DIE MITTWOCH-PRESSE – 2. SEPTEMBER 2026

© Westermann, Staatsoper Hamburg

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 2. SEPTEMBER 2026

Was bringt die neue Saison an der Hamburgischen Staatsoper?
Neulich blieb ich beim Wechseln des TV-Programms bei einer „Talk-Show“ hängen. Ein mutmaßlich dem Rocksänger-Milieu angehörender Mittvierziger mit Baseball-Käppi räsonierte über Oper. Die ihn befragende Talkmasterin fand es offensichtlich bemerkenswert, dass die neue Macbeth-Inszenierung der Hamburgischen Staatsoper mit einem jüngeren nackten, körperlich fit aussehenden, einen Baumstamm erkletternden Mann beworben wird. Ihr Vater habe früher eine Sängerin erlebt, die sich mit 60 noch auf die Bühne wagte und der „immer das Kleid aufplatzte, weil sie älter und voluminös war“. Also wollte die Moderatorin offenbar lieber einen nackten athletischen  Mann auf der Bühne sehen, aber nicht eine ältere, nicht ganz schlanke Sängerin.
Ein Meinungsbericht von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 1. SEPTEMBER 2026

Elbphilharmonie © Thies Rätzke

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 1. SEPTEMBER 2026

Hamburg
Zehn Jahre Elbphilharmonie: Sozialbau mit Eventcharakter (Bezahlartikel)
Die Elbphilharmonie in Hamburg geht in ihre zehnte Saison, der Ticketerfolg hält erstaunlicherweise an. Doch gewinnt die klassische Musik dank ihr wirklich neues Publikum?
FrankfurterAllgemeine.net

Abschied Salzburg: Was bleibt von der Ära Markus Hinterhäuser?
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (8,21 Minuten)
deutschlandfunkkultur.de

Absolute Mehrheit für die Festspiele!
Der Schuss ging , wie es aussieht, nach hinten los: Die Salzburger KPÖ plus hat eine Studie in Auftrag gegeben, mit der sie wohl beweisen wollte, wie abgehoben und fern der Salzburger Bevölkerung das Angebot der Festspiele sei. Die Ergebnisse kann man ganz anders lesen – und das tut das Direktorium natürlich. Hier diese Reaktion im Wortlaut.
DrehpunktKultur.at

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DIE MONTAG-PRESSE – 31. AUGUST 2026

Andreas Schager © David Jerusalem

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DIE MONTAG-PRESSE – 31. AUGUST 2026

Grafenegg
Wagners Parsifal klingt im Wolkenturm nicht sakral
Richard Wagners „Bühnenweihefestspiel“ (der Name sagt alles) ist eigentlich eine Verbindung von Musik und Gott. Da kommt der junge, reine Tor daher und entwickelt sich langsam zum Gralsritter – vor allem unter der Leitung von Gurnemanz. Diese Oper ist eine der berührendsten in der Musikgeschichte und man freute sich auf das Gastspiel der Bayreuther Festspiele. Und verließ das Konzert mit sehr gemischten Gefühlen.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

Grafenegg
Klavierstar Vikingur Ólafsson als Grafenegger Doktor Doolittle
Das Concertgebouw-Orchester brillierte in Grafenegg. Die letzte Festival-Ausgabe unter Rudolf Buchbinders Leitung endet am nächsten Sonntag. Schade, natürlich: Wenn das Grafenegg-Festival am 6. September ausklingt, wird der Stargast des Abends fehlen. Dirigenten-Legende Riccardo Muti muss derzeit wegen eines Eingriffs das Bett hüten. Um den Auftritt seines Jugendorchesters Luigi Cherubini zu retten, hat Grafenegg-Chef Rudolf Buchbinder allerdings rasch einen namhaften, zuverlässigen Ersatzmann gefunden – nämlich sich selbst. Der Intendant wird sich vom Klavier aus gemeinsam mit dem italienischen Musiknachwuchs durch zwei Mozart-Klavierkonzerte arbeiten.
DerStandard.at

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 29. AUGUST 2026

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 29. AUGUST 2026

Mit Kostümparade und Party: Deutsche Oper ruft zum Eröffnungswochenende – es wird durchgemacht
Kuratiert wird das Eröffnungsfest vom Künstler Rirkrit Tiravanija. Der wünscht sich die Oper als lebendiges System. Man darf sich fühlen wie zu Hause. Es könnte nach thailändischen Gewürzen riechen. Verraten wird das jetzt noch nicht. Man könne für längere Zeit vorbeikommen, oder nur für einen kurzen Besuch, schreibt der Künstler Rirkrit Tiravanija in seinem Grußwort an die Berlinerinnen und Berliner. Tiravanija, der 2023 eine große Ausstellung im Gropius Bau hatte, gestaltet das Eröffnungswochenende der Deutschen Oper. Eingeladen hat ihn dazu der neue Intendant des Hauses Aviel Cahn. Das Eröffnungswochenende findet unter dem Titel „Nur wenn die Menschen hier leben“ in der Deutsche Oper statt, Sa 29. August ab 12 Uhr bis So 30. August 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Party am Samstag mit dem OMSK Social Club ab 22 Uhr kostet 35 Euro. Zum Abschluss an So 17 bis 18 Uhr: In einem großen Konzert spielt das Orchester der Deutschen Oper Berlin Ausschnitte aus Werken, die in der Spielzeit 2026/27 auf dem Programm stehen, u.a. aus dem „Fliegenden Holländer“ und dem „War Requiem“. Mehr zum Programm: deutscheoperberlin.de
Tagesspiegel.de

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DIE FREITAG-PRESSE – 28. AUGUST 2026

Wiener Philharmoniker · Muti 2026: Riccardo Muti (Dirigent), Wiener Philharmoniker © SF/Marco Borrelli

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DIE FREITAG-PRESSE – 28. AUGUST 2026

Grafenegg
Grafenegg: Riccardo Muti muss absagen (Bezahlartikel)
Aus gesundheitlichen Gründen kann Riccardo Muti das Schlusskonzert des diesjährigen Grafenegg Festivals am 6. September nicht dirigieren. Rudolf Buchbinders Lösung ist unkonventionell, aber typisch.
DiePresse.com

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 27. AUGUST 2026

Kirill Petrenko © Chris Christodoulou

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 27. AUGUST 2026

Petrenko und Thielemann: Berlins Star-Dirigenten in Salzburg gefeiert
Kurz nach Saisonbeginn Ende August gehen die Berliner Philharmoniker und ihr Chefdirigent Kirill Petrenko auf Konzertreise. Ihre ersten zwei Termine haben sie traditionell bei den Salzburger Festspielen, so auch 2026. Beim ersten Konzert in Österreich am Sonntag gaben sie dasselbe Programm wie zwei Tage zuvor in der Berliner Philharmonie (Elgar und Tschaikowsky). Gestern dann Beethovens 3. Klavierkonzert mit dem Norweger Leif Ove Andsnes am Piano und die 3. Symphonie von Alexander Skrjabin (1872-1915).
BerlinerZeitung.de

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 26. AUGUST 2026

Utopia, Teodor Currentzis © Patric Leo

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Bremen/Dom St. Petri
Kein Beifall für Brahms’ Requiem: So hat es sich Currentzis gewünscht
Teodor Currentzis, einer, der als Dirigent immer wieder für mancherlei Aufsehen und Bohei gesorgt hat. Das scheint diesmal nicht der Fall zu sein. Currentzis lässt vorab ansagen, Beginn und Ende der Veranstaltung mögen in Anbetracht des Ortes und der Besonderheit des Werkes stillschweigend erfolgen: ohne Beifall. Was, kaum zu glauben, tatsächlich funktioniert.
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik-begeistert.de

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 25. AUGUST 2026

Rudolf Buchbinder © Julia Wesely

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 25. AUGUST 2026

Grafenegg
Grafeneggs (Noch-)Intendant gibt sich die Ehre am Klavier
Es ist ja mittlerweile allseits bekannt, dass der „Geburtshelfer“ des Grafenegg-Festivals genau zum zwanzigjährigen Jubiläum die Schlüssel an seinen Nachfolger Johannes Neubert übergibt. Aber die Intendanz aufzugeben heißt sicher nicht, dass Rudolf Buchbinder als Musiker aufhört. Und man kann nach diesem Konzert nur sagen – hoffentlich noch lange nicht!
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

Salzburger Festspiele ehren Martha Argerich mit Festspielnadel
Die 85-jährige Pianistin ist dem Festival seit mehr als einem halben Jahrhundert verbunden
DerStandard.at

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DIE MONTAG-PRESSE – 24. AUGUST 2026

Christian Thielemann © Matthias Creutziger

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DIE MONTAG-PRESSE – 24. AUGUST 2026

Salzburg/Großes Festspielhaus
Salzburg: Thielemann zaubert Brahms’ Clara-Liebe aus der Ersten!
Trotz ein paar kleineren Schönheitsfehlern entfesselten die Wiener Philharmoniker mit Christian Thielemann am Pult die erste Symphonie von Brahms und weckten dieses Stammwerk der Klassikliteratur zu neuem Leben. Selbst das musikalisch verwöhnte Salzburger Publikum zeigte sich mit einem Applausfeuerwerk grenzenlos begeistert!
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de

Berlin/Philharmonie
Petrenko begeistert mit einer fulminanten Saisoneröffnung
Das traditionelle Eröffnungskonzert der Berliner Philharmoniker, mit dessen Programm das Orchester anschließend bei den Salzburger Festspielen und in Luzern gastiert, war diesmal zwei Komponisten gewidmet, deren Werke unterschwellige Parallelen aufweisen.
Das traditionelle Eröffnungskonzert der Berliner Philharmoniker, mit dessen Programm das Orchester anschließend bei den Salzburger Festspielen und in Luzern gastiert, war diesmal zwei Komponisten gewidmet, deren Werke unterschwellige Parallelen aufweisen.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

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DIE SONNTAG-PRESSE – 23. AUGUST 2026

Georg Nigl © Antia Schmid

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DIE SONNTAG-PRESSE – 23. AUGUST 2026

Georg Nigls Leistung als Prinz von Homburg hat den Wow!-Faktor
Herausragend ist die Leistung Georg Nigls als Prinz von Homburg. Dazu ein grandioser Orchesterklang, durch den ich die wunderbaren Facetten Henzes Musik – mal filigran mal mit großer Wucht – entdecke.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

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