Ferdinand Loh gratuliert klassik-begeistert zum Zehnjährigen mit dem populärsten Werk der Klavierliteratur

Glückwunschrede zur Feier aus Anlass des zehnjährigen Bestehens von klassik-begeistert

von Sandra Grohmann
nach der Idee und unter Verwendung von Zitaten aus
Eric Baumann, Ferdinand Loh und sein opus magnum: Der Flohwalzer

Klassik begeistert uns alle schon lange Zeit – die meisten von uns seit Kindertagen -, und dass Du den zehnten Geburtstag Deines Blogs, lieber Andreas, mit uns gemeinsam feierst, ist der schönste Anlass zusammenzukommen.

Runde Geburtstage sind ja immmer auch ein Anlass zurückzublicken. Zurückzublicken auf das Erreichte, ebenso aber zurückzublicken auf Versäumnisse. Auch hierauf gilt es einzugehen.

„Eric Baumann, Der Komponist Ferdinand Loh und sein opus magnum: Der Flohwalzer (ATL 6205)
klassik-begeistert.de, 25. Juni 2026“
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„Die Suche nach dem Weg ist die Suche nach dem Ich“

Buchbesprechung:

Die Geschichte selbst geht zu Herzen; sie ist wegen ihres psychologischen Tiefgangs für die älteren Leser ebenso geeignet, wie aufgrund ihrer klaren Verständlichkeit auch für die jungen. So etwas findet man selten.

Christoph Buck, Die große Hoffnung – Eine Traumfuge

Vindobona-Verlag, Neckenmarkt 2026, 139 S., € 24,90
ISBN: 978-3-903579-96-5.

von Dr. Andreas Ströbl

Märchen kommen niemals aus der Mode, zum Glück. Und wenn man neue schreibt, dann muss man gut erzählen können, spannend und gehaltvoll; man kann mit alten Bekannten und Archetypen spielen, gescheite Querverweise und Zitate einbauen, und man sollte vor allem eine Botschaft vermitteln, die zeitlos und fernab von Klischees aus der reinen Erzählung destilliert wird. Das kann und tut Christoph Buck mit seinem Buch „Die große Hoffnung“, das den Untertitel „Eine Traumfuge“ trägt. „Christoph Buck, Die große Hoffnung – Eine Traumfuge
klassik-begeistert.de, 10. Juni 2026“
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Henzes Künstleroper wird einer umfangreichen Analyse unterzogen

 

Der Charakter einer Kammeroper sollte eigentlich Aufführungen erleichtern, aber vielleicht ist auch der deutsche Text banaler, als beabsichtigt. Übersetzungen von Libretti sind immer problematisch, vielleicht sollte man das Werk wieder einmal im englischen Original auf die Bühne bringen.

Peter Petersen
Elegy for
young Lovers

et+k Edition text+kritik

 von Peter Sommeregger

Der bevorstehende 100. Geburtstag des Komponisten Hans Werner Henze war wohl der äußere Anlass für diese intensive Dokumentation über die Künstleroper „Elegy for young Lovers“, die der Komponist von 1959 bis 1961 als Auftragswerk des Süddeutschen Rundfunks schuf. Die Uraufführung der Oper fand bei den Schwetzinger Festspielen 1961 statt, wobei das in englischer Sprache von W.H. Auden und Chester Kallman verfasste Libretto in deutscher Übersetzung gesungen wurde. Die englische Originalversion wurde noch im gleichen Jahr beim Glyndebourne Festival uraufgeführt. „Peter Petersen, Elegy for young Lovers
Klassik-begeistert.de, 6. Juni 2026“
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„Nacht stürzt herab, und alles wird Musik“

Buchbesprechung:

Franz Willnauer (Hrsg.), Gustav Mahler – Vom Elend eines Genies. Unbekannte Briefe, Dokumente, Erinnerungen

von Dr. Andreas Ströbl

Meist steht die Idee zu einem Buch vor dem Sammeln, aber es geht auch andersherum. In mehreren Jahrzehnten der Beschäftigung mit Gustav Mahler hat Franz Willnauer bislang kaum oder gar nicht bekannte Dokumente, Erinnerungen und Briefe von und über Mahler gesammelt, und sich nun entschlossen, dieses aufschlussreiche Konglomerat einer interessierten Leserschaft zugänglich zu machen. Willnauer ist vielen Mahler-Freunden durch seine beiden Brief-Editionen „Verehrter Herr College!“ (2010) und „In Eile – wie immer“ (2016) wohlbekannt. „Franz Willnauer (Hrsg.), Gustav Mahler
klassik-begeistert.de, 25. April 2026“
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Albrechts Monographie würdigt nicht nur den Pianisten Friedrich Gulda

Buchbesprechung:

Rüdiger Albrecht
Friedrich Gulda
Pianist – Musiker – Freigeist

et+k

von Peter Sommeregger

Mehr als ein Vierteljahrhundert liegt der Tod des berühmten Pianisten Friedrich Gulda bereits zurück. Ungebrochen ist sein Nachruhm, aber auch die Legendenbildung um seine kontroverse Persönlichkeit. So gesehen kommt Rüdiger Albrechts tief schürfende Monographie zur rechten Zeit, ehe Guldas Name zu verblassen droht. „Buchbesprechung: Rüdiger Albrecht, Friedrich Gulda Pianist – Musiker – Freigeist
klassik-begeistert.de, 7. April 2026“
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Frauenklang 17: Raphaela Gromes revidiert die Musikgeschichte im Lichte des Feminismus

Raphaela Gromes setzt sich mit großem Elan dafür ein, endlich das alte Vorurteil über Bord zu werfen, Frauen fehle die schöpferische Potenz, um ganz große Werke der Tonkunst hervorzubringen. Mit überzeugenden Interpretationen in live und auf CD beweist sie das Gegenteil und bringt zahlreiche verborgene Schätze zu Gehör. Möge ihr Wunsch in Erfüllung gehen, dass ihre Entdeckungen künftig die Musikgeschichte erweitern und die Konzertprogramme bereichern werden!

von Dr. Lorenz Kerscher

Vor wenigen Tagen erschien hier in Klassik begeistert die von Dr. Gerd Klingeberg verfasste Rezension eines Konzerts von Raphaela Gromes und ihrem Klavierpartner Julian Riem in Bremen, bei dem ausschließlich Werke von Komponistinnen zur Aufführung kamen. Es macht große Freude, darin zu lesen, wie der Funke der Begeisterung für dieses noch kaum bekannte Repertoire auf den Autor und offenbar auf das ganze Publikum übersprang. Auch ich habe dieses Programm schon live erlebt und kann den von
Dr. Klingeberg geschilderten positiven Eindruck nur ganz und gar bestätigen. „Frauenklang 17: Die Cellistin Raphaela Gromes
klassik-begeistert.de, 24. März 2026“
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Dieses Buch schließt eine empfindliche Lücke der Wien-Literatur

Buchbesprechung:

Ulla Remmer
Das verlorene Vis –à– Vis am Opernring

mandelbaum verlag

von Peter Sommeregger

Selbst für nach dem Krieg geborene Wiener war der so genannte Heinrichshof, gegenüber der Staatsoper am Opernring gelegen, aus Erzählungen der älteren Generation noch ein Begriff. Kurz nach der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper wurde schließlich 1956 sein Nachfolgebau fertiggestellt, ein nüchternes, schmuckloses Gebäude, typisch für die Zeit. „Buchbesprechung: Ulla Remmer, Das verlorene Vis -à- Vis am Opernring
klassik-begeistert.de, 22. März 2026“
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Michael Wolffsohn plädiert für eine endgültige „Entnazifizierung“ Karajans

Buchbesprechung:

Ein wenig ermüdend ist die Endlosschleife, in der Wolffsohn immer wieder den Gegensatz zwischen Formal- und Gesinnungsnazi betont. Sein Buch und die ersten Reaktionen darauf sind aber nur der Beweis dafür, dass das Kapitel Karajan und der Nationalsozialismus längst noch nicht geschlossen ist.

Michael Wolffsohn
Genie und Gewissen

Herbert von Karajan zwischen Musik und Nationalsozialismus

Herder

von Peter Sommeregger

 Auch fast vier Jahrzehnte nach dem Tod des gefeierten Dirigenten Herbert von Karajan ist sich die Nachwelt uneins, was dessen Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus betrifft. Ursprünglich war man noch diskret darüber hinweggegangen, aber spätestens seit den 1980er Jahren wurde speziell die – von ihm nie geleugnete –  Mitgliedschaft in der NSDAP kritisch hinterfragt. Das führte auch zur Entfernung einer Büste im Aachener Theater, dessen GMD er einst gewesen war, selbst in seiner Geburtsstadt Salzburg erwog man ernsthaft, den Herbert-von-Karajan-Platz wieder umzubenennen. „Buchbesprechung: Michael Wolffsohn, Genie und Gewissen – Herbert von Karajan
klassik-begeistert.de, 2. März 2026“
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Die Haltung Wagners gegenüber Russland und seinen Bürgern war ambivalent

 

Buchbesprechung „Richard Wagner und Russland“ von Eckhart Kröplin

von Jolanta Łada-Zielke

Auf dem Buchcover ist die Abbildung einer Karikatur von Wagner zu sehen, die 1868 in der Petersburger Zeitung „Iskra” (Funken) veröffentlicht wurde und den Komponisten als Lohengrin darstellt. Gerade diese seiner Opern erfreute sich in Russland größter Beliebtheit. Eckhart Kröplin behandelt das im Titel enthaltene Thema auf sehr interessante und spannende Weise. Es stellt sich heraus, dass Russland im Leben Richard Wagners bereits seit seiner Geburt präsent war, als nach der Niederlage Napoleons russische Truppen in Leipzig stationiert wurden. „Buchbesprechung: „Richard Wagner und Russland“ von Eckhart Kröplin
klassik-begeistert.de, 28. Dezember 2025“
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Frauenklang 16: Wo Fanny Elssler ihren Fuß im Tanz hinsetzte, verbreitete sie Freude und das Gute unter den Menschen


Buchbesprechung:

Welcome Fanny! A Viennese dances around the world. Fanny Elssler in America, von Toni Berlakovich (ed.)

Freie und sinngemäße Übersetzung fremdsprachigen Quellen: Dr. Ursula Szynkariuk

Übersetzung: Carl Terry, Shay Swanson, Mag. Gabriele Lajtos

ISBN 978-3-200-03255-2

Dieses Sammelwerk hat man 2013 in Wien anlässlich des 200. Geburtstags der Tänzerin veröffentlicht. Ein Jahr später haben die Verfasser dieses Buchs die FANNY ELSSLER SOCIETY gegründet, dessen Ziel sei ,,dem Wirken Fanny Elsslers zu stärkerer Beachtung und Bedeutung zu verhelfen, ihr Wirken lebendig werden zu lassen und wieder in ein allgemeines Bewusstsein zu rücken“.

von Jolanta Łada-Zielke

Wunderschöne Reproduktionen von Fotografien, Plakaten und Abbildungen der Presseberichte machen dieses Buch zu einem wahren Lesegenuss. Im Mittelpunkt steht zwar der Aufenthalt der berühmten Tänzerin auf dem neuen Kontinent, doch schildern die Autoren auch die anderen Abschnitte ihres Lebens.

Nachdem ich diese Lektüre gelesen habe, bin ich stark beeindruckt: Was für eine Frau! Welch tiefgreifenden Einfluss übte sie auf Menschen aus! Aufgrund ihrer Auftritte hat man sogar die Sitzungen eines Parlamentsbüros verschoben. Nach einer ihrer Aufführungen in Baltimore spannten die Verehrer die Pferde von ihrer Kutsche aus  und zogen sie selbst gemeinsam zu dem Hotel, in dem sie wohnte. „Frauenklang 16: Buchbesprechung Fanny Elssler in America
klassik-begeistert.de, 3. Dezember 2025“
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