Die SAMSTAG-PRESSE – 12. JÄNNER / JANUAR 2019

Die SAMSTAG-PRESSE – 12. JÄNNER / JANUAR 2019

Foto: Theo Adam als Musiklehrer in Ariadne auf Naxos an der Wiener Staatsoper. (c) Wiener Staatsoper / Axel Zeininger

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: Die SAMSTAG-PRESSE – 12. JÄNNER 2019

Dresden
Bassbariton Theo Adam gestorben. Zum Tod des großen Wagner-Sängers
Seine Karriere begann im Dresdner Kreuzchor. Der Sänger und Regisseur Theo Adam war vor allem für seine Wagner-Rollen berühmt. Am Donnerstag ist er im Alter von 92 Jahren nach langer Krankheit in einem Dresdner Pflegeheim gestorben, wie die Familie am Freitag der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Ein Nachruf.
BR-Klassik

Trauer um Opernsänger Theo Adam
https://www.saechsische.de/opernsaenger-theo-adam-gestorben-5021898.html
Zum Tod von Theo Adam: Der Mann, der Bayreuths „Göttervater“ war
Als Wagner- und Strauss-Sänger machte der Bassbariton Theo Adam Weltkarriere. Nun ist er 92-jährig in seiner Heimatstadt Dresden gestorben. Ein Nachruf.Tagesspiegel

Deutscher Opernsänger Theo Adam gestorben
Kurier

Eine fett bassbaritonal tönende deutsche Eiche
Die Welt.de

Stéphane Lissner: Kein Zurück zur Nostalgie-Oper
„Der einzige Weg für die Zukunft der Oper ist, Produktionen zu bringen, die in einer Beziehung zu unserer Welt stehen. Es ist entscheidend, was heute passiert, nicht was gestern war.“
Kurier

Hamburg
Es fliegen die Fetzen! Verdis Messa da Requiem in der Staatsoper Hamburg
Das Philharmonische Staatsorchester Hamburg unter der souveränen Leitung des in diesem Werk hier debütierenden Italieners Paolo Arrivabeni war den dynamischen Herausforderungen der Partitur in bestechender Weise gewachsen und glänzte mit einem anrührenden Schönklang, der geradezu Italienisch imponierte. In den dramatischen Steigerungen gab es keinerlei Fehler und sichere Klangfarben. Besonders bei diesem Werk ist es nicht eben leicht, Orchester, Chor, Solisten und auch noch Fernbläser akkurat auf den Punkt zusammenzuhalten – aber Maestro Arrivabeni gelang dieses sehr überzeugend.
Dr. Holger Voigt berichtet aus der Staatsoper Hamburg.
Klassik-begeistert

Calixto Bieito inszeniert das Verdi-Requiem als Bühnenspiel zwischen den Welten…
Eine Momentaufnahme aus dem Familienalltag eröffnet das Requiem: Mutter und Vater spielen mit ihrem Sohn vor einer raumhohen Regalwand im Ikea-Stil Ball. Hinter den 12 mal acht Quadern des Riesenregals halb verborgen der Chor. Dahinter nochmal ein Regal.
Ja, richtig. Es geht um Verdis „schönste Oper“, seine katholische Totenmesse von 1874, in Szene gesetzt vom enfant terrible Calixto Bieito. Doch ein Bühnenskandal bleibt diesmal in der Staatsoper Hamburg aus. Kein Sex, kaum Blut, allerdings einige Tote und nur kurz eine (fast) nackte Frau. Der Katalane zeigt statt schockierenden Bildern eine detailreiche Feinheit und Tiefe und inszeniert die Vergänglichkeit allen Lebens.
Klassik-begeistert

Hamburg/
Fremdeln mit Wagner in der Elbphilharmonie
Nina Stemme kann sich aussuchen, wo sie wann und mit wem singt. Zweimal sang sie nun in Hamburg – und blieb dabei verspannt
Hamburger Abendblatt

Wien/ Konzerthaus
Ohne Dirigent geht’s auch
Die Academy of St Martin in the Fields gastierte im Konzerthaus
Wiener Zeitung

München
Wahrheitssucher
Jonas Kaufmann singt Mahlers „Lied von der Erde“
https://www.sueddeutsche.de/kultur/kurzkritik-wahrheitssucher-1.4281039

Der Tenor Pavol Breslik: Naturbursche mit Liebe zum Gesang
Als Kind hielt er „Turandot“ für eine Rockband und entdeckte so die Klassik für sich. Der Tenor Pavol Breslik ist heute weltberühmt, aber viel mehr als ein Sänger: Naturbursche, Familienmensch und leidenschaftlicher Koch. BR-KLASSIK verrät er das Gulasch-Rezept seiner Mutter.
BR-Klassik

Kammeroper Schloss Rheinsberg: Ärger in Arkadien
Georg Quander versucht, der Kammeroper Schloss Rheinsberg ein neues Profil zu geben. In dem Festivalgründer Siegfried Matthus hat er einen erbitterten Gegner.
Tagesspiegel

London
Venus Unwrapped kicks off on an uneven playing field
bachtrack

Diamonds in the snow: Rattle, Hannigan and the LSO
bachtrack

New York
Review: “Aida’ Gives a Taste of the Met Opera’s Bad Old Days
The New York Times

Tech issues apart, Met’s “Carmen” finds its footing with Alagna
http://newyorkclassicalreview.com/2019/01/tech-issues-apart-mets-carmen

New York City Opera 2018-19 Review: Dear Erich
http://operawire.com/new-york-city-opera-2018-19-review-dear-erich/

Review: “Dear Erich’ Combines Opera, Jazz and the Holocaust
The New York Times

Buchbesprechung
Is the future of opera all doom and gloom?
‚Opera as Opera’ by Conrad L Osborne
https://www.ft.com/content/0ecada68-0f4e-11e9-a3aa-118c761d2745

Feuilleton
The Importance of Paying Close Attention at the Opera
https://www.wqxr.org/story/importance-paying-close-attention-opera/

Schlager/ Pop

Nachruf: Schlagersänger Georges Dimou gestorben
Georges Dimou ist tot. Der gebürtige Grieche führte als Schlagersänger und legendärer Szenewirt der „Schwarzen Katze“ über vier Jahrzehnte in Wien ein Leben zwischen Sirtaki und Souflaki. Nun ist Dimou am Dienstag (8. Jänner) im Alter von 87 Jahren verstorben, wie seine Familie der APA bestätigt.
Kleine Zeitung

Ballett/ Tanz

Jiří Kylián im Gespräch: «Menschen warten immer auf Godot»
Der Tscheche Jiří Kylián ist ein Magier des Balletts. Mit seinen Arbeiten für das Nederlands Dans Theater hat Kylián die Tanzwelt geprägt. Nun widmet das Ballett Zürich dem führenden Choreografen des ausgehenden 20. Jahrhunderts einen ganzen Abend
Neue Zürcher Zeitung

Sprechtheater

Deutschland
Neue F.A.Z. Theaterserie : Was könnte man nicht alles spielen?
Eigentlich könnten die deutschen Theater jedes Risiko eingehen. Aber sie spielen alle immer dieselben Klassiker, adaptieren dieselben Bestseller. Dabei gäbe es so viel zu entdecken.
Frankfurter Allgemeine

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 12. JÄNNER 2019)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 12. JÄNNER 2019)

Die Wiener Staatsoper zum Tod von Theo Adam

Die Wiener Staatsoper trauert um den großen deutschen Opernsänger Theo Adam, der am Donnerstag, 10. Jänner 2019 in seiner Heimatstadt Dresden im Alter von 92 Jahren verstorben ist.

„Theo Adam war zweifelsohne einer der bedeutendsten Interpreten des 20. Jahrhunderts, ein seiner Heimatstadt stets verbundener kosmopolitischer Sängergigant in vielerlei Hinsicht: eine beeindruckende Erscheinung mit einer sehr edlen Stimme, unzählige Auftritte an den wichtigsten Opernbühnen und Konzertpodien der Welt, über hundert verschiedene Partien quer durch die Musikgeschichte, wobei vor allem die großen Wagner- und Straussrollen seine Glanzpartien waren, so auch an der Wiener Staatsoper. Auch für mich persönlich war Theo Adam ein wichtiger Sänger: In der allerersten Opernvorstellung meines Lebens war er der Amfortas an der Pariser Oper, er war mein erster Wotan – mit Christa Ludwig an seiner Seite und unter Georg Solti –, in meiner ersten Vorstellung in Bayreuth war er der Gurnemanz. Theo Adam wird ein Fixstern am Opernhimmel bleiben“, so Staatsoperndirektor Dominique Meyer.


Theo Adam als Musiklehrer in Ariadne auf Naxos an der Wiener Staatsoper. (c) Wiener Staatsoper / Axel Zeininger

Theo Adam wurde am 1. August 1926 in Dresden geboren, wo er auch seine musikalische Ausbildung erhielt. Nach seinem Debüt an der Dresdner Semperoper 1949 folgten bald Engagements bei den Bayreuther Festspielen, in Berlin, Frankfurt, an der Wiener Staatsoper, am Londoner Royal Opera House, an der New Yorker Met und bei den Salzburger Festspielen.

Sein Staatsoperndebüt gab er am 4. März 1954 als Sarastro (Die Zauberflöte) im Theater an der Wien, wo auch Sparafucile (Rigoletto), König Heinrich (Lohengrin) und Don Pizarro (Fidelio) folgten. In der wiedereröffneten Wiener Staatsoper sang er dann ab 1967 u. a. die Titelpartie von Der fliegende Holländer (34 Mal – die meistgesungene Partie), Wotan (Die Walküre) und Don Giovanni (jeweils 24 Mal). Wichtige Wiener Premieren waren u. a. Der Fliegende Holländer 1967 (Dirigent: Heinrich Hollreiser; Inszenierung: Wieland Wagner), Don Pizarro in Fidelio1970 (Dirigent: Leonard Bernstein; Inszenierung: Otto Schenk – im Theater an der Wien), Dr. Schön/Jack the Ripper in Lulu 1983 (Dirigent: Lorin Maazel; Inszenierung: Wolfgang Weber), die Titelpartie in der Wiener Erstaufführung von Friedrich Cerhas Baal 1981 (Dirigent: Christoph von Dohnányi; Inszenierung: Otto Schenk), Hermann in Tannhäuser (Dirigent: Lorin Maazel; Inszenierung. Otto Schenk).

Bis zu seinem letzten Auftritt am 12. Mai 1997 als Musiklehrer (Ariadne auf Naxos) war er in insgesamt 29 Partien in 253 Vorstellungen zu erleben.

Ein VIDEO „INTERVIEW THEO ADAM MIT AUGUST EVERDING“ Da Capo  1990

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