© Lothar Schweitzer
von Lothar und Sylvia Schweitzer
Es war für uns ein neues Erlebnis. Der US-Amerikaner Michael Spyres war als Prinz Don Ramiro einmal nicht ein weißer Rossini-Tenor und kein Etwas zwischen Spiel- und lyrischem Tenor. Seine Stimme hatte dunkles Fundament. Die Extremhöhen kamen sicher. Dass sie nicht schön klangen, war nicht seine Schuld, sondern liegt an der Komposition. Sie kommen unvermutet und ohne innere Notwendigkeit. Wir lesen über seinen Palestrina, dass er mit Recht den meisten Applaus erhielt. Seine höchst angenehm klingende, leicht dunkle Tenorstimme (wird manchmal als Bari-Tenor bezeichnet) sei für den Palestrina ideal geeignet. „Schweitzers Klassikwelt 174: Wie entwickeln sich Sänger?
klassik-begeistert.de, 13. Oktober 2026“ weiterlesen
