DIE DIENSTAG-PRESSE – 14. JANUAR 2025

Jonas Kaufmann und Maria Agresta in „Pagliacci“ © Michael Pöhn/Staatsoper

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 14. JANUAR 2025

Wiener Staatsoper
12.1. Staatsoper „Cavalleria rusticana“ / „Pagliacci“
Die Feiertage sind vorüber, jetzt folgen die Wochen mit erhöhter Erkältungsvirengefahr. Naturgemäß wirbelt es dann die Besetzungslisten der Opernhäuser durcheinander. In diesem Fall musste Jonathan Tetelman sein mit Spannung erwartetes Staatsoperndebüt kurzfristig absagen, für ihn ist Luciano Ganci eingesprungen.
operinwien.at

Garanča und Kaufmann triumphieren im Verismo-Double an der Staatsoper
Große Emotionen, wie sie der Verismo verlangt, werden zur Kunst wie bei Jonas Kaufmann als Canio. Er singt den Bajazzo zum ersten Mal in Wien und ist die Kraft von Leoncavallos Einakter. Welche Diktion, welche Stimmführung. Wenn er wahnsinnig eifersüchtig wird, verhält er sich wie ein Otello. Sein dunkler Tenor mit Baritonton verleiht seinem Auftritt etwas Einzigartiges. In seiner Arie „Vesti la giubba“ vermittelt er Sarkasmus, Verzweiflung und Wut; die Welt steht still.
lomazoma.com

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DIE MONTAG-PRESSE – 13. JANUAR 2025

Jonas Kaufmann © Julian Hargreaves / Sony Classical

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DIE MONTAG-PRESSE – 13. JANUAR 2025

Wien/Staatsoper
Pathys Stehplatz 56: Jonas Kaufmann, Canio und die Frage: Wer füllt die Lücke?
Jonas Kaufmann. Da schau her, der Startenor im „Nest“! So nennt sich die neue Jugend- und Kinderoper, die als Zweigstelle der Wiener Staatsoper im Dezember 2024 offiziell eröffnet wurde. Nur einen Katzensprung vom Haupthaus entfernt, direkt vis-à-vis des Musikvereins, eine Schnittstelle zwischen Tradition und Gegenwart. Kameras hatten den Startenor dort freitags eingefangen. Ab Sonntag singt Kaufmann an der Wiener Staatsoper. Den Canio in Pagliacci, Ruggero Leoncavallos veristischer Oper aus dem Jahr 1892. Was dabei am meisten überrascht. Nein, nicht die Zweifel, ob Jonas Kaufmann der Partie noch gewachsen ist. Der Canio erfordert einen dramatischen Tenor mit großem Stimmvolumen. Vieles liegt im oberen Mittellagebereich, mit Passagen, die eine durchdringende Höhe verlangen. Bis zum hohen B in „Vesti la giubba“, das oft mit intensiver Emotion gehalten wird. Nein, viel überraschender war es, dass er bis gestern auf der Homepage der Wiener Staatsoper „unterrepräsentiert“ war. Keine Spur, keine Schlagzeile à la „Kaufmann singt“.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

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DIE SONNTAG-PRESSE – 12. JANUAR 2025

Iván Fischer © Stiller Àkos

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DIE SONNTAG-PRESSE – 12. JANUAR 2025

Berlin/Konzerthaus
Mittendrin: Iván Fischer dirigiert die Wahrheit – ein mitreißender unvergesslicher Abend
Füher hieß es Stereo, heute heißt es wohl Dolby Surround, und in all diesen Fällen strebten HiFi-Begeisterte danach, sich von allen Seiten mit Klängen zu umgeben. Was für ein sinnloses, ja lächerliches Unterfangen das ist, führt das Konzerthausorchester Berlin mehrmals jährlich mit seinen MITTENDRIN-Konzerten vor, für die ein jeder Parkett- oder Rangkarten erwerben kann. Zu empfehlen ist natürlich Parkett, weil man dann mitten im Orchester sitzt, das sich wiederum über das ganze Parkett verteilt. Iván Fischer praktiziert dieses Format seit einer ganzen Reihe von Jahren, und das Erlebnis, das er seinem Publikum damit bereitet, ist unbeschreiblich. Also – nicht ganz. Einige Aspekte lassen sich sehr einfach benennen…
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 11. JANUAR 2025

Vladimir Jurowski © Wilfried Hösl

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 11. JANUAR 2025

Wien/Konzerthaus
Vladimir Jurowski präsentiert ein beeindruckendes Mahler-Bild
Mahlers 6. Symphonie hat offenbar immer Saison und wenn man das „gemeine Volk“ auf dieses Werk anspricht, hört man meistens reflexartig von den Hammerschlägen im Finalsatz. Dieses Werk hat jedoch viel mehr zu bieten; Vladimir Jurowski lässt uns mit den exzellenten Wiener Symphonikern an einem Superkonzert teilhaben
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

Nachruf auf Otto Schenk: „Ich wurde Schauspieler, weil ich nichts anderes kann“
Der Schauspieler, Regisseur, Theaterdirektor und Geschichtenerzähler starb im Alter von 94 Jahren. Einen Künstler in dieser Universalität wird es wohl nie wieder geben.
Kurier.at

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DIE FREITAG-PRESSE – 10. JANUAR 2025

Der Rosenkavalier/Otto Schenk © Wiener Staatsoper

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DIE FREITAG-PRESSE – 10. JANUAR 2025

1930–2025. Schauspiellegende Otto Schenk verstorben
Der Wiener Grantler und Possenreißer verkörperte wie kein zweiter Österreicher vor ihm den Genius der Unbeholfenheit
DerStandard.at

Trauer um eine Legende: Otto Schenk im Alter von 94 Jahren gestorben
Österreich trauert um ein „theatralisches Jahrhundertgenie“: Otto Schenk hat am Donnerstagmorgen im Alter von 94 Jahren die Bühne für immer verlassen. Über sieben Jahrzehnte prägte der Wiener die Schauspielhäuser und Opern dieser Welt. Weit über 70 Jahre stand Otto Schenk als Schauspieler auf der Bühne, hat sich aber auch als Theater- und Opernregisseur einen Namen gemacht. Darüber hinaus leitete der Wiener von 1988 bis 1997 das Theater in der Josefstadt. Nun starb der Vielbeschäftigte, der bis zuletzt mit Lesungen das Publikum erfreute, in den frühen Morgenstunden des Donnerstags im Alter von 94 Jahren in seinem Haus am Irrsee. Dies gab sein Sohn Konstantin Schenk bekannt.
krone.at

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 9. JANUAR 2025

Alexander Skrjabin mit Ehefrau © de.wikipedia.org

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 9. JANUAR 2025

Sommereggers Klassikwelt 268: Alexander Skrjabin wollte die Musik revolutionär verändern
Nach dem frühen Tod seiner Mutter, einer Konzertpianistin, wuchs der am 6. Januar 1872 in Moskau geborene Alexander Skrjabin bei einer Tante auf, die ihn auch am Klavier unterrichtete. Nachdem er auf eigenen Wunsch die Kadettenschule besucht hatte, nahm er 1888 ein Studium am Moskauer Konservatorium in den Fächern Komposition und Klavier auf. Nach sachlichen Auseinandersetzungen beschloss er, das Kompositionsstudium ohne Abschluss zu beenden. 1892 schloss er das Klavierstudium mit der so genannten kleinen Goldmedaille ab, sein Kommilitone Sergej Rachmaninow wurde mit der großen Goldmedaille ausgezeichnet.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 8. JANUAR 2025

Franz Welser-Möst, Wiener Philharmoniker, Musikverein Wien,
© Terry Linke

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 8. JANUAR 2025

Wiener Staatsoper
Franz Welser-Möst sagt „Zauberflöte“ ab
Die Staatsoper fiebert zum Auftakt des Jahres ihrer neuen „Zauberflöte“ entgegen, deren Premiere für den 27. Jänner unter der Regie von Barbora Horakova angesetzt ist. Am Pult steht jedoch nicht Franz Welser-Möst.
wien.orf.at

Staatsoper: In „Turandot“ rührt eine neue Liù (Bezahlartikel)
Gute Stimmen für Puccinis Schwanengesang in Claus Guths kühler, nach innen gerichteter Deutung.
DiePresse.com

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 7. JANUAR 2025

Jonas Kaufmann © Gregor Hohenberg / Sony Music

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 7. JANUAR 2025

Wien/Neujahrskonzert
Herbert hört 1: Wer gehypt ist, aber nicht in die Partituren vordringt
„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ … das hat Hermann Hesse schon treffend gedichtet, und es wird meist irgendwie und irgendwann Realität. So jetzt auch mit dieser neuen Kolumne, in der regelmäßig mehr oder weniger aktuelle kulturell-musikalische Ereignisse kommentiert und ausgeleuchtet werden. Und wie könnte man besser beginnen als mit der am weitesten reichenden und publikumsträchtigen österreichisch-wienerischen Tradition des Neujahrskonzertes. Das Wort „Neujahrskonzert“ ist mittlerweile sowas wie eine „Trade-Mark“; die Wiener Philharmoniker haben mit www.neujahrskonzert.at für sich eine eigene Domäne beansprucht.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

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DIE MONTAG-PRESSE – 6. JANUAR 2025

W.A. Mozart von Johann Nepomuk della Croce  https://commons.wikimedia.org

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DIE MONTAG-PRESSE – 6. JANUAR 2025

Die Zauberflöte als Film: Wahre Opernliebhaber müssen bei The Magic Flute sehr tapfer sein
In diesem Fall ist Prinz Tamino ein Jüngling. So wie es im Libretto geschrieben steht. Mit bürgerlichem Namen Tim Walker, begleiten wir den jungen Mann auf seiner Bahnreise nach Österreich und später mit Koffern durch eine historische Altstadt, die mächtig an Salzburg erinnert. An der Mozart International School will er Gesang studieren und etwas zurückbringen, was sein inzwischen verstorbener Vater als Student dort einst mitgehen ließ. Es ist die Partitur von Mozarts Zauberflöte – gebunden in einem prachtvollen Einband. Und als Tim heimlich nachts um 3 dieses Buch in der Bibliothek zurückstellen will, landet er über ein Zeitportal direkt im Handlungsbeginn der Zauberflöte. Als Prinz Tamino, als Jüngling, der um Hilfe ruft…
Von Ralf Krüger
KLassik-begeistert.de

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DIE SONNTAG-PRESSE – 5. JANUAR 2025

 Johann Strauss Jr Paris 1867 © de.m.wikipedia.org

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DIE SONNTAG-PRESSE – 5. JÄNNER 2025

200.Geburtstag von Johann Strauss:Tanzt weiter (Bezahlartikel)
Was wäre Johann Strauss ohne Wien und Wien ohne seinen Walzerkönig?
SueddeutscheZeitung.de

Wien/Staatsoper
Eine Stimme wie Mousse au Chocolat. Ratschläge an Puccini von Hausdebütantin Selene Zanetti
In der kommenden Serie vom 6. – 20. Jänner 2025 gibt sie ihr Hausdebüt und stellt sich dem Wiener Publikum. Warum das Singen an der Wiener Staatsoper für sie wie ein wahrgewordener Traum ist und welchen Rat sie Puccini geben würde, verrät sie im Interview.
WienerStaatsoper.at

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