Die FREITAG-PRESSE – 31. DEZEMBER 2021 – Silvester

Die FREITAG-PRESSE – 31. DEZEMBER 2021 – Silvester

Foto: Lahav Shani © Marco Borggreve

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die FREITAG-PRESSE – 31. DEZEMBER 2021 – Silvester

Berliner Philharmoniker: Erste Sahne
Der Dirigent Lahav Shani rettet das Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker, Janine Jansen begeistert mit Max Bruchs 1.Violinkonzert.
Tagesspiegel.de

Essen
Aalto-Bariton Tobias Greenhalgh: Mal Superman, mal Sagenheld
In den USA vermittelt Tobias Greenhalgh Klassik sogar im Superhelden-Kostüm. Am Aalto-Theater Essen erlebt man den Bariton nun als Barocksänger
WAZ/de/staedte

CD-Rezension
Schostakowitsch Überlebensstrategie war das (titelgebende) „Doppelte Spiel“
Man lernt viel über Schostakowitsch in diesem Hörbuch und ist bereits gespannt, auf wen die Wahl als nächstes fällt.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Tonträger
Klassik: Die Alben des Jahres
Es ist nicht leicht, sich für die Musik zu entscheiden, die einem das schwierige Jahr 2021 leichter gemacht hat. Aber wenn es denn sein muss:
SueddeutscheZeitung.de

Wiener Lieder mit Günther Groissböck & Co: Süß, aber galliger Abgang
Es gibt welche, die nur so tun. Doch Günther Groissböck und seine Kollegen beherrschen das Wiener Lied. Eine Kritik ihrer CD „Gemischter Satz“.
MünchnerMerkur.de

Rollenspiele zwischen Realität, Startum und Societygetue – „Le Postillon de Lonjumeau“ in Erl
NeueMusikzeitung/nmz.de

München
Glanzvolles Ideengebirge
Die Münchner Symphoniker und Dirigent Kevin John Edusei machen Beethovens „Neunte“ als ein Ringen mit der Lebenswirklichkeit erlebbar.
SueddeutscheZeitung.de

Antonello Manacorda über Beethovens Neunte. Ein Muss zu Silvester
BR-Klassik.de

Gießen
Bellinis seltene „Zaira“ als „Theater unter Vorbehalt“ in Gießen
Neue Musikzeitung/nmz.de

Tiroler Festspiele Erl im Winter 2021 Zwei Überraschungen vor Bergkulisse
Tagesspiegel.deKultur

Erl
Festspiele Erl laden Gesundheitspersonal zur Oper ein
Tiroler Tageszeitung.com

Budapest
Haydneum-Entdeckung Nummer Eins: Gregor Joseph Werner
NeueMusikzeitung/nmz.de

Linz
Gescheiterte „Aida“ am Linzer Landestheater: Totgespielte Pharaonen
Eine als Dekonstruktion angelegte Regiefassung von Giuseppe Verdis Oper ganz ohne Pomp und Gloria – einzig der instrumentale Part kann sich hören lassen
Der Standard.at

Wien/ Staatsoper
Staatsopern-Direktor Bogdan Rošcic“: Erste Bilanz kann man nicht schönreden“
Seit Montag verfährt die Wiener Staatsoper angesichts der politischen Vorgaben bei den Eintrittsregeln nach dem Prinzip Booster-Impfung plus PCR. Die Bilanz der neuen Regelung könne man nicht schönreden, sagt er im Interview.
KleineZeitung.at

TV
ORF-„matinee“: „Gugelhupf-Geschichten“, „Marcel Prawy
– Die wahre Freude erleben“, „Orte der Kindheit – Piotr Beczala“
OTS.at

Nachruf
Die verstorbenen Klassik-Stars des Jahres 2021 (Podcast)
BR-Klassik.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
Brian Jagde & Pretty Yende Lead Teatro La Fenice’s New Year’s Eve Concert
On Jan. 1 the Teatro La Fenice is set to televise the New Year’s Eve concert.
operawire.com

Moskau
Tchaikovsky’s iconic Nutcracker ballet delights audiences in Moscow
euronews.com

From Bolshoi With Love: Iconic Theater Takes Its Main Stage To The Big Screen
forbes.com

London
Anna Netrebko Withdraws From Royal Opera House’s “Nabucco’
operawire.com

Francesca Chiejina: the radiant soprano who wants opera for all
Born in Lagos and raised in the US, she swapped medical training for arias – and has learned to embrace the pressure of being a leading voice
The Guardian.com

Lenox
Year in Review: At Tanglewood, a partial season in 2021 was better than no season at all
https://www.berkshireeagle.com/arts_and_culture/berkshirelandscapes

Recordings
The Other Erlking: Nicholas Mogg and Jâms Coleman present the songs and ballads of Carl Loewe
operatoday.com

Joseph Boulogne: Symphonies concertantes — buoyant and engaging works
The Czech Chamber Philharmonic Orchestra Pardubice under Michael Halász gives lively, alert performances
https://www.ft.com/content/2423ad2b-bf2c-44f3-b81c-7d7d4135a84d

5 Classical Music Albums to Hear Right
Now Music by Liza Lim and Pamela Z, albums of Vivaldi and Walter Piston and work from a classic conductor are some recent recording highlights.
https://www.nytimes.com/2021/12/30/arts/music/classical-music-recordings.html

Ballett/ Tanz

Wien/ Staatsballett in der Staatsoper
Puschkins große Gefühle in Bewegung übersetzt
Beim Handlungsballett „Onegin“ zu Musik von Tschaikowsky gab die neue Erste Solotänzerin des Staatsballetts, Hyo-Jung Kang, ihr großes Debüt – exzellent. Wie der ganze Abend.
Die Presse.com

Hamburg
Madoka Sugai brilliert als herausragende Aurora in John Neumeiers Dornröschen
Madoka Sugai ist in der Lage, ihre perfekte Technik so mit Ausdruck zu füllen, dass die klassischen Petipa-Schritte wie die Spiegelung ihrer inneren Verfassung erscheinen. Der Übergang zu Neumeiers Tanzvokabular gelingt ihr unmerklich. Sugai kann beides, klassisches und modernes Repertoire.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

Ausstellungen/ Kunst

Kunst / Wien
Immersive Multimedia-Ausstellung „Van Gogh Alive“: Alles nur Show
Der Standard.at

Medien/ TV

Österreich
Fellners Mediengruppe „Österreich“ meldet 43 Personen beim AMS
Anzahl der Kündigungen stehen noch nicht fest. Grund sind „innerbetriebliche Umstrukturierungsmaßnahmen“.
Kurier.at

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Unter’m Strich

Wer wird was 2022?
Antritte etwa von Kristina Hammer als Salzburger Festspielpräsidentin, Lotte de Beer als Volksopern-Direktorin und Roland Weißmann als ORF-General.
WienerZeitung.at

TTT Psychosoziales: Psyche beeinflussend, theaterrelevant:
Das gekränkte Ich
Angst, Schmerz, Scham, Ehre, Würde, Wert, narzisstische Bedürfnisse. Die Erde ist nicht der Mittelpunkt des Universums, der Mensch steht in einer Ahnenreihe mit dem Affen…
DeutschlandfunkKultur.de

Österreich
Eine Impfprämie für die Vollkasko-Gesellschaft
Eine Regierung, die die Menschen mit Geld zur Coronaimpfung drängen muss, hat die Kontrolle über die Politik verloren.
Salzburger Nachrichten

Österreich/ Silvester
Einschränkungen auch bei Privatpartys
Der Jahreswechsel kann heuer nur unter Einschränkungen vorbehaltlos gefeiert werden – das gilt nicht nur für große Partys, sondern auch im Privatbereich. Silvesterpartys rund um die Uhr sind nur in kleinem Rahmen – bis zu zehn Personen – zulässig. Denn die Sperrstunde 22.00 Uhr gilt auch für größere private Zusammenkünfte – und zwar auch für Geimpfte.
https://orf.at/stories/3241939/

Kurz‘ neuer Arbeitgeber: Trump-Fan und Drahtzieher der US-Rechten

Der Tech-Investor ist seit Jahren einer der wichtigsten Unterstützer von Donald Trump und soll Kontakte zu rechten Bewegungen haben
Kurier.at

INFOS DES TAGES (FREITAG- 31. DEZEMBER 2021 – SILVESTER)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 31. DEZEMBER 2021 – SILVESTER)

Quelle: onlinemerker.com

Jahreswechsel in der Wiener Staatsoper

Sehr geehrte Damen und Herren,
verehrtes Publikum,

wie heute von der Stadt Wien bekannt gegeben, gilt ab 1. bis 10. Jänner eine aktualisierte Corona-Verordnung. Für Sie konkret ändert sich nur, dass eine Impfung mit Johnson & Johnson nun – wie alle anderen Impfungen – nur in Kombination mit zwei zweiteren Imfpungen (bzw. einer weiteren Impfung, wenn Sie genesen sind) gilt.

Für den Besuch in der Staatsoper brauchen Sie also nach wie vor folgende Unterlagen bzw. Dokumente:
•Einen Nachweis über 1G (3x geimpft oder genesen+2x geimpft)
•Einen maximal 48 Stunden alten negativen PCR-Test bis Vorstellungsende (hier haben wir für Sie die Testangebote in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland zusammengefasst)
•Eine gültige Eintrittskarte, personalisiert auf Ihren Namen
•Einen amtlichen Lichtbildausweis
•Eine FFP2-Maske

Bitte beachten Sie, dass noch keine Verordnung für Vorstellungen ab dem 11. Jänner vorliegt. Wir werden Sie diesbezüglich selbstverständlich per Mail und auf unserer Webseite informieren.

AKTUELLE CORONA-RICHTLINIEN

Restkarten für Die Fledermaus zu Silvester und zum Jahresbeginn

Die Fledermaus
„Die Fledermaus“. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Durch die aktuellen gesetzlichen COVID-19-Zutrittsregelungen (»Booster-Plus«), die ein Teil unseres Publikums leider nicht erfüllen kann, kam es zu kurzfristigen Ticket-Stornierungen. Wir sind daher in der außergewöhnlichen Lage, sowohl für die traditionelle Silvester-Fledermaus als auch die Vorstellung am 1. Jänner noch Restkarten anbieten zu können. Weitere Vorstellungen finden am 3. und am 5. Jänner statt.

In der Fledermaus gibt es zahlreiche Rollendebüts am Haus: Erstmals sind Andreas Schager als Eisenstein, Rachel Willis-Sørensen als Rosalinde, Vera-Lotte Boecker als Adele, Hiroshi Amako als Alfred und Johanna Wallroth als Ida zu erleben. KS Wolfgang Bankl verkörpert den Frank, Clemens Unterreiner den Dr. Falke – und in die Rolle des Gerichtsdieners Frosch schlüpft erneut KSCH Peter Simonischek.

Selten hat ein Werk mit solcher Unmittelbarkeit in Wien eingeschlagen wie Die Fledermaus. Von der Uraufführung 1874 an brachte man das Stück in höchster Spieldichte; seit 1900 ist es fast immer zu Silvester im Repertoire. Die berühmteste aller Operetten nähert sich mit glücklicher und leichter Hand Spielarten der erotischen und sozialen Verstellung und bringt die bürgerlichen Fassaden zum Tanzen, politische und gesellschaftliche Kommentare inklusive.

KARTENKAUF »DIE FLEDERMAUS«

Kartenkauf 1. Jänner

Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch und alles Gute für 2022!
Ihr Team der Wiener Staatsoper
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HEUTE/ SILVESTER-FLEDERMAUS ALS STREAM

play

play.@wiener-staatsoper.at

Oder im TV

Am 31. Dezember um 20.15 Uhr in „Erlebnis Bühne“

Wien (OTS) – Zum krönenden Abschluss eines erneut herausfordernden Jahres überträgt ORF III Kultur und Information im Rahmen von „Wir spielen für Österreich“ zum Jahreswechsel bereits zum zweiten Mal den Silvester-Klassiker „Die Fledermaus“ live-zeitversetzt aus der Wiener Staatsoper. Unter der Leitung von Bertrand de Billy gibt heuer der österreichische Heldentenor Andreas Schager sein Staatsopern-Rollendebüt als Eisenstein. „Die Fledermaus ist der Klassiker unter den Operetten und die Wiener Staatsoper ist der beste Ort, um diesen Klassiker authentisch auf die Bühne zu bringen. Besser geht’s nicht!“, so Schager. In der zeitlosen Inszenierung von Otto Schenk singt die US-amerikanische Sopranistin Rachel Willis-Sørensen erstmals am Haus am Ring die Partie der Rosalinde: „Für mich persönlich ist es eine große Ehre, diese tolle österreichische Dame zu verkörpern – besonders hier in ihrer, wie ich als Rosalinde singe, ‚Heimat so wunderbar‘!“. Schauspieler Peter Simonischek verkörpert auch heuer den Frosch in dieser Produktion. In weiteren Rollen sind Vera-Lotte Boecker als Adele, Clemens Unterreiner als Dr. Falke, Hiroshi Amako als Alfred, Christina Bock als Prinz Orlofsky, Robert Bartneck als Dr. Blind, Ileana Tonca als Ida und Wolfgang Bankl als Frank zu erleben.
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Neujahrskonzert 2022: »Schönheit und Licht«
Martin Schläpfer choreographiert erstmals das Ballett zum Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker

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Copyright: ORF/ Hubert Mican

Für das traditionelle Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, das am 1. Jänner 2022 von Daniel Barenboim geleitet und in der Produktion des ORF weltweit übertragen wird, schuf Martin Schläpfer erstmals die Choreographie. Anfang September 2021 wurde die Ballettminiatur, die der Direktor und Chefchoreograph des Wiener Staatsballetts für zehn Tänzerinnen und Tänzer seines Ensembles zu Johann Strauß’ Walzer Tausend und eine Nacht op. 346 kreiert hat, in der TV-Regie von Michael Beyer aufgezeichnet. Die Kostüme entwarf zum zweiten Mal der in Mailand lebende österreichische Modedesigner Arthur Arbesser. Die Wahl der Drehorte fiel anlässlich der Feierlichkeiten des 50-jährigen Jubiläums der Unesco-Welterbekonvention auf die Schloss- und Gartenanlagen von Schönbrunn, die seit 1996 auf der Liste der Welterbe-Kulturstätten stehen.

»Die Choreographie für dieses weltberühmte Ereignis zum Jahreswechsel kreieren zu dürfen, ist für mich eine ebenso große Freude und Ehre wie Herausforderung«, bekennt Martin Schläpfer. »Seit meiner Kindheit begleitet mich das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, war es doch auch in meinem sonst gar nicht kulturaffinen Elternhaus an jedem 1. Januarmorgen eine Seh- und Hör-Pflicht. Jahrzehnte später gilt es nun für mich als Choreograph von heute und Direktor des Wiener Staatsballetts dieser immensen Historie nicht nur in Bezug auf die musikalische Qualität und Besetzung am Dirigentenpult, sondern auch auf die Liste namhafter Choreographen, die für das Neujahrskonzert Tänze gemacht haben, gerecht zu werden.« Martin Schläpfer ging an diese Aufgabe wie an jede neue Choreographie heran: »Ich wollte nicht mehr und nicht weniger als ein gutes Ballett machen, eines, mit dem ich vor mir und der Welt stehen kann, mit meiner Handschrift und meiner Überzeugung, was Ballett heute sein sollte. Es ging mir um eine Choreographie, die meine Tänzerinnen und Tänzer fordert und erfüllt und zugleich nicht mit dem bricht, was in der Vergangenheit war. Die zwischen Innen und Außen wechselnden Drehorte habe ich durch eine Geschichte verbunden. Ich hoffe, mit meinem Beitrag zum Neujahrskonzert etwas Hoffnung, Schönheit und Licht in diese herausfordernde Zeit bringen zu können.«

Designer Arthur Arbesser hat sich für seine aus zeitlos-edlen Materialien gefertigten Kostüme von der Atmosphäre im Schloss Schönbrunn und dem Rosengarten, aber auch den sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten in der von Martin Schläpfer gewählten Besetzung inspirieren lassen, um deren Charaktere »durch Farbe, Material und Schnitt einzufangen und ganz bewusst individuell zu unterstreichen«.

Aus dem Ensemble des Wiener Staatsballetts tanzen Ioanna Avraam, Elena Bottaro, Calogero Failla, Rebecca Horner, Yuko Kato, Masayu Kimoto, Fiona McGee, Marcos Menha, Claudine Schoch und Daniel Vizcayo.

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Copyright: ORF/ Günther Pichlkostner

Übertragungstermine

Das Neujahrskonzert am 1. Jänner 2022 wird in über 90 Länder weltweit übertragen, im ORF ab 11.15 Uhr live in ORF 2 und Ö1. Wer die Live-Übertragung verpasst, hat drei weitere TV-Gelegenheiten, das Ereignis nachzusehen: ORF III bietet am 1. Jänner um 20.15 Uhr ein Dacapo im Hauptabendprogramm. ORF 2 zeigt das hochkarätige Kulturereignis nochmals in der matinee am 6. Jänner um 10.05 Uhr, auf 3sat folgt die Sendung am 8. Jänner um 20.15 Uhr.

Eröffnet wird der Neujahrsvormittag in ORF 2 bereits um 9.50 Uhr mit dem Filmporträt Barenboim oder die Kraft der Musik. Um 10.35 Uhr gibt die Reportage Auftakt zum Neujahrskonzert 2022 Einblicke hinter die Kulissen u.a. mit Eindrücken von der Aufzeichnung des Neujahrskonzertballetts mit dem Wiener Staatsballett und Martin Schläpfer. Der Pausenfilm Mission Apollo stellt anlässlich des Unesco-Welterbekonvention-Jubiläums die zwölf österreichischen Welterbestätten vor.
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OPER GRAZ  ZU  SILVESTER: CLIVIA – Operette von Nico Dostal


Foto: Oper Graz

Silvesterabend mit Diva und Kaisermühlener Schmäh (18 h)

Nico Dostals Operette eignet sich hervorragend als schwungvolle Silvesterabendvorstellung! Ihre Musik lebt von der geschickten Kombination aus südamerikanischem Flair und Operette der 1930er Jahre, lässt Tango, Paso doble und Bolero ebenso erklingen wie die Modetänze Foxtrott und Charleston. Ein Österreicher kann selbstverständlich keine Operette ohne Walzerklänge schreiben, und wenn das zackige Corps der boliguayanischen Amazonen zur Tat schreitet, erklingt ein Marsch. Innige Liebesemphase und schmissige Duette bereichern zudem die Partitur.

In seiner Autobiographie fasst Dostal die Handlung prägnant in wenigen Worten zusammen: „Der Stoff handelt von einer jungen Filmschauspielerin, die ein Opfer politischer Wirren zu werden droht.“

Tauchen Sie am Silvesterabend ein in die boliguayanische Welt, die zwischen dem paillettenverbrämten Schein und dem machtorientierten Sein changiert!

Gerald Pichowetz als Gustav Kasulke aus Kaisermühlen gibt dazu noch seinen Wiener Schmäh zum Besten …

Und den Sekt zum Jahreswechsel wird es natürlich auch heuer wieder geben, nicht an der Bar sondern für zu Hause.

Informationen und Karten

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Asmik Grigorian probt mit ihrer Mutter für ein Sylvesterkonzert

muz

ZU FACEBOOK mit Kurzvideo

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BERLIN/ Staatsoper Unter den Linden. Rückblick Kalenderjahr chronologisch

Das Jahr 2021 startete mit einer Corona-bedingten Schließphase, die bereits seit November 2020 galt und bis Mitte Juni 2021 andauerte. Anbei ein Überblick der Aktivitäten der Staatsoper Unter den Linden für das Kalenderjahr 2021.
Aktivitäten während der Corona-bedingten Schließphase von Januar bis Mitte Juni 2021
Anlässlich des Jahreswechsels 2020/21 war das STAATSOPER FÜR ALLE-Konzert vom 6. September 2020 mit der Staatskapelle Berlin unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim online auf ZDF Kultur sowie auf den Websites www.staatsoper-berlin.de und www.staatskapelle-berlin.de zu erleben. Der Stream war im Anschluss auf ZDF Kultur bis zum 17. März 2021 verfügbar.
Im Februar 2021 feierte Leoš Janáčeks JENŮFA, dirigiert von Simon Rattle und in der Regie von Damiano Michieletto, der mit dieser Produktion sein Hausdebüt gab, Premiere – dank unserer Partner Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), 3sat und dem Bayerischen Rundfunk (BR) als Fernseh- und Hörfunkübertragung sowie als Stream. Die Produktion wurde live zeitversetzt in 3sat ausgestrahlt, gestreamt und war bei rbbKultur und auf BR-Klassik im Radio zu hören. Zum Solistenensemble gehörten u. a. Camilla Nylund, Evelyn Herlitzius, Stuart Skelton, Ladislav Elgar und Hanna Schwarz.
Ebenfalls im Februar 2021 war für das junge Publikum die deutschsprachige Erstaufführung von Lucia Ronchettis Kinderoper PINOCCHIOS ABENTEUER als Stream auf der Website der Staatsoper Unter den Linden zu erleben. Der Stream war für 30 Tage kostenfrei abrufbar. Darüber hinaus hat die Staatsoper Unter den Linden den Stream Berliner und Brandenburger Grundschulen bis zum Ende des Schuljahres zur Verfügung gestellt, um den Unterricht und das Homeschooling durch einen digitalen Opernbesuch zu ergänzen. Dazu gab es für Schulklassen die Möglichkeit, einen digitalen Workshop zur Einführung oder Nachbereitung der digitalen Vorstellung kostenfrei zu buchen.
Am 1. April 2021 feierte Wolfgang Amadeus Mozarts LE NOZZE DI FIGARO in der Regie von Vincent Huguet und unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim als Stream auf MEZZO TV und auf der Website der Staatsoper Unter den Linden Premiere. Zum Ensemble zählten u. a. Elsa Dreisig (Gräfin Almaviva, Rollendebüt), Nadine Sierra (Susanna), Emily D’Angelo (Cherubino), Gyula Orendt (Graf Almaviva, Rollendebüt) und Riccardo Fassi (Figaro).
Anlässlich des 85. Geburtstags von Zubin Mehta, Ehrendirigent der Staatskapelle Berlin, war am 29. April 2021 auf arte CONCERT sowie auf den Websites der Staatsoper und Staatskapelle Berlin ein Sinfoniekonzert im Stream zu erleben. Es spielte die Staatskapelle Berlin unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta mit Daniel Barenboim, seinem langjährigen Freund und Wegbegleiter, als Solist am Klavier. Das Konzert war am Geburtstag selbst im Stream für 24 Stunden weltweit erlebbar. Danach war das Konzert auf der arte Website für 30 weitere Tage europaweit abrufbar und wurde außerdem im Hörfunk von rbb kultur gesendet.

Rückblick Kalenderjahr 2021 – Chronologisch

HOMO DEUS, die 2020 entstandene Hörspielproduktion des Jugendklubs der Staatsoper Unter den Linden, wurde aus 104 bundesweiten Bewerbungen als eines von elf Projekten für die diesjährigedigitale Ausgabe des Theatertreffens der Jugend ausgewählt und war im Rahmen des Festivals am31. Mai 2021 online zu erleben.
 

Abschlussfestival der Saison 2020/21 vor Publikum im Sommer 2021
Vom 13. Juni bis 3. Juli 2021 fand das Saisonabschlussfestival mit 14 Veranstaltungen vor Live-Publikum statt – darunter sechs Vorstellungen der Neuproduktion von Puccinis LA FANCIULLA DEL WEST in der Regie von Lydia Steier. Die Premiere dieser »Wild West«-Oper am 13. Juni fand
zusätzlich zur Vorstellung im Opernhaus und zum Live-Stream, dank unseres Hauptpartners BMW, auch als Autokino auf dem Gelände des Flughafen Tempelhofs statt. Im Rahmen der Kooperation mit rbb kultur war die Vorstellung außerdem im Hörfunk und in der ARD Mediathek zu erleben.
Antonio Pappano war bei dieser Produktion nicht nur als Operndirigent zu erleben, sondern leitetedie Staatskapelle Berlin am 21. und 22. Juni auch bei zwei Sinfoniekonzerten mit einemTschaikowsky-Programm. Das 200-jährige Jubiläum der Uraufführung von Carl Maria von Webers DER FREISCHÜTZ wurde am 20. und 26. Juni mit zwei konzertanten Aufführungen mit derStaatskapelle und dem Staatsopernchor unter Alexander Soddy gefeiert. Am 19. und 20. Juni wardas Opernkinderorchester, ein Projekt, das in Zusammenarbeit mit allen bezirklichen Musikschulen
Berlins ermöglicht wird, unter der Leitung von Giuseppe Mentuccia erstmals nach zwei Jahren wieder zu erleben. Am 23. Juni lud die Staatsoper Unter den Linden zusammen mit Kultursenator Dr. Klaus Lederer zum KONZERT FÜR BERLIN mit der Staatskapelle Berlin unter der Leitung
von Daniel Barenboim. In Kooperation mit KulturLeben Berlin – Schlüssel zur Kultur e.V. warendie Tickets für dieses Konzert kostenfrei. Zusätzlich zu den 14 Veranstaltungen in Berlin war die Staatskapelle Berlin unter der Leitung ihres Chefdirigenten mit drei Konzerten zu Gast in der
Philharmonie de Paris, als erstes auswärtiges Orchester nach der erzwungenen Pause.

Spielzeit 2021/22 von August bis Dezember 2021 vor Publikum

In der Spielzeit 2021/22 konnte die Staatsoper Unter den Linden den regulären Spielbetrieb aufrechterhalten, seit dem 18. September bei voller Platzkapazität – aktuell unter 2G+-Bedingungen und mit Maskenplicht. Alle Vorstellungen finden unter strengen Schutz-und Hygienemaßnahmen
statt. Das aktuelle Hygienekonzept finden Sie hier: www.staatsoper-berlin.de/de/ihrbesuch/ hygiene-konzept/.

Dank der Freunde und Förderer der Staatsoper Unter den Linden galt ab dem 9. Oktober bis 21. November 2021 sechs Wochen lang STAATSOPER ZUM KINOPREIS (12€ pro Ticket) für alle unter 30-Jährigen auf den besten verfügbaren Plätzen in der Staatsoper Unter den Linden! Neben
Wiederaufnahmen von Opern wie Beethovens FIDELIO, Puccinis MADAMA BUTTERFLY und LA BOHÈME, Mozarts DIE ZAUBERFLÖTE, Camille Saint-Saëns’ SAMSON UND DALILA, zahlreichen Konzerten und weiteren Veranstaltungen wurde die zweite Jahreshälfte u. a. durch Folgendes geprägt:
Am 18. September 2021 war die Neuproduktion von Mozarts LE NOZZE DI FIGARO in der Regie von Vincent Huguet und unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim zum ersten Mal für Publikum live im Opernhaus zu erleben – erstmals seit 18 Monaten konnte eine Vorstellung
wieder vor voll besetztem und ausverkauftem Haus stattfinden.
Die Publikumspremiere von LE NOZZE DI FIGARO wurde außerdem gemeinsam mit unserem Partner BMW im Rahmen von STAATSOPER FÜR ALLE live auf den Bebelplatz übertragen.
Komplettiert wurde die 15. Ausgabe von STAATSOPER FÜR ALLE am Folgetag durch das Livekonzert der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim, der Schumanns 2. Sinfonie dirigierte, und mit dem Staatsopernchor unter der Leitung von Chordirektor Martin Wright.
Das Konzert wurde zusätzlich auf den Websites der Staatsoper und Staatskapelle Berlin gestreamt.
In diesem Jahr wurde das 200-jährige Bestehen des Staatsopernchors und das 50-jährige Jubiläum des BMW Group Kulturengagement gefeiert. Auf dem Bebelplatz konnten, aufgrund der Covid-19-bedingten Auflagen für Großveranstaltungen, an beiden Tagen 4.000 Gäste begrüßt werden. Seit den Anfängen von STAATSOPER FÜR ALLE im Jahr 2007 ist der Eintritt kostenfrei.
Die Saisoneröffnungspremiere 2021/22 am 3. Oktober 2021 war Mozarts COSÌ FAN TUTTE (Regie: Vincent Huguet | Musikalische Leitung: Daniel Barenboim), die zusätzlich als Livestream auf der Website mitzuerleben war. Am 20. Oktober feierte das Kinderopernhaus Unter den Linden,
das 2020 mit dem Opus Klassik ausgezeichnet wurde, unter dem Titel SEHNSUCHT.LOHENGRIN seine erste Premiere seit 2019.
Vom 5. bis 14. November 2021 fanden an der Staatsoper Unter den Linden die BAROCKTAGE statt, die mit 28 Veranstaltungen in 10 Tagen großen Zuspruch fanden. Auf dem Programm stand die von Publikum und Presse gefeierte Premiere von André Campras IDOMÉNÉE unter der musikalischen Leitung von Emmanuelle Haïm und inszeniert von Àlex Ollé. Ergänzt durch die Wiederaufnahmen von Jean-Philippe Rameaus HIPPOLYTE ET ARICIE in der Bühnen- und Lichtgestaltung von Ólafur Elíasson mit dem Freiburger Barockorchester unter der Leitung von Simon Rattle sowie Christoph Willibald Glucks ORFEO ED EURIDICE in der Inszenierung vonJürgen Flimm mit der Akademie für Alte Musik Berlin, dirigiert von Christophe Rousset, sowieinsgesamt 14 Konzerte, Education-Veranstaltungen und ein Gastspiel in der Philharmonie de Paris
mit einer konzertanten Aufführung von HIPPOLYTE ET ARICIE.

Parallel zu den BAROCKTAGEN waren die Staatskapelle Berlin und ihr GeneralmusikdirektorDaniel Barenboim auf einer erfolgreichen Konzertreise durch Europa. Insgesamt 12 ausverkaufte Konzerte fanden zwischen dem 27. Oktober und 15. November 2021 in Athen, Genf, Madrid, Wien und in Zürich statt. In der Athener Megaron Hall (27., 29., 30. und 31. Oktober) und im Wiener Musikverein (11. bis 14. November) wurden die Zyklen aller Sinfonien von Schumann und Brahms zur Aufführung gebracht. In der Victoria Hall in Genf (5. November) und im Auditorio Nacional in Madrid (8. und 9. November) erklangen Werke von Schubert und Beethoven sowie beim zweiten Madrider Konzert Schumanns Sinfonie Nr. 1 kombiniert mit Brahms 4. Sinfonie. Die Konzerte ander Mailänder Scala werden wie berichtet nachgeholt.
Ende des Monats, am 28. November 2021, wurde Peter Eötvös’ SLEEPLESS in der ausverkauften Staatsoper Unter den Linden uraufgeführt. Dirigiert vom Komponisten selbst, inszeniert von Kornél Mundruczó, gespielt von der Staatskapelle Berlin und mit den jungen Sänger:innen Victoria Randem und Linard Vrielink in den Hauptpartien. Am 19. Dezember 2021, nach der Premierenserie mit sechs Aufführungen, wurde die Produktion auf YouTube kostenlos gestreamt und erzielte innerhalb von 24 Stunden über 20.000 Aufrufe.
Nur zwei Tage nach der Uraufführung von SLEEPLESS fand am 30. November 2021 die Publikumspremiere von Wagners LOHENGRIN in der Regie von Calixto Bieito statt – mit Andreas Schager in der Titelpartie, Elza Van den Heever als Elsa von Brabant und dirigiert von Thomas Guggeis.

2021 stand ebenfalls im Zeichen des 200-jährigen Jubiläums des Staatsopernchores, das beimEröffnungsfest, bei STAATSOPER FÜR ALLE, mit einem Symposion, einer Festschrift und weiteren Aktivitäten gewürdigt wurde und am 13. Dezember mit dem Festkonzert unter der Leitungvon Daniel Barenboim seinen Höhepunkt fand. Kammersängerin Waltraud Meier konnte für die Festrede gewonnen werden. Auf dem Programm des Festkonzerts standen Werke von Joseph Haydn, Luca Francesconi, Franz Schubert und Anton Bruckner. Das Festkonzert wurde live bei rbbKultur im Radio gesendet und ist aktuell noch in der Mediathek des rbb nachzuhören. Am darauffolgenden Tag, dem 14. Dezember, war das Programm in der Philharmonie Berlin noch einmal im Rahmen des III. Abonnementkonzerts der Staatskapelle Berlin zu erleben.

Das Jahr 2021 und das neue Jahr 2022 lässt die Staatsoper Unter den Linden mit zwei Konzerten ausklingen bzw. eröffnen: Am 31. Dezember 2021 (18 Uhr) und 1. Januar 2022 (16 Uhr) finden inder Staatsoper Unter den Linden die Konzerte zum Jahreswechsel der Staatskapelle Berlin statt. In
diesem Jahr spielt das Orchester unter der musikalischen Leitung von Andrés Orozco-Estrada. Als Solistin ist Elsa Dreisig (Sopran) zu erleben. Auf dem Programm stehen die »Vier letzten Lieder« sowie »Ein Heldenleben« von Richard Strauss.

Die Staatsoper dankt den Freunden und Förderern der Staatsoper Unter den Linden und ihren Hauptpartnern BMW und Hilti Foundation herzlich für ihre Unterstützung.
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Das neue Jahr in Vienna’s English Theatre

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Ab 11. Jänner 2022 präsentiert Intendantin Julia Schafranek, nach langer Corona bedingter Pause, ein Programm aus hochwertigen Komödien und Klassikern, die teilweise schon für die letzte Saison geplant waren.

Wien (LCG) – Im Pogramm bleibt bis 5. Februar 2022 „Private Lives“, eine von Noël Cowards brillantesten und erfolgreichsten Komödien. Im März 2022 folgt Lucas Hnaths Broadwayerfolg „A Doll’s House, Part 2“, eine komisch-brisante Fortsetzung von Ibsens „Nora“. Ab Mitte Mai 2022 bis zum Ende der Saison bietet „Syncopation“ eine ungewöhnliche Liebesgeschichte mit hinreißenden Standardtänzen vor dem Hintergrund der Aufbruchsstimmung in New York um 1910.

„Nach dem erfolgreichen Start im September mit Graham Greenes ‚Travels with my Aunt‘ und der Premiere von Cowards ‚Private Lives‘ im November, gefolgt von einer krisenbedingten Spielpause, freuen wir uns auf das kommende Jahr mit unterhaltsamen Eigenproduktionen und großartigen Native Speakers aus dem englischen Sprachraum“, betont Intendantin Julia Schafranek.

„Private Lives“ von 11. Jänner bis 5. Februar 2022
Die Popularität von Noël Cowards zeitloser, bitterböser Erfolgskomödie ist seit der Uraufführung 1930 ungebrochen. Des Autors zynischer Blick auf die Ehe lebt von den pointierten und scharfzüngigen Dialogen des gleichermaßen eleganten wie emotional unreifen Paares.
„A Doll’s House, Part 2“ von 28. Februar bis 8. April 2022
Lukas Hnaths gewagte und schwungvolle Fortsetzung von Ibsens Drama bringt ein Wiedersehen mit der literarischen Heldin Nora fünfzehn Jahre später, nachdem sie die Brücken zu ihrer Vergangenheit abgebrochen hat.
„Syncopation“ von 16. Mai bis 7. Juli 2022
Allan Knee kombiniert in diesem charmanten Stück eine ungewöhnliche Liebesgeschichte mit hinreißenden Standardtänzen vor dem Hintergrund der Aufbruchsstimmung in New York um 1910, als der amerikanische Traum für Einwanderer noch möglich schien und die ersten Feministinnen um das Frauenwahlrecht kämpften.
Neben dem regulären Programm werden wie immer auch einige Gastspiele angeboten:

The English Lovers: Die Meister der Improvisation gastieren von 15. bis 19. Februar 2022 in Vienna’s English Theatre.

Vienna’s English Theatre Academy zeigt die erste abendfüllende Theaterproduktion des Abschlussjahrgangs 2020/21 von 19. bis 26. April 2022.
Grupo de Teatro Soles del Sur präsentiert von 28. bis 30. April 2022 „La comedia de las mentiras“ – erstmalig im Vienna’s English Theatre eine Produktion in spanischer Sprache.
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ORF : 82. Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker: 64. ORF-Live-Übertragung am 1. Jänner 2022 in ORF 2 und Ö1

Pressekonferenz mit Vorstand Froschauer, Maestro Barenboim und ORF-TV-Kulturchef Traxl

Wien (OTS) – Zum 82. Mal in ihrer Geschichte begrüßen die Wiener Philharmoniker am 1. Jänner 2022 das neue Jahr mit einer musikalischen Botschaft von Frieden und Hoffnung. Das traditionelle Neujahrskonzert aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins wird dank der bereits 64. ORF-Live-Übertragung (ab 11.15 Uhr in ORF 2 und Ö1 sowie als Live-Stream via TVthek.ORF.at, oe1.ORF.at bzw auf www.myfidelio.at) wieder in die ganze Welt gesendet. So werden diesmal erneut rund 50 Millionen Menschen in 92 Ländern auf allen fünf Kontinenten das kulturelle Großereignis miterleben können, das – nach 2009 und 2014 – zum dritten Mal Maestro Daniel Barenboim leitet. Neben bekannten Werken aus dem Repertoire der Strauss-Familie stehen diesmal auch selten gehörte Kompositionen von Joseph Hellmesberger und Carl Michael Ziehrer auf dem Programm, darunter insgesamt sechs Neujahrskonzert-Premieren. Für unvergleichlichen televisionären Konzertgenuss in bester High-Definition-Qualität und in Dolby Digital 5.1 sorgen die brillanten ORF-Bilder, für die zum sechsten Mal Neujahrskonzert-Routinier Michael Beyer mit insgesamt 16 Kameras verantwortlich zeichnet. Zum bereits neunten Mal hat der deutsche Konzert- und Opernregisseur auch die zwei vom ORF bereits vorproduzierten tänzerischen Darbietungen – ein Walzer des Wiener Staatsballetts und eine Lipizzaner-Polka der Spanischen Hofreitschule – in Szene gesetzt. Die Live-Kommentare der Konzertübertragung gestaltet 2022 zum 15. und letzten Mal ORF-Kulturexpertin Barbara Rett.

Im Rahmen der jährlichen Pressekonferenz am Mittwoch, dem 29. Dezember 2021, präsentierte Philharmoniker-Vorstand Daniel Froschauer gemeinsam mit Dirigent Daniel Barenboim und ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl am Podium das Konzertprogramm sowie die weiteren Details zur ORF-Übertragung.

Froschauer: „Freuen uns, dass wir wieder vor Publikum im Saal spielen können“

„Auch wenn die Vorbereitung des Neujahrskonzertes dieses Mal eine besondere logistische Herausforderung mit sich bringt und von jedem ein hohes Maß an Verständnis und Anpassungsbereitschaft verlangt, freuen wir uns, dass wir wieder vor Publikum im Saal spielen können“, so der Vorstand der Wiener Philharmoniker, Daniel Froschauer. Nach dem diesjährigen Konzert im leeren Musikvereinssaal darf am 1. Jänner 2022 zumindest vor 1.000 Gästen – statt der üblichen 1.700 Besucher/innen bei Vollauslastung – gespielt werden. „Wir sind gerade in einer Zeit wie dieser unserem langjährigen, zuverlässigen Partner ORF sehr dankbar für all die Unterstützung, die wir in den letzten Wochen wieder erfahren haben. Zum dritten Mal steht unser Freund Daniel Barenboim am Pult der Wiener Philharmoniker, mit dem wir seit über fünf Jahrzehnten viele musikalische Höhenpunkte erlebt haben“, so Froschauer.

Der Starpianist und -Dirigent nimmt in der Geschichte des Spitzenorchesters einen außergewöhnlichen Stellenwert ein: Als Pianist war er bereits im Jahr 1965 das erste Mal mit ihm zu erleben, als Dirigent stand er den Philharmonikern erstmals 1989 vor. Seither folgten zahlreiche gemeinsame Auftritte, darunter zwei Neujahrskonzerte (2009 und 2014), ein Sommernachtskonzert (2009), philharmonische Abonnementkonzerte, Gastspiele und Tourneen.

Barenboim: „Fühle mich sehr privilegiert, hier zu dirigieren“

„Ich habe zum dritten Mal die Chance, das Neujahrskonzert zu dirigieren. Das ist in vielerlei Hinsicht eine besondere Gelegenheit: nicht nur, weil es zu Jahresbeginn stattfindet oder weil es in der ganzen Welt ausgestrahlt wird, sondern wegen dieses Orchesters. Sie spielen mit einer solchen Natürlichkeit und stilistischen Selbstverständlichkeit, das ist wirklich großartig. Ich fühle mich sehr privilegiert, hier zu dirigieren“, streut Maestro Daniel Barenboim den Musikerinnen und Musikern Rosen. In trauriger Erinnerung an das menschleere erste Konzert der Wiener Philharmoniker nach dem ersten Corona-Lockdown im Juni 2020, das er leiten durfte, meint Barenboim zur limitierten Besucherzahl des Neujahrskonzerts: „Ich denke, wir haben viel Glück, diesmal vor 1.000 Menschen live zu spielen. Musik bedeutet, das Leben zu genießen und vor Live-Publikum spielen zu können, ist etwas sehr Besonderes in diesen schwierigen Zeiten.“

Traxl: „Gerade in unserer schwierigen Zeit eine besondere Bedeutung.“

„Auch für das ORF-Team bedeuten die pandemiebedingten Restriktionen ständig neue logistische und regietechnische Herausforderungen“, sagt ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl. „Doch die Freude, unsere musikalischen Grüße in die Welt schicken zu dürfen, überwiegt bei weitem. Das Neujahrskonzert ist ja viel mehr als ein musikalisches Ereignis, es ist eine Botschaft, ein starkes Zeichen, getragen vom Geist der Hoffnung und der Freundschaft. Und das hat gerade in unserer schwierigen Zeit eine besondere Bedeutung“, betont Traxl.

ORF-Rahmenprogramm und Konzert-Dacapos

Zur Einstimmung auf das „Konzert der Konzerte“ präsentiert die ORF-Neujahrs-„matinee“ am Samstag, dem 1. Jänner, um 9.50 Uhr in ORF 2 zunächst das Dirigentenporträt „Barenboim oder die Kraft der Musik“. Die Dokumentation von Sabine Scharnagl begleitet den Ausnahmedirigenten und Pianisten Daniel Barenboim, der 2022 seinen 80. Geburtstag feiert, bei der Verwirklichung seiner persönlichen „Herzensprojekte“ und zeichnet dabei die wichtigsten Stationen und Begegnungen seiner langen künstlerischen Laufbahn nach. Anschließend blickt die von Thomas Bogensberger gestaltete Reportage „Auftakt zum Neujahrskonzert 2022“ (10.35 Uhr) hinter die Kulissen des glanzvollen kulturellen Ereignisses. Eine ORF-Filmzuspielung während eines Konzertstücks, der Walzer des Wiener Staatsballetts sowie der heuer von Bildpoet Georg Riha gestaltete ORF-Film zur Konzertpause mit dem Titel „Mission Apollo – Österreichs Welterbe“ (ca. 11.50 Uhr) würdigen das 50-Jahr-Jubiläum der UNESCO-Welterbekonvention, der Österreich vor 30 Jahren beigetreten ist. In Radio Ö1 ist in der Konzertpause Dirigent Daniel Barenboim zu Gast im „Intermezzo“ (ca. 11.50 Uhr).

Wer die Live-Übertragung des Neujahrskonzerts am Vormittag verpasst, hat im ORF drei weitere TV-Gelegenheiten, das Ereignis nachzusehen: ORF III Kultur und Information bietet als bewährtes Langschläfer-Service am 1. Jänner ein Dacapo im Hauptabendprogramm (20.15 Uhr). ORF 2 zeigt das hochkarätige Kulturereignis nochmals in der „matinee“ am Dreikönigstag, am Donnerstag, dem 6. Jänner (10.05 Uhr) – eingeleitet vom „Pausenfilm“ (9.05 Uhr) und der Auftakt-Doku, diesmal unter dem Titel „Hinter den Kulissen des Neujahrskonzerts“ (9.30 Uhr). 3sat bringt den Klassik-Event am Samstag, dem 8. Jänner (20.15 Uhr), zum Wiedersehen.
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