DIE MONTAG-PRESSE – 2. MÄRZ 2026

Svatopluk Sem, Vera-Lotte Boecker © Monika Rittershaus

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DIE MONTAG-PRESSE – 2. MÄRZ 2026

Berlin/Staatsoper
Minimalistisch und poetisch in einem: Berlin krönt seinen Janáček-Zyklus mit „Das schlaue Füchslein“
Die größte Aufmerksamkeit galt der Berliner Staatskapelle, die vor wenigen Tagen als bestes Orchester mit einem Award der Zeitschrift „Oper!“ ausgezeichnet worden war. Ihr schöner, zu der böhmischen Musik passender warmer Klang und die Klasse jeder einzelnen Sektion war nicht zu überhören, farbenreich brachte sie die Partitur zum Leuchten. Seitens der dynamischen Gestaltung blieb allerdings noch Luft nach oben. Ted Huffmans Inszenierung wartet mit fantasiereichen Kostümen und virtuoser Akrobatik auf.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

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DIE SONNTAG-PRESSE, 1. MÄRZ 2026

Nabucco Anna Netrebko © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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DIE SONNTAG-PRESSE – 1. MÄRZ 2026

Netrebko als rachsüchtige Tochter: „Nabucco“ an der Staatsoper (Bezahlartikel)
Anna Netrebko sang ihre erste Abigaille an der Wiener Staatsoper. Ein beachtliches, aber nicht restlos überzeugendes Debüt an einem insgesamt recht farblosen Abend.
DiePresse.com

Abigaille ist keine Idealpartie für La Netrebko
Viele Buhs für Anna Netrebko und Kollegen! Das Wiener Rollendebüt der Sopranistin als böse, machthungrige Königstochter in Verdis „Nabucco“ wurde alles andere als ein Fest. Wenn die Netrebko in der Staatsoper auftritt, darf draußen die kleine Demo nicht fehlen! Dem Publikum ist’s egal. Aber die Sänger irritiert das vielleicht. Der erste Akt von Verdis „Nabucco“ wirkte nervös, ohne Impetus: der Chor der Hebräer verschleppt, Alexander Vinogradovs Arie des Zaccaria „Sperate, o figli“ stimmlich unbefriedigend.
krone.at

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 28. FEBRUAR 2026

Markus Hinterhaeuser © sf Neumayr Leo

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 28. FEBRUAR 2026

Salzburg
Salzburger Festspiele – Causa Hinterhäuser oder: Was ein Kulturmanager können muss
Die Salzburger Festspiele brauchen wahrscheinlich bald einen neuen Intendanten. Die Sitzung, in der über die Zukunft Markus Hinterhäusers hätte entschieden werden sollen, wurde jedoch bis 20. März unterbrochen. Bereits die Einberufung der Sitzung hatte für Aufregung gesorgt. Anfang Februar zeigte die Salzburger Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) Hinterhäuser „die gelbe Karte“. Zum wiederholten Male hatte es Ärger mit dem Intendanten gegeben. Nun reichte es dem Kuratorium, in dem die Eigentümervertreter und damit die Subventionsgeber sitzen.
DerFalter.at

Kuratoriumssitzung mit Hinterhäuser eskalierte
Der Konflikt zwischen dem Kuratorium der Salzburger Festspiele und Intendanten Markus Hinterhäuser könnte ein Fall für das Arbeitsgericht werden. Diese Vermutung äußerten Kuratoriumsmitglieder am Freitag gegenüber der APA. Denn die Sitzung sei eskaliert, Hinterhäuser habe das Aufsichtsgremium „provoziert“.
salzburg.orf.at

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DIE FREITAG-PRESSE – 27. FEBRUAR 2026

Salzburger Festspiele © Luigi Caputo

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DIE FREITAG-PRESSE – 27. FEBRUAR 2026

Salzburg
Salzburger Festspiele: Keine Einigung mit Markus Hinterhäuser
Der Konflikt zwischen Intendant und Kuratorium konnte nicht ausgeräumt werden. Die Entscheidung über die Zukunft des Salzburger Festspielintendanten Markus Hinterhäuser ist vertagt und liegt nun bei ihm. Das ist das Ergebnis der Sitzung des Festspielkuratoriums, die am Donnerstag mit einem Pressestatement zu Ende ging. Das Kuratorium sei „geschlossen“ der Ansicht, dass der Intendant Bedingungen zur Fortsetzung seines Vertrages über den 30. September hinaus nicht erfüllt habe und habe ihm ein Angebot gemacht, sagte die Vorsitzende Karoline Edtstadler.
Kurier.at

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 26. FEBRUAR 2026

Carmen, Wiener Staatsoper © Michael Pöhn

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 26. FEBRUAR 2026

Wien/Staatsoper
Wie ein wilder Stier: Wiederaufnahme der Schmuddel-„Carmen“
Staatsoper: Tenor Piotr Beczaɫa bleibt die Hauptattraktion der Schmuddel-„Carmen“ von Regisseur Calixto Bieito. Würden Opern auf dem Mond gespielt, wäre Calixto Bieitos Carmen wohl auch schon dort gewesen. Seit dem Jahr 1999 ist die Produktion durch etliche Städte getingelt, 2021 hat sie sich schließlich an der Wiener Staatsoper festgesetzt. Warum? Weil Direktor Bogdan Roščić damit das Repertoire aufzufrischen gedachte. Klingt kurios – und ergibt auch nur in einer Hinsicht Sinn: Der Bieito-Oldie hat hier den doppelt so alten Regie-Methusalem von Franco Zeffirelli ersetzt. Eine Frischzellenkur kann man das dennoch nicht nennen, trotz den Gegenwartsbildern dieser Import-Regie: Bieitos Schmuddel-Spanien der Pöbler, Säufer und Schmugglerinnen sieht leider ebenso trostlos wie fantasiearm aus und verbreitet darum in erster Linie Langeweile.
DerStandard.at

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 25. FEBRUAR 2026

Wiener Staatsoper © Christian Öser

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Wien/Staatsoper
Einführungsmatinee „Titus“: Katleho Mokhoabane weckt große Hoffnung
Sind Güte und Milde im politischen System von Bedeutung? Dieser Frage stellt sich Regisseur Jan Lauwers bei der Neuproduktion von „La clemenza di Tito“ an der Wiener Staatsoper womöglich nicht. Direktor Bogdan Roščić wirft diese Frage in den Raum, schon zu Beginn der Einführungsmatinee im Vorfeld zur Premiere am 9. März 2026.
Von Jürgen Pathy
klassik-begeistert.de

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DIE MONTAG-PRESSE – 23. FEBRUAR 2026

Carmen, Wiener Staatsoper © Michael Pöhn

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Wien/Staatsoper
„Carmen“ an der Staatsoper: Ein solides Hausdebüt und ein Piotr Beczała in Topform (Bezahlartikel)
Victoria Karkacheva überzeugte nur bedingt als neue „Carmen“ an der Wiener Staatsoper. Einhelligen Jubel gab es für Piotr Beczała als Don José.
DiePresse.com

Wien/Staatsoper
Mit Luisa Miller hat die Wiener Staatsoper Verdi einen Bärendienst erwiesen
Nach 35 Jahren ist Verdis zu Unrecht von den großen Opernbühnen eher vernachlässigte „Luisa Miller“ an die Wiener Staatsoper zurückgekehrt – und dies ist erst die zweite Inszenierung des Hauses am Ring. Die Staatsoper hat sich geraume Zeit gelassen mit diesem musikalisch wertvollen Werk nach Schillers „Kabale und Liebe“ mit seinen herrlich klangvollen Arien – und hat dem italienischen Großmeister der Oper buchstäblich einen Bärendienst erwiesen. Während durchwegs großartige Vokalleistungen zu hören waren und das Orchester brillierte, verbockte die Regie (erstmals an der Staatsoper: Philipp Grigorian) die ohnehin diffizile Handlung gründlich. Als ein roter Kuschelbär sich zum nicht geringen Ergötzen des Publikums selbständig zu machen begann und mit seinen Plüschfäustchen auf den bösen Grafen von Walter einzuhämmern begann, war das durchaus metaphorisch zu verstehen.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de

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DIE SONNTAG-PRESSE – 22. FEBRUAR 2026

Rolando Villazón © Concerts Pamplona & Jakob Tillmann

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Hannover
Startenor Rolando Villazón singt Mozart im Kuppelsaal – und sucht noch eine Papagena
Partnerin aus Hannover gesucht: Rolando Villazón 2025 bei einem Konzert in der Galerie Herrenhausen.
haz.de

Wien/Staatsoper
Eine betörende Primadonna und ein Komponist mit vokaler Power
Anja Kampe begeisterte in der Strauss-Oper als betörende Primadonna – und Samantha Hankey als Komponist mit vokaler Power
Kurier.at

Wien/Staatsoper:
Diese „Ariadne auf Naxos“ kann sich hören lassen (Bezahlartikel)
Neue Stimmen auf der wüsten Insel des Duos Hofmannsthal/Strauss: Anja Kampe, Clay Hilley sowie als Komponist Samantha Hankey.
DiePresse.com

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 21. FEBRUAR 2026

Anja Kampe und Clay Hilley © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 21. FEBRUAR 2026

Wien/Staatsoper
Diese „Ariadne“ wird nicht in Erinnerung bleiben
Die aktuelle Spielserie von Richard Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ an der Wiener Staatsoper ist trotz beindrucksvoller Rollendebüts wenig inspiriert. Sven Eric Bechtolfs Inszenierung von Richard Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ ist – mit 14 Jahren auf dem Buckel – längst nicht mehr taufrisch. Vieles in dieser detailverliebten Inszenierung müsste aufgefrischt werden. Erst recht, wenn ein wenig homogenes, qualitativ unterschiedliches Sängerensemble antritt.
krone.at

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DIE FREITAG-PRESSE – 20. FEBRUAR 2026

Liederabend Anna Netrebko © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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DIE FREITAG-PRESSE – 20. FEBRUAR 2026

Wien
Anna Netrebko solo an der Wiener Staatsoper: Leidenschaft in schönsten Tönen
Spielfreudiger Opernstar wurde anhaltend bejubelt.
Kurier.at

Netrebko in der Staatsoper: Draußen eine kleine Demo, drinnen großer Jubel
Erstaunlich lyrisch legten Anna Netrebko und Freunde ihren großen Lieder- und Arienabend in der Wiener Staatsoper an. Warum man musikalisch trotzdem nicht durchwegs glücklich wurde.
DiePresse.com

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