DIE SAMSTAG-PRESSE – 4. JULI 2026

Salzburger Festspiele © Luigi Caputo

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 4. JULI 2026

Fest zur Festspieleröffnung: Drei Tage lang für jeden etwas
„Seit nunmehr zwanzig Jahren darf ich das Fest zur Eröffnung der Salzburger Festspiele gestalten und organisieren“, sagt die Salzburger Eventmanagerin Renate Stelzl. „In dieser Zeit hat sich dieser besondere Auftakt stetig weiterentwickelt, neue Impulse aufgenommen und in seiner Vielfalt immer mehr Menschen begeistert.“
DrehpunktKultur.at

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DIE FREITAG-PRESSE – 3. JULI 2026

Ksenija Sidorova © Benne Ochs

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DIE FREITAG-PRESSE – 3. JULI 2026

Interview
Bei Ksenija Sidorova in Therapie …
Als kleiner Junge war ich mit meiner Mutter bei einem Auftritt des Sylter Shanty Chor, einige der – aus meiner seinerzeitigen Perspektive – doch schon recht alten Männer in maritimer Kleidung haben Akkordeon gespielt. Meine Mutter hat mich früh für Musik zu begeistern vermocht – ich danke Dir dafür sehr herzlich! Aber Männer mit grauem Bart und Akkordeon – da wollte ich einfach nur schnell weg. Das Unbehagen, das diese seltsamen Quetschkommoden in mir ausgelöst haben, war nicht unbedingt traumatisch – trotzdem habe ich mir jetzt, nach all den Jahren, jemanden gesucht, mit dem ich darüber sprechen konnte:  Ksenija Sidorova, gefeierte lettische Akkordeon-Virtuosin und Porträtkünstlerin des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2026 (SHMF – 4. Juli – 30. August 2026). Am 4. Juli präsentiert sie in der Elbphilharmonie die Uraufführung eines Konzerts, das eigens für sie entstanden ist, komponiert von Fazıl Say.
Jörn Schmidt im Gespräch mit Ksenija Sidorova
Klassik-begeistert.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 2. JULI 2026

Grigory Sokolov © Klaus Rudolph

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 2. JULI 2026

Köln/Philharmonie
Sokolov zelebriert mit einem Hochamt feinsten Klavierspiels
Vor zweieinhalb Monaten ist er 76 geworden, und noch immer gastiert er Jahr für Jahr in Köln und anderswo. Der Termin für den kommenden Sommer wurde soeben bekanntgegeben. An die 70 Konzerte sollen es sein, die Grigory Sokolov jährlich gibt. Längst gibt er nur noch Rezitale, mit Orchestern spielt er schon lange nicht mehr – angeblich wegen zu limitierter Probenzeiten. Auch das ist ein Indiz für seinen Perfektionsdrang und eine kompromisslose Haltung gegenüber der eigenen Kunst.
Vor zweieinhalb Monaten ist er 76 geworden, und noch immer gastiert er Jahr für Jahr in Köln und anderswo. Der Termin für den kommenden Sommer wurde soeben bekanntgegeben. An die 70 Konzerte sollen es sein, die Grigory Sokolov jährlich gibt. Längst gibt er nur noch Rezitale, mit Orchestern spielt er schon lange nicht mehr – angeblich wegen zu limitierter Probenzeiten. Auch das ist ein Indiz für seinen Perfektionsdrang und eine kompromisslose Haltung gegenüber der eigenen Kunst.
Von Brian Cooper
Klassik-begeistert.de

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 1. JULI 2026

Ain Anger (Hunding), Joachim Bäckström (Siegmund), Irene Roberts (Sieglinde), Miina-Liisa Värelä (Brünnhilde), Nicholas Brownlee (Wotan) & Ekaterina Gubanova (Fricka) (Foto: RW)

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 1. JULI 2026

München/Bayerische Staatsoper
Hätten doch alle wie Wotan gesungen
Was man sonst nie erlebt, es gab zu Beginn des dritten Aufzugs Zwischenbeifall. Die Ursache: Eine herabgezogene Leinwand zeigte die prächtig kostümierten Walküren, wie sie zu Pferde die Münchner Residenz verlassen und in der Stadt verunfallte, ertrunkene oder getötete Mitbürger aufsammeln und, später, real auf der Bühne, in das als Leichenhalle dienende Nationaltheater verfrachten. Dort liegen sie zunächst entblößt auf Bahren, werden gewaschen, durch Zauber wiederbelebt und als Krieger ohne eigenen Willen eingekleidet. Doch dazu und weiteren Einfällen des Regisseurs Tobias Kratzer später. Denn zu meinem großen Leidwesen geriet der erste Aufzug zu den gesanglich schwächsten, die ich je erlebt habe. Joachim Bäckströms (Siegmund) Tenor klang eng mit leicht blechigem Timbre, ohne die nötige Farbmodulation. Alles hörte sich an wie gesungenes e oder ä. Die lyrischen Passagen blieben flach, ohne tiefere emotionale Gestaltung und am Ende des ersten Aufzugs beim so blühe denn, Wälsungen-Blut verrutschte noch die Stimme.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 30. JUNI 2026

 v.l. Kirill Volkov, Danang Dirhamsyah © Kiara Kuhn

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 30. JUNI 2026

Lübeck/Haus Eden
Kirill Volkov und Danang Dirhamsyah ziehen das Publikum in ihren Bann
Überzeugendes Plädoyer für den leider vergessenen Komponisten Hans Gál. Faszinierendes Kammerkonzert im Haus Eden in Lübeck Kirill Volkov und Danang Dirhamsyah interpretieren die Sonate von Hans Gál mit großer Emphase und Spielfreude. Immer im gleichen Atem, beeindruckt das unprätentiöse und so leichte, ja geradezu selbstverständliche Musizieren der Künstler. Man wird von der Verbundenheit und Begeisterung der beiden mitgerissen.
Von Axel Wuttke
Klassik-begeistert.de

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DIE MONTAG-PRESSE – 29. JUNI 2026

Bülent Ceylan (Bassa Selim), David Steffens (Osmin), Serafina Starke (Blonde) © Stephan Rabold

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DIE MONTAG-PRESSE – 29. JUNI 2026

„Entführung aus dem Serail“: Mozarts Meisterwerk verkommt zur plumpen Sitcom
Gleich nach der sehr flott dirigierten Ouvertüre meint man, sich im falschen Theater zu befinden. Ist das nicht die erfolgreiche deutsch-türkische Sitcom „Gutes Wedding/Schlechtes Wedding“? Ein gut gelaunter türkischer Comedian beginnt eine Conference, die man ihm im erwähnten Stehgreif-Theater nicht hätte durchgehen lassen. Das Publikum Unter den Linden jedoch belohnt ihn mit schenkelklopfendem Beifall. Was nun über drei zähe Stunden abläuft, ist hilfloses Rampentheater, immer wieder unterbrochen durch flache, unpassende Witze, die nicht selten sogar den Ablauf der Musik stören.
Von Peter Sommereggger
Klassik-begeistert.de

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DIE SONNTAG-PRESSE — 28. JUNI 2026

Die Walküre, Premiere 2026 © G. Schied

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DIE SONNTAG-PRESSE – 28. JUNI 2026

„Sehr, sehr großes Problem“: Wie gefährlich sind Wagner-Opern?
Die Münchner Opernfestspiele begannen mit einer umjubelten „Walküre“-Premiere. Richard Wagner ist populär, aber zum 150. Geburtstag der Bayreuther Festspiele auch umstritten wie lange nicht. Muss sein Antisemitismus energischer aufgearbeitet werden?
BR-Klassik.de

Selten hat man Jurowski so aufgewühlt erlebt: Wagners Walküre an der Bayerischen Staatsoper
Tobias Kratzer schickt Walküren durch den Englischen Garten – und Dirigent Jurowski überrascht mit einem Wagner, der wirklich aufwühlt.
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Münchner Opernfestspiele: Menschenjagd im Hofgarten
Männer sind machtgeile Egoisten und die Welt kann nur von Frauen gerettet werden: Tobias Kratzer inszeniert Richard Wagners Oper „Die Walküre“ bei den Münchner Opernfestspielen neu.
SueddeutscheZeitung.de

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 27. JUNI 2026

Szene mit Nicholas Brownlee als Wotan und Miina-Liisa Värelä als Brünnhilde (liegend) © Monika Rittershaus

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 27. JUNI 2026

Bayerische Staatsoper
5,26 Walküre in München – Tobias Kratzer setzt seinen „Ring“ fort
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs. (5,46 Minuten)
deutschlandfunk.de

München
Kunstminister Markus Blume: „Die heißesten Opernfestspiele, die ich bisher erlebe“
Draußen Hitze, drinnen Wagner: An der Bayerischen Staatsoper hat die „Walküre“ Premiere, im Rahmen der Münchner Opernfestspiele. Im Publikum sitzt auch Kunstminister Markus Blume. Ein Interview über verletzliche Helden, die Sanierung des Nationaltheaters und Beinfreiheit in der Königsloge.
BR-Klassik.de

Kritik „Die Walküre“ an der Bayerischen Staatsoper: München im Germanen-Sturm erobert
Endlich geht’s weiter mit Wagners „Ring“ an der Bayerischen Staatsoper! Nach dem starken Auftakt („Rheingold“ hatte im Herbst 2024 Premiere) gab’s hohe Erwartungen an die „Walküre“, den zweiten Teil des Zyklus’. Regisseur Tobias Kratzer hält souverän die Balance zwischen Humor und berührendem Storytelling. Dirigent Vladimir Jurowski spitzt das Drama zu.
BR-Klassik.de

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DIE FREITAG-PRESSE – 26. JUNI 2026

Tobias Kratzer © Robert Haas

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DIE FREITAG-PRESSE – 26. JUNI 2026

München
Tobias Kratzer zur Münchner „Walküre“: „Die klügste Figur ist eine Frau“
Richard Wagners „Walküre“ hat Premiere an der Bayerischen Staatsoper. Regisseur Tobias Kratzer erzählt, wie Humor, Empathie und multiperspektivische Deutung Wagners „Ring“ heute neu erfahrbar machen. Tobias Kratzer: Ich versuche immer, sehr viele verschiedene Aufnahmen zu hören, um eben nicht mein Bild aus einer Aufnahme alleine zu schöpfen. Das ist für mich zumindest ganz hilfreich, wenn ich die Partitur oder den Klavierauszug studiere, dass ich mich da nicht auf eine Aufnahme festlege, sondern sofort versuche, die Vielfalt an Interpretationsmöglichkeiten herauszufinden. Das ist also eher eine Art von Nebelfeld – klingt jetzt zwar diffus, aber es bietet durchaus ein Feld von Möglichkeiten, was man mit dieser Partitur anstellen kann, um auf diese Weise das Werk wirklich in seiner Essenz und nicht in einer spezifischen Interpretation zu begreifen.
BR-Klassik.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 25. JUNI 2026

TURANDOT von Giacomo Puccini, Deutsche Oper Berlin © Bettina Stöß

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 25. JUNI 2026

Berlin/Deutsche Oper
Wenn Mordlust Mordlust anzieht
Turandot. Die Oper ist so grausam. – Wenn das ein Film wäre, würdest du ihn dir nicht angucken. Ich übrigens auch nicht. – Stimmt. Aber ich bin ja wegen des Tenors hier. – Welchen Tenors? – SeokJong Baek. Und außerdem singt Catherine Foster. –Ja, ist denn bei Euch Festivalzeit? –
Nein, ganz normale Repertoireaufführung.
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de

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