Lorenzo Viotti © Márcia Lessa
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG-PRESSE – 20. JUNI 2026
Konzert-Highlight
Wiens heiße Sommernacht – und ein kleines Hoppala
Bei tropischer Hitze zeigen sich die Wiener Philharmoniker Freitagnacht beim traditionellen Sommernachtskonzert unter dem Schweizer Dirigenten Lorenzo Viotti von ihrer besten Seite. Die „Krone“ weiß, wer zuerst nicht rein und somit ins Schwitzen kam ... Wenn auch vielleicht mit Startschwierigkeiten – denn der oberste Philharmoniker Daniel Froschauer wurde zuerst beim Eingang (zum eigenen Event!) von der Security abgewiesen. Ihm fehlte nämlich die richtige Akkreditierung. Am Ende kam er (Überraschung!) aber doch hinein und quittierte das Geschehene mit einem Augenzwinkern.
krone.at
Das Sommernachtskonzert als ORF-Video (1 Stunde, 30 Minuten)
Vor der barocken Kulisse Schönbrunns entfaltet das Sommernachtskonzert seine magische Atmosphäre. Lorenzo Viotti gibt sein Debüt am Pult, Bryn Terfel erfüllt die Nacht mit Arien und warmem Klang. Beliebte Werke aus Oper, Ballett und Symphonie verweben sich zu einem schimmernden Klangteppich, bevor Strauss’ Wiener Blut die sommerliche Szenerie in funkelnde Leichtigkeit taucht. Durch den Konzertabend führt Teresa Vogl.
on.orf.at
Wien
Wiener Festwochen: Leicht sinkende Auslastung von 91 Prozent
Insgesamt wurden 196.000 Menschen erreicht. Laut Milo Rau gehören „Schönheit und Skandal“ zusammen. Die nächste Ausgabe findet vom 14. Mai bis 20. Juni 2027 statt. Kommenden Montag enden die Wiener Festwochen mit der letzten Vorstellung von Susanne Kennedys Parsifal. Schon am Freitag freute sich das zum dritten Mal von Milo Rau verantwortete Festival über einen Besucherrekord zum 75-Jahr-Jubiläum. Insgesamt wurden an 38 Festivaltagen rund 196.000 Menschen erreicht, 120.000 davon werden der Eröffnung zugerechnet. Die Auslastung sank auf 91 Prozent (2025: 93 Prozent, 2024: 96 Prozent).
DerStandard.at
Bregenz
Yuval Sharon inszeniert „Der fliegende Holländer“ auf der Seebühne Der US-amerikanische Regisseur Yuval Sharon wird die Oper Der fliegende Holländer, die in den Sommern 2028 und 2029 auf der Seebühne zu sehen sein wird, inszenieren. Die Bregenzer Festspiele und die Regisseurin Lydia Steier beenden im gegenseitigen Einvernehmen ihre Zusammenarbeit hinsichtlich der Produktion Der fliegende Holländer in den Jahren 2028 und 2029.
pressefoyer.at
Bayreuth
Friedman doch in Bayreuth
Nach Kritik an der Absage eines Gedenkkonzerts hat Festspielleiterin Katharina Wagner den Publizisten Michel Friedman um Entschuldigung gebeten – er wird nun doch bei den Festspielen reden. Friedman war ursprünglich eingeladen worden, im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums über Antisemitismus bei Richard Wagner und die NS-Verstrickungen der Familie zu sprechen. Die Veranstaltung war im Juni kurzfristig unter Verweis auf Sicherheitsbedenken abgesagt worden. Friedman hatte die Absage scharf kritisiert und von einem falschen Signal gesprochen. Nun nimmt er die Entschuldigung an. »Ich nehme ihre persönliche Bitte um Entschuldigung gerne an«, sagte er. Nach eigenen Angaben willigte er nach einigem Zögern ein, den Vortrag nun doch in Bayreuth zu halten.
backstageclassical.com
„Haltung ist wichtiger als Applaus“, sagt Andreas Schmidt – Teil II, kb wird 10
Wenn Sie Teil I der klassik-begeistert-Story gelesen haben, dann wissen Sie: Einen Kaufmannsgehilfenbrief, freien Elbblick, zwei Espressi, den besten Freund und Jürgen Habermas – mehr braucht es nicht um zu wissen, was man als Lebenswerk hinterlassen möchte: Den Nr.-1-Klassik-Blog. Aber wie gleist man das auf?
Indem man sich treu bleibt.
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de
Garmisch-Partenkirchen
Ein seltenes „Nirwana“ von Bülow und andere Schönheiten in Garmisch-Partenkirchen bei den Richard-Strauss-Tagen 2026
In den letzten Jahren warten die allsommerlichen Richard-Strauss-Tage in Garmisch-Partenkirchen nicht nur – wie andernorts – in Kammermusikkonzerten, sondern auch in den Orchesterkonzerten mit programmatisch intelligent eingeflochtenen Überraschungen auf, die in wechselseitigem Bezug mit den Meisterwerken ‚Richards II.‘, wie ihn augenzwinkernd lustige Zeitgenossen nannten, stehen. Und seit der in Salzburg – der Stadt, in der selbst die Pferdeäpfel hochmusikalisch sein sollen – zum Musiker ausgebildete Intendant Dominik Šedivý, ein entschieden schwärmerischer Verfechter österreichischer Traditionen, die Geschicke der Strauss-Tage leitet, haben die Garmischer und ihre Sommergäste das Glück, wirklich exquisiter Orchesterkultur zu lauschen, da seit mehreren Jahren nun der in Wien ansässige französische Geigenvirtuose, Kammermusiker und Dirigent Rémy Ballot als Conductor-in-Residence das Festival entscheidend prägt.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Dresden
Kann man Wagner „leicht“ nehmen? (Bezahlartikel)
Die Dresdner Musikfestspiele präsentieren Richard Wagners „Götterdämmerung“ in historischer Aufführungspraxis, entgleisen aber peinlich mit den Kommentaren des Comedians Olaf Schubert.
FrankfurterAllgemeine.net
Wiesbaden
Mozart in Wiesbaden: Die Hochschule der Liebenden (Bezahlartikel)
Mozarts Oper „Così fan tutte“ wird im Staatstheater zum sozialpsychologischen Versuch. Musikalisch klingt das phantastisch.
FrankfurterAllgemeine.net
Leipzig
Leipzig: „Wagner-Festwoche“: Gemischte Gefühle
Dem seit Jahren unermüdlichen Engagement von Prof. Rolf-Dieter Arens, Präsident der Kulturstiftung Leipzig, Prof. David Timm, Universitätsmusikdirektor (UMD), und Prof. Helmut Loos, Vorsitzender des Richard-Wagner-Verbandes Leipzig, für das Werk eines der großen Söhne der Stadt, Richard Wagner, ist es zu verdanken, dass die Kulturstiftung in Zusammenarbeit mit dem Richard-Wagner-Verband Leipzig nun die zweite WAGNER-FESTWOCHE in der Stadt veranstalten konnte. Der Geschäftsführer der Kulturstiftung, Falk Elstermann, leistete dabei ständig tatkräftige Unterstützung.
Von Klaus Billand
deropernfreund.de
Bachfest Leipzig: Volle Dröhnung D-Dur (Bezahlartikel)
Beim Bachfest Leipzig gibt es Fans wie Harald Schmidt und Daniel Kehlmann, dazu eine Hitparade der Kantaten Johann Sebastian Bachs mit Spitzenensembles Europas. Platz eins steht bereits fest.
FrankfurterAllgemeine.net
Beseelend und beruhigend: Herreweghe dirigiert Bach in der Leipziger Thomaskirche
Auf dem Programm standen vier Kantaten von Johann Sebastian Bach und eine Motette von Heinrich Schütz am 13. Juni 2026 in der Thomaskirche in Leipzig. Philippe Herreweghe und sein Ensemble Collegium Vocale Gent sind regelmäßige Gäste beim Bachfest, und ich hatte in den letzten Jahren die Freude, über einige ihrer Auftritte in Leipzig und Salzburg zu berichten.
opernmagazin.de
Bachfest: Gardiner dirigiert Bach, Praetorius, Schein und Schütz in der Thomaskirche
Das Bachfest-Programm in der Leipziger Thomaskirche am 16. Juni 2026 bot vier Kantaten von Johann Sebastian Bach, kontextualisiert mit Werken von drei seiner musikalischen Vorgänger aus Mitteldeutschland, an. Sir John Eliot Gardiner dirigierte sein Ensemble.
opernmagazin.de
Lübeck
„Hoffmanns Erzählungen“ begeistert mit einer phantastischen Dernière
Was für ein berauschendes Erlebnis, wenn schon die Premiere großartig war, und dann in der Dernière alle noch etwas drauflegen! Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ am Theater Lübeck ist vom eisigen Januar bis zum Fast-Mittsommer beachtlich gereift – und wurde zu Recht stürmisch gefeiert!
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de
Spitzentöne
Ließ Thomas Mann von der KI schreiben?
Der deutsche Schriftsteller Thomas Mann (1875–1955) war mir noch nie geheuer. Allein diese endlosen Sätze mit den vielen Adjektiven! Kein Wunder, dass ihn der mehr dem leicht fasslichen Gebell verpflichtete Goebbels durch halb Europa bis in die USA komplimentiert hat. Dass Thomas Mann jetzt auch noch als Betrüger entlarvt ist, erstaunt mich allerdings schon. Hat er doch glatt 60 Prozent seines nicht unbemerkt gebliebenen Romans „Der Zauberberg“ von der KI schreiben lassen! Und das zwölf Jahre vor ihrer Erfindung und achteinhalb Jahrzehnte vor ihrer triumphalen Etablierung. Ein weiteres Beispiel für die vielen Künstlern eigene kriminelle Energie. Diese als durchaus sensationell zu bezeichnende Eröffnung verdanke ich Pangram, seines Zeichens „AI Detector“ und „Verified AI Content Checker“. Jeden KI-generierten Text könne das Blechgenie dingfest machen, entnehme ich beeindruckt der Werbung.
news.at
Zürich
Matthias Schulz: »Wir brauchen keinen abgeschlossenen Elfenbeinturm, sondern ein offenes Kulturzentrum«
Das Zürcher Opernhaus am Bellevue muss saniert und erweitert werden – doch vor dem Architekturwettbewerb finden zahlreiche Vorarbeiten statt, um ein zukunftsfähiges Bauprojekt zu erarbeiten, das von der Bevölkerung akzeptiert wird. Ein Gespräch mit Intendant Matthias Schulz über Platznot, partizipative Prozesse und die große Freude auf ein neues Kulturzentrum für alle.
swiss-architects.com
Dominanz und Assistenz: Igor Levit beim Tonhalle-Orchester Zürich
Igor Levit ist für seine pointierten politischen Stellungnahmen ebenso bekannt wie für sein phänomenales Klavierspiel. Bei seinem jüngsten Auftritt in der Tonhalle Zürich konnte man sich ganz auf das Musikalische konzentrieren. Zusammen mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Paavo Järvi interpretierte er das Klavierkonzert Nr. 2 in B-Dur von Johannes Brahms. Um zu ermessen, welche kompositorische Entwicklung der Komponist in diesem Werk erreicht hat, müsste man eigentlich zuvor das Erste Klavierkonzert hören – was in der Realität natürlich keinem Pianisten zuzumuten ist.
bachtrack.com/de
Halle
Händel-Festspiele Halle 2026 Review:
Rinaldo (Double-Feature) Two Productions Highlight Handel’s Masterpiece From the Past to Modern Day
operawire.com
Händel-Festspiele Halle 2026 Review: Talestri, regina delle Amazzoni (1760)
When Mercy Outshines the Armor: An Enlightened Resurgence of “Talestri” in Halle
operawire.com
Hamburg
Sunlight, suspense and a perfect landing with Harding and the Mahler Chamber Orchestra
bachtrack.com/de
Rom
Teatro dell’Opera di Roma Announces Season Openings for 2027 & 2028
operawire.com
Ermonela Jaho to Retire ‘La Traviata’ at Teatro dell’Opera di Roma
operawire.com
Triest
Jessica Pratt, Gabriela Scherer, Dmitry Korchak, Maria Grazia Schiavo, Anna Pirozzi & Antonino Siragusa Lead teatro Verdi di Trieste’s 2026-27 Season
operawire.com
Las Palmas
Xabier Anduaga, Piotr Beczała, Nadine Sierra & Javier Camarena Lead Ópera de Las Palmas de Gran Canaria’s 2027 Season
operawire.com
London
Kathryn McDowell on Leading the LSO Through Two Decades of Change
As Dame Kathryn McDowell steps down as Managing Director of the London Symphony Orchestra, James Jolly looks back with her over two successful decades
gramophone.co.uk
Los Angeles
James Conlon remains hooked on L.A. as he reflects on his 20 years as music director of L.A. Opera
latimes.com
Feature
Robust possibilities
After success at the Met as Turandot and before a historic Medea, soprano Anna Pirozzi talks to Harry Rose about her voice, her repertoire, and where her “second explosion of career” is taking her.
parterre.com
Arts Commentary: The Kennedy Center and the Boston Symphony Orchestra — A Tale of Two Crises
artsfuse.org
Recordings
Elgar and Dvořák: Cello Concertos album review – Gerhardt’s readings are forthright, refreshing and thoughtful
TheGuardian.com
Ballett / Tanz
München
Bayerisches Staatsballett: „Konstellationen“ zwischen Tutu und Ledersessel
Irgendwie muss man dem Kind einen Namen geben. Bei sechs so eigenständigen Ballettstücken und -ausschnitten ist das nicht ganz einfach. Aber „Konstellationen“, wie das Bayerische Staatsballett seine letzte Spielzeitpremiere nennt, ist hinreichend bedeutungsoffen.
BR-Klassik.de
Ballet / Dance
The Royal Ballet School at the Linbury: innovation and quality
bachtrack.com/de
Review: Ballet Nights, New Futures – the opportunity to compare and contrast
gramilano.com
Ausstellungen/Kunst
Wien/Mumok
Wer diese Ausstellungen (gratis) sehen will, muss sich tummeln
Nur noch bis Sonntag läuft die (vermutlich) wichtigste Ausstellung des Wiener Kunst-Jahres. Im Mumok gibt es am Samstag dafür einen Neustart, bei freiem Eintritt. Mit freiem Eintritt beginnt am Samstag die neue Direktion der Schwedin Fatima Hellberg im Mumok. Präsentiert werden zwei Eröffnungsausstellungen, die alle Stockwerke bespielen: „Terminal Piece“ ist eine große neue Sammlungs-Ausstellung in fünf Akten, mit einem von Marthaler-Bühnenbildnerin Anna Viebrock gestalteten Prolog. „Figure of the Child“ ist eine unheimliche Installation der georgischen Künstlerin Tolia Astakhishvili. Zusätzlich am Samstag: Siebdrucken, Puppenmachen und, interessant für diesen Ort, Blumenkranzbinden. Samstag, 20. Juni, freier Eintritt von 14 bis 20 Uhr.
DiePresse.com
Film
Österreichischer Filmpreis 2026: Die Preisträgerinnen und Preisträger
In den HQ7 Studios in Wien wurden die Österreichischen Filmpreise 2026 verliehen. Besonders erfolgreich waren Perla von Alexandra Makarová (der gleich acht Preise gewann, darunter den für den Besten Spielfilm) und Vier minus Drei von Adrian Goiginger, der fünf Preise erhielt, darunter den für die Beste Regie.
cinema-austriaco.org
Wirtschaft
KI-Firma von Sebastian Kurz steigert Wert auf drei Milliarden Dollar
Österreichs Ex-Kanzler Kurz reist als Unternehmer durch die Welt und hält 15 Prozent an der KI-Firma Dream. Die hat nun eine millionenschwere Finanzierungsrunde abgeschlossen – und legt deutlich an Wert zu.
DerSpiegel.de. Kurz.firma
Das auf die Frage ob Sebastian Kurz in die Politik zurückkehrt: natürlich nicht!
Sport
Fußball-WM
Er darf gegen uns ran. WM-Bonus? Aufregung um Messi vor Duell mit ÖFB-Elf
Was für ein Spektakel zum WM-Start – Lionel Messi hat mit einer Hattrick-Show Titelverteidiger Argentinien im Alleingang zum Auftaktsieg gegen Algerien geschossen. Neben zahlreichen Lobeshymnen herrscht jedoch auch große Aufregung um den Superstar, der Glück hat, beim Duell mit dem ÖFB-Team nicht zusehen zu müssen. Aufreger-Szene in der 31. Minute: Lionel Messi stieg mit offener Sohle dem algerischen Verteidiger Aissa Mandi von hinten in die Wade. Zur Überraschung vieler sah der Ausnahmekönner für das rüde Foul nicht einmal die Gelbe Karte.
krone.at
Judikatur/Gericht
Causa Bohrn Mena: OLG-Hammer um „Likes“
Das Publizisten-Ehepaar Sebastian und Veronika Bohrn Mena geht – wie von oe24 berichtet – rigoros gegen „Hass im Netz“ vor. Auch „Likes“ werden vor Gericht gebracht. Vor dem Oberlandesgericht Wien gab es nun einen Rückschlag. Anlass war ein Post auf der Facebook-Seite des Wiener FPÖ-Klubchefs Maximilian Krauss. „Das Volkstheater ist längst kein Publikumstheater mehr, sondern eine von der Stadt Wien hochsubventionierte linksradikale Spielwiese“, schrieb er in einem Beitrag in Bezug auf eine Veranstaltung mit Veronika Bohrn Mena. Dazu postete er einen Artikel einer Online-Zeitung.
oe24.at
Politik
Eklat nach G7-Gipfel. Meloni weist Trumps Foto-Vorwurf als „erfunden“ zurück
Nach umstrittenen Aussagen von Donald Trump weist Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni dessen Behauptungen beim G7-Gipfel entschieden zurück. Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat Aussagen von US-Präsident Donald Trump, sie hätte ihn beim G7-Gipfel in Frankreich um ein gemeinsames Foto „angebettelt“, als „frei erfunden“ zurückgewiesen. „Ich bin fassungslos“, schrieb Meloni am Freitag auf X. „Ich und Italien betteln nie“, stellte sie klar.
heute.at
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Ünter’m Strich
Frontalzusammenstoß: Schweres Zugunglück: Horrorszenen nahe London
Das Unglück ereignete sich auf einer Bahnstrecke südlich von Bedford, rund 100 Kilometer nördlich der britischen Hauptstadt. Nach Angaben der britischen Transportpolizei stießen zwei Züge der Gesellschaft East Midlands Railway zusammen. Der Bahngewerkschaft RMT zufolge gab es Berichte von schweren Verletzungen bei Zugpersonal und Fahrgästen. Rettungskräfte und Hubschrauber seien im Einsatz, teilte die Polizei in der Grafschaft Bedfordshire mit. Vonseiten der Ambulanz hieß es, dass elf Menschen „sehr schwere Verletzungen“ erlitten hätten. Über 20 weitere wurden demnach schwer verletzt. Premierminister Keir Starmer zeigte sich bestürzt. „Meine Gedanken sind bei der Familie der Person, die leider ihr Leben verloren hat, und bei den Schwerverletzten“, erklärte er. Angehörige von Fahrgästen wurden aufgerufen, nicht zur Unfallstelle zu reisen.
krone.at
Österreich
Auch ÖGK muss sparen: Was auf Patienten zukommt
Die Regierung will das Defizit der Sozialversicherungen bis 2029 auf null senken. Bei prognostiziertem Milliardenminus drohen nicht nur höhere Kostenbeteiligungen, sondern auch Leistungskürzungen. Die Gesundheitskasse beschwichtigt.
krone.at
Pilnacek-Freundinnen: Neuer Strafantrag wegen Falschaussage, auch Diversion wackelt
Wegen Falschaussage haben Karin Wurm und Anna P. in Wien eine Diversion bekommen, die WKStA bekämpft diese nun. Um den Laptop des Justiz-Sektionschefs geht es auch in einem neuen Strafantrag am Landesgericht Krems.
Kurier.at
INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 20. JUNI 2026)
INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 20. JUNI 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Wiener Philharmoniker: Das Sommernachtskonzert als ORF-Video (1 Stunde, 30 Minuten)
Vor der barocken Kulisse Schönbrunns entfaltet das Sommernachtskonzert seine magische Atmosphäre. Lorenzo Viotti gibt sein Debüt am Pult, Bryn Terfel erfüllt die Nacht mit Arien und warmem Klang. Beliebte Werke aus Oper, Ballett und Symphonie verweben sich zu einem schimmernden Klangteppich, bevor Strauss’ Wiener Blut die sommerliche Szenerie in funkelnde Leichtigkeit taucht. Durch den Konzertabend führt Teresa Vogl.

https://on.orf.at/video/14327529/sommernachtskonzert-2026
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STAATSOPER BERLIN/Tagestipp: Samson et Dalila, Oper in drei Akten (1877/1892)

© Matthias Baus
Camille Saint-Saëns’ Oper Samson et Dalila erzählt die Geschichte des Hebräers Samson, der sich gegen die Herrschaft der Philister auflehnt und sein Volk befreien will. Durch seine von Gott verliehene Kraft gilt er als nahezu unbesiegbar. Als er sich jedoch in die Philisterin Dalila verliebt, wird er verwundbar, denn sie erfährt das Geheimnis seiner Stärke. So entsteht eine dramatische Geschichte über Liebe, Verrat, Glauben und den Verlust der eigenen Identität.
Besetzung
Musikalische Leitung: Alexander Soddy
Inszenierung: Damián Szifron
Szenische Einstudierung, Spielleitung: Marcin Łakomicki
Bühne: Etienne Pluss
Kostüme: Gesine Völlm
Licht: Olaf Freese
Video: Judith Selenko
Choreographie: Tomasz Kajdański
Einstudierung Chor: Gerhard Polifka

© Matthias Baus
Samson: Roberto Alagna
Dalila: Aigul Akhmetshina
Oberpriester des Dagon: Łukasz Goliński
Abimélech: Carles Pachon
Ein alter Hebräer: Nicolas Testé
Erster Philister: Álvaro Diana
Zweiter Philister: Hanseong Yun
Chor: Staatsopernchor
Orchester Staatskapelle Berlin
Termine
- Juli 2026, 19.00 Uhr
7. Juli 2026, 19.00 Uhr
10. Juli 2026, 19.00 Uhr
12. Juli 2026, 18.00 Uhr
Dauer: ca. 2:40 h inklusive einer Pause nach dem 2. Akt

© Matthias Baus
Sprache: In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 15 Jahren
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Auszug aus „News“: HEINZ SICHROVSKY verteidigt Kunst und Kultur – das Wichtigste in Kürze
Festwochen: Oper ohne Anlass
Da hämmert das Herz des Opernirren wieder vor Ärger, diesmal aus Anlass des „Parsifal“, den die Wr. Festwochen aus Flandern eingeladen haben. Den Grund kann ich nur vermuten, denn mit dem Standard, der für solch eine Ehre einmal obligat war, hatte das Ganze nichts zu tun. Eher hatten die programmplanenden Amateure gehört, dass die Regisseurin Susanne Kennedy einen KI-Künstler verpflichtet hat, der Wagners Fünfeinhalbstünder in durchgängig formatfüllendem Videoschwulst (Hirsch, Krieg der Sterne, Spiel mir das Lied vom Tod) ersäuft.
Von einem Videospiel unterscheidet sich das Ärgernis nur insofern, als man dort die Figuren bewegen kann. Das wäre hier nötig gewesen, denn die Sänger liegen, sitzen, starren unbeweglich, nur ein paar Statistinnen treiben Rückengymnastik. Dass sich das Gelingen im Orchestergraben entscheidet, weil die Partitur das Ganze auf die Flügel nimmt? Kein Thema, auch die chinesische Dirigentin Yi-Chen Lin scheint eher zufällig ans Pult des RSO gelangt. Anfangs klingt das arg buchstabiert, dann diszipliniert es sich sedierend. Um aber – das Phänomen solcher Umschaltmomente ist geläufig – im dritten Akt plötzlich ein Stück Richtung Himmel abzuheben. Gesanglich? Der überforderte Russell Thomas schreit den Titelerlöser in Einheitsfarbe und -lautstärke, Dshamilja Kaiser ist eine tolle Kundry, Albert Dohmen hat immer noch Gurnemanz-Format, Amfortas und Klingsor gefallen. Aber mit Nebensächlichkeiten wollen wir uns doch nicht aufhalten.
Heinz Sichrovsky in „News“
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Heute Ausstellung / Vernissage in Ried/Oberösterreich
Cecily Maybach/Manuela Miebach: Die Wenigsten wissen ja das ich auch vor vielen Jahren einmal gemalt habe. Nach einem intensiven Studium (1 Semester 1997 an der Akademie der Künste Wien und 4 Semester an der künstlerischen VHS) präsentierte ich meine 1. Großausstellung in der WIFI, wo Wolfram Marboe die Laudatio hielt. In dieser Zeit der Ausstellungen wurden bereits ein großer Teil der Gemälde und Zeichnungen bereits verkauft.
Nun bestand noch ein Restbestand von Exponaten, die nun in einer Gemeinschaftsausstellung präsentiert werden. Die Ausstellung wird dann bis Ende Juli 2026 der Öffentlichkeit zugänglich sein.


Herbert Weinmüller, Vizepräsident des Zetralverbandes der Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs

Cecily Maybach/ Manuela Miebach bei einer Ausstellung von ihr, bei der Ernst Wolfram Marboe die Laudatio hielt!
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Strauss 2225: Dances for the Future, Vienna Ballet Academy, June 12th, 2026 (London). Attitude Devant 2
Ballet Academy of the Vienna State Opera
Part of Next Generation Festival 2026

Having watched and enjoyed this particular performance very much last October 18th at Vienna’s “NEST”, I took the liberty of publishing this wonderful review by Miss Vera Liber (London). Good and visionary work like this should always be promoted, even if only during a short tournée!
Changes like this are precisely what Vienna has needed , alarmingly and urgently, for years. And I can say that I know what I am talking about when I tell you that I understand how difficult it is to change things in a “climate” of “Oh, but we have been doing this, exactly like this, for years!”.
The Season, the first one of Miss Ferri and her team in Vienna, is coming to an end – and what a year it was – but I am still repeating my “Credo” since last September:
HAPPY DAYS ARE HERE AGAIN!
It makes so much sense…
Here is Miss Liber’s original text!
Ricardo Leitner
https://www.attitude-devant.com/blog/2026/6/19/nvaqffhq9qe684w8f77jp1tml94jrw
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Agentur Balmer & Dixon: Künstlernachrichten: Ausgewählte Nachrichten für Juli und August 2026 (in alphabetischer Reihenfolge):
Stefan BLUNIER dirigiert am 3. Juli 2026 im Schwelgernpark Duisburg im Rahmen des Marxloh Music Circus ein abwechslungsreiches Programm mit zwei Uraufführungen und einem beliebten Orchesterklassiker. Zur Aufführung gelangen Bickram Ghoshs HOME AND THE INFINITE – A TAGORE SONG CYCLE FOR VOICE AND ORCHESTRA mit Kamalini Mukherji, sowie Koray Berat Saris THE BEARERS OF LIGHT mit Karsu Dönmez. Ergänzt wird das Programm durch Bizets SUITE NR. 1 aus der Oper CARMEN.
Anna EL-KHASHEM ist beim Verbier Festival gleich in zwei Konzerten zu erleben: Am 18. Juli singt sie die Despina in einer konzertanten Aufführung von Mozarts COSÌ FAN TUTTE in der Salle des Combins. Es musizieren das Verbier Festival Chamber Orchestra unter der Leitung von Gábor Takács-Nagy; zu den weiterenolisten gehört u.a. Sir Bryn Terfel. Am 21. Juli gestaltet die Künstlerin in der Église de Verbier einen Liederabend mit Werken u.a. von Robert und Clara Schumann. Am Flügel sitzen James Baillieu und Caroline Dowdle.
Cornel FREY wird am 1. Juli in der Wiederaufnahme von Bergs WOZZECK an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf ein letztes Mal in dieser Spielzeit die Rolle des Hauptmanns singen. Die Inszenierung stammt von Stefan Herheim, am Pult steht Roland Kluttig.
Äneas HUMM tritt am 22. August 2026 als Baritonsolist beim Mozart-Konzert EINE KLEINE NACHTMUSIK im Rahmen der Brandenburgischen Sommerkonzerte auf dem Rittergut Stechau auf. Weitere Mitwirkende sind die Kammerphilharmonie Berlin-Brandenburg, die Sopranistin Agnes Selma-Weiland sowie Nachwuchs-Preisträgerinnen und -Preisträger des Bundeswettbewerbs Jugend. Die Moderation übernimmt Wolfram Korr.
Torben JÜRGENS singt die Rolle des Angelotti in Puccinis TOSCA an der Deutschen Oper am Rhein. Die musikalische Leitung übernehmen Vitali Alekseenok, Katharina Müllner und Azim Karimov. Termine: 3./11./16. Juli 2026. Die Produktion von Dietrich W. Hilsdorf wird im kommenden Januar wieder aufgenommen.
Johannes KAMMLER wird am 25. Juli beim Verbier Festival in der Salle des Combins als Baritonsolist in Orffs CARMINA BURANA zu erleben sein. Es musiziert das Verbier Festival Junior Orchestra unter der Leitung von James Gaffigan. Am Flügel sitzt Bruce Liu, der zudem Prokofjews KLAVIERKONZERT NR. 3 IN C-DUR OP. 26 interpretieren wird. Der Künstler wird am 31. Juli in Wagners GÖTTERDÄMMERUNG die Rolle des Gunther übernehmen. Die konzertante Aufführung in der Villa Rufolo in Ravello wird von Kent Nagano dirigiert; es spielen das Dresdner Festspielorchester und Concerto Köln.
Michael KUPFER-RADECKY ist auch dieses Jahr wieder an den Bayreuther Festspielen zu erleben. Den Anfang macht er als Wotan/Wanderer in der Kinderoper DER RING DES NIBELUNGEN, inszeniert von Leonie Haupt. Azis Sadikovic wirkt als Dirigent des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt. Daten: 25./27./28./30./31. Juli, 2./3./4. August. In Wagners RIENZI übernimmt er gleich zwei Rollen, und zwar ist er Paolo Orsini (19. und 26. August) und Cecco del Vecchio (26. Juli, 3./8./14./17./22./24. August). Musikalische Leitung: Nathalie Stutzmann, Regie: Alexandra Szemerédy, Magdolna Parditka. Außerdem singt der Künstler am 1./9./16. August erneut den Gunther in Wagners GÖTTERDÄMMERUNG. Marcus Lobbes ist als Kurator für das experimentelle Projekt «RING 10010110» an den Bayreuther Festspielen verantwortlich. Im Orchestergraben steht Christian Thielemann.
Lena KUTZNER wird ihr Debut an den Bayreuther Festspielen geben, und zwar als Brünnhilde in der Kinderoper DER RING DES NIBELUNGEN, inszeniert von Leonie Haupt. Azis Sadikovic leitet das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt. Daten: 25./27./28./30./31. Juli, 2./3./4. August.
Andrei MAKSIMOV singt die Titelrolle in Verdis RIGOLETTO an den Wiener Festspielen 2026. Termine: 17./19./25. Juli und 23./25./29. August. Toby Purser dirigiert das Vienna Sinfonia Orchestra. Die Inszenierung stammt von Tim Claydon.
Magnus PIONTEK feiert am 22. August Premiere als Eremit in von Webers FREISCHÜTZ am Burgplatz Open Air Braunschweig. Regie führt Philipp Moschitz. Die musikalische Leitung liegt bei Alexander Sinan Binder. Weitere Termine: 23./25./26./27./28./29./30. August und im September.
Rolf ROMEI ist ab 22. August in der Wiederaufnahme von AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY (Weill) am Theater Basel in der Rolle des Jim Mahoney zu erleben. In dieser Inszenierung von Benedikt von Peter steht Thomas Wise am Pult.
Marie SEIDLER präsentiert am 22. August einen Liederabend mit Werken von Brahms an der Schubertiade in Vilabertran, zusammen mit Elinor Martínez (Sopran), Santiago Sánchez (Tenor), Henk Neven (Bariton), sowie Pauliina Tukiainen und Victoria Guerrero am Flügel.
Jordan SHANAHAN ist auch dieses Jahr wieder an den Bayreuther Festspielen zu erleben. Er singt die Rolle des Klingsor in Wagners PARSIFAL. Regie: Jay Scheib. Dirigat: Pablo Heras-Casado. Termine: 31. Juli, 10./20./25. August 2026. Außerdem singt er am 28. August im Rahmen des Grafenegg Festivals ein Konzert mit Auszügen aus Wagners PARSIFAL im Wolkenturm Grafenegg. Er singt die Rollen Amfortas und Klingsor unter der Leitung von Pablo Heras-Casado. Es spielt das Bayreuther Festspielorchester.
Bo SKOVHUS wird am 1. Juli an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf ein letztes Mal die Titelrolle in der Wiederaufnahme von Bergs WOZZECK singen. Die Inszenierung stammt von Stefan Herheim, am Pult steht Roland Kluttig. Am 18. Juli präsentiert er Frank Martins SECHS MONOLOGE AUS JEDERMANN im Rahmen der Salzburger Festspiele. Im Mozarteum spielt die Junge Philharmonie Wien unter der Leitung von Michael Lessky. Schließlich ist der Künstler am 12. August noch einmal als Agamemnon in einer konzertanten Version von Glucks IPHIGENIE IN AULIS im Bayreuther Friedrichsforum zu erleben. Michael Hofstetter leitet die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach.
Matthew TOOGOOD wird am 2. Juli am Tiroler Landestheater zum letzten Mal Tschaikowskys SCHWANENSEE dirigieren. Die Choreografie stammt von Marcel Leemann. Ausserdem leitet er das Orchester des Tiroler Landestheater in Massenets DON QUICHOTTE. Termine: 4. und 5. Juli. Die Inszenierung von Julia Burbach wird im Herbst wieder aufgenommen.
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NEUE CD von GRAMOLA Winter & CO: Wolfgang Amadeus Mozart; Serenade Nr. 10 in B-Dur KV 361 Gran Partita KV 361, Milan Turkovic/Bläser der Wiener Symphoniker
