Die DIENSTAG-PRESSE – 16. AUGUST 2022

Die DIENSTAG-PRESSE – 16. AUGUST 2022

Alexandra Steiner (Waldvogel), Andreas Schager (Siegfried), Arnold Bezuyen (Mime), Branko Buchberger (der junge Hagen). Foto: Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DIENSTAG-PRESSE – 16. AUGUST 2022

Bayreuther Festspiele
Arnold Bezuyen: Weniger Zusammenhalt als früher
In diesem Sommer gibt er den Mime, in früheren „Ring“-Produktionen war er bei den Festspielen oft als Loge zu erleben. Im Interview spricht Arnold Bezuyen darüber, was sich in Bayreuth im Laufe der Jahrzehnte verändert hat.
Nordbayerischer.kurier.de

Salzburg
Salzburger Festspiele: Philharmoniker unter Riccardo Muti mit toller „Grabesmusik“
DerStandard.at.story

Klangschöne Leidenssymphonie
Die Wiener Philharmoniker unter Riccardo Muti in Salzburg.
WienerZeitung.at

Riccardo Muti bei den Salzburger Festspielen: Gänsehautmomente mit Steigerung
BR-Klassik.de

Salzburger Festspiele: Aufmarsch der Bilder
Shirin Neshat hat ihre Inszenierung von Verdis „Aida“ bei den Salzburger Festspielen überarbeitet. Jetzt gibt es schöne Videos, aber immer noch kaum Theater.
SueddeutscheZeitung.de

Salzburg
Corinne Winters: „Dachte, dass Singen einfach Hobby bleiben würde“
Als neue Primadonna der Salzburger Festspiele gehandelt, sprach US-Star Corinne Winters mit der „Krone“ über den Rummel um ihre Person und warum sie fast keine Opernsängerin geworden ist.
https://www.krone.at/2783810#comment-list

Salzburg
Teufelsgeigerin und Tastenderwisch
Festspiele: Kopachinskaya/Say
Volksmusik? Kunstmusik? Patricia Kopatchinskaja und Fazıl Say sprengen mit Geige und Klavier obsolete Grenzen und toben virtuos zwischen Volksweise und „nicht-tonaler“ Melodik von Janáček, Ravel und Bartók..
DrehpunktKultur.at

Grafenegg
Ein musikalischer Höhenflug von Beethovens Freiheitsoper
Wenn man sich die regiemäßigen Katastrophen der letzten Zeit (nicht zuletzt im aktuellen Ring von Bayreuth) zu Gemüte führt, muss man froh sein, endlich einmal eine „normale“ Produktion einer der wichtigsten Opern der Musikgeschichte erleben zu können. Hier wurde exemplarisch bewiesen, wie ausdrucksvolle Texte, die von Peter Simonischek gesprochen wurden, diesem Werk weit mehr Dramatik verleihen können als so manch hilflose Regie.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

Grafenegg/„Fidelio“: Eine Festspieleröffnung wie im Bilderbuch
WienerZeitung.at

Grafenegg
Grafenegg: Beethoven bringt Kaufmann und Simonischek zusammen
DerStandard.at.story

Grafenegg
Heras-Casado kleidet Bruckner in musikalisch historische Gewänder
Bruckners „Siebente“
Man weiß ja nie, warum Musik mit Originalinstrumenten aufgeführt wird – ist es tatsächlich die Neugier nach dem historischen Originalklang oder bloß das Bedienen einer Marktlücke nach dem Motto „Schaut her, ich bringe euch was ganz Neues“.
Klassik-begeistert.de

Daniels vergessene Klassiker 2: Alexander Litvinovsky – Le Grand Cashier (2015)
Kritisieren kann jeder! Aber die Gretchenfrage ist immer die nach Verbesserung. In seiner Anti-Klassiker-Serie hat Daniel Janz bereits 50 Negativ-Beispiele genannt und Klassiker auseinandergenommen, die in aller Munde sind. Doch außer diesen Werken gibt es auch jene, die kaum gespielt werden. Werke, die einst für Aufsehen sorgten und heute unterrepräsentiert oder sogar vergessen sind. Meistens von Komponisten, die Zeit ihres Lebens im Schatten anderer standen. Freuen Sie sich auf Orchesterstücke, die trotz herausragender Eigenschaften zu wenig Beachtung finden.
Klassik-begeistert.de

Bad Ischl
Begeistertes Publikum bei „Wiener Frauen“-Premiere
Mit der dritten Produktion in der Saison 2022, Wiener Frauen, präsentierte das Lehár Festival am Freitag, 12. August im Kongress & Theaterhaus Bad Ischl, in halbszenischer Form mit großem Orchester und in Starbesetzung ein besonderes Werk des Bad Ischler Ehrenbürgers Franz Lehár.
OberösterreichischeNachrichten.de

Innsbruck
Der Diktator, ein Diener des Volkes
Bei den Innsbrucker Festwochen klingt die Alte Musik wieder modern. Wahl-Berliner Georg Quander führt durch eine virtuose Inszenierung der Tyrannenoper „Silla“.
Tagesspiegel.de

Tonträger
Preis der deutschen Schallplattenkritik: die Bestenliste 3/2022 ist erschienen
NeueMusikzeitung.nmz.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Salzburg
At the Salzburg Festival, Riches, Retreads and Notes of Caution
Classical music’s pre-eminent annual event had more revivals than usual, but also a breathless new staging of Janáček’s “Kat’a Kabanova.”
TheNewYorkTimes.com

Davos
Mythos Davos: gifted young artists featured at the Davos Festival
bachtrack.com.de

San Sebastián
Xabier Anduaga with his 18 high Cs triumphs as Tonio in his home town of San Sebastián
seenandheardinternational.com

London
Prom 36: Vienna Radio SO/Alsop review – tight teamwork and carefree swagger
TheGuardian.com

Vienna meets London: Benjamin Grosvenor and the Vienna Radio Symphony at the Proms
bachtrack.com.de

Q & A: Mark Adamo on “Little Women”,
His Major Influences & Interests Outside Music Italian/American composer and librettist Mark Adamo has just enjoyed the UK premiere of his opera, “Little Women” at Opera Holland Park.
operawire.com

Glyndebourne
La Voix humaine/Les Mamelles de Tirésias, Glyndebourne review –
phantasmagorical wonders Visual and aural beauty, strong performances, in a stunning double-bill from Laurent Pelly
Theartsdesk.com.

Glasgow
Candide review – Voltaire and Bernstein enter the social media era
TheGuardian.com

Great Barrington
Q & A: Berkshire Opera Festival’s Co-Founders Jonathon Loy, Brain Garman & Executive Director Abigail Rollins On the Festival Making Waves in New England
operawire.com

Sydney
London Symphony Orchestra and Sir Simon Rattle to tour
Australia A staggering 114 musicians will play masterworks by John Adams, Debussy, Ravel, Mahler and Bruckner when the LSO tours Australia next year.
limelightmagazine.com

Literatur

Joe bleibt hinter der geschlossenen Tür
Salman Rushdie hatte mit dem Leben in Lebensgefahr eigentlich abgeschlossen – und es sogar mit Humor gesehen.
WienerZeitung.at

TV/Film

Als Iris Berben „keine Zeit für weiche Drogen“ hatte
Prime Video startet die Doku-Reihe „Schickeria – Als München noch sexy war“ (ab 19. 8.). Ein etwas anderes Stadtporträt
Kurier.at

———

Unter’m Strich

Österreich
Vizekanzler Kogler: „Ja, ich würde zur Waffe greifen“
Übergewinnsteuer für Unternehmen, eine Bremse für Strompreise, weniger Miete bei Gasheizung: Im Sommergespräch legte Werner Kogler konkrete Vorschläge zur Energiekrise vor und distanziert sich deutlich vom Pazifismus.
KleineZeitung.at

Selenskyj fordert Sanktionen gegen russische Atomindustrie
Die Strafmaßnahmen müssten die Nuklearindustrie des russischen Aggressors treffen, sagte Selenskyj in seiner Videoansprache. Jeder russische Soldat, der das AKW Saporischschja beschieße oder sich dort verschanze, werde zum Ziel ukrainischer Geheimagenten und der Armee.
Frankfurter Allgemeine.de

Schritte zählen: 10.000 Schritte pro Tag – gesund oder Marketing-Gag?
alpha.de.wissen

Österreich
Wie ein Verbrecher“: Hans Krankl nach Match vorübergehend festgenommen!
Im Anschluss an das 2:1 des LASK gegen Rapid kam es am VIP-Parkplatz des Paschinger Fußballstadions zu unfassbaren Szenen: Ausgerechnet Rapid-Ikone und Ex-Teamchef Hans Krankl, der als TV-Experte für Sky im Stadion war, soll gegen 20 Uhr angeblich laut der „Krone“ vorliegenden Augenzeugenberichten auf einen Polizisten losgefahren sein und wurde daraufhin vorübergehend festgenommen.
https://www.krone.at/2784277

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 16. AUGUST 2022)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 16. AUGUST 2022)

Quelle: onlinemerker.com

SALZBURG: RICCARDO MUTI MACHT ES MÖGLICH: ILDAR ABDRAZAKOV AUF DER SALZBURGER FESTSPIELBÜHNE

Die Wiener Staatsoper hat Abdrazakov (anscheinend, denn Genaues weiß ich nicht) ausgeladen, aber Salzburg ist anders!

saab3
Riccardo Muti mit den Philharmonikern, der Chorvereinigung Wiener Staatsopernchor und Ildar Abdrazakov. Foto: Marco Borrelli

saab1
Ildar Abdrazakov. Foto: Marco Borelli

bisa
Ganz wichtig: Ein volles Haus. Foto: Klaus Billand

bisal
Konzertmeister Honeck, Riccardo Muti, Wolfgang Götz, Huw Rhys James und Ildar Abdrazakov. Foto: Klaus Billand

mutial
ZU INSTAGRAM mit Kurzvideo

——————————————————————————————

Salzburg:  Kurzer Videoeinblick in AIDA (3 Minuten – Video eingebettet in die Vorschau)

aid

https://www.salzburgerfestspiele.at/presse#&gid=1&pid=1

—————————————————————————————

Abschlusskonzert Meisterkurs Gesang in der Villa Wahnfried am 14.8.2022/BAYREUTH

Mit leidenschaftlicher Emphase

fos
Catherine Foster leitete die Meisterklasse). Copyright: BF-Medien

Wieder gibt es höchst Erfreuliches hinsichtlich des nun schon etablierten Meisterkurses Gesang zu berichten, der diesmal von der Sopranistin Catherine Foster geleitet wurde, die als Isolde in diesem Jahr große Erfolge in der Neuinszenierung von  Wagners „Tristan und Isolde“ feiert. In Frank Castorfs „Ring“-Inszenierung bot sie als Brünnhilde ebenfalls ein beeindruckendes Rollenporträt. Wie einfühlsam sie mit den jungen Sängerinnen und Sängern arbeitete, konnte man auch bei den Proben zum Abschlusskonzert erleben. Das Konzert selbst eröffnete die deutsche Sopranistin Lena Reineke mit Elsas Arie „Einsam in trüben Tagen“ aus Richard Wagners „Lohengrin“, wo sie von dem Pianistin Thomas-Michael Gribow nuancenreich begleitet wurde. Die lichtvolle Dur-Welt von Elsas Wesensausdruck schimmerte auch hier in reizvollen harmonischen Schattierungen hindurch. Der kanadische Tenor Sebastien Comtois interpreterte anschließend Siegmunds berühmte „Winterstürme wichen dem Wonnemond“ aus Wagners „Walküre“, wo er insbesondere die leidenschaftlichen Steigerungen sehr gut herausarbeitete. Auch die leitthematische Verflechtung gestaltete er zusammen mit dem Pianisten einfühlsam. Großartig interpretierte die schwedische Sopranistin Lydia Kjellberg „Schmerzen“ – fünf Gedichte für Frauenstimme und Klavier von Richard Wagner. Klangliche Abstufungen und  gesangliche Schattierungen erfüllten hier ihre subtile Wiedergabe. Erfrischend und strahlkräftig sang Lydia Kjellberg dann „Dich, teure Halle“, die Arie der Elisabeth aus Wagners „Tannhäuser“, wo die hymnische Schwungkraft die Zuhörer ganz besonders beeindruckte.  Auch die Arie der Agathe „Wie nahte mir der Schlummer“ aus Carl Maria von Webers „Freischütz“ berührte in ihrer Interpretation aufgrund der ergreifenden Schlichtheit, die der Pianist Thomas-Michael Gribow ebenfalls unterstrich. Hervorragend war außerdem Lydia Kjellbergs Gestaltung von „Einsam in trüben  Tagen“ aus Wagners „Lohengrin“, wo die große gesangliche Tragfähigkeit ihrer voluminösen Stimme die Zuhörer fesselte. Elsas B-Dur-Welt zeigte hier sphärenhaften Zauber. Die kanadische Mezzosopranistin Karina Bray überzeugte mit dunklem Timbre ebenfalls bei „Engel“, „Im Treibhaus“ und „Träume“ aus den fünf Gedichten für Frauenstimme und Klavier von Richard Wagner. Sebastien Comtois beigeisterte dann bei „Siegmund heiß’ ich“ aus der „Walküre“ von Wagner. Da fanden Sänger und Pianist in mitreissender Weise zusammen.

Herzlicher und begeisterter Schlussapplaus verabschiedete diese vielversprechenden Talente, die wahrscheinlich eines Tages im Bayreuther Festspielhaus auftreten werden (Korrepetition: Thomas-Michael Gribow).

Alexander Walther
_____________________________________________________________________

Saisonbilanz: Theater Bonn überzeugt mit bester „Gesamtleistung Großes Haus“

Für die Spielzeit 2021/22 wurde das Theater Bonn in der großen Autorenumfrage des Theatermagazins DIE DEUTSCHE BÜHNE zum Sieger in der Kategorie „Gesamtleistung Großes Haus“ gewählt.

Die Autorenumfrage der DEUTSCHEN BÜHNE findet einmal jährlich im Rahmen einer Saisonbilanz statt. In insgesamt 10 Kategorien geben Kritikerinnen und Kritiker eine Bewertung der vergangenen Spielzeit ab. In der Kategorie „Gesamtleistung Großes Haus“ liegt das Theater Bonn auf dem ersten Platz und damit vor der Oper Frankfurt und dem Theater Basel, die sich den zweiten Platz teilen. Die Kritiker attestieren dem Haus unter anderem „Risikobereitschaft, dramaturgische Konsequenz und philologisch wertvolle Arbeit“.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und die damit verbundene Anerkennung für unsere künstlerische Arbeit“, so der Generalintendant des Theater Bonn Dr. Bernhard Helmich. „Dass unser Projekt FOKUS’33 hierbei von den Kritikerinnen und Kritikern mehrfach ausdrücklich lobend hervorgehoben wird, bestätigt uns einmal mehr in der Relevanz und der Qualität dieser Bonner Forschungsreihe.“

In dem Rechercheprojekt FOKUS ’33 – Forschungsreise zu den Ursachen von Verschwinden und Verbleiben bringt das Theater Bonn Musiktheaterwerke aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zur Aufführung, die aus unterschiedlichen Gründen nicht den Weg in den Kanon gefunden haben. In der Spielzeit 2021/22 brachte das Theater Bonn in dieser Reihe die Opern LEONORE 40/45 von Rolf Liebermann, ARABELLA von Richard Strauss, EIN FELDLAGER IN SCHLESIEN von Giacomo Meyerbeer und LI-TAI-PE von Clemens von Franckenstein zur Aufführung. Gefördert wird FOKUS ’33 vom Ministerium für Kultur und Wissenschaften des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.