Die SAMSTAG-PRESSE – 14. April 2018

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: Die SAMSTAG-PRESSE – 14. April 2018

Bayreuth
Ein Juwel: Bayreuther Opernhaus renoviert
– Wo lange Zeit der Holzwurm nagte, regiert ab sofort wieder höfische Pracht. Nach mehr als fünfjähriger Renovierung ist das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth am Donnerstagabend wiedereröffnet worden – mit einem Festakt und anschließender Opernaufführung.
Sueddeutsche Zeitung

„Artaserse“ am Markgräflichen Opernhaus Bayreuth: Wilhelmines markgräfliches Hundeleben
Sie war selbstbewusst, kunstsinnig und unabhängig: Markgräfin Wilhelmine leistete sich ein Opernhaus in der fränkischen Provinz – eines der schönsten und damals größten Theater in Europa. Mit der Aufführung von „Artaserse“ knüpft die Theaterakademie August Everding an die Eröffnung des Opernhauses in Bayreuth 1748 an – und holt die ehemalige Geliebte von Wieland Wagner auf die Bühne.
BR-Klassik

Zu viel gewollt
Das Markgräfliche Opernhaus startet mit Johann Adolf Hasses „Artaserse“, aber in einer allzu ambitionierten Verschnittversion
Sueddeutsche Zeitung

Wien/ Staatsoper
Brünnhilde kreischt, Siegfried strahlt und das Orchester spielt ohne Probe
Im komödiantischen Teil der Ring-Tetralogie nimmt Richard Wagner das Publikum mit auf die Entwicklungsreise des jungen, verwegenen Siegfried: Von der Selbstfindung (Schwertschmiedung) über das Durchsetzungsvermögen (Drachentötung) bis zum schwierigsten Teil im Leben eines naiven Junggesellen: der Liebe.
… eine im Forte kreischende Iréne Theorin, 54, die einen rabenschwarzen Tag erwischt. Das betörende Piano der debütierenden Staatsopern-Brünnhilde deckt wiederum das Orchester unter der Leitung des ungarischen Maestros Ádám Fischer, 68, völlig zu. Neben den neuerlich katastrophalen Hörnern nicht das einzige Mal, dass die Wiener Philharmoniker an diesem „dritten Abend“ den Sängern das Leben schwer gestalten.
Jürgen Pathy berichtet aus der Wiener Staatsoper.
https://klassik-begeistert.de/richard-wagner-siegfried-wiener-staatsoper/

Ein „Siegfried“ mit vielen leisen Tönen
Staatsoper. Der dritte „Ring“-Teil unter dem Dirigat von Ádám Fischer: Titelheld Stephen Gould erweckt Iréne Theorin als neue Brünnhilde mit Pianissimo-Qualitäten.
Die Presse

„Konzertgänger in Berlin“
Schlangenbeschwörend: Kirill Petrenko, Yuja Wang, Berliner Philharmoniker mit Dukas, Prokofjew, Franz Schmidt
https://hundert11.net/bp2018-petrenko-franz-schmidt/

Berlin/Philharmonie
Sturz aus aller Gewissheit
Seltener Gast: Der künftige Chef Kirill Petrenko dirigiert die Berliner Philharmoniker.
Tagesspiegel

US-Pianist Irwin Gage 78-jährig gestorben
Der renommierte Liedbegleiter arbeitete u.a. mit Brigitte Fassbaender und Jessye Norman zusammen
Der Standard

Ljubljana
100 Years of Ljubljana National Opera and Ballet
http://www.total-slovenia-news.com/made-in-slovenia/1035-100-years-of-ljubljana

London
Lady Macbeth of Mtsensk at Royal Opera House review – “graphic, visceral and exuberant’
https://www.thestage.co.uk/reviews/2018/lady-macbeth-mtsensk-royal-opera

Lady Macbeth of Mtsensk, Royal Opera House, London, review: This masterpiece is still magnificent
The Independent

Lady Macbeth of Mtsensk, Royal Opera review – bleak rigour and black comedy still cast a spell
https://theartsdesk.com/opera/lady-macbeth-mtsensk-royal-opera-review-bleak

No muddle, just music: Pappano delivers an exceptional Lady Macbeth of Mtsensk
bachtrack

Thomas Adès conducts Stravinsky’s Perséphone at the Royal Festival Hall
http://www.operatoday.com/content/2018/04/thomas_ades_con.php

Voices of America review – ENB have a riot with Forsythe’s club mashup
The Guardian

New York
An Opera Worth Fighting Over
https://www.nytimes.com/2018/04/13/arts/music/rameau-hippolyte-juilliard.html

Review: Jonas Kaufmann Takes a Big Step Toward “Tristan’
The New York Times

Tanz/Ballett

Schwamending/Schweiz
Ballett ist kein Bullshit
Arme, Beine und den Kopf im Takt der Musik zu bewegen, ist nicht ganz einfach. Doch das Festival Steps bringt auch kulturfernere Schüler zum Tanzen. Ein Augenschein in Schwamendingen.
Neue Zürcher Zeitung

Sprechtheater

Wien/ Theater in der Josefstadt
Fünfmal Emma und zurück
Das Theater in der Josefstadt zeigt „Madame Bovary“ nach dem Roman von Gustave Flaubert
Wiener Zeitung

Emma Bovary in der Geisterbahn
Kritik „Madame Bovary“. Die Josefstadt belehrt Flaubert: Nur Bürgertum und Unfreiheit der Frau machen Emma unglücklich. Ein schönes Gruselkabinett – doch auf Dauer wird’s darin zu eng.
Die Presse

Berlin/ Volksbühne
Kommentar zum Dercon-Rücktritt: Der Scherbenhaufen am Rosa-Luxemburg-Platz
Berliner Zeitung

Überforderter Intendant trifft wankelmütige Politiker
Chris Dercon tat, was die Berliner Politik von ihm erwartete. Dafür hat die Politik ihn im Stich gelassen.
Sueddeutsche Zeitung

Berliner Volksbühnen-Intendant Chris Dercon tritt zurück
Wenige Monate nach dem Beginn seiner ersten Spielzeit räumt der umstrittene Intendant den Chefsessel
Die Presse

Die Erklärung zum Rücktritt von Chris Dercon im Wortlaut
Der Intendant der Volksbühne wirft nach nur wenigen Monaten hin. Die Erklärung der Senatskulturverwaltung im Wortlaut
Berliner Morgenpost

Müller findet Ablösung von Chris Dercon richtig
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) findet die Ablösung von Chris Dercon als Intendant der Volksbühne bedauerlich, aber auch nachvollziehbar. Das machte er am Freitag bei einem Termin im Rathaus deutlich.
Sueddeutsche Zeitung

Aus für den Neustart
Wenige Monate nach Beginn seiner ersten Spielzeit räumt der umstrittene Intendant Chris Dercon den Chefsessel
Wiener Zeitung

Volksbühne Berlin : Intendant Chris Dercon tritt zurück
Eine der renommiertesten Theaterbühnen des Landes braucht einen neuen Intendanten: Der Belgier Chris Dercon gibt seinen Posten als Chef der Berliner Volksbühne auf.
http://www.zeit.de/kultur/2018-04/volksbuehne-berlin-chris-dercon-intendant-ruecktritt

München/Kammerspiele
300 Künstler fordern nach Lilienthal-Aus ein Umdenken
Sueddeutsche Zeitung

Stadt will Lilienthal-Nachfolger bis Jahresende
Weiter Theater um die Münchner Kammerspiele: Jetzt beschäftigte sich der Kulturausschuss des Stadtrats mit der Frage, wie es zum Abschied von Matthias Lilienthal als Intendant kommen konnte – und wie die Nachfolgersuche abläuft.
Münchner Merkur

Foto: Stadt Bayreuth / Heiko Oehme

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