Die FREITAG-PRESSE – 28. SEPTEMBER 2018

Foto: Thies Rätzke (c)
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: Die FREITAG-PRESSE – 28. SEPTEMBER 2018

Hamburg
Was wird aus der guten alten Laeiszhalle?
Jeder will in die Elbphilharmonie. Doch viele vergessen, dass Hamburg seit 110 Jahren einen sehr klassischen Konzertsaal hat.
Hamburger Abendblatt

Paris
Stéphane Lissner: Kein Zurück zur Nostalgie-Oper
Der Chef der Pariser Oper über die Zukunft des Genres, Stars und das jüngste Publikum der Welt
Kurier

Hamburg
Eine Sopranistin, die ihre Kollegen an die Wand singt
Hamburger Abendblatt

Hamburg
„Rigoletto“ am Allee Theater mit sensationellem Debüt
In der gefeierten Premiere sind es vor allem zwei Sänger, die den Abend musikalisch tragen und für die großen Momente sorgen.
Hamburger Abendblatt

Berlin
Ticciati, Kavakos und das DSO Träum was Schönes
Robin Ticciati, Leonidas Kavakos und das Deutsche Symphonie-Orchester verbreiten gute Laune in der Philharmonie
Tagesspiegel

DSO Berlin und Leonidas Kavakos: Robin Ticciati dirigiert Bruckner und Auerbach
DeutschlandfunkKultur

München/ BR-Symphonieorchester
Masaaki Suzuki: „Ich bin kein Missionar“
In der Alte-Musik-Szene zählt er längst zu den ganz Großen, erst jetzt debütiert Masaaki Suzuki, Gründer und Leiter des Bach Collegiums Japan, beim BR-Symphonieorchester. Ein Gespräch.
Münchner Merkur

Automatisches Klavier macht alte Meister hörbar
Vor 100 Jahren wurde das Klavierspiel großer Meister mit einer raffinierten Technik aufgenommen. Ein Stuttgarter sorgt dafür, dass die Musik heute noch zu hören ist.
Sueddeutsche Zeitung

CD
Johann Nepomuk Hummel: Klaviersonaten
Hier tut sich der Weg von der Wiener Klassik zur Romantik Chopins und Schumanns auf.
Die Presse

Hamburg/ Elbphilharmonie
Das Ensemble Resonanz erhebt seine Stimme
Das Ensemble Resonanz läutet die neue Saison ein und beginnt den ersten Konzertabend auf ungewöhnliche Weise: die Musiker des Kammerorchesters marschieren geschlossen auf die Bühne, doch sie tragen ihre Instrumente nicht bei sich. Was wird hier gespielt?
Bevor der musikalische Teil des Abends beginnen kann, erhebt der Geschäftsführer Tobias Rempe – stellvertretend für das Orchester – die Stimme. Um die Stimme soll es in der neuen Saison gehen. Das ist jedoch nicht nur in musikalischer Hinsicht gemeint, sondern auch und – der feurigen Rede Rempes nach zu urteilen – vor allem politisch. In Deutschland würde eine Stimme an Macht gewinnen, welche die Grundwerte unserer Gesellschaft angreife und es sei Zeit, eine Stimme dagegen zu setzen. „Die Stimme des Widerspruchs ist noch zu leise“, sagt Rempe. Und plötzlich gewinnen die Musiker, die da geschlossen hinter ihm stehen, deutlich an Macht. Sie stehen nicht nur da, um das Publikum zu begrüßen, sie machen deutlich, wofür sie stehen und senden eine klare Botschaft. „Es ist uns unmöglich geworden, eine Saison zu eröffnen, ohne zu sagen, wofür wir stehen“, so Rempe, der für seine Worte von stürmischem Applaus unterbrochen wird. Ein ungewöhnlicher Einstieg in ein Konzert, aber ein deutliches Zeichen, das in heutigen Zeiten wirklich Respekt verdient!
Leonie Bünsch berichtet aus der Elbphilharmonie.
Klassik-begeistert

Wien/ Konzerthaus
Wiener Konzerthaus: Teodor Currentzis offenbart das Göttliche in der Liebe und in der Kunst
Seit Wochen sind die Karten vergriffen, denn die Spatzen pfeifen es von allen Dächern: Der „Klassikrebell“ weilt in der Stadt – Teodor Currentzis, 46, und das SWR Symphonieorchester beehren den prächtigen Jugendstilbau des Wiener Konzerthauses. Auf ihrer ersten gemeinsamen Tour schleppen die Musiker und ihr neuer Chefdirigent ein ganzes Universum durch Europa: Gustav Mahlers 3. Symphonie.
Der intensiven Arbeit an diesem monumentalen Werk attestiert Teodor Currentzis das Prädikat „ungesund“, so ein Werk könne er maximal alle sechs Jahre verwirklichen. Doch zum Einstand möchte er seinen „neuen Freunden“ aus Stuttgart ein besonderes Geschenk bereiten, verrät der Dirigent, der aus der russischen Stadt Perm auszog, um die Musikwelt zu erobern – und sie liegt ihm zu Füßen! 2017 debütierte und reüssierte er sogar bei den Salzburger Festspielen.
Jürgen Pathy berichtet aus dem Wiener Konzerthaus.
Klassik-begeistert

London
Die Walkure review at Royal Opera House, London – “welcome revival’
https://www.thestage.co.uk/reviews/2018/die-walkure-review
Skelton and Anger set the scene for Stemme in Covent Garden’s superb Walküre
bachtrack

Das Rheingold, Royal Opera House — bursting with detail
https://www.ft.com/content/8e31a54e-c0ab-11e8-95b1-d36dfef1b89a

Boston
Odyssey Opera Resurrects the Queen of Sheba
https://www.classical-scene.com/2018/09/26/odyssey-sheba/

Gounod reigns in belated U.S. premiere of “La reine de Saba” by Odyssey Opera
http://bostonclassicalreview.com/2018/09/gounod-reigns-in-belated

Philadelphia
O18: Mad About Lucia
Opera Philadelphia has mounted as gripping and musically ravishing an account of Lucia di Lammermoor as is imaginable.
http://www.operatoday.com/content/2018/09/o18_mad_about_l.php

Rheinland-Pfalz übernimmt Finanzen bei Staatstheater Mainz
Das Land Rheinland-Pfalz trägt angesichts steigender Kosten im Staatstheater Mainz künftig einen höheren Finanzierungsanteil als die Stadt. In der laufenden Spielzeit 2018/2019 geht es zunächst um zusätzlich anfallende Kosten von 1,6 Millionen Euro
Sueddeutsche Zeitung

Sprechtheater

Burgschauspieler Ignaz Kirchner ist tot
Er war einer der ganz Großen der deutschsprachigen Theaterbühnen: Ignaz Kirchner. Er spielte in Berlin, Stuttgart und über 30 Jahre lang am Burgtheater in Wien. Jetzt ist Kirchner mit 72 Jahren gestorben.
Der Spiegel
Lieber in der zweiten Reihe: Ignaz Kirchner ist tot
Sueddeutsche Zeitung

Hausmann: „Nun gut, dann bin ich hier eben der Neger“
Ernest Allan Hausmann spielt ab nächster Woche am Akademietheater in „Kampf des Negers und der Hunde“ einen mysteriösen Afrikaner. Ein Gespräch über Rassismus, Tourismus und das Recht auf Mobilität.
Die Presse

Mülheim/ Theater an der Ruhr
„Othello“ in Mülheim: Tuchfühlung mit der Wirklichkeit
Shakespeares „Othello“ in der Regie von Roberto Ciulli im Theater an der Ruhr tappt in einige dramaturgische Fallen.
Sueddeutsche Zeitung

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