© Tatjana Dachsel
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DIE MONTAG-PRESSE – 6. JULI 2026
Berlin/Staatsoper Unter den Linden
„Pelléas et Mélisande“ – wunderschöne Bilder, die lange nachwirken
Ich denke, ich werde jetzt öfter nach Berlin fahren, jedenfalls dachte ich es. Wenn ich die beiden Pelléas Aufführungen vergleiche, die ich 2019 in Hamburg (Willy Decker [Regie] und Wolfgang Gussmann [Bühnenbild und Kostüme]) und nun am 3. Juli 2026 in Berlin (Ruth Berghaus und Hartmut Meyer) erlebt habe, dann bin ich allerdings doch Team Hamburg. Die Handschrift von Ruth Berghaus ist mir durch den phänomenalen und geliebten von ihr produzierten Tristan in Hamburg wieder begegnet. Es gab zwar keine Liegestühle auf der Bühne, aber viele Bewegungen ähnelten sich, vor allem auch das Nichtzueinanderfinden zwischen Pélleas und Mélisande in der Haare-Szene. Von Iris Röckrath
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