CD-Rezension:
Giacomo Meyerbeer
L’Étoile du Nord
Wexford Festival Chorus
National Symphony Orchestra of Ireland
Vladimir Jurowski
NAXOS 8.660498-500
von Peter Sommeregger
Giacomo Meyerbeer beherrschte in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Opernszene von Paris, hatte speziell mit der von ihm mit erfundenen Gattung der Grand Opéra lang anhaltende Erfolge, die sich auch international niederschlugen.
Als drittletzte seiner Opern entstand 1854 „L’Étoile du Nord“, eine dreiaktige opéra comique. Der Komponist griff dabei auf die zehn Jahre zuvor für Berlin geschriebene Oper „Ein Feldlager in Schlesien“ zurück, und verwendete sechs Nummern daraus für das neue Werk.
Stilistisch findet Meyerbeer dafür zu einem unerwartet jugendlich heiteren Stil, der dem Werk eine beschwingte Heiterkeit verleiht. Die Handlung um den russischen Zaren Peter den Großen erinnert ein wenig an Lortzings „Zar und Zimmermann“. Im Rahmen einer turbulenten Komödie begegnen wir auch der weiblichen Hauptfigur Catherine, die im wirklichen Leben tatsächlich Peters zweite Ehefrau, und nach seinem Tod zur Zarin Katharina wurde. „CD-Rezension: Giacomo Meyerbeer, L’Étoile du Nord
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