Elektra – Nylund, Stundytė © Wiener Staatsoper/Ashley Taylor
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE FREITAG-PRESSE – 26. DEZEMBER 2025
Wien/Staatsoper
„Elektra“ an der Wiener Staatsoper: Alexander Soddy entfesselt das Orchester
„Es muss etwas geschehen sein“, heißt es in „Elektra“ von Richard Strauss. Ja, Dirigent Alexander Soddy und das Wiener Staatsopernorchester liefern vom Auftakt an „Spannung pur“. Aušrinė Stundytės metallischer Sopran ist eine Wucht. Nina Stemme klingt als Klytämnestra runder. Camilla Nylund als Chrysothemis unschuldiger. Derek Welton als Orest wie ein Wotan. Wie Tag und Nacht – nach der musikalisch wenig beglückenden „Fidelio“-Vorstellung rückt das Wiener Staatsopernorchester alles wieder ins rechte Licht. Vom Auftakt an ist klar: Heute wird diese „Elektra“-Vorstellung ein Ereignis, solange Dirigent Alexander Soddy nichts versemmelt. Tut er nicht. Im Gegenteil: „Spannung pur“
Klassik-begeistert.de