DIE SONNTAG-PRESSE – 27. SEPTEMBER 2026

Lisa Batiashvili Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Dalia Stasevska <br> Leoni Ridder

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DIE SONNTAG-PRESSE – 27. SEPTEMBER 2026

Bonn/Beethovenhalle
Lisa Batiashvili verzückt und verzaubert das Bonner Publikum
Die georgischstämmige Geigerin, Residenzkünstlerin des diesjährigen Beethovenfests, spielt mit Glut und Intensität Sibelius. Die Dresdner Philharmonie spielt unter Daria Stasevska formidabel, wenn auch einige Tempi der Kategorie „Affenzahn“ die Präzision in Mendelssohns Vierter Sinfonie leiden lassen.
Von Brian Cooper
Klassik-begeistert.de

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 26. SEPTEMBER 2026

Thomas Guggeis © Diana Hillesheim

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 26. SEPTEMBER 2026

News
Umfrage der „Opernwelt“: Thomas Guggeis wird Dirigent des Jahres
Die Kritikerumfrage der „Opernwelt“ kürt Mainz zum Opernhaus des Jahres. Beim Dirigenten und Orchester liegt die Oper Frankfurt vorn. In der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift „Opernwelt“, an der auch mehrere Autoren der F.A.Z. beteiligt waren, wurde das Staatstheater Mainz zum „Opernhaus des Jahres“ gekürt. Claus Guth ging aus den Voten der vierzig Kritiker als „Regisseur des Jahres“ hervor. „Of One Blood“ von Brett Dean erhielt die meisten Stimmen in der Rubrik „Uraufführung des Jahres“. Und auch Etienne Pluss wurde in erster Linie für sein Bühnenbild zu der Münchner Produktion geehrt. Michael Spyres erhielt den Titel „Sänger des Jahres“ für seine außerordentlichen Darbietungen als Walther von Stolzing und Siegmund bei den Bayreuther Festspielen 2025, Elena Stikhina für ihre Interpretation der Jeanne in Tschaikowskys „Jungfrau von Orléans“ an der Oper Amsterdam; dort ist ebenfalls der „Chor des Jahres“ beheimatet.
FrankfurterAllgemeine.net

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DIE FREITAG-PRESSE – 25. SEPTEMBER 2026

Lena Kutzner © Marie Liebig

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DIE FREITAG-PRESSE – 25. SEPTEMBER 2026

Interview
Lena Kutzner: „Ich habe Glück, ich darf meinen Kopf behalten“
„Die deutsche Sopranistin Lena Kutzner zählt zu den profilierten Sängerinnen ihres Fachs. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt im deutschen und spätromantischen Repertoire, insbesondere in den großen Partien von Richard Wagner und Richard Strauss. Zu ihren zentralen Rollen gehören Isolde, Senta, Elsa, Elisabeth, Salome, Chrysothemis und Agathe. Nach ihrem festen Engagement am Staatstheater Meiningen (2021–2024), wo sie sich mit Partien wie Isolde, Senta, Elsa, Elisabeth und Salome nachhaltig profilierte, ist sie regelmäßig als Gast an bedeutenden Opernhäusern zu erleben. Wichtige Debüts führten sie u.a. an die Deutsche Oper am Rhein, das Theater Lübeck sowie an die National Opera Seoul, wo sie in der Spielzeit 2024/25 ihr Korea-Debüt als Elisabeth in Wagners Tannhäuser gab“.
Das Gespräch führten Dr. Regina und Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 24. SEPTEMBER 2026

Blick vom Loggione; Foto Patrik Klein

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 24. SEPTEMBER 2026

Mailand
Klein beleuchtet kurz 77: Ein Italiener bringt deutsche Romantik ins Teatro alla Scala
Brahms und Schumann erklingen in den himmlischen Sphären der Mailänder Scala. Mit dem jungen weltweit gefragten und mehrfach ausgezeichneten italienischen Dirigenten Daniele Rustioni gelingt dem Chor und Orchester des Teatro alla Scala eine bemerkenswerte Melange aus Tradition und Harmonie.
Von Patrik Klein
Klassik-begeistert.de

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 23. SEPTEMBER 2026

Petr Sokolov und Nombulelo Yende © Xiomara Bender

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 23. SEPTEMBER 2026

Frankfurt
Mit Nombulelo Yende besitzt die Oper Frankfurt einen Diamanten im Sopranfach
Als Übernahme des Tiroler Festspiele Erl spielt die Oper Frankfurt Tschaikowskis Oper „Mazeppa“. Unter der exzellenten Leitung von Karsten Januschke begeistert ein homogenes Sängerensemble, aus dem allerdings Nombulelo Yende als Marie hervorsticht. Der Regisseur Matthew Wild inszeniert das Werk als Fehde zwischen zwei mafiösen Gruppen mit politischem Hintergrund und stellt die Frage, wieso es Populisten immer wieder gelingt, sich auf dem Rücken des einfachen Volkes ihre Machtkämpfe auszutragen.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 22. SEPTEMBER 2026

Ewa Płonka, Luca Micheletti  © J. Berger / ORW-Liège

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 22. SEPTEMBER 2026

Lüttich
Stefano Poda inszeniert Verdis „Macbeth“ in Lüttich als Gesamtkunstwerk
Oper als Gesamtkunstwerk, das Musik, Schauspiel, Bühnen- und Kostümkreationen und auch Tanz umfasst. Dies ist das Ziel des Regisseurs Stefano Poda. Und das Mindeste was man sagen kann über die Aufführung der Oper „Macbeth“ zur Saisoneröffnung 2026/2027 in Lüttich ist, dass es hier total gelungen ist. Stefano Poda zeichnet verantwortlich für Regie, Bühnenbild, Kostüme, Lichtregie und Choreografie, Generalmusikdirektor Giampaolo Bisanti für die musikalische Leitung. Das mordende Königspaar wird von Luca Micheletti und Ewa Płonka überzeugend gesungen und dargestellt.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de

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DIE MONTAG-PRESSE – 21. SEPTEMBER 2026

WDR-Antrittskonzert Jacquot, Philharmonie © Taimas Ahangari

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DIE MONTAG-PRESSE – 21. SEPTEMBER 2026

Köln/Philharmonie
Marie Jacquots Antritt in Köln beginnt als Ode der Feinsinnigkeit
Lange hatte man in Köln gewartet, jetzt ist es endlich so weit: Marie Jacquot (36) ist neue Chefdirigentin des WDR Sinfonieorchesters. Zur Vorgestellung der in Paris geborene Künstlerin tritt niemand Geringeres auf die Bühne, als Andrea Schafarczyk, Programmdirektorin beim WDR. Mit großer Geste kündigt sie an, Jacquot sei als Teamplayer angetreten, um „große Musik“ entstehen zu lassen. Ihr Auftrag sei es, „Menschen mit Musik zu begeistern“. Damit beginnt eine Zeitenwende in Köln, zu der man fragt: Was für Wunder, was für Höhepunkte werden unter ihr wohl kommen?
Von Daniel Janz
Klassik-begeistert.de

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DIE SONNTAG-PRESSE – 20. SEPTEMBER 2026

Daniel Barenboim © Monika Ritterhaus

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DIE SONNTAG-PRESSE – 20. September 2026

Dortmund
Barenboim erlitt Schwächeanfall: Dortmund-Auftritt abgesagt
Dem international gefeierten Dirigenten Daniel Barenboim fehlt Stunden vor einem geplanten Auftritt in Dortmund die Kraft. Er hatte noch kurz zuvor mit einem ganz besonderen Orchester geprobt.
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DIE SAMSTAG-PRESSE – 19. SEPTEMBER 2026

© Salzburg Touristik

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 19. SEPTEMBER 2026

Salzburg/Festspiele/Vorstellung neue Intendanz
Peter de Caluwe: „Bin ein Harmoniemensch“
Der Belgier Peter de Caluwe wurde Freitagvormittag als neuer Intendant der Salzburger Festspiele vorgestellt. Kristina Hammer wird als Präsidentin verlängert. Lukas Crepaz wird von einer weiteren Amtszeit als kaufmännischer Direktor wohl absehen. De Caluwe war bereits 2013 bei den Festspielen in der engsten Auswahl für die Nachfolge von Interimschef Sven-Eric Bechtolf. Damals hatte jedoch Markus Hinterhäuser das Rennen um den Intendanten-Posten für sich entschieden.
„Intendanz beginnt mit Haltung“, habe de Caluwe im heurigen Bewerbungsprozess seine Intentionen mit dem Festival deutlich gemacht und das Kuratorium somit überzeugt. „Salzburg ist für mich der Ort, wo Außergewöhnliches möglich wird“, sagte de Caluwe selbst.
krone.at

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DIE FREITAG-PRESSE – 18. SEPTEMBER 2026

Anna Lapwood © Andy Paradise

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DIE FREITAG-PRESSE – 18. SEPTEMBER 2026

Köln
Orgelschaden in Köln: Anna Lapwood verwandelt ein Beinahe-Fiasko in einen phänomenalen Triumph
Man stelle sich vor, der Saal ist prall gefüllt, alle warten auf Anna Lapwood (31), Jungtalent und Stargast des Abends, die aktuell auf Tournee durch Europa die Herzen berauscht und in den sozialen Medien ein Millionenpublikum für die Orgel begeistert. Und dann tritt mit mehreren Minuten Verspätung der Veranstalter auf die Bühne und verkündet das maximal Verheerendste: Die Orgel ist ausgefallen. Was wie der schlimmste Alptraum aller klingt, wird an diesem Mittwoch in Köln Realität.
Von Daniel Janz
Klassik-begeistert.de

Köln
Glühbirnen, Geschirr, Tische – Die letzten Vorbereitungen für die Eröffnung der Oper
In schwindelnder Höhe stehen die Fachleute auf einer Leiter und sorgen dafür, dass das Opernfoyer rechtzeitig vor dem Tag der offenen Tür noch mehr Glanz bekommt. In die Muranoglas-Leuchter, die auch von außen durch die großen Fenster zu sehen sind, werden neue Birnen eingeschraubt. „Bisher hatten wir, um zu sehen, ob die Technik funktioniert, einfache Birnen benutzt. Und die waren teilweise lange in Betrieb. Nun sind es die neuesten LED‑Leuchten. Die bringen das Glas nochmal richtig zum Leuchten“, sagt Architekt Remigiusz Otrzonsek, der verantwortlich für die Sanierung der Kölner Bühnen ist.
KoelnerStadtanzeiger.de

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