Die DIENSTAG-PRESSE – 11. DEZEMBER 2018

Die DIENSTAG-PRESSE – 11. DEZEMBER 2018

Foto: © Michael Pöhn
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: Die DIENSTAG-PRESSE – 11. DEZEMBER 2018

Berlin/ Deutsche Oper
Edita Gruberovás letztes Konzert
Königin der Koloraturen: Edita Gruberová verabschiedete sich mit einem Sonderkonzert von der Deutschen Oper Berlin
Was hat man der Sopranistin nicht alles für Ehrentitel verliehen: Sie sei die slowakische Nachtigall, die Königin der Koloraturen oder die Primadonna assoluta. Tatsächlich ist Edita Gruberová die amtierende Königin des dramatischen Belcantos. Aber auch Herrscherinnen müssen auf der Bühne wie im Leben irgendwann ihre Macht weitergeben. Gruberova, die am 23. Dezember ihren 72. Geburtstag feiert, verabschiedete sich am Montag mit einem Sonderkonzert von der Deutschen Oper
Berliner Morgenpost

Bonn
Vater der Klamotte
Jonathan Doves komische Oper „Marx in London“ zeigt im Theater Bonn den kommunistischen Übervater als Versager-Gatten zwischen Egomanie und Lüsternheit.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/klassik-vater-der-klamotte-1.4247056

Darmstadt
Die Himmelfahrt von König Gustav III.
Sieht eigentlich schön aus, aber das Zerstörerische steckt im Detail: Verdis „Maskenball“ am Staatstheater Darmstadt.
Frankfurter Allgemeine

Wien/ Staatsoper
Karpfenland Österreich: Welturaufführung von Die Weiden an der Wiener Staatsoper
bachtrack

Karpfen im Hochwasser – Stauds „Die Weiden“ an der Wiener Staatsoper uraufgeführt
Neue Musikzeitung/nmz.de

Wien/ Musikverein
Kirill Petrenko im Musikverein: Holzbläser, edel wie Interieurs von Loos
Der russische Dirigent gastierte bei den Wiener Philharmonikern – derstandard.at/2000093606432/Kirill-Petrenko-im-Musikverein-Holzblaeser-edel-wie-Interieurs-von-Loos
Der Standard
Philharmoniker glänzten mit Kirill Petrenko
Ein Konzert zwischen Kraftentfaltung und Bescheidenheit.
Wiener Zeitung

Berlin
Daniel Barenboim beginnt den Brahms-Zyklus mit der Staatskapelle Berlin
Im Saal der grundrenovierten Staatsoper Unter den Linden spielt die Staatskapelle Berlin die Sinfonien 1 und 2 von Johannes Brahms. Bestens eingespielt durch eine mehrwöchige Konzertreise durch Asien und Australien, überzeugt die Staatskapelle mit ihrem warmem, dunklem Klang. Das Temperament und die tiefe Musikalität von Daniel Barenboim führen zu einer gelungenen Interpretation. Überraschend sind die zügigen und frei, aber souverän gestalteten Tempi.
Konzert-Opernkritik Berlin

„Konzertgänger in Berlin“
Sehstörung (3): Selbsteinprangerung beim „Fidelio“
Auch einem Konzertgänger, der meint, er hätte schon alles gesehen, kann es passieren, dass er einer Aufführung des Fidelio an der Staatsoper Unter den Linden auf einem der gar nicht soooo üblen Hörplätze im dritten Rang beiwohnt, von denen aus man immerhin die halbe Bühne überblickt (freilich um den Preis, direkt unter dem Dach im Kondenswasser von Tönen und Publikum zu sitzen), und gerade darüber sinniert, wie berühmt Ludwig van Beethoven heute wohl noch wäre, wenn diese langweilige, hier überdies öde inszenierte und knallig-lasch musizierte, dabei freilich – u.a. von Klaus Florian Vogt – recht gut gesungene Oper sein gewichtigstes erhaltenes Werk wäre; um auf einmal eine Zuschauerin im am ungünstigsten gelegenen Hörplatzwinkel des Saals zu bemerken, die, um dem Bühnengeschehen besser folgen zu können, ihren Kopf zwischen Brüstung und Geländer eingefädelt hat: gleich einem Pranger in finsteren Zeiten oder gar jener schrecklichen Entkopfungsmaschine zu französischrevolutionärer Zeit, aus der das merckwürdige, schon in den 1820er Jahren außer Mode gekommene Genre der Rettungsoper ja stammt; woraufhin er begreift, dass er eben noch nicht alles gesehen hatte und hat.
https://hundert11.net/sehstoerung3/

Zürich
Bryn Terfel und der Ritt auf der blutigen Rasierklinge: «Sweeney Todd» am Opernhaus Zürich
Eigens für den walisischen Star-Bariton hat die Oper Zürich nach drei Jahrzehnten wieder ein Musical produziert: Stephen Sondheims Broadway-Erfolg «Sweeney Todd» wird in der Regie von Andreas Homoki zum schillernden Horrortrip.
Neue Zürcher Zeitung

Frankfurt/ Alte Oper
Strahlende Marke
Alles Beethoven beim Konzert mit der Academy of St Martin in the Fields mit dem Pianisten Nelson Freire.
http://www.fr.de/kultur/musik/alte-oper-frankfurt-strahlende-marke-a-1635428

Amsterdam
Enescus komplexer Oedipe in Amsterdam
backtrack

Graz
Die Heimkehr einer Operette: Joseph Beers Polnische Hochzeit an der Oper Graz
bachtrack

Mailand
Pferde in den Ruinen von Rom
Mailänder Scala eröffnet die neue Saison mit Verdis „Attila“
Neue Musikzeitung/nmz.de

Bonn
Marx in London review – Dove’s opera spins comic capital from revolutionary icon
The Guardian

London
Candide at the Barbican, London — the end of a hugely enjoyable journey
https://www.ft.com/content/0cba01b6-fc6d-11e8-ac00-57a2a826423e

Missing too many bullseyes: Bernstein’s Candide semi-staged by the LSO
backtrack

Candide, LSO, Alsop, Barbican review – nearly the best of all possible…
https://theartsdesk.com/opera/candide-lso-alsop-barbican-review

Manchester
Suor Angelica and Gianni Schicchi in Manchester double bill
bachtrack

New York
A gaudy production of La traviata at the Metropolitan Opera, New York
https://www.ft.com/content/40fc9062-fc5c-11e8-b03f-bc62050f3c4e

On Site Opera’s Soup Kitchen-Set
“Amahl and the Night Visitors’ Should Become a Christmas Tradition
The Observer

Chicago
Two fine singers vie with uninspired score in “When Adonis Calls”
http://chicagoclassicalreview.com/2018/12/two-fine-singers-vie-with-uninspired

Feuilleton
Interview Ryan Speedo Green: From juvenile delinquency to opera stardom
https://www.cbsnews.com/news/ryan-speedo-green-from-juvenile

Musical

Wien/ Volksoper
Die 30er sind zurück
„Wonderful Town“ an der Wiener Volksoper: ein durchwachsenes Ende für das Bernstein-Jahr.
Wiener Zeitung

Tanz/ Ballett

St. Pölten/ Festspielhaus
Performance-Kritik: Berliner Choreografin Sasha Waltz porträtiert in „Kreatur“ die menschliche Zerrissenheit
Wiener Zeitung

Hamburg
Ein Ballett zum Einschlafen – und dann doch zum Jubeln
Hamburger Abendblatt

Heidelberg
Bereits erschöpft vom Leben
Heidelbergs neuer Tanzchef Iván Pérez stellt sich mit dem melancholischen Stück „Impression“ vor.
http://www.fr.de/kultur/theater/tanz-bereits-erschoepft-vom-leben-a-1635432

Sprechtheater

München/ Kammerspiele
Wer mit „Macbeth“ ins Auto steigt, rast gegen die Wand
Amir Rezar Koohestani befragt Shakespeares Stück an den Münchner Kammerspielen.
Frankfurter Rundschau

Ausstellungen/ Kunst

Wien
„Eine für alle“: Neue „Bundesmuseencard“ gilt bereits ab Dienstag
Die Jahreskarte für einmaligen Eintritt in jedes Bundesmuseum und die Nationalbibliothek kostet 59 Euro. Kritik kommt vonseiten der Opposition –
Der Standard

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