DIE DIENSTAG-PRESSE - 23. MÄRZ 2021

DIE DIENSTAG-PRESSE – 23. MÄRZ 2021

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DIENSTAG-PRESSE – 23. MÄRZ 2021

© Wilfried Hösl, Bayerische Staatsoper – Nationaltheater

Barrie Kosky dreht an der Uhr
Ein neuer „Rosenkavalier“, inszeniert von Regiestar Barrie Kosky und dirigiert vom künftigen Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski: Das hätte eigentlich der Höhepunkt der Saison an der Bayerischen Staatsoper werden sollen. Doch Corona macht Theater mit Publikum vorerst noch unmöglich. Und so war auch diese Premiere nur mit reduzierter Orchesterbesetzung im Videostream und im Radio zu erleben. Trotz allem: Ein beglückender Abend, der sicher zwischen Ironie und Kitsch, Slapstick und Tiefsinn balanciert. Die Zeit, dieses „sonderbar Ding“, vergeht wie im Flug.
Klassik-begeistert.de

Barrie Koskys neuer Rosenkavalier in München: Würdig!
Die Münchner Rosenkavalier-Inszenierung von Otto Schenk in den wunderbaren Bühnenbildern von Jürgen Rose, die bereits 1972 ihre Premiere hatte, war eine Ikone des Repertoires. Aber nach nahezu 50 Jahren schien eine Neuinszenierung unvermeidlich. Angesichts einer inzwischen völlig veränderten Theaterästhetik befürchteten nicht Wenige, einen wenig ansprechenden Ersatz für die so geschätzte Produktion zu erhalten.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Amor hält die Uhren an: ein neuer «Rosenkavalier» – live an der Bayerischen Staatsoper
Schon vor seinem Antritt als Generalmusikdirektor hat Vladimir Jurowski in München seine erste Strauss-Premiere geleitet. Konnte er die per Live-Stream und im Fernsehen übertragene Feuerprobe bestehen?
Neue Zürcher Zeitung

Der neue „Rosenkavalier“ an der Münchner Staatsoper
Grandios: Barrie Kosky inszeniert die Strauss-Oper an der Bayerischen Staatsoper
https://www.pnp.de/nachrichten/kultur/Der-neue-Rosenkavalier-an-der

„Der Rosenkavalier“ in München: Jedes Ding hat seine Zeit
Frankfurter Rundschau

ORF-Player: „Der Rosenkavalier“
https://oe1.orf.at/player/20210322/631495/1616429883000

Münchens neuer „Rosenkavalier“: Ist ein Traum, kann nicht wirklich sein
Viel Glück, viel Schwein auf einmal: An der Staatsoper München löst die zauberhafte, saftige Neuinszenierung von Barrie Kosky den schönheitstrunkenen Vorgänger ab.
Augsburger Allgemeine

Eroica mit großem Ernst: Riccardo Muti und sein Luigi Cherubini Orchester spielen ein Gedenkkonzert in Bergamo
Das prächtige Teatro Donizetti allein, das aussieht wie ein kleines Geschwisterchen der nicht weit entfernten Mailänder Scala, wäre schon eine Reise wert. Wenn, ja wenn denn endlich wieder normales kulturelles Leben dort einkehren könnte!
Kirsten Liese berichtet aus Bergamo
Klassik-begeistert.de

12 Monate – und alle schauen weg!
Vor kurzem gab es auf Facebook einen gutgemeinten Post: Die Kultur hätte die Pandemie natürlich überlebt, so wie sie auch viel schlimmere Krisen überstanden hat, und nichts, auch nicht die Politik, würde sie beenden können. Es gab sofort beistimmende Worte der Leserschaft. Das war sehr berührend, aber: Beipflichten können hier nur die Konsumenten, weniger die Ausführenden.
https://opernmagazin.de/12-monate-und-alle-schauen-weg/

Österreich
Öffnungen bei stabiler Lage nach Ostern
Weiter regionale Corona-Maßnahmen
Der mit Spannung erwartete Gipfel von Bund und Ländern zur weiteren Bekämpfung der Corona-Pandemie hat kaum greifbare Ergebnisse gebracht. Weder kommt es vorerst zu Lockerungen noch zu Verschärfungen.
https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/lockdown-oeffnungen-bei-stabiler-lage

Kurz: „Regionalisierung wird fortgesetzt“, Selbsttests aufgewertet
Regierung, Opposition, Länder und Experten haben sich geeinigt: Im Westen Österreichs wird es vorerst keine Öffnungen, aber auch keine Schließungen geben. Der Osten muss sich absprechen. Der Impfplan wird präzisiert.
https://www.diepresse.com/5955074/kurz-regionalisierung-wird-fortgesetzt-selbsttests-aufgewertet

Salzburg
Festspiele – Neuer Hauptsponsor. Keine Flaschen bei den Festspielen
DrehpunktKultur

Keine Plastikflaschen mehr bei den Salzburger Festspielen
https://www.diepresse.com/5955197/keine-plastikflaschen-mehr-bei-den-salzburger-festspielen

München
Wem die Stunde schlägt – Nach fast 50 Jahren ein neuer „Rosenkavalier“ an der Bayerischen Staatsoper
Kritik
Nostalgie wird aufleben. Denn süddeutsche und Münchner „Rosenkavalier“-Liebhaber haben es sich seit 1972 bequem gemacht: Carlos Kleiber hat dirigiert; Otto Schenk kennt sich wie wenige in Stil und Etikette des 18.Jahrhunderts aus und konnte mit Sängern umgehen; Jürgen Rose zauberte ein Imitat der Amalienburg auf die Bühne – süffiger Opern-Champagner… schon auch ausgeperlt… jetzt also: alles neu.
Neue Musikzeitung/nmz.de

Eine aufregende Vielfalt hörenden Empfindens
In der zeitgenössischen Musikreihe des Bayerischen Rundfunks werden häufiger Stücke beauftragt. So ist auch dieses erste Stück des Abends ein Auftragswerk und wird an diesem Abend uraufgeführt. Inhaltlich werden Texte verwendet, die um die Suche nach dem Göttlichen kreisen. In sechs unterschiedlichen Sprachen und natürlichen Stimmlauten. Das Werk besteht aus elf Abschnitten.
Frank Heublein berichtet aus München
Klassik-begeistert.de

Salzburg/ Festspiele
Keine Plastikflaschen mehr bei den Salzburger Festspielen
Mit einem sechsstelligen Betrag wird der Wasseraufbereiter BWT das Festival unterstützen. Das Aus für Plastik-Wegwerfflaschen soll nicht die einzige Umwelt-Maßnahme bleiben.
https://www.diepresse.com/5955197/keine-plastikflaschen-mehr-bei-den-salzburger-festspielen

Santa Cruz de Tenerife / Ópera de Tenerife (März 2021)
Cimarosas „Il matrimonio segreto“ überquert den Atlantik
https://www.orpheus-magazin.de/2021/03/22/buffo-oper-in-us-amerikanischem-musical-kleid/

Schloss Kirchstetten
Debüt-CD der Mezzosopranistin Marie Seidler – „Tief von fern“ Kreativität und Alternativpläne in der Festivalsaison
Niederösterreichische Nachrichten

Berlin
Berliner Philharmoniker: Wenn man wieder rein darf, will man gar nicht mehr raus
Frankfurter Allgemeine

Erst zum Corona-Abstrich: Berliner Philharmoniker spielen Testkonzert
Neue Musikzeitung/nmz.de

München
Simon Rattle engagiert sich fürs Konzerthaus
Simon Rattle tritt in das Kuratorium der Stiftung Neues Konzerthaus ein.
Sueddeutsche Zeitung

Links zu englischsprachigen Artikeln:

Streams
Luciano Pavarotti, J’Nai Bridges, Ana María Martínez, Benjamin Bernheim, Hildegard Behrens
Headline Top 10 Operas to Stream This Week
https://operawire.com/luciano-pavarotti-jnai-bridges-ana-maria-martinez-benjamin

Susan Graham, Julia Bullock, Russell Thomas, Christine Goerke & J’Nai Bridges Headline LA Opera’s Signature Recital Series
https://operawire.com/susan-graham-julia-bullock-russell-thomas-christine-goerke-jnai

Classical And Opera Streams You Absolutely Need To See This Week: March 22 – 28
https://www.ludwig-van.com/toronto/2021/03/22/critics-picks-classical-opera-streams

Angela Meade & Enea Scala Lead Livestream from Teatro Massimo
https://operawire.com/angela-meade-enea-scala-lead-livestream-from-teatro-massimo/

München
Der Rosenkavalier, Bavarian State Opera online review – myth-making magic
A superb cast brings to life Barrie Kosky’s vivid Strauss/Hofmannsthal reinterpretation
https://theartsdesk.com/opera/der-rosenkavalier-bavarian-state-opera-online

Berlin
A feast in times of famine: Berlin Philhamonic’s Covid experiment is a musical triumph
bachtrack

London
A “Spanish hour” in Kensington with Ravel and Grange Park Opera
bachtrack

Enchanted childhood for adults from Hannigan, Rattle and the LSO
https://bachtrack.com/de_DE/review-video-hannigan-rattle-london-symphony-march-2021

Miami
Florida Grand Opera closes down-sized season with comic double-bill
https://southfloridaclassicalreview.com/2021/03/fgo-closes-down-sized-season-with-comic-double-bill/

Tulsa
Black composer dropped from Tulsa massacre opera in lyrics dispute
The Guardian

Sydney
Translucent sound is a “delight”
Vespers by Monteverdi, Pinchgut Opera
https://www.smh.com.au/culture/music/translucent-sound-is-a-delight-20210322-p57cyg.html

Is that an opera in your pocket?
https://www.smh.com.au/culture/opera/is-that-an-opera-in-your-pocket-20210322-p57cx1.html

Recordings
Joseph Szigeti: The Complete Columbia Album Collection review – a phenomenal violinist
The Guardian

Villa-Lobos: Choral Transcriptions (São Paulo Symphony Choir) Captivating transcriptions that could become a cult classic.
https://www.limelightmagazine.com.au/reviews/villa-lobos-choral-transcriptions

Sprechtheater

Berlin
Machtmissbrauch im Theater :
Theaterregisseur: „Wer als Schauspielerin Avancen abweist, geht ein Risiko ein“
Nach dem Fall Dörr: Was sexuelle Übergriffe und Machtmissbrauch angeht, ist das Theater ein besonders gefährdeter Raum. Zwei Regisseure erklären, warum.
Berliner Zeitung

Bregenz/ Theater Kosmos
Erste Theaterpremiere 2021: „Wunschloses Unglück“
Nach vielen Verschiebungen konnte das Bregenzer Theater Kosmos am Samstag die Premiere von Peter Handkes „Wunschlosem Unglück“ feiern. Publikum und Intendanz zeigten sich vor allem froh darüber, dass wieder gespielt werden durfte. Eine ruhige, nachdenklich machende Premiere.
https://vorarlberg.orf.at/stories/3095740/

Ausstellungen /Kunst

Nachruf auf Designerin Elsa Peretti: „Stil bedeutet, einfach zu sein“
Elsa Peretti wurde als Model und später Schmuckdesignerin für Tiffany berühmt. Nun ist sie, der kaum etwas wichtiger war als Freiheit, mit 80 Jahren gestorben.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/elsa-peretti-nachruf-1.5242695

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Unter’m Strich

Ende der „Wiener Zeitung“ de facto fix
Die älteste Zeitung der Welt finanziert sich über das gedruckte Amtsblatt. Das wird im Jänner abgeschafft.
https://kurier.at/kultur/ende-der-wiener-zeitung-de-facto-fix/401328258

Wenn Chefsein tödlich ist
Die CEOs von großen Unternehmen werden fürstlich entlohnt. Doch sie zahlen unter Umständen einen hohen gesundheitlichen Preis für ihre Verantwortung, wie eine neue Studie zeigt.
https://www.wiwo.de/erfolg/trends/gesundheit-im-management-wenn-chefsein

Deutschland: Firma des Mannes von Gesundheitsminister Spahn verkaufte Masken an Ministerium
Der Masken-Deal könnte Interessenskonflikte in sich bergen, weil Spahns Ehemann als Lobbyist für die Firma arbeitet.
Kurier.at

Österreich
Kanzler Kurz: Wir werden weiter mit dem Virus leben müssen

https://www.krone.at/2372272

„Offensichtlich verwirrt“: Royal-Dokument widerlegt Aussage von Meghan im Oprah-Interview
Nun hat „The Sun“ die offizielle Heiratsurkunde des Paares veröffentlicht. Daraus geht hervor: Meghan hat im Oprah-Interview tatsächlich nicht die Wahrheit gesagt.
https://www.watson.de/unterhaltung/royals/543455202-royals-dokument-widerlegt

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 23. MÄRZ 2021)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 23. MÄRZ 2021)

Quelle: www.onlinemerker.com

Gioachino Rossini: Il signor Bruschino, Bayerische Staatsoper München, Live-Stream: 22.03.2021

Eine herrliche Komödie

Die Verschmelzung von Film und Oper
Foto: Bayerische Staatsoper/ Hösl

Als  Montagsstück hat die Bayerische Staatsoper München die Farsa giocosa per musica «Il signor Bruschino ossia Il figlio per azzardo», als letzter der fünf Einakter Rossinis am 27. Januar 1813 im Teatro San Moisè in Venedig uraufgeführt, ausgesucht…

Zum Bericht von Jan Krobot
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WIEN/ STAATSOPER: DER ONLINE-SPIELPLAN VOM 23. BIS 29. MÄRZ 2021 –
BACHS JOHANNESPASSION LIVE AUS DEM STEPHANSDOM

Der Streaming-Spielplan vom 23. bis 29. März 2021

Auch in der kommenden Streaming-Woche wird auf play.wiener-staatsoper.at ein abwechslungsreiches Programm aus dem umfangreichen digitalen Archiv des Hauses gezeigt:

Mit Jubel und Bravorufen schon vor und... - Wiener Staatsoper | Facebook

Tomasz Konieczny in „Die Walküre“. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Den Auftakt macht Donizettis „Don Pasquale“, eine Aufzeichnung der Premierenserie 2015, unter Jesús López Cobos und u. a. Michele Pertusi, Valentina Nafornița, Juan Diego Flórez und Alessio Arduini (23. und 26. März), darauf folgen Verdis „Rigoletto“ aus 2016 u. a. mit Carlos Álvarez, Juan Diego Flórez, Olga Peretyatko und Evelino Pidò am Dirigentenpult (24. März) sowie Massenets „Manon“ aus 2019 unter Frédéric Chaslin und u. a. mit Nino Machaidze, Juan Diego Flórez und Adrian Eröd (25. März).

Das weitere digitale Programm ist Richard Wagner gewidmet – nach „Der fliegende Holländer“ aus 2015 unter Peter Schneider und u. a. mit Michael Volle, Hans-Peter König, Ricarda Merbeth und Herbert Lippert (27. März) folgen mit „Das Rheingold“ und „Die Walküre“ die ersten beiden Abende der Ring-Tetralogie aus 2016 unter Adam Fischer. Zu erleben sind in „Das Rheingold“ u. a. Tomasz Konieczny, Norbert Ernst, Jochen Schmeckenbecher, Herwig Pecoraro und Michaela Schuster (28. März) sowie in „Die Walküre“ u. a. Christopher Ventris, Ain Anger, Waltraud Meier, Linda Watson und Tomasz Konieczny (29. März).

Alle angeführten Streams sind in Österreich wie auch international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr, die Übertragungen sind 24 Stunden lang abzurufen.

Das Programm bis einschließlich 29. März 2021:

Dienstag, 23. März 2021, 19.00 Uhr
Gaetano Donizetti
DON PASQUALE (Vorstellung vom 8. Mai 2015)
Dramma buffo in drei Akten
Musikalische Leitung: Jesús López Cobos
Inszenierung: Irina Brook
Mit u.a.: Michele Pertusi, Valentina Nafornița, Juan Diego Flórez, Alessio Arduini

Mittwoch, 24. März 2021, 19.00 Uhr
Giuseppe Verdi
RIGOLETTO (Vorstellung vom 28. Jänner 2016)
Melodramma in drei Akten
Musikalische Leitung: Evelino Pidò
Inszenierung: Pierre Audi
Mit u.a.: Carlos Álvarez, Juan Diego Flórez, Olga Peretyatko, Ain Anger, Nadia Krasteva

Donnerstag, 25. März 2021, 19.00 Uhr
Jules Massenet
MANON (Vorstellung vom 9. Juni 2019)
Opéra comique in fünf Akten
Musikalische Leitung: Frédéric Chaslin
Inszenierung: Andrei Serban
Mit u.a.: Nino Machaidze, Juan Diego Flórez, Adrian Eröd

Freitag, 26. März 2021, 19.00 Uhr
Gaetano Donizetti
DON PASQUALE (Vorstellung vom 8. Mai 2015)
Dramma buffo in drei Akten
Musikalische Leitung: Jesús López Cobos
Inszenierung: Irina Brook
Mit u.a.: Michele Pertusi, Valentina Nafornița, Juan Diego Flórez, Alessio Arduini

Samstag, 27. März 2021, 19.00 Uhr
Richard Wagner
DER FLIEGENDE HOLLÄNDER (Vorstellung vom 11. September 2015)
Romantische Oper in drei Akten
Musikalische Leitung: Peter Schneider
Inszenierung: Christine Mielitz
Mit u.a.: Michael Volle, Hans-Peter König, Ricarda Merbeth, Herbert Lippert

Sonntag, 28. März 2021, 19.00 Uhr
Richard Wagner
DAS RHEINGOLD (Vorstellung vom 10. Jänner 2016)
Vorabend des Bühnenfestspiels
Musikalische Leitung: Adam Fischer
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Mit u.a.: Tomasz Konieczny, Norbert Ernst, Jochen Schmeckenbecher, Herwig Pecoraro, Michaela Schuster, Caroline Wenborne

Montag, 29. März 2021, 19.00 Uhr
Richard Wagner
DIE WALKÜRE (Vorstellung vom 13. Jänner 2016)
Erster Tag des Bühnenfestspiels
Musikalische Leitung: Adam Fischer
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Mit u.a.: Christopher Ventris, Ain Anger, Waltraud Meier, Linda Watson, Tomasz Konieczny

Über den weitere Online-Spielplan informieren wir Sie zeitnah, nähere Informationen dazu auch laufend auf wiener-staatsoper.at.

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Chor der Opernschule der Wiener Staatsoper, Bühnenorchester der Wiener Staatsoper, Dirigent Johannes Mertl © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Bachs Johannespassion live aus dem Stephansdom mit der Opernschule sowie dem Bühnenorchester der Wiener Staatsoper

Auch ein besonderes Livestreaming-Konzert steht nächste Woche auf dem Online-Programm: Passend zur Fastenzeit – traditionell die Zeit der Aufführungen der Passionen Johann Sebastian Bachs – sind unter der Leitung von Johannes Mertl der Jugendchor sowie Solist*innen der Opernschule, das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper sowie Solist Alexander Kaimbacher mit der Johannespassion am 27. März 2021 live aus dem Wiener Stephansdom zu erleben.

Johannes Mertl, Leiter der Opernschule: »Mit dieser sinn-stiftenden Aufgabe für den Jugendchor der Oper, dessen SolistInnen und Team, zusammen mit dem Bühnenorchester und dem wunderbaren Alexander Kaimbacher, wird etwas Realität, was uns in der letzten Zeit wachsen hat lassen. Die Freude und Begeisterung der Jugendlichen für diesen Auftritt gibt starke Hoffnung. Danke dafür.«

Der kostenlose Livestream ist am 27. März um 20.30 Uhr über die Youtube- und Facebook-Kanäle der Wiener Staatsoper, auf www.kulturdach.wien, www.kunstkultur.com sowie live auf radio klassik Stephansdom und seinem Youtube-Kanal abrufbar.

Die Johannespassion aus dem Stephansdom ist eine Gemeinschaftsproduktion von Kulturdach, einem Spendenprojekt zur Unterstützung von Künstlern, der Wiener Staatsoper, radio klassik stephansdom sowie des Stephansdoms und seiner Agentur Kunst und Kultur – ohne Grenzen.

J.S. Bach – Johannespassion (Passio secundum Johannem, BWV 245)

Samstag, 27. März 2021, 20.30 Uhr
Live aus dem Wiener Stephansdom

Interpreten:

Opernschule der Wiener Staatsoper
Bühnenorchester der Wiener Staatsoper

Evangelist und Tenor-Arien 1: Alexander Kaimbacher
Sopran Arien: Marlene Janschütz / Theresa Praxmarer
Alt-Arien: Lara Kaya Ege
Tenor-Arien 2 und Diener: Jakob Weingartner
Bass-Arien 1: Constantin Müller
Bass-Arien 2 und Jesus: Tobias Wurm
Pilatus und Petrus: Jakob Krammer
Magd: Lea Dluhos

Leitung: Johannes Mertl

Einstudierung: Ileana Tonca, Prof. Helga Mayer-Wagner, Marlis Birkner, Uli Bancher, Kerem Sezen, Florian Schwarz, Georg Stanglberger

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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Daher weht also der Wind! Operalia in Moskau

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BAYREUTH BAROQUE 2021 VOM 1.-14. SEPTEMBER 2021

2020 war Bayreuth Baroque eines der wenigen Festivals in Europa, das sein Programm wie angekündigt realisieren konnte – gegen alle Widrigkeiten der Corona-Pandemie. Und auch dieses Jahr präsentiert das Festival vom 01. – 14. September 2021 Juwelen der Barockoper im UNESCO-Weltkulturerbe Markgräfliches Opernhaus.
Als ein erstes Highlight der diesjährigen Ausgabe wird Nicola Porporas Oper „Carlo il Calvo“ mit Vorstellungen am 1., 3. und 5. September wieder aufgenommen. Mit Julia Lezhneva, Franco Fagioli, Max Emanuel Cenčić, Bruno de Sá und George Petrou konnte die Welt-Klasse-Besetzung des Vorjahres wieder verpflichtet werden. Die Opernwiederentdeckung in der Inszenierung von Max Emanuel Cenčić wurde im vergangenen Jahr europaweit bejubelt und erst kürzlich von den Lesern des französischen Online-Magazins ForumOpéra zur „Besten Neuproduktion des Jahres 2020“ gekürt.

Bayreuth Baroque fand im Corona-Jahr 2020 erstmals statt. Jeweils 200 Zuschauer durften die Aufführungen live und vor Ort erleben. Darüber hinaus wurden durch die Online-Edition des Festivals, den Bayerischen Rundfunks und Mezzo TV weltweit unzählige Zuschauer erreicht.
Der Künstlerische Leiter des Festivals Max Emanuel Cenčić wurde im März 2021 mit dem Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik für sein künstlerisches Schaffen ausgezeichnet. Die Überreichung dieser Auszeichnung und die Laudatio wird im Rahmen des Festivals 2021 erfolgen.

Das komplette Festivalprogramm und der Vorverkaufsbeginn von Bayreuth Baroque 2021 werden bis Mai bekannt gegeben.

Weitere Informationen zu Bayreuth Baroque gerne unter
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DIALOG DER KREATIVITÄT: KUNSTGEBUNG am WELTTAG DES THEATERS am Samstag, 27. März 2021

WENN WIR JETZT NICHT AUFSTEHEN, BLEIBEN WIR LIEGEN!
Ein Hilferuf

Kunst und Kultur gehen unter. Die Kunst- und Kulturschaffenden sind am Ende.

Dies ist ein dringender Hilferuf, ein Appell zur Unterstützung einer zugrunde gehenden Berufsgruppe.

Seit über einem Jahr wird es den Kunst- und Kulturschaffenden dieses Landes verwehrt, ihren Beruf auszuüben. Sicherheitskonzepte wurden erstellt, haben ihre Funktionstüchtigkeit bewiesen und dennoch nicht dazu geführt, dass die Theater, Konzerthäuser und andere Veranstalter wieder aufsperren konnten und wir spielen durften. Die Betroffenen sind am Verzweifeln, es kommt in den nächsten Tagen zu Mahnwachen und Kundgebungen.

Seit mehreren Wochen finden von Gernot Kranner organisierte Dialoge der Kreativität mit dazu eingeladenen Politiker*innen statt.

ABLAUF:

8 Uhr Beginn Aufbau vor Burgtheater
9:30 Eintreffen der Teilnehmer*innen vor dem Burgtheater,
10 Uhr Beginn der KUNSTGEBUNG zu PROBENBEGINN mit Ansprachen und erster KUNSTWOLKE
10:15 Abmarsch am Ring gegen die Fahrtrichtung bis zur Staatsoper
11 Uhr KUNSTWOLKE als MATINÉE vor der Oper
11:15 weiter über Kärntner Straße zu Stephansplatz
12 Uhr KUNSTWOLKE mit GLOCKENGELÄUT’ vorm Steffl
12:15 weiter über Rotenturmstraße zum Kai
13 Uhr KUNSTWOLKE mit EIS am Kai
13:15 weiter über die Marienbrücke, Taborstraße und Obere Augartenstraße bis in den Augarten
14 Uhr Abschluss der KUNSTGEBUNG und SCHLUSS MIT JUBEL im Augarten
16 Uhr Ende der Veranstaltung.

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DIALOG DER KREATIVITÄT: AN DIE POLITISCH VERANTWORTLICHEN IN WIEN UND IN ÖSTERREICH

  1. Wir fordern ein klares öffentliches BEKENNTNIS ZU KUNST UND KULTUR
  1. Wir fordern ein sichtbares ZEICHEN DER WERTSCHÄTZUNG der Kunst- und Kulturschaffenden des Landes
    2. Wir fordern den eindeutigen BEWEIS DER BEMÜHUNG, Kunst und Kultur als hohes Gut der Gesellschaft besonders in Zeiten der Existenzbedrohung durch die Covid-Pandemie zu schützen und zu fördern.KUNST UND KULTUR SIND FUNDAMENTALE WERTE UNSERES STAATES. FÜR SIE BESTEHT EINE BESONDERE VERANTWORTUNG ALLER MIT IHNEN BEFASSTEN UND AN IHNEN BETEILIGTEN.

Wir fordern:

Generell:

  • Die Öffnung der Theater und Kulturbetriebe
  • Selbsttestungen vor Ort
  • Individuelle Sicherheitskonzepte
  • Übernahme der verloren gegangenen Eintrittsgelder

Für Kinder, den Nachwuchs und Amateurbereich:

  • Förderungen von Konzerten und Aufführungen Studierender
  • Auf-, Ausbau und Finanzierung eines Musikschulsystems
  • Spezielle Förderprogramme für den Nachwuchs und Laien

Open Air:

  • Wiederzulassung der Straßenmusik und des Straßentheaters
  • Spielerlaubnis für Theater und Konzerte im Freien mit besonderer öffentlicher Unterstützung
  • Einbeziehung der Kunst und Kultur in die 46 Wiener Gastro-Inseln

Mehrfachnutzungen und Zusatzangebote:

–          Kostenübernahme bei Gemeinschaftsnutzungen von temporär nicht bespielten Bühnen

–          Neue Spieleinrichtungen für die Freie Szene in den Innenbezirken

–          Neuerrichtung eines Theaters für die Freie Szene im 22. Bezirk/Bereich Seestadt

–          Einrichtung von Open-Air-Bühnen für die Freie Szene und deren ganzjährige Bespielbarkeit

–          Zusätzliche eigenverwaltete Budgets

DIALOG DER KREATIVITÄT

Gernot Kranner                                                                     Gerhard Ruiss

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Wie Kosky Castorf tanzen lässt und die Radio-Gaga-Debatte

https://crescendo.de/klassikwoche12-2021-wdr-nezet-seguin-levine-1000065846/

Willkommen in der neuen KlassikWoche, heute mit Angst vor dem Ende der Klassik im Radio, einer Farce an der MET und ein bisschen Rechthaberei.
HABEN WIR DOCH GESAGT

Klopfen wir uns am Anfang schnell auf die Schulter: Letzte Woche haben wir bereits berichtet, dass Bayreuths frisch verabschiedeter Geschäftsführer Holger von Berg ziemlich sicher an das Wiesbadener Opernhaus seines Kumpels Kai-Uwe Laufenberg (!!!) wechseln wird. Allerdings stand der juristische Einspruch einer Mitbewerberin der Vertragsunterschrift im Wege. Nun hat man im Hessischen Kulturministerium einen kreativen workaround gefunden und sich Holger von Berg pünktlich zum 1. April ins Opern-Osternest gelegt – kein Scherz!

Bei den Bayreuther Festspielen wird derweil weiter an der Umsetzung im Sommer getüftelt. Kunstminister Bernd Sibler erwartet, dass die Bayreuther Festspiele stattfinden. Dabei sollen jetzt auch Corona-Schnelltests eine Rolle spielen. Ein Großteil der Einnahmen wird wohl dennoch fehlen, berichtet der BR.
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NÖ / KlassikFestival Schloss Kirchstetten: Mit Kreativität und Alternativplänen in die Festivalsaison 2021

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Ehrenhof Schloss Kirchstetten

Kirchstetten (Bezirk Mistelbach). Während COVID-19 die Kulturszene weiter fest im Griff hält, blickt man beim KlassikFestival Schloss Kirchstetten im nördlichen Weinviertel voll Hoffnung und Optimismus auf den diesjährigen Kultursommer, in dem neben Rossinis Opernrarität „Il Signor Bruschino“ gleich drei Open Air Konzerte auf dem Programm stehen. Auf mögliche Abstandsbestimmungen im Sommer haben sich Intendant Stephan Gartner und sein Team in den Wintermonaten mit gleich mehreren alternativen Spielkonzepten vorbereitet, sodass unter allen Rahmenbedingungen wieder Kultur präsentiert werden kann.
In der über 20-jährigen Geschichte des Festivals auf Schloss Kirchstetten in der Gemeinde Neudorf im Weinviertel konnte im Vorjahr erstmals keine Oper gezeigt werden. Nahezu das komplette Jahresprogramm musste ins Folgejahr verschoben werden. „Unter Einbeziehung des gesamten  Schlossareals haben wir im Herbst und Winter intensiv an verschiedenen alternativen Durchführungsplänen gearbeitet. Dadurch werden wir unser Programm 2021 unter allen denkbaren Veranstaltungsbestimmungen umsetzen können.“, betont Stephan Gartner und konkretisiert: „Neben dem unvergleichlichen Maulpertsch-Saal verfügen wir beim KlassikFestival glücklicherweise auch über ein extrem weitläufiges Außenareal, das uns Optionen in jeder Veranstaltungsgrößenordnung bietet.
Unser Bestuhlungssystem ist zudem völlig flexibel gestaltbar, sodass auch eventuell notwendige Sicherheitsabstände eingehalten werden können.“

Opernrarität für Belcanto-Fans

Als Herzstück des Festivals setzt Regisseur Richard Panzenböck heuer mit einjähriger Verspätung die 1813 uraufgeführte Nummernoper „Il Signor Bruschino“ von Gioachino Rossini in Szene. Für die  musikalische Leitung der Produktion zeichnet der in Kirchstetten bestens bekannte Dirigent und  Pianist Hooman Khalatbari verantwortlich. „Die Vorfreude im gesamten Team ist riesengroß, unserem  Publikum ein Stück Rossinischer Lebensfreude zu servieren, in dem die Liebe ein heiteres Intrigen- und  Verwechslungsspiel entfacht, das am Ende doch zum Happy End führt.“, weiß Intendant Gartner.

Im Opernensemble sind international erfahrene Sängerinnen und Sänger ebenso wie aufstrebende Talente zu erleben – darunter der aus Südafrika stammende Tenor July Zuma (Florville), der italienische Bassbariton Daniele Macciantelli (Bruschino Padre), der in Kirchstetten bereits 2019 für Furore sorgte, oder die vielseitige Sopranistin Dora Garcidueñas (Sofia), die dem Publikum als bezaubernde Elvira 2019 ebenfalls in Erinnerung geblieben ist.
Das „kleinste Opernhaus Österreichs“ unter Sternen!
Belcanto-Oper in ihrer unmittelbarsten Form!

Überblick Spieltermine im Sommer 2021

„Il Signor Bruschino“ – Gioachino Rossini
Öffentliche Vorpremiere: 29. Juli 2021, 20 Uhr
Premiere: 31. Juli 2021, 20 Uh
Vorstellungen 4., 6., 7., 11., 14. August 2021 jeweils 20 Uhr
„Symphonic Rock“
18. August 2021, 20 Uhr
„Brass Philharmonic“
20. August 2021, 20 Uhr
„Klassik unter Sternen“
21. August 2021, 20 Uhr

Ensemble
Solistinnen und Solisten: Leading Team
 Gaudenzio | Emilio Marcucci
 Sofia, sein Mündel | Dora Garcidueñas
 Bruschino Padre | Daniele Macciantelli
 Bruschino Figlio | N.A.
 Florville, Sofias Geliebter | July Zuma
 Filiberto, Wirt | Damian Suchożebrski
 Marianne, Zimmermädchen | N.A.
Orchester Virtuosi Brunenses

Karten & Service
Einzelkarten erhältlich bei oeticket.com (Suchbegriff „Kirchstetten“) sowie bei allen oeticket-Vorverkaufsstellen (z.B. ausgewählte Filialen von Raiffeisenbanken, Erste Bank, Libro, Trafiken, u.a.)
Abendkassa jeweils ab 30 Min. vor Konzertbeginn.

Abo- und Gruppenbuchungen: Stellen Sie Ihr Kirchstetten-Abo selbst zusammen. Kombinieren Sie Ihre
Wunsch-Termine nach Lust & Laune und sparen Sie bis zu 20 %.
Gruppenermäßigung: 12 % ab 15 Personen | 17 % ab 25 Personen.

Festivalbüro: Melanie Fröschl, Hauptplatz 1, 2135 Neudorf im Weinviertel
Tel: +43 2523 831415, , www.schloss-kirchstetten.at
Kartengutscheine im Wert von € 20, € 40 oder € 80 können jetzt neu über das Festivalbüro erworben werden

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