DIE MITTWOCH-PRESSE – 2. JUNI 2021

DIE MITTWOCH-PRESSE – 2. JUNI 2021

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE MITTWOCH-PRESSE – 2. JUNI 2021

Foto: Bregenzer Festspiele 2020 ©

Bregenz
Bregenzer Festspiele verzeichnen verstärkte Ticketnachfrage
Seit Ankündigung der Bundesregierung, dass Besucher-Obergrenze ab Juli wegfällt
Der Standard.at

Bregenzer Festspiele 2021 vor vollen Rängen
Ob man auf den gerade montierten Fesselballon oder auf diese Festspielsaison blickt – es geht auf allen Ebenen aufwärts: Sämtliche Produktionen finden statt, es müssen keine Plätze frei bleiben. Festspielpräsident Hans-Peter Metzler begrüßt die Entscheidung der österreichischen Bundesregierung: „Wir haben nun positive Rahmenbedingungen für eine Saison voller künstlerischer Höhepunkte.“
https://www.vol.at/bregenzer-festspiele-2021-vor-vollen-raengen/7007165

Wien
Groissböcks „Tristan Experiment“ in der Kammeroper – Bezahlartikel
Der Baßbariton realisierte eine gekürzte, umgedichtete kammermusikalische Version von Wagners Liebesdrama.
https://www.diepresse.com/5987466/groissbocks-tristan-experiment-in-der-kammeroper

Wien
Kunst am Nussberg: Corona-Not macht erfinderisch
Pianistin Anika Vavić geht mit ihrem Freiluftfestival in Wien-Döbling in die zweite Saison.
Wiener Zeitung

Oberösterreich
Bruckner Orchester Linz mit drei Open-Air-Konzerten im Juli
Salzburger Nachrichten

Frankfurt
Mozarts „Requiem“ im Stream mit Thomas Guggeis am Pult
Frankfurt live.com

Frankfurt
Wiederaufnahme des Konzertbetriebs in der Alten Oper Frankfurt
Geplante Öffnung des Hauses zum 12. Juni 2021
Frankfurt live.com

Hamburg
Opernpremiere in Hamburg: Händels „Agrippina“: Gefangen im eigenen Machtbunker
Sueddeutsche Zeitung

Hamburg
Wiedereröffnung der Elbphilharmonie: Mit Maske und Glücksgefühlen
www.ndr.de

Hamburg/ Dresden
Gebührendes Gehör
In Hamburg und Dresden haben sich neue Orchester gebildet. Sie bringen Werke von jüdischen Komponisten, die unter den Nazis verdrängt wurden, in die Gegenwart.
https://taz.de/Gedenken-an-juedische-Komponisten/!5775490/

Leipzig
Oper Leipzig und Porsche bereiten sich auf Kultur-Highlight im Jahr 2022 vor
Countdown für Opernfestival „Wagner 22“ läuft
Leipziginfo.de

Würzburg
100 Jahre Mozartfest: Ganz, als seien nur wir gemeint
Frankfurter Allgemeine

London
Die Wahrheit liegt in der Musik: Purcells Dido and Aeneas an der Royal Academy Opera
bachtrack.com

Stream
Zum 80. Geburtstag der Pianistin Martha Argerich: „Lucerne Festival 2020“ in 3sat
https://www.presseportal.de/pm/6348/4930312

Wien
Raimund-Theater: Generalsanierung ist abgeschlossen
Trotz Verzögerungen wurde das Budget von 12,76 Millionen Euro eingehalten. Vom Eingang über die Bestuhlung bis hin zur Garderobe ist nun alles neu
Der Standard.at

Links zu englischsprachigen Artikeln

London
What’s on
https://www.roh.org.uk/tickets-and-events?start-date=01-09-21&end-date=31-08-22

London
Anna Netrebko, Jonas Kaufmann, Angela Gheorghiu, Sondra Radvanovsky, Elīna Garanča, Joyce DiDonato Lead Royal Opera House’s 2021-22 Season
operawire.com

Wien
Baroque modernity: Jan Lauwers’ Poppea at the Wiener Staatsoper
bachtrack.com

München
Lear in Munich: brilliant performance, but lifelessly staged by Christoph Marthaler
bachtrack.com

Hamburg
Sonya Yoncheva, Ailyn Pérez, Olga Peretyatko & Benjamin Bernheim Lead Staatsoper Hamburg’s 2021-22 Season
operawire.com

Wigmore Hall at Portman Square / Wang, LSO, Tilson Thomas, LSO St Luke’s review – al fresco chamber, full orchestra indoors
https://theartsdesk.com/classical-music/wigmore-hall-portman-square-wang-lso-tilson

New York
Live Classical Music Lives Again… In A New York Cemetery
Forbes.com

Boston
Boston Lyric Opera Blazes New Media Path
https://www.classical-scene.com/2021/05/31/blo-blazes/

Kairo
In Photos: Verdi’s Opera Aida attracts audience to the open-air setting at the Cairo Opera House
https://english.ahram.org.eg/News/413277.aspx

Muscat
Franco Zeffirelli’s “Rigoletto” to premiere at Oman’s Royal Opera House Muscat in December
https://www.thenationalnews.com/arts-culture/on-stage/franco-zeffirelli-s-rigoletto

Sydney
Opera Australia posts large deficit for 2020
Despite making redundancies last year, Opera Australia has posted a sizeable deficit. „It doesn’t look pretty,“ says CEO Rory Jeffes, but he believes OA is now better placed to deal with further disruptions.
https://www.limelightmagazine.com.au/news/opera-australia-posts-large-deficit-for-2020/

Feuilleton
Take a listen to the incredible fresh voice of a 28-year-old Luciano Pavarotti
https://www.classicfm.com/artists/luciano-pavarotti/fresh-28-year-old-voice-singing-verdi-aria/

Ballett/ Tanz

Hamburg Ballett startet mit «Beethoven-Projekt II» von John Neumeier
Neue Musikzeitung/nmz.de

Sprechtheater

Wien/ Burgtheater
Burgtheater: 2021/22 bringt mehr Regisseurinnen als Regisseure
Viele neue Regiekräfte kommen ans Haus – für stattliche 29 Neuinszenierungen. Ab Herbst auch verbesserter Sitzkomfort
Der Standard.at

Burgtheater: Viel Lärm um viel
Martin Kušej setzt auf viel Zeitgenössisches – und wenig „Klassikerpflege“.
https://kurier.at/kolumnen/burgtheater-viel-laerm-um-viel/401400084

Wien
Claus Peymann gibt Regiedebüt an Kammerspielen
Premiere von Ionescos „Der König stirbt“ für 25. September geplant.
Wiener Zeitung

———

Unter’m Strich

Ungenutztes Notfallzentrum. Berliner Corona-Klinik an der Messe wird wieder abgebaut
Das Corona-Notfallkrankenhaus auf dem Berliner Messegelände soll bis September komplett abgebaut werden. Die Klinik war im Frühjahr 2020 als Zentrum für den Ernstfall entstanden, genutzt wurde sie allerdings nie. Der Regierende verteidigte das Projekt.
rbb24.de

Forscher zweifeln an Effekt von Lockdown und „Notbremse“
Statistiker der Ludwig-Maximilians-Universität München haben Zweifel am konkreten Nutzen der deutschen Corona-Maßnahmen geäußert. Denn sie wiesen keinen „unmittelbaren Zusammenhang“ zum abflachenden Infektionsgeschehen auf.
Die Welt.de

Tirol
Die familiären und geschäftlichen Bande hinter der Causa HG Labtruck
In Tirol prüft aktuell die WKStA, ob bei der Vergabe des größten PCR-Test-Auftrags Betrug vorliegt. Die Hintergründe des Millionendeals werfen viele Fragen auf
Der Standard.at

Deutschland
Klima-Entlastung für Familien. Baerbock beziffert erstmals „Energiegeld“
Dass der CO2-Ausstoß geringer werden muss, darüber sind sich die Parteien weitgehend einig. Doch wie? Das Grünen-Wahlprogramm sieht vor, Familien dabei zu entlasten. Jetzt sagt Kanzlerkandidatin Baerbock, wie hoch das geforderte „Energiegeld“ sein soll.
www.ntv.de

Österreich
Neue Chats: ÖBAG-Chef Schmid bezeichnet Bevölkerung als „Pöbel“ und „Tiere“
Am Montag wurden weitere Kurznachrichten von ÖBAG-Chef Schmid publik. Darin bezeichnet er die Bevölkerung als „Pöbel“ und „Tiere“. Laut Opposition ist er nun endgültig rücktrittsreif.
Vienna.at

Österreich/ Fußball
FC Wacker Innsbruck: Schwere Vorwürfe gegen Investor
Der FC Wacker Innsbruck hat sich am Dienstag mit schweren Vorwürfen gegen den Investor aus Deutschland an die Öffentlichkeit gewandt. Unter anderem schulde der Investor dem Verein eine hohe, sechsstellige Summe. Mit vier Maßnahmen will der Verein eine Lösung finden.
https://tirol.orf.at/stories/3106443/

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 2. JUNI 2021)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 2. JUNI 2021)

Quelle: onlinemerker.com

BREGENZER FESTSPIELE: KARTENKONTINGENT  DARF VOLL VERKAUFT WERDEN

Bregenzer Festspiele
Copyright: Bregenzer Festspiele

Bregenzer Festspiele verzeichnen verstärkte Ticketnachfrage
Seit Ankündigung der Bundesregierung, dass Besucher-Obergrenze ab Juli wegfällt
https://www.derstandard.at/story/2000127079805/bregenzer-festspiele-verzeichnen-verstaerkte-ticketnachfrage
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IN BAYREUTH WIRD BEREITS GEPROBT!

grbay

ZU INSTAGRAM

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NEU BEI SONY: SONYA YONCHEVA: REBIRTH

CD Jewel box

Mit ihrem neuen Album spannt die Sopranistin Sonya Yoncheva einen weiten Bogen von der Musik Monteverdis über Dowland und Gibbons bis hin zu Folksongs ihrer bulgarischen Heimat und einem Hit von Abba. In den letzten Jahren hat Sonya Yoncheva, die weltweit für ihre fantastische Stimme gefeiert wird, mit wichtigen Rollen wie Norma, Violetta,  Elisabetta oder Tosca an den wichtigsten Opernhäusern der Welt begeistert, wie der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House London, der Bayerischen Staatsoper, der Berliner und der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala und der Pariser Opéra.

CD der Woche: Sonya Yoncheva - Rebirth | NDR.de - Kultur - Musik - Klassik

  • roduktabmessungen: 14.2 x 12.5 x 1 cm; 107 Gramm
  • Hersteller: Sony Classical (Sony Music)
  • Erscheinungsdatum: 2021
  • Label: Sony Classical (Sony Music)
  • ASIN: B08T3V6PZN
    Anzahl Disks: 1

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Bridget Breiner präsentiert zwei Tanzminiaturen bei der Heidelberger Tanzbiennale:

The Present Now Will Later Be The Past und Cut The World bei Tanz-Gala Baden-Württemberg am 6. Juni zu sehen

 Die Karlsruher Ballettdirektorin und Chefchoreografin Bridget Breiner präsentiert mit dem Solo The Present Now Will Later Be The Past und dem Duett Cut The World zwei Tanzminiaturen für die Heidelberger Tanzbiennale, die bei der Tanz-Gala Baden-Württemberg

seid umschlungen momentaufnahme carolin steitz (c) jochen klenkSeid umschlungen… Momentaufnahme mit Carolin Steitz. Foto: Jochen Klenk

am 6. Juni ab 20 Uhr im Live-Stream zu sehen sind. Beide Miniaturen stehen für die besondere Zeit, in der sie entstanden sind. Im Frühjahr & Sommer 2020 begann eine intensive künstlerische Zusammenarbeit zwischen Choreografin und Tänzer*innen durch digitale Proben aus den Wohnzimmern heraus. Über die langsame Rückkehr in den Ballettsaal kurz vor dem Sommer, zur Live-Premiere der Werke im Rahmen des Ballettabends Seid Umschlungen: Jetzt im Herbst 2020, bis hin zur Filmpremiere im Tanzfilm Seid Umschlungen – Momentaufnahme zum Internationalen Tag des Tanzes im April 2021 haben beide Kreationen eine lange Reise hinter sich. Eine Reise, die sinnbildlich steht für die Herausforderungen der Zeit und zugleich beweist, dass auch in diesen Zeiten Kunst existieren kann und weiterhin existieren wird.

CHOREOGRAFIE Bridget Breiner MUSIK Bob Dylan, Antony and the Johnsons BÜHNE Jürgen Kirner KOSTÜME Thomas Lempertz, Bridget Breiner LICHT Christoph Häcker VIDEO Johannes Kulz

TÄNZER*INNEN Carolin Steitz (The Present Now Will Later Be The Past), Alba Nadal & Baris Comak (Cut the World)

Das Land Baden-Württemberg verfügt über eine breitgefächerte Tanzlandschaft mit hervorragenden Kompanien an Stadt- und Staatstheatern sowie ausgezeichneten freien Ensembles. Einen spannenden Eindruck der tänzerischen Vielfalt präsentiert Ihnen zum Abschluss des dreitägigen Festivals die Tanz-Gala Baden-Württemberg. Tanz selbst kennt keine Grenzen und so bringen auch wir die verschiedensten Ausdrucksformen und Stile zusammen auf eine Bühne. Gezeigt werden sowohl vorproduzierte wie auch live aus dem Marguerre-Saal gestreamte Beiträge. Wir freuen uns auf diesen vielversprechenden Abend voller Tanz mit Ihnen und mit: Nationaltheater Mannheim Tanz, Ballett Theater Pforzheim, Stuttgarter Ballett, Theater Ulm Tanztheater, BADISCHES STAATSTHEATER KARLSRUHE Ballett, Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart sowie dem UnterwegsTheater und dem Dance Theatre Heidelberg.

Tanz-Gala Baden-Württemberg

Sonntag 06.06.2021, 20.00–22.00 Uhr, eine Pause, Live-Stream auf dringeblieben.de

 Die Tanzbiennale stellt die  »Tanz-Gala Baden-Württemberg« noch einmal für 24 Stunden als Video-Stream auf dringeblieben.de zur Verfügung. Das Video ist online von Montag, 7. Juni 2021, 10.00 Uhr bis Dienstag, 8. Juni 2021, 10.00 Uhr.

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VORTRAGSREIHE „ÖSTERREICHISCHE GESELLSCHAFT FÜR MUSIK“

MUSIK.THEATER Die Oper als Aufführung

Sieben Monate musste unsere Gesellschaft geschlossen bleiben, nun bieten wir für den Juni fünf Veranstaltungen an.
Wir laden Sie herzlich zum Vortrag von Gerrit Waidelich am 10. Juni ein: „Drei Dutzend wüste Inseln….“ Siehe attachement. Das Libretto von Metastasio wurde nicht nur von Haydn vertont…

Juni 2021
Dienstag, 8. Juni, 18:00 Uhr KOMPONISTENPORTRAIT
Kurt Schwertsik (em. Univ. Prof. der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) im Gespräch mit Peter Kislinger (Ö1).
CD-Präsentation mit zwei Werken des Komponisten:
da uhu schaud me so draurech au – Sieben Wienerlieder nach Texten von   H. C. Artmann
Shal-i-mar – Sieben Arien für Bariton und 14 Instrumente auf Gedichte von H. C. Artmann
Büchertisch mit der MUSIKZEITpublikation des Künstlerbuches von Kurt Schwertsik:
„was & wie lernt man?“

Donnerstag, 10. Juni, 18:00 Uhr VORTRAG

Gerrit Waidelich (Wien)
Drei Dutzend „Wüste Inseln“ nach einem Libretto von Metastasio. Ein Überblick anlässlich der Neueinspielung von Haydns „L’Isola disabitata“ durch das Ensemble Akamus („Pentatone“).
Mit Musikbeispielen.

Mittwoch, 16. Juni, 18:00 Uhr VORTRAG
Christian Glanz (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)
Beethoven und Politik – Aspekte
Mit Musikbeispielen

Mittwoch, 23. Juni, 18:00 Uhr VORTRAG
Heinz Irrgeher (Wien)
Josef „Angelo“ Neumann (1838–1910): Wagners unvergesslicher Prophet.
Mit Musikbeispielen.
(Das Portrait des Sängers und Impresarios, „Allrounder in der Theaterzunft“, ist im „Leipziger  Universitätsverlag“ erschienen).

Montag, 28. Juni, 18:00 Uhr KONZERT
Gitarrenabend mit Studierenden von Alvaro Pierri (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)
„Berühmte Werke von Komponisten aus Spanien und Südamerika.“

Gemäß den offiziellen Richtlinien der Bundesregierung dürfen wir Sie in der Österreichischen  Gesellschaft für Musik willkommen heißen, sofern Sie entweder geimpft (die erste Impfung muss  mindestens drei Wochen zurückliegen), getestet oder genesen sind. Die jeweiligen Nachweise  müssen in jedem Fall erbracht werden.

Bitte beachten Sie die Vorgaben der Regierung (am Ende des Monatsprogramms verzeichnet) und melden Sie sich per Telefon oder E-mail an.
Mit besten Grüßen
Dr. Carmen Ottner
Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Musik
www.oegm.org
Hanuschgasse 3/ 2. Hof / 4. Stiege / 4. Stock / Lift links in der Einfahrt
1010 Wien
0043 1 5123143
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Musica Bayreuth 2021 – jetzt geht es weiter!

ensemble KONTRASTE: Olivier Messiaen – Quatuor pour la fin du temps

bayr

Liebe Freundinnen und Freunde der Musica Bayreuth,

vergangenes Wochenende startete die Musica Bayreuth mit den German Gents endlich in ihre 60. Saison.

Auch in dieser Woche feiern wir große Ensembles und Virtuosen, aufregende Werke sowie einige überraschende Grenzgänger.                       Zum aktuellen Programm geht es hier.

Der Besuch der Musica Konzerte ist sicher (wesentlich sicherer als der Aufenthalt in Supermärkten, Schulen, Bahnen, Bussen und Flugzeugen), denn durch die aktuellen Verordnungen ergibt sich eine mehrfache Sicherheit.
Das sind die Auflagen:
> Abstände von 1,50 m
> FFP2-Maskenpflicht auch auf dem Platz
> Raumlufttechnische Anlage im Opernhaus mit nachgewiesener Wirkung
> 2 Konzerte an einem Abend – ohne Pause (in der Regel)

Auch das bezahlte Geld für die Tickets ist sicher: sollte noch eine Veranstaltung ausfallen, wird der volle Ticketpreis automatisch zurück überwiesen.

Der Vorverkauf für die Musica Bayreuth 2021 startete am 19. April. Tickets sind online unter www.musica-bayreuth.de und telefonisch unter 0921 – 508 99 07 zu erhalten.

Last-Minute-Tickets!

Für alle kurzentschlossenen in Ausbildung bieten wir auch in diesem Jahr unsere Last-Minute-Aktionen an! Restkarten werden eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse vor Ort verkauft. Ab 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn gibt es für Studenten, Schüler und Auszubildende (bei Vorlage des Ausweises) alle noch vorhandenen Karten als Last-Minute-Ticket für je 10 € (alle Veranstaltungen im Markgräflichen Opernhaus). Das Last-Minute-Ticket ist nicht erhältlich bei den Veranstaltungen in der Stadtkirche Bayreuth und der Seebühne, bei der Klassik Lounge im Liebesbier und bei „Klassik meets Hollywood“ im Cineplex Bayreuth.

Wir freuen und darauf, Sie endlich wieder zu sehen!
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JUNE ON OPERA VISION
04/06/2021 | St John Passion – Théâtre du Châtelet
11/06/2021 | Lucia di Lammermoor – Staatsoper Hamburg
18/06/2021 | Don Giovanni – National Theatre Prague
26-27/06/2021 | RING AWARD Finals – LIVE from Schauspielhaus Graz

In June, OperaVision highlights the work of directors and their creative teams. They include established names such as Calixto Bieito, Amélie Niermeyer and Alexander Mørk-Eidem alongside the next generation of talent who will stream their work live during the RING AWARD Finals at the end of the month.

One of the most inspiring directors of his generation, Calixto Bieito offers new insight into St John Passion from Théâtre du Châtelet in Paris. He brings the beauty and poignancy of Bach’s masterpiece closer to all of us with an excellent cast, the period orchestra Les Talens Lyriques and a group of amateur singers which form the chorus at the heart of the narrative.

Staatsoper Hamburg’s Lucia di Lammermoor brings the city into the opera house. Inspired by worldwide women’s protests, director Amélie Niermeyer has filmed dancers in the city and invites them into the theatre via video. They rush to the aid of the main character Lucia, who – like the director – asserts herself as a woman in a man’s world.

No opera is more closely connected with Prague than Don Giovanni. Here the opera returns to the venue of its premiere, the Estates Theatre, in a new production by Swedish-Norwegian director Alexander Mørk-Eidem in tandem with German conductor and Mozart specialist Karsten Januschke.

The RING AWARD is the foremost international competition for stage direction and stage design in musical theatre. Celebrating its 25th anniversary, the competition is held at three-year intervals in Graz, Austria. OperaVision streams the final round and award ceremony on 26 & 27 June 2021 live from the main stage of Schauspielhaus Graz, which provides all the technical facilities for three premieres in 24 hours. These are the three teams in the finals:

The Don Giovanni Syndrome  26/06/2021 11:30 CEST
Krystian Lada director (PL), Didzis Jaunzems set designer (LV), Natalia Kitamikado costumes & make-up (PL)

Inside Don Giovanni 26/06/2021 16:30 CEST
Alicia Geugelin director (DE), Christin Schumann set designer (DE), Pia Preuß costume designer (DE), Elise Schobeß dramaturg (DE)

Don Giovanni. The reckoning 27/06/2021 10:30 CEST
Anika Rutkofsky director (DE), Eleni Konstantatou  set & costume design (GR),  Johanna Danhauser dramaturg (DE)

As the titles indicate, the three teams will present a scene from the last act of Don Giovanni in full set and costumes with singers from Oper Graz, Theater an der Wien and Deutsche Oper Berlin. No less than four contrasting views of Mozart’s masterpiece guaranteed on OperaVision in June.

www.operavision.eu

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Wien – PREMIERENVORHABEN DES BURGTHEATERS FÜR DIE SPIELZEIT 2021 / 2022
Vorläufige Liste

Burgtheater Wien startet mit generativem Design in die neue Spielzeit – Design Tagebuch

September 2021

Akademietheater
04. September 2021
Lärm. Blindes sehen. Blinde sehen!  von Elfriede Jelinek
Regie: Frank Castorf
Österreichische Erstaufführung

Burgtheater
05. September 2021
Maria Stuart von Friedrich Schiller
Regie: Martin Kušej
Von den Salzburger Festspielen

Vestibül
17. September 2021
Mädchen wie die
Evan Placey
Regie: Mira Stadler
Österreichische Erstaufführung

Burgtheater
18. September 2021
Zdeněk Adamec: Eine Szene von Peter Handke
Regie: Frank Castorf

Kasino
22. September 2021
(Ob)Sessions von Saar Magal
Regie: Saar Magal

Burgtheater
26. September 2021
Komplizen von Simon Stone
Regie: Simon Stone
Uraufführung

Burgtheater
September 2021
Richard II. von William Shakespeare
Regie: Johan Simons

Oktober 2021

Burgtheater
Oktober 2021
Der Selbstmörder. Komödie von Nikolai Erdman
Regie: Peter Jordan / Leonhard Koppelmann

Burgtheater
Oktober 2021
Der Untergang des Hauses Usher von Edgar Allan Poe
Regie: Barbara Frey

Akademietheater
Oktober 2021
Moskitos von Lucy Kirkwood
Regie: Itay Tiran
Österreichische Erstaufführung

Kasino
Oktober 2021
Stadt der Affen  von Lies Pauwels
Regie: Lies Pauwels
Uraufführung

November 2021

Burgtheater
November 2021
Geschichten aus dem Wiener Wald von Ödön von Horváth
Regie: Johan Simons

Burgtheater
November 2021
Geschlossene Gesellschaft von Jean-Paul Sartre
Regie: Martin Kušej

Akademietheater
November 2021
Zoes sonderbare Reise durch die Zeit von Jimmy Osborne
Regie: Sue Buckmaster
Uraufführung

Vestibül
November 2021
Ich, Ikarus von Oliver Schmaering
Regie: Mechthild Harnischmacher
Österreichische Erstaufführung

Dezember 2021

Burgtheater
Dezember 2021
Die Ärztin  von Robert Icke
Regie: Robert Icke
Deutschsprachige Erstaufführung

Akademietheater
Dezember 2021
Die Schwerkraft der Verhältnisse  von Marianne Fritz
Regie: Bastian Kraft
Uraufführung

Vestibül
Dezember 2021
Monster von David Greig
Regie: Felix Metzner

Jänner 2022

Akademietheater
Jänner 2022
Reich des Todes  von Rainald Goetz
Regie: Robert Borgmann
Österreichische Erstaufführung

Feburar 2022

Akademietheater
Februar 2022
Am Ende Licht von Simon Stephens
Regie: Lilja Rupprecht
Österreichische Erstaufführung

Burgtheater
Februar 2022
Cyrano de Bergerac von Martin Crimp
Regie: Lily Sykes
Deutschsprachige Erstaufführung

Kasino
Februar 2022
Ode von Thomas Melle
Regie: András Dömötör

März 2022

Burgtheater
März 2022
Der Sturm von William Shakespeare
Regie: Thorleifur Örn Arnarsson

Akademietheater
März 2022
In Agonie von Miroslav Krleža
Regie: Mateja Koležnik

Vestibül
März 2022
Dschabber von Marcus Youssef
Regie: Anja Sczilinski
Österreichische Erstaufführung

Vestibül
Frühjahr 2022
karpatenflecken von Thomas Perle
Regie: Katrin Lindner
Uraufführung

April 2022

Burgtheater
April 2022
Die Troerinnen von Euripides
Regie: Adena Jacobs

Vestibül
April 2022
Retzhofer Dramapreis 2021
Uraufführung

Mai 2022

Juni 2022

Kasino
Juni 2022
Keine Menschenseele von Laokoon
Regie: Cosima Terrasse / Moritz Riesewieck
Uraufführung

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ORF : „Peter Rapp – Als wäre es gestern gewesen“ am 3. Juni in ORF 2

 Es lebe der Sport! Unvergessliche Fernsehmomente der sportlichen TV-Geschichte

Anlässlich der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft widmet sich Peter Rapp in der sechsten Ausgabe seiner Kult-Reihe der Sportwelt. Er serviert am Donnerstag, dem 3. Juni 2021, um 22.00 Uhr in ORF 2 in „Peter Rapp – Als wäre es gestern gewesen“ gemeinsam mit ORF-Redakteur Johannes Hoppe jede Menge sportlicher Schätze aus dem Archiv, wie zum Beispiel die singenden Fußballstars Hans Krankl und Herbert Prohaska, Hoppalas mit den Reportern der ORF-Sportredaktion und so manchen „Skandal“, der im Rückspiegel betrachtet für großes Vergnügen sorgt.

Auf dem Programm der sportlichen Ausgabe von „Peter Rapp – Als wäre es gestern gewesen“ stehen zahlreiche kultige Wiedersehen: Ivica Vastić, Roman Mählichs und Hannes Kartnigs Auftritt als Andrews Sisters in Baby-Doll-Kostümen bei der Silvestersendung „Star-Light“ 1999. Gerti Sengers erotische Mannschaftsaufstellung, die ÖFB-Fußballtrainer Pepi Hickersberger 1989 so ärgerte, dass ORF-Reporter Peter Elstner trotz erreichter WM-Qualifikation vor verschlossener Kabinentür stand. Das Duett von Hans Krankl und Herbert Prohaska mit dem Bronner-Chanson „Der Opitz und der Zwirschina“ – einmal in der sendereifen Fassung aus „Seinerzeit“ (1990) und einmal die „Hoppala“-Version. Peter Rapps verlorene Bartwette: Gewinner Hans Krankl durfte ihm auf der Mittelauflage des Nou-Camp-Stadions, der Heimstätte des FC Barcelona, genüsslich den Bart abrasieren (1978). Toni Innauers vergeblicher Versuch, mit seinen drei Kindern am Schoß einen Spot zur Rettung der Auwälder aufzunehmen (1990). Niki Lauda als Moderator, Reporter und Gestalter bei „Jolly Joker“ (1980–1995). Toni Sailer als verkleideter Kandidat, der sich von Vico Torriani in der Quiz-Sendung „Der Goldene Schuß“ das Skifahren im Studio beibringen lässt (1968). Rainer Pariasek, Armin Assinger und Michaela Dorfmeister scheitern glorreich an der richtigen Zuordnung von „gestern-heute-morgen“, die sich durch die acht Stunden Zeitdifferenz bei der Aufzeichnung des Ski-WM-Studios in Vail und der Ausstrahlung in Österreich ergaben (1999). Als „Jäger der verlorenen ORF-Schätze“ fand Johannes Hoppe bei Lambert Hofer das Dinner-Jacket in XXXL-Größe, das Otto Wanz in „Star-Light“ 1995 trug, wo er als Louis Armstrong gemeinsam mit Harry Prünster als kleine Gabriele „Uncle Satchmo’s Lullaby“ parodierte.

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BAROCKFESTIVAL ST. PÖLTEN ERÖFFNET AM 5. JUNI

Barockfestival Sankt Pölten 2021 |

– Unter dem Motto «Believe in Magic» erwartet das Publikum ein kontrastreiches Programm, das diesmal den Bogen von barocken Klängen hin zu zeitgenössischen Künsten spannt. Veranstaltet wird das Barockfestival vom Magistrat St. Pölten, Fachbereich Kultur und Bildung.

Musikalische Grenzgänge

Die 15. Ausgabe des Barockfestival in St. Pölten schafft wie jedes Jahr ein Programm voller musikalischer Grenzgänge und musikalischer Visionen – rund um internationale und nationale Ikonen des Barocks aber auch rund um junge Wilde, unterschiedliche Stilrichtungen und rund um Ungeahntes wie Ungewöhnliches. Ob The European Resonance Ensemble Supersonus rund um Marco Ambrosini, Ariel Abramovich und Maria Cristina Kiehr und dem Programm „Imaginary Songbook“, Michel Godard, Nataša Mirković mit „Risplendenti, Riversi“, Mathias Rüegg mit seinen 40 Lockdown-Miniaturen, das Puppenspiel „Der Reigen“ von und mit Christoph Bochdansky oder „Le nuove musiche“ von Giulio Caccini: Das Barockfestival St. Pölten ermöglicht auch 2021 wieder ein Aufeinandertreffen der Künstlerinnen und Künstler aus ganz Europa.

„Das Programm des Barockfestival St. Pölten 2021 ist eine wunderbar gelungene und sorgfältig überlegte und ausgewählte Mischung. Dieses Jahr haben wir mit „Der Reigen“ eine große Tanz- und Puppenspiel-Produktion mit Live-Musik in Kooperation mit Leipzig und Linz bei uns in der Stadt. Die Uraufführung von „Believe in Magic“, einer Jongliershow gepaart mit Cellomusik, macht mich besonders stolz. Der französische Jongliervirtuose Vincent de Lavenère hat die Show für das Barockfestival St. Pölten entwickelt und gemeinsam mit dem außergewöhnlichen Cellisten Fabrice Bihan zeigen sie neue Wege musikalisch künstlerischer Kreationen.“ Caroline Berchotteau programmiert seit 2010 das Barockfestival St. Pölten wie auch das „Jazz im Hof Festival“ St. Pölten.

Augmented Reality

Die Magie des Festivals zieht sich von der Bühne bis hin zur Kommunikation. Das Cover vom Festivalbuch wird diesmal dank Augmented Reality und einer Handy-APP auf magische Weise zum Leben erweckt.

BELIEVE IN MAGIC: Zauberhaft wie kontrastreich

Das Programm 2021 verspricht musikalische Interaktionen, Improvisationen sowie Klanglandschaften und erstaunliche künstlerische Ausdrucksformen, die Grenzen überschreiten. Das Barockfestival St. Pölten lädt zu einer magischen Reise quer durch Genres, Kulturen und Generationen. 2021 treffen Barockklänge auf die Poesie des Balkans, Händel trifft auf Caccini und beide erfinden sich neu. Alte Instrumente spielen mit Obertongesängen und der Orient vereint sich mit dem Okzident. Jongleure und Puppen verzaubern von der Bühne hinunter ins Publikum.

Weitere Informationen und Karten auf [www.barockfestival.at]

(http://www.barockfestival.at/)
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ZÜRICH: AUSSTELLUNG „FRAUEN.RECHTE“

AUSSTELLUNG: Frauen.Rechte | Von der Aufklärung bis in die Gegenwart, Landesmuseum Zürich, 05.03.2021 – 18.07.2021

Gleichberechtigung ist Menschenrecht

Vor 50 Jahren, am 7. Februar 1971 hat das Schweizer Stimmvolk das Frauenstimm- und -wahlrecht angenommen. Diesem Jubiläum gedenkt das Landesmuseum Zürich als Abteilung des Schweizerischen Nationalmuseum mit einer entsprechenden Schau.

Frauenrechte von der Aufklärung bis in die Gegenwart | kultur-online

Sonnenbrosche als Symbol für den Kampf für Gleichberechtigung; Copyright: Schweizerisches Nationalmuseum

1789 definierte die «Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte» die Menschen von Geburt an als frei und gleich an Rechten. Das war eine revolutionäre Erklärung im doppelten Sinn, Produkt einer Revolution einerseits und Abschaffung der Stände andrerseits. Was aber nicht abgeschafft wurde, war die Ungleichheit von Mann und Frau.

Mit der Französischen Revolution begann der lange Kampf der Frauen für Gleichberechtigung. Weder während der Französischen Revolution noch 1830, bei der Gründung des Bundesstaats 1848 oder der Totalrevision der Bundesverfassung 1874 konnten die Frauen in ihrer Sache Erfolge verzeichnen. Seit der Juli-Revolution hielt mit dem Entstehen erster liberaler Kantonsverfassungen das Petitionsrecht in der Eidgenossenschaft Einzug. Im September 1862 nutzten 30 Frauen aus Sissach BL dieses Recht, um auf Widersprüche in der neuen Kantonsverfassung hinzuweisen. Mit ihrer Forderung der Abschaffung der Vorrechte des Mannes gegenüber der Frau waren sie, nicht nur politisch, sondern auch gesellschaftlich (unter Geschlechtervormundschaft stehend) rechtlos, chancenlos.

Eine wichtige Kämpferin für die Rechte der Frau war Emilie Kempin-Spyri, die Nichte der Heidi-Autorin Johanna Spyri. Kempin-Spyri hatte als erste Schweizerin in Rechtswissenschaften promoviert und sich später habilitiert, wanderte dann aber, weil sie in der Schweiz nicht praktizieren durfte, nach einem Prozess vor Bundesgericht in die USA aus. Das Bundesgericht hatte das Bezirksgericht Zürich, das Kempin-Spiry das Anwaltspatent verweigert, gestützt, denn die Forderung sei ebenso neu wie kühn und widerspreche bisheriger Praxis. Ähnliche Klagen wie jene Spirys wurden 1923, 1928 und 1957 abgewiesen.

Das Zivilgesetzbuch (ZGB) als nationale Kodifikation vereinheitlicht die kantonalen Regelungen und übernimmt deren Haltung. Gemäss dem Grundsatz «Wer zahlt, befiehlt» ist der Mann das Oberhaupt der Familie und die verheiratete Frau bleibt in letzter Konsequenz bevormundet. Für sie gilt die Gleichstellung nur theoretisch, wohingegen die nichtverheiratete Frau 1882 mit dem Gesetz über die Rechts- und Handlungsfähigkeit als rechts- und handlungsfähig deklariert wurde. Die verheiratete Frau bleibt unmündig, der Mann kann, wie im Fall der Lydia Welti, einzige Tochter Alfred Eschers, über sie und ihr Vermögen bestimmen. Lydia Welti, die sich von ihrem Mann Friedrich Welti trennen wollte, wird von diesem mit der Diagnose «systematisierter Wahnsinn» in ein psychiatrische Anstalt eingewiesen und in den Suizid getrieben. Da Friedrich Welti die Scheidung wegen Ehebruch eingereicht und ein Zahlung von 1,21 Millionen Franken erhalten hatte, konnte Lydia den Rest ihres Vermögens der Eidgenossenschaft vermachen (Gottfried Keller-Stiftung).

Die Weltwirtschaftskrise und die in der Folge steigende Zahl an Arbeitslosen führte zu Kampagnen gegen das Doppelverdienertum und richtete sich damit vor allem gegen die Berufstätigkeit qualifizierter Frauen. Für vom Staat angestellte Frauen konnte die Heirat ein Kündigungsgrund sein, im Bildungsbereich gab es ein Heiratsverbot. Ganz im Sinne des ZGB galten verheiratete Frauen als versorgt und so kam es nach dem Zweiten Weltkrieg so weit, dass in der Schweiz jene Frauen, die zu Hause bleiben konnten (und sich nicht wie beim Wiederaufbau kriegsversehrter Staaten die Hände «dreckig» machen mussten) als emanzipiert galten. Während des Zweiten Weltkriegs und bis 1952 führte die Heirat einer Schweizerin mit einem Ausländer, um Fremde und Flüchtlinge abzuwehren, zum Verlust des Schweizer Bürgerrechts.

Mit dem Beschluss zur Vereinheitlichung der Zivilgesetzgebung beginnt die Schweizer Frauenbewegung sich national zu organisieren. Die bestehenden «fortschrittlichen Frauenvereine» schliessen sich zum Bund Schweizerischer Frauenorganisationen zusammen. Weitere Vereinigungen entstehen und das Gewicht, das nach dem Ersten Weltkrieg auf das Thema «Bildung» gelegt wird, führt zur «Saffa» (Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit, 26.08.-30.09.1928 in Bern). Die Darstellung der Frauenarbeit und ihrer Bedeutung für die schweizerische Volkswirtschaft und Gesellschaft förderte das weibliche Selbstbewusstsein und warb für das bisher den Frauen nicht zugestandene Recht auf Erwerbstätigkeit. Die «Saffa» warb auch für die Anerkennung der Frau als Staatsbürgerin und war Basis der Frauenstimmrechtspetition von 1929. Die Petition für das Frauenstimmrecht bliebe wie so viele andere Bemühungen der Frauenverbände folgenlos.

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Frauenbewegung in Bewusstsein ihrer Leistungen erneut an Fahrt auf. Abstimmungen über das kommunale oder kantonale Frauenstimm- und -wahlrecht gingen in verschiedenen Kantonen allesamt negativ aus, so dass der Bundesrat 1951 einen Bericht, in dem er angesichts der kantonalen Misserfolge eine eidgenössische Abstimmung über das Frauenstimmrecht als verfrüht erachtete. Noch 1957 waren bei der Vorlage eines Abstimmungsentwurfs zum Frauenstimmrecht Frauen in keinem Kanton wahl- und stimmberechtigt. Am 1. Februar lehnten 66,9 % der Stimmberechtigten den Bundesbeschluss vom 13.06.1958 über die Einführung des Frauenstimm- und -wahlrechts in eidgenössischen Angelegenheiten ab.

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Gedenktafel zum Lehrerinnenstreik, 1999. Gymnasium Leonhard, Erziehungsdepartement Basel-Stadt, Basel. Copyright: Bettina Eichin (*1942).

Die Frauenverbände blieben hinter den Kulissen aktiv. Als der Bundesrat 1968 die Ratifizierung der Europäischen Menschenrechtskonvention unter Ausschluss des Frauenstimmrechts plante, sahen die Frauenverbände den Zeitpunkt für einen weiteren Anlauf gekommen. Mit massivem Protest erreichten sie am vom 09.10.1970 die Präsentation des Bundesbeschluss über die Einführung des Frauenstimm- und Wahlrechts in eidgenössischen Angelegenheiten. Am 7. Februar 1971 wurde der Bundesbeschluss mit 65,7% Ja-Stimmen angenommen.

In einer hochkarätigen Schau mit Exponaten aus dem In- und Ausland beleuchtet das Landesmuseum das über 200jährige Ringen um Frauenrechte in der Schweiz.

31.05.2021, Jan Krobot/Zürich

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