Aufführung 27.02.26 Nabucco – Enkhbat, Vinogradov, Netrebko © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 8. MÄRZ 2026
Wien/Staatsoper/5. März
Anna Netrebko trotzt der Killerrolle
Singt sie oder singt sie nicht? Das war die alles beherrschende Frage im Vorfeld der Nabucco-Vorstellung an der Wiener Staatsoper. Dass man bis zuletzt zittern musste, lag daran, dass der wohl letzte echte Superstar der Opernwelt die vorherige Vorstellung absagen musste. Als einer der Lang-Brüder gegen 19:00 Uhr die Bühne betritt, ahnte man bereits Böses. Doch gleich die Entwarnung: „Anna Netrebko ist wieder gesundet“. Erleichterung und erster Applaus aus dem Publikum. Dass Anna Netrebko die unheimlich anspruchsvolle Partie der Abigaille beherrscht, stellte die russisch-österreichische Sopranistin bereits vor der Pause eindrucksvoll unter Beweis. Mit kraftvoller Attacke, enormer stimmlicher Präsenz und jenem unverwechselbaren, dunkel schimmernden Timbre gestaltet sie die Partie mit großer Autorität. Von Schwierigkeiten in der Höhe ist kaum etwas zu hören. Auch wenn die Energie und der Ausdruck nach der Pause etwas sinken, bleibt die stimmliche Souveränität jederzeit gewahrt.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de
Salzburg
Mozarteumorchester: Alles Salzburg
Vor dem Aufbruch zur Süd-Korea-Tournee präsentierte Chefdirigent González-Monjas mit dem Geiger Inmo Yang einen mehrfachen Preisträger: Der „kulinarische“ Abend im Großen Saal des Mozarteums stand mit Beethoven und dem Genius loci ganz im Zeichen der Wiener Klassik.
DrehpunktKultur.at
Linz
OÖ Stiftskonzerte rufen zur Wachsamkeit auf
In ihrer 53. Ausgabe rufen die OÖ Stiftskonzerte zur Wachsamkeit auf. Das Zitat „O Mensch! Gib Acht!“ aus Gustav Mahlers 3. Symphonie ist in diesem Jahr das wegweisende Motto. 22 Konzerte stehen an 30 Spielorten auf dem Programm. Die Eröffnung am 30. Mai bestreitet das Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Chefdirigent Markus Poschner
ooe.orf.at
München
Bayerische Staatsoper: Was das Publikum im neuen „Rigoletto“ erwartet
Das gab es noch nie: Ein hässlicher, deformierter Narr ist der Titelheld einer Oper. Als Giuseppe Verdis Oper „Rigoletto“ im Jahr 1851 uraufgeführt wird, ist das Publikum erstaunlich aufgeschlossen für die Tragödie, die sich am fiktiven Hof von Mantua abspielt. Die anstehende Premiere an der Bayerischen Staatsoper dirgiert Maurizio Benini und Regie führt Barbara Wysocka. BR Klassik überträgt die Neuproduktion am 7. März aus dem Nationaltheater in München.
BR-Klassik.de
Serena Sáenz über „Rigoletto“ im Nationaltheater: „Gilda ist die ehrlichste Figur der Oper (Bezahlartikel)
Eigentlich fand sie es langweilig, nur zu singen – dann wurde sie trotzdem Opernsängerin. Im AZ-Interview spricht die spanische Sopranistin Serena Sáenz über ihren Werdegang und die Neuinszenierung von Giuseppe Verdis Oper „Rigoletto“ im Nationaltheater.
MuenchnerAbendzeitung.de
Porträt des Tenors Bekhzod Davronov: Eine Karriere zwischen zwei Welten (Bezahlartikel)
Der usbekische Tenor Bekhzod Davronov singt in dieser Spielzeit zwei Hauptrollen an der Münchner Oper. Wie gestaltet sich ein Künstlerleben zwischen Europa und Moskau?SueddeutscheZeitung.de
Berlin/Komische Oper im Schillertheater
Professor Higgins hat die Rechnung ohne Eliza gemacht
Die Grammophone sind zurück! Leicht überproportioniert, mit Trichter, starker Kurbel und elegantem Tonarm, zieren sie als nostalgische Gerätschaften die ansonsten recht karge Bühne. Sie waren schon vor 10 Jahren der Hingucker. Da inszenierte Andreas Homoki, der Opernregisseur, My Fair Lady in der Behrenstraße. Das Stammhaus der Komischen Oper wird seit Sommer 2023 umfassend saniert. So stieg auch diese Produktion in den Umzugswagen, packte die Grammophone kurzerhand ein und zog ins Exil. Dem Stück mit seinem spielfreudigen Ensemble hat das nicht geschadet. Es begeistert in diesen Februar- und Märztagen das Publikum im Schillertheater, meist vor ausverkauftem Saal.
Von Ralf Krüger
Klassik-begeistert.de
Stuttgart
Oper Stuttgart: Forum Ludwigsburg als Interimsspielstätte?
Die Stuttgarter Oper muss saniert werden. Als Ersatzspielstätte ist ein neues Gebäude nahe der Wagenhallen geplant. Doch nun hat Ludwigsburg einen Vorschlag gemacht. Das Forum am Schlosspark in Ludwigsburg als Ausweichspielstätte für die Stuttgarter Oper – diese Idee hat der Ludwigsburger Oberbürgermeister Matthias Knecht (parteilos) ins Spiel gebracht. Knecht hätte diesen Gedanken dem Stuttgarter Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mitgeteilt, sagte ein Sprecher der Stadt Ludwigsburg dem SWR am Freitag. „Die Beteiligten verabredeten, gemeinsam demnächst ein Gespräch zu diesem Thema zu führen“, so der Sprecher.
swr.de
Kiel
Nach Sturz von Bühne: Kieler Oper sagt weitere Aufführung ab
Nach einem Unfall bei einer Aufführung des Theaterstücks „Schneewittchen“ in der Kieler Oper wurde nun auch eine geplante Aufführung für Sonntag abgesagt. Am vergangenen Wochenende war bei dem Stück eine Darstellerin von der Bühne gestürzt. Sie verletzte sich dabei schwer und wird nach wie vor in einem Krankenhaus behandelt, teilte das Theater am Freitag mit. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist bisher nicht bekannt. „Schneewittchen“ wird planmäßig wieder im Dezember aufgeführt.
ndr.de
Salzburg
Kein Katar-Geld mehr?
Krieg statt Kultur bei Osterfestspiel-Hauptsponsor- Die auf mehrere Jahre ausgelegte finanzielle Kooperation zwischen Katar und den Salzburger Osterfestspielen könnte ins Wanken kommen. Erst vergangenes Jahr war der Golfsaat erstmals als Premium-Partner bei dem Kulturfestival in Erscheinung getreten. Zu feiern gibt es bei den Katarern mittlerweile nichts mehr. Auch sie sind neben etlichen anderen Golfstaaten seit dem 28. Februar ins Fadenkreuz des Iran-Krieges geraten.„Wir Salzburger Osterfestspiele denken an unsere Partner in Katar und stehen in ständigem Kontakt mit unseren Freunden vor Ort. Aufgrund der aktuellen Lage ist leider unklar, ob wir 2026 Gäste aus Katar zu den Festspielen begrüßen dürfen“, heißt es seitens des Salzburger Festivals.
krone.at
CD/Blu-ray-Besprechung
Bachs Johannespassion stellt Knabensoprane vor (zu) große Herausforderungen
Johann Sebastian Bachs erste von nur zwei erhalten gebliebenen Passionen wird deutlich seltener aufgeführt, als die später entstandene Matthäus-Passion, ist dadurch auch weniger populär geblieben. In der Chapelle Royal im Schloss von Versailles fand zu Ostern 2024 eine Aufführung statt, die nun auf Blu-ray-Disc veröffentlicht wurde. Gaétan Jarry leitete das Orchestre de l’Opéra Royal, die Besetzung der Gesangssolisten war allerdings ungewöhnlich.
Von Peter Sommeregger
klassik-begeistert.de
Essen
Peter Theiler wird Übergangs-Intendant an Essener Oper
Eigentlich war der Schweizer 2024 in den Ruhestand gegangen – nach seine Intendanz an der Semperoper. Doch nun will Peter Theiler (69) bald für einige Zeit von der Elbe an die Ruhr pendeln. Er übernimmt im Sommer nächsten Jahres die Intendanz der Essener Oper und des Orchesters – übergangsweise für ein Jahr. Das teilte Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen mit. Theiler starte bereits im kommenden Monat in beratender Funktion und werde für das Haus eine «Brücke in die Zukunft bauen». Der erfahrene Opernmann werde auch bei der Suche nach einer dauerhaften Intendanz nach seiner Übergangsspielzeit 2027/28 helfen.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Detmold
The Wreckers: Wie kann sich der Einzelne gegen eine moralisch korrumpierte Gesellschaft wehren?
Sie glauben Gott und damit das Recht auf ihrer Seite, die Bewohner eines kleinen Dorfes an der Küste Cornwalls. Denn hier lebt man davon, leckgeschlagene Schiffe zu plündern: „Wreckers“, das sind die Strandräuber, die Schiffswracks und deren Ladung nach Strandrecht als ihr Eigentum deklarieren. Vorausgesetzt, es gibt keine Überlebenden der Havarie. Da muss man notfalls nachhelfen, so wie man auch tunlichst vermeidet, Leuchtfeuer zu setzen, die vor den Klippen warnen könnten. Als Gottes auserwählte Gemeinde darf man das. Es ist bestürzend, wie aktuell dieses Denkmuster in einer politischen Großwetterlage ist, die vermehrt auf das Recht des Stärkeren setzt.
omm.de
Tonträger
„Karajan-Edition – Teil 2“ (Podcast)
Die Berliner Philharmoniker und Herbert von Karajan: 1970 – 1979
radiodrei.de
This is not the end, my friend: Opernstar Golda Schultz singt über dunkle Gedanken (Bezahlartikel)
„Dark Matter(s)“ haben Golda Schultz und Jonathan Ware ihren neuen Liederabend betitelt. Was ist die unsichtbare Kraft, die alles zusammenhält?
tagesspiegel.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Oldenburg
Cool design vs. passionate music in Oldenburg’s Werther
seenandheard-international.com
New York
Is ‚Tristan‘ the hardest opera to stage?
This director thinks so, and signed on at the Met Opera director Yuval Sharon has said that Wagner’s “Tristan und Isolde” is the hardest work in the traditional repertoire to stage
independent.co.uk
Metropolitan Opera Adds One Performance of ‘Tristan und Isolde’ Due to High Demand
operawirecom
Boston
Nelsons’ contract renewal declined by BSO; conductor’s 12-year tenure to end in 2027
bostonclassicalreview.com
Boston Symphony Abruptly Ends Its Music Director’s Contract (Subscription required)
The orchestra’s leadership announced on Friday that it and the conductor Andris Nelsons “were not aligned on future vision.”
TheNewYorkTimes.com
Chicago
Mozart’s Così fan tutte at Lyric Opera of Chicago
operatoday.com
A “Rite” to remember with Mäkelä, Chicago Symphony
chicagoclassicalreview.com
Thomas Hampson, Eleonora Buratto, Sasha Cooke & Louise Alder Lead Chicago Symphony Orchestra’s 2026-27 Season
operawire.com
Washington
Baritone Kelsey returns to Vocal Arts DC for a masterful night of English song
washingtonclassicalreview.com
Recordings
PROKOFIEV Romeo and Juliet (Dudamel)
gramophone.co.uk
Ballet / Dance
London
Exceptional display of dancing from all concerned as Takada and Ball star in The Royal Ballet’s Giselle
seenandheard-international.com
Review: Mayara Magri’s ‘revelatory’ debut as Giselle with Matthew Ball and The Royal Ballet
gramilano.com
Sprechtheater
Wien/Akademietheate
Wie „Isidor“ bis 1938 in Wien glänzte –
Kupferbergs Roman im Akademietheater
DerStandard.at
Ausstellungen/Kunst
Venedig
Kunstbiennale in Venedig will kulturelle „Waffenruhe“ ermöglichen
An der Biennale (von 9. Mai bis 22. November) beteiligen sich 99 Länder – deutlich mehr als 2024 mit 88 Staaten. Die Kunstbiennale in Venedig soll nach den Worten ihres Präsidenten Pietrangelo Buttafuoco eine Art kulturelle „Waffenruhe“ in einer von Konflikten geprägten Welt ermöglichen. Wo Kunst sei, gebe es Dialog, sagte Buttafuoco mit Blick auf die kommende Ausgabe der internationalen Ausstellung, die vom 9. Mai bis 22. November 2026 stattfindet. Daran beteiligen sich nach Angaben der Veranstalter 99 Länder – deutlich mehr als bei der Ausgabe 2024 mit 88 Staaten.
Kurier.at
Medien
ORF
Schluss mit Beschimpfungen: ORF-Stiftungsrat verschärft Regeln
Ordnungsrufe, Redezeitlimits, mehr Disziplin: Der ORF-Stiftungsrat verschärft seine Spielregeln. Im Fokus steht FPÖ-Mandatar Peter Westenthaler.
Kurier.at
Gefahr Social Media? Warum uns „Likes“ so leicht süchtig machen
krone.at
Politik
Iran
Irans Regime ist angezählt, aber nicht besiegt
Die USA und Israel haben den iranischen Streitkräften schwere Verluste zugefügt und viele Anführer des Mullah-Regimes getötet. Doch das Regime in Teheran stellt sich offenbar auf einen langen Krieg ein.
oe24.at
Tag 8 im Nahost-Krieg
Trump droht ++ Österreich stellt Rückholflüge ein
Im Nahen Osten jagt ein Luftalarm den nächsten. Auch am Samstag wurden weitere Angriffe aus allen Richtungen gestartet – derweil sorgt eine Entschuldigung aus dem Iran für gehörige Verwirrung und Österreich stellt seine Rückholflüge ein. Die wichtigsten Entwicklungen lesen Sie im krone.at-Liveticker.
krone.at
Österreich/SPÖ-Parteitag
Babler übersteht mit 81,5 Prozent die rote Prüfung
Ein Parteitag zwischen Solidarisierungseffekt und Streichkonzerten – und am Ende konnte Andreas Babler aufatmen: Mit respektablen 81,5 Prozent wurde er erneut zum SPÖ-Parteichef gewählt. Obwohl der Vizekanzler als einziger Kandidat zur Abstimmung stand, war der Druck im Vorfeld hoch gewesen. In seiner Rede rang Babler am Vormittag noch emotional um Stimmen … Der Parteitag zum Nachlesen.
krone.at
Österreich
Spritpreise: Autoclubs fordern Regierung zum Handeln auf
BWB-Bericht sah schon 2022 „deutlich höhere Gewinnmargen bei den Raffinerien“. Auch jetzt sehen viele „Abzocke“ beim Sprit: Diesel gestern bei 1,829 Euro, Benzin bei 1,689 Euro. In Nachbarländern deutlich günstiger! Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) lässt die aktuellen Preissteigerungen bei den Treibstoffen prüfen. Erste Ergebnisse soll es bis Ende März geben. Doch neu ist das nicht. Eine Sonderprüfung hatte der Minister bereits Ende Jänner angekündigt. Gleichzeitig verwies er damals darauf, dass der Treibstoffmarkt zuletzt mehrfach untersucht wurde, unter anderem von der Preiskommission, aber auch von der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB).
oe24.at
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Unter’m Strich
Loriots Villa hat neuen Besitzer – es ist Günther Jauch!
Das frühere Zuhause von Humorist Loriot am Starnberger See hat einen neuen Besitzer. Nach Informationen der deutschen „Bild“-Zeitung gehört die Villa nun TV-Moderator Günther Jauch.
oe24.at
Wien/Schweizerhaus
„Krone“ enthüllt: Über 6 Euro? Das kostet Krügerl im Schweizerhaus
Die Zeit bleibt im größten Biergarten des Landes stehen – zumindest bei der Teuerung: Denn der Krügerl-Preis im weltberühmten Schweizerhaus im Wiener Prater ist heuer eine schöne Überraschung fürs Geldbörsel. Die „Krone“ lüftet eine Woche vor der Eröffnung das bestgehütete Geheimnis der Hauptstadt.
krone.at
Pöbel-Boss: Warum ein furchtbarer Chef dein bester Lehrer ist
Inkompetent, pöbelnd, kontrollsüchtig: Schlechte Vorgesetzte sind statistische Normalität. Doch wer das Büro-Martyrium überlebt, absolviert unfreiwillig die härteste Führungsschule der Welt. Ein Plädoyer für den Lerneffekt des Grauens. Ein Morgen im Büro. Die Kaffeemaschine zischt noch, da schneidet eine Stimme durch den Raum, die keine Widerworte duldet. Dein Chef steht über deinem Entwurf, das Gesicht eine Maske aus herablassender Ungeduld. „Das“, sagt er, laut genug für das gesamte Großraumbüro, „ist das Schlechteste, was ich je gesehen habe.“ Keine Analyse, kein Vier-Augen-Gespräch, nur die nackte Demontage vor versammelter Mannschaft.
arbeits-abc.de
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 8. MÄRZ 2026) – Internationaler Frauentag
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 8. MÄRZ 2026) – Internationaler Frauentag
Quelle: onlinemerker.com
Heute ist Internationaler Weltfrauentag

Internationaler Frauentag (englisch International Women’s Day, kurz IWD), Weltfrauentag oder Frauentag sind Namen eines Welttags, der jährlich am 8. März gefeiert wird. Er entstand als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg (1914–1918) im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen. Erstmals fand der Frauentag am 19. März 1911 statt. 1921 wurde sein Datum durch einen Beschluss der Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen in Moskau endgültig auf den 8. März gelegt.
Dieses Datum wählten auch die Vereinten Nationen (UN) im Internationalen Jahr der Frau 1975 zum „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ und richteten dazu erstmals am 8. März 1975 eine Feier aus. Mitte 1975 wurde dann in Mexiko-Stadt die erste UN-Weltfrauenkonferenz abgehalten und es folgte die „UN-Dekade der Frau“ (1976–1985).
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Salzburg
Kein Katar-Geld mehr?
Krieg statt Kultur bei Osterfestspiel-Hauptsponsor
Die auf mehrere Jahre ausgelegte finanzielle Kooperation zwischen Katar und den Salzburger Osterfestspielen könnte ins Wanken kommen. Erst vergangenes Jahr war der Golfsaat erstmals als Premium-Partner bei dem Kulturfestival in Erscheinung getreten.
Zu feiern gibt es bei den Katarern mittlerweile nichts mehr. Auch sie sind neben etlichen anderen Golfstaaten seit dem 28. Februar ins Fadenkreuz des Iran-Krieges geraten.
„Wir Salzburger Osterfestspiele denken an unsere Partner in Katar und stehen in ständigem Kontakt mit unseren Freunden vor Ort. Aufgrund der aktuellen Lage ist leider unklar, ob wir 2026 Gäste aus Katar zu den Festspielen begrüßen dürfen“, heißt es seitens des Salzburger Festivals.
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THEATER MÜNSTER: A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM (EIN SOMMERNACHTSTRAUM)
Oper in drei Akten von Benjamin Britten
nach dem gleichnamigen Schauspiel von William Shakespeare
PREMIERE Samstag, 11.04.2026, 19.30 Uhr/Großes Haus
Nach zwei Opernpremieren, bei denen ein „magischer“ Liebestrank als Ausgangspunkt für das Zusammenfinden der Liebespaare diente, ist das Mystische und Magische der nächsten Musiktheaterpremiere am THEATER MÜNSTER ein echter Chaosagent der Liebe. Denn in A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM philosophiert Benjamin Britten nicht über die metaphysische Essenz der Liebe oder über die lustigen und unerwarteten Wege, die zu ihr führen, sondern hinterfragt diese romantische Liebe aus seiner Perspektive als homosexueller Mann in der Mitte des 20. Jahrhunderts.
Ist sexuelles Begehren mit dem Traum ewiger Treue vereinbar? Und wenn ja, wie? Die Suche nach Antworten darauf ist der gemeinsame Nenner aller vier ansonsten sehr unterschiedlichen Handlungsstränge in Shakespeares zeitloser Komödie Ein Sommernachtstraum: Shakespeares im zauberischen Feenreich angesiedelte festliche Komödie entpuppt sich als spielerisch zündelndes Nachdenken über die Abgründe menschlicher Sexualität und über die Ehe als Institution, die diese einhegen und erträglich machen soll.
Theseus, Hippolyta, Hermia, Lysander, Helena und Demetrius – alle wollen heiraten. Doch kurz vor dem „Jawort“ brodelt im Unterbewusstsein die Unsicherheit: Ist dies die richtige Entscheidung? Das übernatürliche Paar Titania und Oberon, die schon seit Ewigkeiten zusammen sind, machen sich über diese menschliche Ungewissheit lustig, sind jedoch selbst von Eifersucht und Liebesgefühlen gekränkt. Um Titania einen Streich zu spielen, beauftragt Oberon seinen Helfer Puck, einen Zaubertrank zuzubereiten, der Liebe auf den ersten Blick auslöst. Bald verlieben sich die falschen Menschen ineinander, und selbst eine Gruppe von Handwerkern, die ein Theaterstück probt, gerät in den Strudel des Zaubers.
Unter der musikalischen Leitung des Generalmusikdirektors Golo Berg führt Brittens Musik die Zuschauer*innen durch eine akustische Erzählstruktur. Jedem der vier Handlungsstränge weist er eine eigene musikalische Farbe zu; die heimlichen Verbindungen dazwischen werden erst beim Wiederhören deutlich. Für die Feenwelt findet er berückend schöne bitonale Klänge; der geschlechtlich ambivalente Feenkönig Oberon ist die erste im 20. Jahrhundert für Countertenor komponierte Opernpartie.
Bei der finalen Aufführung der sogenannten Handwerker zitiert und parodiert er gekonnt Operntraditionen.
Die Inszenierung verantwortet Komödienspezialistin Cordula Däuper, die am THEATER MÜNSTER zuletzt Verdis Rigoletto inszenierte. Ihre Partnerin ist erneut Sophie du Vinage, die nicht nur fantasievoll-ironische Kostüme, sondern auch eine Bühne entworfen hat, die mit den spielerischen Mitteln des Theaters die Grenzen von Realität, Kunst und Traum verwischt. Shakespeares Feenwald wird zum moosbedeckten Erfahrungsraum voller Versatzstücke aus Theatertradition und Realität, der den Figuren und uns im Zuschauerraum Einblicke ins kollektive Unterbewusste gewährt.
Besetzung:
Oberon, König der Elfen: Aleksandar Timotic / Chen-Han Lin StA
Titania, Königin der Elfen: Robyn Allegra Parton / Marie-Dominique Ryckmanns
Puck, ein Elfe: Thomas Halle
Theseus, Herzog von Athen: Dominic Barberi
Hippolyta, Königin der Amazonen, mit Theseus verlobt: Yixuan Zhu
Lysander, Liebhaber der Hermia: Garrie Davislim
Demetrius, ebenfalls Liebhaber der Hermia: Johan Hyunbong Choi
Hermia, in Lysander verliebt: Wioletta Hebrowska
Helena, in Demetrius verliebt: Elisabeth Freyhoff
Zettel, der Weber: Gregor Dalal
Peter Squenz, der Zimmermann: Kihoon Yoo
Flaut, der Bälgeflicker: Youn-Seong Shim
Schnock, der Schreiner: Kiyotaka Mizuno
Schnauz, der Kesselflicker: Suhyeok Kim
Schlucker, der Schneider: Yoogeon Hyeon
Spinnweb, Bohnenblüte, Senfsamen, Motte und Elfenchor: Theaterkinderchor Gymnasium Paulinum
Es spielt das SINFONEORCHESTER MÜNSTER
Künstlerisches Team:
Musikalische Leitung: Golo Berg
Regie: Cordula Däuper
Bühne & Kostüm: Sophie du Vinage
Dramaturgie: Mark Schachtsiek
Eine öffentliche Probe zu A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM findet am 28. MÄRZ 2026, um 11 Uhr im Großen Haus statt.
Weitere Termine: 28.03, 11:00 Uhr/ 11.04, 19:30 Uhr/ 16.04, 19:30 Uhr/ 24.04, 19:30 Uhr/ 06.05, 19:30 Uhr/ 19.05, 19:30 Uhr/ 30.05, 19:30 Uhr/ 18.06, 19:30 Uhr
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Im Rahmen des internationalen Tanzwettbewerbs InterEuropa Ballet Cyprus 2026 war das Europaballett St. Pölten in Paphos, Zypern, vertreten.
Friedlich fand am 1. März 2026 im Markideio Theatre der erste internationale Ballettwettbewerb im Rahmen des Festivals statt. Die Veranstaltung brachte zahlreiche junge Talente sowie etablierte Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Ländern zusammen und bot eine bedeutende Plattform für den internationalen Austausch in der Tanzszene.
Ein besonderes Highlight bildete die anschließende Gala „Shining Together –The Stars of Today & Tomorrow“, bei der das Europaballett St. Pölten die niederösterreichische Landeshauptstadt präsentierte. Gemeinsam mit den ersten Solisten des Wiener Staatsballetts – Ioanna Avraam und Alessandro Cavallo – standen außerdem das Youth Ballet Nicosia, die Diversity Dance Company aus Zypern sowie das Projekt Dance Culture Pafos auf der Bühne.
Der erste Teil der Gala war den Preisträgerinnen und Preisträgern des Wettbewerbsgewidmet, die ihre ausgezeichneten Choreografien präsentierten. Im zweiten Teil stellte sich das Europaballett St. Pölten mit mehreren Werken vor. Gezeigt wurden „Adiemus“ von Michael Kropf, „Lost“ von Florient Cador, „Romeo & Julia“ von Michael Kropf sowie „Queen – Scenes from our Production“ von Florient Cador in der Inszenierung von Prof. Michael Fichtenbaum.
„Zypern hat eine riesengroße Ballett-Community. Wir wollen mit diesen Künstlern europaweit kommunizieren. Das Europaballett St. Pölten steht für diese Zusammenarbeit in Gemeinschaft mit dem Österreichischen Tanzrat“, freute sich des künstlerische Leiter des Balletts Prof. Michael Fichtenbaum über den großen Erfolg der Veranstaltung und die internationale Zusammenarbeit.
Die Rückreise ist trotz der eskalierten Lage in der Region gelungen: am 2. März 2026 schaffte es das Ensemble mit der letzten Maschine noch rechtzeitig zum Abflug nach Wien. Kurz danach wurde der Flughafen gesperrt.
MRZ 26
Fr, 20. März 2026
Sa, 21. März 2026
Beginn 19:00 Uhr
Frühlingsgala
APR 26
Sa, 18. Apr 2026 um 16:00 Uhr
So, 19. Apr 2026 um 16:00 Uhr
Sa, 25. Apr 2026 um 16:00 Uhr
So, 26. Apr 2026 um 16:00 Uhr
Das Dschungelbuch
Mogli – Das Dschungelbuchabenteuer
MAI 26
Sa, 09. Mai 2026
Beginn 18:00 Uhr
Muttertagskonzert
Sa, 30. Mai 2026
Beginn 19:00 Uhr
Junge Choreografen
INFOS UND TICKETS:
02742/230 000
www.europaballett.at
Wichtige Informationen:
Als Mitglied der Arbeiterkammer erhalten Sie mit der AK-Servicekarte eine Ermäßigung von 20%.
Ö1-Club-Mitglieder erhalten ebenfalls eine Ermäßigung von 20%.
Raiffeisen Clubmitglieder erhalten 20% Ermäßigung
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