Carmen, Wiener Staatsoper © Michael Pöhn
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 23. FEBRUAR 2026
Wien/Staatsoper
„Carmen“ an der Staatsoper: Ein solides Hausdebüt und ein Piotr Beczała in Topform (Bezahlartikel)
Victoria Karkacheva überzeugte nur bedingt als neue „Carmen“ an der Wiener Staatsoper. Einhelligen Jubel gab es für Piotr Beczała als Don José.
DiePresse.com
Wien/Staatsoper
Mit Luisa Miller hat die Wiener Staatsoper Verdi einen Bärendienst erwiesen
Nach 35 Jahren ist Verdis zu Unrecht von den großen Opernbühnen eher vernachlässigte „Luisa Miller“ an die Wiener Staatsoper zurückgekehrt – und dies ist erst die zweite Inszenierung des Hauses am Ring. Die Staatsoper hat sich geraume Zeit gelassen mit diesem musikalisch wertvollen Werk nach Schillers „Kabale und Liebe“ mit seinen herrlich klangvollen Arien – und hat dem italienischen Großmeister der Oper buchstäblich einen Bärendienst erwiesen. Während durchwegs großartige Vokalleistungen zu hören waren und das Orchester brillierte, verbockte die Regie (erstmals an der Staatsoper: Philipp Grigorian) die ohnehin diffizile Handlung gründlich. Als ein roter Kuschelbär sich zum nicht geringen Ergötzen des Publikums selbständig zu machen begann und mit seinen Plüschfäustchen auf den bösen Grafen von Walter einzuhämmern begann, war das durchaus metaphorisch zu verstehen.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de
„DIE MONTAG-PRESSE – 23. FEBRUAR 2026“ weiterlesen