Früh übt sich, wer ein Opernfreund werden will ...

Lina Lottes (junge Senta), Arnold Schoenberg Chor © Matthias Baus

Richard Wagner     Der fliegende Holländer

Musikalische Leitung:  Robert Jindra

Inszenierung und Licht:  Philipp Stölzl
Szenische Neueinstudierung:  Philipp Stölzl

MusikTheater an der Wien, 28. Oktober 2026

von Lothar und Sylvia Schweitzer

Enkel Aeneas möchten Sylvia und ich gern in die Oper einführen. Häufig zitiere ich wiederholend Operntexte und er nennt mir spontan die Oper, in der diese vorkommen. So kommt immer wieder der Fafner vor und ich finde, die Musik Richard Wagners eignet sich besser zur Einführung als Mozarts „Zauberflöte“. Begonnen haben wir im Salzburger Marionettentheater mit Humperdincks „Hänsel und Gretel“, in der es auch schon manches Mal wagnert. Nach „Siegfried“ war meine Idee „Der fliegende Holländer“.

„Richard Wagner, Der fliegende Holländer, Philipp Stölzl
MusikTheater an der Wien, 28. Oktober 2026“
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Richard Wagners Seefahrer-Oper begeistert auf Weltklasseniveau!

Jordan Shanahan (Der Holländer), Lina Lottes (junge Senta), Arnold Schoenberg Chor © Matthias Baus

Prädikat „absolut sehens- und hörenswert“!

Wenn Sie auf der Kärntner Straße stadtauswärts unterwegs in Richtung Wiener Staatsoper sind, dann gehen Sie die paar Hundert Meter weiter zum MusikTheater an der Wien. Da erwartet Sie eine selten so grandiose Aufführung des „Fliegenden Holländers“– leider ist da nur noch bis zum 30. Oktober 2026 Zeit!

Richard Wagner   Der fliegende Holländer

Musikalische Leitung:  Robert Jindra

Inszenierung und Licht:  Philipp Stölzl
Szenische Neueinstudierung:  Philipp Stölzl

Daland:  Wilhelm Schwinghammer
Senta:  Ambur Braid
Erik:  Cameron Becker
Mary:  Ieva Prudnikovaitė
Der Steuermann Dalands:  James Ley
Der Holländer:  Jordan Shanahan

Wiener Symphoniker

Arnold Schoenberg Chor (Leitung:  Erwin Ortner)
Statisterie des MusikTheaters an der Wien

Koproduktion mit der Staatsoper Unter den Linden, Berlin – Originalproduktion des Theaters Basel (Premiere in Basel 8. Jänner 2009)

MusikTheater an der Wien, 20. Oktober 2026

von Herbert Hiess

„Richard Wagner, Der fliegende Holländer, Inszenierung Philipp Stölzl
MusikTheater an der Wien, 20. Oktober 2026“
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Starkes Musiktheater: Ein großartiger „Holländer“ begeistert im Theater an der Wien

PREMIERE +++++ PREMIERE +++++ DER FLIEGENDE HOLLÄNDER+++
MUSIKTHEATER AN DER WIEN, 17. OKTOBER 2026

Fotos © Matthias Baus

Im MusikTheater an der Wien wurde Wagners prägendes Erlebnis grandios auf die Bühne und in den Orchestergraben gebracht – die intellektuell anspruchsvolle und zugleich spukhaft plastische Inszenierung Philipp Stölzls begeisterte das Wiener Premierenpublikum.

Richard Wagner   Der fliegende Holländer

Musikalische Leitung:  Robert Jindra

Inszenierung und Licht:  Philipp Stölzl
Szenische Neueinstudierung:  Philipp Stölzl

Daland:  Wilhelm Schwinghammer
Senta:  Ambur Braid                                                                                                                    Erik:  Cameron Becker
Mary:  Ieva Prudnikovaitė
Der Steuermann Dalands:  James Ley
Der Holländer:  Jordan Shanahan

Wiener Symphoniker

Arnold Schoenberg Chor (Leitung:  Erwin Ortner)
Statisterie des MusikTheaters an der Wien

Koproduktion mit der Staatsoper Unter den Linden, Berlin Originalproduktion des Theaters Basel (Premiere in Basel 8. Jänner 2009)

MusikTheater an der Wien, 17. Oktober 2026

von Dr. Charles E. Ritterband

„Richard Wagner, Der fliegende Holländer, Inszenierung Philipp Stölzl
MusikTheater an der Wien, 17. Oktober 2026“
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„Alla Napoletana“ sprüht vor südlicher Lebensfreude und Vitalität

Foto: Pluhar Christina (c) Michal Novak

An diesem so ganz besonderen Abend brillierte das Originalklang-Ensemble „L’Arpeggiata“ unter der ebenso temperamentvollen wie präzisen Stabführung von Christina Pluhar mit einer erfrischenden Palette an traditionellen neapolitanischen Kompositionen  – von der legendären Tarantella bis zu witzigen oder liebesschmachtenden Kantaten und Tänzen.

Ein überraschender, glänzender und sich nahtlos einfugender konzertanter Akzent inmitten der umjubelten Vorstellungen der so selten gespielten Barockoper „Il Calisto“

„Alla Napoletana“

Musikalische Leitung, Programm, Konzept, Arrangements Theorbe & L’Arpeggiata

Christina Pluhar

Teatrodanza : Anna Dego

MusikTheater an der Wien, 27. September 2026
Konzertante Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

von Dr. Charles E. Ritterband

„„Alla Napoletana“ Christina Pluhar und L’Arpeggiata
MusikTheater an der Wien, 27. September 2026“
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Stefan Herheim inszeniert das Verwirrspiel in der römischen Götterwelt

La Calisto © Matthias Baus

Es gibt wenige Barockopern, wo kaleidoskopartig die prominentesten Vertreter der römischen Götter präsentiert werden. Was sehr leicht in ein langweilendes Durcheinander münden kann; daraus machte der Regisseur und Intendant des Hauses Stefan Herheim eine grandiose und mitreißende Darstellung dieser Eskapaden. Und daraus wurde gemeinsam mit der exzellenten musikalischen Leitung eine Traumaufführung. 

MusikTheater an der Wien, 26. September 2026

Francesco Cavalli
La Calisto
Dramma per Musica in drei Akten

Besetzung
Vera-Lotte Boecker, Milan Siljanov, Luciana Mancini, Arnaud Glück …

Inszenierung:  Stefan Herheim
Bühne:  Silke Bauer
Choreographie:  Beate Vollack

L’Arpeggiata

Musikalische Leitung:  Christina Pluhar
Koproduktion mit der Staatsoper Unter den Linden, Berlin

von Herbert Hiess

„Francesco Cavalli: La Calisto, L’Arpeggiata / Christina Pluhar
MusikTheater an der Wien, 26. September 2026“
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Cavallis „La Calisto“ begeistert als Fest für Auge und Ohr im MusikTheater an der Wien

La Calisto © Matthias Baus

Ein beglückender,  ja triumphaler Theaterabend! Francesco Cavallis La Calisto wird im MusikTheater an der Wien zum funkelnden barocken Juwel voll Witz, Sinnlichkeit und musikalischer Raffinesse. Die Inszenierung verbindet die mythologische Welt des Stücks mit einer wunderbar lebendigen Bühnenpräsenz und lässt Cavallis Musik in all ihren Farben leuchten.

MusikTheater an der Wien, 21. September 2026

Francesco Cavalli, La Calisto 

Orchester:  L’Arpeggiata
Musikalische Leitung:  Christina Pluhar

Inszenierung:  Stefan Herheim
Bühne:  Silke Bauer
Choreographie:  Beate Vollack

Koproduktion mit der Staatsoper Unter den Linden, Berlin

von Dr. Charles E. Ritterband

„Francesco Cavalli, La Calisto, L’Arpeggiata, Christina Pluhar 
MusikTheater an der Wien, 21. September 2026“
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Das MusikTheater an der Wien lässt einen wieder an die Oper glauben

Stiffelio, Joyce El-Khoury (Lina), Luciano Ganci (Stiffelio) © Werner Kmetitsch

Mittlerweile hat das MusikTheater an der Wien schon seit längerer Zeit der Wiener Staatsoper den Rang als führendes Opernhaus schlicht und ergreifend zu Recht abgelaufen. Die meisten Produktionen im nicht zu Unrecht bezeichneten „bestes Opernhaus 2025“ sind schlicht und ergreifend spitzenmäßig. Das auch hier wieder bei Verdis „Stiffelio“.

Giuseppe Verdi    Stiffelio
Dramma lirico in drei Akten
Libretto von Francesco Maria Piave

Mit  Luciano Ganci, Joyce El-Khouri, Franco Vassallo, Alessio Cacciamani, Luigi Morassi u.a.

Regie   Vasily Barkhatov
Arnold Schoenberg Chor
ORF Radio-Symphonie Orchester Wien
Dirigent   Jérémie Rhorer

Musiktheater an der Wien, 17. Mai 2026

von Herbert Hiess

Eigentlich verweigerte man schon fast seit längerem den Besuch der Wiener Staatsoper, da dort mehr oder weniger willkürlich fast alle Neuproduktionen „versenkt“ wurden  und da offenbar durch die (zumindest im musikalischen Bereich) Ahnungslosigkeit des Intendanten auch in weiterer Zukunft keine Besserung bemerkbar sein wird. „Giuseppe Verdi, Stiffelio
Musiktheater an der Wien, 17. Mai 2026“
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Das MusikTheater Wien begeistert mit barockem Feuerwerk im Bollywod-Stil

Alessandro nell’Indie  © Marco Sommer

Da stockte mir buchstäblich der Atem – ein barockes Feuerwerk, bunt, witzig, üppig und musikalisch ebenso perfekt wie präzise und zugleich überaus harmonisch: Alessandro nell’Indie, ein ebenso großartiges wie im breiten Publikum weitestgehend unbekanntes Werk. Das Ganze im farbenprächtigen, indisch-exotischen Stil von „Bollywood“, der produktivsten Filmwerkstatt der Welt, mit einem Output von bis zu tausend Filmen jährlich.

Leonardo Vinci   Alessandro nell’Indie
Dramma per Musica in drei Akten
Libretto: Pietro Metastasio

Österreichische Erstaufführung

Alessandro: Maayan Licht
Poro: Dennis Orellana
Cleofide: Bruno de Sá
Erissena: Jake Arditti
Gandarte: Stefan Sbonnik
Timagene: Nicholas Tamagna

Max Emanuel Cenčić, Regie

Arnold Schoenberg Chor
{oh!} Orkiestra

Martyna Pastuszka, Dirigentin/Konzertmeisterin
Koproduktion mit Bayreuth Baroque Opera Festival

Musiktheater an der Wien, 24. April 2026

von Dr. Charles E. Ritterband

Und weil Papst Clemens XI. aus sexualmoralischen Motiven dekretierte, dass „keine Weibsperson bei hoher Strafe“ als Sängerin auftreten durfte, wurden alle weiblichen Rollen von Kastraten und werden heutzutage von männlichen Sopranisten und Countertenören interpretiert. „Leonardo Vinci, Alessandro nell’Indie
Musiktheater an der Wien, 24. April 2026“
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Das MusikTheater an der Wien präsentiert ein barockes Wunder

Alessandro nell’Indie  © Marco Sommer

Der Komponist Leonardo Vinci schuf mit dieser Opern-Produktion eine Weiche für das damalige wie das heutige  Publikum. Es war bestechend, wie fünf Countertenöre in den drei Akten auf der Bühne das Geschehen übernahmen. So was war in Wien in dieser Form und in dieser Qualität noch nie zu hören!

Leonardo Vinci
Alessandro nell’Indie

Dramma per musica in drei Akten
Libretto von Pietro Metastasio
Österreichische Erstaufführung

Alessandro: Maayan Licht
Poro: Dennis Orellana
Cleofide: Bruno de Sá
Erissena: Jake Arditti
Gandarte: Stefan Sbonnik
Timagene: Nicholas Tamagna

Max Emanuel Cenčić, Regie

Arnold Schoenberg Chor
{oh!} Orkiestra

Martyna Pastuszka, Dirigentin/Konzertmeisterin
Koproduktion mit Bayreuth Baroque Opera Festival

MusikTheater an der Wien, 21. April 2026

von Herbert Hiess

Mit dem Gewinner des Eurovision-Songcontests 2025 Johannes Pietsch zeichnete sich deutlich ab, auf welchem überaus gehobenen Level sich mittlerweile die Countertenöre befinden. Man erinnere sich noch an Countertenöre wie Paul Esswood oder Jochen Kowalski, der 1986 – also vor 40 Jahren – eine Ausnahmeerscheinung war, wie in der grandiosen Produktion von Georg Friedrich Händels „Giustino“ an der Wiener Volksoper damals eindrucksvoll zu hören war. „Leonardo Vinci, Alessandro nell’Indie
MusikTheater an der Wien, 21. April 2026“
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Herrlich unterhaltend: "L’Opera Seria" – eine fulminante Opern-Parodie überzeugt im MusikTheater an der Wien

L’Opera Seria © Werner Kmetitsch

Trotz und gerade wegen des Titels dieses barocken Juwels: ein fulminanter musikalischer Spaß, darstellerisch perfekt bis ins letzte Detail – brillant inszeniert (Laurent Pelly) auf einer exzellent gestalteten Bühne und virtuos dirigiert (Christophe Rousset).

Zweifellos einer der absoluten Höhepunkte dieser Saison im preisgekrönten MusikTheater an der Wien.

Florian Leopold Gassmann, L’Opera Seria

Musikalische Leitung: Christophe Rousset

Inszenierung und Kostüme: Laurent Pelly
Bühne: Massimo Troncanetti

Koproduktion mit dem Teatro alla Scala Milano

MusikTheater an der Wien, 11. März 2026

von Dr. Charles E. Ritterband

Eine Satire über die Oper? Nicht unüblich im Theater des 18. Jahrhunderts. Literarische wie musikalische Größen wie Carlo Goldoni, Antonio Salieri und Mozart befassten sich mit diesem heiteren Thema. „Florian Leopold Gassmann, L’Opera Seria
MusikTheater an der Wien, 11. März 2026“
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