Ensemble Phoenix Munich: Großartige prägnante Harmonie begeistert – à point!

EPM The Band © Gregory Wang

Wie die Stimmen des Ensemble Phoenix Munich zusammen singen, das ist an diesem Nachmittag große Klasse. Leiter und Bassist Joel Frederiksen findet und führt diese Stimmen-Kombination zu einem wunderbaren mich erfüllenden Ereignis voll von mir erstmals gehörten barocken Liedern.

Ensemble Phoenix Munich

Hannah Ely, Michaela Riener: Sopran
Ivo Haun: Tenor, Laute
Jacob Lawrence: Tenor
Michael Eberth: Clavicytherium
Sven Schwannberger: Theorbe, Flöte
Joel Frederiksen: Bass, Laute, Leitung

Bayerisches Nationalmuseum, München, 30. März 2025

von Frank Heublein

An diesem Sonntagnachmittag interpretiert das Ensemble Phoenix Munich das Programm „Mein Lieb, wie schöne bist doch du – Arien und Kantaten des Schütz-Schülers Caspar Kittel“.

Ein interessantes erstes Detail erhalte ich in der Einführung: die Jungen pubertierten auch im siebzehnten Jahrhundert (das ist es nicht). Wie konnte man sie zum Singen begeistern? Mit erotischen Texten (das ist es) wie „Dein weisser Hals giebt von sich solchen Schein, / Als wie ein Thurn gemacht auß Helffenbein. / Die Wangen sind wie Hesbons schöne Teiche“. Das sind nicht die explizitesten Zeilen des Nachmittags. Gekauft! „Ensemble Phoenix Munich
Bayerisches Nationalmuseum, München, 30. März 2025“
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Schuberts Winterreise: Bass Joel Frederiksen bewegt mich abgründig tief

Foto © Frank Heublein

Bass Joel Frederiksen wird von Lukas Sehr an einem historischen Pianoforte aus der Zeit Schuberts begleitet. Die beiden sind ein brillantes Match. Düster, seelenschwer, eindrucksvoll!

Ensemble Phoenix Munich
Bass Joel Frederiksen

Klavier Lukas Sehr auf einem historischen in München gebauten Pionoforte um 1815 von Louis Duleken

Programm:

Zwischen Mars und Venus XVII: Franz Schubert Winterreise

Bayerisches Nationalmuseum, München, 6. Februar 2025

von Frank Heublein

An diesem Donnerstagabend interpretiert Bassist Joel Frederiksen Franz Schuberts Winterreise im ausverkauften Mars-Venus-Saal des Bayerischen Nationalmuseums zusammen mit Pianist Lukas Sehr. „Ensemble Phoenix Munich
Bayerisches Nationalmuseum, München, 6. Februar 2025“
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Die Caccinis rocken den Hof der Medici

EPM Caccini © Sybe Wartena

Giulio Caccini rockte mit seiner zweiten Frau und seinen zwei Töchtern den Hof des Ferdinando I. de’ Medici in Florenz. Und zwar so, dass viele anderen Höfe „auch sowas“ wollten. Nun! und der „Hofstaat (= das Publikum) im Bayerischen Nationalmuseum“ aka Hof der Medici feiert stürmisch die Caccinis aka das Ensemble Phoenix Munich.

Zwischen Mars und Venus XVII: Le donne di Giulio Caccini

Ensemble Phoenix Munich

Bayerisches Nationalmuseum, München, 17. November 2024

von Frank Heublein

An diesem Sonntagnachmittag schlüpft Joel Fredriksen mit seinem Ensemble Phoenix Munich in die Rolle der Caccinis, seines Freundes und Mitstreiters Palantrotti und seines Arbeitgebers, des Fürsten Ferdinando I. de’ Medici. Ich trete aus dem Bayerischen Nationalmuseum ins feuchte wässrig schneeige Dunkel des Münchner Abends. Egal. Welch Energie habe ich verspürt. Welch glückselig machende Freude.

Der Reihe nach. Ich bin in der schwarzen Gruppe. Eine von fünfen. Ich erlebe ein Wandelkonzert. Ich wandere durch das Bayerische Nationalmuseum. Ich finde in Anja eine Begleiterin. Wir entdecken gemeinsam die musikalische Energie des Ensemble Phoenix, pardon! der Familie Caccini. Giulio Caccini hat den Generalbass mindestens in seinem für die Musikgeschichte bedeutenden Werk Le nuove musiche erstmals als solchen beschrieben. „Ensemble Phoenix Munich
Bayerisches Nationalmuseum, München, 17. November 2024“
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Joel Frederiksen küsst mit seinem Ensemble Phoenix Munich die Renaissance musikalisch wach

Fotos © © Thomas Zwillinger

Zwischen Mars und Venus XVI: The first booke of songs von Joel Frederiksen

Ensemble Phoenix Munich

Hille Perl – Gambe
Emma-Lisa Roux – Sopran, Laute
Joel Frederiksen – Bass, Laute, Leitung, Komponist und Texter

Mars-Venus-Saal im Bayerischen Nationalmuseum,
München,
 5. Mai 2024

von Frank Heublein

An diesem frühlingshaften Sonntagnachmittag stellt Joel Frederiksen sein „First Booke of Songs“ vor. Er knüpft dabei an die Tradition der Komponisten-Sänger der Renaissance an, etwa an sein Vorbild Thomas Campion.
„Ensemble Phoenix Munich, The first booke of songs von Joel Frederiksen
Mars-Venus-Saal im Bayerischen Nationalmuseum, München, 5. Mai 2024“
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Renaissance-Barockmusik in München: Vier Solostimmen ergötzen mich mit großartiger Intonation

Fotos: © Sybe Wartena

„Weihnachten in Cremona“

Ensemble Phoenix

Mars-Venus-Saal im Bayerischen Nationalmuseum,
München, 3. Dezember 2023

von Frank Heublein

München liegt unter einer tiefen Schneedecke, das Ensemble Phoenix hat sich durch den Schnee gekämpft, um zum zweiten Konzert in der Reihe des namensgebenden Mars-Venus-Saals im Münchner Bayerischen Nationalmuseum aufzutreten. Das heutige Programm „Weihnachten in Cremona“ nimmt Claudio Monteverdi – er ist in Cremona geboren – und seinen Lehrer Marc’Antonio Ingegneri in den Fokus und stellt Komponisten und Komponistinnen an die Seite, die eine Beziehung zu Cremona aufweisen. „„Weihnachten in Cremona“, Ensemble Phoenix
Mars-Venus-Saal im Bayerischen Nationalmuseum, München, 3. Dezember 2023“
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Der Ensembleklang ist ebenmäßig, die Solos strahlen erhaben schön

V.l.: Sven Schwannberger, Emma-Lisa Roux, Joel Frederiksen und Giovanna Baviera © Sybe Wartena

Programm

Doulce mémoire – Leidenschaftliche Lieder der Renaissance / Chansons passionées de la Renaissance

Französische Lieder zwischen ca. 1540 und ca. 1640

Ensemble Phoenix Munich

Emma-Lisa Roux – Sopran, Laute
Giovanna Baviera – Mezzosopran, Viola da Gamba
Sven Schwannberger – Tenor, Laute, Flöten
Joel Frederiksen – Laute, Bass, Leitung

Mars-Venus-Saal
im Bayerischen Nationalmuseum, München, 22. Oktober 2023

von Frank Heublein

An diesem golden Oktobernachmittag kehrt das Ensemble Phoenix zurück in den Konzertreihen namensgebenden Mars-Venus-Saal im Münchner Bayerischen Nationalmuseum. Seit 2007 existiert die Konzertreihe mit dem Namen „Zwischen Mars und Venus“. Das heutige Programm „Doulce mémoire“ umfasst Lieder der französischen Renaissance. Im Block vor der Pause Lieder aus der Mitte des sechzehnten Jahrhunderts. Nach der Pause dann Lieder, die um 1600 entstanden sind. „Ensemble Phoenix Munich „Doulce mémoire“
Bayerisches Nationalmuseum, München, 22. Oktober 2023“
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Ein Fahrstuhl der Gefühle: Liebeslieder aus der Renaissance erklingen im Bayerischen Nationalmuseum

Foto: von links: Domen Marinčič, Colin Balzer, Ryosuke Sakamoto, Joel Frederiksen

Bayerisches Nationalmuseum München, Mars-Venus-Saal
17. November 2019

Colin Balzer Tenor
Ryosuke Sakamoto Laute, Gamba
Domen Marinčič Viola da Gamba
Joel Frederiksen Bass, Laute & Leitung

von Frank Heublein

Dies ist die dreizehnte Spielzeit, in dem das Ensemble Phoenix Munich den Mars-Venus-Saal im Münchner Bayerischen Nationalmuseum bespielt. Ein wunderbares Detail dieser Konzertreihe ist die intime Nähe zu den Künstlern (darunter Stars der Szene wie Dame Emma Kirkby). Unermüdlich hat der Leiter des Ensembles Joel Fredriksen neue Ideen. Eine seiner Ideen ist eine längerfristige: die Gesamteinspielung der fünf „Bookes of Ayres“ von Thomas Campion (1567-1620). Hier und heute wird das dritte dieser fünf Bücher aufgeführt. „Ensemble Phoenix Munich,
Bayerisches Nationalmuseum, 17. November 2019“
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