„Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing © Thomas Aurin
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 22. JUNI 2026
Berlin
Die Deutsche Oper Berlin entstaubt eine deutsche Komödie
Wer ist schon unter einem fliegenden Einhorn geboren? Nur der geliebte Zar des „Volkszarentum Tschirikistan“! So nennt Regisseur Martin G. Berger den Operettenstaat, in den er die Handlung der Opernkomödie Zar und Zimmermann kurzerhand verlegt hat. Die zahlreichen Inbezugnahmen von Popkultur und Komödientradition beginnen bereits im Videovorspann, der im Stil von Greta Gerwigs „Barbie“ (aber sicher lassen sich auch andere Filme assoziieren) den bis ins Alberne reichenden Ton für den gesamten Abend setzt.
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de
Buhs und Bravos bei Premiere „Zar und Zimmermann“ an der Deutschen Oper – ging daneben!
Diese Premiere stand unter keinem guten Stern. Vor dem Start von Albert Lortzings „Zar und Zimmermann“ an der Deutschen Oper trat Noch-Intendant Christoph Seuferle vors Publikum und verkündete, beide Besetzungen des Zaren seien ausgefallen. Sänger Daniel Schmutzhard aus Wien sprang kurzfristig ein, sang aber von der Seitenbühne, Regisseur Martin G. Berger übernahm den szenischen Part und spielte, formte die Worte lautlos.
BerlinerZeitung.de