Die SAMSTAG-PRESSE – 16. JULI 2022

Die SAMSTAG-PRESSE – 16. JULI 2022

Diana Damrau als Gräfin Madeleine in der Oper „Capriccio“,  Bildquelle: Wilfried Hösl

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SAMSTAG-PRESSE – 16. JULI 2022

Sopranistin Diana Damrau: „Kultur ist keine Freizeitbeschäftigung!“
Diana Damrau übernimmt bei der anstehenen Premiere der Strauss-Oper „Capriccio“ die weibliche Hauptrolle. Angesichts des Kriegs in der Ukraine ist das Stück für die Sängerin besonders relevant.
BR-Klassik.de

Leipzig/ „Wagner 22“
Leipzig lässt Wagners Ring in einem Abschiedsfeuerwerk von und für Ulf Schirmer musikalisch funkeln und strahlen
Von Guido Marquardt
Klassik-begeistert.de

Mit Parsifal in Spitzenform geht die Ära Schirmer in Leipzig zu Ende
René Pape ist und bleibt der beste Wagner-Bass der Gegenwart, auch Andreas Schager und Elena Pankratova zeigen sich in Höchstform. Das Orchester komplettiert das Abschiedsgeschenk der Extraklasse für den scheidenden Generalmusikdirektor und Intendanten Ulf Schirmer. Ein unvergesslicher Abend in Leipzig.
Von Johannes Karl Fischer
https://klassik-begeistert.de/richard-wagner-parsifal-oper-leipzig-14-juli-2022/

Zu Ulf Schirmers Abschied: Ein „Parsifal“ der Extraklasse krönt den Wagner-Marathon
Nach erfolgreichen dreizehn Jahren als Generalmusikdirektor, zehn Jahren auch Intendant des Opernhauses Leipzig, verabschiedet sich Ulf Schirmer nun. Als spektakulären Abschluss seiner Tätigkeit setzte er eine chronologische Aufführung sämtlicher Wagner-Opern an. Also bildete die Aufführung des Parsifal den Schluss-Stein des ambitionierten Vorhabens.
Von Peter Sommeregger
https://klassik-begeistert.de/richard-wagner-parsifal-opernhaus-leipzig-14-juli-2022/

München/Prinzregententheater
Festspiel Barockkonzert: ein Plädoyer für Händel und für Sonya Yoncheva

Musica laetitiae comes medicina dolorum – Die Musik als gleichzeitige Gesellin der Fröhlichkeit und Medizin der Schmerzen. Wie richtig – und außerdem in großen Lettern auf der Innenseite des aufgeklappten Cembalo-Deckels am Abend des 13. Juli 2022 im Prinzregententheater. Für alle anwesenden Lateiner ein Vorgeschmack für das, was da kommt. Für alle anderen erschließen sich diese Worte in den darauffolgenden gut 70 Minuten – ganz ohne Wörterbuch, ganz durch die Musik.
Von Willi Patzelt
Klassik-begeistert.de

Prinzregententheater: Barockmusik im Primadonnenformat
Opernfestspiele: Sonya Yoncheva und William Christie mit Arien von Händel im Prinzregententheater
MünchnerAbendzeitung.de

Bayreuth
Bayreuther Festspiele: Cornelius Meister übernimmt das „Ring“-Dirigat
Linzer Bruckner Orchester-Chef Poschner dirigiert anstelle von Meister den „Tristan“
DerStandard.at.story

Bayreuth
Festspiele:Ring-Tausch in Bayreuth
SueddeutscheZeitung.de

Salzburg/ Festspiele
Salzburger Festspiele: Redner Trojanow kündigt Provokantes an
Seine Eröffnungsrede wird „Nachdenkliches und Provokantes“ beinhalten, sagte der Autor bereits vorab: Ukraine-Krieg, Sponsoring und Aufgaben der Kunst
DerStandard.at.story

Salzburg
Salzburger Festspiele: Hochkultur navigiert durch die Krisen
Krieg, Kultursponsoring und Cancel-Debatten: Festivals müssen da durch. Die neue Managerin am Ruder der Salzburger Festspiele steht vor heiklen Aufgaben. Und der „Jedermann“ ist präzisiert.
NeueMusikzeitung/nmz.de.kiz

Grafenegg
Musiktheaterpreis 2022: Auch Anna Netrebko nominiert
Der Österreichische Musiktheaterpreis feiert Jubiläum: Zum zehnten Mal wird die Auszeichnung heuer vergeben, unter den Nominierten befindet sich auch die umstrittene Sopranistin Anna Netrebko.
KleineZeitung.at

Kommentar
Machen wir die Netrebko fertig!
Es gibt Gründe, an Anna Netrebko zu zweifeln. Zum Krieg in der Ukraine allerdings hat sie sich mittlerweile klar ausgesprochen. Serge Dorny, Intendant der Bayerischen Staatsoper München, hält es freilich immer noch für problematisch, dass Netrebko an Wladimir Putins Propaganda mitgewirkt hätte. Deshalb tauche sie in der nächsten Saison nicht auf in München, aber es könne einen Neuanfang geben, sagt Dorny.
WienerZeitung.at

Gars/ Kamp
Ljubica Vranes brilliert als „Carmen“ bei der Oper Burg Gars
Zwei Jahre lang musste die Produktion pandemiebedingt verschoben werden, am Donnerstagabend gelangte Bizets „Carmen“ bei der Oper Burg Gars endlich zur Premiere. Der Abend wurde in erster Linie zum Triumph für Ljubica Vranes in der Titelrolle.
puls24.at-entertainement

„Carmen“ auf der Burg Gars: Lebenslust vor Todesahnung
Ljubica Vraneš betört in der Hauptrolle in einer ansonsten unspektakulären Inszenierung auf der Burg Gars im Kamptal
DerStandard.at.story

Gars
So klingt die Habanera am Kamp
Vor der pittoresken Kulisse der Burgruine spielt man heuer „Carmen“ und gibt den wohlbekannten Opernfiguren durch Anleihen bei Mérimée frisches Profil.
https://www.diepresse.com/6166046/so-klingt-die-habanera-am-kamp

Mörbisch/ Seefestspiele
Mörbischer Revue der Unterwürfigkeit
Seefestspiele unter Alfons Haider mit „Der König und ich“ Der Musical-Klassiker wurde professionell ins Trockene gebracht. Als neuer Generalintendant verzichtete Alfons Haider auf eigene Bühnenpräsenz
DerStandard.at.story

Opernbusiness
Interview – Der Helikopterblick: Nicholas Payne von Opera Europa:
„Die Orte, die sehr vom Tourismus abhängig waren, haben einen schweren Schlag erlitten – Wien, Prag, Mailand. Die Besucher aus dem Fernen Osten sind vorübergehend weggeblieben, denn wenn sie vom Krieg in der Ukraine hören, schauen sie auf die Landkarte und es sieht aus, als wäre Wien gleich nebenan.“
bachtrack.com.de

Semmering
Neustart im Südbahnhotel: Im Zimmer mit „Hotelgast“ Philipp Hochmair
Am Samstag startet im von Christian Zeller erworbenen Fin-de-Siècle-Bau ein alternatives Kulturprojekt zu Florian Krumpöcks Kultur.Sommer.Semmering
DerStandard.at.story

St. Margarethen
Effektvoll als Märchen inszeniert
„Nabucco“ im Steinbruch in St. Margarethen mit großartigen Solisten
https://volksblatt.at/effektvoll-als-maerchen-inszeniert/

„Nabucco“ als Freiluftspektakel (Bezahlartikel)
https://www.diepresse.com/6165606/nabucco-als-freiluftspektakel

München
Ein bittersüßer Schwanengesang
Strauss-Schwerpunkt bei den Opern-Festspielen: David Marton inszeniert im Prinzregententheater „Capriccio“, das letzte Werk des Komponisten, als vielschichtiges Rätselwerk.
SueddeutscheZeitung.de

Ingolstadt
Das Festival der großen Emotionen
Donaukurier.de

Bad Kissingen
Es muss nicht immer Salzburg sein. Warum nicht mal Bad Kissingen?
In Bad Kissingen stieg einst Bayerns König seiner Geliebten Lola Montez nach. Charmante Gebäude aus dieser Epoche sind Spielorte eines Musikfestivals. Anderswo fehlt in der Nach-Corona-Flaute das Publikum. Hier hat man stattdessen Grund zum Optimismus.
DieWelt.de.kultur

Eisenach
Johann Sebastian Bach: Klingt besser so
Wie ein Kreis sollten die Tonarten für Johann Sebastian Bach sein. Vor 300 Jahren legte er dazu sein Lehrwerk „Das Wohltemperierte Clavier“ vor. Eine Ausstellung in Eisenach erinnert daran
Freitag.de.autoren

Blackfacing-Skandal um Netrebko. Sopranistin Angel Blue sagt Verona ab
Eigentlich wollte Angel Blue in Verona ihr Debüt geben. Doch jetzt hat die US-amerikanische Sopranistin abgesagt. Der Grund: Blackfacing an der Arena die Verona. Und das hat auch mit Anna Netrebko zu tun.
BR-Klassik.de

Tonträger
Les Arts Florissants Antonio Vivaldi: „The Great Venetian Mass“ (Podcast)
rbb-online.com.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Verona
Leading US opera singer drops out of Verona production following Blackface scandal
https://www.classicfm.com/artists/angel-blue/quits-verona-opera-blackface/

Venedig
Francesco Meli, Luca Salsi, Anastasia Bartoli & Rosa Feola Lead Teatro La Fenice’s 2022-23 Season
operawire.com

Madrid
Teatro Real de Madrid Confirms No Blackface in “Aida’ Revival
operawire.com

Pärnu
Celebrating a musical hero: Neeme Järvi at 85
bachtrack.com.de

Istanbul
13th International Istanbul Opera Festival to open on July 16
aaa.com.tr

London
ROH Announces Upcoming Cast Changes
Joseph Calleja has withdrawn from all Attila concert performances due to illness. The role of Foresto will be sung by Stefan Pop.
broadwayworld.com

Buxton
La donna del lago, Buxton
International Festival 2022 review – Rossini’s romanticism for today A taut and tension-filled presentation with classy casting
Theartsdesk.com

Buxton festival review – cowboys, canines and note-perfect farce
https://www.theguardian.com/music/2022/jul/15/buxton-festival-review

Lenox
Tanglewood Festival: Andris Nelsons and the BSO Balances Old(er) and New
https://www.classical-scene.com/2022/07/14/bso-balances/

Long Beach
“The next frontier for opera’: Long Beach Opera holding inaugural Film Festival this weekend
https://sigtrib.com/the-next-frontier-for-opera-long-beach-opera-holding

Perth
Tosca (West Australian Opera)
Though plagued by illness, West Australian Opera presented a compelling and sensitive performance of Puccini’s epic thriller.
limelightmagazin.com.au

Recordings
Bruno Maderna: Requiem (Coro e Orchestra del Teatrio La Fenice, Andrea Molino)
A missing monument to modernism rediscovered.
limelightmagazin.com.au

Schlager, Rock/Pop

Deutschland hat ’ne Debatte – und die heißt „Layla“
Der Song „Layla“ steht wegen seiner Textzeilen in der Kritik. Längst nicht das erste Partylied mit fragwürdigen Lyrics. Eine Musikwissenschaftlerin erklärt, was Menschen daran fasziniert – und warum man bei der Debatte eines beachten sollte.
Neue Musikzeitung/nmz.de

Ausstellungen/Kunst

Krems/ NÖ
„Donald Made in Austria“ im Karikaturmuseum Krems
Im Karikaturmuseum Krems wird am Samstag die Ausstellung „Donald Made in Austria! Der Character-Designer Florian Satzinger“ eröffnet. Satzinger entwickelt neue und überarbeitet bereits existente Trickfilmfiguren für Kino und Fernsehen. So hat der gebürtige Grazer beispielsweise Donald Duck mit den Stilmitteln der Karikatur für das digitale Zeitalter gerüstet und neu interpretiert. Zu sehen sind laut Aussendung über 200 Originale von der Erstskizze bis zur kolorierten Figur.
SalzburgerNachrichten

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Unter’m Strich

Salzburg
Kommentar: Es ist gut, in Salzburg Museum oder Hund zu sein
Vielleicht setzen wir uns ja jetzt dem Vorwurf aus, der Kultur Feind zu sein – aber wir sehen auch im Umgang mit Kindern eine gar nicht so unwesentliche Form kulturellen Zusammenlebens. Da wurde also am Donnerstag (14.7.) im Stadtsenat beschlossen, den Kindergarten in der Salzburger Griesgasse zuzusperren. Vorerst für ein Jahr – vielleicht für immer, was manche auch argwöhnen.
Drehpunktkultur.at

Mörbisch
Polit-Granden und 7 Lugner-Tiere bei Mörbisch-Premiere
„Der König und ich“ lockte die Promis zu den Seefestspielen Mörbisch. Lugner erschien in der Begleitung von sieben (!) „Prinzessinnen“.
Heute.at

Vier Ehen, Hollywood-Auftritte und Skandale: Das Leben von Ivana Trump in Bildern
Mit 73 Jahren ist Ivana Trump in New York verstorben. Das bestätigte die Familie am Donnerstag. Tochter Ivanka Trump nennt sie „brillant, charmant, leidenschaftlich und wahnsinnig witzig“.
Stern.de.lifestile

Bedrohung für Deutschland? „Bald schon werden Rechnungen präsentiert“
Deutschland hofft auf eine russische Niederlage in der Ukraine – doch der Historiker Jörg Baberowski warnt: Putin kennt unsere Schwäche genau. Mit Sanktionen wollte der Westen Russlands Angriffskrieger Wladimir Putin zur Räson bringen. Doch was ist bislang passiert? Deutschland zittert vor einem russischen Gasstopp, während die Truppen des Kremls in der Ukraine Boden gutmachen. Russlands Wirtschaft liegt zudem allen Erwartungen zum Trotz alles andere als am Boden.
t-online.de.nachrichten

England/ Frauen-Fußball-EM
Österreich im Viertelfinale gegen Deutschland (Spiel am kommenden Donnerstag)
1:0 Sieg über Norwegen
ran.de.frauenfussball

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 16. JULI 2022)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 16. JULI 2022)

Quelle: onlinemerker.com

Nominierungen für den zehnten Österreichischen Musiktheaterpreis stehen fest

öm

100 Jahre Niederösterreich und zehn Jahre Österreichischer Musiktheaterpreis: Preisverleihung findet am 13. September 2022 auf Schloss Grafenegg statt. Tickets sind ab 16. August 2022 erhältlich.

Video zur Meldung auf Youtube
Grafenegg/Wien (LCG) – 42 Nominierte in zehn Kategorien können sich Hoffnungen auf den Österreichischen Musiktheaterpreis machen, der in seinem Jubiläumsjahr heuer am 13. September 2022 auf Schloss Grafenegg verliehen werden wird. Im vergangenen Jahr wurden in Steyr unter anderem Jonas Kaufmann mit dem Medienpreis und Helga Rabl-Stadler mit dem neu ins Leben gerufenen Sonderpreis für Courage in Pandemiezeiten ausgezeichnet.
„In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Österreichische Musiktheaterpreis zu einer Institution entwickelt mit Strahlkraft weit über die Landesgrenzen hinaus – nicht zuletzt dank seiner hochkarätigen Preisträgerinnen und Preisträger. Ich freue mich auf eine fulminante Gala-Nacht, in der wir sowohl die ausgezeichneten Künstlerinnen und Künstler als auch das Land Niederösterreich selbst in seinem Jubiläumsjahr hochleben lassen werden“, so Präsident Karl-Michael Ebner.
Staatsoper Wien und Theater an der Wien am häufigsten nominiert

Mit zehn Nominierungen für sechs Produktionen rangiert die Staatsoper Wien auf Platz eins der nominierten Häuser. Mit sieben Nominierungen geht das Theater an der Wien ins Rennen um die begehrten Auszeichnungen, vier davon für „Porgy and Bess“. Über je vier Nominierungen dürfen sich die Salzburger Festspiele, die Oper Graz und die Volksoper Wien freuen.

Für den Österreichischen Musiktheaterpreis konnten die Häuser Produktionen und Schauspieler vorschlagen. Über die Nominierungen und Preisträger entscheidet eine Fachjury, die sich heuer unter dem Vorsitz von Heinz Sichrovsky (News, ORF III) und Joachim Leitner (Tiroler Tageszeitung) aus Miriam Damev (Der Standard), Johannes Enzinger (Kronen Zeitung), Peter Jarolin (Kurier), Nikolaus Immanuel Köhler (Art Quarterly), Daniel Lohninger (NÖN), Boris Priebe (Verlag Felix Bloch Erben Berlin), Robert Quitta (L’Opera) und Michael Wruss (Oberösterreichische Nachrichten) zusammensetzt.

Sonderpreise für herausragende internationale Verdienste

Neben den Jurypreisen werden auch heuer wieder herausragende Persönlichkeiten des internationalen Musiktheaters mit Sonderpreisen gewürdigt. Darunter die Ehrung für das Lebenswerk und der Medienpreis. Die im letzten Jahr initiierten Sonderpreise für Courage in Pandemiezeiten sowie jener für die beste internationale Musiktheaterproduktion und der Jugend- und Kindermusiktheaterpreis werden heuer erneut verliehen. Mit dem Off-Theater-Preis wird traditionell in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport ausgezeichnet.

Die Nominierten des Österreichischen Musiktheaterpreises 2022

Beste weibliche Hauptrolle
• Nadja Stefanoff als Marta in „Die Passagierin“ an der Oper Graz
• Ilona Revolskaya als Giulietta in „i capuleti e i montecchi“ am Landestheater Linz
• Anna Netrebko als Lady Macbeth in „Macbeth“ an der Staatsoper Wien
• Slávka Zámecníková als Poppea in „Poppea“ an der Staatsoper Wien

Beste männliche Hauptrolle
• Georg Zeppenfeld als Gurnemanz in „Parsifal“ an der Staatsoper Wien
• Ludovic Tézier als Amfortas in „Parsifal“ an der Staatsoper Wien
• Eric Greene als Porgy in „Porgy and Bess“ am Theater an der Wien
• Florian Stern als Sandy in „Der Leuchtturm“ am Tiroler Landestheater Innsbruck

Beste weibliche Nebenrolle
• Katherine Lerner als Woman in „Twice Through the Heart“ am Landestheater Linz
• Olivia Cosío als Zibaldona in „Cinderella“ am Salzburger Landestheater
• Kate Lindsey als Nerone in „Poppea“ an der Staatsoper Wien
• Susanna von der Burg als Kabanicha in „Katja Kabanowa“ am Tiroler Landestheater Innsbruck

Beste männliche Nebenrolle
• Markus Butter als Tadeusz in „Die Passagierin“ an der Oper Graz
• Boris Pinkhasovich als Sharpless in „Madame Butterfly“ an der Staatsoper Wien
• Freddie de Tommaso als Macduff in „Macbeth“ an der Staatsoper Wien
• Tiziano Cracci als Bartolo in “il Barbiere di Siviglia“ am Stadttheater Klagenfurt

Gesamtproduktion Oper
• „Intolleranza 1960“ bei den Salzburger Festspielen
• „Der feurige Engel“ am Theater an der Wien
• „Porgy and Bess“ am Theater an der Wien
• „Die Zauberflöte“ an der Volksoper Wien

Gesamtproduktion Operette, Musical und Revuetheater
• „Cabaret“ bei den Salzburger Festspielen
• „Die Fledermaus“ bei der Operette Langenlois
• „Sweet Charity“ an der Volksoper Wien
• „Zaza“ am Theater an der Wien

Beste musikalische Leitung
• Philippe Jordan für die Saison an der Staatsoper Wien
• Teodor Currentzis für „Don Giovanni“ bei den Salzburger Festspielen
• Wayne Marschall für „Porgy and Bess“ am Theater an der Wien
• Gerrit Prießnitz für „Leyla und Medjnun“ an der Volksoper Wien

Beste Regie
• Robert Carsen für „Il Trionfo del Tempo del Disinganngo“ bei den Pfingstfestspielen Salzburg
• Jan Lauwers für „Intolleranza 1960“ bei den Salzburger Festspielen
• Romeo Castellucci für „Don Giovanni“ bei den Salzburger Festspielen
• Andrea Breth für „Der feurige Engel“ am Theater an der Wien

Beste Ausstattung
• Etienne Pluss und Irina Spreckelmeyer für „Die Passagierin“ an der Oper Graz
• Katrin Lea Tag für „Porgy and Bess“ am Theater an der Wien
• Dieter Richter und Meentje Nielsen für „Katja Kabanowa“ am Tiroler Landestheater Innsbruck
• Jan Meier für „Die Zauberflöte“ an der Volksoper Wien

Bester Nachwuchs
• Anita Rosati als Dorilla in „Idalma“ bei den Festwochen der alten Musik Innsbruck
• Mario Lerchenberger als The Man (Orpheus) in „Der Korridor“ an der Oper Graz
• Vera-Lotte Boecker als Micaela in „Carmen“ an der Staatsoper Wien
• Adam Palka als Mephistopheles in „Faust“ an der Staatsoper Wien

Tickets ab 16. August 2022 erhältlich

Zum zehnjährigen Jubiläum ist es heuer auch dem interessierten Publikum möglich, die glanzvolle Gala live in Grafenegg zu verfolgen, den Preisträgern zu applaudieren und hochkarätige Auftritte zu bewundern. Ab 16. August 2022 können Tickets für die Award-Gala auf grafenegg.com bestellt werden.
Weitere Informationen zum Österreichischen Musiktheaterpreis auf musiktheaterpreis.at
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Jetzt offiziell: Dirigentenrochade bei den Bayreuther Festspielen:

Traumjob (Teil 1): Die große Job-Rochade - Christoph Burger

Der Pressesprecher der Bayreuther Festspiele informiert:

Zu seinem größten Bedauern muss Pietari Inkinen das Dirigat der Neuproduktion „Der Ring des Nibelungen“ aus gesundheitlichen Gründen abgeben. Eine schwerwiegende Corona Erkrankung macht seine Teilnahme bei den wichtigen Bühnenproben mit Orchester unmöglich. Die Festspielleitung bedauert dies außerordentlich und freut sich auf das Ring Dirigat von Pietari Inkinen im kommenden Jahr. Wir sind Cornelius Meister überaus dankbar, das Dirigat der Neuproduktion „Der Ring des Nibelungen“ zu übernehmen. Um sich voll und ganz auf die intensive Endprobenzeit und die anstehenden Ring-Zyklen konzentrieren zu können, wird das Dirigat der Neuproduktion„Tristan und Isolde“ von Markus Poschner übernommen, 2023 dann wieder vom für heuer vorgesehenen Cornelius Meister.

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Musste krankheitsbedingt absagen: : Pietari Inkinen. Copyright: Kikkas.jpg

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Dirigiert nun den Ring: Cornelius Meister. Foto: Meister/Bayreuther Festspiele

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Für den heurigen „Tristan“ zuständig: Markus Poschner. Copyright: Poschner


AUS DER ORF-MEDIATHEK: Ein Interview mit Elina Garanca vor ihrem Göttweig-Konzert

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https://tvthek.orf.at/profile/Kultur-Heute/3078759/Kultur-Heute-Spezial-Aus-Stift-Goettweig/14142532
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Blackfacing-Skandal um Netrebko. Sopranistin Angel Blue sagt Verona ab
Eigentlich wollte Angel Blue in Verona ihr Debüt geben. Doch jetzt hat die US-amerikanische Sopranistin abgesagt. Der Grund: Blackfacing an der Arena die Verona. Und das hat auch mit Anna Netrebko zu tun.
BR-Klassik.de

Antwort an Angel Blue von Grace Bumbry, der ersten schwarzen Sängerin in Bayreuth und wohl auch anderswo

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Bayerische Staatsoper: Überraschungstickets für Münchner Opernfestspiele

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HEUTE im Stream der  Bayerischen Staatsoper: Leoš Janáček: DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN

Janáčeks große Opernfabel über Werden und Vergehen in der Inszenierung von Regie-Legende Barrie Kosky

staatsoper.tv

Live-Stream am 16. Juli 2022, 20:00 Uhr

Ist der Wald ein Ort der Magie? Nicht doch! Es führt in die Irre, dass Leoš Janáčeks 1924 uraufgeführte Oper „Das schlaue Füchslein“ von Theaterleuten als „tschechischer Sommernachtstraum“ apostrophiert wurde. Eine bilderreiche, episodisch erzählte Novelle war die Grundlage für das Libretto. Gefangenschaft, Liebesheirat und Tod sind die Stationen im Leben eines Tieres. Der Wechsel von Werden und Vergehen erscheint als Naturgesetz, das keine Sentimentalitäten duldet.

In einer Zeit exzessiv verschwendeter natürlicher Ressourcen, rund hundert Jahre nach der Entstehung des „Schlauen Füchsleins“, hat man gute Gründe, das eigensinnige Werk von neuem auf den Prüfstand zu stellen. Die Bayerische Staatsoper schickt dafür den australischen Regisseur Barrie Kosky ins Rennen, der sich am Haus zuletzt mit Strauss‘ „Rosenkavalier“ bewährt hat. Die 35-jährige litauische Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla gibt ihr Hausdebüt.

Besetzung:

Der Förster: Wolfgang Koch
Die Frau Försterin: Lindsay Ammann
Der Pfarrer: Martin Snell
Der Schulmeister: Jonas Hacker
Füchslein Schlaukopf: Elena Tsallagova
Fuchs: Angela Brower

Bayerischer Staatsopernchor
Bayerisches Staatsorchester
Leitung: Mirga Gražinytė-Tyla

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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

LUCAS MEACHEM – derzeit „Nabucco“ in St. Margarethen

New Reactions Video! To one of the greatest baritones ever, Ettore Bastianini. I learned a lot from listening to him sing two Verdi arias and I share with you my real reactions and thoughts. Link in stories🤓now live on my YouTube channel.
meach
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G.G. mit Tochter auf (Zwischen) Urlaub in Jesolo (Jesolo ist nicht weit von Verona entfernt, wo G.G. derzeit den Ramfis singt)
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ORF III am Wochenende: TV-Schwerpunkt zum 100. Geburtstag von Georg Kreisler

 Außerdem: „Das Zillertal mit Peter Habeler“, „Erlebnis Bühne – Klassik unter Sternen“ mit Elīna Garanča =

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information setzt am Samstag, dem 16. Juli 2022, einen Programmschwerpunkt anlässlich zweier Jubilare. Im Vorabend zeigt ORF III den „Land der Berge“-Film „Das Zillertal mit Peter Habeler“ anlässlich des 80. Geburtstags des österreichischen Alpinisten. Anschließend dreht sich alles um den 100. Geburtstag des Komponisten, Dichters und Sängers Georg Kreisler. Auf dem Programm stehen eine neue „zeit.geschichte“-Doku der „ORF-Legenden“-Reihe über den Publikumsliebling, sowie ein umfassendes Rahmenprogramm – von legendären heimischen Kabarettistinnen und Kabarettisten bis zum jüdischen Witz. Am Sonntag, dem 17. Juli, präsentiert ORF III die diesjährige „Erlebnis Bühne“-Produktion „Klassik unter Sternen“ mit Operndiva Elīna Garanča im Ambiente von Stift Göttweig in Niederösterreich.

Samstag, 16. Juli

Im Vorabend präsentiert ORF III zum 80er des österreichischen Alpinisten Peter Habeler die „Land der Berge“-Produktion „Das Zillertal mit Peter Habeler“ (19.25 Uhr).

Den Hauptabend widmet ORF III dem Jahrhundertkünstler Georg Kreisler mit einem umfassenden Programmtag. Den Auftakt macht die „zeit.geschichte“-Neuproduktion „ORF-Legenden – Georg Kreisler“ (20.15 Uhr). Bekannt wurde Kreisler besonders durch seinen schwarzen, zynischen Humor, den er mit Liedern wie „Tauben vergiften im Park“ zum Besten gab. Mit seinen bissigen Texten hielt er den Menschen – und auch sich selbst – immer wieder den Spiegel vor. Insgesamt umfasste das Werk des Allroundkünstlers mehrere hundert Lieder, aber auch Theaterstücke, Opern und Bücher – geprägt von scharfzüngiger Kritik an Gesellschaft und Politik.

Anschließend zeichnet Regisseur Christian Hager in einer weiteren „Legenden“-Ausgabe (21.00 Uhr) ein ausführliches Porträt des gebürtigen Wiener Kabarettisten Gerhard Bronner, dessen Karriereweg keineswegs selbstverständlich war. Denn aufgrund seiner jüdischen Wurzeln musste Bronner, dessen Geburtstag sich im Oktober zum 100. Mal jährt, schon in jungen Jahren schwere Schicksalsschläge hinnehmen. Einige seiner Hits wie etwa „Der g’schupfte Ferdl“ oder „Der Papa wird’s schon richten“ haben bis heute Kultstatus.

Als dritte „Legenden“-Dokumentation des Abends folgt ein Film über das österreichische Kabarettistenpaar Hugo Wiener und Cissy Kraner (21.55 Uhr) sowie anschließend eine ORF-III-Produktion über einen der bekanntesten Komponisten und Sänger des Wienerliedes und des deutschen Schlagers: „Hermann Leopoldi – Kein Durchschnittswiener“ (22.45 Uhr). Den Georg-Kreisler-Schwerpunkt beschließt die „zeit.geschichte“-Produktion „Witz als Waffe – Der Jüdische Humor“ (23.30 Uhr).

Sonntag, 17. Juli

Der Hauptabend steht ganz im Zeichen eines der Highlights des diesjährigen ORF-III-Kultursommers: „Klassik unter Sternen“ („Erlebnis Bühne“, 20.15 Uhr) mit Operndiva Elīna Garanča vor der Kulisse von Stift Göttweig. Unter der musikalischen Leitung von Karel Mark Chichon am Pult des Symphonieorchesters der Volksoper Wien interpretiert die gefeierte Mezzosopranistin mit hochkarätigen Gästen einen Mix aus klassischen Opernarien und bekannten internationalen Liedern.

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