DIE DIENSTAG-PRESSE – 3. FEBRUAR 2026

Foto: Brescia e Amisano © Teatro alla Scala

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 3. FEBRUAR 2026

Milano
Mailand schmiedet den ersten olympischen Wagner-Ring!
Wenige Tage vor Beginn der diesjährigen Winterolympiade blickte man in Mailand erstmal auf die Scala: Das große Wagner-Ring-Finale stand an. Dank den überragenden Gesangsleistungen übertraf diese Götterdämmerung die Erwartungen selbst des von nah und fern angereisten und an diesem Haus notorisch kritischen Publikums. In Mailand heißt es: Her den Ring!
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de

Wien/Staatsoper
„La traviata“ in der Staatsoper: Ein Shooting Star glänzte als Alfredo (Bezahlartikel)
Tenor Xavier Anduaga dominierte die jüngste „La traviata“ im Haus am Ring. Dass sie erst nach und nach Fahrt aufnahm, lag vor allem am wenig inspirierenden Dirigat. Kein normaler Repertoireabend: Der international längst als Shooting Star herumgereichte spanische Tenor Xavier Anduaga war in der Rolle des Alfredo der unumstrittene Glanzpunkt dieser Aufführung.
DiePresse.com

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DIE MONTAG-PRESSE – 2. FEBRUAR 2026

Dmitri Schostakowitsch, Lady Macbeth von Mzensk © Monika Rittershaus

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DIE MONTAG-PRESSE – 2. FEBRUAR 2026

Berlin/Komische Oper
„Lady Macbeth“ an der KO Berlin: Liebe ist kälter als der Tod
Der ehemalige Hausherr Barrie Kosky wuchtete eine Inszenierung auf die Bühne, die kompromisslos die menschliche Niedertracht der Protagonisten ausstellte. Der Verzicht auf Bühnenbilder reduzierte weite Teile der Oper zum Kammerspiel, das die Sänger auch als Darsteller forderte, Aufgaben, denen sie hervorragend gerecht wurden. Der Einsatz der zu Recht gerühmten Chorsolisten der Komischen Oper in vielen Szenen wird zum zusätzlichen Joker der Aufführung. Sogar zu einigen Tanzfiguren konnte der Regisseur sie animieren. Kosky nimmt die stark rhythmisierte Musik als Taktgeber für die Körpersprache der Sänger, selbst der mehrfach szenisch simulierte Beischlaf wurde so in Musik übersetzt.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

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DIE SONNTAG-PRESSE – 1. FEBRUAR 2026

Teodor Currentzis © Olya Runyova

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DIE SONNTAG-PRESSE – 1. FEBRUAR 2026

Athen
„Requiem for the End of Love“: Currentzis jüngstes Gericht

Der umstrittene Guru-Dirigent Teodor Currentzis verwandelt die Oper von Athen 40 Minuten lang in einen Ort der brutalen Überwältigung. Was für ein Spektakel! Giorgos Koumendakis ist ein freundlicher Mensch: leise, warme Stimme, wohlgetrimmter Siebentagebart, wache Augen, hochgewachsen. Der 66-Jährige gehört zu den renommiertesten Komponisten Griechenlands. Er hat in Athen studiert und später bei Stars der modernen Musik des 20. Jahrhunderts wie Pierre Boulez, György Ligeti oder Iannis Xenakis. Reden muss man in diesem Beruf nicht viel. Die Welt in Töne zu fassen, ist ein weitgehend stilles, einsames Geschäft.
DieZeit.de

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 31. JANUAR 2026

Bryn Terfel als Boris Godunow und Robert Berry-Roe als Fyodor © 2026 Mihaela Bodlovic

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 31. JANUAR 2026

London/Royal Opera House
Bryn Terfel dringt tief in die Psychologie des Boris Godunow ein
Zum dritten Mal führt das Royal Opera House Covent Garden den Boris Godunow in der Inszenierung von Richard Jones auf. Und zum dritten Mal singt der walisische Bass-Bariton Bryn Terfel die Titelrolle. Er ist ganz klar der Mittelpunkt dieses Abends, an dem er die Rolle des mörderischen Zaren mit stimmlicher Präsenz und viel Tiefgang in der Charakterisierung darstellt.
Von Jean Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de

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DIE FREITAG-PRESSE – 30. JANUAR 2026

Symphoniekonzert IV | 27. Januar 2026 | Philharmonie Berlin, Dani Juris, Nikola Hillebrand, Christian Thielemann, Samuel Hasselhorn © Stephan Rabold

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DIE FREITAG-PRESSE – 30. JANUAR 2026

Thielemann begeistert mit dem „Deutschen Requiem“ von Brahms: „Aber des Herren Wort bleibet in Ewigkeit“
Christian Thielemann am Pult formte die einzelnen Abschnitte des Werkes ganz individuell, baute Spannungsbögen auf, und arbeitete klug Höhepunkte, wie „Denn alles Fleisch, es ist wie Gras“ mit enormen Steigerungen heraus, um dann auch wieder zu sanfteren Tempi und Lautstärken zurückzukehren.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 29. JANUAR 2026

Maria Nazarova (Adina), Edgardo Rocha (Nemorino, li.) und Stefan Astakhov (Belcore) in „L’elisir d’amore“ © Wiener Staatsoper / Michael Poehn

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 29. JANUAR 2026

Wien
Und wieder einmal rettet Otto Schenk den Opernabend (Bezahlartikel)
Eine durchschnittliche Aufführung von „L’elisir d’amore“ an der Staatsoper brachte mehrere Rollendebüts. Er zupfte an der Krempe seines Huts herum, drehte ihn ungeschickt in den Händen – und wusste scheinbar nicht, wohin er zuerst blicken sollte: Gleich die ersten Minuten der Oper „L’elisir d’amore“ von Gaetano Donizetti gaben am Dienstagabend in der Wiener Staatsoper eine Kostprobe der Darstellungskunst von Edgardo Rocha. Der Tenor, der in der Rolle des Nemorino erstmals am Haus zu sehen war, war derart überzeugend in seiner Unbeholfenheit und Unsicherheit, dass man seine Figur sofort liebgewann (hier auch ein Kompliment an jene, die Otto Schenks Inszenierung stets einstudieren).
DiePresse.com

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 28. JANUAR 2026

260124 Essen Philharmonie © John Halvdan Olsen-Halvorsen

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 28. JANUAR 2026

Essen
Klaus Mäkelä und die Philharmoniker aus Oslo brillieren in Essen
Der freundliche Herr am Einlass könnte der jüngere Bruder von Pierre Boulez sein. Ein besonderes Konzert steht bevor: Lisa Batiashvili spielt Tschaikowskis Violinkonzert, begleitet von den wunderbaren Musikern des Oslo Philharmonic unter noch-Chef Klaus Mäkelä, der gerade 30 geworden ist.
Allesamt also gern gesehene Gäste an Rhein und Ruhr. Mäkelä, designierter Chefdirigent des Concertgebouworkest, kommt in zwei Wochen mit den Amsterdamern und am 19. März mit dem Orchestre de Paris nach Köln. Er wird zum Ende der laufenden Saison vorzeitig den Posten in Oslo für seine beiden Chefpositionen in Amsterdam und Chicago aufgeben, den in Paris ein Jahr später.
Von Dr. Brian Cooper
Klassik-begeistert.de

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 27. JANUAR 2026

Carsten Süss (Haushofmeister bei Faninal), Lauren Urquhart (Sophie), Ulrike Steinsky (Jungfer Marianne Leitmetzerin), Annelie Sophie Müller (Octavian) © Barbara Pálffy / Volksoper Wien

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 27. JANUAR 2026

Wien/Volksoper
Die Volksoper zeigt „Rosenkavalier“ mit tollen Stimmen
Nach einem Kaltstart kam das Orchester unter der Leitung von Alexander Joel flugs in Fahrt. Unter der Leitung von Lotte de Beer setzt die Wiener Volksoper auf gattungstechnische Diversität (Musicals, Operetten, Opernüberschreibungen) und trägt ihren Namen mittlerweile mehr aus Tradition: Gerade einmal sieben Opern zeigt man im rosaroten Gürteletablissement in der laufenden Spielzeit. Am Sonntag wurde Richard Strauss’ Rosenkavalier wiederaufgenommen: ein Kraftakt und eine Leistungsschau für jedes Opernhaus.
DerStandard.at

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DIE MONTAG-PRESSE – 26. JANUAR 2026

Archiv: Der Ring des Nibelungen/Rheingold © Michael Pöhn/Wiener Staatsoper

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DIE MONTAG-PRESSE – 26. JANUAR 2026

Richard Wagner: Das Jahr der „Ringe“: Weltenbrände überall Intrige, Mord, Untergang
In Wien gibt es ab Mai noch einmal die Bechtolf-Inszenierung. Wenn der Plan hält, sollte Staatsoperndirektor Bogdan Roščić in der nächsten Saison seine Neuproduktion mit Christian Thielemann am Pult und Ersan Mondtag im Regiesessel starten. Der Kampf ums Geld und die Weltherrschaft machen Richard Wagners Nibelungen-Drama höchst brisant. Auch auf großen Opernbühnen. Ein Rundblick. Rheintochter Wellgunde bringt es auf den Punkt: „Der Welt Erbe gewänne zu eigen, wer aus dem Rheingold schüfe den Ring, der maßlose Macht ihm verlieh.“ In unserer Gegenwart scheint Wagners Tetralogie der Opernstoff der Stunde. Am Ende geht die bestehende Ordnung im Flammeninferno auf, nachdem der Liebe zugunsten des Gierens nach Macht und Geld abgeschworen wurde. Aktuell arbeitet sich daher gefühlt die halbe Opernwelt an dem Opernmonster ab.
krone.at

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DIE SONNTAG-PRESSE – 25. JANUAR 2026

Benamor © Monika Rittershaus

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DIE SONNTAG-PRESSE – 25. JANUAR 2026

Wien/MusikTheater an der Wien
Spaßiger Geschlechtertausch im spanischen Orient
Das Theater an der Wien zeigt seit diesem Wochenende Pablo Lunas Zarzuela „Benamor“. Christof Loy hat die spanische Operette ungebrochen als flotten, hervorragend besetzten, aber letztlich harmlosen Musiktheaterabend inszeniert.
krone.at

„Benamor“ im Theater an der Wien: Spanisch-Kurs mit Zarzuela (Bezahlartikel)
Geschlechtertausch-Operette von Pablo Luna als orientalisches Märchen in Szene gesetzt.
Kurier.at

Wien/MusikTheater an der Wien
„Benamor“ im Theater an der Wien: Nehmt das bitte nicht zu ernst! (Bezahlartikel)
Zwischen Shakespeare und Pension Schöller: Die freche Zarzuela „Benamor“ im Theater an der Wien bietet Unterhaltung, Camp und gute Musik. Die Mitwirkenden agieren großartig.
DiePresse.com

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