Die SAMSTAG-PRESSE – 20. AUGUST 2022

Die SAMSTAG-PRESSE – 20. AUGUST 2022

Foto: Richard Wagner – Büste. Quelle: Wikipedia ©

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SAMSTAG-PRESSE – 20. AUGUST 2022

Kommentar – Lange und zu lange Opern
Ist Wagner langweilig?
Langeweile bei Wagner. Das ist eine interessante Sache. Wörtlich heißt Langeweile ja ganz einfach: lange Dauer. Leugnen wäre zwecklos – lange dauern sie, die Opern von Wagner. Viele finden: zu lang. Ist Langeweile bei Wagner Schicksal? Oder kann man etwas dagegen machen? Bernhard Neuhoff meint: ja.
BR-Klassik.de

Bayreuth
Diesen „Ring“ muss man schleifen – Teil 1 Die Regie
Gioacchino Rossini fragte einmal: „Warum fangen meine Opern nicht mit der zweiten Vorstellung an?“ Zu den Premieren kamen nämlich ihm nicht gut gesinnte Menschen, die seine neuen Werke verspotteten und das Publikum störten…
Von Jolanta Łada-Zielke
Klassik-begeistert.de

Plácido Domingo: Das besagte Tonband
So ein Arrangement wird er hunderte Male so fixiert haben.
Ab Minute 7,42
https://www.youtube.com/watch?v=SG0_2wD45mE

Salzburg
Salzburger Festspiele: Der Tod ist ein Meister aus Russland
Salzburger Festspiele: Teodor Currentzis dirigiert Purcell und Schostakowitsch im Großen Festspielhaus.
Muenchner Abendzeitung

Salzburg
Teodor Currentzis und „musicAeterna“: Salzburgs Popstar der Klassik
TirolerTageszeitung.com

Bregenz
Bregenzer Festspiele zufrieden mit der Saison 2022
„Madame Butterfly“ zu 100 Prozent ausgelastet. Bewerbungsfrist für Intendanz startet am 1. Oktober.
WienerZeitung.at

Wien
Roland Geyer plant das Johann-Strauß-Festjahr
Das Konzept und die Details werden im September bekannt gegeben.
WienerZeitung.at

Gars
Fast 10.000 Besucher bei Garser „Carmen“
Intendant Johannes Wildner und Eigentümervertreter Martin Falk sind vollauf zufrieden. Nächstes Jahr wird es Verdis „Aida“ geben.
Niederösterreichische Nachrichten.at

Linz
Das Reservat für Musik-Abenteurer
Die Konzertprogramme des Bruckner Orchester Linz unter Markus Poschner sorgen beim diesjährigen Brucknerfest für spannende akustische Konfrontationen.
https://www.diepresse.com/6178496/das-reservat-fuer-musik-abenteurer

Luzern
Lucerne Festival: Vielfalt ist nicht allein eine Frage der Hautfarbe (Registrierung notwendig)
NeueZürcherZeitung.ch

Zerstören die Regisseure die Oper?
KleineZeitung.at

Links zu englischsprachigen Artikeln

News
Plácido Domingo’s days as a performer should be over
A new report linking the disgraced tenor to suspected criminal activities in Buenos Aires should make even his diehard fans say time’s up
washington.post.com

Bayreuth
Bayreuth Festival 2022 Review: Das Rheingold Christa Mayer, Okka von der Damerau, Olafur Sigurdarson Shine in Valentin Schwarz’s Confused Productions
https://operawire.com/bayreuth-festival-2022-review-das-rheingold/

London
Prom 42, Lisiecki, BBC Scottish SO, Dausgaard review
– concerto partnership made in heaven Lisiecki electrifies in Beethoven, but well-prepared Nielsen doesn’t quite storm the heights
theartsdesk.com.classicalmusic

Louise Alder and Yuja Wang: The best of the week’s classical reviews
Chinese pianist Yuja Wang has completely mastered the notorious Albert Hall acoustic
inews.co.uk

Thomas Dausgaard and BBC Scottish Symphony Orchestra put the Viking back into Nielsen
bachtrack.com.de

Bradford-upon-Avon
First Person: Michael Volpe on the utopian thinking behind his new
If Opera company Bold aims for country-house opera with a difference
TheArtsdesk.com

Edinburgh
Golda Schultz shows a determination at Edinburgh for women’s voices to be heard
seenandheard.international.com

Sarasota
Sarasota Opera Announces 2022-23 Season
https://operawire.com/sarasota-opera-announces-2022-23-season/

Santa Fe
A Conductor Comes Into His Own in the Opera Pit
James Gaffigan is leading a taut “Tristan und Isolde” in Santa Fe ahead of taking the podium at the Komische Oper in Berlin.
https://www.nytimes.com/2022/08/18/arts/music/james-gaffigan-conductor.html

Sydney
Ray Chen: Mendelssohn’s Violin Concerto (Sydney Symphony Orchestra)
Cool, charming and charismatic, Chen dazzles with his fourth Strad.
limelightmagazine.com.au

Sprechtheater

Regisseurin Barbara Frey: „Nichtwissen ist am Theater Voraussetzung“
DerStandard.at

Salzburg
Nachtkritik: „Iphigenia“ mit hoher Traumadichte – wenn die Tochter für die Karriere geopfert wird (Bezahlartikel)
SalzburgerNachrichten.at

„Iphigenia“: Eine große Abhandlung, ziemlich schmalbrüstig
Zerfällt zu Stückwerk: die Uraufführung von „Iphigenia“ – sehr frei nach Euripides und Goethe – bei den Salzburger Festspielen
Kurier.at

„Iphigenia“: Das doppelte Iphigenchen als Schauspielflop in Salzburg
Die Neudeutung des Stoffes auf der Pernerinsel diskutiert den Mythos als MeToo-Fall. Die Neurosen köcheln auf Mittelschichtstemperatur
DerStandard.at.story

„Iphigenia“-Neudeutung: Bauchklatscher ins seichte Nass
Das Drama eines Dramas: Bei „Iphigenia“ wird auf der Perner-Insel ein Missbrauchsfall im Schnellverfahren erledigt.
WienerZeitung.at

Familienaufstellung mit Bodennebel
Von Kind an ist sie vom Onkel missbraucht worden. Jetzt beschließt die junge Frau, ihrer vorbestimmten Pianistinnen-Karriere Adieu zu sagen. Sie bricht sich selbst ihre Finger. Man schaut zweifelnd ins Programmheft. Ja doch, wirklich Iphigenia. Joanna Bednarczyk hat den Stoff des Euripides (und Goethes) frei, sehr frei überschrieben.
DrehpunktKultur.at

Salzburger Festspiele: Ein böser Onkel hat Iphigenia missbraucht
Joanna Bednarczyks „Iphigenia“ unter der Regie von Ewelina Marciniak ist misslungen. „Es leben so viele traumatisierte Menschen in diesem Haus“, wird darin gesagt – auf den Punkt gebracht. Nicht enden wollende Küchenpsychologie in Zeiten von #MeToo.
Die Presse.com

Literatur/Buch

Nikolaus Bachler -Buch. Rezension:
Es sind stets des Kaisers neue Kleider, welche die Regisseure tatsächlich nackt und unbedarft erscheinen lassen.
Zum Abschied nach seiner langen und erfolgreichen Intendanz an der Bayerischen Staatsoper in München wünschte sich der österreichische Theatermann keine Jubel-Publikation, die seine Tätigkeit am Haus glorifiziert, vielmehr stellte er die Manuskripte von Dialogen mit fünfzehn Regisseuren, die an seinem Haus gearbeitet hatten, in Buchform zusammen. Die Idee klingt interessant, besonders weil sich darunter sehr prominente Vertreter ihrer Zunft befinden. Am Ende hat Bachler den meisten unter ihnen aber einen Bärendienst erwiesen. Selten konnte man in so konzentrierter Form nachlesen, dass die Mehrzahl der Gesprächspartner Bachlers absolut nichts Substantielles zu sagen haben, auch überhaupt nicht in der Lage sind, ihre Vorstellungen vom Musiktheater zu formulieren und zu definieren.
Als weiße Raben ragen aus der Sammlung der inzwischen verstorbene Hans Neuenfels, der ja noch einer anderen Generation angehörte, Barrie Kosky, Martin Kušej, und vielleicht noch Dmitri Tcherniakov heraus, Letzterer aber hauptsächlich wegen seiner ungewöhnlichen Selbstentblößung.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Ausstellungen/Kunst

Kassel
Die Documenta bleibt antisemitisch überschattet
Die künstlerische Leitung Ruangrupa will nun dem umstrittenen Werk Erklärungen beifügen.
WienerZeitung.at

Medien/TV/Theater

„Brigitte Bardot der DDR“: Eva-Maria Hagen gestorben
Sie galt als die „Brigitte Bardot der DDR“: Eva-Maria Hagen war eine der erfolgreichsten Schauspielerinnen der DDR und spielte neben ihren Bühnenengagements Rollen in rund 50 Fernsehfilmen mit. Nun ist sie mit 87 Jahren gestorben, wie das Management ihrer Tochter Nina Hagen am Freitag mitteilte.
DiePresse.com

Sängerin und Schauspielerin Eva-Maria Hagen ist gestorben
Hagen wurde in der DDR als Theater- und Filmschauspielerin bekannt. Nun starb sie mit 87 Jahren, wie das Management ihrer Tochter Nina mitteilte.
Tagespiegel.de

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Unter’m  Strich

Geschichte
Rassismus: Über 500 Jahre Menschenfeindlichkeit
Als die Christen 1492 Spanien von den nordafrikanischen Mauren zurückeroberten, legte die sogenannte Reconquista auch einen Grundstein für den Rassismus, den wir bis heute kennen. Soziologe Aladin El-Mafaalani durchleuchtet in seinem Vortrag eine Menschenfeindlichkeit, die schon mehr als fünf Jahrhunderte anhält.
Deutschlandfunknova.de

Wie man sich bei einem plötzlichen Unwetter verhalten soll
Donnerstag wurde Österreich von einem heftigen Unwetter heimgesucht – Fachleute geben Tipps, wie Sie gut durch den Sturm kommen
DerStandard.at

Die FIFA knickt vor Katar ein: Das lächerlichste WM-Geschenk der Geschichte
Es ist nur ein Tag, ein verdammter Tag. Aber das Zeichen, das die FIFA aussendet, ist fatal. Um den hohen Herren aus Katar die Weltbühne exklusiv zu schenken, knickt der Weltverband ein. Für das Turnier ist das egal. Für die Glaubwürdigkeit der Funktionäre der nächste Sargnagel.
NTV.de.sport

Finnlands Regierungschefin machte Drogentest
https://www.krone.at/2787645

Österreich
Genug Unterstützungen für die BP-Wahl: Antritt von Marco Pogo gesichert
Dominik Wlazny alias Marco Pogo hat 6.000 Unterstützungserklärungen gesammelt. Er bringt seinen Wahlvorschlag persönlich ein
Kurier.at

In der Pandemie kauften die Menschen Hunde, um weniger einsam zu sein. Jetzt landen die Tiere zu Tausenden in Heimen
Während der Corona-Zeit war der Hund ein Krisengewinnler. Die Zahl der Hundehaushalte stieg gewaltig. Bei Singles noch mehr als bei Paaren. Wie sich jetzt aber zeigt, waren viele Vierbeiner nur Kurzzeitlebensgefährten.
Jetzt lesen

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 20. AUGUST 2022)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 20. AUGUST 2022)

Quelle: onlinemerker.com

SALZBURGER FESTSPIELE/ Sprechtheater: IPHIGENIA – sehr frei nach Euripides und Goethe von Joanna Bednarczyk und Ewelina Marciniak

Die Autorin Joanna Bednarczyk und die Regisseurin Ewelina Marciniak wollen mit ihrer modernen Interpretation der Iphigenia an aktuelle Diskurse anknüpfen. Sie nutzen die Folie von Euripides und Goethe, um eine eigene, eine zeitgemäße Geschichte zu erzählen. Wer könnte die junge Frau Iphigenia heute sein? Wer ist die Frau hinter dem Mythos, hinter der kollektiven Erzählung der Geopferten? (Quelle: Salzburger Festspiele)

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Rosa Thormeyer (Iphigenia), Sebastian Zimmler (Agamemnon), Oda Thormeyer (Iphigenia). Foto: Salzburger Festspiele/Krafft/Angerer

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Rosa Thormeyer (Iphigenia), Lisa-Maria Sommerfeld (Helena), Oda Thormeyer (Iphigenia). Foto: Salzburger Festspiele/Krafft/Angerer

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Stefan Stern (Menelaos), Sebastian Zimmler (Agamemnon). Foto: Salzburger Festspiele/Krafft/Angerer

Nachtkritik: „Iphigenia“ mit hoher Traumadichte – wenn die Tochter für die Karriere geopfert wird (Bezahlartikel)
Salzburger Nachrichten.at

„Iphigenia“: Eine große Abhandlung, ziemlich schmalbrüstig
Zerfällt zu Stückwerk: die Uraufführung von „Iphigenia“ – sehr frei nach Euripides und Goethe – bei den Salzburger Festspielen
http://kurier.at/kultur/iphigenia-eine-grosse-abhandlung-ziemlich-schmalbruestig/402116187

„Iphigenia“: Das doppelte Iphigenchen als Schauspielflop in Salzburg
Die Neudeutung des Stoffes auf der Pernerinsel diskutiert den Mythos als MeToo-Fall. Die Neurosen köcheln auf Mittelschichtstemperatur
http://www.derstandard.at/story/2000138383250/iphigenia-das-doppelte-iphigenchen-als-schauspielflopp-der-salzburger-festspiele

„Iphigenia“-Neudeutung: Bauchklatscher ins seichte Nass
Das Drama eines Dramas: Bei „Iphigenia“ wird auf der Perner-Insel ein Missbrauchsfall im Schnellverfahren erledigt.
http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/buehne/2158594-Bauchklatscher-ins-seichte-Nass.html

Familienaufstellung mit Bodennebel
Von Kind an ist sie vom Onkel missbraucht worden. Jetzt beschließt die junge Frau, ihrer vorbestimmten Pianistinnen-Karriere Adieu zu sagen. Sie bricht sich selbst ihre Finger. Man schaut zweifelnd ins Programmheft. Ja doch, wirklich Iphigenia. Joanna Bednarczyk hat den Stoff des Euripides (und Goethes) frei, sehr frei überschrieben.
http://www.drehpunktkultur.at/index.php/festspiele/16261-familienaufstellung-mit-bodennebel
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SALZBURG/ Young Singers Projekt: Sonntag 15 h Meisterklasse Beczała

YSP Meisterklasse · Beczała
So 21. August
Der Eintritt ist frei, Sie brauchen aber Zählkarten. Laut Homepage der Festspiele sind diese karten aber bereits vollständig ausgegeben.
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Haydnregion Niederösterreich 2022
Unter dem Motto „Faszination Haydn‟ feiert die „Haydnregion Niederösterreich“ 2022 ihren fünften Geburtstag ― mit Klassik vom Feinsten an zauberhaften Locations.
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Fotos: Thomas Lichtenecker |©Esther Schollum; Meesun Hong-Coleman | ©Niklas_Schnaubelt; Trio Immersio | ©Julia Wesely; Ingrid Wendl | ©csm; Vocalodie | ©Vocalodie; Michael Dangl | ©Sebastian DeyleUnter dem Motto „Faszination Haydn“ präsentiert die „Haydnregion Niederösterreich“ — ein Projekt der Abteilung Kunst und Kultur des Landes NÖ in Kooperation mit „Römerland Carnuntum“ — von 27. März bis 4. Dezember 2022 ein durch Joseph und Michael Haydn inspiriertes, künstlerisch hervorragend besetztes Programm mit 30 Veranstaltungen an 14 Standorten in 10 Gemeinden des Bezirks Bruck an der Leitha.

Der Konzertzyklus zeichnet sich durch den Zauber und den besonderen Charme der Spielorte aus, deren Bandbreite von der antiken Römertherme über den barocken Festsaal bis zum zünftigen Heurigen-Innenhof reicht. 2022 freut sich Festivalleiter Dr. Michael Linsbauer über drei neue Locations: die Leopoldskapelle im Naturpark Mannersdorfer Wüste, den barocken Festsaal von Schloss Ebergassing und ein Künstleratelier in Petronell-Carnuntum.
Michael Linsbauer, künstlerischer Leiter der Haydnregion Niederösterreich, über das Programm 2022:
Fünf Jahre nach der Gründung unserer Festivalregion und der Wiedereröffnung des Haydn Geburtshauses in
Rohrau freue ich mich, dass sich der Konzertzyklus Haydnregion Niederösterreich dank unseres wunderbaren Publikums und der tatkräftigen Unterstützung der regionalen Partnerorganisationen als kultureller Nahversorger fix in der österreichischen Festival-Landschaft verankert hat.
Über die „Haydnregion Niederösterreich“
Das Projekt Haydnregion Niederösterreich wurde 2017 von der Abteilung Kunst und Kultur der NÖ Landesregierung initiiert und findet 2022 zum fünften Mal statt. Künstlerischer Leiter ist der Kulturwissenschaftler und
Musikpädagoge Michael Linsbauer, der seit dem Jahr 2010 neben der Museumsleitung des „Haydn-Geburtshauses“ in Rohrau auch für die Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich („Musik am Ursprung“) verantwortlich zeichnet.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Die Gründung der Haydnregion Niederösterreich sowie die Wiedereröffnung des Haydn Geburtshauses in Rohrau vor fünf Jahren waren Initiativen, die sich bis zum heutigen Tag mit großem Erfolg und beachtlicher Dynamik entwickelt haben. Sie sind
ein wichtiger Beitrag zur kulturellen Vielfalt und Identität unseres Bundeslandes, insbesondere im Jubiläumsjahr ‚100 Jahre Niederösterreich’.“
Das Programm im Oktober, November & Dezember 2022
„So fleißig wie kein Zweiter“
Der Komponist Joseph Haydn
Musikvermittlungsprogramm für Kinder ab 4 Jahren
SA, 1. Oktober 2022, 15.00 Uhr
SO, 2. Oktober 2022, 15.00 Uhr
Rohrau, Haydn Geburtshaus
ENSEMBLE KLINGKLANG
MAHLER QUARTETT
FILIP TYRAN, Gesang, Tamburica, Klavier
HANNE MUTHSPIEL-PAYER, Moderation
Joseph Haydn versteckt in seiner Musik Lieder und Tänze der Ungarn, Kroaten und Romas, die in den Dörfern rings um Schloss Esterházy leben. Dort arbeitet nämlich der Komponist im Dienst seines
Fürsten, den er immer wieder mit musikalischen Neuigkeiten überraschen soll.
Entdecke auch du Haydns musikalische Späße – begleitet vom Ensemble KlingKlang und moderiert von der renommierten Konzertpädagogin und Musikvermittlerin Hanne Muthspiel-Payer.
Eintritt: EUR 7,- | Für Kinder ab 4 Jahren

Quintett – Sextett – Oktett
Kammermusik vom Feinsten
FR, 8. Oktober 2022, 19.00 Uhr
Ebergassing, Schloss
IGNAZ JOSEPH PLEYEL: Streichquintett in C-Dur, B.273
JOSEPH HAYDN: Divertimento in Es-Dur Hob.II:39 (Sextett für 4 Violinen und 2 Violoncelli) „Das Echo“
FELIX MENDELSSOHN-BARTHOLDY: Oktett Es-Dur op.20
HAYDN SOLOISTS DER HAYDN PHILHARMONIE
MEESUN HONG-COLEMAN, Konzertmeisterin
Ein ausgewähltes Solistenensemble der international gefeierten „Haydn Philharmonie“ präsentiert Musikgenuss auf historischen Instrumenten – erstmals im prachtvollen Ambiente des Festsaales von Schloss Ebergassing. Das Publikum erwartet Kammermusik in facettenreicher Besetzung mit Werken von Joseph Haydn, seines Schülers Ignaz Joseph Pleyel sowie Mendelssohn-Bartholdys atemberaubendes Oktett.
Ein Kooperationskonzert mit dem Salon Batik
Karten: EUR 28,- (Kat.A) / EUR 22,-

Joseph-Haydn-Matinée im Rahmen der „Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich‟
„Die neuen Geheimnisse des Joseph Haydn ― Enthüllungen & Offenbarungen für Countertenor und
Klavier“
SO, 16. Oktober 2022, 11.00 Uhr
Rohrau, Haydn Geburtshaus
THOMAS LICHTENECKER, Tenor
DOMINIK WILGENBUS, Regie und Klavier
Joseph Haydn und der unbekannte Kastrat: Thomas Lichtenecker und Dominik Wilgenbus folgen den Spuren einer ungewöhnlichen Künstlerbeziehung, die über 50 Jahre andauerte. Eine erlesene Auswahl musikalischer Perlen erscheint bei dieser Gelegenheit in angemessenem Licht. Den Verdacht, die beiden Ausnahmetalente Lichtenecker und Wilgenbus interpretieren damit in kecker Weise die Musikgeschichte neu, können sie voll und ganz bestätigen… ― das Publikum darf gespannt sein!
Karten: EUR 30,- (Kat.A) / EUR 25,- (Kat.B)

Frenzel trifft Haydn
Kooperationskonzert mit der Hainburger Haydngesellschaft
SA, 22. Oktober 2022, 18.00 Uhr
Hainburg, Kulturfabrik
JOSEPH HAYDN: Sinfonie Nr. 1 in D-Dur, Hob.I/1
JOHANN SEBASTIAN BACH: Konzert für Oboe, Violine, Streicher und Basso Continuo d-Moll, BWV 1060
FRANZ XAVER FRENZEL: Concerto grosso per una festa (Uraufführung)
FESTIVAL SINFONIETTA LINZ
TANJA BERANEK, Oboe
LUI CHAN, Dirigent und Violin
Franz Xaver Frenzel (Pseudonym für Friedmann Katt) gilt als „einzig lebender Barockkomponist“. „Eine mitreißende, festliche Musik!“ So lautete vermutlich der Auftrag des Konzertmeisters Lui Chan an den Komponisten. Bei diesem einzigartigen Konzertprogramm wird Frenzels Barockmusik der Gegenwart jener von J.S. Bach und J. Haydn gegenübergestellt.
Ein Kooperationskonzert mit der Hainburger Haydngesellschaft
Tickets: www.haydngesellschaft.at

Notturno
Klassik und Romantik in Schloss Mannersdorf
SA, 5. November 2022, 19.00 Uhr
Mannersdorf am Leithagebirge, Schloss
JOSEPH HAYDN: Klaviertrio Nr.39 in G-Dur, Hob.XV/25
FRANZ SCHUBERT: Notturno in Es-Dur, op.49
FELIX MENDELSSOHN-BARTHOLDY: Klaviertrio Nr.1 d-Moll, op.49
TRIO IMMERSIO:
VIRA ZHUK, Violine
IRENE KOK, Violoncello
MARIAM VARDZELASHVILI, Klavier
Das mehrfach preisgekrönte „Trio Immersio“ zählt zu den aufregendsten Trioformationen der jungen Klassikszene. Das traditionelle Herbstkonzert der Haydnregion NÖ präsentiert dieses aufstrebende Ensemble im eindrucksvollen, freskengeschmückten Maria Theresien Saal von Schloss Mannersdorf.
Hochkarätiger Kunstgenuss für alle Sinne!
Karten: EUR 28,- (Kat. A) / EUR 22,- (Kat. B)

Rohrauer Gespräche
Prof. Dr. Arnold Mettnitzer im Gespräch mit DR. URSULA PLASSNIK
Musikalische Interventionen: NORBERT TRAWÖGER, Flöte
SO, 13. November 2022, 11.00 Uhr
Rohrau, Haydn Geburtshaus
Diplomatie der Nachhaltigkeit
Wieviel Diplomatie braucht Nachhaltigkeit? Wie ist der Blick der Diplomatie auf die globale, europäische und nationale Politik, die uns durch den Wandel, den die nachhaltige Transformation auslöst, führen soll. Und was kann das für eine Region wie das Römerland Carnuntum bedeuten?
Spannende Fragen, die die in Klagenfurt geborene Juristin Dr. Ursula Plassnik mit Prof. Dr. Arnold Mettnitzer bespricht. Dr. Ursula Plassnik war u.a. österreichische Außenministerin sowie Botschafterin in Paris und in Bern.
Norbert Trawöger ist Künstlerischer Direktor des Bruckner Orchester Linz und Intendant des Kepler Salon, dem Linzer Lusthaus des Wissens der Johannes Kepler Universität.
Eintritt: EUR 15,- (inkl. Agape mit Unterstützung des Tourismusverbandes Carnuntum-Marchfeld)
Die Rohrauer Gespräche sind eine Kooperation mit dem Club of Rome Carnuntum
Anmeldung unter: | Tel.: 02164/2268

Klaviersonaten und Weihnachtsgeschichten aus drei Jahrhunderten
SO, 27. November 2022, 15.30 Uhr
Rohrau, Haydn Geburtshaus
IGNAZ JOSEPH PLEYEL: Rondo favorit Es-Dur, 1796, Ben 613 | Sonate III G-Dur Ben 332
JOSEPH HAYDN: Sonate Hob XIV:49, Nr.59 Es-Dur
INES SCHÜTTENGRUBER, Original Haydnflügel
INGRID WENDL-TURKOVIC, Rezitation
Den Auftakt des Adventfestes im Haydn Geburtshaus bildet ein stimmungsvolles Nachmittagskonzert:
Ines Schüttengruber gibt Werke von Joseph Haydn und dessen Schüler Ignaz Joseph Pleyel auf jenem originalen Hammerklavier zum Besten, auf dem Haydn selbst gespielt haben soll. Publikumsliebling Ingrid Wendl wird dieses besondere Erlebnis mit weihnachtlichen Texten und Anekdoten rund
um die Brüder Haydn bereichern.
Karten: EUR 25,- (Kat. A) / EUR 20,- (Kat. B)
Kombi-Ticket Nachmittags- und Abendkonzert: EUR 50,- (Kat. A) / EUR 38,- (Kat. B)

Adventkonzert im Haydn Geburtshaus
SO, 27. November 2022, 19.00 Uhr
Rohrau, Haydn Geburtshaus
A-cappella Chöre aus fünf Jahrhunderten
FELIX TIMMERMANS: „Das Jesuskind in Flandern“
VOCALODIE
MICHA EL DANGL, Rezitation
Das junge Ensemble „Vocalodie“ gilt als Geheimtipp für Liebhaber des A-cappella-Sounds. Gemeinsam mit Publikumsliebling Michael Dangl stimmen die Sängerinnen und Sänger das Publikum mit festlicher und besinnlicher Vokalmusik und Felix Timmermanns berührender Erzählung vom „Jesuskind in Flandern“ (1917) auf die Adventszeit ein.
Karten: EUR 28,- (Kat. A) / EUR 22,- (Kat. B)
Kombi-Ticket Nachmittags- und Abendkonzert: EUR 50,- (Kat. A) / EUR 38,- (Kat. B)

Harmoniemusik zum Advent
Bläsermusik aus Barock und Klassik auf historischen Instrumenten
SO, 4. Dezember 2022, 18.00 Uhr
Rohrau, Schloss, Clarissasaal
JOSEPH HAYDN: „Feldparthie“, Hob II. (Auszüge)
MICHAEL HAYDN: Divertimento in D-Dur, P. 95 MH 418
GEORG PHILIPP TELEMANN: Ouverture „La Joye“, TWV 55:F5
JOHANN SEBASTIAN BACH: Choräle aus dem Weihnachtsoratorium, BWV 248
BLÄSERENSEMBLE DES ORIGINALKLANGORCHESTERS „BARUCCO“:
ANDREAS HELM, Oboe und Leitung
ELISABETH BAUMER, Oboe
PETER DORFMAYR, Horn
CHRISTINE GNIGLER, Fagott
MICHAEL SÖLLNER, Horn
MAKIKO KURABAYASHI, Fagott
Die Tradition der „Harmoniemusik“, als ausschließlich aus Blech- und Holzblasinstrumenten bestehendem Ensemble der europäischen Adelshöfe im 18. Jahrhundert, könnte wohl nirgendwo stimmiger wiederaufleben als in Schloss Rohrau. Ist doch womöglich schon Joseph und Michael Haydns Mutter eine derartige Tafelmusik zu Ohren gekommen, als sie am Hof der Grafen Harrach als Köchin beschäftigt war…
Karten: EUR 28,- (Kat. A) / EUR 22,- (Kat. B)

FESTIVAL-INFO:
Klassikfestival „Haydnregion Niederösterreich 2022: Faszination Haydn‟
Festivalzeitraum: 27. März bis 4. Dezember 2022
Spielorte:
1. Bad Deutsch-Altenburg | Marienkirche | 2405, Kirchenberg
5. Göttlesbrunn | Weingut 20er Schulz | 2464, Kirchenstraße 15
6. Göttlesbrunn | Pfarrkirche | 2464, Abt-Bruno-Heinrich-Platz
7. Hainburg a.d. Donau | Kulturfabrik | 2410, Kulturplatz 1
8. Mannersdorf am Leithagebirge | Schloss | 2452, Hauptstraße 48
9. Mannersdorf am Leithagebirge | Leopoldskapelle | 2452, Die Wüste Mannersdorf
10. Margarethen am Moos | Schloss | 2433, Wiener Straße 17
11. Petronell-Carnuntum | Schloss | 2404, Schloss 1
12. Petronell-Carnuntum | Therme | 2404, Hauptstraße 1a
13. Rohrau | Haydn Geburtshaus | 2471, Obere Hauptstraße 25
14. Rohrau | Schloss | 2471, Schloss Rohrau 1
Karten-Preise: 7,00 Euro bis 35,00 Euro/Karte
Karten-Info & Bestellung:
HAYDNREGION NIEDERÖSTERREICH, Tel.: +43 (0)2164/2268,
tickets@hay dnregion-noe.at, https://www.hay dnregion-noe.at/karten.html
Künstlerische Leitung: Dr. Michael Linsbauer
Projekt von: Abteilung Kunst & Kultur des Landes Niederösterreich
In Kooperation mit: Regionalentwicklungsverein „Römerland Carnuntum“Programmänderungen, Ersatztermine in diesem Kontext werden zeitnah über die Website www.haydnregion-noe.at und die Facebook-Seite der Haydnregion Niederösterreich bekannt gegeben.

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STAATSBALLETT BERLIN MACHT AUSFLUGSDAMPFER ZUR BÜHNE
SAISONSTART AUF DER SPREE

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Grafik: Cyan

Das Staatsballett Berlin startet in die Spielzeit 2022/23 mit einer Schiffstour und tanzt am 26. August 2022 auf einem Ausflugsschiff auf der Spree. Das Programm beinhaltet Auszüge aus klassischen bis hin zu zeitgenössischen Werken aus dem Repertoire der Compagnie.

Raus aus den Opernhäusern und hinein in die Stadt: Am 26. August 2022 ab 18.00 Uhr tanzt das Staatsballett Berlin wieder auf einem Ausflugsschiff auf der Spree zwischen dem Haus der Kulturen der Welt und der Mühlendammschleuse. Kostenlos und frei zugänglich kann man vom Ufer aus die Tänzer:innen und ihr Können auf dem Schiff erleben.
In stetiger Bewegung wird zwischen Tiergarten und Mitte ein Programm präsentiert, das sich zyklisch wiederholt. Auszüge aus SCHWANENSEE gehören ebenso dazu wie die Erfolgschoreographie HALF LIFE von Sharon Eyal. Darüber hinaus werden Arbeiten von Compagnie-Mitgliedern zu sehen sein. RUTHLESS von Pauline Voisard sowie FOLLOW THE PATH von Arshak Ghalumyan sind Kreationen und somit erstmals zu sehen. Ein Auszug aus THIS TOO SHALL PASS von Vivian Assal Koohnavard, das bereits im Rahmen von LAB_WORKS 2022 zu sehen war, rundet das Programm ab.

Weitere Highlights der Saison sind die Premieren EK | EKMAN am 16. Februar 2023 in der Deutschen Oper Berlin, MESSA DA REQUIEM von Christian Spuck am 14. April 2023 in der Deutschen Oper Berlin sowie STRAWINSKY am 10. Juni 2022 in der Staatsoper Unter den Linden.

FROM BERLIN WITH LOVE – auf der Spree
Das Staatsballett Berlin auf Schiffstour
Datum: 26. August 2022, 18.00 Uhr

Route: Haus der Kulturen der Welt – Mühlendammschleuse – Haus der Kulturen der Welt
Tickets: Kein Ticket nötig.
18:00 Haus der Kulturen der Welt
18:15 Regierungsviertel
18:25 Friedrichstraße
18:30 Museumsinsel
18:40 Berliner Schloss
18:50 Mühlendammschleuse
Die Zeitangaben sind Schätzungen und können je nach Schiffsverkehr von den tatsächlichen Ankunftszeiten abweichen.

Programm in alphabetischer Reihenfolge:
HALF LIFE, gekürzt
Choreographie von Sharon Eyal
Musik von Ori Lichtik
FOLLOW THE PATH
Choreographie von Arshak Ghalumyan
Musik von Armand Amar
RUTHLESS
Choreographie von Pauline Voisard
Musik von Amon Tobin
SCHWANENSEE, Auszug
Choreographie nach Marius Petipa
Musik von Peter I. Tschaikowsky
THIS TOO SHALL PASS, Auszug
Choreographie von Vivian Assal Koohnavard
Musik von Kourosh Yaghmaei

Die Veranstaltung ist Teil des Kultursommerfestivals in Kooperation mit Kulturprojekte Berlin.
www.kultursommerfestival.berlin
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Die Pianistin Hanni Liang fördert mit künstlerisch-sozialen und partizipativen Projekten ein menschlicheres Miteinander und eine zukunftsweisende, nachhaltige Gesellschaft

● Die Pianistin und Konzertdesignerin Hanni Liang ist bekannt für ihre kreativen Konzertkonzepte, in denen sie mit künstlerischen Mitteln gesellschaftliche Themen verhandelt und zu Dialog und Auseinandersetzung anregt:
„Ich denke Kunst und Kultur können Menschen dazu herausfordern im Gespräch herauszufinden, was uns in der Vielfalt eint und was uns gesellschaftlich zusammenhält.

Auch wenn sie nicht zwangsläufig Lösungen anbieten, so stellen sie fragen und fordern uns heraus, uns mit Positionen auseinanderzusetzen, die vielleicht nicht Teil unseres Alltags sind. Sie öffnen Räume für ein menschlicheres Miteinander und Begegnungen, diese möchte ich als Musikerin und durch meine Konzerte stiften.“ – Hanni Liang

● Im kommenden Herbst geht sie einer Lehrtätigkeit für Konzertdesign an der Hochschule für Musik und Theater in München nach und ist damit die erste Person, die die neu geschaffene Stelle lehren wird. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung konzertpädagogischer und -gestalterischer Konzeptionen mit Studierenden sowie deren Beratung und Unterstützung bei der Projektumsetzung.

● Hanni Liang brachte in dieser Saison zum zweiten Mal ein partizipatives Projekt bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen auf die Bühne. Mit 14 Teilnehmenden zwischen 15 und 65 Jahren führte sie das Publikum näher zu dem Thema „Typ. Mensch. Charakter – was eint uns in der Vielfalt?“

● Gemeinsam mit dem Soziologen und Autoren Harald Welzer sowie fridays for future kreierte sie beim Mozartfest Würzburg einen Raum für Handlungen im Hier und Jetzt. Eine Woche lang gestaltete sie den M PopUp und klärte in unterschiedlichen Performances über das Thema Nachhaltigkeit auf – ein Thema, welches Hanni ausgesprochen am Herzen liegt – im nächsten Jahr wird sie diesen Raum wiederum vier Wochen lang für das Mozartfest Würzburg
kuratieren.
● Das nächste klassische Konzert der jungen Pianistin wird am 24. August im Kurhaus Wiesbaden veranstaltet und beinhaltet einen Sonatenabend mit Werken von Mozart, Beethoven und Schubert und improvisierten Intermezzi, die nach den jeweiligen Stücken erklingen. Mit dem Ziel, die Bilder der drei Komponisten als musikalische Antworten der
heutigen Zeit erklingen zu lassen, werden die Zuhörer*innen vor Konzertbeginn gefragt, was sie über die Musik der drei Komponisten denken.

● Am 25. September findet Hannis nächstes Outreach-Projekt im Rahmen des Reeperbahn Festivals in Hamburg statt. Zusammen mit Tonali und sechs Schüler*innen aus ganz Deutschland designt sie ein partizipatives und auditives Konzert über unsere Zukunft.

● 2017 gab Liang ihr Debüt beim Klavier-Festival Ruhr und ist seitdem wiederkehrender Teil des Festivals. Das diesjährige Konzert wurde aufgenommen und wird in kommender Saison vom Deutschlandfunk übertragen.

● Liang wuchs in einer Nicht-Musikerfamilie auf und erhielt ihren ersten Klavierunterricht mit acht Jahren. Nach schnellen Fortschritten wurde sie als Jungstudentin in die Klavierklasse von Prof. Barbara Szczepanska an der Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf aufgenommen.

● Ihr Bachelorstudium in Musik und ein weiteres Studium im Bereich Medienmanagement absolvierte sie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, wo sie maßgeblich von Bernd Goetzke geprägt wurde. Derzeit studiert sie bei Prof. Matthias Kirschnereit an der Hochschule für Musik Rostock.

● Die Virtuosin gab international Konzerte in China, Italien und Russland, aber auch Österreich, Spanien und Polen, wo sie unter anderem beim internationalen Chopin Festival in Warschau, beim Tianjin Piano Festival, in der Forbidden City Concert Hall Peking, Qintai Concert Hall Wuhan, im Mariinsky Theater oder im Trans-Siberian Art Festival konzertierte.

● Sie ist bei Musikfestivals, wie dem Mozartfest Würzburg, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Heidelberger Frühling und dem Schumannfest zu sehen und debütierte bereits mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und Franz Liszts erstem Klavierkonzert in der Elbphilharmonie.

● 2016 gründete Hanni Liang gemeinsam mit Tonali (Kulturprojekt) und Harrison Parrott (Sabine Frank) das gemeinnützige Musiker*innen Kollektiv „Tonalisten“für besondere Konzertformate. Ziel dieses Projektes ist es, mehr gesellschaftliche Relevanz zu erzeugen. Lian möchte mit dem Projekt die Zukunft des klassischen Konzertes erforschen und initiiert zahlreiche Schul- und Weiterbildungsprojekte mit dem Ziel, der Gesamtgesellschaft kulturelle Teilhabe zu ermöglichen.
„Kultur und Kunst geben vielleicht keine Antworten, aber sie stellen Fragen. Sie fordern uns heraus, Position zu beziehen und in Gesprächen herauszufinden, warum wir Dinge unterschiedlich wahrnehmen und warum wir auch unterschiedlich darauf reagieren. Sie bringen uns dazu zu erkennen, was uns in unserer Vielfalt verbindet und was uns als Gemeinschaft zusammenhält. Dazu möchte ich als Musikerin und Mensch beitragen.“ – Hanni Liang

● Sie arbeitet mit Musiker*innen wie Maria João Pires, Homero Francesch und zeitgenössischen
Komponisten wie York Höller und Manfred Trojahn zusammen.

Konzerttermine

*24.08.2022 | 20.00 Uhr – Sonatenabend, Kurhaus Wiesbaden
*25.09.2022 | Showcase Konzert mit Tonali – Reeperbahn Festival, Hamburg
*04.11.2022 | 20.00 Uhr – Philip Glass Piano Concerto / LGT Young Soloists – Theater Casino Zug,
Schweiz (Schweizer Erstaufführung)
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MÜNCHEN: Mit Tollwood das neue Jahr auf der Theresienwiese begrüßen
Silvestergala mit Cirque Nouveau und Fünf-Gang-Menü oder Silvesterparty mit drei Bands – jetzt Karten fürs Tollwood Winterfestival sichern

Wer das Jahr 2022 feierlich ausklingen lassen will und das neue Jahr stilecht begrüßen möchte, kann sich jetzt Tickets für Silvester beim Tollwood Winterfestival sichern. Traditionell wird dort gefeiert – und auch dieses Jahr gibt es zwei Optionen: Silvestergala und Silvesterparty. Karten gibt es unter  www.tollwood.de im Vorverkauf.

Bei der Silvestergala treffen Kunst und Cirque Nouveau auf Kulinarik. Im Grand Chapiteau auf der Theresienwiese bezaubert die kanadische Compagnie „Machine de Cirque“ mit ihrer atemberaubenden Show „La Galerie“, in der spektakuläre Akrobatik, erstaunliche Überraschungen und eine Prise verrückter Humor zu einer Hymne auf die Kreativität verschmelzen. Dazu kann man ein außergewöhnliches Fünf-Gänge-Bio-Menü mit regionalen und saisonalen Zutaten genießen – kreiert von Holger Stromberg, mit 23 Jahren jüngster Sternekoch Deutschlands und lange Küchenchef der deutschen Fußballnationalmannschaft. Mit Schwung zu Swing darf anschließend ins neue Jahr getanzt werden – zur Musik der Eddy Miller-Band.

Oder man feiert mit Freundinnen und Freunden bei der Silvesterparty auf Tollwood: Auf drei Areas sorgen Bands und DJs für beste Partystimmung. Und für jeden Geschmack hat auch das gastronomische Angebot einiges zu bieten. Tanzen, feiern und beschwingt ins neue Jahr starten – dafür steht Tollwood an Silvester. Natürlich darf auch der traditionelle Walzer ins neue Jahr nicht fehlen.

Karten für die Silvester-Gala mit dem besonders schmackhaften Fünf-Gänge-Bio-Menü gibt es unter www.tollwood.de und bei München Ticket für 152 Euro (ermäßigt 140,50 Euro). Tickets für die Silvesterparty gibt es für 33 Euro (ermäßigt 29 Euro).

Silvestergala mit Fünf-Gänge-Menü und Show
Samstag, 31.12.2022 – 18 Uhr
Silvesterparty mit drei Bands an drei Locations

Samstag, 31.12.2022 – Einlass und Beginn: 19 Uhr; Live-Musik 20:30 – 2 Uhr
Weitere Informationen zu Zeiten und Preisen unter www.tollwood.de. Die Eintrittskarten gelten am
Veranstaltungstag als MVV-Ticket

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ORF III am Wochenende: „zeit.geschichte“-Schwerpunkt zum 75. Jahrestag der Unabhängigkeit Indiens

Außerdem: „Erlebnis Bühne“-Neuproduktion „Aus dem Goldenen Saal: Riccardo Muti und die Wiener Philharmoniker“

ORF III Kultur und Information präsentiert am Samstag, dem 20. August 2022, einen „zeit.geschichte“-Abend anlässlich des 75. Jahrestags der Unabhängigkeit Indiens, u. a. mit den Filmen „Der Untergang des Britischen Empire“ und „Mahatma Gandhi – Mensch und Mythos“. Am Sonntag, dem 21. August, steht Klassik auf dem Programm: zuerst ein „Spanischer Abend mit Yuja Wang & Lorenzo Viotti“ und danach aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins „Riccardo Muti und die Wiener Philharmoniker“.

Samstag, 20. August

Der vierteilige „zeit.geschichte“-Hauptabend zur Unabhängigkeit Indiens widmet sich zum Einstieg dem „Untergang des Britischen Empire“ (20.15 Uhr). Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte weltweit ein Prozess der Dekolonialisierung ein. Während andere Kolonialmächte mit Hilfe von Gewalt ihre ehemaligen Reiche verteidigten, machte Großbritannien den Anschein, es mit einer Politik des friedlichen Rückzugs zu versuchen. Allerdings war der Weg in die Unabhängigkeit vom britischen Weltreich von gewalttätigen Repressionen, Internierungslagern und Bürgerkriegen gekennzeichnet.

Danach porträtiert die Dokumentation „Mahatma Gandhi – Mensch und Mythos“ (21.10 Uhr) jenen Mann, der zu den größten Legenden des 20. Jahrhunderts zählt. Weltweit bewahren die Menschen das Andenken an Mahatma – die „Große Seele“ – Gandhi als politischen und spirituellen Führer. Mit Archivmaterial und Interviews zu Person und Mythos erzählt der Film das spannende Leben und Wirken Mohandas Karamchand Gandhis nach.

Ab 22.00 Uhr geht es weiter mit „Die letzten Tage einer Legende – Indira Gandhi“. Der Film erzählt von der indischen Premierministerin, die 1984 auf dem Weg zu einem BBC-Interview im Vorgarten ihres Bungalows von ihren Sikh-Leibwächtern erschossen wurde. Zum Abschluss des Programmschwerpunkts zeigt ORF III die Doku „Blutige Linien – Die Grenzziehung von Sykes-Picot im Nahen Osten“ (22.55 Uhr).

Sonntag, 21. August

Im Hauptabend erwartet die Zuseher/innen ab 20.15 Uhr ein „Spanischer Abend mit Yuja Wang & Lorenzo Viotti“. 2021 wurde der Odeonsplatz in München zur außergewöhnlichen Kulisse für ein stimmungsvolles Konzert der preisgekrönten chinesischen Starpianistin Yuja Wang mit den Münchner Philharmonikern unter der musikalischen Leitung des jungen, international gefeierten Dirigenten-Shootingstars Lorenzo Viotti. Mit herausragender Technik, künstlerischer Ausdrucksstärke und musikalischen Glanzstücken von Rachmaninow über Ravel bis hin zu Jacques Offenbach und Josef Strauß verzauberten die Musiker/innen das Publikum.

„Riccardo Muti und die Wiener Philharmoniker“ (21.45 Uhr) – eine musikalische Verbindung, die seit mehr als 50 Jahren besteht und Sternstunden garantiert. In der „Erlebnis Bühne“-Neuproduktion, aufgezeichnet im Goldenen Saal des Musikvereins Wien, dirigiert Maestro Muti Claude Debussys „Trois Nocturnes“ und Hector Berlioz’ „Symphonie fantastique“. Ein Programm zwischen sphärischen Klängen des musikalischen Impressionismus und fantastischen Klangwelten des Begründers der Programmmusik.

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