DIE MONTAG-PRESSE – 25. MAI 2026

DOB Siegfried, Ya-Chung Huang © Bernd Uhlig

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DIE MONTAG-PRESSE – 25. MAI 2026

Berlin/Deutsche Oper
Gigantische Stimmen retten einen schier unendlichen „Siegfried“
Überlange Unterbrechungen, eine überladene Inszenierung und ein zäher Meta-Wagner drohen diesen Siegfried zur Geduldsprobe zu machen. Donald Runnicles, ein herausragendes Sängerensemble und vor allem Ya-Chung Huang als unwahrscheinlich intensiver Mime verwandeln den Abend schließlich doch in ein nur selten erlebbares Kunstereignis.
Von Arthur Bertelsmann
Klassik-begeistert.de

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DIE SONNTAG-PRESSE – 24. MAI 2026

Peter Rose (Sir Morosus), Brenda Rae (Aminta), Serafina Starke (Isotta), Samuel Hasselhorn (Barbier Schneidebart), Ensemble © Bernd Uhlig

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DIE SONNTAG-PRESSE – 24. MAI 2026

Berlin/Staatsoper
Thielemann führt auch die zweite Berliner Schweigsame Frau zum Erfolg
Ein Jahr nach der Premiere begeistert die Staatsoper Unter den  Linden mit Richard Strauss’ leider recht rarem Werk „Die schweigsame Frau“. Dieser köstliche und musikalisch exzellente Strauss-Abend stand den deutlich populäreren Werken um nichts nach. Bereits mit der Premierenserie von Strauss’ Die schweigsame Frau letzten Sommer – übrigens die Erstaufführung dieses Werks überhaupt an der Lindenoper – hatten Christian Thielemann und sein Gesangensemble für Furore gesorgt. In fast identischer Besetzung kehrte das Werk nun zurück und lieferte einen ähnlich stimmigen Strauss-Abend wie die Kassenknaller Rosenkavalier, Elektra, Salome. Diese köstliche Komödie verdient dringend einen Stammplatz auf den Spielplänen der Opernwelt!
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de

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DIE FREITAG-PRESSE – 22. MAI 2026

Walküre DO © Bettina Stöß

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DIE FREITAG-PRESSE – 22. MAI 2026

Berlin/Deutsche Oper
So romantisch ist „Die Walküre“ nur selten zu erleben
Der ehemalige GMD Donald Runnicles überrascht mit einer ungewohnt zarten, hochromantischen Walküre. Getragen vom Wälsungenpaar Elisabeth Teige und Matthew Newlin sowie einem überragenden Jordan Shanahan als gebrochenen Wotan, kann der Abend nahtlos an den starken Auftakt anschließen. Während es musikalisch funkelt, verliert sich Stefan Herheims Inszenierung nun endgültig in Kofferbergen, Statistenchaos und peinlicher Pantomime.
Von Arthur Bertelsmann
Klassik-begeistert.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE, 21. MAI 2026

Pablo Heras-Casado © Fernando Sancho

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 21. MAI 2026

Wien/Staatsoper
Pablo Heras-Casado zähmt das Rheingold
Überraschend kontrolliert nähert sich Pablo Heras-Casado dem „Ring“ an der Wiener Staatsoper. Der Spanier setzt auf Klangbalance und entrückte Atmosphäre. Kraftmeierei lässt er in seinen Tempi kaum zu. Der Cast fügt sich dem an. „Yes, endlich vorbei“. Die Erleichterung der fünf jungen Mädels war deutlich zu spüren. Auf 2 Stunden 30 Minuten hatte Dirigent Pablo Heras-Casado sich sein Konzept für „Das Rheingold“ zurechtgelegt. Ohne Pause, Richard Wagner in einem durch. Das kann schon zur Herausforderung werden. Das ausgedehnte Tempo spürte man enorm im Vorspiel, dann intensiv bei Erdas Mahnung in Richtung Wotan. Dabei war das Wiener Staatsopernorchester ein hervorragender Begleiter.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 20. MAI 2026

Daniele Gatti © Markenfotografie

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 20. MAI 2026

Dresden/Semperoper
Glanzstücke der deutschen und französischen Romantik vereinigen sich
Schon einmal in dieser Spielzeit erfreuten uns die Dresdner Staatskapelle und ihr Chefdirigent Daniele Gatti mit den Klängen von Wagners „Parsifal“. Damals allerdings wurde das Werk in voller Länge gespielt. Besonders der „Karfreitagszauber“ erschien mir dort auch schon, als ein außergewöhnlicher Moment. Capellvirtuose 2025/26 Gautier Capuçon betrat nun das Podium. Das erwartungsvolle Publikum wurde nicht enttäuscht.
Von Henriette Müller
Klassik-begeistert.de

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 19. MAI 2026

HSO Il barbiere di Siviglia, Jonah Hoskins Johannes Martin Kränzle © Tanja Dorendorf

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 19. MAI 2026

Hamburg/Staatsoper/Gioachino Rossini: Il barbiere di Siviglia
Männer sind lächerliche Figuren … und Frauen lassen sich nicht mehr alles gefallen
Rossinis Barbier ist unverwüstlich, zumindest wenn das Orchester so packend und dynamisch abgestuft, mehr kammermusikalisch als auftrumpfend wie unter der Leitung von Omer Meir Wellber aufspielt. Das Bühnenbild bestand aus einer reduzierten, deutlich angehobenen Spielfläche, hinter der sich eine wohl knapp 7 m hohe und etwa 3 m breite Treppenhausfassade um sich selbst drehen ließ. Damit erschöpfte sich der bühnentechnische Aufwand bereits. So hätte man das Stück auch in der Hamburger Kammeroper ausstatten können.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

Auf den Punkt 92: Rossini in der Villa Kunterbunt
Gioachino Rossini   Il barbiere di Siviglia: Pippi Langstrumpf wohnt in der Villa Kunterbunt. Was hat diese Information hier zu suchen, fragen Sie? Nun, in Pippis quietschbuntem Haus ist Kindern alles erlaubt, was man dem Nachwuchs sonst gerne abspricht. So wollte es Astrid Lindgren. Im Titelsong der Verfilmung ihrer Romanvorlage gipfelt dieser Lifestyle in dem berühmten Refrain: „Ich mach mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt!“ Jedenfalls im deutschen Text. Die SPD-Politikerin Andrea Nahles hat das Mal im Bundestag gesungen oder, wie der SPIEGEL damals schrieb, geträllert.
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de

„DIE DIENSTAG-PRESSE – 19. MAI 2026
klassik-begeistert.de, 19. Mai 2026“
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DIE MONTAG-PRESSE – 18. MAI 2026

2024 Das Rheingold, Regie: Stefan Herheim, Deutsche Oper Berlin © Bernd Uhlig

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DIE MONTAG-PRESSE – 18. MAI 2026

Berlin/Deutsche Oper
Thomas Blondelles Loge ist von absolutem Weltrang
Während die Deutsche Oper mit hohen Preisen und überschaubarer Starbesetzung kämpft, überzeugt der musikalische Auftakt des „Rheingold“ unter Donald Runnicles. Eine durchweg starke Sänger-Besetzung entwirrt die handlungsdichte Oper. Stefan Herheims Regieideen wirken hingegen überladen und chaotisch – Augen schließen bleibt die beste Strategie.
Von Arthur Bertelsmann
Klassik-begeistert.de

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DIE SONNTAG-PRESSE – 17. MAI 2026

Stiffelio © Werner Kmetitsch

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DIE SONNTAG-PRESSE – 17. MAI 2026

Wien
Frontalangriff auf die Ohren: Verdis Stiffelio am Theater an der Wien
Kahl sind die Wände, nüchtern die wenigen Einrichtungsgegenstände. Auf der Bühne hat sich eine kleine Gemeinde eingefunden. Die Männer tragen schwarze Anzüge und lange Bärte, die Frauen einfache Schürzen. Das lange Haar ist züchtig unter weißen Hauben versteckt. Vasily Barkhatov hat seine neue Inszenierung von Giuseppe Verdis Dramma Lirico Stiffelio am Theater an der Wien zu den Amish verlegt.
bachtrack.com/de

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 16. MAI 2026

Teodor Currentzis und sein Orchester Utopia – Foto Patrik Klein

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 16. MAI 2026

Hamburg/Elbphilharmonie
Klein beleuchtet kurz 73: Wenn der Teodor in die Elphi kommt, dann ist da was los
Selbst bei einem Werk wie Alban Bergs Konzert für Violine und Orchester „Dem Andenken eines Engels“ gelingt es Teodor Currentzis mit seinem Orchester Utopia und einem Weltstar an der Geige, Vilde Frang, dem Saal Beifallsstürme zu entlocken, die man hier nur selten erlebt – Man fragt sich immer wieder: Was macht dieser schwarz gekleidete Sonderling als Dirigent da eigentlich und wodurch unterscheidet sich die musikalische Ausdruckskraft von der anderer Top-Dirigenten – der Versuch einer Antwort.
Von Patrik Klein
Klassik-begeisert.de

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DIE FREITAG-PRESSE – 15. MAI 2026

Goldener Saal, Musikverein Wien © Wolf-Dieter Grabner

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DIE FREITAG-PRESSE – 15. MAI 2026

Wien/Musikverein
Zwei Stardirigenten geben sich in Wien die Klinke in die Hand
Eine arbeitsreiche Zeit beschert uns der (informell bezeichnete) Musiksommer. Da könnte man täglich aus Veranstaltungen mit Spitzenkünstlern wählen. Und an diesem Feiertagswochenende (Christi Himmelfahrt) gaben sich das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und die Wiener Philharmoniker im Wiener Musikverein die Klinke in die Hand. Und bewiesen, dass sie zu Recht als Weltklasseensembles bezeichnet werden.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

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