Die DIENSTAG-PRESSE – 15. MÄRZ 2022

Die DIENSTAG-PRESSE – 15. MÄRZ 2022

Foto: Patrik Klein (c)

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DIENSTAG-PRESSE – 15. MÄRZ 2022

Hamburg
Spektakulär: Giacomo Puccinis „Turandot“ an der Hamburgischen Staatsoper
Neue Musikzeitung/nmz.de

„Turandot“ in Hamburg: Ein dunkles Märchen mit aktuellem Bezug
NDR.de.kultur

Berlin
Die Berliner Philharmonie feiert eine Sternstunde mit Einspringern
Was für ein Abend! Wenige Tage vor den jüngsten Konzerten sagten sämtliche Solisten, darunter René Pape und Anita Rachvelishili, krankheitsbedingt ab.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

Wien/ Konzerthaus
Grigori Sokolov: Neues vom Weltmeister
Der Pianist Grigori Sokolov gastierte im Konzerthaus.
WienerZeitung.at

Sokolov am Farbenklavier im Konzerthaus
DerStandard.at

Das Opernhaus Odessa setzt mit „Va‘ pensiero“ ein Zeichen gegen Angst und Krieg
Das Opernhaus der ukrainischen Hafenstadt Odessa (offiziel: das „Akademische Nationale Theater für Oper und Ballett“) gehört zu den prachtvollsten der Welt – erbaut wie so viele Theater des einstigen Habsburgerreichs vom Wiener Architekturbüro Fellner & Hellmer. Der historistische Bau (mit Fassaden im neo-barocken Stil und einem Zuschauerraum im Stil des Rokoko) wurde 1887 eröffnet und stellt das Prunkstück unter den Bauten Odessas dar, den Stolz seiner Bürger, das „kulturelle Herz“ der Stadt. Erst 2007 wurde die Oper nach sieben Jahre dauernden Renovationsarbeiten wieder eröffnet. Dass dieses großartige Bauwerk ins Visier von Putins Artillerie und Bombenflugzeugen geraten könnte, ist die große Befürchtung der Einwohner von Odessa.
https://klassik-begeistert.de/opernhaus-odessa-klassik-begeistert-de/

Wien/ Staatsoper
Staatsoper: Die „Entführung“ als Gesamtkunstwerk
Die Mozart-Inszenierung des unlängst verstorbenen Hans Neuenfels erweist sich als Geniestreich
DerStandard.at

Triumph den Haremsmäusen
Wiener Staatsoper zeigt Hans Neuenfels’ mehrfach ausgezeichnete Inszenierung.
WienerZeitung.at

Crescendo-Klassikwoche: Zeigen wir mit dem Finger auf uns
Die Abhängigkeit der Salzburger Festspiele von Putins Geld, das Netzwerk von Hans-Joachim Frey, die russischen Dienstage im Brucknerhaus Linz
crescendo.de

Wien
Wien Holding: Start für Sanierung des Theater an der Wien
Knapp 60 Millionen Euro für Generalsanierung und Modernisierung Wiedereröffnung für Herbst 2024 geplant
OTS-Presseaussendung

Linz
„Parsifal“ in Linz mit Rittern von der blutigen Gestalt
Richard Wagners „Parsifal“ am Linzer Musiktheater als Meditation über den ewigen Kreislauf der Gewalt
DerStandard.de

St. Pölten
Mit Musik und Literatur gegen Putins Krieg
Beim Benefizkonzert der Niederösterreichischen Kulturwirtschaft (NÖKU) mit dem ORF NÖ sind am Sonntag 50.000 Euro für die Ukraine gesammelt worden. Im Mittelpunkt des Abends stand Dirigent Mykola Diadiura, Direktor der ukrainischen Nationaloper in Kiew.
https://noe.orf.at/stories/3147297/

München/ Gärtnerplatztheater
Alle Macht zersungen und zerlacht
Monty Pythons „Brian“ im Münchner Gärtnerplatztheater
NeueMusikzeitung(nmz.de

München/ Gärtnerplatztheater
Zugeschminkte Leerstelle
Knapp hundert Jahre nach der skandalösen Münchner Erstaufführung ist Ernst Kreneks Oper „Jonny spielt auf“ am Gärtnerplatztheater zu sehen. Doch die Inszenierung von Peter Lund wirft die Frage auf: Muss „Blackfacing“ wirklich sein?
SueddeutscheZeitung.de

Ein Gerüchtsurteil und sein Opfer: herausragender Peter Grimes in München
bachtrack.com

Berlin
Im Angesicht des Todes entsetzt und verstört: Verdis Messa da Requiem in Berlin
bachtrack.com.de

Simone Young übernimmt für Zubin Mehta das Dirigat beim V. Abonnementkonzert der Staatskapelle Berlin am 21. und 22. März
lifepress.de

Essen
Was lange währt, muss nicht immer gut werden
Verdis „Don Carlo“ in Essen Aalto-Oper
NeueMusikzeitung/nmz.de

Köln
Entführung in das Staatenhaus –
Oper Köln bringt eine „Entführung aus dem Serail“ auf die Ersatzbühne
NeueMusikzeitung/nmz-de

Frankfurt
Vorahnung der Umnachtung
Wuchtige Klangfülle, aber auch Redundanzen beim hr-Sinfoniekonzert in der Alten Oper.
https://www.fr.de/kultur/vorahnung-der-umnachtung-91407817.html

Weimar
Braver Parcours: „Memorial of Rebellion“ beim Festival „Passion :SPIEL“ in Weimar
NeueMusikzeitung/nmz.de

Amsterdam
Krieg und Frieden: Philip Venables Kammeroper Denis & Katya beim Opera Forward Festival
bachtrack.com

Streams
Live aus Brüssel und Helsinki: ARTE überträgt im März Puccinis „Il trittico“ und Strauss‘ „Salome“ im Netz
OTS-Presseaussendung

Ukrainische Oper, einst politisch verboten, jetzt im Stream (Bezahlartikel)
So kann zeitgenössisches Musiktheater über Nacht politische Aktualität gewinnen und über alle Grenzen hin wahrgenommen werden.
Die Presse.com

Links zu englischsprachigen Artikeln

Prag
Grischa Asagaroff directs a wayward new Carmen at the Prague National Theatre
bachtrack.com.de

London
BBCSO/Brabbins: Scott of the Antarctic review – astonishing orchestration is superbly played
TheGuardian.com

Vaughan Williams‘ Scott of the Antarctic brought in from the cold
bachtrack.com

New York
Metropolitan Opera 2021-22 Review: Rodelinda
Iestyn Davies & Anthony Roth Costanzo Shine in Sloppy Production of Händel Masterwork
https://operawire.com/metropolitan-opera-2021-22-review-rodelinda/

Gustavo Dudamel’s Schumann cycle in New York — a harsh First, a lyrical Second
https://www.ft.com/content/521c86ac-87a1-470b-b0c3-bec22d276a00

Chicago
Review: “Tosca’ at Lyric Opera of Chicago reflects the dangers that art and lovers face today
chicagotribune.com

With two remarkable debuts, Lyric Opera delivers a rich and compelling “Tosca”
chicagoclassicalreview.com

Washington
Washington National Opera’s “Così fan tutte’ is skillfully out of sync with the times
A fuss-free approach and a stellar cast save Mozart’s rom-com from itself
WashingtonPost.com

Sydney
Opera Australia looks for new audiences, promises change after “yellowface’ outcry
smh.com.au

Ballett/ Tanz

Jewels at La Scala: a celebration of dance and dancers
bachtrack.com.de

Sprechtheater

Wien/ Burgtheater
„Der Sturm“ im Burgtheater: Arnarsson inszeniert Shakespeare
Die einsame Insel ist eine verwaiste Arena. In Thorleifur Örn Arnarssons Inszenierung von „Der Sturm“ wehen Musik und Songs über die rotierende Drehbühne des Burgtheaters. Am Rand sind vier hohe Bühnentürme und einige Instrumente aufgebaut. Shakespeare als Konzertperformance. Die ersten Sätze fallen nach 20 Minuten. „Es reicht jetzt“, sagt Prospero. Das Spiel kann beginnen. Luftgeist Ariel erhält den Auftrag, viel Wind zu machen. Einen Sturm, der ein Schiff stranden lässt
SalzburgerNachrichten.at

Laues Wirbeln
Der isländische Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson inszeniert im Wiener Burgtheater Shakespeares „Der Sturm“ als Liederabend ohne viel Hintersinn.
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/buehne/2140709-Laues-Wirbeln.html

Graz/ Schauspiel
„Linda“ im Schauspielhaus Graz: Die Slipeinlagen sollen warten
Das Stück handelt von der Schönheitsindustrie, Männermacht und weiblicher Selbstbehauptung. Gut gemeint, aber zu nett
Der Standard.at

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Unter’m Strich

„Großer Europäer“: Ex-Vizekanzler und ÖVP-Chef Erhard Busek ist tot
Erhard Busek ist tot. Der ehemalige Vizekanzler und ÖVP-Chef starb am Sonntag unerwartet im Alter von 80 Jahren. Zahlreiche Würdigungen kamen von Bundespräsident Van der Bellen und Bundeskanzler Nehammer abwärts, quer durch alle politischen Lager.
Tiroler Tageszeitung

Erhard Buseks letztes Interview auf Krone-TV
Erst vor wenigen Tagen
https://www.youtube.com/watch?v=KhVTr9BNysU

Hohe Lebensmittelpreise: Hat Hamstern jetzt Sinn?
Energie, Verpackung, Nahrungsmittel – alles wird teurer. Seit dem Wochenende wird in Deutschland vor Engpässen beim Speiseöl gewarnt. Was bedeutet das für die Konsumenten?
Kurier.at

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 15. MÄRZ 2022)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 15.MÄRZ 2022)

Quelle: onlinemerker.com

Wiener Staatsoper: Vorstellung des neuen Spielplans am 1. Mai

SPIELPLAN MAI UND JUNI 2021 | Medien | Staatsoper | Wiener Staatsoper
Foto: Wiener Staatsoper

Die Wiener Staatsoper hat für den 1. Mai 2022 eine Matinée angesetzt, in deren Rahmen das Saison-Programm für 2022/23 vorgestellt werden wird: »Direktor Bogdan Roščić präsentiert die Spielzeit 2022/23 auf der Bühne der Wiener Staatsoper« Karten sind ab 4. April erhältlich.

Ein Insider: Für nächste Spielzeit sind meines Wissens nach die folgenden Neuinszenierungen geplant: Die Meistersinger von Nürnberg, Salome (2. Februar 2023) und Le nozze di Figaro (R: Barry Ksoky), alle unter der Philippe Jordan. Die Lady Macbeth von Mzensk wird wiederaufgenommen.

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Thomas Prochazka: Da zum Thema »Cancel Cultur« ja bereits alles gesagt ist, allerdings nicht von allen, eine Petitesse für zwischendurch:

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„Die Entführung aus dem Serail“. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Politisch korrekt.

13. März 2022
Von Thomas Prochazka

Brief an einen Hofoperndirektor.

Sehr geehrter Herr Hofoperndirektor,
lieber Freund!

Der Herr Staatskanzler hat mich beauftragt, Dich davon in Kenntnis zu setzen, daß die für die nächsten Tage geplanten Aufführungen des Singspiels » Die Entführung aus dem Serail « der aktuellen Ereignisse wegen nicht stattfinden können. (Aus Gründen der Staatsraison muß allerdings jede Diskussion, um welche aktuellen Ereignisse es sich genau handelt, unterbleiben.) Um mit dem über alle Zweifel erhabenen Doderer zu sprechen: „Es kommt eben immer etwas vor, sagte der Ober in dem Café in Wien-Ottakring, als eben wieder einer totgestochen am Boden lag.“
Du verstehst, mein Lieber; — nicht wahr?…

http://dermerker.com/index.cfm?objectid=221A94E9-91DE-735A-CC9CB04512ED0DD0

Thomas Prochazka
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BAYERISCHE STAATSOPER : Umbesetzungen

Hiermit möchten wir Sie auf folgende Umbesetzung aufmerksam machen:

In den Vorstellungen von Parsifal am 14., 17. und 23. April 2022 übernimmt Anja Kampe die Partie der Kundry anstelle von Anja Harteros.

Und in den Vorstellungen von Der Rosenkavalier am 8., 11. und 15.5.22 und am 21. und 24.7.22 übernimmt Liv Redpath die Partie der Sophie anstelle von Katharina Konradi.

Im 5. Akademiekonzerten am 4. und 5. April 2022 übernimmt Daniele Rustioni das Dirigat anstelle des erkrankten Michail Jurowski.

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Heute im Wiener Künstlerhaus: Ehrung für KS. Wolfgang Ablinger-Sperrhacke

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Laudatio: Nikolaus Bachler

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Wien/ Haus Hofmannsthal: Terminänderung

Die am Fr, den 4. April, 19:30 Uhr geplante Veranstaltung („Meine musikalische Heimat ist das Kunsthandwerk Gesang“ mit Rafael Fingerlos)

wurde auf Mo, den 11. Juli 2022, 19:30 Uhr  verschoben
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BÜHNE BADEN: Umbesetzung bei „Sunset-Boulevard“. Haakvoort ersetzt MacDonald

Aus dispositionellen Gründen muss Frau Sonia MacDonald leider die Rolle der Norma Desmond in dem Musical SUNSET BOULEVARD zurücklegen.

Statt ihr freuen wir uns, Frau Maya Hakvoort als in die Jahre gekommene Stummfilm-Diva im Ensemble begrüßen zu dürfen.

 Die Premiere findet wie geplant  am 8. Juli 2022, im Stadttheater Baden, statt.

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LINZER LANDESTHEATER: GESCHICHTEN AUS DEM WIENER WALD
Volksstück von Odön von Horváth

Premiere im Landestheater Linz am Samstag, 19. März 2022 um 19.00 Uhr | Schauspielhaus

Die nächsten Vorstellungstermine: 25. März, 7., 13., 20. April, 10., 18., 20., 31. Mai 2022

Inszenierung Stephanie Mohr
Bühne Florian Parbs
Kostüme Nini von Selzam
Musik Stefan Lasko
Dramaturgie Andreas Erdmann

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Foto: Robert Josipovic

Marianne Theresa Palfi
Alfred Benedikt Steiner
Zauberkönig Horst Heiss
Die Mutter Gunda Schanderer
Der Conferencier / Die Großmutter Christian Higer
Der Hierlinger Ferdinand Jan Nikolaus Cerha
Valerie Katahrina Hofmann
Oskar Daniel Klausner
Havlitschek Stefan Lasko / Jakob Kajetan Hofbauer
Rittmeister Helmuth Häusler
Erich Joshua Bader
Der Mister Klaus Müller-Beck
Emma Annelie Straub
Ida Greta Gruber / Sophia Gruber
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FRANKFURT: HÖHEPUNKTE  IM SPIELPLAN DER OPER FRANKFURT IM APRIL 2022

Sonntag, 3. April 2022, um 18 Uhr im Opernhaus
Premiere / Frankfurter Erstaufführung
FEDORA
Melodramma in drei Akten von Umberto Giordano
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Erstaufführung `Fedora` an der Oper Frankfurt
Foto: Königliche Oper Stockholm

Musikalische Leitung: Lorenzo Passerini; Inszenierung: Christof Loy
Mitwirkende: Nadja Stefanoff / Asmik Grigorian (Fedora), Jonathan Tetelman / Giorgio Berrugi (Loris Ipanow), Nicholas Brownlee (De Siriex), Bianca Tognocchi (Olga Sukarew), Frederic Jost (Gretch), Bianca Andrew (Dimitri), Peter Marsh (Desiré), Michael McCown (Rouvel), Thomas Faulkner / Anthony Robin Schneider (Cirillo), Gabriel Rollinson (Borow), Pilgoo Kang (Lorek) u.a.
Weitere Vorstellungen: 8., 10. (18 Uhr), 16., 18. (18 Uhr), 21., 23. (18 Uhr), 28. April,
6., 14. Mai 2022
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 182 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Übernahme einer Produktion der Königlichen Oper Stockholm, Premiere 10. Dezember 2016
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper
Ursprünglich war Fedora von Umberto Giordano (1867-1948) bereits 2020/21 als Frankfurter Erstaufführung im Rahmen einer Übernahme von der Königlichen Oper Stockholm geplant, wo sie 2016 in der Regie von Christof Loy Premiere gefeiert hat. Doch wie bei so vielen Projekten  vereitelte Corona auch dieses Vorhaben, so dass die Aufführungen nun nachgeholt werden:
Die am 17. November 1898 im Teatro Lirico in Mailand uraufgeführte Fedora ist ein packender Verismo-Thriller, dessen Uraufführung auch deshalb ein überragender Erfolg war, weil daran zwei große Sängerstars ihrer Zeit mitwirkten: Gemma Bellincioni und Enrico Caruso, für den Giordano die kurze Arie „Amor ti vieta“ komponierte. Doch auch die Titelpartie war und ist ein dankbares Vehikel namhafter Diven: Maria Callas (wenn auch undokumentiert), Renata Tebaldi, Magda  Oliviero, Mirella Freni oder Angela Gheorghiu sind nur einige Sängerpersönlichkeiten, die das
Werk zu „ihrem“ Stück gemacht haben.

Samstag, 9. April 2022, um 17 Uhr im Opernhaus
Dritte Wiederaufnahme
LOHENGRIN
Romantische Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln


Foto: Barbara Aumüller

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle; Inszenierung: Jens-Daniel Herzog
Mitwirkende: AJ Glueckert (Lohengrin), Rachel Willis-Sørensen (Elsa von Brabant), Wolfgang Koch (Friedrich von Telramund), Dshamilja Kaiser (Ortrud, seine Gemahlin), Anthony Robin Schneider (Heinrich der Vogler), Domen Križaj (Der Heerrufer) u.a.
Weitere Vorstellungen: 15., 17. (15.30 Uhr), 24., 29. (18 Uhr) April 2022
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 17 Uhr
Preise: € 15 bis 149 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Die Inszenierung des Lohengrin aus der Saison 2008/09 stammt von Jens-Daniel Herzog, der seit 2018 als Intendant das Nürnberger Staatstheater leitet.

Freitag, 22. April 2022, um 19 Uhr im Opernhaus
Zweite Wiederaufnahme
LA GAZZA LADRA
Melodramma in zwei Akten von Gioacchino Rossini
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Karsten Januschke; Inszenierung: David Alden
Mitwirkende: Florina Ilie (Ninetta, Dienstmädchen), Božidar Smiljanić (Fernando Villabella, ihr Vater), Dietrich Volle (Fabrizio Vingradito), Marvic Monreal (Lucia, seine Frau), Francisco Brito (Gianetto, sein Sohn), Kihwan Sim (Gottardo, Bürgermeister), Carlos Andrés Cárdenas (Isacco, Händler), Karolina Makuła (Pippo, Bauernbursche), Michael McCown (Antonio, Kerkermeister) u.a.
Weitere Vorstellungen: 1., 7., 15., 20. (19 Uhr) Mai 2022
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 18 Uhr
Preise: € 15 bis 116 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

La gazza ladra (Die diebische Elster) von Gioacchino Rossini (1792-1868) feierte am 30. März 2014 in der Regie von David Alden Premiere an der Oper Frankfurt. Alden war es gelungen, nicht nur den heiteren Facetten des Werkes und damit dem typischen Stil von Rossinis Buffo-Opern gerecht zu werden, sondern auch die gleichermaßen im Werk vorhandenen gesellschaftspolitischen, geradezu revolutionären Untertöne herauszuarbeiten.

Samstag, 30. April 2022, um 19.30 Uhr im Opernhaus
Erste Wiederaufnahme
KRÓL ROGER
Oper in drei Akten von Karol Szymanowski
In polnischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Sylvain Cambreling; Inszenierung: Johannes Erath
Mitwirkende: Nicholas Brownlee (König Roger), Jane Archibald (Roxana), Gerard Schneider (Der Hirte), Samuel Levine (Edrisi), Alfred Reiter (Der Erzbischof), Marvic Monreal (Die Diakonissin)
Weitere Vorstellungen: 8. (18 Uhr), 13., 21., 28. Mai 2022
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 116 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Der polnische Komponist Karol Szymanowski (1882-1937) legte mit Król Roger (König Roger) seine zweite Oper vor, die am 19. Juni 1926 im Teatr Wielki in Warschau uraufgeführt wurde. Trotz seiner höchst individuellen Klangsprache verbreitete sich das Werk auch im Ausland relativ zügig. Es zeigt einen Helden im Zwiespalt zwischen der strengen christlichen Kirche und einer den Genüssen des Lebens zugewandten Lebensart. Letztere entspricht der Sicht auf die mediterrane Welt, der Szymanowskis stete Aufmerksamkeit galt. Das Interesse an dem Werk ist niemals völlig versiegt.
Als musikalischer Leiter der ersten Wiederaufnahme dieser Produktion aus der Spielzeit 2018/19
kehrt der premierenbewährte Sylvain Cambreling zurück an die Oper Frankfurt, der er von 1993 bis 1997 als Generalmusikdirektor und Künstlerischer Intendant vorstand. Davor wirkte derFranzose von 1981 bis 1991 als Generalmusikdirektor des Théâtre Royal de La Monnaie in Brüssel und war nach seiner Zeit in Frankfurt von 1999 bis 2011 Chefdirigent des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg. Ab 2012 bekleidete er den Posten des
Generalmusikdirektors der Staatsoper Stuttgart und übernahm ab der Spielzeit 2018/19 in
Nachfolge des verstorbenen Jeffrey Tate den Posten des Chefdirigenten bei den Symphonikern Hamburg. Der amerikanische Bassbariton Nicholas Brownlee (König Roger) wechselte 2020/21 aus dem Ensemble des Badischen Staatstheaters Karlsruhe an die Oper Frankfurt. Hier war bzw. ist er u.a. als Jochanaan (Salome), Geisterbote (Die Frau ohne Schatten) und Blaubart (Herzog Blaubarts Burg) zu erleben. Jüngste Engagements führten ihn als Colline (La Bohème) an die Metropolitan Opera und die Bayerische Staatsoper sowie einspringenderweise als Enrico VIII. in
Donizettis Anna Bolena an die Wiener Staatsoper.

Karten für die genannten Veranstaltungen sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen, online unter
www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.
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LEIPZIG: Meisterklasse für Gesang mit KS. BERND WEIKL – 14.-19. Mai 2022

Heute Anmeldeschluss

Der Richard-Wagner-Verband Leipzig e.V. mit Unterstützung der Kulturstiftung Leipzig bietet vom 14. bis 19. Mai 2022, in der Wagner-Aula der Alten Nikolaischule einen

Meisterkurs für Gesang unter der Leitung von Kammersänger Professor Dr. Bernd Weikl an.

Kursthema ist das italienische Fach

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KS. Dr. Bernd Weikl

Der Kurs richtet sich an Sängerinnen und Sänger mit Bühnenerfahrungen, die Veranstaltung ist  öffentlich und mündet in einem Abschlusskonzert am 19. Mai 2022, 19 Uhr.

Die Klavierbegleitung während des Kurses und im Konzert übernimmt Herr Karl-Heinz Müller, Solorepetitor und Kapellmeister.

Kurssprache: Deutsch, Italienisch, Englisch

Aktive Teilnahme: 150 € ohne Reisekosten und Übernachtung.
Passive Teilnahme Tageskarte 10 €, Abschlusskonzert 15 €

Anträge auf Unterstützung können beim Richard-Wagner-Verband Leipzig e.V. eingereicht werden.

Bewerbung

Bewerbungen für die aktive Teilnahme sind beim Richard-Wagner-Verband einzureichen. Sie sollten folgende Informationen bzw. Unterlagen beinhalten:

Name, Adresse, Geburtsdatum, Stimmlage, tabellarischer Lebenslauf, Foto, Demo-Aufnahme (nur CD).

Anmeldeschluss ist der 15. März 2022. Bis Mitte April erhalten die Bewerber/innen Rückmeldung über die Zulassung zur aktiven Teilnahme. Es werden 6 aktive Bewerber/innen zugelassen.

Information: Richard -Wagner -Verband Leipzig e.V., Postanschrift: Richard-Wagner-Platz 1, 04109 Leipzig,

E Mail:

Geschäftsstelle Kickerlingsberg 6, 04105 Leipzig,
Tel. +49 341 308 689 33,
Fax +49 341 308 689 35

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WIEN/ Theater im Nestroyhof: ROSE von Martin Sherman

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Foto: Theater Nestroyhof

Der amerikanische Autor Martin Sherman (*1938) ist weltberühmt geworden durch sein (in 60 Ländern nachgespieltes) KZ-Homosexuellen-Drama „Bent“. Er hat aber auch viele andere (zumindest im angelsächsischen Raum) erfolgreiche Stücke geschrieben wie zB. „Rose“, wofür die wunderbare Olympia Dukakis den Laurence Olivier-Award bekam-

In Deutschland hat sich die leider viel zu früh versorbene Monica Bleibtreu für diesen Text eingesetzt, in Österreich macht das seit Samstag (und noch bis 26.3.) im Wiener Theater im Nestroyhof Andrea Eckert…

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Zum 75. Geburtstag von André Heller: Der vielseitige Künstler zeigt in „kreuz und quer“ seinen Erfahrungsweg zur Spiritualität

In „Das Ende der Seele“ am 15. März um 22.35 Uhr in ORF 2; danach: „Der Weg der Mystik“

Religion ist heute nicht mehr nur Sache von Glaubensgemeinschaften. Es wachsen neue Formen des Religiösen, die unter dem weiten Begriff der Spiritualität zusammengefasst werden können. Was das Spirituelle ist, muss jede/r selbst erfahren und auslegen. Um diesem Phänomen auf die Spur zu kommen, kann man nur Individuen nach ihrem persönlichen Zugang fragen. Zum 75. Geburtstag des Universalgenies André Heller (Details zum ORF-Programmschwerpunkt unter presse.ORF.at) zeigt „kreuz und quer“ am Dienstag, dem 15. März 2022, um 22.35 Uhr in ORF 2 den Film „Das Ende der Seele“ von Lukas Sturm und Valentin Badura. Gefilmt in Hellers Ateliers und Gärten in Marokko zeigt der wortmächtige und fantasiereiche Künstler seinen Erfahrungsweg zur Spiritualität.

Der Gedanke, dass der Mensch beseelt ist und auch Tiere und Pflanzen eine Seele haben, ist so alt wie die Menschheit. Die alten Ägypter hatten ein ausgefeiltes Konzept der Existenz von gleich drei Seelenaspekten (Ka-Ba-Ach). Aristoteles definiert sie bescheidener – als das „Prinzip der belebten Wesen“. Wer glaubt, nur das unmittelbar Beobachtbare sei objektiv vorhanden, tritt dem Begriff meist mit Skepsis gegenüber. Vorstellungen von einem unsterblichen Anteil im Menschen sind in allen Kulturen seit jeher präsent – und bis heute ein prägender Teil geblieben.

Löst sich die Vorstellung von Seele im Zeitalter der Digitalisierung in Nullen und Einsern auf? Diese provokante These vertritt Natasha Vita-More, die sich für die Sendung als 3D-Figur reproduzieren lässt. Sie ist Anhängerin des Transhumanismus. Die Grenzen menschlicher Existenz, so auch die Sterblichkeit, stellt sie infrage. Sie schildert als mögliches Zukunftsszenario, dass die Identität der menschlichen Person „ausgelesen“ und auf einem Datenträger geladen werden kann, um sie sodann einem anderen Organismus einzupflanzen. Vita-More ist der Überzeugung, dass dabei sogar die Seele erhalten bleibt.

Die gegenteilige Position vertritt der österreichische Künstler, Autor und Dichter André Heller. Seinen Garten in der Nähe von Marrakesch, dem er nach dem lateinischen Wort für Seele den Namen „Anima“ gegeben hat, sieht er als einen Hort des Seelenheils. Es ist ein paradiesischer Garten voller beseelter Natur. Von einer technisierten, schnelllebigen Welt findet sich hier keine Spur. Seele ist für Heller nicht das künstlich Geschaffene, sondern die „Vielfalt dieses Ausbildungsprogramms Erde“.

In der Pflege kommt die Nachbildung einer Robbe zum Einsatz, die durch Robotik ganz ähnlich wie ein Lebewesen agiert. Von den Patientinnen und Patienten wird diese Robbe auch tatsächlich wie ein Lebewesen behandelt. Wird hier die Pflege von Menschen an Maschinen ausgelagert? Die Pflegekräfte sind sich dieser Gefahr bewusst, die Roboterrobbe „Hanni“ wird nur unter strenger Überwachung eingesetzt. In Zukunft könnte der Alltag noch viel stärker von humanoiden Robotern geprägt werden. Ihre Massenfertigung hat bereits begonnen. Doch je nach Wunsch der Kundinnen und Kunden haucht ihnen der Softwareentwickler Dimitrios Prodromou eine „Seele“ ein. Der paradoxe Befund der Roboterpsychologin Martina Mara: Je menschenähnlicher ein Roboter erscheint, desto befremdlicher.

Anthropologe Constantin von Barloewen vertritt die These, dass das gegenwärtige Zeitalter von Technizismus geprägt sei und Technik geradezu zum Gottesersatz erhoben wurde. Theologe und Mediziner Matthias Beck ist überzeugt, dass auch Atheisten den Unterschied zwischen einer Supermarktfiliale und einer Kirche spüren. Dass heute weniger Menschen in die Kirche gingen, bedeute nicht, dass es kein spirituelles Bedürfnis gebe. Es werde nur noch anders ausgelebt. Ob Roboter eine Seele haben, wirft für Beck eine weitere Frage auf: Verlieren wir im Angesicht der fortschreitenden Technik das Bewusstsein dafür, wer wir sind?

Um 23.05 Uhr folgt Tobias Dörrs „kreuz und quer“-Dokumentation „Der Weg der Mystik“.

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