Yulianna Avdeeva © Maxim Abrossimow-km
Yulianna Avdeevas Kölner Rezital begeistert durchweg und ohne Abstriche.
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) – Präludien und Fugen op. 87: Nr. 1 C-Dur; Nr. 2 a-Moll; Nr. 6 h-Moll; Nr. 7 A-Dur; Nr. 12 gis-Moll; Nr. 14 es-Moll; Nr. 21 B-DurNr. 24 d-Moll
Frédéric Chopin (1810-1849) – 24 Préludes op. 28
Yulianna Avdeeva, Klavier
Kölner Philharmonie, 6. November 2025
von Brian Cooper
Die Ansage vom Vortag, in deutscher und englischer Sprache, wurde beim formidablen Rezital von Yulianna Avdeeva nicht wiederholt. Vor dem Konzert des Israel Philharmonic hatte ich kurz auf eine zur Abwechslung mal sinnvolle Neuerung der neuen Philharmonie-Intendanz gehofft; leider wurde lediglich darum gebeten, weder zu fotografieren noch zu filmen. Die Bitte, Handys ganz auszuschalten, fehlte. Beim Klavierabend gab es also keinerlei Ansage, und so kam es, wie es kommen musste, wie es inzwischen bedauerlicherweise Normalität geworden ist: Schon im ersten Präludium von Schostakowitsch klingelte das erste Handy. „Yulianna Avdeeva, Klavier, Chopin und Dmitri Schostakowitsch
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