DIE SONNTAG-PRESSE – 21. JUNI 2026

© Simon Redel

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DIE SONNTAG-PRESSE – 21. JUNI 2026

Neumünster
Der Chorgesang beim Liverpool Oratorio triumphiert in Neumünster
Die Grundidee des Konzerts war, in einem großen Event zu zeigen, wie lebendig die (Amateur-) Chorszene in Schleswig-Holstein und Hamburg ist und durch die Aufführung des selten zu hörenden „Liverpool Oratorio“ von Paul McCartney und Carl Davis die klanglichen Möglichkeiten des Chorgesangs zu präsentieren.Dazu wurde ein Chor zusammengestellt, der aus etwa 500 Sängerinnen und Sängern bestand und der sich zusammensetzte aus 15 Chören. Schon der Anblick des riesigen Chorblocks in der Halle war unglaublich eindrucksvoll. Der optische Eindruck wurde aber durch die Musik noch übertroffen.  Das Liverpool Oratorio ist so vielseitig wie die teilnehmenden Chöre, es entzieht sich deshalb trotz des Namens einer Genrezuordnung.
Von Carsten Ingwersen
Klassik-begeistert.de

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 20. JUNI 2026

Lorenzo Viotti © Márcia Lessa

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 20. JUNI 2026

Konzert-Highlight
Wiens heiße Sommernacht – und ein kleines Hoppala
Bei tropischer Hitze zeigen sich die Wiener Philharmoniker Freitagnacht beim traditionellen Sommernachtskonzert unter dem Schweizer Dirigenten Lorenzo Viotti von ihrer besten Seite. Die „Krone“ weiß, wer zuerst nicht rein und somit ins Schwitzen kam ... Wenn auch vielleicht mit Startschwierigkeiten – denn der oberste Philharmoniker Daniel Froschauer wurde zuerst beim Eingang (zum eigenen Event!) von der Security abgewiesen. Ihm fehlte nämlich die richtige Akkreditierung. Am Ende kam er (Überraschung!) aber doch hinein und quittierte das Geschehene mit einem Augenzwinkern.
krone.at

Das Sommernachtskonzert als ORF-Video (1 Stunde, 30 Minuten)
Vor der barocken Kulisse Schönbrunns entfaltet das Sommernachtskonzert seine magische Atmosphäre. Lorenzo Viotti gibt sein Debüt am Pult, Bryn Terfel erfüllt die Nacht mit Arien und warmem Klang. Beliebte Werke aus Oper, Ballett und Symphonie verweben sich zu einem schimmernden Klangteppich, bevor Strauss’ Wiener Blut die sommerliche Szenerie in funkelnde Leichtigkeit taucht. Durch den Konzertabend führt Teresa Vogl.
on.orf.at

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 18. JUNI 2026

Benjamin Bernheim © Julia Wesely

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 18. JUNI 2026

Star-Tenor Benjamin Bernheim: „Jeder ist ersetzbar, sogar Maria Callas“
Wenige Stunden nach seinem Solo-Debüt in der Elbphilharmonie mit Stücken von Puccini, Verdi und aus „Roméo et Juliette“ lädt Benjamin Bernheim zum Interview ins Hamburger Luxushotel Vier Jahreszeiten ein. Der 41-jährige Franko-Schweizer gilt als einer der gefragtesten lyrischen Tenöre der Welt und ist seit neun Jahren Markenbotschafter der Uhrenmanufaktur Rolex. Ein Gespräch über Adrenalin und Einsamkeit, über Timothée Chalamet – und die richtige Uhr für den „Kampfmodus“.
capital.de

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 17. JUNI 2026

Otto Wagner Areal Fotos © STADTpsychologie/Jasper Brockmann

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 17. JUNI 2026

Wien
GANYMED öffnet die Wunden des Spiegelgrunds
„Sie starb an einer Lungenentzündung.“ Wer die Geschichte hinter dem Otto-Wagner-Areal kennt, dem zieht es bei diesen Worten die Eingeweide zusammen. Es ist harter Tobak, den Schauspielerin Andrea Eckert in der ehemaligen Pathologie des Otto-Wagner-Spitals auf die Bühne bringt, begleitet von Orgelmusik. Genauer gesagt in der Prosektur, wo man einst die Leichenöffnungen vorgenommen hatte. An der Wand hängt ein riesiges Kreuz, sicherlich sechs Meter hoch, mit Jesus Christus darauf. An diesem Ort wurden bis in die 2000er-Jahre Gehirne aufbewahrt, die während der NS-Herrschaft den Opfern der sogenannten „Kindereuthanasie“ entnommen worden waren. Ein Mahnmal vor dem Jugendstiltheater erinnert an diese ermordeten Kinder und Jugendlichen vom Spiegelgrund, so hieß das Otto-Wagner-Spital von 1940 bis 1945. Es sind 772 Lichtstelen, die nachts dem Gelände eine eigene Mystik verleihen.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 16. JUNI 2026

Götterdämmerung © Michael Pöhn / Wiener Staatsoper

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DIE DIENSTAG-PRESSE, 16. JUNI 2026

Wien/Staatsoper
Der RING nach der Götterdammerung in Wien: Dies ist ein eindrucksvolles Gesamterlebnis
Am Ende des Siegfried schien für einen kurzen Moment alles möglich. Der Held hatte die Feuerwand durchschritten, Brünnhilde erweckt und die Liebe entdeckt. Doch wer glaubte, Wagner würde seinen Figuren ein Happy End gönnen, wurde in der Götterdämmerung eines Besseren belehrt. Was im Rheingold mit einem gestohlenen Goldschatz begann, fand nun seinen unausweichlichen Abschluss. Mit der Götterdämmerung erreichte der aktuelle Ring-Zyklus der Wiener Staatsoper seinen letzten Abend. Nach Machtkämpfen, Familienkonflikten und Heldenabenteuern nimmt die Katastrophe nun ihren finalen Lauf. Wagner führt seine Figuren mit unerbittlicher Logik ihrem Schicksal entgegen.
Von Kathrin Schuhmann
Klassik-begeistert.de

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DIE MONTAG-PRESSE – 15. JUNI 2026

Archiv © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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DIE MONTAG-PRESSE – 15. JUNI 2026

Wien
„Animal Farm“: Wiehern, Grunzen und Koloraturen – in der Staatsoper haben die Tiere das Sagen (Bezahlartikel)
Eines der Erfolgsstücke in der jüngeren Geschichte des Hauses am Ring ist zurück im Repertoire. Ein perfekter Abend. Dass sich mit zeitgenössischer Oper durchaus Interesse bei allen Publikumsschichten erwecken lässt, bewies die bestens besuchte Wiederaufnahme von Alexander Raskatovs „Animal Farm“ nach Orwells gleichnamigem Roman. Schon die Premiere 2024 war ein Erfolg. Der hat sich jetzt wiederholt, bei der sechsten Aufführung in dieser Inszenierung.
DiePresse.com

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DIE SONNTAG-PRESSE – 14. JUNI 2026

Konrad Paul Liessmann (re.) wird von Ö1 Opern-Redakteur Michael Blees (li.) produziert © ORF/Joseph Schimmer

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DIE SONNTAG-PRESSE – 14. JUNI 2026

Rudis Klassikwelt 10: Der Philosoph Konrad Paul Liessmann spricht über Bergs “Wozzeck”
In der Reihe “Apropos Oper” des ORF-Senders Ö1 gestaltet Konrad Paul Liessmann vier Sendungen unter dem Motto “Oper und Philosophie”, jeweils am ersten Sonntag des Monats. Liessmann, Philosoph und Opernliebhaber, bringt den philosophischen Kern der großen Opern zur Sprache, untersucht aber auch den Einfluss der Kunstgattung Oper auf das Denken so mancher großen Philosophen. In der jüngsten Sendung vom 3. Mai 2026 erforscht Liessmann den tiefen Humanismus von Alban Bergs “Wozzeck”, die eindeutige Stellungnahme für die Geknechteten und Verachteten dieser Welt.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert.de

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 13. JUNI 2026

Siegfried, Volle © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 13. JUNI 2026

Wien/Staatsoper
Siegfried in Wien: Der Held, der keine Angst kennt
Nach Goldraub, Götterkrisen und tragischen Liebesgeschichten betritt nun ein junger Mann die Bühne, der von all dem erstaunlich wenig weiß. Siegfried kennt weder die komplizierten Machtspiele Walhalls noch die Verträge seines Großvaters Wotan. Er hat keine politischen Ambitionen, keine philosophischen Zweifel und vor allem keine Angst. Genau das macht ihn zur vielleicht ungewöhnlichsten Figur in Wagners Ring des Nibelungen – und zum Hoffnungsträger einer Welt, die sich längst auf den Untergang zubewegt.
Von Kathrin Schuhmann
Klassik-begeistert.de

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DIE FREITAG-PRESSE – 12. JUNI 2026

Petr Popelka © Khalil Baalbaki

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DIE FREITAG-PRESSE – 12. JUNI 2026

München
Bayerische Staatsoper: Petr Popelka wird Generalmusikdirektor
Die Spekulationen haben ein Ende: Der tschechische Dirigent Petr Popelka wird Nachfolger von Vladimir Jurowski, dessen Vertrag 2029 endet.
BR-Klassik.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 11. JUNI 2026

© Diana Hillesheim

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 11. JUNI 2026

Frankfurt/Alte Oper
Weigle entzündet die Alte Oper – Ein Abend voller Gefühle
Als Sebastian Weigle nach drei Jahren der Abstinenz wieder das Podium der Alten Oper Frankfurt betritt, geht eine spürbare Erwartung durch den Großen Saal. Weigle, der über anderthalb Jahrzehnte die musikalischen Geschicke der Stadt so entscheidend geprägt hat, kehrt zum Saisonausklang der Museumskonzerte zurück. Man spürt es sofort: Was an diesem Abend geschieht, ist weit mehr als ein Konzert.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de

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