Die SAMSTAG-PRESSE – 25. JULI 2020

Die SAMSTAG-PRESSE – 25. JULI 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SAMSTAG-PRESSE – 25. JULI 2020

Neapel: Das „AIDA“-Team beim Mittagessen. Foto: Instagram (c)

Bayreuth
Mit der Harley auf den Hügel: So rockt Wagner-Tenor Bayreuth
Die Bayreuther Festspiele fallen zwar aus, aber er singt trotzdem: Klaus Florian Vogt ist open air und im Live-Stream zu erleben. Der begeisterte Hobby-Pilot, Motorrad-Fan und Camper fragt sich, wann im Theater je wieder Normalität herrschen soll.
BR-Klassik.de

Andreas Schager: „Bayreuths Stillstand tut mir in der Seele weh“
https://www.abendblatt.de/podcast/erstklassisch/article229582542/Andreas

Bayreuther Festspiele: Pietari Inkinen und der dritte „Siegfried“-Aufzug
Pietari Inkinen hätte dieses Jahr bei den Bayreuther Festspielen die Neuinszenierung von Wagners „Ring“ dirigieren sollen. Eine CD gibt einen Vorgeschmack
Münchner Abendzeitung

Bayreuth in Bad Kreuznach
Siegfried singt am Pool
Weil die Bayreuther Festspiele in diesem Jahr coronabedingt ausfallen müssen, organisiert der „Ring“-Tenor Stefan Vinke ein Wagner-Festival daheim zwischen Pool und Hühnerstall. Namhafte Kollegen machen mit. Ein Bayreuth-Dauergast kommt wohl nicht.
Die Welt.de

Deutschland
Sind die Künste doch nicht so systemrelevant?
Deutschland hat das wahrscheinlich reichhaltigste Kulturförderungssystem weltweit. Das zeigt sich auch in der Corona-Krise. Aber was wird mit dem Geldregen begossen? Und wie relevant ist die Avantgarde heute? Unser Autor hat da seine Zweifel.
Die Welt.de

Lieses Klassikwelt 45: Journalismus
Anfang Juli erschien ein Buch unter dem Titel „Wie ich meine Zeitung verlor“, geschrieben von dem preisgekrönten Reporter und Romancier Birk Meinhardt. Es gibt mir Anlass, über meinen Beruf nachzudenken, da ich mir ähnliche Fragen stelle wie der Autor: Was läuft falsch im Journalismus? Wie kann es sein, dass Medien, die doch beanspruchen, Mittler der Wirklichkeit zu sein, oftmals wesentliche Details ausblenden, verschweigen oder leugnen und damit „selber einen gehörigen Beitrag leisten zur Radikalisierung, die sich vor unseren Augen vollzieht“? Warum begreifen sie nicht, „dass sie ohne Unterlass mit erzeugen, was sie so dröhnend verdammen?“ Meinhardt hatte sich von der Süddeutschen Zeitung getrennt, nachdem das Blatt zwei seiner Geschichten zensierte.
Wenn ich an meine Anfänge zurückdenke, stelle ich fest, dass das journalistische Selbstverständnis, unter dem ich einmal angetreten bin, längst nicht mehr von allen Beteiligten dieser Branche geteilt wird. Und auch ich wurde schon zensiert.
Kirsten Liese berichtet jeden Freitag aus ihrer Klassikwelt
https://klassik-begeistert.de/lieses-klassikwelt-45-journalismus/

Salzburg
Festspiele, Bundesverfassung werden beide 100
Freitag sind die Salzburger Festspiele bei einer Veranstaltung inoffiziell eingeläutet worden. In der Großen Aula ging es zum 100-Jahr-Jubiläum des Festivals bei einem Festakt um Österreichs Verfassung, die heuer auch 100 wird. Es war der Neubeginn nach dem Ersten Weltkrieg.
https://salzburg.orf.at/stories/3059355/

100 Jahre Salzburger Festspiele
Eine Stadt, die sich vor allem als Bühne versteht
Sueddeutsche Zeitung

Salzburg
Dirigentin Joana Mallwitz: „Salzburg ist das Glückspaket“
„Wir feiern es, dass wieder gespielt wird“, sagt Joana Mallwitz. In Salzburg debütiert die gerade heftig gehypte Dirigentin mit Mozarts „Così“.
Münchner Merkur

Bregenz
2021: „Rigoletto“-Zusatzvorstellungen bei Bregenzer Festspielen
https://www.vol.at/rigoletto-zusatzvorstellungen-bei-bregenzer

Linz/ Jennersdorf
Dietmar Kerschbaum: „Kultur ist unsere Identität“
Dietmar Kerschbaum polarisiert. Der jOPERA-Intendant und Brucknerhaus-Chef über die Kunst- und Kulturszene in der Coronakrise, die AUA-Rettung und Lukas Resetarits.
BVZ-Burgenland.at

Opernfestspiele Heidenheim: „Klangwolke OH!“ im Livestream
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/klangwolke

München
Preview auf Krisen-Geschwurbel – Schorsch Kamerun mit einer zerfahrenen Konzert-Installation in München
Neue Musikzeitung/nmz.de

Unübersehbar #13 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 24.7. bis zum 30.7.2020
Neue Musikzeitung/nmz.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
Grace, gravitas, galumphing – when dance marries magical music Inspired by Bach, Mussorgsky and Ravel, works from Opera Ballet Vlaanderen’s archive reveal deep classical instincts
The Guardian

Paris
Kitchen sink Carmen: Cristian Măcelaru rounds off the ONF season in style
bachtrack

Madrid
Reality as a staging concept: La Traviata at Teatro Real, Madrid
https://bachtrack.com/critica-la-traviata-teatro-real-lisette-oropesa-julio-2020

Longborough
Longborough Festival Opera Announces 2021 Programme
https://www.broadwayworld.com/bwwopera/article/Longborough

Washington
Washington National Opera Announces Revised 2020-21 Season
https://operawire.com/washington-national-opera-announces-revised

CD/DVD
Barenboim and Elgar: A Musical Love Story Continues
A fifth album in Daniel Barenboim’s Elgar cycle with the Staatskapelle Berlin comes out on Friday.
https://www.nytimes.com/2020/07/24/arts/music/barenboim-elgar.html

Classical CD Reviews: Philip Glass’ “Music in 8 Parts,” Thomas Adès’ “In Seven Days,” and Anna Clyne’s “Dance”
https://artsfuse.org/207832/classical-cd-reviews-philip-glass-music-in-8-parts

Feuilleton
Documentary Musicology — Working with Manuscripts
https://www.classical-scene.com/2020/07/07/documentary-musicology/

Working with Manuscripts, Part 2
https://www.classical-scene.com/2020/07/15/manuscripts-2/

Ballett/ Tanz

Choreographers against the pandemic, no.4: Hofesh Shechter
bachtrack

Sprechtheater

Salzburg
Jedermann ausverkauft, „Restrisiko wird bleiben“
Stand Donnerstag sind von 76.000 Tickets noch 10.000 auf dem Markt. Teil des Corona-Präventionskonzept ist, dass der Wiener Staatsopernchor im Off singen wird.
Kurier

Jedermann lebt, er darf nicht sterben!
Zum 100. Jubiläum des Festivals ist im Salzburg-Museum eine vielschichtige, opulente Landesausstellung zu sehen: „Großes Welttheater“.
https://www.diepresse.com/5843611/jedermann-lebt-er-darf-nicht-sterben

Ausstellung

Lederhose statt Gage: 100 Jahre Festspiele im Salzburg Museum
Die Landesausstellung im Salzburg Museum befasst sich mit der 100-jährigen Geschichte der Festspiele
Der Standard

100 Jahre Salzburger Festspiele: Die Kulissen – und ihre Rückseiten
Das Salzburg Museum blickt mit der Schau „Großes Welttheater“ multiperspektivisch, überbordend und höchst unterhaltsam zurück
Kurier

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Unter’m Strich

Wiener Polizei zeigt keine Corona-Verstösse mehr an
Bis auf Weiteres stellt die Wiener Polizei keine Anzeigen und auch keine Organmandate mehr für Corona-Sünder aus. Das geht aus einer internen E-Mail hervor.
Vienna.at

Wo viel Komet ist, ist auch viel Licht
Dass wir an die Beobachtungen von Kometen irgendwelche positiven oder negativen Erwartungen knüpfen, darüber sind wir hinaus. Ist etwa ernsthaft anzunehmen, dass in Zeiten der Ein-komma-irgendwas-Kind-Familie ausgerechnet Gottvater nochmal für Nachwuchs sorgt? Und sollten die Weisen aus dem Morgenland bei Trump, Johnson oder Erdogan vorsprechen?
Drehpunktkultur

Österreich/ Fußball
Jetzt fix: Mattersburg nimmt den Kampf ums Überleben an
https://www.krone.at/2198454

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 25. JULI 2020)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 25. JULI 2020)

Quelle: onlinemerker.com

BAYREUTHER FESTSTSPIELE: HEUTE ERÖFFNUNG NACH „CORONA-ART“

Festspiele - Bayreuth.de

Konzert 25. Juli- Wagner 2020
Trotz der coronabedingt schwierigen Umstände werden die Stadt Bayreuth und die Bayreuther Festspiele am traditionellen Eröffnungstag der Festspiele, Samstag, 25. Juli 2020, um 16.00 Uhr ein Konzert im Haus Wahnfried veranstalten. Unter Leitung von Christian Thielemann führen die Solisten Camilla Nylund, Sopran, und Klaus Florian Vogt, Tenor, sowie Jobst Schneiderat am Wahnfried-Flügel Richard Wagners Ausschnitte aus „Die Meistersinger von Nürnberg“, das „Siegfried-Idyll“ und die „Wesendonck-Lieder“ auf. Das Konzert wird live vom Bayerischen Rundfunk auf BR Klassik (www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-2207268.html) und zudem vor Ort auf Videowänden als Public Viewing für bis zu 400 Personen nach außen übertragen. Das Café Wahnfried sorgt für Erfrischungen.

Kooperation mit BR-Klassik / 3 Sat
Für alle Wagner-Fans inszenieren die Bayreuther Festspiele gemeinsam mit BR-KLASSIK und 3sat ab dem 25. Juli – dem ursprünglichen Eröffnungstag der Bayreuther Festspiele – die Werke Wagners als Gesamtkunstwerk. Mit Corona-verträglichen Live-Veranstaltungen, exklusiven Archivschätzen und Sondersendungen wird das älteste Musikfestival Deutschlands in diesem Kultursommer adäquat gefeiert.

Ein Highlight des Programms: drei historisch maßstabsetzende Inszenierungen des „Ring des Nibelungen“ auf unterschiedlichen Ausspielwegen. Es sind die Ring-Inszenierungen von Frank Castorf (Premiere 2013), Harry Kupfer (Premiere 1988) und Patrice Chéreau (Premiere 1976).

BR-KLASSIK wartet im Hörfunk vom 25. bis 28. Juli täglich um 18.05 Uhr exklusiv mit der bisher unveröffentlichten Aufnahme der hochgelobten und intensiv diskutierten Ringproduktion von Frank Castorf und Kirill Petrenko am Pult (Aufnahme von 2015) auf, die auch Teil des diesjährigen ARD Radiofestivals (ab 18. Juli) sein wird.

ARD-alpha und das Streaming-Angebot „BR-KLASSIK Concert“ präsentieren gemeinsam mit den Bayreuther Festspielen den Jahrhundertring von Patrice Chéreau und Pierre Boulez. Erstmals ist diese Inszenierung am 7. August ab 20.15 Uhr in der großen „Ring-Nacht“ wieder im Free-TV zu erleben.

Die Bayreuther Festspiele in 3sat
3sat feiert die Bayreuther Festspiele mit dem „Ring des Nibelungen“ in der Inszenierung von Harry Kupfer. Am Pult steht Daniel Barenboim, der die Bayreuther Festspiele 18 Jahre lang maßgeblich geprägt hatte. Mit dem „Rheingold“, dem Vorabend der Ring-Tetralogie, und anschließend einer Dokumentation über den Sänger Günther Groissböck steht der Fernsehabend am 25. Juli ab 20.15 Uhr ganz im Zeichen Wotans. Die weiteren Teile dieses Rings von Harry Kupfer werden in der Mediathek von 3sat, auf br-klassik.de und im Webauftritt der Bayreuther Festspiele zu sehen sein.

Trotz Corona-bedingten, schwierigen Umständen werden die Stadt Bayreuth und die Bayreuther Festspiele am 25. Juli ganz im Zeichen der Festspieleröffnung ein Konzert veranstalten. Musikdirektor Christian Thielemann und Mitglieder des Festspielorchesters werden mit den Bayreuther Sängerstars Camilla Nylund und Klaus Florian Vogt Werke von Wagner aufführen. BR-KLASSIK überträgt das Konzert ab 16 Uhr live im Radio. Einblicke ins Festspielhaus gibt in diesem Sommer die Videoarbeit „The Loop of the Nibelung“ von Simon Steen-Andersen. Der vielfach ausgezeichnete dänische Komponist und Performance-Künstler geht mit Sängern und Musikern des Festspielorchesters auf audiovisuelle Erkundung des mythischen Bayreuther Festspielhauses und des Werks von Wagner. Die Video-Arbeit ist ab dem 28. Juli im Streaming-Angebot BR-KLASSIK Concert und auf der Website der Festspiele zu erleben.
In „Hier gilt’s der Kunst“ widmen sich u. a. Daniel Barenboim, Barrie Kosky, András Schiff, Martina Gedeck und Thea Dorn in einer Gesprächsreihe aus dem Pierre Boulez-Saal in Berlin dem Thema „Wagner, Musik und Politik“. Die Gespräche der Reihe „Diskurs Bayreuth“ werden ab dem 7. August auf BR-KLASSIK Concert veröffentlicht.

Archivperlen und Video-Extras
BR-KLASSIK wird außerdem zwei besondere Archivschätze im Radio senden: André Cluytens „Lohengrin“ aus dem Jahr 1958 am 29.7. um 18.05 Uhr sowie „Tristan und Isolde“ unter der Leitung von Herbert von Karajan aus dem Jahr 1952 am 30.7. um 18.05 Uhr. Der Interpretationsvergleich bietet Hörerinnen und Hörern am 31. Juli um 18.05 Uhr einen spannenden und kompakten Einblick in eine Auswahl an Interpretationen zum „Fliegenden Holländer“.

Auf den Webseiten von BR-KLASSIK und den Bayreuther Festspielen laden spannende Video-Formate wie der „Operncrashkurs Wagner“, die „klassik shorts“, die „Ring-Steckbriefe“ und das „Wagner-ABC“ dazu ein, mehr über die Kraft von Wagners Musik zu erfahren und in die mythischen Welten des „Rings“ einzutauchen.

Weitere Informationen zu den Programmhighlights auf bayreuther-festspiele.de, br-klassik.de/bayreuther-festspiele und 3sat.de/kultur/festspielsommer/bayreuther-festspiele-2020

Kooperation mit der Deutschen Grammophon
Die vier Werke, die für die Bayreuther Festspiele 2020 geplant waren – Die Meistersinger von Nürnberg, Tannhäuser, Lohengrin und Der Ring des Nibelungen –, werden online in jüngsten oder legendären Produktionen aus dem Archiv der Festspiele übertragen. Jedes Werk wird gemäß des ursprünglichen Spielplans des diesjährigen Wagner-Sommers gezeigt und ist danach weitere 48 Stunden zugänglich.

Kartenbesitzer von DG Stage können an den eigentlich freien Tagen des Bayreuther Festspielkalenders 2020 außerdem erfolgreiche Inszenierungen von Tristan und Isolde und Parsifal sehen. Als Ersatz für die Neuproduktion des Rings zeigt DG Stage Frank Castorfs viel diskutierte Inszenierung des Zyklus von 2013 (in einer Aufzeichnung von 2016 unter Leitung von Marek Janowski) sowie Patrice Chéreaus gefeierten Jahrhundert-Ring, die wegweisende Produktion aus dem Jahr 1976 mit Pierre Boulez am Pult (in einer Aufzeichnung von 1980).

Die Bayreuther Festspiele auf DG Stage beginnen am Sonnabend, dem 25. Juli, mit Barrie Koskys Inszenierung von Die Meistersinger von Nürnberg.
Die Saison wird am Sonntag, dem 26. Juli, fortgesetzt mit Tobias Kratzers provokativer und spannender Inszenierung von Tannhäuser aus dem Jahr 2019.
Am Sonntag, dem 2. August, folgt Lohengrin in Yuval Sharons Inszenierung von 2018, der ersten eines amerikanischen Regisseurs seit Gründung der Festspiele 1876.

Deutsche Grammophon und die Bayreuther Festspiele haben gleich zwei Ring-Zyklen ausgewählt (8., 9., 12. & 13. August und 24., 25., 27. & 29. August): Zum einen Frank Castorfs Inszenierung. Zum anderen – unter dem Dirigat von Pierre Boulez – die legendäre Ring-Produktion von Patrice Chéreau, die 1976 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der ersten Gesamtaufführung des Zyklus und der Bayreuther Festspiele auf die Bühne kam.

Katharina Wagners Inszenierung von Tristan und Isolde aus dem Jahr 2015 und Uwe Eric Laufenbergs Parsifal von den Festspielen 2016, erscheinen auf DG Stage am Dienstag, dem 4. bzw. Freitag, dem 28. August. Christian Thielemann dirigiert Tristan und Isolde, der vielseitige deutsche Dirigent Hartmut Haenchen gibt mit Parsifal sein spätes Bayreuth-Debüt.

Tickets für die Aufführungen von DG Stage Bayreuth kosten 4,90 € und lassen sich in sicheren Transaktionen online per Kreditkarte und durch die üblichen Zahlungsdienste erwerben. Festspielbesucher erhalten Zugang zu einmaligen Veranstaltungen in modernster Audio- und Videoqualität.

BAYREUTHER FESTSPIELE 2020

25. Juli Die Meistersinger von Nürnberg (Kosky/Jordan)
26. Juli Tannhäuser (Kratzer/Gergiev)
02. August Lohengrin (Sharon/Thielemann)
04. August Tristan und Isolde (K. Wagner/Thielemann)
08. August Der Ring des Nibelungen: Das Rheingold (Castorf/Janowski)
09. August Der Ring des Nibelungen: Die Walküre (Castorf/Janowski)
12. August Der Ring des Nibelungen: Siegfried (Castorf/Janowski)
13. August Der Ring des Nibelungen: Götterdämmerung (Castorf/Janowski)
15. August Lohengrin (Sharon/Thielemann)
19. August Die Meistersinger von Nürnberg (Kosky/Jordan)
20. August Tannhäuser (Kratzer/Gergiev)
24. August Der Ring des Nibelungen: Das Rheingold (Chéreau/Boulez)
25. August Der Ring des Nibelungen: Die Walküre (Chéreau /Boulez)
27. August Der Ring des Nibelungen: Siegfried (Chéreau /Boulez)
28. August Parsifal (Laufenberg/Haenchen)
29. August Der Ring des Nibelungen: Götterdämmerung (Chéreau/Boulez)

https://bayreuth.dg-stage.com
www.dg-premium.com
www.dg-stage.com

Mit der Harley auf den Hügel: So rockt Wagner-Tenor Bayreuth
Die Bayreuther Festspiele fallen zwar aus, aber er singt trotzdem: Klaus Florian Vogt ist open air und im Live-Stream zu erleben. Der begeisterte Hobby-Pilot, Motorrad-Fan und Camper fragt sich, wann im Theater je wieder Normalität herrschen soll.
http://www.br.de/nachrichten/kultur/mit-der-harley-auf-den-huegel-so-rockt-wagner-tenor-bayreuth,S5ZwTqB
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DIE SALZBURGER FESTSPIELE IM ORF

Schon am ersten Festspieltag, dem 1. August, überträgt ORF2 den „Jedermann“ live-zeitversetzt um 21.15 Uhr.

Beide Opern, „Elektra“ und „Cosi fan tutte“, werden aufgezeichnet und ausgestrahlt („Cosi“ am 7.8., „Elektra“ am 10.8., jeweils in ORF2).

Fritz Krammer hat sich den Kartenverkauf angesehen:

https://www.salzburgerfestspiele.at/karten/kalender?season=134

Hallo, Online-Merker-Leser: Ich habe jetzt die Festspielseite angesehen, wenig ausverkauft, wer will, kann um € 150 Euro- etwa am Nobeltermin 15.8.2020 Muti, 9. Beethoven dabei sein.

Auch Netrebko/ Eyvazov ab 105.- Euro

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Gentile
siamo lieti di annunciare che lunedì 27 luglio alle ore 11.45 si terrà la conferenza stampa di presentazione del nuovo programma del Teatro alla Scala per l’Autunno 2020. Interverranno Giuseppe Sala, Dominique Meyer, Riccardo Chailly, Frédéric Olivieri.
Vi invitiamo a seguire l’evento in diretta streaming sui nostri canali Facebook e YouTube.
A seguire, tutte le informazioni e i dettagli saranno disponibili sul nostro sito.

Vi aspettiamo!

We are happy to announce that Monday 27 July at 11.45am the new Autumn 2020 program of Teatro alla Scala will be released. The press conference can be followed in live streaming (only in Italian) and on demand on our Facebook and YouTube channels.
All the information and details will be published on our website right after the press conference.
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WAIDHOFEN/ YBBS: Der Vorverkauf für 13. August läuft hervorragend

Trotzdem: Bemühen Sie sich noch um Karten!


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HEUTE STREAM: POCKET OPERA mit Wagner-Singspiel:

Die Pocket Opera Company hat seit Ende März regelmäßig ältere Opernproduktionen als Komplettaufzeichnung auf YouTube gestreamt, um der Kulturödnis in Corona-Zeiten etwas entgegenzusetzen. Unsere online „POC Festspiele“ werden am heutigen Samstag mit einer einmaligen Rarität ihren Abschluss finden: Nicht zufällig zum eigentlich geplanten Start der abgesagten Bayreuther Festspiele werden wir das von uns 2013 komplettierte und welturaufgeführte Wagner-Singspiel-Fragment „Männerlist größer als Frauenlist oder Die glückliche Bärenfamilie“ (1837/38) am 25. Juli um 20:15 Uhr auf YouTube unter folgendem Link streamen: https://www.youtube.com/watch?v=YEqIe62Bi3s. Einen Begleitartikel zur Produktion finden Sie auf unserer Homepage www.pocket-opera.de.

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Klang Burg Gars:
Noch zwei außergewöhnliche Abende im Juli!
Seit 3 Wochen läuft das „Klang Burg Gars“ – Sommerprogramm 2020, und das mit großem Erfolg! Zwei kulturelle Leckerbissen warten im Juli noch. Doch keine Sorge, dann ist erst Halbzeit für das einzigartige musikalisch-literarische Programmangebot von Dr. Johannes Wildner, dem Intendanten der Oper Burg Gars.

Hochkarätig geht es am 31. Juli unter dem Motto „Alle Menschen werden Brüder“ weiter, wenn das „WESPA“, das Westpannonische Streichquartett aus Ungarn gemeinsam mit Intendant Johannes Wildner Beethovens Streichquintett C-Dur, op.29 interpretiert. Als „Stargast“ aus Berlin besucht der südafrikanische Tenor Siyabonga Maqungo die Burg Gars und gibt Musik von Mozart über Beethoven bis hin zu Folklore aus seiner Heimat zum Besten.

Noch nicht dagewesen:
„StAge“ – Performance am 7. August

Musik und Tanz, Elektronik und Performance, bildende Kunst und neue Medien vereinen sich hier zu einem neuen und außergewöhnlichen Ganzen. Der persische Perkussionist und Multimediakünstler Kevan Teherani, die österreichische Jazzsängerin und Flötistin Sophie Schollum und die Tänzerin Carmen Pratzner präsentieren einen einzigartigen Abend mit zeitgenössischem Tanz, in dem die Schönheit des Alterns und die oft unbedachten Chancen der Vergänglichkeit thematisiert werden. Eine inspirierende Reise in das Spannungsfeld zwischen festen Strukturen und freier Improvisation!

Die Burg Gars – Eine Spielstätte für jedes Wetter!
Grundsätzlich finden die Konzerte auf der Opernbühne und unter freiem Himmel statt. Falls die Witterung dies nicht zulässt, wird im charmanten Festsaal gespielt. In diesem steht jedoch nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung. Durch den Erwerb einer Karte mit Schlechtwetteroption (insgesamt € 24,-) sichern Sie sich auch im Festsaal Ihren Platz. In jedem Fall werden natürlich alle Präventionsmaßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit eingehalten! Alle Informationen zu Ihrem Besuch finden Sie auf unserer neuen Website.
Tipp: Ab 18 Uhr, in den Pausen sowie nach den Vorstellungen ist in der Babenbergerburg für ein exquisites kulinarisches Angebot gesorgt. Genießen Sie ein kulturelles Gesamterlebnis auf der Burg Gars!
Alle Informationen zu den neuen „Carmen“-Spielterminen 2021 finden Sie unter: https://operburggars.at/verschiebung-carmen-2020/

Karten sichern
Können Sie direkt über unsere Website
https://operburggars.reservix.at/events
sowie telefonisch unter +43 (0)2985/33000
oder per Email unter

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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Neapel: Das „AIDA“-Team beim Mittagessen


ZU INSTAGRAM

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KS. BERND WEIKL: Singen und Aerosole

Liebe Online-Merker,

das ist Wissenschaft !!! Und soll helfen, dass die Opernhäuser wieder spielen dürfen. Herzliche Grüße aus Deutschland sendet Euer Bernd

ZUM VIDEO (7 Minuten)

Bernd Weikl feiert am kommenden Mittwoch (29.7.) seinen 78. Geburtstag. Wir gratulieren!

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Interview mit Mathis HUBER, Intendant des Festivals „STYRIARTE“

„Wir werden spielen. Plan B, C, oder D, was immer kommt, wird die Kunst nicht in die Knie zwingen.“

22.7. 2020 – Karl Masek


Der Intendant, auch des Grazer Osterfestivals PSALM, mit dem „Corona“-Osterlämmchen“ (C: privat)

Am 15.5. 2020, noch mitten im Pandemie-Lockdown, sagten Sie bei einer Pressekonferenz zwei Sätze, die viel über Ihre Persönlichkeit verrieten: Ein couragierter Kulturoptimist, ausgestattet mit sprühenden Ideen, hohem Potenzial an Eigeninitiative, planerischer Kreativität, Improvisationsgabe, Kampfgeist und wohl auch einer Portion an „Steirischer Dickschädeligkeit“, wie das der steirische Landeshauptmann bei der Eröffnungsrede sehr pointiert festgestellt hat. „Wir schreien nicht, wir arbeiten!“ und: „Die Styriarte 2020 findet ab 1.7. FIX statt!“, sagten sie mit großer Überzeugungskraft. Was machte Sie so sicher?

Sicher war da gar nichts. Wir alle standen einem Virus gegenüber, das niemand berechnen konnte, aber es war klar, dass es eine Zukunft geben würde, und der nächste Termin, an dem in Österreich Zukunft des Konzertbetriebes denkbar war, war der 1. Juli. Bis dahin waren unsere Tempel regierungsseitig geschlossen. Warum also hätte ich nicht annehmen sollen, dass wir unser Festival da starten werden? Die gravierendere Frage war ja: Wir sperren auf, aber werden die Besucherinnen kommen, oder werden sie sich um ihre Gesundheit Sorgen machen und einmal abwarten? Unser Publikum ist ja nicht 20, im Schnitt eher 60 Jahre alt.

Sie sind auch Biobauer, wie ich gelesen habe, bewirtschaften einen kleinen Bauernhof mit Hühnern und Schafen, haben einen großen Garten dabei. Das Grazer Osterfestival PSALM musste abgesagt werden. Aber schon hier hatten Sie mit einer originellen  Improvisation „geantwortet“. „Psalm im 7-Minuten-Takt“. Mit einem Kamerun-Lämmchen, kurz entschlossen auf  „Corona“ getauft, als Film-Star für den PSALM-Blog. Für jeden Tag der Karwoche ein kurzes Video mit den geplanten Mitwirkenden.   „Erdet“ diese naturverbundene Tätigkeit auch zusätzlich für Ihre Intendantenarbeit? Gibt es da nicht für den Biobauern  auch immer wieder Unabwägbarkeiten, Herausforderungen „bis knapp an den Abgrund“, wenn ich an die häufigen Wetterkapriolen gerade auch in der Steiermark denke? Ich vermute, auch hier kann Sie nicht so bald etwas erschrecken?

Ja doch. Das Thema von PSALM 2020 lautete „for future“ und das war als Hommage an Greta Thunberg und ihr Weltrettungsprojekt gedacht. Was da klimatisch noch auf uns zukommt, auch auf uns Bauern, das wird uns bestimmt erschrecken. Da war Corona ein Spaziergang dagegen. Wir werden das „for future“-PSALM-Festival daher zu Ostern 2021 nachholen, das ist das wichtigste Thema unserer Zeit.


Die Titelseite des adaptierten Festspielprogramms  styriarte 2020 RELOADED ( C: styriarte/Claudia Tschida)

Ein paar Zahlen zur styriarte 2019: 55 Vorstellungen, 32 Projekte, 30 000 BesucherInnen. Wie fällt das Resümee jetzt, gegen Ende des Festivals „Geschenke der Nacht RELOADED“, aus? Wie viele Projekte wurden es trotz Corona? Fast alle der neu geplanten Programme wurden ja 3x angeboten, um z.B. in der Helmut-List-Halle jeweils 750 ZuschauerInnen die Gelegenheit zu geben, die veränderten und adaptierten Programme sehen und hören zu können. Ist man wenigstens „mit einem blauen Auge“ davongekommen?

Wir haben in unserer Corona-Version 23 Projekte in 77 Vorstellungen von einer Stunde Dauer gespielt. Wir haben mehr als 16.000 Besucherinnen erreicht, also etwa halb so viel wie in einem normalen Festspielsommer. Wir haben 12 unserer Projekte im Internet als Stream ausgestrahlt, das kann man immer noch nachsehen, für unsere Gäste, die sich nicht in Menschenmengen begeben wollten. Wir haben unglaubliche Rückmeldungen von unserem Publikum, aber auch von unseren Künstlern, für die die styriarte 2020 nicht weniger anstrengend war als für uns Veranstalter. Also rundum Glück, und es ist auch in der Kassa glatt ausgegangen.

Bemerkenswert war, dass bei einer Styriarte-Eröffnung erstmals ein Bundespräsident anwesend war. Bund und Land waren mit ihren höchsten Repräsentanten vertreten. Gibt es finanzielle Unterstützungen, wird Ihnen vom Bund, von der Steiermark, konkret und nachhaltig geholfen? Sind diesbezüglich Gelder auch bereits angekommen?


Mathis Huber empfängt im Foyer der Helmut List Halle Bundespräsident Alexander van der Bellen und dessen Frau, Doris Schmidauer (C: Nikola Milatovic)

Die styriarte wird in einem Normalbudget zu 50% von der öffentlichen Hand getragen, vor allem vom Land Steiermark und der Stadt Graz. Wir leben also in einer durchaus komfortablen Situation. Zusätzliche Hilfsgelder haben wir daher nicht beansprucht.

Sofort zurück zum Künstlerischen: Eine Königsidee war es, noch im Juni (!) einen Opernauftrag („Die Musen vom Parnass“) zu vergeben. Ein zehn-Minuten-Operchen für 6 Frauenstimmen sollte der Eröffnungsfeierlichkeit einen passenden, zur aktuellen Situation auch satirisch-heiteren Rahmen geben, zumal es die zu erwartenden Reden dramaturgisch mit einbezog.  Noch nie habe ich eine so heitere Festivaleröffnung, ganz ohne steife Förmlichkeiten und langweilige Sonntagsreden, erlebt! Besonders Bundespräsident Alexander van der Bellen glänzte durch Witz, Schlagfertigkeit und subtilen, philosophisch hintersinnigen Humor und wurde dementsprechend akklamiert!

Wie kamen Sie auf die junge österreichische Komponistin Flora Geißelbrecht? Und, erzählen Sie bitte: Wie war überhaupt der Ablauf in dieser rekordverdächtig kurzen Zeit?

Die Eröffnung der styriarte 2020 durch den österreichischen Bundespräsidenten haben wir als große Ehre empfunden, und es lag nahe, daraus etwas Größeres zu machen. Sofort nach seiner Zusage haben wir daher ein Spektakel erfunden, in das wir die Reden und die an dem Abend schon vorhandene Musik einbauen konnten. Ich habe bewusst angesichts der vielen Männer auf der Bühne nach einer Komponistin gesucht, nach einer frechen, tollen, die schnell ist. Also nach Flora Geißelbrecht, die hatte auch in Graz studiert. Es gab dann innerhalb eines Tages das Libretto von Thomas Höft, innerhalb von vier weiteren Tagen die Musik darauf, und dann ging es schon ans Einstudieren. Man kann das Ergebnis immer noch auf unserer Website nachsehen.

Kommen wir unbedingt auch zu Ihrem „Runden Jubiläum“: Seit 1990 sind Sie nun Intendant der „styriarte“. Gratulation zur höchst erfolgreichen Langzeit-Intendanz! 30 Festivaljahre bedeutete auch ein Vierteljahrhundert Zusammenarbeit mit einer musikalischen Instanz, einer Ikone geradezu: Nikolaus Harnoncourt. War er auch so ein „Steirischer Dickschädel“? Wie war die Zusammenarbeit mit einer so starken, charismatischen Persönlichkeit? Gab es da besondere Highlights? War man mit ihm, wie es eine seiner Lieblingsmetaphern ausdrückt, „…am Rande des Abgrunds, dort wo Schönheit entsteht?“

Harnoncourt war einzigartig, kommt nicht wieder, und es gab von meiner Seite nie ein Problem mit ihm. Seine Autorität kam ja aus Überlegenheit im Wissen und im Können, im Verständnis von Kunst und in der Fleischwerdung des Geistes. Da konnte man nur immer niederknien.

Johann Joseph Fux: Hier schlummern noch jede Menge an Schätzen in den Archiven, zumal es sich bei seinen Opern um Auftragswerke des Wiener Kaiserhofs handelte. Diese wurden zu besonderen Festlichkeiten, wie Geburtstagen des Kaisers/der Kaiserin, aufgeführt – und dann nie mehr. Heuer war das 3. „Fux-Jahr“, begeistert akklamiert. Was kommt nächstes Jahr? Auf welche „Erstaufführung“ außerhalb des Kaiserhofs kann man sich freuen? Gibt es schon einen Übertitel für das Programm 2021? Was wollen/können Sie uns da schon verraten

Die nächste Oper von Fux, die wir machen, heißt „Psiche“, eine wilde Geschichte um Lust und Sex. Überraschend an einem sehr katholischen Kaiserhof. Ein Auftrag von Karl VI., und mehr will ich einmal nicht verraten.

Sie haben in den letzten Jahren sehr erfindungsreich szenische wie konzertante Projekte auch außerhalb der üblichen Säle eines bürgerlichen Konzert- und Opernbetriebs in der Tradition des 19. Jahrhunderts angeboten. Ich erinnere an „Stationen-Konzerte“ mit vokalen und instrumentalen Beiträgen vom Barock bis zu steirischer Volksmusik, quer durch Graz, oder die Einbeziehung von Locations, quer durch die Steiermark. An das Pferde-Ballett vor ein paar Jahren! Wie sind diese Projekte (auch mit „Wanderungen durch Wald & Wiesen“) angekommen? Wurden und werden damit neue Publikumsschichten erreicht, sprechen Sie damit gezielt ein junges Publikum an?

Das wäre schön. Ein wenig funktioniert es auch. Aber es geht einfach darum, dass wir einen reichen und reichsten Schatz an Kunsterbe haben, der nicht ins bürgerliche Konzertformat gehört. Der braucht andere Präsentationsformen, an denen wir experimentieren.

Eine Erfolgsgeschichte ist auch das styriarte Festspiel-Orchester. Aus welchen Klangkörpern kommen da die MusikerInnen? Dirigenten wie Alfredo Bernardini, Michael Hofstetter und Andrés Orozco-Estrada, sind sie „Künstler-in-Residence“? Wird Orozco-Estrada weiterhin für Graz Zeit haben, jetzt, wo er ab Herbst 2020 Chefdirigent der Wiener Symphoniker wird? Und: Wollen Sie (weiterhin) Dirigentinnen am Pult forcieren?

Das Orchester ist fast immer historisch organisiert, spielt auf Darmsaiten, oft auf historischen Blasinstrumenten. Unser Festival hat doch viel Harnoncourt in seiner DNA. Und die Quellen unserer Musikerinnen sind unser eigenes Orchester recreation, dazu dann aber Leute aus dem Concentus Musicus, aus dem Chamber Orchester of Europe und aus einigen anderen europäischen Klangkörpern. Orozco-Estrada ist nächstes Jahr wieder dabei. Dem gefällt das sehr. Hofstetter hoffentlich auch. Der ist ja sozusagen der Gründer der Band. Und Dirigentinnen gehören bei uns zur Normalität, das muss man nicht mehr als das Besondere verkaufen.

Gesetzt den Fall (obwohl wir daran gar nicht denken wollen!), Covid 19 beschäftigt alle 2021 noch immer mit voller Wucht, auch weil Impfstoffe vermutlich noch nicht zur Verfügung stehen werden. Ist eine zweite Durchführung eines Festivals unter solchen Bedingungen überhaupt denkmöglich? Gäbe es in Ihrem Kopf abermals einen „Plan B/C…“?

Wir werden spielen. Plan B, C, oder D, was immer kommt, wird die Kunst nicht in die Knie zwingen.

Vielen Dank für das Interview! Schon jetzt alle guten Wünsche für PSALM nächste Ostern und „STYRIARTE“ 2021!

 Karl Masek
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Der große Dirigent Zubin Mehta und das Israel Philharmonic Orchestra auf der digitalen Bühne des Megaro Mousikis Athen

Dr. Klaus Billand hat im Februar über dieses tolle Haus berichtet und bezeichnet es als das Athener Lincoln-Center

https://onlinemerker.com/athen-megaro-mousikis-tristan-und-isolde-2-akt-konzertant-staatsorchester-athen-stefanos-tsialis-petra-lang-stefan-vinke/

Gastsolist des des Abends war die international anerkannte griechische Koloratur-Sopranistin Christina Poulitsi


Christina Poulitsi, Zubin Mehta und das Orchester

Israel Philharmonic Orchestra

Zubin Mehta, mit internationalen Auszeichnungen ausgezeichnet, ist einer der gefragtesten Dirigenten im Opern- und Symphoniumrepertoire. Er leitete die bekanntesten Musikensembles, war 13 Jahre lang künstlerischer Leiter des New York Philharmonic, während er mit dem Israel Philharmonic, dessen Musikdirektor er fünfzig Jahre lang war, Tausende von Konzerten gab und Aufnahmen und Tourneen um die Welt machte. 2011 bekam er seinen eigenen Stern auf dem Hollywood Boulevard.

Christina Poulitsi ist eine der besten Darstellerinnen in der Welt der Königin der Nacht (Die Zauberflöte)) und spielt in den lyrischen Theatern Europas die berühmtesten Opernrollen für Koloratursoprane: Gilda (Rigoletto), Luci (Lucia di Lammermoor), Konstance (Die Entführung aus dem Serail). 2013 wurde sie von der Association of Greek Theatre and Music Critics als beste Nachwuchssängerin ausgezeichnet

https://christinapoulitsi.com

http://www.megarononline.gr/

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Die Internationale Hugo-Wolf-Akademie präsentiert: 12. Internationaler Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart
Dienstag, 29. September bis Sonntag, 4. Oktober 2020
Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

Vom 29. September bis 4. Oktober 2020 führt der 12. Internationale Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart einmal mehr junge Lied-Talente aus aller Welt in die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Die IHWA ist glücklich, dass diese für den internationalen Lied-Nachwuchs so essentielle Veranstaltung live und auf der Bühne stattfinden kann, selbst wenn die Corona-bedingten Vorschriften verminderte Platzkapazitäten und ein ausgefeiltes Hygiene-Management bedeuten. Versüßt wird die bittere Pille durch die nochmals ausgebauten digitalen Angebote per Live-Stream und in den sozialen Medien. Hier profitiert die IHWA von ihrer langjährigen Erfahrung in der konsequenten Online-Begleitung ihrer Konzerte.
Bis zur Anmeldefrist am 15. Juli 2020 ging die neue Rekordzahl von 100 Bewerbungen junger Lied-Duos aus 39 Nationen ein. Am stärksten vertreten sind Deutschland, Korea und Japan – wobei viele der Künstlerinnen und Künstler tatsächlich in Deutschland leben und entsprechend nicht mit Einreiseproblemen rechnen müssen.

Noch eine Information für unser Publikum: Die IHWA passt den Wettbewerb und die Aufführungssituation laufend den aktuell geltenden Corona-Verordnungen an. Den neuesten Stand finden Sie jeweils auf der Homepage.

Über den Internationalen Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart

Der Internationale Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart ist einer der ältesten und traditionsreichsten Wettbewerbe seiner Art im deutschsprachigen Raum. Zunächst in Wien ausgetragen, seit 1987 in Stuttgart, hat er sich in den vergangenen bald 30 Jahren ein außerordentliches internationales Renommee erworben. Zahlreiche ehemalige Preisträger/innen prägen das heutige Konzertleben. Das Besondere an diesem Wettbewerb und lange Jahre auch sein Alleinstellungsmerkmal: Hier werden Duos ausgezeichnet. Es zählt die künstlerische Gesamtleistung, das Zusammenspiel von Gesang und Klavier. Umso höher ist der Anreiz für die jungen Talente, sich mit dieser besonders schönen und besonders anspruchsvollen Kunstform auseinanderzusetzen und sie vor einem großen Publikum zu präsentieren.
Unterstützt wird der Wettbewerb vom Land Baden-Württemberg, der Stadt Stuttgart, der Eva Mayr-Stihl Stiftung, der Wüstenrot Stiftung sowie vom Literatursommer 2020 der Baden-Württemberg Stiftung.

Bewerber, Vorjury und Jury
Der Internationale Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart 2020 richtet sich an Sänger/innen und Pianist(inn)en aller Nationen, die nach dem 31. Dezember 1986 geboren wurden. Für den Wettbewerb 2020 haben sich 100 junge Lied-Duos angemeldet. Sie stammen aus Argentinien, Armenien, Australien, Belgien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, dem Iran, Irland, Israel, Italien, Japan, Lettland, Litauen, Mazedonien, Mexiko, Neuseeland, den Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Serbien, Spanien, Südkorea, Taiwan, der Tschechischen Republik, der Türkei, der Ukraine, Ungarn, den USA, Venezuela, Weißrussland.
Die Vorjury bilden Marcelo Amaral, Cornelius Hauptmann und Birgid Steinberger. Die Wettbewerbsjury besteht aus John Mark Ainsley (Großbritannien), Olaf Bär (Deutschland), Soile Isokoski (Finnland), Graham Johnson (Großbritannien), Wolfram Rieger (Deutschland), Birgid Steinberger (Österreich) sowie der Jury-Vorsitzenden Brigitte Fassbaender. Die Wettbewerbsleitung übernehmen Hans Georg Koch und Patrick Strub.

Preise
Es werden Preisegelder in Höhe von insgesamt € 35.000 vergeben, die geteilt werden dürfen.
1. Preis: € 15.000 / 2. Preis: € 10.000 / 3. Preis: € 7.000
Darüber hinaus steht der Jury ein Betrag von € 3.000 zur freien Vergabe für Sonder- und/oder Förderpreise bzw. für die Teilung von Preisen zur Verfügung.

Hölderlin-Schwerpunkt 2020

Die Lyrik Friedrich Hölderlins spielt im traditionellen ebenso wie im zeitgenössischen Liedrepertoire eine gewichtige Rolle. Im Hölderlin-Jahr 2020 möchte die IHWA hier eine Brücke schlagen und zu Ehren des Dichters einen besonderen inhaltlichen Akzent setzen: Für den 12. Internationalen Wettbewerb für Liedkunst gab die IHWA neue Hölderlin-Lieder in Auftrag, die Pflichtstücke des Wettbewerbs-Repertoires bilden sollen. Als Komponisten wurden Stefan Heucke und Hauke Berheide gewonnen, die sich im Bereich Lied international einen Namen gemacht haben. Darüber hinaus findet am 2. Oktober 2020 ein Round Table zum Thema „Hölderlin in der Musik“ statt, mit den beiden Komponisten sowie weiteren Experten.

Die Internationale Hugo-Wolf-Akademie für Gesang, Dichtung und Liedkunst (IHWA) ist weltweit eine der ältesten und traditionsreichsten Institutionen zur Förderung und Erhaltung einer einzigartigen Kunstform – des Kunstlieds. Ihre Anfänge reichen bis zu den Lebzeiten ihres Namenspatrons im ausgehenden 19. Jahrhundert zurück. An diese Tradition der Pflege des Wolf’schen Œuvres knüpft die IHWA bis heute an und ist stets auf der Suche nach zeitgemäßen Formen der Liedpräsentation. Der biennale Internationale Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart zählt zu den weltweit führenden Plattformen für das Lied – auch weil er es ausdrücklich als Duo- und nicht nur als sängerische Kunstform begreift. Seit 2008 gehört außerdem die Verleihung der Hugo-Wolf-Medaille zu den Höhepunkten in der Arbeit der IHWA. Bisherige Medaillenträger/innen sind: Dietrich Fischer-Dieskau (2008), Christa Ludwig (2010), Peter Schreier (2011), Brigitte Fassbaender (2013), Graham Johnson (2014), Elly Ameling (2015), Thomas Hampson & Wolfram Rieger (2017) und Gundula Janowitz (2019).

Weitere Informationen:
www.lied-wettbewerb.de
www.ihwa.de

Tickets
Direkt über die IHWA: Tel. 0711-72233699, , www.ihwa.de
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ORF III am Wochenende: „100 Jahre Salzburger Festspiele“ u. a. mit „zeit.geschichte“-Premiere und „Erlebnis Bühne“-Neuproduktion

Außerdem: „Evangelischer Gottesdienst aus der Pfarre Bad Goisern“ und neues „Berggespräch“ mit „Manuel Horeth in St. Anton am Arlberg“

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information widmet sich am Wochenende im Rahmen eines vierteiligen Schwerpunkts dem 100-Jahr-Jubiläum der Salzburger Festspiele. Am Samstag, dem 25. Juli 2020, befasst sich die „zeit.geschichte“ mit den Anfangsjahren der Festspiele und präsentiert hierzu u. a. die Neuproduktion „Die Künstler, die Antisemiten und die Festspiele – Die Salzburger Festspiele 1920–1938“. Außerdem zeigt ORF III tagsüber eine neue „Berggespräche“-Ausgabe mit Mentaltrainer Manuel Horeth. Am Sonntag, dem 26. Juli, überträgt ORF III um 10.00 Uhr erstmals einen evangelischen Gottesdienst aus der Pfarre Bad Goisern. Der „Erlebnis Bühne“-Abend steht wieder ganz im Zeichen der Salzburger Festspiele – u. a. mit der Neuproduktion „Das Beste vom Besten – Opernhighlights der Salzburger Festspiele“.

Samstag, 25. Juli

In einer neuen Ausgabe der „Berggespräche“ trifft Andreas Jäger den Moderator und Mentaltrainer „Manuel Horeth in St. Anton am Arlberg“ (16.30 Uhr). Manuel Horeth erzählt dabei von seinem Werdegang und davon, dass Mentaltraining nichts mit Tricks und Zauberei zu tun hat, sondern ein Handwerk ist, das jeder erlernen kann.

Im Hauptabend widmet sich die „zeit.geschichte“ in zwei Produktionen den schwierigen Anfangsjahren der Salzburger Festspiele. Zum Auftakt um 20.15 Uhr steht die Neuproduktion „Die Künstler, die Antisemiten und die Festspiele – Die Salzburger Festspiele 1920–1938“ von Hermann Peseckas auf dem Programm. Am 22. August 1920 begann um sechs Uhr abends mit der Aufführung des „Jedermann“ die Geschichte eines der bedeutendsten Kulturfestivals der Welt. Inszeniert vom damaligen Starregisseur Max Reinhardt, der gemeinsam mit Hugo von Hofmannsthal für die Gründung der Salzburger Festspiele verantwortlich war. Doch von Beginn an war das Festival begleitet von antisemitischen Angriffen auf die federführenden Künstler, zu extravagant war etwa der Lebensstil des Gründers Max Reinhardt. Und dass die jüdischen Künstler katholische Stoffe für ihre Theaterarbeit verwendeten, war alles andere als gern gesehen. Schrittweise wurde die Stimmung immer bedrohlicher, 1938 erfolgte dann die Machtübernahme durch die Nazis. Anschließend rückt die von Andreas Novak gestaltete Produktion „Festspiele im Mustergau“ (21.00 Uhr) die Rolle der Salzburger Festspiele zwischen Kulturinstitution und NS-Propagandainstrument in den Mittelpunkt. Danach zeigt die „zeit.geschichte“ mit „Österreich und der Kalte Krieg“ (21.50 Uhr) eine Folge von „Österreich II“. Der Samstagabend schließt mit „Leo Lukas – Best Of“ (23.20 Uhr) in „Kabarett im Turm“.

Sonntag, 26. Juli

„ORF III LIVE“ zeigt am Sonntag, dem 26. Juli, erstmals einen „Evangelischen Gottesdienst aus der Pfarre Bad Goisern“ (10.00 Uhr). Im Gottesdienst sollen die Sehnsüchte und Wünsche nach Erholung und Ruhe zur Sprache kommen. Pfarrer Günter Scheutz feiert die Liturgie mit der Gemeinde.

Im Hauptabend präsentiert „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ die Neuproduktion „Das Beste vom Besten – Opernhighlights der Salzburger Festspiele“ (20.15 Uhr). In Salzburg feiern und feierten die herausragendsten Sänger/innen, die erfolgreichsten Regisseurinnen und Regisseure sowie die bekanntesten Dirigentinnen und Dirigenten Erfolge. Auch so manche Weltkarriere hat im Großen Festspielhaus ihren Anfang genommen, allen voran jene von Anna Netrebko, die 2002 als Donna Anna in Mozarts „Don Giovanni“ über Nacht zum Star wurde. Barbara Rett präsentiert ihre ganz persönlichen Opern-Höhepunkte aus einem Jahrhundert Festspiel-Geschichte in Salzburg. Danach zeigt „Erlebnis Bühne“ die starbesetzte Produktion von Mozarts „Le nozze di Figaro“ (21.30 Uhr) von den Salzburger Festspielen 2006. Im Mozart-Jahr versammelte Nikolaus Harnoncourt Opernstars wie Anna Netrebko, Bo Skovhus, Ildebrando D’Arcangelo oder Christine Schäfer um sich.

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