Bachs Klavierwerke und faszinierende Ansichten aus dem All ergänzen sich zu einem ungemein beeindruckenden Event

 

„Bach in Space“ (eine Produktion von MünchenMusik)

Johann Sebastian Bach  Präludien, Choräle, Suiten, Inventionen und Konzerte (teils in Ausschnitten)

Mona Asuka  Klavier

Bremer Konzerthaus Die Glocke,  2. Januar 2026


von Dr. Gerd Klingeberg

Mit dem Ausspruch: „Nicht Bach! Meer sollte er heißen!“ brachte dereinst Ludwig van Beethoven seine Bewunderung für den Großmeister barocker Tonkunst zum Ausdruck. Und versetzte ihn damit in eine quasi stark erweiterte Dimension. Bei MünchenMusik geht man indes noch einen riesigen Schritt weiter: Erst das Weltall böte wohl eine angemessene Kulisse zur Präsentation des Bach‘schen Œuvres.

„„Bach in Space“ (eine Produktion von MünchenMusik)
Bremer Konzerthaus Die Glocke,  2. Januar 2026“
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Heroische Beethoven-Klänge und fulminante Dvořák-Sinfonik generieren ein grandioses Silvester-Feuerwerk

Fotos © Tonlist concerts

 Silvesterkonzert 2025

Wolfgang Amadeus Mozart  Ouvertüre aus „Le nozze di Figaro“

Ludwig van Beethoven   Konzert für Klavier und Orchester Nr.5 Es-Dur op. 73

Antonín Dvořák  Sinfonie Nr.6 D-Dur op. 60

Justus Eichhorn  Klavier
Jiří Habart  Dirigent
Philharmonie Hradec Králové

Bremer Konzerthaus Die Glocke, Großer Saal,  31. Dezember 2025

von Dr. Gerd Klingeberg

Dass sich an diesem Silvesterabend ein gerade einmal 16 Jahre junger Pianist an Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 wagen wird, macht mich durchaus neugierig; es belässt aber zugleich – quasi vorsichtshalber – meine Erwartungen auf einem eher mittleren Niveau, auch wenn besagter Justus Friedrich Eichhorn ungeachtet seines jugendlichen Alters bereits mit einer beachtlichen Konzerttätigkeit aufwarten kann. „Justus Eichhorn Klavier, Jiří Habart Dirigent, Philharmonie Hradec Králové
Bremer Konzerthaus Die Glocke, Großer Saal,  31. Dezember 2025“
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Berauschende Geigenklänge und empire-britischer Pomp sorgen in Bremen für frenetischen Jubel

Hana Chang © Kaupo Kikkas

4. Philharmonisches Konzert: Verehrt und verewigt

Ein Musikerlebnis der Extraklasse, das vom rundum enthusiasmierten Auditorium mit gebührend lang anhaltendem Beifall bedacht wird.

Maurice Ravel  Le Tombeau de Couperin, Suite d’Orchestre
Johannes Brahms  Violinkonzert D-Dur op. 77
Edward Elgar  Enigma-Variationen op. 36

Hana Chang  Violine

Finnegan Downie Dear  Dirigent
Die Bremer Philharmoniker

Bremer Konzerthaus Die Glocke, 15. Dezember 2025

von Dr. Gerd Klingeberg

Da steht sie, nahezu bewegungslos, Geige und Bogen hängen locker in ihrer Hand: Violinistin Hana Chang, eine zierliche Person vor dem groß besetzten Orchester, das sich in den mehr als drei langen Minuten der Sinfonie-Einleitung bereits auf optimale Betriebstemperatur eingespielt hat. Dann kommt Bewegung in die junge Solistin; geschmeidig und punktgenau fädelt sie sich ein in das laufende orchestrale Geschehen, legt aus dem Stand heraus gehörig zu, behauptet sich mit attackierend kraftvollem Strich und dem satten, tragfähigen Klang ihrer Amati höchst eindrucksvoll gegen die vermeintliche Übermacht des Ensembles. „Hana Chang Violine, Finnegan Downie Dear Dirigent, Die Bremer Philharmoniker
Bremer Konzerthaus Die Glocke, 15. Dezember 2025“
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Wie man die Vorweihnachtszeit mit erlesener Musik, geschmeidigem Tanz und schönen Düften bereichert

Foto: Moritz Ter-Nedden © Nailya Bikmurzina.

Candlelight – Skandinavische Weihnacht

Georg Philipp Telemann  Oboenkonzert e-Moll TWV51:e1

Johann Sebastian Bach  Konzert a-Moll BWV 1041 für Violine und Orchester

sowie weitere Werke von Johan Severin Svendsen, Edvard Grieg, Arcangelo Corelli, Tomaso Albinoni und Gabriel Fauré

Marie Tetzlaff Oboe
Moritz Ter-Nedden Violine und Leitung
Daniella Kromm Rhythmische Sportgymnastik

Klassische Philharmonie Bonn

Bremer Konzerthaus Die Glocke, 13. Dezember 2025

von Dr. Gerd Klingeberg

Raus aus dem Vorweihnachtstrubel. Stattdessen hinein in eine bezaubernde skandinavische Winterstimmung, zur Ruhe kommen, ein bisschen Festtagsvorfreude bei anheimelnd typischer Hygge-Atmosphäre schnuppern. „Candlelight – Skandinavische Weihnacht
Bremer Konzerthaus Die Glocke, 13. Dezember 2025“
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„Eine Hommage an die Liebe“: Baeva und Järvi begeistern mit hochvirtuosen Bartók- und Schubert-Interpretationen  

Alena Baeva, Violine © Marco Borggreve

Baeva, Järvi und die Deutsche Kammerphilharmonie präsentieren hochvirtuose Bartók- und Schubert-Interpretationen

8. Premieren-Abonnementkonzert „Eine Hommage an die Liebe“

Franz Schubert
Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485
Sinfonie Nr. 6 C-Dur D 589 „Kleine C-Dur“

Béla Bartók
Violinkonzert Nr. 1 Sz.36
Rhapsody Nr. 1 BB 94b

Alena Baeva Violine

Paavo Järvi  Dirigent
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Bremer Konzerthaus Die Glocke, Großer Saal, 8. Dezember 2025

von Dr. Gerd Klingeberg

Mit pianissimo-dezenten, intimen Tönen eröffnet Solistin Alena Baeva das Violinkonzert Nr. 1 von Béla Bartók. Sie steigt ein in einen nachdenklich anmutenden Dialog mit den Ersten Geigen. Die stimmungsvollen, fast schon mystischen Klänge kumulieren, zunächst noch sehr vorsichtig, allmählich mit dem Einsatz weiterer Instrumente. Harfenarpeggien unterstreichen die feinen, nur gelegentlich kurz aufwallenden Harmonien. „8. Premieren-Abonnementkonzert „Eine Hommage an die Liebe“
Bremer Konzerthaus Die Glocke, Großer Saal, 8. Dezember 2025“
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Jubel brandet auf bei heroischen und poetischen Abenteuern der Bremer Philharmoniker

Heldenreisen der Kraniche am Himmel über Bremen (10/2025)

3. PHILHARMONISCHES KONZERT
Von Freibeutern und Freiheitskämpfern

(Erster von zwei Abenden im Rahmen der Reihe „Philharmonische Konzerte“)

Aaron Copland (1900–1990): Fanfare for the Common Man (1942)

Erich Wolfgang Korngold (1897–1957): The Sea Hawk Suite (1940)

Aaron Copland (1900–1990): Billy the Kid (1938)

Jean Sibelius (1865–1957): Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43 (1902)

Bremer Philharmoniker
Jonathan Stockhammer (Gastdirigent)

MUSIKTHEATER, Die Glocke, Das Bremer Konzerthaus, 24. November 2025

von Caspar Isenberg

Das Licht des nasskalten Tages hatte sich jahreszeitlich früh verabschiedet. Gegebenenfalls ließ sich hoffnungsvoll auf den Abend blicken. Der verhieß, Lebenszauber vampirisch im Konzerterleben zu schmecken.

Das sollte gelungen sein. Jubel des Publikums brandete auf zum Abschluss eines zweistündigen Konzertabends, den die musikalischen Nager im kaukasischen Nussbaumholz der Glocke verbracht haben.

Es war ein sehr schöner Abend. „3. Philharmonisches Konzert, Von Freibeutern und Freiheitskämpfern
Musiktheater, Die Glocke, Das Bremer Konzerthaus, 24. November 2025“
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Wie 2000 Jahre alte Graffiti als grandioses Musikerlebnis in die Gegenwart transferiert werden   

Justin Doyle © Oliver Look

„Faszinierende Chorklänge“

Programm:

Magnus Lindberg   Graffiti

Zoltán Kodály

Marosszéki Táncok
Missa Brevis

Justin Doyle  Dirigent
RIAS Kammerchor Berlin
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Bremer Konzerthaus Die Glocke, 14. November 2025

von Dr. Gerd Klingeberg

Es klingt nach einer ziemlich schrägen Idee: Da sucht sich der finnlandschwedische Komponist Magnus Lindberg aus unzähligen Wandinschriften der vor knapp 2000 Jahren durch einen Vulkanausbruch untergegangenen italienischen Stadt Pompeji scheinbar wahllos etliche heraus. Und vertont diese so unterschiedlichen „Graffiti“. „Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, »Faszinierende Chorklänge«
Bremer Konzerthaus Die Glocke, 14. November 2025“
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Grandios dargebotene Klassiker umrahmen eine faszinierende visionäre Uraufführung

Marko Letonja, Generalmusikdirektor, Bremer Philharmoniker, Tabakquartier, Bremen, 2024-09-17 © Caspar Sessler

2. Philharmonisches Konzert „Radikaler Optimismus“

Ludwig van Beethoven  Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36
Andrea Lorenzo Scartazzini  „Earth“ für Orchester
Johannes Brahms Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Marko Letonja  Dirigent
Die Bremer Philharmoniker

Bremer Konzerthaus Die Glocke, Großer Saal, 3. November 2025

von Dr. Gerd Klingeberg

Das Konzertmotto dürfte ganz bewusst ausgewählt worden sein: „Radikaler Optimismus“. Einfach so. Ohne Ausrufe- oder Fragezeichen. Dauergrinsen, bis die Gesichtsmuskulatur völlig verspannt ist? Ein heftiger kumpelhafter Hallo-Schlag in die Magenkuhle, der zusammenzucken lässt? „Verstehen Sie Spaß?“ bis an die Schmerzgrenze, bei dem sich die Verursacher vor hämischem Lachen ausschütten wollen? Oder, musikalisch gesehen, ein Beethoven, der den Zuhörern mit Donnergetöse als turbulentes Spektakulum mit Applausgarantie um die Ohren gewatscht wird? „2. Philharmonisches Konzert „Radikaler Optimismus“
Bremer Konzerthaus Die Glocke, 3. November 2025“
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Anastasia Kobekina begeistert mit entfesselter Naturgewalt und poetischem zartem Cellospiel

MCO Maxim Emelyanychev, Anastasia Kobekina © Nikolai Wolff

Musikfest Bremen: „Auf Wiedersehen“

Emelyanychev will das Letzte herausholen aus dem Orchester. Und das spielt wie im totalen Rausch, gibt mehr, noch mehr in diesem überbordend überwältigenden Spektakel, das nach kurzen, die Spannung zusätzlich anheizenden Ritardandos wie ein exorbitant strahlender Triumphzug endet.

Ein bestechend grandioses, mit lang anhaltenden Standing Ovations bedachtes Ende – und leider auch der diesjährigen Musikfest-Konzerte.

Wolfgang Amadeus Mozart  Sinfonie Nr. 20 D-Dur KV 133

Dmitri Schostakowitsch  Violoncello-Konzert Nr. 1 Es-Dur op. 107

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky  Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64

Anastasia Kobekina  Violoncello

Maxim Emelyanychev  Dirigent
Mahler Chamber Orchestra

Bremer Konzerthaus Die Glocke, 5. September 2025

von Dr. Gerd Klingeberg

Mozart, Schostakowitsch, Tschaikowsky: Das letzte klassische Konzert beim 36. Musikfest Bremen könnte man hinsichtlich dieser doch deutlich differierenden Musikzusammenstellung als eine Art Mikrokosmos dieses Events bezeichnen. „Musikfest Bremen: „Auf Wiedersehen“
Bremer Konzerthaus Die Glocke, 5. September 2025“
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Von „Summertime“ bis „Somewhere“: Mit großer Stimme inszeniert Golda Schultz packende Momente 

Golda Schultz © Vittorio Greco

Musikfest Bremen: „Zu neuen Ufern“

Franz Schreker   Kammersinfonie in einem Satz

Lieder und Songs von George Gershwin, Kurt Weill, Igor Strawinsky, Erich Wolfgang Korngold und Leonard Bernstein

Igor Strawinsky  Ballettsuite „Der Feuervogel“ (1945)

Golda Schultz  Sopran

Robin Ticciati  Dirigent
Chamber Orchestra of Europe

Bremer Konzerthaus Die Glocke, 31. August 2025

von Dr. Gerd Klingeberg

„Summertime“, das wohl mit Abstand bekannteste Lied George Gershwins aus seiner Oper „Porgy and Bess“, kommt jahreszeitlich gerade noch passend: am Vorabend des meteorologischen Herbstes. Es ist eines der Songs, die die südafrikanische Sopranistin Golda Schultz mit ganz großer, hochgradig emotional gefärbter Stimme intoniert. Und damit unmittelbar jede Menge wunderschöner Erinnerungen an das „Easy Livin’“ vergangener heißer Sommertage wach werden lässt. „Golda Schultz, Robin Ticciati / Chamber Orchestra of Europe
Bremer Konzerthaus Die Glocke, 31. August 2025“
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