In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Rubén Dubrovsky
Regie: Herbert Föttinger
Premiere 5. März 2027
LAKMÉ
Oper
Musik von Léo Delibes
Libretto von Edmond Gondinet und Philippe Gille
Nach dem Roman »Rarahu ou Le Mariage de Loti« von Pierre Loti
In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Halbszenische Aufführung
Musikalische Leitung: Sébastien Rouland
Staging: Alexander Kreuselberg
Premiere 27. März 2027
FINDING NEVERLAND
Musical
Buch von James Graham
Musik und Gesangstexte von Gary Barlow und Eliot Kennedy
Nach dem Miramax-Film (Drehbuch von David Magee) und dem Schauspiel »The Man Who Was Peter Pan« von Allan Knee
Deutsch von Michael Alexander Rinz (Dialoge) und Wolfgang Adenberg (Songtexte)
In deutscher Sprache
Musikalische Leitung: Andreas Partilla
Regie: Josef E. Köpplinger
Europäische Erstaufführung 16. April 2027
ARIADNE AUF NAXOS
Oper
Musik von Richard Strauss
Libretto von Hugo von Hofmannsthal
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Michael Balke
Regie: Josef E. Köpplinger
Premiere 18. Juni 2027
BUENOS AIRES 1940
Ballett
von Karl Alfred Schreiner
Musikalische Leitung: Rubén Dubrovsky
Choreografie: Karl Alfred Schreiner
Uraufführung 16. Juli 2027
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operklosterneuburg: Bühne frei für die Stars von morgen
Junge Gesangstalente und ein Ballett-Nachwuchs: Die operklosterneuburg setzt 2026 wieder ein klares Zeichen für die Förderung der nächsten Künstlergeneration.

Peter Edelmann © Lukas Beck
(Klosterneuburg, am 15. April 2026) Namen wie Markus Werba, Florian Boesch, Daniela Fally und Günther Groissböck verbindet mehr als ihre internationale Karriere – sie alle standen in frühen Jahren auf der Bühne der operklosterneuburg. Die Förderung junger Gesangstalente ist kein Zufall, sondern Programm: Auch 2026 gibt das Festival wieder vielversprechenden Stimmen die Möglichkeit, sich in einer professionellen Produktion zu beweisen – Seite an Seite mit internationalen Stars im Kaiserhof des Stiftes Klosterneuburg.
Nachwuchs als künstlerischer Auftrag
Intendant Peter Edelmann, selbst Professor für Sologesang an der mdw, verfolgt dieses Ziel mit besonderem Engagement. „Wien zählt mit seinen bedeutenden Musikuniversitäten zu den weltweit führenden Ausbildungszentren – und genau diese Qualität möchte die operklosterneuburg sichtbar machen und aktiv fördern, indem sie jungen Sängerinnen und Sängern erste Auftrittsmöglichkeiten ermöglicht“, so Edelmann. Mit „Samson und Dalila“ bietet die Produktion 2026 gleich fünf Nachwuchskünstlern eine solche Bühne.
Die jungen Stimmen im Porträt
Ivo Kovrigar, gebürtiger Wiener und lyrischer Bariton mit einem Repertoire vom Barock bis zur Moderne, war bereits Ensemblemitglied der Musikalischen Komödie der Oper Leipzig. Weitere Engagements führten ihn an die Volksoper Wien, zum Lehár Festival Bad Ischl und zu den Landesbühnen Sachsen, wo er als Zar Peter I. in „Zar und Zimmermann“ debütierte. Sein Auftritt bei der operklosterneuburg wird durch ein Stipendium des Rotary Club Klosterneuburg unterstützt.

Felix Pacher © Katharina Novcic
Felix Pacher, ebenfalls in Wien geboren und aus einer Musikerfamilie stammend, begann seine Laufbahn als Trompeter und Knabensolist der Opernschule der Wiener Staatsoper, bevor er Sologesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien studierte. Als Titeldarsteller der Jugendoper „Tschick“ sowie als Falstaff in „Die lustigen Weiber von Windsor“ sammelte er wichtige Bühnenerfahrung. Als Preisträger der „Zukunftsstimmen“ von Elīna Garanča zählt er zu den spannendsten jungen österreichischen Stimmen seines Fachs.
Das Ensemble wird durch Maximilian Müller und Magnus Gudmundsson ergänzt – beide noch im Studium, beide bereits auf wichtigen Bühnen präsent. Gudmundsson stand zuletzt in der „Tosca“-Produktion der operklosterneuburg im Vorjahr auf der Bühne und kehrt nun erneut nach Klosterneuburg zurück. Der junge chinesische Tenor Jiayu Li, Student an der mdw und gefördert durch die Vienna Music School, komplettiert das Nachwuchsensemble und verleiht ihm eine zusätzliche internationale Dimension.
Auch im Tanz: Nachwuchs auf der großen Bühne
Das Prinzip der Nachwuchsförderung endet bei der operklosterneuburg 2026 nicht auf der Sängerseite: Das gesamte Ballett wird aus Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Masterclass der Dance Factory Klosterneuburg zusammengestellt. Die berühmte Bacchanal-Szene von Saint-Saëns wird so vielleicht zum Karrieresprungbrett für junge Tänzerinnen und Tänzer, die erstmals auf einer großen Opernbühne zu erleben sein werden.
Karten & Spieltermine 2026
Premiere: 4. Juli 2026, 20:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 7. (Rotary), 9., 11., 14., 17., 21., 23., 25., 28. Juli sowie 1. August 2026, jeweils 20:00 Uhr
„Samson und Dalila“ für Kinder & Familie: 19. Juli 2026, 18:00 Uhr
Tickets für „Samson und Dalila“ erhältlich unter: Online: shop.eventjet.at/klosterneuburg
E-Mail:
Telefon: 02243 444 – 424
Details zu den Aufführungen sowie zum Ensemble finden Interessierte unter: www.operklosterneuburg.at
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Oper Graz. Neues von den Bühnen Graz
Wenn sich der Vorhang hebt, beginnt mehr als eine Vorstellung: Es entsteht ein Moment, der berührt, überrascht und lange nachklingt. Gerade jetzt, wo der Frühling Einzug hält, ist die Lust auf neue Eindrücke, neue Perspektiven und gemeinsame Erlebnisse besonders spürbar. Auch diese Woche laden wir Sie ein zu großen Gefühlen, starken Geschichten und jenen Augenblicken, in denen alles zusammenfindet – manchmal klassisch, manchmal überraschend neu.
Lassen Sie sich inspirieren, entdecken Sie unser aktuelles Angebot und finden Sie Ihren einen Moment, der den Funken überspringen lässt.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen einen inspirierenden Kultur-Frühling!
Herzlichst
Ihr Team der Bühnen Graz

»Oper für alle – Alle für Oper«
Chance, Öffnung und Veränderung durch inklusives Musiktheater
Wie offen kann Oper heute sein? Die Diskursveranstaltung Oper für alle – Alle für Oper widmet sich den Chancen, Bedingungen und Herausforderungen inklusiven Musiktheaters. Im Austausch mit Gästen aus Wissenschaft und künstlerischer Praxis geht es um Verantwortung, Teilhabe und neue Räume des Zusammenarbeitens.
Am So, 19.04.2026, 13:00 Uhr auf der Studiobühne. Der Eintritt ist frei, Zählkarten sind im Ticketzentrum erhältlich. Mit Schriftdolmetschung.
»Die drei Musketiere«
In den Kampf für die Freiheit und Gerechtigkeit für alle begibt sich ein gemischtes Ensemble aus Spieler:innen der Theaterakademie LebensGroß und Sänger:innen der Oper Graz.
Premiere 16.04.2026 um 17 Uhr
—> Zum Spielplan des Schauspielhauses
–> Zum Premierenspiegel 2025/26
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Nationaltheater Mannheim: herzlich laden wir Sie zur Premiere von Giuseppe Verdis Dramma lirico »Nabucco« am So, 25.04.2026 um 19.00 Uhr ins OP
Regisseur Christian von Götz stellt sich mit dieser Inszenierung erstmalig dem Mannheimer Publikum vor. Die Produktion »Nabucco« ist zudem nach Ludwigsburg eingeladen, wo sie am 14.06.2026 in einer konzertanten Version die Schlossfestspiele eröffnen wird.
Wie klingt der Ruf nach Freiheit, der ein ganzes Volk bewegt? Mit »Nabucco« erschuf Verdi ein Meisterwerk, das historische Konflikte, familiäre Dramen und die Sehnsucht nach Erlösung in unvergessliche Musik verwandelte.
Verdi beschloss im Alter von 27 Jahren, nie wieder eine Oper zu schreiben. Er befand sich in einer beruflichen wie auch privaten Krise: Seine komische Oper »Un giorno di regno« war ein Misserfolg, während er gleichzeitig seine beiden kleinen Kinder und schließlich auch seine Frau zu Grabe tragen musste. Erst auf Drängen seines Agenten las er das Libretto von Temistocle Solera – den »Nabucco«. Die musikalische Inszenierung von Soleras Libretto brachte dem Komponisten 1842 den langersehnten großen Durchbruch. Nicht zuletzt die emotionale Bandbreite und die starken Chorpartien, wie der berühmte Gefangenenchor »Va’, pensiero«, machen »Nabucco« zu einer der beliebtesten und meistgespielten Opern weltweit.
Im Mittelpunkt der Oper steht ein historischer Epochenwechsel: Die Wertevorstellungen verändern sich und das Leben wird von anderen Zusammenhängen bestimmt als zuvor. Im Kreuzfeuer des Konflikts zwischen Babyloniern und Hebräern entfaltet sich ein Familiendrama, in dem die Musik des italienischen Meisters den Zuschauer über die gesamte Bandbreite der Gefühle hinwegführt.
Regisseur Christian von Götz schafft emotional mitreißende Opernabende, indem er den einzelnen Menschen in den Fokus nimmt, der im Räderwerk von Geschichte und Gegenwart unterzugehen droht. »Nabucco« inszeniert er als bildgewaltige Antikriegsoper und stellt das Werk auch in Bezug zur verlorenen Welt der jiddischen Kultur Osteuropas, die durch den Holocaust nahezu komplett ausgelöscht wurde.
Christian von Götz studierte Regie und Musiktheaterregie in Wien und Berlin. Er inszenierte an zahlreichen Häusern in Deutschland und Europa, unter anderem an der Komischen Oper Berlin, der Oper Leipzig, der Oper Köln, der Hamburgischen Staatsoper, der Königlichen Oper Kopenhagen, dem Gärtnerplatztheater München, den Staatsopern in Lissabon und Odessa und beim Edinburgh International Festival. Außerdem ist Christian von Götz als Wiederentdecker verschiedenster Musiktheaterwerke bekannt. Darunter Werke von Michael Krasznay-Krausz, Hugo Hirsch oder Michael William Balfe.
Theo Magongoma/Evez Abdulla (Nabucco)
Sung Min Song (Ismaele)
Sung Ha (Zaccaria)
Csilla Boross (Abigaille)
Julia Faylenbogen/Marie-Belle Sandis (Fenena)
Bartosz Urbanowicz/Renatus Mészár (Il Gran Sacerdote)
Christopher Diffey/Dominic Lee (Abdallo)
Zinzi Frohwein (Anna)
Nationaltheater-Orchester, Opernchor des Nationaltheaters, Extrachor des Nationaltheaters, Statisterie des Nationaltheaters
Weitere Termine
Di, 28.04.2026, 19.00 Uhr
Do, 07.05.2026, 19.00 Uhr
Sa, 09.05.2026, 19.00 Uhr
Do, 14.05.2026, 18.00 Uhr
Mi, 20.05.2026, 19.00 Uhr
Sa, 23.05.2026, 19.00 Uhr
So, 31.05.2026, 15.00 Uhr
Nationaltheater Mannheim
Mozartstraße 9
68161 Mannheim