DIE DIENSTAG-PRESSE – 2. MÄRZ 2021

DIE DIENSTAG-PRESSE – 2. MÄRZ 2021

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DIENSTAG-PRESSE- 2. MÄRZ 2021

Elbphilharmonie, Großer Saal © Claudia Höhne

Deutschland
Folgen des Kultur-Lockdowns für 2021 Umsatzverluste von 30 Milliarden Euro möglich
BR-Klassik.de

Er hat Mozart nicht ermordet, er hat ihn erfunden
Antonio Salieri steht nicht nur im Schatten seiner großen Zeitgenossen Haydn, Mozart und Beethoven. Er wird auch den Verdacht nicht los, dass Mozarts Blut an seinen Händen klebt. Es ist an der Zeit, ihn als das zu entdecken, was er wirklich war.
Die Welt.de

ÖSTERREICH
Outdoor-Gastronomie darf zu Ostern öffnen, in Vorarlberg früher. Kultur outdoor im April „vielleicht möglich“

Auch Jugend- und Schulsport wird mit 15.3. wieder möglich, Schanigärten sollen zu Ostern öffnen. Für die Kultur ist April avisiert.
Kurier

Corona-Öffnung: Jugendsport ab Mitte März in ganz Österreich möglich, Gastgärten ab 27. März offen. Kultur bleibt wieder zurück
Die Beratungen der Politik mit den Experten waren intensiv. Das Ergebnis: am 27. März dürfen in ganz Österreich die Schanigärten öffnen. Vorher gibt es nur erste Lockerungen beim Jugendsport. Vorarlberg geht voran und wird ab 15. März zur Öffnungs-Testregion.
Kleine Zeitung

Klassik im Kinderzimmer und Gegenwind für Gerhaher
Vor zwei Wochen haben wir an dieser Stelle exklusiv die aktuellen Forderungen von „Aufstehen für die Kunst“ vorgestellt. Für mich ein Akt der Meinungsvielfalt, aber schon damals bekam ich viele kritische Briefe. Nun gibt es auch öffentlichen Gegenwind für die Initiative von Bariton Christian Gerhaher und seinen Kollegen. Angeblich wurden einige der Unterstützer der Aktion nicht um ihr Einverständnis gefragt.
https://crescendo.de/klassikwoche9-2021-gerhaher-petrenko-netrebko-1000065276/

«Kulturelle Klimakatastrophe» – Theaterchefs fordern Öffnungen
https://www.nmz.de/kiz/nachrichten/kulturelle-klimakatastrophe-theaterchefs-fordern-oeffnungen

Berlin
Circensisches Sammelsurium – „Pinocchios Abenteuer“ von Lucia Ronchetti an der Berliner Staatsoper
Neue Musikzeitung/nmz.de

Augsburg
Oper und Theater werden sich das Digitale einverleiben
Das Staatstheater Augsburg bietet mit Virtual-Reality-Brillen auch im Lockdown Bühnenkunst als 360-Grad-Erlebnis. Tina Lorenz ist dort eine der ersten Digitalbeauftragten. Sie gibt der Technologie auch nach dem Lockdown Zukunft.
Frankfurter Allgemeine

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
Leontyne Price, Juan Diego Flórez, Pretty Yende, Jamie Barton Headline Top 10 Operas to Stream This Week
https://operawire.com/leontyne-price-juan-diego-florez-pretty-yende-jamie-barton-headline

Malin Byström Headlines Royal Swedish Opera’s “Tosca’ Stream
https://operawire.com/malin-bystrom-headlines-royal-swedish-operas-tosca-stream/

Classical highlights: concerts and opera to watch in March
The Guardian

Riccardo Muti and the Cherubini Youth Orchestra cross Italy Bergamo, Napoli, Palermo shows to be streamed free with Ansa.it
https://www.ansa.it/english/news/lifestyle/arts/2021/03/01/riccardo-muti-and-the

Stuttgart
Spookiness in Stuttgart with the SWR Symphony, Eschenbach and Kopatchinskaja
bachtrack

London
“The Healing Power of Music’ composer Nigel Hess on great-aunt Myra’s wartime concerts
Parallels between lockdown solace and a great Dame’s National Gallery events
https://theartsdesk.com/classical-music/%E2%80%98-healing-power-music%E2

Chicago
COT’s offbeat “Taking Up Serpents” gives notice of a talented new composer
chicagoclassicalreview

Adelaide
A Midsummer Night’s Dream (Adelaide Festival) An antipodean dream finally comes home
https://www.limelightmagazine.com.au/reviews/a-midsummer-nights-dream-adelaide-festival/

A stunning Midsummer Night’s Dream for the Adelaide Festival
bachtrack

What visions have I seen! Adelaide Festival bursts with spectacle
https://www.smh.com.au/culture/theatre/what-visions-have-i-seen-adelaide-festival

Sprechtheater

Gutenstein
Raimundspiele: Johannes Krisch folgt Andrea Eckert nach
Kammerschauspieler Johannes Krisch übernimmt die künstlerische Leitung der Raimundspiele, die in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt werden.
Niederösterreichische Nachrichten

Ausstellungen

Frankfurt
Fidelio in Frankfurt: Eine digitale Beethoven-Ausstellung der Unibibliothek
https://aktuelles.uni-frankfurt.de/gesellschaft/fidelio-in-frankfurt-eine-digitale-beethoven

Film/ TV

Golden Globes
Golden Globes vergeben: Wenn die Stars die Jury kritisieren
Die Moderatorinnen Tina Fey und Amy Poehler: „Let’s see what these European weirdos nominated this year.“
https://www.diepresse.com/5944274/golden-globes-vergeben-wenn-die-stars-die-jury-kritisieren

Isla Fischers Reaktion zu Golden-Globes-Erfolg von „Borat“ begeistert das Netz
Isla Fischer freute sich mit ihrem Ehemann Sacha Baron Cohen über den Golden-Globes-Erfolg von „Borat“
https://www.film.at/stars/isla-fischer-golden-globes-borat/401204074

TV-Quoten im Februar: ORF legt stark zu, Servus TV ist stärkster Privatsender
Die ORF-Sendergruppe hat im Februar einen Marktanteil von 37,6 Prozent erzielt und damit gegenüber dem Vergleichsmonat im Vorjahr stark zugelegt – nämlich um 4,9 Prozentpunkte.
Salzburger Nachrichten

Charlie Sheen sieht seinen Rausschmiss bei „Two and a Half Men“ heute anders
Sheen gehörte einmal zu den größten Hoffnungen seiner Schauspielgeneration – bis der Absturz kam.
http://kurier.at/stars/was-charlie-sheen-heute-ueber-seinen-rausschmiss-bei-two-and-a-half-men-denkt/401202271

Sport

Fußball
Zlatko Kranjčar: Abschied vom grün-weißen Legionär Nummer 1
Zlatko Kranjčar starb nach kurzer Krankheit mit nur 64 Jahren. Der Kroate ist der treffsicherste Legionär der Rapid-Historie.
https://kurier.at/sport/fussball/rapid-legende-zlatko-kranjcar-mit-65-jahren-gestorben/401203615

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Unter’m Strich

Fernziel Schanigarten: Nicht vor 27. März
Angesichts steigender Infektionszahlen wagen Bund und Länder kaum neue Öffnungsschritte. In zwei Wochen soll es wieder Schulsport geben.
Kurier

Österreicher zeigen sich in Umfrage besorgt: „Einschränkungen schaden mehr als Virus“
https://www.krone.at/2354921

Impfgremium bestätigt: AstraZeneca weiter nur für Unter-65-Jährige
Das Vakzin des britisch-schwedischen Pharmakonzerns AstraZeneca wird in Österreich im Kampf gegen das Coronavirus vorerst weiter nur an Unter-65-Jährige verimpft. Das hat das Gesundheitsministerium am Montag bekannt gegeben, wobei dem eine Empfehlung des Nationalen Impfgremiums vorangegangen war, das vorliegende Daten über die Wirksamkeit des Impfstoffs neuerlich evaluiert hatte.
https://www.krone.at/2354803

Prof. Dr. Maren Urner: Schluss mit Weltuntergang
Kriege, Skandale, Katastrophen: Die Gegenwart ist schlecht, die Zukunft wird noch schlimmer. Diese Sicht der Dinge drängt sich auf, wenn man sich über den Zustand der Welt informieren möchte. Dies müsste nicht sein, so Maren Urner. Sie wünscht sich einen Journalismus, der besser einordnet und lösungsorientiert berichtet. In diesem Vortrag gibt sie einen Crashkurs in kritischem Denken, der als Werkzeugkasten in der digitalen Medienwelt dienen kann.
https://www.3sat.de/wissen/tele-akademie/maren-urner-schluss-mit-weltuntergang-100.html

Mord an Frauen: Nennt sie Femizide!
„Ehrenmorde“ und „Trennungstötungen“ werden unterschiedlich bestraft, patriarchale Strukturen nicht erkannt oder nur „Fremden“ zugeschrieben. Das muss sich ändern.
Die Zeit.de

Kevin Kühnert über Coming-out, Berliner Feiernächte und Schwulsein in der SPD
https://www.vice.com/de/article/qjp5mw/kevin-kuhnert-uber-coming-out-berliner

 

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 2. MÄRZ 2021)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 2. MÄRZ 2021)

Quelle: onlinemerker.com

„LOCKERUNGEN“ FÜR KULTUR IM APRIL ODER MAI

Die Kultur soll im April oder Mai wieder breitflächig mit Eintrittstests starten. Auch erst im April will man eine Öffnung der Indoor-Gastronomie angehen. (Zitat Ende)

Jede Planung ist damit hinfällig, das ist eine schallende Ohrfeige für die „Kulturverliebten“. „April oder Mai“ ist eine derart unpräzise Angabe, dass sie einer Verhöhnung gleichkommt! „Vielleicht im April für Outdoor-Veranstaltungen“. Oper und Theater finden im April kaum outdoor statt. Wie weltfremd sind diese Quälgeister?

Die Herausgabe eines Mediums mit Schwerpunkt Oper und Theater ist daher während dieser Zeit ein sehr fragwürdiges Unterfangen. Zu befürchten steht, dass wir in Ermangelung von Vorstellungsberichten (und auch deren Ankündigung) vermehrt über diese Art der Kulturpolitik schreiben und wohl auch diskutieren – und damit sind wir voll in der Politik! Das wiederum ist gefährlich!

Wir warten jetzt einmal ab, was die Theatermacher planen und werden dann in Ruhe entscheiden!

A.C.

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INTERESSE AN WIENER STAATSOPER TROTZ LOCKDOWNS UNGEBROCHEN: PUBLIKUMSBEFRAGUNG BEI KUNST- UND ARCHITEKTUR-RUNDGANG BRINGT ERFREULICHE ERGEBNISSE

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© Wiener Staatsoper GmbH / Katharina Schiffl

Das Interesse des Publikums an einem Besuch in der Wiener Staatsoper ist offenbar größer denn je: Nach den ersten drei Wochenenden, an denen ein kostenloser Kunst- und Architektur-Rundgang angeboten wurde, zählte man bereits mehr als 6.200 Gäste.

Gemeinsam mit dem TQS-Institut wurde am zweiten Wochenende eine Studie durchgeführt, bei der 403 Besucherinnen und Besucher in persönlichen, Computer-unterstützten, Interviews befragt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass das Stammpublikum die Möglichkeit, wieder Opernluft zu schnuppern, genutzt hat. Besonders erfreulich ist jedoch, dass eine gänzlich neue, junge Zielgruppe angesprochen werden konnte, für die der Erstbesuch in der Wiener Staatsoper wohl auch eine erste Überwindung einer Barriere bedeutete:

32% aller Befragten waren das erste Mal in der Wiener Staatsoper. Von diesen sagten 86%, dass sie sich nun auch den Besuch einer Vorstellung »sehr oder eher« wahrscheinlich vorstellen könnten.

Die Gäste, die bereits eine Vorstellung in der Wiener Staatsoper besucht hatten, gaben zu 96% an, dass sie nach der pandemie-bedingten Schließung sehr oder eher wahrscheinlich wiederkommen würden.

40% der Besucherinnen und Besucher waren unter 50 Jahre alt, jede/jeder Fünfte unter 30.

72% der Besucherinnen und Besucher kamen aus Wien, 21% aus Niederösterreich, der Rest aus anderen Bundesländern.

Die Gesamtbewertung fiel mit einer Note von 1,11 im Schnitt ausgezeichnet aus, besonders hervorgehoben wurde hier die Möglichkeit, die Mittelloge sowie den Teesalon zu besuchen.

Interessantes »digitales« Detail: 41% nutzten die angebotenen QR-Codes, selbst bei den 65+ Gästen waren es immer noch 36%.

Die Besichtigung des Hauses ist weiterhin an den Wochenenden, zumindest für die Dauer der Theaterschließungen, geplant. Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden für die Jugendarbeit der Wiener Staatsoper sind möglich. Im Haus gelten eine FFP2-Maskenpflicht sowie alle weiteren gültigen Sicherheitsbestimmungen. Da aktuell zeitgleich nur 140 Besucherinnen und Besucher im Gebäude erlaubt sind, kann es zu Wartezeiten vor dem Haus kommen.

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© Wiener Staatsoper / Katharina Schiffl

Kunst- und Architektur-Rundgang durch die Wiener Staatsoper
Eingang: Ecke Herbert-von-Karajan-Platz/Opernring
Öffnungszeiten: Freitag-Sonntag von 11.00-16.00 Uhr (Achtung: Letzter Einlass 15.30 Uhr!)
Eintritt frei.
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WIENER STAATSOPER: DER STREAMING-SPIELPLAN VON 2. BIS 8. MÄRZ 2021
 

Das Highlight der kommenden Streaming-Woche an der Wiener Staatsoper ist der Livestream der Premiere von La traviata in der Inszenierung von Simon Stone. Unter Giacomo Sagripanti, der mit dieser Produktion sein Debüt am Dirigentenpult des Hauses gibt, singen u. a. Pretty Yende, Juan Diego Flórez und Igor Golovatenko (7. März).

Davor startete die Wiener Staatsoper am 1. März mit einer Ausstrahlung der Carmen-Premierenproduktion vom 21. Februar in der Regie von Calixto Bieito in den Online-Spielplan auf play.wiener-staatsoper.at. Es singen u. a. Anita Rachvelishvili, Piotr Beczala, Erwin Schrott und Vera-Lotte Boecker, Dirigent: Andrés Orozco-Estrada.

Es folgen Otello aus 2018 mit u. a. Roberto Alagna, Aleksandra Kurzak und Dalibor Jenis unter der musikalischen Leitung von Graeme Jenkins (2. März), Ariadne auf Naxos aus 2014 unter Christian Thielemann und u. a. mit Johan Botha, Soile Isokoski, Sophie Koch und Daniela Fally (3. März), Manon aus 2019 u. a. mit Nino Machaidze und Juan Diego Flórez und Frédéric Chaslin am Dirigentenpult (4. März), Kátja Kabanová aus 2017 unter der musikalischen Leitung von Tomáš Netopil u. a. mit Angela Denoke, Misha Didyk und Jane Henschel (5. März) sowie Aida aus 2019 unter Marco Armiliato u. a. mit Elena Guseva, Ekaterina Gubanova und Gregory Kunde.

Mit Nurejews Don Quixote ist das Wiener Staatsballett wieder mit einem Ballettklassiker zu erleben: In einer Aufführung aus 2016 u. a. mit Maria Yakovleva und Denys Cherevychko, es dirigiert: Kevin Rhodes (8. März).

Alle unten angeführten Streams sind in Österreich wie auch international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr (Ausnahme: La traviata bereits um 18.00 Uhr), die Übertragungen sind 24 Stunden lang abzurufen.

Das Programm bis einschließlich 8. März 2021:

Dienstag, 2. März 2021, 19.00 Uhr
Giuseppe Verdi
OTELLO (Vorstellung vom 18. März 2018)

WIEN / Staatsoper: OTELLOOnline Merker
Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Dramma lirico in vier Akten
Musikalische Leitung: Graeme Jenkins
Inszenierung: Christine Mielitz
Mit u.a.: Roberto Alagna, Aleksandra Kurzak, Dalibor Jenis, Antonio Poli

Mittwoch, 3. März 2021, 19.00 Uhr
Richard Strauss
ARIADNE AUF NAXOS (Vorstellung vom 23. Oktober 2014)
Oper in einem Akt nebst einem Vorspiel
Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Mit u.a.: Johan Botha, Soile Isokoski, Sophie Koch, Daniela Fally, Jochen Schmeckenbecher

Donnerstag, 4. März 2021, 19.00 Uhr
Jules Massenet
MANON (Vorstellung vom 9. Juni 2019)
Opéra comique in fünf Akten
Musikalische Leitung: Frédéric Chaslin
Inszenierung: Andrei Serban
Mit u.a.: Nino Machaidze, Juan Diego Flórez, Adrian Eröd

Freitag, 5. März 2021, 19.00 Uhr
Leoš Janácek
KÁTJA KABANOVÀ (Vorstellung vom 27. April 2017)
Oper in drei Akten
Musikalische Leitung: Tomáš Netopil
Inszenierung: André Engel
Mit u.a.: Angela Denoke, Misha Didyk, Jane Henschel, Dan Paul Dumitrscu

Samstag, 6. März 2021, 19.00 Uhr
Giuseppe Verdi
AIDA (Vorstellung vom 29. Juni 2019)
Oper in vier Akten
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: Nicolas Joel
Mit u.a.: Elena Guseva, Gregory Kunde, Ekaterina Gubanova, Simone Piazzola

Sonntag, 7. März 2021, 18.00 Uhr (LIVE)
Giuseppe Verdi
PREMIERE LA TRAVIATA
Melodramma in drei Akten
Musikalische Leitung: Giacomo Sagripanti
Inszenierung: Simon Stone
Mit u.a.: Pretty Yende, Juan Diego Flórez, Igor Golovatenko, Margaret Plummer

Montag, 8. März 2021, 19.00 Uhr – BALLETT
Ludwig Minkus (arr. John Lanchbery)
DON QUIXOTE (Vorstellung vom 28. Mai 2016)
Choreografie: Rudolf Nurejew
Musikalische Leitung: Kevin Rhodes
Mit u.a.: Maria Yakovleva, Denys Cherevychko, Ketevan Papava, Roman Lazik, Olga Esina, Corps des ballet des Wiener Staatsballetts

Über den weitere Online-Spielplan informieren wir Sie zeitnah, nähere Informationen dazu auch laufend auf wiener-staatsoper.at.

Ihre Wiener Staatsoper

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Das Requiem für Stefan Mickisch ist für kommenden Samstag angesetzt

Schwandorf.Nach dem plötzlichen Tod des Pianisten Stefan Mickisch (58) steht der Termin für das Requiem fest. Dieses findet laut der Familie am Samstag, 6. März, um 11 Uhr in der Schwandorfer Kreuzbergkirche statt. Für Teilnehmer gelten die bekannten Hygieneregeln bei Gottesdiensten.

Die Beisetzung wird zu einem späteren Zeitpunkt in Wien stattfinden. Stefan Mickisch wurde unter anderem durch seine Einführungsmatineen bei den Wagner-Festspielen in Bayreuth bekannt.
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SALZBURGER LANDESTHEATER: DIE ZAUBERFLÖTE

remiere ohne Publikum, aber bald im Stream und Vorstellungen hoffentlich ab April: Die Zauberflöte!
Fotos: Anna-Maria Löffelberger

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ZU INSTAGRAM mit mehreren Szenenfotos

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ÖSTERREICHISCHE NATIONALBIBLIOTHEK: FRAUENTAG IM LITERATURMUSEUM

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Große Autorinnen. Große Visionen.

Am 8. März ist internationaler Frauentag. Aus diesem Anlass gibt es gleich zwei kostenlose Online-Führungen im Literaturmuseum: „Entdeckerinnen und Aufdeckerinnen“ stellt bekannte und weniger bekannte Schriftstellerinnen in der Dauerausstellung vor, „Frauen schreiben Zukunft“ rückt die Autorinnen in der aktuellen Sonderausstellung „Utopien und Apokalypsen“ ins Zentrum. Darüber hinaus lädt die Österreichische Nationalbibliothek am Sonntag, 7. März bei freiem Eintritt ins Literaturmuseum, um sich anhand der ausgestellten Originale Anregungen für Lektüren zum Frauentag zu holen.

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NETZWERKDARSTELLUNG

„Frauen in Bewegung“

Nicht nur engagierte Autorinnen, sondern alle Frauen und Organisationen, die sich um die historische Frauenbewegung in Österreich verdient gemacht haben, findet man im Webportal „Frauen in Bewegung“. Rund 600 Personen und 400 Vereine sind darin zum Teil erstmalig dokumentiert. Die Verbindungen zwischen AkteurInnen und Frauenvereinen sind seit kurzem bei ausgewählten Personen auch als Vernetzungsgrafik im Web sichtbar: Ein Besuch lohnt sich.

» Zum Webportal

LITERATURMUSEUM

Widerstände gegen das Schweigen

Und für Kurzentschlossene: Heute Abend, am 1. März um 19 Uhr, wird das nächste Archivgespräch live aus dem Literaturmuseum auf Facebook gestreamt. Bei „Hans Lebert: Widerstände gegen das Schweigen“ diskutiert dessen Biograf Jürgen Egyptien mit der Schriftstellerin Raphaela Edelbauer und dem Literaturwissenschafter Clemens Ruthner über diesen „Achttausender der österreichischen Nachkriegsliteratur“ (Elfriede Jelinek).

» Mehr Infos

VORLESUNG

Utopische Körper, künstliche Menschen

Am Mittwoch, 17. März spricht die Kulturwissenschafterin Karin Harrasser im Literaturmusum über utopische Körper, künstliche Menschen und visionäre Zukunftsphantasien in der Literatur. Anlass ist natürlich die aktuelle Sonderausstellung „Utopien und Apokalypsen. Die Erfindung der Zukunft in der Literatur“. Sollte die Veranstaltung aufgrund behördlicher Vorgaben doch nicht stattfinden können, wird sie über Facebook live gestreamt.

» Mehr Infos

DAS BESONDERE OBJEKT

Ein Liebesgedicht in Esperanto

Kálmán Kalocsay studierte Medizin und war ab 1929 Privatdozent sowie Chefarzt in einem Krankenhaus in Budapest. Sein 1948 in Esperanto veröffentlichtes Gedicht „Somernokto“ erzählt von einer Liebesnacht unter freiem Himmel und wird von KritikerInnen als sein vollkommenstes bezeichnet. Das Werk wurde bei der letzten Online-Wahl zum „besonderen Objekt“ gewählt und ist ab Dienstag, 16. März im Prunksaal zu sehen. Der Expertenvortrag dazu findet am 23. März statt.

» Mehr Infos

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LEGENDÄRE OPERNGESCHICHTEN

NIKOLAUS HARNONCOURT, CECILIA BARTOLI, JONAS KAUFMANN UND WEITERE ALTE BEKANNTE IN DER NEUEN STREAMING-REIHE «SOUVENIRS»

Theaterlegenden sind meist im Gedächtnis derjenigen verankert, die dabei waren als Grosses auf der Bühne entstand. Mit der neuen Streaming-Reihe «Souvenirs» erweckt das Opernhaus diese Legenden an den Wochenenden zwischen März und Mai wieder zum Leben. Dank der freundlichen Unterstützung der beiden Partner des Opernhauses, der UBS und der Credit Suisse, werden acht besondere Produktionen aus den Chroniken des Opernhauses den kostenfreien Online-Spielplan des Hauses um eindrückliche Erinnerungen und überraschend neue Erlebnisse erweitern.

Es ist eine Auswahl, die einem der bedeutendsten Dirigenten des Hauses, Nikolaus Harnoncourt, die Ehre erweist. Sein interpretatorisches Schaffen in Zürich ist voll von überraschenden Repertoire-Erkundungen und weist weit über seine Zeit hinaus. In zahlreichen Titeln dieser Streaming-Reihe tragen wir diesem künstlerischen Vermächtnis Rechnung. Aber die «Souvenir»-Auswahl bietet auch die Wiederbegegnungen mit grossen Gesangskünstlerinnen und -künstlern, wenn etwa die junge Cecilia Bartoli als Donna Elvira in «Don Giovanni», Vesselina Kasarova als Offenbachs Schöne Helena oder der junge Jonas Kaufmann als Florestan zu erleben sind. Ausserdem lassen sich selten gespielte Werke wie Schumanns «Genoveva» oder Engelbert Humperdincks «Königskinder» erneut entdecken.

Gleich am ersten Streamingwochenende ab Freitag, 5. März steht mit der Inszenierung von Carl Maria von Webers «Freischütz»die Begegnung zweier Persönlichkeiten auf dem Programm, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Die streitbare und unangefochtene Grande Dame des «Regietheaters» Ruth Berghaus und der Pionier der Originalklang-Bewegung Nikolaus Harnoncourt schufen gemeinsam eine Interpretation dieser ersten deutschen Nationaloper, die ohne jegliches Kolorit auskommt und trotzdem die schwarze Romantik umarmt. Im Mitschnitt der Wiederaufnahme von 1999 stand dem Dirigenten ein herausragendes Ensemble zur Verfügung – darunter der Tenor Peter Seiffert als Max, die Sopranistin Inga Nielsen als Agathe und der Bass Matti Salminen als Kaspar.

Weitere und detaillierte Informationen finden Sie hier:
https://www.opernhaus.ch/digital/corona-spielplan/

ZÜRICH: PROGRAMM STREAMING-REIHE «SOUVENIRS»

Freitag, 5. März, 18 Uhr – Montag, 8. März, 11 Uhr
«DER FREISCHÜTZ»

Carl Maria von Weber
Regie: Ruth Berghaus
Dirigent: Nikolaus Harnoncourt
Mit (u.a.): Inga Nielsen, Malin Hartelius, Peter Seiffert, Matti Salminen, Werner Göschel, Philharmonia Zürich, Chor der Oper Zürich
Aufgezeichnet im Opernhaus Zürich 1999

Freitag, 12. März, 18 Uhr – Montag, 15. März, 11 Uhr
«LA BELLE HÉLÈNE»

Jacques Offenbach
Regie: Helmut Lohner
Dirigent: Nikolaus Harnoncourt
Mit (u.a.): Vesselina Kasarova, Carlos Chausson, Deon van der Walt, Philharmonia Zürich, Chor der Oper Zürich
Aufgezeichnet im Opernhaus Zürich 1997

Freitag, 19. März, 18 Uhr – Montag, 22. März, 11 Uhr
«DON GIOVANNI»

Wolfgang Amadeus Mozart
Regie: Jürgen Flimm
Dirigent: Nikolaus Harnoncourt
Mit (u.a.): Cecilia Bartoli, Liliana Nikiteanu, Rodney Gilfrey, Philharmonia Zürich, Chor der Oper Zürich
Aufgezeichnet im Opernhaus Zürich 2001

Freitag, 26. März, 18 Uhr – Montag, 29. März, 11 Uhr
«GENOVEVA»

Robert Schumann
Regie: Martin Kušej
Dirigent: Nikolaus Harnoncourt
Mit (u.a.): Juliane Banse, Martin Gantner, Shawn Mathey, Cornelia Kallisch, Philharmonia Zürich, Chor der Oper Zürich
Aufgezeichnet im Opernhaus Zürich 2007

OSTERN //
Gründonnerstag, 1. April, 18 Uhr – Dienstag, 6. April, 11 Uhr
«CLARI»

Fromental Halévy
Regie: Moshe Leiser & Patrice Caurier
Dirigent: Adam Fischer
Mit (u.a.): Cecilia Bartoli, John Osborn, Philharmonia Zürich, Chor der Oper Zürich
Aufgezeichnet im Opernhaus Zürich 2010

Freitag, 23. April, 18 Uhr – Montag, 26. April, 11 Uhr
«KÖNIGSKINDER»

Engelbert Humperdinck
Regie: Jens-Daniel Herzog
Dirigent: Ingo Metzmacher
Mit (u.a.): Jonas Kaufmann, Isabel Rey, Philharmonia Zürich, Chor der Oper Zürich
Aufgezeichnet im Opernhaus Zürich 2012

Freitag, 30. April, 18 Uhr – Montag, 3. Mai, 11 Uhr
«FIDELIO»

Ludwig van Beethoven
Regie: Jürgen Flimm
Dirigent: Nikolaus Harnoncourt
Mit (u.a.): Camilla Nylund, Jonas Kaufmann, Alfred Muff, László Polgár, Philharmonia Zürich, Chor der Oper Zürich
Aufgezeichnet im Opernhaus Zürich 2004

Freitag, 7. Mai, 18 Uhr – Montag, 10. Mai, 11 Uhr
«SEMELE»

Georg Friedrich Händel
Regie: Robert Carsen
Dirigent: William Christie
Mit (u.a.): Cecilia Bartoli, Orchestra La Scintilla
Aufgezeichnet im Opernhaus Zürich 2007
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THEATER HOF: Immenser Erfolg von „Kanzlist Krehler“ als erstes „Drama on demand“

Nur 48 Stunden lang war die expressionistische Tragikomödie „Kanzlist Krehler“ in der Inszenierung von Reinhardt Friese und Ausstattung von Annette Mahlendorf über den YouTube-Kanal des Theaters Hof kostenlos zu sehen – und wurde 1870 Mal angeklickt. „Wir freuen uns sehr, dass unser Angebot so gut angenommen wurde, zumal es die einzige Chance war, diese Rarität zu sehen, da durch den nach wie vor verlängerten Lockdown inzwischen einfach nicht mehr genügend Termine zur Verfügung stehen, um alle Produktionen live zu spielen“, sagt Intendant Reinhardt Friese.

Gleich zu Beginn des Streamings am Freitagabend um 19.30 Uhr haben rund 120 Zuschauerinnen und Zuschauer gleichzeitig den Gesamtmitschnitt auf YouTube angesehen. Bis Sonntagabend erhöhte sich die Klickzahl auf 1870 Klicks. Schon direkt im Anschluss an die „Premiere“ am Freitagabend erreichten das Theater erste Zuschauerzuschriften. „Ein besonderes Stück. Toll gemacht. Prima Kameraführung. Super“, schrieb ein Abonnent. Eine Familie verbrachte sogar einen (fast) richtigen Theaterabend im eigenen Wohnzimmer: „Den PC haben wir an den Fernseher angeschlossen, damit es etwas größer wird. Wie sonst auch, haben wir etwas Schickes angezogen und uns gestylt. Das Stück war ja durch die expressionistische Sprache etwas schwere Kost, aber unsere Tochter (13) war trotzdem bis zum Ende dabei und ganz glücklich, die vertrauten Gesichter mal wieder zu sehen. Mein Mann hat sich auch amüsiert und es ist ein bisschen Theateratmosphäre bei uns im Wohnzimmer gewesen.“

„Die zahlreichen Zuschauerzuschriften belegen nicht nur die Begeisterung über die gezeigte Produktion, sondern auch den riesigen Kulturhunger des Publikums und motivieren uns, weiterzumachen!“, freut sich Intendant Reinhardt Friese.

Der Termin für das nächste „Drama on demand“ ist auch bereits fix: Am letzten März-Wochenende (26.03.-28.03.) steht, wieder von Freitag 19.30 Uhr bis Sonntag, 19.30 Uhr, Shakespeares Schauspiel „Othello“ in der Inszenierung von Reinhardt Friese auf dem digitalen Spielplan des Theaters Hof.
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