Der Schweizerische Komponist und Saxophonist Daniel Gubelmann ist auch der Begründer der Formation Five on Fire. Dieses Jazz-Ensemble hat Gubelmann inzwischen ausgeweitet und das Jazzquartett mit einem Streichquartett fusioniert. Für die Produktion von „Eternal Movement“ erweitete er es zu einer großen Streicherbesetzung mit Unterstützung des renommierten Musikkollegiums Winterthur. „CD-Tipp: Five on Fire, Eternal Movement klassik-begeistert.de, 10. November 2022“ weiterlesen
Auf dieser CD nimmt uns der junge französische Komponist mit auf eine Reise in die Welt der elektronischen Musik. Ubaldini ist ausgebildeter Klarinettist und beschäftigt sich mit den verschiedensten Formen der Musik, von der Klassik bis hin zu elektronisch erzeugten Klängen.
Für diese Produktion arbeitet er mit ganz unterschiedlichen befreundeten Künstlern zusammen, wie mit der Sopranistin Liz Pearse, der Bass-Flötistin Shanna Pranaitis, der Pianistin Layla Ramezan, der Ehefrau Ubaldinis, dem Bass-Klarinettisten Martin Adámek und am Kontrabass Jan Van Hoeke. Alle Beteiligten stammen aus verschiedenen Kulturkreisen und bringen so etwas von ihren individuellen Identitäten in ihr Spiel ein. „CD-Tipp: Flirrende elektronische Klänge, Sunbathing, Blaise Ubaldini klassik-begeistert.de, 9. November 2022“ weiterlesen
Der Komponist César Franck entzieht sich vielfach einer exakten Einordnung, das beginnt schon bei seinem familiären Hintergrund und der Region seiner Geburt.
Francks Mutter stammte aus Aachen, der Vater aus einem im Dreiländereck gelegenen Dorf. Nach der Heirat ließ sich die junge Familie in Lüttich nieder, wo César am 10. Dezember 1822 geboren wurde. So ist der Komponist von deutsch-belgischer Abstammung, aber nicht zuletzt durch sein Studium am Pariser Konservatorium der französischen Impressionistischen Schule zuzurechnen. „CD-Rezension: César Franck Edition klassik-begeistert.de 30. Oktober 2022“ weiterlesen
Christoph Loys bemerkenswerte Produktion von Rimski-Korsakows Werk an der Oper Frankfurt wurde von der Zeitschrift OPERNWELT als Aufführung des Jahres ausgezeichnet und erscheint jetzt auf DVD.
von Dr. Lorenz Kerscher
Auf das Stichwort „Märchenoper“ denkt man im deutschsprachigen Raum fast nur an Humperdincks Hänsel und Gretel, ein Werk, das in der Adventszeit die Spielpläne unserer Theater dominiert und manchmal sogar in zwei Schichten am Tag aufgeführt wird. Dass Nikolai Rimski-Korsakow (1844 – 1908) ein gutes Dutzend Märchenopern geschrieben und mit ebensoviel Tiefgang wie Klangpoesie ausgestattet hat, wird dagegen kaum wahrgenommen. Immerhin findet man Wesentliches aus seinem Schaffen als Aufzeichnungen meist russischer Produktionen in YouTube. Und nun kann man es der Oper Frankfurt gar nicht hoch genug anrechnen, dass sie zu Weihnachten 2021 eines dieser Werke auf die Bühne gebracht und nun als DVD unvergesslich gemacht hat.
Trailer zu »Die Nacht vor Weihnachten« von Nikolai A. Rimski-Korsakow | Oper Frankfurt
Die Regie führte Christof Loy, der sein Konzept in einem im Begleitheft abgedruckten Interview erläutert. „Gerade weil das Werk unbekannt ist, finde ich es wichtig, ihm zunächst einmal in seinem Kern nahezukommen“, bekundet er. Das gelingt ihm trotz der Komplexität unterschiedlicher, ineinander verwobener Handlungsebenen, die in der normalen Menschenwelt, dem Reich von Geistern und Hexen und im Mythos um die Wintersonnenwende liegen. „DVD-Rezension: Nikolay Rimski-Korsakow, Christmas Eve klassik-begeistert.de 26. Oktober 2022“ weiterlesen
Caesar und Kleopatra hätten sicher nicht gedacht, viele Jahrhunderte nach ihrem Tod so erfrischend lebendig auf der Opernbühne zu erscheinen.
Blu-ray Rezension:
George Frederic Handel Giulio Cesare in Egitto
Concentus Musicus Wien Ivor Bolton Dirigent Keith Warner Regie
Unitel 807804
von Peter Sommeregger
Selbst in Zeiten, in denen kaum Opern aus der Barockzeit aufgeführt wurden, gab es eine große Ausnahme: Werke des aus Halle gebürtigen Komponisten, der einen großen Teil seines Lebens in England verbracht hatte, tauchten immer wieder im Repertoire vieler Opernhäuser auf. „Julius Caesar in Ägypten“ konnte man immer wieder erleben, geht die Handlung doch auf biographische Motive von Caesar und Kleopatra zurück, wobei in diesem Fall das wirkliche Leben noch erheblich verworrener ablief, als die Handlung dieser Oper. „Blu-ray Rezension: George Frederic Handel, Giulio Cesare in Egitto klassik-begeistert.de 21. Oktober 2022“ weiterlesen
Der aus Winterthur gebürtige Schweizer Geiger Sebastian Bohren kann bereits auf eine längere Karriere zurückblicken, auch für den Tonträgermarkt war Bohren bereits mehrfach tätig. Nach Studien am Zürcher Konservatorium, später an den Musikhochschulen Zürich, Luzern und München nahm er zusätzlich noch an zahlreichen Meisterklassen teil. „CD-Rezension: La Folia, Sebastian Bohren klassik-begeistert.de 17. Oktober 2022“ weiterlesen
Alois Mühlbacher Christian Ziemski Ensemble Scaramouche Franz Farnberger
PR 91497
von Peter Sommeregger
Die Kombination dieser beiden geistlichen Kantaten aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist eine geglückte Paarung. Im Falle von Pergolesis Komposition ist es das letzte vollendete Werk des jung verstorbenen Komponisten. Beide Stücke erfreuen sich seit ihrer Uraufführung großer Popularität und befinden sich im Repertoire zahlloser Interpreten.