DIE MITTWOCH-PRESSE – 16. APRIL 2025

Foto © Patrik Klein

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 16. APRIL 2025

Klein beleuchtet kurz 56: Peter Seiffert – ein Heldentenor ist tot
Peter Seiffert ist tot. Ich las die Nachricht am frühen Morgen auf Facebook und war zunächst skeptisch, da man dort auch immer wieder Falschmeldungen streut. In der Presse waren noch keine Nachrichten zu finden, so fragte ich dann in meinem Bekanntenkreis der mir verbundenen Künstler. Ja, er sei gestern Abend an den Folgen eines Schlaganfalls mit 71 Jahren verstorben. Mir schossen sofort einige Begegnungen mit dem Künstler durch den Kopf.
Von Patrik Klein
Klassik-begeistert.de

Tenor Peter Seiffert gestorben:  Tiefgründiger Wagner-Sänger
Er war oft an der Bayerischen Staatsoper und bei den Bayreuther Festspielen zu erleben, seine tiefgründigen Interpretationen von Wagner-Partien begeisterten das Publikum. Nun ist Peter Seiffert im Alter von 71 Jahren gestorben.
BR-Klassik.de

Peter Seiffert gestorben
Leading German tenor dies after a stroke, at 71. The family and friends have reported the death of Peter Seiffert, one of the most popular singers within his profession and one of the finest Heldentenor performers of recent years. Born in Düsseldorf, Seiffert made his debut locally at 24 at Deutsche Oper am Rhein. He became a summer fixture at Bayreuth, its regular Lohengrin, and sang all of his major roles at Bavarian State Opera, which included much Italian repertoire. He made at late Met debut in 2004 as Tannhäuser. In 1986 he married the glorious Slovak soprano Lucia Popp, fifteen years his senior. After her death from cancer seven years later, he was eventually married a second time to Petra-Maria Schnitzer (pictured), a soprano who sang opposite him at Bayreuth.
slippedisc.com

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DIE MONTAG-PRESSE – 14. APRIL 2025

Parsifal Archiv © Ruth Walz

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DIE MONTAG-PRESSE – 14. APRIL 2025

Berlin/Staatsoper
Pape, Schager, Baumgartner: Der Berliner Festtags-Parsifal wartet mit der denkbar besten Besetzung auf!
Ein großes Sängerfest galt es also zu erleben, das in der Exzellenz keineswegs selbstverständlich ist. Das größte Glanzlicht dieser Produktion ist und bleibt René Pape als Gurnemanz. Mittlerweile 60 Jahre alt ist er und singt diese hoch anspruchsvolle Partie, die er im ersten Akt in weiten Teilen fast allein bestreitet, seit der Premiere vor zehn Jahren mit unverändert mächtiger Stimmgewalt, noch dazu so textverständlich, dass man jedes Wort versteht.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

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DIE SONNTAG-PRESSE – 13.APRIL 2025

Alexandre Kantorow, Teodor Currentzis, Utopia (Foto Patrik Klein)

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DIE SONNTAG-PRESSE – 13.APRIL 2025

Berlin
Teodor Currentzis und sein Utopia Ensemble berühren und bewegen in Berlin
Ich kann es nur immer wieder sagen: Currentzis empfiehlt sich unter den noch jüngeren Dirigenten unter 60 derzeit als die stärkste Persönlichkeit. So einen lebendigen, beseelten Mahler hört man selten. Ich schreibe das auch an die Adresse von Spitzenorchestern und Festivals, die aus politischen Gründen einen Bogen um ihn machen. Sie sind damit schlecht beraten, dieser Mann berührt und bewegt in einer Weise, wie es nur wenige andere vermögen.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

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DIE FREITAG-PRESSE – 11. APRIL 2025

Christian Thielemann © Dieter Nagl

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DIE FREITAG-PRESSE – 11. APRIL 2025

Wien/Musikverein
Christian Thielemann und die Wiener Philharmoniker lassen Brahms in Vollendung erklingen
Im Thielemann-Zyklus der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien und als philharmonisches Abonnementkonzert der Wiener Philharmoniker hatte Christian Thielemann mit seinen erlesenen Solisten (Hadelich, Capuçon) einen großen Auftritt, von dem man noch lange wird zehren können. Einen so vollendeten Brahms hat man schon lange nicht mehr gehört; dieses Konzert erinnert an die großen Zeiten mit Böhm, Bernstein, Karajan, Giulini – es war ein  herausragender Abend.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 10. APRIL 2025

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 10. APRIL 2025

Hamburg
Puccinis fast vergessener Italo-Western „La fanciulla del West“ kulminiert in einem rauschenden Stimmenfest
Im Schlussbild des dritten Aufzuges, vom Bühnenbild her eher anspruchslos, kommt es zu einem wahren Stimmenfest auf voll besetzter Bühne. Kein Trauerschmerz, nur Klangschönheit pur. Eine grandiose Aufführung einer Oper, die ohne große Fülle an Einzelarien auskommt und trotzdem ihre emotionale Wirkung nicht verfehlt. 
Von Dr. Holger Voigt
Klassik-begeistert.de „DIE DONNERSTAG-PRESSE – 10. APRIL 2025“ weiterlesen

DIE MITTWOCH-PRESSE – 9. APRIL 2025

Kirill Petrenko © Monika Rittershaus

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Baden-Baden/Festspielhaus
Madama Butterfly. Neuinszenierung – Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko
Giacomo Puccinis Oper „Madama Butterfly“ bewegt das Publikum seit ihrer Uraufführung im Jahre 1904. Die Geschichte der Geisha Cio-Cio-San und des amerikanischen Offiziers Benjamin F. Pinkerton beinhaltet alles, was eine erfolgreiche Oper ausmacht: Große Gefühle, Dramatik und Klanggemälde, die ein Orchester in allen Facetten zur Geltung kommen lässt. Regisseur Davide Livermore wurde bereits dreimal die Ehre zuteil, die Saison der Mailänder Scala zu eröffnen. Jonathan Tetelman fühlt sich in Baden-Baden schon fast zuhause. Er sang die Titelpartie in „Werther“ und riss das Publikum in der Saisoneröffnungs-Gala 2024 zu Jubelstürmen hin. Butterfly Eleonora Buratto feiert ihr Baden-Baden-Debüt gleich mit einer ihrer Paraderollen.
festspielhaus.de

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 8. APRIL 2025

Christian Thielemann © Michael Pöhn

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 8. APRIL 2025

Wien
Philharmoniker mit Thielemann: Intensität aus lockerer Hand
Die Wiener Philharmoniker und Christian Thielemann verliehen zwei Wuchtwerken von Johannes Brahms Vitalität
DerStandard.at

Thielemann dirigiert Brahms: Herbe Schönheit, dramatische Größe (Bezahlartikel)
DiePresse.com

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DIE MONTAG-PRESSE – 7. APRIL 2025

Wiener Staatsoper © Michael Pöhn

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DIE MONTAG-PRESSE – 7. APRIL 2025

Wien/Staatsoper
Eine kaum zu lösende Aufgabe: „Salome“ wird aufgeführt ohne Orchesterprobe
An der Wiener Staatsoper steht Yoel Gamzou vor einer riesigen Hürde: eine „Salome“ ohne Orchesterprobe, das ist Wahnsinn. Stabhochsprung aus dem Stand. Dass der israelisch-amerikanische Dirigent es kann, hat er schon bewiesen. Bei der ersten Aufführung einer Serie jedoch unmöglich. Applaus gibt’s dennoch ordentlichen. Spannung, bei „Salome“ dreht sich alles um die Spannung – und zwar im Orchestergraben. Ein 100-minütiges Crescendo, aber nicht von der Lautstärke, sondern von der Dramatik. Dirigent Yoel Gamzou hat das in petto, aber nicht ohne Proben. „Salome“, basierend auf Oscar Wildes gleichnamigem Drama – das ist großes Kino, ein Schocker in blutrot.
Klassik-begeistert.de

Staatsoper: Diese Salome geht im Lärm unter
(Bezahlartikel)
Bei der Wiederaufnahme der „Salome“ von Richard Strauss konnten die drei neu besetzten Hauptrollen überzeugen – soweit sie unter dem überlauten Dirigat von Yoel Gamzou zu hören waren.
DiePresse.com

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DIE SONNTAG-PRESSE – 6. APRIL 2025

Diana Damrau, Jonas Kaufmann, Helmut Deutsch 2018 © Marco Borrelli

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DIE SONNTAG-PRESSE – 6. APRIL 2025

Wien/Musikverein
Höchste Liedkunst: Diana Damrau und Jonas Kaufmann im Musikverein  (Bezahlartikel)
Das prominente Duo sorgte mit Werken von Mahler und Strauss im Musikverein für helle Begeisterung beim Publikum.
Kurier.at

Wien/Musikverein
Erfahrene Musiker der Wiener Philharmoniker musizieren mit jungen Talenten
Philharmonic Generations Vienna (Mitglieder der Wiener Philharmoniker). Gegründet im Herbst 2018 von Friedrich Pfeiffer, dem jahrelangen Solohornisten der Wiener Philharmoniker, vereint das Ensemble erfahrene Musiker der Wiener Philharmoniker und junge Talente. Ziel ist es, die Brücke zwischen Tradition und Innovation zu schlagen. Die Mission von Philharmonic Generations Vienna besteht darin, Menschen unterschiedlicher Generationen und kultureller Hintergründe durch die universelle Sprache der Musik zu verbinden.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 5. APRIL 2025

Martha Argerich © Adriano Heitman

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 5. APRIL 2025

Hamburg
Festival mit internationaler Strahlkraft
Unter dem Motto „Rendezvous“ geht das Hamburger Martha Argerich Festival vom 20. bis 29. Juni 2025 in seine siebte Ausgabe.
concerti.de

München
Ensemble Phoenix Munich: Großartige prägnante Harmonie begeistert – à point!
Wie die Stimmen des Ensemble Phoenix Munich zusammen singen, das ist an diesem Nachmittag große Klasse. Leiter und Bassist Joel Frederiksen findet und führt diese Stimmen-Kombination zu einem wunderbaren mich erfüllenden Ereignis voll von mir erstmals gehörten barocken Liedern.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

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