Die SAMSTAG-PRESSE – 02. JULI 2022

Die SAMSTAG-PRESSE – 02. JULI 2022

Barrie Kosky Foto: © Jan Windszus, Barrie Kosky

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SAMSTAG-PRESSE – 02. JULI 2022

Berlin
Barrie Kosky im Interview: „Nirgendwo fühle ich mich so verstanden wie in Berlin“
Zehn Jahre hat er die Komischer Oper geleitet. Jetzt gibt er die Intendanz ab – und schaut im Gespräch zurück auf Höhen und Tiefen seiner Amtszeit.
Tagesspiegel.de

„Die Meistersinger von Nürnberg“ am Samstag auf rbbKultur Der Wagner-Tenor Klaus Florian Vogt
Ein Porträt von Antje Bonhage
Samstag, 2.7. um 16 h live aus der DOB
rbb.de

Berlin
Diese Musik überflutet alles: „Einstein on the Beach“
Die Oper von Philip Glass und Robert Wilson ist im Haus der Berliner Festspiele zu sehen, von Susanne Kennedy und Markus Selg atemberaubend inszeniert.
BerlinerZeitung.de

Simon Rattle: Dem Ärger Luft machen
Simon Rattle fordert Markus Söder im Werksviertel mit einem Symphonic Mob heraus.
Münchner Abendzeitung

München
Münchner Philharmoniker: Nachfolger(in) für gekündigten Valery Gergiev gesucht
Münchner Kulturreferent spricht sich für „Experimente“ aus, Entscheidung wohl Ende des Jahres
DerStandard.at

Garsington verzaubert das Publikum mit Dvořáks fantastischer Märchenoper „Rusalka“
Der Jubel des Publikums dieses wohl inzwischen führenden englischen Sommer-Opernfestivals war dieser Aufführung gewiss: Garsington Opera hat uns mit Dvořáks zauberhafter Märchenoper „Rusalka“ einen neuen Höhepunkt beschert.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de

St. Gallen
Gebete in wunderbaren Variationen Am Festkonzert «Preghiera» füllten Chorszenen berühmter Opern die St.Galler Kathedrale
Tagblatt.ch

Internationale Schostakowitsch-Tage
Gohrisch feiert den Komponisten Dmitri Schostakowitsch
Im idyllischen Gohrisch, auf einer Hochebene links der Elbe in der Sächsischen Schweiz gelegen, ließen sich schon im ausgehenden 19. Jahrhundert begüterte Dresdner Unternehmerfamilien Villen errichten. Auch die DDR-Politprominenz wusste um die Vorzüge dieser Gemeinde und hatte im Gästehaus des Ministerrates in- und ausländische Gäste untergebracht, darunter viele Künstler. Auch Dmitri Schostakowitsch weilte zweimal in Gohrisch, 1960 und 1972. Ihm zu Ehren finden jährlich die Internationalen Schostakowitsch-Tage in Gohrisch statt.
Mdr.de

Wen hat Currentzis nicht „verraten“?
Die Salzburger Festspiele könnten für ihr Vertrauen in den Stardirigenten gestraft werden. Er selbst wird es wohl bestens überleben.
Die Presse.com

Wien/ Konzerthaus
Ives und Mahler mit sängerischem Herzblut
Thomas Hampson und das Klangforum Wien wollten Mahler und Ives im Licht der Gegenwart zeigen: Jubel für Lieder und neu komponierte Reflexionen.
Die Presse.com

Wien
„Letztes erfreuliches Operntheater“: Wiener Sommer wird nicht aufgegeben!
Eine kleine Institution der freien Wiener Opernszene, das Letzte erfreuliche Operntheater, bleibt aktiv und bietet „Ferien im L.E.O.“
Der Standard.at

Wien/ Konzerthaus
Die Pianistin Hiromi gastierte im Wiener Konzerthaus
Sie überzeugte mit aberwitziger Brillanz und spielerischem Jonglieren mit Stilen
Der Standard.at

30. Juni 1498 – Die Wiener Sängerknaben werden gegründet: Hofmusik „für eine schöne Liturgie“
Wer kennt sie nicht, die Jungs in ihren Matrosenanzügen? Seit ihrer Gründung vor über 520 Jahren entwickelten sich die Wiener Sängerknaben zum Aushängeschild Österreichs. Das unverwechselbare Outfit kam allerdings erst später.
BR.Klassik.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

London
Serse review – new ensemble bring circus, and scissors, to Handel’s Persian opera
TheGuardian

Review: SERSE, Opera Holland Park
A wonderfully entertaining spectacle
broadwayworld.vom

Taking wing at the Royal College of Music: Jonathan Dove’s Flight
operatoday.com

A superb evening: Mercadante’s Il proscritto from Carlo Rizzi and Opera Rara
seaandheard-international.com

Washington
Maryland Lyric Opera returns to the stage with an outstanding “Figaro”
washington.com

Chicago
Outstanding concert version of Verdi’s Un ballo in maschera from the Chicago Symphony Orchestra
seaandheardinternational.com

Bell, Grant Park forces shed brilliant light on a neglected Britten masterpiece
chicagoclassical-review

She stepped in with a minute’s notice to conduct the CSO and save a concert.
Now, the orchestra is clamoring to keep her for another year.
chicagotribune.com

Sydney
Classical music, new ideas: growing the fine music audience
Ideas and initiatives for expanding the classical music audience beyond its established, ageing demographic.
artshub.com

Musical

Wien/ Schönbrunn
„Elisabeth“ begeistert Musical-Fans in Schönbrunn
Das Musical „Elisabeth“ wird noch bis inklusive Samstag am Original-Schauplatz vor dem Schloss Schönbrunn gezeigt. events.at war bei der Premiere.
https://events.at/musicals-oesterreich/elisabeth-musical-schoenbrunn/402059725

Kultur | Erlebnis Bühne
30 Jahre Elisabeth – Die Geschichte eines Musical-Welterfolgs
ORF-Mediathek.at

Ballett/ Tanz

Wien/ Odeon
Die mit Kokoschkas Puppe tanzen
Das erste – und überhaupt auch letzte – Mal wird am Samstag in Wien „Kokoschkas Puppe“ aufgeführt: Tänzerin Gloria Benedikt und Kunsthistorikerin Bernadette Reinhold erzählen.
https://www.diepresse.com/6159694/die-mit-kokoschkas-puppe-tanzen

Review: Remaking the Ballets Russes, With a Queer Spin
Christopher Williams, a choreographer captivated by the otherworldly, presents the New York premieres of “Les Sylphides” and “Afternoon of a Faun.”
TheNewYork.times

Review: Remaking the Ballets Russes, With a Queer Spin
Christopher Williams, a choreographer captivated by the otherworldly, presents the New York premieres of “Les Sylphides” and “Afternoon of a Faun.”
TheNewYorkTimes

Sprechtheater

Schwechat
Peter Gruber & die Nestroy-Spiele Schwechat: „Nur Ruhe gibt’s keine!“
Samstag Premiere
Niederösterreichische Nachrichten

Perchtoldsdorf
Sommerspiele Perchtoldsdorf: Teddybär Molière tapst in die Inzestfalle
Behäbiger „Molière oder die Heiligenscheine der Scheinheiligen“ vom Michail Bulgakow bei den Sommerspielen Perchtoldsdorf.
WienerZeitung.at

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Unter’m Strich

Neues EU-Vorsitzland mit klarer Position
Tschechien machte sich von Anfang an für die Ukraine stark. Entsprechend wird Prag wohl auch den EU-Vorsitz gestalten.
WienerZeitung.at

Frankreich
Macron hofiert Le Pen
Nach seiner Wahlniederlage reicht Macrons Fraktion den Rechtsextremen die Hand: Für bestimmte Gesetze wolle man „zusammen voranschreiten“. Es ist ein Tabubruch.
Die Zeit.de

Volkswagen-Chef Herbert Diess „Wir verdienen so viel Geld wie nie“
Halbleitermangel, gestörte Lieferketten – all das kann Volkswagen offenbar nur wenig anhaben. Auch das Verbrenner-Verbot ab 2035 müsse VW nicht fürchten, sagt Konzern-Chef Herbert Diess – und schwört die Belegschaft auf die Tesla-Jagd ein.
Manager-Magazin.de

Caritas-Beraterin. Nächstes Jahr wird für uns alle sehr hart
Der Standard.at

Lagarde glaubt nicht mehr an Rückkehr zu niedriger Inflation
Die EZB-Chefin räumt Fehler bei der Bewertung der Inflation ein. Auch ihr US-Amtskollege Jerome Powell sagt, dass die Wirtschaft heute „ganz anders“ sei als vor Corona.
Handelsblatt.com

Bayern
Rückruf von Lederhosen wegen erhöhter Chromwerte
Wegen leicht erhöhter Chromwerte hat ein bayerisches Unternehmen kurze Lederhosen zurückgerufen, die vor allem in München und der Steiermark verkauft worden sind. Wer die Hosen trägt, könnte Hautreizungen bekommen oder eine Kontaktallergie.
BR-Klassik.de

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 2. JULI 2022)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 2.JULI 2022)

Quelle: onlinemerker.com

Bayerische Staatsoper: Umbesetzungen bei „Otello“ und „Les Troyens“

Hiermit wollen wir Sie über folgende Umbesetzungen informieren:

In der Vorstellung Otello am Samstag, 2. Juli 2022 übernimmt Simon Keenlyside die Partie des Jago anstelle des erkrankten Gerald Finley.

Simon Keenlyside, geboren in London, studierte Gesang am Royal Northern College of Music in Manchester. Nach seinem Debüt an der Staatsoper Hamburg als Graf Almaviva (Le nozze di Figaro) führten ihn Gastengagements an alle großen Opernhäuser weltweit.
Besonders verbunden ist er mit der Metropolitan Opera in New York, dem Royal Opera House Covent Garden in London sowie der Wiener Staatsoper. Sein Repertoire umfasst Partien wie Marquis de Posa (Don Carlo), Papageno (Die Zauberflöte), Marcello (La bohème), Giorgio Germont (La traviata) sowie die Titelpartien in Eugen Onegin, Don Giovanni, Billy Budd, Pelléas et Mélisande und Wozzeck. 2017 wurde er von der Wiener Staatsoper zum Österreichischen Kammersänger ernannt. 2018 schlug ihn Königin Elizabeth II. zum Ritter. An der Bayerischen Staatsoper ist er seit vielen Jahren immer wieder zu Gast und war zuletzt in der Titelrolle in Macbeth und als Giorgio Germont in La traviata zu erleben.

ZU DER VORSTELLUNG

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In den Vorstellungen Les Troyens am 6. und 10. Juli 2022 übernimmt Gregory Kunde die Partie des Enée anstelle des erkrankten Brandon Jovanovich.

Gregory Kunde, geboren in Kankakee/USA, studierte Dirigieren und Gesang an der Illinois State University, bevor er 1978 als Cassio (Otello) an der Lyric Opera of Chicago debütierte. Seitdem gastierte er u. a. an der Metropolitan Opera in New York, am Teatro alla Scala in Mailand, am Royal Opera House Covent Garden in London, an der Opéra national de Paris und an den Opernhäusern von Barcelona, São Paolo, Bilbao, Monte-Carlo, Valencia, Florenz, Zürich, Amsterdam, Dresden und Wien. Sein Repertoire umfasst Partien wie Don Alvaro (La forza del destino), Manrico (Il trovatore), Riccardo (Un ballo in maschera), Enée (Les Troyens), Radamès (Aida), Calaf (Turandot), Pollione (Norma), Vasco da Gama (L’Africaine), Raoul (Les Huguenots), Idreno (Semiramide) sowie die Titelpartien in Peter Grimes, Andrea Chénier und sowohl in Giuseppe Verdis als auch in Gioachino Rossinis Otello. An der Bayerischen Staatsoper war er 2021/22 bereits als Enée in der Neuproduktion Les Troyens zuerleben und verkörpert bei den Opernfestspielen außerdem die Titelpartie in Otello.

ZU DEN VORSTELLUNGEN

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Einige Szenenfotos der „Meistersinger“ an der Deutschen Oper Berlin (18.6.2022)

Die Meistersinger von Nürnberg“ am Samstag auf rbbKultur. Der Wagner-Tenor Klaus Florian Vogt
Ein Porträt von Antje Bonhage
Samstag, 2.7. um 16 h live aus der DOB (Radio)
http://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/der_morgen/archiv/20220630_0600/kultur_aktuell_0910.html

Mit den neuen „Meistersingern von Nürnberg“ an der Deutschen Oper Berlin lieferte das Regie-Trio Jossi Wieler, Anna Viebrock und Sergio Morabito nach ihrem völlig gegen die Wagnersche Dramaturgie inszenierten „Lohengrin“ bei den diesjährigen Salzburger Osterfestspielen ein weiteres „Meisterstück“ ihrer stückeverfremdenden, ja bisweilen im Gegensatz zum eigentlich Komponierten stehenden „Regieversuche“ ab. Denn von einem Regie-Konzept mag man auch angesichts der dabei wie auch in Salzburg zahlreichen handwerklichen Fehler gar nicht erst reden.

Zum Bericht von Klaus Billand

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Stolzing und Eva knutschen bereits in der ersten Szene. Links Magdalena, im Hintergrund David bei der Arbeit. Foto: Thomas Aurin

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Sachs mit den Lehrbuben. Foto: Thomas Aurin

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Sachs mit Eva. Foto: Thomas Aurin

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Sachs mit schwer verletztem Stolzing vom Schlag mit der Whisky-Flasche. Foto: Thomas Aurin

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Erste Fotos vom Ukraine-Benefizkonzert des Online-Merker (1.7. 2022)

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Maryna Lopez, (Mezzosopran), eine gebürtige Ukrainerin. Foto: Renate Cupak

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Maryna Lopez wurde bei ihrem umfangreichen Programm von vier Pianisten begleitet. Hier von George Reshetar. Foto: Renate Cupak

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Sommer-Matineen im Schloss Esterházy in Eisenstadt
Joseph Haydns Musik am Originalschauplatz von 7. Juli bis 26. August jeden Donnerstag und Freitag um 11.00 Uhr

https://onlinemerker.com/wp-content/uploads/2022/07/46cbe3a1-7333-4ea1-a3f9-4d40ecb3b4ce.jpg

Die diesjährigen Sommer-Matineen im Schloss Esterházy in Eisenstadt bieten ab 7. Juli die Möglichkeit, die Musik Joseph Haydns am Originalschauplatz seines Schaffens zu erleben: Der große Komponist lebte und wirkte über vier Jahrzehnte am Hof der Esterházy. Viele seiner Werke wurden in Eisenstadt uraufgeführt. Noch heute fasziniert die besondere Atmosphäre dieses historischen Ortes seine Gäste.

Neben beliebten Werken von Haydn erklingen auch ausgewählte, populäre Stücke anderer Komponisten. Dargeboten werden sie vom joseph Haydn brass und dem Haydn Quartett. joseph Haydn brass besteht aus Peter Bauer (Trompete), Johann Stangl (Trompete), Florian Janezic (Horn), Robert Pöpperl (Posaune) und Mario Smetana (Tuba). Seit seiner Gründung im Jahr 2000 ist joseph Haydn brass fixer und vitaler Bestandteil des Musiklebens der burgenländischen Landeshauptstadt. Das Haydn Quartett besteht aus Fritz Kircher (Erste Violine), Martin Kocsis (Zweite Violine), Gerswind Olthoff (Bratsche) und Nikolai New (Cello) und hat seinen Stammsitz im Schloss Esterházy in Eisenstadt.

Die Klänge von joseph Haydn brass und des Haydn Quartetts können an folgenden Terminen genossen werden:

Juli mit Programm
7. joseph Haydn brass Haydn und Jubilare
8. Haydn Quartett Haydn der Virtuose
14. joseph Haydn brass Haydn und Siman Tov Scheva Kehillot
15. Haydn Quartett Haydn und Mozart
21. joseph Haydn brass Haydn und Jubilare
22. Haydn Quartett Haydn der Virtuose
28. joseph Haydn brass Haydn und Siman Tov Scheva Kehillot
29. Haydn Quartett Haydn und Mozart

August mit Programm
4. joseph Haydn brass Haydn und Jubilare
5. Haydn Quartett Haydn der Virtuose
11. joseph Haydn brass Haydn und Siman Tov Scheva Kehillot
12. Haydn Quartett Haydn und Mozart
18. joseph Haydn brass Haydn und Jubilare
19. Haydn Quartett Haydn der Virtuose
25. joseph Haydn brass Haydn und Siman Tov Scheva Kehillot
26. Haydn Quartett Haydn und Mozart

Tickets (erhältlich im Esterhazy Ticketshop oder auch online)
Erwachsene: € 15,00
Ermäßigt*: € 13,00 (Senioren, Schüler, Studenten, Gruppen)
Familienticket: € 33,00 (gültig für Eltern oder Großelter und drei Kinder bis 16 Jahre)
Kombiticket: € 21,00 (je 1 Eintritt „joseph Haydn brass“ & „Haydn Quartett)

*Menschen mit Behinderung erhalten 50% Rabatt auf den regulären Ticketpreis
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OPER FRANKFURT: Kurzfilm zu „Ulisse“ (Dallapiccola) ist freigeschaltet

Der Kurzfilm von Thiemo Hehl zur Frankfurter Erstaufführung von Luigi Dallapiccolas Ulisse (Musikalische Leitung: Francesco Lanzillotta; Regie: Tatjana Gürbaca) im Internetauftritt der Oper Frankfurt ist freigeschaltet:

das

https://oper-frankfurt.de/de/mediathek/?id_media=347

——

Thiemo Hehl (* 1971) arbeitet seit 1996 in München, Berlin und Hannover in den Bereichen Kino-, Fernseh- und Dokumentarfilm sowie Werbung und Videoclips. Von 2006 bis Juli 2010 war er als Leiter der Dokumentarfilm-Produktionsfirma filmtank stuttgart (Zweigniederlassung der filmtank GmbH) tätig. In dieser Funktion war er Produktionsleiter bei diversen Dokumentarfilmen (u.a. Die Frau mit den 5 Elefanten von Vadim Jendreyko, der u.a. den Schweizer Filmpreis gewann und für den Deutschen Filmpreis 2010 nominiert war). Er ist Autor des Drehbuches zum Dokumentarfilm Die singende Stadt über den Alltag eines Opernhauses. Dieser Film wird anhand der Inszenierung von Wagners Parsifal von Calixto Bieito an der Staatsoper Stuttgart erzählt und lief 2011 bundesweit im Kino; zudem wurde er auf 3sat ausgestrahlt. Von 2008 bis Ende der Spielzeit 2013/14 erstellte Thiemo Hehl die Premieren-Trailer der Staatsoper Stuttgart. In gleicher Funktion arbeitet er seit 2010 für die Oper Frankfurt, seit 2012 bzw. 2014 für das Theater und Orchester der Stadt Heidelberg sowie seit 2015 für das Nationaltheater Mannheim und das Theater Koblenz. Weitere Informationen finden Sie unter www.thiemohehl.de.
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FESTIVAL RETZ STARTET AM 7. JULI

Nächste Woche ist es endlich soweit: das Festival Retz feiert am 7. Juli um 19:30 Uhr mit der szenischen Aufführung des Oratoriums „ELIAS“ von Felix Mendelssohn Bartholdy Premiere! Neben der Inszenierung dieses Meisterwerkes sakraler Tonsetzung – beim Festival Retz wie gewohnt dargeboten in exquisiter Solist:innen-Besetzung – erwartet das Publikum ein gleichermaßen hochkarätiges wie vielseitiges Konzert- und Literaturprogramm. Wir bitten Sie um Aufnahme in Ihr Medium!

Terminübersicht – Festival Retz 2022

Das erste Wochenende hier im Überblick:

FREITAG, 8. JULI 2022
FRANUI MUSICBANDA & DIE STROTTERN – „Franzensfeste“
ehemalige K&K Weinprüfstelle / 20:00-22:00 Uhr / Karten: € 48,–
(bei Schlechtwetter findet das Konzert im Stadtsaal im Althof statt)
In „Franzensfeste“ wird ein für die jüngere Geschichte zentraler Gegensatz musikalisch aufgegriffen: Stadt gegen Land, Häusermeer versus Gebirgskette, Kunstlied kontra Volksmusik – bis heute ein für Österreich bestimmender Cultural Clash. Das Liedschaffen Franz Schuberts jedoch eröffnet einen Raum der Begegnung und der Transkulturalität für das geniale Wienerliedduo Die Strottern und die Musicbanda Franui. In ihren Neudeutungen und Überschreibungen allseits bekannter Kompositionen verbinden sich Elemente aus dem Wienerlied, alpiner Volksmusik, Pop, Jazz und Hochkultur zu einer neuen Musiksprache. Vor allem jedoch ist „Franzensfeste“ ein Fest, eine Schubertiade, eine musikalische Hommage an den unvergleichlichen Franz Schubert.

SAMSTAG, 9. JULI 2022
WANDERUNG ZUM HEILIGEN STEIN & KONZERT
Treffpunkt: Tourismusbüro Retz um 9:30 Uhr / Konzertbeginn 11:00 Uhr
Bei keinem anderen Konzert der Festivalpartnerschaft Retz – Znojmo ist das Verbindende der Kunst so unmittelbar zu erleben. Am Hl. Stein darf sich das Publikum auf die traditionelle mährische Zymbalmusik des Ensembles Antonín Stehlík freuen.

ELIAS HIRSCHL LIEST AUS „SALONFÄHIG“
Kulturhaus Schüttkasten / 19:30 Uhr / Karten € 12,–
Wir freuen uns in der Reihe der Autor:innen-Lesungen den Schriftsteller Elias Hirschl anzukündigen, der in diesem Jahr beim rennomierten Ingeborg Bachmann Literaturwettbewerb in Klagenfurt den Publikumspreis gewinnen konnte.
Hirschl ist Romanautor, Musiker, Spoken-Word-Künstler und schreibt für Theater und Radio. Im Kulturhaus Schüttkasten Retz liest er aus seinem erstklassig besprochenen Roman „Salonfähig“, dem wahnwitzigen Porträt der Generation Slim Fit: jung, schön, intelligent, reich, oberflächlich und brandgefährlich! Ein „Pflichttermin“ für alle Freund:innen zeitgenössischer Literatur.

SPAEMANN & BAKANIC
Festivalgarten in der ehemaligen K&K Weinprüfstelle / 22:00 – 23:30 Uhr
Wenn Marie Spaemann (Cello und Gesang) und Christian Bakanic (Akkordeon) gemeinsam musizieren, wird die Begegnung ihrer unterschiedlichen Einflüsse zu einer unmittelbar berührenden Begegnung mit dem Publikum: Soul und Jazz, Klassik, Tango Nuevo und Weltmusik treffen aufeinander und verschmelzen zu erfrischenden Eigenkompositionen, Songs und spannenden Neuinterpretationen, vorgetragen mit der Leichtigkeit wahrer Virtuosen.
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SONNTAG, 10. JULI 2022
BRANDEIS & JAKUBÍCEK „ORGELTOUR“
Kloster Louka, Znojmo / 11:00 Uhr
Abfahrt Bus: Hauptplatz Retz um 10:00 Uhr / Karten: € 36,– (incl. Bustransfer)
Startpunkt der Orgeltour mit Stiftsorganistin Adele Brandeis und dem Brünner Kirchenmusiker Martin Jakubícek ist das tschechische Kloster Louka. Es folgen Konzerte in Šatov und Unterretzbach, bevor zum Finale die Jeßwagner Orgel in Pulkau erklingen wird.

PFARRER MAG. CLEMENS BEIRER
THEOLOGISCH-PHILOSOPHISCHER VORTRAG ZUR KIRCHENOPER „DER PROPHET ELIAS“
Stadtpfarrkirche St. Stephan / 18:30 Uhr / Eintritt frei
Mosaische und christliche Charakterisierungen der biblischen Figur des Propheten Elias diver- gieren durchaus. Die szenische Aufführung des Oratoriums von Mendelssohn Bartholdy beim Festival Retz erweitert diesen Deutungsraum um zeitgenössische Aspekte. Mag. Clemens Beirer greift in seinem Vortrag diese Positionen auf und verortet sie in der katholischen Theologie.

„ELIAS“ Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy
Stadtpfarrkirche St. Stephan / 19:30 Uhr / Karten unter www.festivalretz.at
Szenische Aufführung des weltberühmten Oratoriums zu Themen, die aktueller nicht sein könnten – ein Diskurs über Prophetie und Wissenschaft, Wirklichkeit und Wahrheit, Fanatismus und Erkenntnis. Mit: Matthias Helm, Bernarda Bobro, Monika Schwabegger, Daniel Johannsen unter der musikalischen Leitung von Andreas Schüller, Inszenierung Monika Steiner.
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ORF III am Wochenende: Live-Doppel mit „Im weißen Rössl“ und „Rainhard Fendrich: Symphonie aus Schloss Schönbrunn“

Außerdem: Konzerthöhepunkte vom „Woodstock der Blasmusik“ =

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information zeigt am Samstag, dem 2. Juli 2022, live-zeitversetzt vier Konzerte des diesjährigen „Woodstock der Blasmusik“. Auf dem Programm stehen die Original Woodstock Musikanten, Da Blechhauf’n, Moop Mama und die Woodstock All Star Band. Am Sonntag, dem 3. Juli, präsentiert ORF III zwei weitere Live-Highlights: Nach der Übertragung des Operettenhits „Im weißen Rössl“ aus Baden folgt „Rainhard Fendrich: Symphonie aus Schloss Schönbrunn“.

Samstag, 2. Juli

Am Samstag überträgt ORF III ab 18.55 Uhr live-zeitversetzt Auftritte vom „Woodstock der Blasmusik“ in Oberösterreich. Es spielen die Original Woodstock Musikanten, Da Blechhauf’n (20.15 Uhr), Moop Mama (21.35 Uhr) und abschließend die Woodstock Allstar Band (22.55 Uhr).

Sonntag, 3. Juli

Auch der Sonntag bietet musikalische Live-Ereignisse: ORF III überträgt im Rahmen von „Erlebnis Bühne“ (20.15 Uhr) den Operettenklassiker „Im weißen Rössl“ live-zeitversetzt aus der Sommerarena Baden. Ralph Benatzkys Singspiel in der Inszenierung von Isabella Gregor verspricht einen unterhaltsamen Abend der Sonderklasse mit Starbesetzung: Von Verena Scheitz als Rössl-Wirtin Josepha und Boris Pfeiffer als Leopold bis hin zu Heinz Zednik, der zu seinem 80. Geburtstag in der Rolle des Kaiser Franz Joseph zu seinen Wurzeln an der Bühne Baden zurückkehrt.

Danach geht es weiter mit „Rainhard Fendrich: Symphonie aus Schloss Schönbrunn“ (22.35 Uhr). Der Austropop-Star gibt seine größten Hits und aktuellen Songs zum Besten – gemeinsam mit dem großen Orchester der Philharmonie Salzburg unter der musikalischen Leitung von Christian Kolonovits. Zuseher/innen dürfen sich an diesem Abend u. a. auf Fendrich-Klassiker von „Es lebe der Sport“ bis „Weus’d a Herz hast wia a Bergwerk“ und die heimliche Hymne Österreichs „I am from Austria” freuen.

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Sommerspiele Eberndorf /Kärnten/  „Herzliches Beileid“. Komödie von Georges Feydeau

Freitag, 8. Juli 2022 – 20.30 Uhr – Premiere
Donnerstag, 14. Juli 2022 – 20.30 Uhr – zweite Vorstellung
Donnerstag, 21. Juli 2022 – 20.30 Uhr – dritte Vorstellung – mit Simultandolmetschung für gehörlose Zuseher:innen

Spätere Vorstellungstermine möglich (Fr, 22. Juli / Do, 28. Juli / Do, 4. August / Fr, 5. August / Di, 9. August/ Fr, 12.August).

„Herzliches Beileid“ – Komödie von Georges Feydeau

Foto für "Herzliches Beileid" - Komödie von Georges Feydeau 

Ulli Lackner & Mario Podrečnik © Helmut Kutej

Nachdem der Buchhalter und ambitionierte Hobbymaler Lucien spätnachts von einer ausgedehnten Feier im künstlerischen Kreise heimkehrt, hängt der Haussegen wieder einmal schief. Im Fokus der nächtlichen Eheschlacht stehen Kunst, Körper und Geld – und der Tod, der plötzlich im ungünstigsten aller Momente an die Tür klopft. Doch die hysterisch-heuchlerische Trauer schlägt schnell in Schadenfreude um, als sich herausstellt, dass alles doch ganz anders ist. Und der eheliche Kampf im Schlafzimmer geht in die nächste Runde.

Georges Feydeau gelingt mit dieser leichten Komödie, die Irrungen und Wirrungen des – stets durch Unwahrheiten und Untreue bedrohten – menschlichen Beziehungsalltags geschickt und voller Situationskomik abzubilden.

Eigenproduktion der Sommerspiele Eberndorf
Regie: Stephan Wapenhans
Ensemble: Luka Juranic, Ulli Lackner, Stefan Ofner, Mario Podrecnik, Annika Maya Potocnik und Simone Sdovc

Karten: 21,00 / 23,00 / 26,00 Euro
(zahlreiche Ermäßigungen / KelagPlusClub)


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RUHRGEBIET: FESTIVAL „BLAUES RAUSCHEN“
Essen, 01.07.2022

BLAUES RAUSCHEN 2022
Neues vom Festival…

Liebe Rauschgemeinde,

das Team vom Verein open systems freut sich, endlich offiziell verkünden zu können: Das Festival BLAUES RAUSCHEN geht in die nächste Runde! Vom 27.- 30. September 2022 verwandeln Künstler*innen Teile des Ruhrgebiets erneut in ein Labor für inhaltliche Auseinandersetzung im Sinne einer ,,Standortbestimmung im digital“. In Essen, Gelsenkirchen und Herne präsentiert BLAUES RAUSCHEN elektronische Avantgarde, Outlaw-Pop, Digitalmusik und Akustische Kunst.

Mittlerweile sind die wesentlichen Förderzusagen eingegangen und wir können neben der konkreten Festivalarbeit auch unseren Podcast-Kanal wieder aktiv bespielen. Bei BLAUES RAUSCHEN gibt es neben dem schon bekannten Performance-Format von jeweils 20 Minuten pro Künstler*in / Act in diesem Jahr neue Formate und Ideen, die Moderatorin Kyra Preuss in der frisch gemixten Episode #14 vorstellt. Viel Spaß dabei…

Zum Podcast >>

 

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