DIE MONTAG-PRESSE – 15. SEPTEMBER 2025

Vladimir Jurowski © Simon Pauly

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DIE MONTAG-PRESSE –
15. SEPTEMBER 2025

Berlin/Konzerthaus
Musikfest Berlin: „Erbaulich“ soll und darf es nicht werden
„Musikalisches Aufbegehren gegen Unrecht und Gewalt im 20. Jahrhundert – das ist das Programm des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin im Konzerthaus am heutigen 11. September 2025. Weil nach Ansicht von Chefdirigent Vladimir Jurowski an diesem besonderen Tag im 80. Jahr seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und just 24 Jahre nach dem Terroranschlag auf das World Trade Center in New York nicht einfach ein erbauliches Konzert erklingen darf.“ So Steffen Georgi im Programmheft zu diesem Musikfest-Konzert im Berliner Konzerthaus, der den Chefdirigenten des RSO im Rahmen der Konzerteinführung auch interviewt. Und Jurowski hat wie immer Kluges zu sagen. Zu Schostakowitschs 11. Sinfonie etwa: „Die Musik ist zwar tonal, aber sie tut weh.“ Es gebe derzeit „kein aktuelleres Stück als die Elfte.“
Von Dr. Brian Cooper
Klassik-begeistert.de

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DIE SONNTAG-PRESSE – 14. SEPTEMBER 2025

Die Zauberflöte © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

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DIE SONNTAG-PRESSE –
14. SEPTEMBER 2025

Wien/Staatsoper
Patrick Lange beweist: Wer Mozarts „Zauberflöte“ ernst nimmt, kann Großes erschaffen
Manchmal ist Oper wie ein Fußballmatch. Die erste Halbzeit: top, nach der Pause eine Flaute, kurz vor Schluss gibt man noch einmal Gas. Genau so legt Dirigent Patrick Lange Mozarts „Zauberflöte“ an. Selten habe ich einen Dirigenten erlebt, der dieses Werk – die „Oper aller Opern“ womöglich – so behutsam anfasst. „Spielen die Wiener Philharmoniker mit links“, hört man oft. Eine Oper, die man im Schlaf beherrsche. Wer so an die „Zauberflöte“ herangeht, ist zum Scheitern verurteilt. Patrick Lange begeht diesen Fehler nicht.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 13. SEPTEMBER 2025

Anna Netrebko © Andrea Kremper

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DIE SAMSTAG-PRESSE –
13. SEPTEMBER 2025

London
Trotz Kritik tritt Netrebko in London ohne Zwischenfälle auf
Vor der Royal Albert Hall in London protestierten Dutzende mit Ukraine-Fahnen und Plakaten gegen den Auftritt der russischen Operndiva. Erfolglos. Darum geht es: In London ist die russische Opernsängerin Anna Netrebko aufgetreten. In der Royal Opera feierte sie Premiere mit einer neuen Inszenierung von Giacomo Puccinis Oper Tosca. Die Sängerin wird vielerorts im Westen kritisiert wegen ihrer Nähe zu Russlands Machthaber Wladimir Putin. Deshalb sagte letztes Jahr das KKL in Luzern den Auftritt der 53-Jährigen ab. Und auch in London forderten einflussreiche britische Stimmen und ukrainische Kulturschaffende sowie Politiker in einem offenen Brief jetzt die Absetzung der Auftritte. Keine Zwischenfälle: «Ihr erster Auftritt in London am Donnerstagabend ist ohne Eklat über die Bühne gegangen», sagt der in London lebende Journalist Peter Stäuber. Allerdings hätten vor der Royal Opera mehrere dutzend Personen gegen Netrebkos Engagement protestiert.
SRF.ch

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DIE FREITAG-PRESSE – 12. SEPTEMBER 2025

Lahav Shani © Marco Borggreve

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DIE FREITAG-PRESSE
 – 12. SEPTEMBER 2025

München/ Gent
Entsetzen nach Ausladung von israelischem Dirigenten
Kurz vor ihrem Auftritt werden die Münchner Philharmoniker wegen ihres Dirigenten Lahav Shani aus Israel von einem Festival in Belgien ausgeladen. Deutsche Politiker sprechen von Skandal und Schande.
gmx.net

Kommentar: Münchner Philharmoniker beim Flandern-Festival ausgeladen
Die Münchner Philharmoniker und ihr designierter Chef Lahav Shani wurden vom Flandern-Festival in Gent ausgeladen. Grund: die fehlende Distanzierung Shanis zur israelischen Regierung. Ein Kommentar.
BR-Klassik.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 11. SEPTEMBER 2025

Opern Air, De Billy, Orchester, Chor © Martina Berger

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DIE DONNERSTAG-PRESSE –
11. SEPTEMBER 2025

Wien
Opern-Air-Konzert im Burggarten begeistert alte und neue Opernfreunde
Man könnte es als die erste Premiere der Saison bezeichnen, als Uraufführung. Im Herbst 1955 stieg die Wiener Staatsoper, das Haus am Ring, wieder aus der Asche. Ist 70 eine magischere Zahl als 75? Jedenfalls könnte hier eine neue Tradition am Anfang jeder neuen Saison entstehen. Wie Direktor Bogdan Roščić betonte, Opern air assoziiert als Wortspiel mit open, mit sich öffnen. Werbung für die Kunstform Oper. Das Publikum war zahlreich vorhanden.
Von Lothar und Sylvia Schweitzer
Klassik-begeistert.de

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 10. SEPTEMBER 2025

Grafenegg © Studio Iris – Grafenegg Kulturbetriebsges.m.b.H.

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DIE MITTWOCH-PRESSE –
10. SEPTEMBER 2025

Grafenegg
Grafenegg: Buchbinder begeistert mit Beethoven – doch ein Zukunftssignal bleibt aus
Mit Beethovens letzten beiden Klavierkonzerten ist die diesjährige Ausgabe des Grafenegg Festivals unter großem Beifall zu Ende gegangen. Ein musikalisch in großen Teilen befriedigender Abend lässt allerdings eine große Chance verstreichen. Zweimal waren in Grafenegg neue Programmhefte zu drucken: Nachdem Zubin Mehta aus gesundheitlichen Gründen nicht wie geplant nach Europa reisen konnte, um das erste Klavierkonzert von Johannes Brahms und dessen erste Symphonie zu dirigieren, wurde Daniel Barenboim als Einspringer präsentiert. Doch auch er konnte nach einem Sturz nicht nach Niederösterreich reisen, sodass schlussendlich Rudolf Buchbinder nicht mit dem ersten Klavierkonzert von Brahms, sondern mit den Klavierkonzerten Nr. 4 und 5 von Beethoven zu hören war, die er vom Flügel aus leitete.
Von Willi Patzelt
Klassik-begeistert.de

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 9. SEPTEMBER 2025

Arvo Pärt © Kaupo Kikkas

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DIE DIENSTAG-PRESSE  – 9. SEPTEMBER 2025

Jubiläum
Arvo Pärt wird 90: Ein Komponist zwischen Selbstfindung, Spiritualität & innerer Ruhe
Er wurde kontrovers diskutiert und wurde am Ende dennoch sehr erfolgreich: Der Este Arvo Pärt hat einen ganz persönlichen Stil gefunden. Dabei hat er sich weder um Ge- oder gar Verbote gekümmert. Am 11. September 1935 kam Arvo Pärt im estnische Paide zur Welt. Forsch beginnt Arvo Pärt seine Karriere mit einer atemlos-rasenden Toccatina aus der Partita für Klavier. Als er das Stück im Alter von 25 schreibt, bewundert er die Avantgarde: Pärt orientiert sich am expressiv-rabiaten Dmitrij Schostakowitsch, an Arnold Schönbergs Zwölftontechnik und an westlichen Komponisten der Nachkriegszeit. Als junger Mann lässt er sich mitreißen vom westlichen Aufbruchsklima in den 1950er- und 1960er-Jahren. Doch: Im Nachhinein lässt er kein gutes Haar an seinem Frühwerk. Die Toccatina gehöre eben zu den „Entwicklungsspielereien“ eines jungen Mannes, sagt Pärt im Rückblick.
swr.de

Wien
Die Staatsoper eröffnete „Opern Air“ im Burggarten: Und es singen die Sterne
Die Wiener Staatsoper veranstaltete am Sonntag ihr erstes „Opern Air“. Der Burggarten wurde dabei zum größten Stehplatz der Wiener Operngeschichte
DerStandard.at „DIE DIENSTAG-PRESSE – 9. SEPTEMBER 2025
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DIE MONTAG-PRESSE – 8. SEPTEMBER 2025

Zuschauerraum mit Logenhaus des Bayreuther Opernhauses | Bild: Bayerische Schlösserverwaltung www.schloesser.bayern.de

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DIE MONTAG-PRESSE –
8. SEPTEMBER 2025

Bayreuth/Markgräfliches Opernhaus
Das Publikum von Bayreuth Baroque unterwirft sich lustvoll dem Eroberer Pompeo Magno
Wer ein solches Meisterwerk so meisterhaft auf die Bühne bringt, hat uneingeschränkten Beifall verdient. Der frenetische Applaus des Publikums für das gesamte Ensemble wird mit einem Da capo aus dem Schlusschor bedankt und schließlich vom Winken der Truppe abmoderiert. Pompeo Magno hat Bayreuth im Sturm erobert, und wir sind für drei Stunden, ohne es auch nur zu bemerken, Sklaven der Barockoper geworden.
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de

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DIE SONNTAG-PRESSE – 7. SEPTEMBER 2025

Angela Gheorghiu © Marius Baragan

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DIE SONNTAG-PRESSE –
7. SEPTEMBER 2025

Angela Gheorghiu – zum 60. Geburtstag
Der exquisite Sopran einer zu „Eigenwilligkeiten“ neigenden Diva
In den frühen 1990er Jahren hat die internationale Karriere der aus Rumänien stammenden Sopranistin Angela Gheorghiu begonnen: innerhalb kurzer Zeit hat sie am Königlichen Opernhaus von London (Mimì in „La Bohème“), an der Wiener Staatsoper (Adina in „L’elisir d’amore“) und an der Metropolitan Opera in New York (erneut Mimì) debütiert – und überall hat sie mit ihrem blühenden, makellos geführten, warm timbrierten lyrischen Sopran Publikum und Presse begeistert. 1996 hat sie den Tenor Roberto Alagna geheiratet und gleich hat man von einem „Traumpaar der Opernbühne“ gesprochen; in Opern von Donizetti, Puccini, Verdi und Gounod wurden beide gefeiert – und eine Vielzahl von Opern hat das Künstlerehepaar (bis zur Scheidung 2013) auch gemeinsam aufgenommen. 
Angela Gheorghiu – zum 60. Geburtstag | SO | 07 09 2025 | 15:05 – oe1.ORF.at

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DIE FREITAG-PRESSE – 5. SEPTEMBER 2025

Klaus Mäkelä und Alena Baeva mit dem Concertgebouworkest © Wiener Konzerthaus / Julia Wesely

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DIE FREITAG-PRESSE –
5. SEPTEMBER 2025

Wien/Konzerthaus
Klaus Mäkelä führt das Koninklijk Concertgebouworkest zum Triumph
Zur Saisoneröffnung gab es im Wiener Konzerthaus ein großes Fest mit dem Spitzenorchester aus Amsterdam. Klaus Mäkelä dirigierte Mozart, Prokofjew und Bartók. Dessen Konzert für Orchester geriet zu einer veritablen Sensation, die vom Publikum verdient und ausgiebig gefeiert wurde.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert.de

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