DIE MONTAG-PRESSE – 22. JUNI 2026

„Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing © Thomas Aurin

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 22. JUNI 2026

Berlin
Die Deutsche Oper Berlin entstaubt eine deutsche Komödie
Wer ist schon unter einem fliegenden Einhorn geboren? Nur der geliebte Zar des „Volkszarentum Tschirikistan“! So nennt Regisseur Martin G. Berger den Operettenstaat, in den er die Handlung der Opernkomödie Zar und Zimmermann kurzerhand verlegt hat. Die zahlreichen Inbezugnahmen von Popkultur und Komödientradition beginnen bereits im Videovorspann, der im Stil von Greta Gerwigs „Barbie“ (aber sicher lassen sich auch andere Filme assoziieren) den bis ins Alberne reichenden Ton für den gesamten Abend setzt.
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de

Buhs und Bravos bei Premiere „Zar und Zimmermann“ an der Deutschen Oper – ging daneben!
Diese Premiere stand unter keinem guten Stern. Vor dem Start von Albert Lortzings „Zar und Zimmermann“ an der Deutschen Oper trat Noch-Intendant Christoph Seuferle vors Publikum und verkündete, beide Besetzungen des Zaren seien ausgefallen. Sänger Daniel Schmutzhard aus Wien sprang kurzfristig ein, sang aber von der Seitenbühne, Regisseur Martin G. Berger übernahm den szenischen Part und spielte, formte die Worte lautlos.
BerlinerZeitung.de

„DIE MONTAG-PRESSE– 22. JUNI 2026“ weiterlesen

DIE SONNTAG-PRESSE – 21. JUNI 2026

© Simon Redel

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 21. JUNI 2026

Neumünster
Der Chorgesang beim Liverpool Oratorio triumphiert in Neumünster
Die Grundidee des Konzerts war, in einem großen Event zu zeigen, wie lebendig die (Amateur-) Chorszene in Schleswig-Holstein und Hamburg ist und durch die Aufführung des selten zu hörenden „Liverpool Oratorio“ von Paul McCartney und Carl Davis die klanglichen Möglichkeiten des Chorgesangs zu präsentieren.Dazu wurde ein Chor zusammengestellt, der aus etwa 500 Sängerinnen und Sängern bestand und der sich zusammensetzte aus 15 Chören. Schon der Anblick des riesigen Chorblocks in der Halle war unglaublich eindrucksvoll. Der optische Eindruck wurde aber durch die Musik noch übertroffen.  Das Liverpool Oratorio ist so vielseitig wie die teilnehmenden Chöre, es entzieht sich deshalb trotz des Namens einer Genrezuordnung.
Von Carsten Ingwersen
Klassik-begeistert.de

„DIE SONNTAG-PRESSE – 21. JUNI 2026“ weiterlesen

DIE SAMSTAG-PRESSE – 20. JUNI 2026

Lorenzo Viotti © Márcia Lessa

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG-PRESSE – 20. JUNI 2026

Konzert-Highlight
Wiens heiße Sommernacht – und ein kleines Hoppala
Bei tropischer Hitze zeigen sich die Wiener Philharmoniker Freitagnacht beim traditionellen Sommernachtskonzert unter dem Schweizer Dirigenten Lorenzo Viotti von ihrer besten Seite. Die „Krone“ weiß, wer zuerst nicht rein und somit ins Schwitzen kam ... Wenn auch vielleicht mit Startschwierigkeiten – denn der oberste Philharmoniker Daniel Froschauer wurde zuerst beim Eingang (zum eigenen Event!) von der Security abgewiesen. Ihm fehlte nämlich die richtige Akkreditierung. Am Ende kam er (Überraschung!) aber doch hinein und quittierte das Geschehene mit einem Augenzwinkern.
krone.at

Das Sommernachtskonzert als ORF-Video (1 Stunde, 30 Minuten)
Vor der barocken Kulisse Schönbrunns entfaltet das Sommernachtskonzert seine magische Atmosphäre. Lorenzo Viotti gibt sein Debüt am Pult, Bryn Terfel erfüllt die Nacht mit Arien und warmem Klang. Beliebte Werke aus Oper, Ballett und Symphonie verweben sich zu einem schimmernden Klangteppich, bevor Strauss’ Wiener Blut die sommerliche Szenerie in funkelnde Leichtigkeit taucht. Durch den Konzertabend führt Teresa Vogl.
on.orf.at

„DIE SAMSTAG-PRESSE – 20. JUNI 2026“ weiterlesen

DIE DONNERSTAG-PRESSE – 18. JUNI 2026

Benjamin Bernheim © Julia Wesely

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 18. JUNI 2026

Star-Tenor Benjamin Bernheim: „Jeder ist ersetzbar, sogar Maria Callas“
Wenige Stunden nach seinem Solo-Debüt in der Elbphilharmonie mit Stücken von Puccini, Verdi und aus „Roméo et Juliette“ lädt Benjamin Bernheim zum Interview ins Hamburger Luxushotel Vier Jahreszeiten ein. Der 41-jährige Franko-Schweizer gilt als einer der gefragtesten lyrischen Tenöre der Welt und ist seit neun Jahren Markenbotschafter der Uhrenmanufaktur Rolex. Ein Gespräch über Adrenalin und Einsamkeit, über Timothée Chalamet – und die richtige Uhr für den „Kampfmodus“.
capital.de

„DIE DONNERSTAG-PRESSE – 18. JUNI 2026“ weiterlesen

DIE MITTWOCH-PRESSE – 17. JUNI 2026

Otto Wagner Areal Fotos © STADTpsychologie/Jasper Brockmann

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MITTWOCH-PRESSE – 17. JUNI 2026

Wien
GANYMED öffnet die Wunden des Spiegelgrunds
„Sie starb an einer Lungenentzündung.“ Wer die Geschichte hinter dem Otto-Wagner-Areal kennt, dem zieht es bei diesen Worten die Eingeweide zusammen. Es ist harter Tobak, den Schauspielerin Andrea Eckert in der ehemaligen Pathologie des Otto-Wagner-Spitals auf die Bühne bringt, begleitet von Orgelmusik. Genauer gesagt in der Prosektur, wo man einst die Leichenöffnungen vorgenommen hatte. An der Wand hängt ein riesiges Kreuz, sicherlich sechs Meter hoch, mit Jesus Christus darauf. An diesem Ort wurden bis in die 2000er-Jahre Gehirne aufbewahrt, die während der NS-Herrschaft den Opfern der sogenannten „Kindereuthanasie“ entnommen worden waren. Ein Mahnmal vor dem Jugendstiltheater erinnert an diese ermordeten Kinder und Jugendlichen vom Spiegelgrund, so hieß das Otto-Wagner-Spital von 1940 bis 1945. Es sind 772 Lichtstelen, die nachts dem Gelände eine eigene Mystik verleihen.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

„DIE MITTWOCH-PRESSE – 17. JUNI 2026“ weiterlesen

DIE DIENSTAG-PRESSE – 16. JUNI 2026

Götterdämmerung © Michael Pöhn / Wiener Staatsoper

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DIENSTAG-PRESSE, 16. JUNI 2026

Wien/Staatsoper
Der RING nach der Götterdammerung in Wien: Dies ist ein eindrucksvolles Gesamterlebnis
Am Ende des Siegfried schien für einen kurzen Moment alles möglich. Der Held hatte die Feuerwand durchschritten, Brünnhilde erweckt und die Liebe entdeckt. Doch wer glaubte, Wagner würde seinen Figuren ein Happy End gönnen, wurde in der Götterdämmerung eines Besseren belehrt. Was im Rheingold mit einem gestohlenen Goldschatz begann, fand nun seinen unausweichlichen Abschluss. Mit der Götterdämmerung erreichte der aktuelle Ring-Zyklus der Wiener Staatsoper seinen letzten Abend. Nach Machtkämpfen, Familienkonflikten und Heldenabenteuern nimmt die Katastrophe nun ihren finalen Lauf. Wagner führt seine Figuren mit unerbittlicher Logik ihrem Schicksal entgegen.
Von Kathrin Schuhmann
Klassik-begeistert.de

„DIE DIENSTAG-PRESSE – 16. JUNI 2026“ weiterlesen

DIE MONTAG-PRESSE – 15. JUNI 2026

Archiv © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 15. JUNI 2026

Wien
„Animal Farm“: Wiehern, Grunzen und Koloraturen – in der Staatsoper haben die Tiere das Sagen (Bezahlartikel)
Eines der Erfolgsstücke in der jüngeren Geschichte des Hauses am Ring ist zurück im Repertoire. Ein perfekter Abend. Dass sich mit zeitgenössischer Oper durchaus Interesse bei allen Publikumsschichten erwecken lässt, bewies die bestens besuchte Wiederaufnahme von Alexander Raskatovs „Animal Farm“ nach Orwells gleichnamigem Roman. Schon die Premiere 2024 war ein Erfolg. Der hat sich jetzt wiederholt, bei der sechsten Aufführung in dieser Inszenierung.
DiePresse.com

„DIE MONTAG-PRESSE – 15. JUNI 2026“ weiterlesen

DIE SONNTAG-PRESSE – 14. JUNI 2026

Konrad Paul Liessmann (re.) wird von Ö1 Opern-Redakteur Michael Blees (li.) produziert © ORF/Joseph Schimmer

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 14. JUNI 2026

Rudis Klassikwelt 10: Der Philosoph Konrad Paul Liessmann spricht über Bergs “Wozzeck”
In der Reihe “Apropos Oper” des ORF-Senders Ö1 gestaltet Konrad Paul Liessmann vier Sendungen unter dem Motto “Oper und Philosophie”, jeweils am ersten Sonntag des Monats. Liessmann, Philosoph und Opernliebhaber, bringt den philosophischen Kern der großen Opern zur Sprache, untersucht aber auch den Einfluss der Kunstgattung Oper auf das Denken so mancher großen Philosophen. In der jüngsten Sendung vom 3. Mai 2026 erforscht Liessmann den tiefen Humanismus von Alban Bergs “Wozzeck”, die eindeutige Stellungnahme für die Geknechteten und Verachteten dieser Welt.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert.de

„DIE SONNTAG-PRESSE– 14. JUNI 2026“ weiterlesen

DIE SAMSTAG-PRESSE – 13. JUNI 2026

Siegfried, Volle © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG-PRESSE – 13. JUNI 2026

Wien/Staatsoper
Siegfried in Wien: Der Held, der keine Angst kennt
Nach Goldraub, Götterkrisen und tragischen Liebesgeschichten betritt nun ein junger Mann die Bühne, der von all dem erstaunlich wenig weiß. Siegfried kennt weder die komplizierten Machtspiele Walhalls noch die Verträge seines Großvaters Wotan. Er hat keine politischen Ambitionen, keine philosophischen Zweifel und vor allem keine Angst. Genau das macht ihn zur vielleicht ungewöhnlichsten Figur in Wagners Ring des Nibelungen – und zum Hoffnungsträger einer Welt, die sich längst auf den Untergang zubewegt.
Von Kathrin Schuhmann
Klassik-begeistert.de

„DIE SAMSTAG-PRESSE – 13. JUNI 2026“ weiterlesen

DIE FREITAG-PRESSE – 12. JUNI 2026

Petr Popelka © Khalil Baalbaki

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE FREITAG-PRESSE – 12. JUNI 2026

München
Bayerische Staatsoper: Petr Popelka wird Generalmusikdirektor
Die Spekulationen haben ein Ende: Der tschechische Dirigent Petr Popelka wird Nachfolger von Vladimir Jurowski, dessen Vertrag 2029 endet.
BR-Klassik.de

„DIE FREITAG-PRESSE – 12. JUNI 2026“ weiterlesen