DIE FREITAG-PRESSE – 11. JUNI 2021

DIE FREITAG-PRESSE – 11. JUNI 2021

Das sind die „Macher“ ab 2021/22: Generalmusikdirektor Vladimir Jurowsky, Serge Dorny und Ballettdirektor Igor Zelensky | Bildquelle: Wilfried Hösl

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE FREITAG-PRESSE – 11. JUNI 2021

München/ Bayerische Staatsoper
Viel Modernes und zwei neue Festivals
In einer Online-Pressekonferenz präsentierten heute Morgen der designierte Intendant Serge Dorny, Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski und Ballettdirektor Igor Zelensky das Programm der kommenden Spielzeit an der Bayerischen Staatsoper. Sie steht unter dem Motto „Jeder Mensch ist König:in“. Die Lust auf einen Neuanfang – gerade nach der langen Phase des pandemiebedingten Stillstands – brachte das Triumvirat trotz der sterilen Atmosphäre der Online-Übertragung glaubhaft zum Ausdruck.
BR-Klassik.de

Neue Spitze der Bayerischen Staatsoper: Ungewöhnliche Orte
Der designierte Münchner Opernintendant Serge Dorny plant für die neue Spielzeit der Bayerischen Staatsoper Aufführungen an ungewöhnlichen Orten. Als Beispiel nannte er den Olympiapark oder den Englischen Garten in München, aber auch Auftritte in anderen Städten Bayerns. Er wolle Oper in vielen Gestalten präsentieren, sagte der 59-Jährige bei der Vorstellung seiner ersten Spielzeit als Staatsintendant in München am Donnerstag, die unter dem Motto „Jeder Mensch ein König“ steht.
Münchner Abendzeitung

München
Bayerische Staatsoper: Serge Dorny setzt ganz auf moderne Werke
BR.Klassik.de

Wien/ Volksoper
Wiener Volksoper: Meyer verabschiedet sich mit elf Premieren
Robert Meyers Spielzeit 21/22 mit Fußballoperette, „Rosenkavalier“ und drei Ballettpremieren. 82 Prozent Auslastung über gesamte Direktion
Der Standard.at

Volksoper: Mit einem „Wunderteam“ in die letzte Spielzeit
Direktor Robert Meyer beendet seine 15 Jahre am Haus mit einer bunten Abschluss-Saison.
Wiener Zeitung

Graz
Freiluftoper in Graz: Sensationelle „Tosca“ mit Kristīne Opolais, Jonas Kaufmann und Bryn Terfel
„Weltstarbesetzung“ versprochen – und gehalten. Kristīne Opolais, Jonas Kaufmann und Sir Bryn Terfel bilden das hoch prominente Trio in der semiszenischen Freiluftoper „Tosca“ von Giacomo Puccini, zu der die Bühnen Graz diesen Sommer in die Schloßberg-Kasematten locken.
Kleine Zeitung

„Konzertgänger in Berlin“
Kurz und kryptisch (5): Herbert Blomstedt bei den Berliner Philharmonikern
„Kurz und kritisch“ hieß einst eine Rubrik im Tagesspiegel, die es leider nicht mehr gibt. Da aber k&k immer fein ist, rezensiert der Konzertgänger manchmal auch „Kurz und kryptisch“.
Heute: Herbert Blomstedt ist auch wieder da und dirigiert Sibelius und Brahms bei den Berliner Philharmonikern.
http://hundert11.net/kurzundkryptisch5/

Die Elphi kommt mal wieder ganz groß raus
Mit der Aussicht auf eine Vielzahl starker Glücksmomente beim Erleben erstklassiger live gespielter Musik lädt die Elbphilharmonie die ästhetisch-künstlerischen Energiereserven der Hamburgerinnen und Hamburger und all ihrer Gäste von nah und fern wieder auf. In seiner Opulenz und Qualität knüpft das Programm der Saison 2021/22 an vorpandemische Zeiten an. Große Namen wie Esa-Pekka Salonen, Teodor Currentzis, Sir Simon Rattle, Mirga Gražinytė-Tyla, Valery Gergiev, Semyon Bychkov, Andris Nelsons oder Daniel Barenboim entfachen die Vorfreude auf die Rückkehr zu einem reichhaltigen Konzertleben ebenso wie das Versprechen auf umfassende Begegnungen mit Musik von Komponisten wie Sibelius, Strauss, Mozart, Schumann, Beethoven oder Hanns Eisler. Anoushka Shankar, Max Richter und John Zorn sind jeweils »Elbphilharmonie Reflektor«-Festivals gewidmet. Zur Eröffnung der Saison am 1. September, die HamburgMusik und der NDR erneut gemeinsam feiern, hat das NDR Elbphilharmonie Orchester unter seinem Chefdirigenten Alan Gilbert den Star-Cellisten Yo-Yo Ma zu Gast. – Da die Pandemie noch nicht vollständig gebannt ist, kann das Publikum seine Ticketwünsche ohne Risiko auf dem Bestellweg anmelden. Bestellungen für einen Großteil der Konzerte werden ab 15. Juni unter www.elbphilharmonie.de entgegengenommen.
https://klassik-begeistert.de/das-programm-der-elbphilharmonie-hamburg-saison-2021-22/

Wiener Symphoniker vergeben erstmals Nachwuchspreis
Wiener Zeitung

Salzburg
Kollegengespräch: Salzburger Osterfestspiele 2022 (Podcast)
BR.de.mediathek

Linz
Familiensachen im Brucknerhaus
Programm 2021/22 mit Stars wie Zubin Mehta oder Camilla Nylund
https://volksblatt.at/familiensachen-im-brucknerhaus/

Schwaz
Klangspuren Schwaz mit Motto „Transitions“
Die Klangspuren Schwaz, das Festival für Neue Musik, unterzieht sich heuer vom 10. bis zum 26. September dem Motto „Transitions“ und bezieht sich dabei unter anderem auf notwendige Schlussfolgerungen aus der Coronavirus-Pandemie.
https://tirol.orf.at/stories/3107576/

Münchner Rundfunkorchester: Die Botschafter des Kulturauftrags
Was das Münchner Rundfunkorchester in der kommenden Saison plant.
Münchner Abendzeitung

Berlin
Vorbericht: „Das Rheingold“ an der Deutschen Oper Berlin (Podcast)
https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/kultur/202106/10/575621.html

Musikfest Berlin widmet sich dem Spätwerk von Igor Strawinsky
Neue Musikzeitung/nmz.de

Dresden
Zurück in die Zukunft
Nora Schmid wird neue Intendantin der Semperoper. Die 42-Jährige soll für das „Übermorgen der Oper“ sorgen – ohne die Tradition zu verraten.
Sueddeutsche Zeitung

Nürnberg
„Pimpinone“ und „Herzog Blaubarts Burg“: Opernhaus beendet Lockdown mit Doppelpremiere
https://www.nordbayern.de/kultur/pimpinone-und-herzog-blaubarts-burg-opernhaus-beendet-lockdown-mit-doppelpremiere-1.11134856
Festspiele Mecklenburg-Vorpommern
Andrew Manze: „Es ist mir eine Ehre, das Eröffnungskonzert zu leiten“
https://www.ndr.de/kultur/musik/klassik/Interview-Andrew-Manze-eroeffnet

Stockholm
1 Bach, 8 Hände, 20 Jahre: New Collegium beim Stockholm Early Music Festival
bachtrack.com

Links zu englischsprachigen Artikeln

Ravenna
Ravenna Festival 2021 Review: Teodora
Roberta Mameli Reigns Supreme as the Empress in Montalbett’s New Opera
https://operawire.com/ravenna-festival-2021-review-teodora/

Madrid
Plácido Domingo honoured in Spain after harassment allegations
Reuters.com

London
Opera Holland Park announces “Opera in Song”, 25-27 July
https://operatoday.com/2021/06/opera-holland-park-announces-opera-in-song-25-27-july/

“I felt, not a bass drum, but the neck of an Icelandic audience member”: performing Haas’s Solstices
Solstices is a 75-minute piece performed in complete darkness. From sleep masks to broken cymbals, percussionist Sam Wilson explains how the Riot Ensemble brings Georg Friedrich Haas’s work to life
The Guardian

Chicago
BWW Review: Lyric Opera’s THE NEW CLASSICS
Free Streaming Concert Stream the concert FREE starting Thursday, June 10 at 7pm CST at LyricOpera.org/NewClassics
broadwayworld.com

Boston
Boston Baroque Announces 2021-2022 Season
Five concert season features a new production of Handel’s Amadigi di Gaula with Anthony Roth Costanzo, the return of the beloved Handel’s Messiah and more.
broadwayworld.com

Auckland
A refreshing new Nozze di Figaro from New Zealand Opera
bachtrack.com

Feuilleton
11 of the best LGBTQ+ classical music ensembles around the world
https://www.classicfm.com/discover-music/best-lgbtq-classical-music-ensembles/

Recordings
Los Angeles Philharmonic Releases ‚Gustav Mahler – Symphony No. 8‘
broadwayworld.com

Ballett/ Tanz

Tokyo
National Ballet of Japan’s Raymonda makes a glorious return to stage
bachtrack.com

Balanchine and Robbins, The Royal Ballet review – style and substance
A dazzling company tribute to America’s two greatest choreographers
https://theartsdesk.com/dance/balanchine-and-robbins-royal-ballet-review-style-and-substance

Sprechtheater

Wien
Wieder einmal purer, herrlicher Brecht
Das postdramatische Theater ist zuletzt in atemberaubender Eile gealtert. Es wird Zeit, dass erstklassige Texte nicht mehr von zweitklassigen Selbstdarstellern zermantscht werden.
https://www.news.at/a/brecht-spitzentoene-12110648

Frankfurt
Städtische Bühnen Frankfurt: Das alte Schauspielhaus von 1902 wird nicht rekonstruiert
Frankfurter Rundschau

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Unter’m Strich

Dänemark: Erstes EU-Land verabschiedet sich von den Corona-Masken
Einzige Ausnahme davon bleibt der öffentliche Nahverkehr – dort aber auch nur, wenn man nicht sitzt.
oe24.at

Deutschland
Regierung verhängt Lockdown auf Grund falscher Grundlagen
YOUTUBE

Österreich
U-Ausschuss: Zadić weist „unqualifizierte“ ÖVP-Angriffe zurück
Die Grünen laden mit der Opposition Finanzminister Blümel in den U-Ausschuss. Die ÖVP lädt die Justizministerin, diese stellt sich deutlich hinter die WKStA-Ermittler
Der Standard.at

Was hinter der „Geldscheißer“-Causa um Kurz und Schmid steckt
Eine Budgeterhöhung könnte Sebastian Kurz dazu bewogen haben, Thomas Schmid zum Öbag-Chef zu machen: Das stellt die Staatsanwaltschaft in den Raum. Ist das plausibel? Eine Einordnung
Der Standard.at

Verzögerungen beim grünen Pass: Türkiser Überheblichkeitsnachweis
Der Kanzler wollte beim grünen Pass Vorreiter sein. Was bleibt, ist heiße Luft
Der Standard.at

Österreich/Burgenland
Die „Scheinwelt“ rund um den Umwelt-Hokuspokus des Martin Pucher
Die rechte Hand des Commerzialbank-Chefs gibt Einblicke in seine gescheiterten Umweltgeschäfte
Kurier.at

INFOS DES TAGES (FREITAG, 11. JUNI 2021)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 11. JUNI 2021)

Quelle: onlinemerker.com

WIENER STAATSOPER: MACBETH. Premiere

Zur Premierenbericht von Renate Wagner

Zum Premierenbericht von Heinrich Schramm-Schiessl

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Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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BAYERISCHE STAATSOPER: DIE PREMIEREN 2021/2022

Vladimir Jurowsky, Serge Dorny, Igor Zelensky | Bildquelle: Wilfried Hösl
Das sind die „Macher“ ab 2021/22: Generalmusikdirektor Vladimir Jurowsky, Serge Dorny und Ballettdirektor Igor Zelensky | Bildquelle: Wilfried Hösl

ALLE PREMIEREN DER SAISON 2021/22 IM ÜBERBLICK

  • 24. Oktober 2021: „Die Nase“ von Dmitri Schostakowitsch (Dirigent: Vladimir Jurowski, Regie: Kirill Serebrennikow)
  • 18. Dezember 2021: „Giuditta“ von Franz Lehár (Dirigent: Gábor Káli, Regie: Christoph Marthaler), u.a. mit Daniel Behle
  • 30. Januar 2022: „Das schlaue Füchslein“ von Leoš Janáček (Dirigentin: Mirga Gražinytė-Tyla, Regie: Barrie Kosky), u.a. mit Wolfgang Koch
  • 28. Februar 2022: „Peter Grimes“ von Benjamin Britten (Dirigent: Edward Gardner, Regie: Stefan Herheim)
  • 19. März 2022: „L’infedeltà delusa“ von Joseph Haydn, Opernstudio (Dirigentin: Giedrė Šlekytė, Regie: Marie-Eve Signeyrole)
  • 09. Mai 2022: „Les Troyens“ von Hector Berlioz (Dirigent: Daniele Rustioni, Regie: Christophe Honoré)
  • 21. Mai 2022: „Bluthaus – Lamento della Ninfa, Il ballo delle ingrate“ von Georg Friedrich Haas, Händl Klaus mit Werken von Claudio Monteverdi (Dirigent: Titus Engel, Regie: Claus Guth)
  • 22. Mai 2022: „Koma – Il combattimento di Tancredi e Clorinda“ von Georg Friedrich Haas, Händl Klaus mit Werken von Claudio Monteverdi (Dirigent: Teodor Currentzis, Regie: Romeo Castellucci)
  • 23. Mai 2022: „Thomas – Lamento d’Arianna“ von Georg Friedrich Haas, Händl Klaus mit Werken von Claudio Monteverdi (Dirigent: Alexandre Bloch, Regie: Anna-Sophie Mahler)
  • 27. Juni 2022: „Die Teufel von Loudun“ von Krzysztof Penderecki (Dirigent: Vladimir Jurowski, Regie: Simon Stone)
  • 17. Juli 2022: „Capriccio“ von Richard Strauss (Dirigent: Lothar Koenigs, Regie: David Marton), u.a. mit Diana Damrau und Pavol Breslik

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GRAZ: MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK: Progressive Strings for Human Rights

Nächste Woche gibt es ein Wiedersehen mit dem beliebte Duo BartolomeyBittmann im Musikverein!

  1. SOLISTENKONZERT

Do 17.06.2021
UHRZEIT: 19:30 Uhr
ORT: Stefaniensaal

BARTOLOMEYBITTMANN

Matthias Bartolomey Violoncello
Klemens Bittmann Violine | Mandola

Werke von Matthias Bartolomey und Klemens Bittmann

Progressive Strings for Human Rights

Das Duo BartolomeyBittmann, bestehend aus Matthias Bartolomey (Violoncello) und Klemens Bittmann (Violine / Mandola), verspricht ein Konzerterlebnis, das Grenzen sprengt. „Unbändige Spiellust und radikaler Rhythmus“ (Wolfgang Muthspiel) prägen das klangliche Erscheinungsbild der beiden Musiker, die sich am 17. Juni 2021 mit Eigenkompositionen dem Publikum präsentieren. „Mit unserem Programm bringen wir unsere Dankbarkeit zum Ausdruck: für die Freiheit und das Recht, mit unseren eigenen Kompositionen unsere persönliche Geschichte zu erzählen. Denn jeder Mensch hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft teilzunehmen und sich der Künste zu erfreuen“, so die beiden Künstler. Es erwartet Sie kurzweilige Unterhaltung auf höchstem spielerischen Niveau!

 KARTEN: Konzertkasse am Sparkassenplatz 2, 8010 Graz
Mo. – Do. 9.-15.00 Uhr.
0316 82 24 55,

Sämtliche Maßnahmen und Informationen in Hinblick auf Covid-19 finden Sie auf der Website www.musikverein-graz.at. Gerne sind wir auch telefonisch unter 0316 82 24 55 für Sie erreichbar.

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HEUTE 11.6. OPER FRANKFURT: ARIADNE AUF NAXOS (konzertant). Weiters am 13./20./25./27.Juni 2021

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Thomas Guggeis. Foto: Barbara Aumüller

Premiere / Konzertante Vorstellung
ARIADNE AUF NAXOS
Oper in einem Aufzug mit einem Vorspiel von Richard Strauss

Ein Theaterbesuch ist für alle Zuschauer*innen möglich, die nachweislich vor mindestens 14 Tagen am Tag ihres Vorstellungsdatums ihre zweite Impfung erhalten haben, einen tagesaktuellen Coronatest (vor Ort gibt es keine Möglichkeit dazu!) oder einen Nachweis über eine Covid-19-Genesung vorzeigen können. Zum Schutz aller Besucher*innen ist es verpflichtend, während der gesamten Vorstellung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, sowie sich zwecks Identifikation ausweisen zu können.

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Das neue Album von Emoción – geprägt von Piazzolla, Klassik und Folk

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Am 6. Juli erscheint „Open Your Eyes“. Klavier, Cello, Vibraphon, Percussion, Geige und Gesang finden auf einmalige Weise zusammen, um dem Meister des Tango Nuevos ein kreatives Denkmal zu setzen und mit einer klassisch/jazzigen Instrumentierung den Kern von Piazzollas Musik neu zu denken.

Das Ensemble Emoción, 2008 gegründet, vereint fünf herausragende Musiker aus fünf Ländern, die alle ganz eigene Erfahrungshorizonte in das Projekt einbringen: Joris Laenen (Belgien), Ferdinand Schaefer (Deutschland), Christoph Schmitz (Venezuela), Patrizia Ports (Peru) und die französisch-libanesische Jazz-Sängerin Sevine Abi Aad.
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KÖLN/ St. Michael am Brüsseler-Platz: KING LEAR. (10./11./12./13.6. 2021) Sie wollen und können es immer noch!

King Lear in Köln

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King Lear-Generalprobe mit Hansgünther Heyme seiner Maske und Milan Sladek. Foto: Andrea Matzker

Von Andrea Matzker und Egon Schlesinger

Zwei Giganten der Kölner, aber auch der internationalen Theaterszene – Milan Sladek und Hansgünther Heyme – haben sich zusammengetan, um einen Klassiker der Weltliteratur, Shakespeares King Lear, auf die Bühne zu bringen. Doch wie geht so etwas in Zeiten von Corona? Basis ist zunächst eine offene Veranstaltungsorganisation der Kirchengemeinde Sankt Michael am Brüsseler Platz in Köln sowie zwei nimmermüde, immer weiter vorwärtsstrebende und inzwischen beide über 80-jährige Bühnen-Menschen, wie das Duo Hansgünther Heyme und Milan Sladek. Nach eigenen Aussagen von Hansgünther Heyme basierten viele antike Inszenierungen im Laufe seiner 65-jährigen Theaterarbeit auf den fulminanten Übertragungen von Goethes Lehrmeister Christoph Martin Wieland (1733-1813), wie auch vorliegende „Fassung für zwei“, wo die Tragödie des greisen Königs inhaltlich auf ein Mindestmaß von Heyme reduziert wurde, und er selbst dem großen Pantomimen als Rezitator und Dialogpartner des Hauptdarstellers Milan Sladek, der sonst ohne Worte auskommen kann, einige Kernaussagen zu rezitieren aufgegeben hat.

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King Lear. Milan Sladek in Aktion. Foto: Andrea Matzker

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Milan Sladek, Hansgünther Heyme. Foto: Andrea Matzker

Die Vorstellung dauert gerade eine Stunde lang und kommt somit ohne Pausen aus. In der drittgrößten Kirche Kölns ist sehr viel Platz, und gemütliche Sitzmöglichkeiten samt Decken laden zum Verweilen ein. Um die 200 Gäste dürfen pandemie-konform an jeder Vorstellung teilnehmen. Ursprünglich hätten diese Vorstellungen im Oktober und November des Jahres 2020 stattfinden sollen, mussten aber Corona zum Opfer fallen. Aus diesem Grunde werden nun vier einzelne Vorstellungen gegeben, jeweils am 10., 11., 12. und 13. Juni 2021. Allen Kölnern sind die legendären Inszenierungen Heymes zu seinen Kölner Zeiten noch bekannt, wie zum Beispiel Maria Magdalena von Hebbel im Jahre 1972. Genauso unvergesslich ist zum Beispiel der Auftritt von Milan Sladek auf dem Dionysosmosaik im Römisch-Germanischen Museum, wo er den Narcissus gab. Außer Restauratoren durfte das größte und bedeutendste römische Mosaik nördlich der Alpen von niemandem betreten werden, und selbst als der große Politik-Gipfel G 8 im Jahr 1999 in Köln stattfand, wurde es durch eine dicke Plexiglas-Scheibe geschützt, als die politischen Häupter dort dinieren durften. Beide Urgesteine, Heyme wie Sladek, sind voller Schaffensdrang, sprühten vor Elan und haben noch viele gemeinsame wie Einzelprojekte vor.

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King Lear. Milan Sladek in Aktion. Foto: Andrea Matzker

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King Lear. Milan Sladek in Aktion. Foto: Andrea Matzker

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King Lear. Milan Sladek in Aktion. Foto: Andrea Matzker
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STAATSTHEATER BRAUNSCHWEIG: Das Programm für die nächste Saison 

Heute hat Intendantin Dagmar Schlingmann im Rahmen eines Pressegesprächs gemeinsam mit Verwaltungsdirektor Stefan Mehrens, Generalmusikdirektor Srba Dinić sowie den Spartenleiter:innen Isabel Ostermann (Musiktheater), Ursula Thinnes (Schauspiel), Gregor Zöllig (Tanztheater), Jörg Wesemüller (JUNGES! Staatstheater) und Martin Weller (Staatsorchester) das Programm des Staatstheaters Braunschweig für die Spielzeit 2021/22 vorgestellt.
Insgesamt 39 Neuproduktionen zeigen die fünf Sparten in der nächsten Spielzeit, davon allein 19 Uraufführungen / Erstaufführungen / Auftragswerke

Das Musiktheater unter der Leitung von Isabel Ostermann schärft das zeitgenössische Profil des Hauses mit zwei Neuinszenierungen US-amerikanischer Komponisten im Großen Haus: »Dead Man Walking« von Jake Heggie (R: Florentine Klepper), uraufgeführt im Jahr 2000 an der San Francisco Opera, über Schuld und Vergebung,
moralisches Handeln und vor allem über Menschlichkeit nach dem gleichnamigen Buch von Sister Helen Prejean, das 1995 mit Sean Penn und Susan Sarandon verfilmt wurde;
sowie »Das große Heft« von Sidney Corbett (R: Isabel Ostermann) aus dem Jahr 2013 nach dem Roman von Ágota Kristóf (1935-2011), der vor dem Hintergrund einer kriegszerrütteten Umgebung eindrücklich vom Schicksal eines Zwillingspaars erzählt. Dem gegenüber stehen Neuproduktionen von Georg Friedrich Händels »Alcina« (R: Ben Baur) und Wolfgang Amadeus Mozarts »Die Zauberflöte« (ML: Srba Dinić; R: Dagmar Schlingmann) sowie Albert Lortzings charmante und zugleich bissig-satirische Oper
»Der Wildschütz« (R: Andrea Schwalbach), womit das Staatstheater sich und seinem Publikum einen immer wieder geäußerten Wunsch erfüllt.

Im Kleinen Haus zeigt das Musiktheater die Auftragsarbeit »Wie dem Herrn Mockinpott das Leiden ausgetrieben wird« von Stefan Litwin nach dem gleichnamigen Theaterstück
von Peter Weiss als Uraufführung (ML: Alexis Agrafiotis, R: Christoph Diem). Und als Wiederaufnahmen kommen die im Pandemie-Jahr gefeierten Inszenierungen von
Antonín Dvořáks »Rusalka« (ML: Srba Dinić; R: Dirk Schmeding) sowie das Kammermusical »The Last Five Years« von Jason Robert Brown (ML: Johanna Motter;
R: Jessica Schauer) zurück.
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ORF  – EURO 2020: ORF 1 bittet zehnmal zum „Legenden-Stammtisch mit Herbert Prohaska“

Ab 12. Juni mit Gästen wie Hannes Kartnig, Toni Polster, Hans Huber, Peter Schöttel, Andi Ogris, Walter Skocik und Gustl Starek

Wien (OTS) – Bei der EURO 2020 (ab 11. Juni 200 Stunden live in ORF 1) ist Herbert Prohaska wie gewohnt als Chef-Experte an der Seite von Rainer Pariasek und Co. um keine Analyse verlegen, ab Samstag, dem 12. Juni 2021, wird er selbst zum Gastgeber: Insgesamt zehnmal bittet Österreichs Jahrhundertfußballer zum „Legenden-Stammtisch mit Herbert Prohaska“ und begrüßt dabei heimische Fußballgrößen ebenso wie Trainer aber auch Funktionäre und Journalisten. Schauplatz ist dabei die Spielstätte der von Toni Polster trainierten Wiener Viktoria. Dabei wird weniger fachgesimpelt – vielmehr werden anekdotische Erinnerungen gesucht und sonder Zahl gefunden.

Die Termine des „Legenden-Stammtisch mit Herbert Prohaska“ in ORF 1

Samstag, 12. Juni, 13.05 Uhr (mit Toni Polster, Peter Schöttel, Hannes Kartnig) Sonntag, 13. Juni, 11.25 Uhr (Roman Mählich, Hannes Kartnig, Werner Gregoritsch, Toni Polster) Montag, 14. Juni, 13.05 Uhr (Josef Degeorgi, Toni Polster, Hannes Kartnig, Zoran Barisic) Dienstag, 15. Juni, 15.35 Uhr (Walter Skocik, Werner Gregoritsch, Rudolf Flögel, Toni Polster)

Mittwoch, 16. Juni, 13.05 Uhr (Ernst Baumeister, Roman Mählich, Hans Huber, August Starek) Donnerstag, 17. Juni, 12.45 Uhr (Kurt Garger, Hans Huber, Andreas Ogris, Robert Sedlacek) Freitag, 18. Juni, 13.05 Uhr (Franz Hasil, Josef Degeorgi, Peter Schöttel, Hannes Kartnig)

Weiters (die Besetzung steht noch nicht fest):

Samstag, 19. Juni, 11.45 Uhr

Sonntag, 20. Juni, 12.05 Uhr

Montag, 21. Juni, 15.35 Uhr

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SAMSTAG, 12. JUNI 2021 – WELTTAG GEGEN KINDERARBEIT: Stefanie Sprengnagel enthüllt in der Paulanerkirche ihr eigens dazu entworfenes Sujet

Heute veröffentlichte UNICEF neue Zahlen zur weltweiten Kinderarbeit – demnach ist diese erneut gestiegen. Bereits über 160 Millionen Kinder müssen auf den Feldern und in den Minen des globalen Südens schuften – etwa für den gewaltigen Profit der Nahrungsmittel- und Tech-Konzerne. Um ein Zeichen des Protestes dagegen zu setzen, erheben hier in Österreich nun Kinder selbst ihre Stimme und zeigen sich solidarisch mit ihren Altersgenoss*innen in aller Welt.

Die Bürgerinitiative für ein Lieferkettengesetz lädt die geschätzten Vertreter*innen der Medien am kommenden Samstag, 12. Juni um 10:00 Uhr (Welttag gegen Kinderarbeit), zur Enthüllung eines extra angefertigten Sujets der Wiener Künstlerin Stefanie Sprengnagel an der Paulanerkirche (4.), mit dem auf die Kinderarbeit aufmerksam gemacht werden soll. Dabei werden auch Kinder im Alter zwischen 8 und 14 Jahren selbst ihre Forderungen vorlesen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210610_OTS0018/aviso-kinder-gegen-kinderarbeit-aktion-von-kindern-gegen-ausbeutung-durch-konzerne-sa-126-1000-uhr
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Deutschland WOW:  Regierung verhängt auf falschen Grundlagen Lockdown!

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