DIE DIENSTAG-PRESSE – 9. JUNI 2026

Die Walküre, Volle, Nylund © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 9. JUNI 2026

Wien/Staatsoper
Die Walküre in Wien: Liebe im Schatten des Untergangs
Kaum haben die Götter Walhall bezogen, beginnt ihr schönes neues Zuhause bereits zu bröckeln. Was im Rheingold als Streit um Gold, Macht und Verträge seinen Anfang nahm, wird in der Walküre zur Familienkrise von kosmischen Ausmaßen.Erster Tag des Bühnenfestspiels »Der Ring des Nibelungen« Die Wiener Staatsoper setzte ihren aktuellen Ring des Nibelungen mit einem Abend fort, der die Qualitäten des Rheingold nicht nur bestätigte, sondern in vielerlei Hinsicht noch übertraf. Wo der Vorabend vor allem die Welt des Ringes errichtete, schenkt die Walküre seinen Figuren Herz, Blut und Emotionen. Das Ergebnis war ein Abend großen Musiktheaters, der das Publikum über mehr als vier Stunden hinweg in seinen Bann zog.
von Kathrin Schuhmann
Klassik-begeistert.de

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DIE MONTAG-PRESSE – 8. JUNI 2026

Rheingold 2026 © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

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DIE MONTAG-PRESSE – 8. JUNI 2026

Wien/Staatsoper
Das Rheingold in Wien: Ein glänzender Aufbruch ins Verderben
Wenn Götter bauen, wird es teuer. Im Rheingold müssen die Herrscher Walhalls bald erkennen, dass selbst göttliche Macht nicht vor offenen Rechnungen schützt. Was als Streit um den Lohn für eine Burg beginnt, setzt jene Katastrophe in Gang, die den gesamten Ring des Nibelungen bestimmen wird. In der Wiener Staatsoper wurde dieser Auftakt nun mit langem Applaus bedacht – und das durchaus verdient. Denn die Aufführung erwies sich als musikalisch packender Einstieg in Wagners monumentalen Kosmos.
Von Kathrin Schuhmann
Klassik-begeistert.de

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DIE SONNTAG-PRESSE – 7. JUNI 2026

Cantare amantis est © Marco Borrelli

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DIE SONNTAG-PRESSE – 7. JUNI 2026

Ravenna/Palazzo Mauro de André
„Cantare amantis est“: Riccardo Mutis einzigartiges Chorfestival mit 3600 Teilnehmern
Als es an die Musik geht, verflüchtigt sich die Stadionatmosphäre, zumal Muti vier Stücke mit vielen leisen Stellen ausgesucht hat, die er in dieser Dynamik auch von den Chören, überwiegend Laien, einfordert. Und das funktioniert sagenhaft gut, ganz gleich ob in Mozarts Ave verum, im Prolog zu Arrigo Boitos Oper Mefistofele oder einem Part aus Verdis Requiem, in dem der Komponist mehrfach sogar ein drei- bis vierfaches Pianissimo einfordert.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 6. JUNI 2026

Götterdämmerung © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 6. JUNI 2026

Wien/Staatsoper
Heras-Casados „Ring“ Dirigat vollzieht eine spannende Wendung
Der 1. Ring-Durchgang von Pablo Heras-Casado an der Wiener Staatsoper ist Geschichte. Im Gegensatz zu anderen Meinungen sehe ich eine klare positive Entwicklung. Seit dem „Rheingold“ hat Heras-Casados Zugriff auf die Partitur eine stärkere musikalische Ausdruckskraft gefunden. Der erste Akt der „Götterdämmerung“ ist beim Spanier eines: ein Epos mit Sog, das als cineastisches Pendant mit Klassikern wie „Jenseits von Afrika“ oder „Apocalypse Now“ gleichzusetzen ist. Bislang hatte kein Dirigent der letzten Jahre es geschafft, mich zwei Stunden lang an diese Musik zu fesseln. Heras-Casado gelingt genau das.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Wien/Konzerthaus
Konzerthaus: Gleißende Schreckensmusik aus der Finsternis (Bezahlartikel)
Im komplett abgedunkelten Berio-Saal spielte das Ensemble Phace das Publikum mit „Solstices“ von Georg Friedrich Haas in Trance.
DiePresse.com

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DIE FREITAG-PRESSE – 5. JUNI 2026

Gautier Capuçon und Daniele Gatti; Foto Patrik Klein

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DIE FREITAG-PRESSE – 5. JUNI 2026

Klein beleuchtet kurz 74: Zweimal Daniele Gatti und nie wieder
Ein Doppelkonzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden in der ausverkauften Elbphilharmonie Hamburg wurde unter dem Dirigat von Daniele Gatti zum Stresstest der Langeweile – mein Fazit: ich werde künftig einen Bogen um seine Dirigate machen – sorry.
Von Patrik Klein
Klassik-begeistert.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 4. JUNI 2026

Arthur Bruce (Wozzeck) mit Opernchor des Oldenburgischen Staatstheaters© Stephan Walzl

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 4. JUNI 2026

Oldenburg
Ambivalentes Stück, hervorragende Umsetzung: Gurlitts Wozzeck reüssiert in Oldenburg
Gurlitts 1926, nur vier Monate nach Alban Bergs bahnbrechendem Wozzeck, in Bremen uraufgeführte dritte Oper, hinterlässt einen unentschlossen Eindruck, was die Musik, die Szenenfolge und den Schluss betrifft. Anders als Berg, verbindet er die Szenen nicht durch Zwischenspiele, sondern betrachtet jede Szene für sich. Und darin liegt ein Grundproblem dieser Komposition, die Musik mäandert um sich selbst, ohne den Figuren und dem Stück Profil zu geben und einen gedanklichen Bogen über das Werk zu spannen. Dadurch bleiben die Personen merkwürdig fremd, ihr Schicksal berührt musikalisch nicht. Wäre da nicht die hervorragende Inszenierung von Generalintendant Georg Heckel. Er schafft genau das, was Gurlitt nicht gelingt.
Von Axel Wuttke
Klassik-begeistert.de

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 3. JUNI 2026

Vladimir Jurowski, Portrait © Geoffroy Schied

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 3. JUNI 2026

Wer wird Nachfolger von Vladimir Jurowsky als Musikchef der Bayerischen Staatsoper?
Sendung „Tonart“. Audio von Jörn Florian Fuchs (7,05 Minuten)
deutschlandfunkkultur.de

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 2. JUNI 2026

theatersg portraits Modestas Pitrenas © konzertundtheater.ch

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 2. JUNI 2026

St. Gallen
Modestas Pitrenas triumphiert mit seinem Abschiedskonzert in St. Gallen
In St. Gallen endete die langjährige Zusammenarbeit des Sinfonieorchesters St. Gallen mit dem Dirigenten Modestas Pitrenas. Die Qualität des Orchesters und die Reaktion des Publikums zeigten deutlich, was hier erreicht wurde. Das durchaus anspruchsvolle Programm begann mit Arturs Maskats „Tango“. Der erste Takt hätte auch von Dmitri Schostakowitsch stammen können: alle Violinen hart und dissonant, aber nicht atonal. Die Komposition wird dann ruhiger, wobei gerade in die Violinen große Höhen und starke Lautstärken gelegt werden. Ruhigere Momente werden dem Akkordeon übertragen. Die komplexe Rhythmik des Stückes lässt den Tango nicht immer in den Vordergrund treten, aber gerade dies macht die Komposition reizvoll. Die beeindruckende Dynamik und Reaktionsschnelligkeit des Orchesters wurden bereits hier deutlich.
Von Julian Führer
Klassik-begeistert.de

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DIE MONTAG-PRESSE – 1. JUNI 2026

Michael Schager © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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DIE MONTAG-PRESSE – 1. JUNI 2026

Vor der Neidhöhle rennt der Schmäh: Wagners „Siegfried“ an der Staatsoper
Der Ring-Durchlauf an der Wiener Staatsoper geht in die zweite Hälfte: „Siegfried „überzeugt mit exzellenter Besetzung und guter Laune. Ein Pointen-Feuerwerk? Entzündet bekanntlich keiner der vier Abende von Richard Wagners Ring des Nibelungen. Teil drei, Siegfried also, zielt aber zumindest hie und da auf das Zwerchfell. Da darf nicht nur gelacht werden, wenn sich der Titelheld als Flötist im Wald versucht und – krächz! – kläglich scheitert. Komisch auch, wenn dieser Kraftprotz einem vermeintlichen Geschlechtsgenossen die Rüstung öffnet und dabei den ersten Schreck seines Lebens kassiert: Hilfe, Mutti, das ist gar kein Mann!
DerStandard.at

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DIE SONNTAG-PRESSE – 31. MAI 2026

Donald Runnicles © Simon Pauly

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DIE SONNTAG-PRESSE – 31. MAI 2026

Berlin/Deutsche Oper
Die letzte kosmische Atemübung – Sir Donald Runnicles verabschiedet sich von der Deutschen Oper Berlin mit Wagners „Ring“
Wenn das Ende kommt, sind manche schon vorbereitet. Nicht nur, dass das Weltenende zu einem äußerst beschäftigen Zeitpunkt erscheint – frühsommerliche Hitzewelle, Pfingstwochenende, Karneval der Kulturen im Osten der Stadt, im Westen DFB-Pokalfinale und halb Süddeutschland sitzt in der U2 – nein, es dauert auch noch lang. Denn am Schauplatz des Spektakels, der Deutschen Oper Berlin, verabschiedet sich der scheidende Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles mit Wagners Ring des Nibelungen (Inszenierung von Stefan Herheim)
opernmagazin.de

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