Die DONNERSTAG-PRESSE – 10. Februar 2022

Die DONNERSTAG-PRESSE – 10. Februar 2022

Leontyne Price, Foto by Jack Mitchell, wikipedia

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DONNERSTAG-PRESSE – 10. Februar 2022

Die Sopranistin Leontyne Price wird 95: Erst Vorreiterin, dann Nationalsymbol
Sie sang als erste schwarze Frau an der Mailänder Scala: Leontyne Price wurde von Karajan verehrt und von Fans vergöttert. Doch auch Diskriminierungserfahrungen prägten die Karriere des Opernstars. Die Afroamerikanerin musste sich über rassistische Vorurteile hinwegsetzen und hart um Rollen kämpfen. Am 10. Februar wird die große Sopranistin 95 Jahre alt.
BR-Klassik.de

90 Jahre jung
John Williams: „Star Wars“-Komponist bald in Wien
https://www.krone.at/2617881

London
Angela Gheorghiu begeistert als Tosca an der Royal Opera
Die rumänische Sopranistin Angela Gheorghiu rief mit ihrer sängerisch und schauspielerisch überragenden Tosca an der Londoner Royal Opera Begeisterungsstürme hervor. Ihr Landsmann und kongenialer Partner, der Tenor Stefan Pop, in seinem Aussehen fast eine Art Wiedergänger des unsterblichen Luciano Pavarotti, meisterte die Partie des Malers Mario Cavaradossi mit Bravour und überragender stimmlicher Stärke und Schönheit.
von Dr. Charles Ritterband
Klassik-begeistert.de

London
Georg Friedrich Händel, „Theodora“, Joyce DiDonato, Royal Opera House
Joyce DiDonato, Star des Abends brilliert als Irene in Händels Oratorium „Theodora“
von Dr. Charles Ritterband
Klassik-begeistert.de

Stuttgart
Abgebrannter Märchenwald: Hänsel und Gretel an der Staatsoper Stuttgart
bachtrack.com

Zukunftslose Süße des Jetzt
Wie Überflussgesellschaft unsere Lebensgrundlagen zerstört: Axel Ranisch inszeniert an der Staatsoper Stuttgart Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel”.
Frankfurter Allgemeine

Abschied von einem Unbequemen – Nachruf Hans Neuenfels
von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

München/Bayerische Staatsoper
Der Lamettawald und die große Frage nach dem Sinn:
Die bayerische Staatsoper präsentiert ein fantastisches Schlaues Füchslein
von Barbara Hauter
Klassik-begeistert.de

Lübeck
Fuego español: Ein Spanisches Feuerwerk beseelt Lübeck
Werke von Joaquín Rodrigo, Manuel de Falla, Maurice Ravel und anderen.
von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Köln
Wiederauferstanden: Schmittbaurs Lindor und Ismene beim Forum Alte Musik Köln
bachtrack.com

Bremen
„Ich übermale Dein Gesicht…“ – Hasti Molavians fulminante „Carmen“-Performance am Theater Bremen
NeueMusikzeitung/nmz.de

Frankfurt
Kammeroper zieht in die Fabrik
Nach 40 Jahren Wanderschaft bekommt die Kammeroper Frankfurt im Kulturwerk „Die Fabrik“ ein Domizil. Im neu entstehenden Theatersaal sind jährlich 100 Aufführungen geplant.
Frankfurter Allgemeine

Bregenz
„Madama Butterfly“ in Bregenz mit riesigem Papierblatt
Gut fünf Monate vor der Eröffnung der Bregenzer Festspiele wird hinter den Kulissen – oder besser gesagt: an den Kulissen – auf Hochtouren gearbeitet. Aus Stahl, Holz und Styropor werden in einer Fabrikshalle in Lauterach (Bez. Bregenz) derzeit 117 Bühnenteile gefertigt, die dann an Ort und Stelle in Bregenz „wie ein Puzzlespiel“ zu einem überdimensionalen Blatt Papier zusammengefügt werden, das scheinbar fast schwerelos vor der Seebühne schwimmt.
https://volksblatt.at/madame-butterfly-in-bregenz-mit-riesigem-papierblatt/

Graz
Im Obertonreich der Humanität: Komponist Georg Friedrich Haas
Der Standard.at

Tonträger
Die Aufnahmegeschichte der Philharmoniker (Bezahlartikel)
Eine De-Luxe-Edition, fashionabel aufgemacht wie ein Table-Book, präsentiert die Aufnahmegeschichte unseres Meisterorchesters in allen Facetten auf CD.
https://www.diepresse.com/6097031/die-aufnahmegeschichte-der-philharmoniker

Festspiele Golling (5.7. – 30.8.)
Asmik Grigorian singt für Schmetterlingskinder
Die Festspiele Golling präsentierten am Dienstag ihr Programm. Neben Musik, Comedy, Lesungen und hochkarätigen Instrumentalisten kommt auch der gute Zweck nicht zu kurz: Opernstar Asmik Grigorian gibt ein Konzert zugunsten der Salzburger Spezialklinik für Schmetterlingskinder.
https://salzburg.orf.at/stories/3142410/

Links zu englischsprachigen Artikeln

Wien/Staatsoper
Last night at Peter Grimes: a closing review
slippedisc.com

London
Royal Opera House Review 2022: Bajazet
Adele Thomas Delivers a Gnarly & Historic Vivaldi Production at ROH
https://operawire.com/royal-opera-house-review-2022-bajazet/

Bajazet has its Royal Opera House debut after nearly 300 years
https://www.ft.com/content/bc36847a-c192-4384-80f8-6b8e26381cf7

Bajazet, Royal Opera House review
A superb production makes a mini masterpiece of an opera by Vivaldi – and friends
culturewhisper.com

Tosca, Royal Opera, review: Angela Gheorghiu returns in style, but there’s a new kid on the block (Subscription required)
Thetelegraph.co.uk

Magical Mozart and full-fat Purcell from Mitsuko Uchida and the Mahler Chamber Orchestra
bachtrack.com

New York
A treasurable trio of works served up by Met Orchestra musicians
Tamara Mumford was the soloist in Respighi’s Il tramonto with the Met Orchestra Chamber Ensemble Monday night at Carnegie Hall.
newyorkclassicalreview.com

San José
“Carmen” gets a new, darker look in Opera San José revival
mercurynews.com

Seattle
Seattle Opera Announces 2022/23 Season
Performing these works will be over 50 mainstage soloists, including a dozen Seattle Opera debuts.
broadwayworld.com

Recordings
Opera Album Review: The Most Famous French Baroque Opera, Recorded at the Palace of Versailles
artfuse.org

Obituary
George Crumb 1929-2022
George Crumb, a composer whose music connected the long tradition of classical music to the post-WWII avant-garde and to global culture, drawing in listeners outside the classical world, died on Sunday at the age of 92.
https://chicagoclassicalreview.com/2022/02/george-crumb-1929-2022/

Sprechtheater

Mödling
Isabella Gregor: „Theater ist Austausch in unserem Leben“
Regisseurin Isabella Gregor sprach mit Gina Christof über Premieren und die Wichtigkeit von Theater
Niederösterreichische Nachrichten

———

Unter’m Strich

Österreich
Ein Drittel aller Covid-Toten lebte zuvor in Pflegeheimen
Anfrage der NEOS an das Gesundheitsministerium
Kurier

Underperformer: Nicht gut genug, um dazuzugehören?
Aus einer Gruppe ausgeschlossen zu werden, ist schmerzhaft. Doch wenn die eigene Leistung nicht stimmt, nehmen viele lieber freiwillig Abschied: unglücklich, aber erleichtert.
spektrum.de

Hört endlich damit auf, ständig für alles dankbar zu sein!
Die Presse.com

Kommentar
Wann ist es genug?
Gut dokumentiert: Postenschacher hat sich professionalisiert.
WienerZeitung.at

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 10. FEBRUAR 2022)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 10. FEBRUAR 2022)

Quelle: onlinemerker.com

Moralisches Gewissen? Kirill Serebrennikov und seine „Anschieber“

Dieser Tage hatte die „Hänsel und Gretel“-Inszenierung von Axel Ranisch in Stuttgart Premiere. Eigentlich hätte Kirill Serebrennikov, in deutschen Landen wie in Bogdan Roscics Wiener Reich hoch gehypt, inszenieren sollen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Stuttgarts Intendant Viktor Schoner bei Serebrennikov gerne die Reissleine zu Gunsten von Ranisch gezogen hat, denn unproblematisch waren die Vorhaben der russischen „Moralischen Instanz“ nicht. Sergio Morabito, der früher in Stuttgart gewerkt hat, ist nun in Wien und es könnte sein, dass er in Wien seine Stuttgarter Versprechen erfüllt. Er hat Serebrennikov die Fortsetzung von „Hänsel und Gretel“ versprochen, sobald es dessen Situation erlaubt

Ob daraus der Wiener „Parsifal“ geworden ist? Dazu bedarf es freilich eines Chefs!

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Zentralpunkt der „Gewissensfrage“ waren Ariane Gatesi und David Niyomugabo? Die beiden Kinder waren vor fünf Jahren vom Team um den russischen Regisseur Kirill Serebrennikow in Ruanda aus intakten Familien ohne Hunger und Armut ausgewählt worden, um das Bild der Europäer von Afrika als dem Kontinent von Hunger und Armut bei seiner Hänsel und Gretel-Inszenierung, die zu bekräftigen.

Der Regisseur war sogar in Ruanda und fand dort nicht unbedingt das, was er suchte. Dort, wo er war, herrschten europäische Standards, dafür war er aber nicht nach Ruanda gekommen. Er suchte Lehmhütten, Armut, hungernde Kinder, Afrika eben, nicht Europa! Afrika so, wie es in den europäischen Medien beschrieben wird, Afrika, dem man zu helfen geradezu verpflichtet ist. Zwei Kinder fand er trotzdem und nahm sie nach Stuttgart mit – keine hungernden übrigens, sondern in Ruanda ganz gut behütete. Serebrennikov reagierte wegen der Situation angeblich unwirsch: „Eine schlechte Kopie Europas“,

Nun, die Inszenierung kam so nicht zustande, weil zwischenzeitlich der Hausarrest gegen Serebrennikov verhängt wurde.

Was ist mit den Kindern heute? Das Mädchen wurde nach Ruanda zurückgeschickt, der Bub wollte in Deutschland bleiben. Ob es gelungen ist und wie es ihm heute geht? Wir wissen es nicht.

Jetzt inszenierte Axel Ranisch „Hänsel und Gretel“ – ohne Kinder aus Ruanda!

Zukunftslose Süße des Jetzt
Wie Überflussgesellschaft unsere Lebensgrundlagen zerstört: Axel Ranisch inszeniert an der Staatsoper Stuttgart Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel”.
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/zukunftslose-suesse-des-jetzt-17789599.html

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Wiener Staatsoper: Die beiden nächsten Vorstellungen:

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KARTEN FÜR MANON LESCAUT

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KARTEN FÜR „DIE TOTE STADT“
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ANNA NETREBKO: AIDA-PROBE IN NEAPEL

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ZUM VIDEO
https://dumpor.com/c/0726695086841939672
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OPER FRANKFURT SUCHT BRAUTKLEIDER

Ehefrauen, welche sich ganz sicher sind, kein weiteres Mal „ganz in Weiß“ vor den Traualtar zu treten und darüber hinaus etwas mehr Platz in ihrem Schrank schaffen wollen, mögen sich angesprochen fühlen:

Für eine Produktion in der Spielzeit 2022/23 sucht die Kostümabteilung der Oper Frankfurt Brautkleider ab Konfektionsgröße 44. Gesucht werden Modelle mit weiten Röcken, viel Plüsch, Rüschen und Tüll. Hinweise mit Bild werden an erbeten.

Besonders erfreut wäre die Oper, wenn sich die Besitzerinnen zu einer „Kleiderspende“ an das Haus durchringen könnten.

Oper Frankfurt darf Sitzplatzkontingent auf 588 erhöhen

Die Oper Frankfurt freut sich, nach Inkrafttreten der jüngsten Corona-Schutzverordnung des Landes Hessen ihr Sitzplatzkontingent von 250 auf 588 erhöhen zu dürfen. Daher können wieder sämtliche Abonnements bedient werden, so dass alle Abonnent*innen zu den vorgesehen Terminen in die Oper kommen können. Darüber hinaus stehen auch Karten im freien Verkauf zur Verfügung.  Ausnahme ist die Premiere von Rossinis Bianca e Falliero am 20. Februar 2022, deren Zahl an Premierenabonnent*innen jene der vorhandenen Plätze übersteigt. Alle davon Betroffenen werden von der Oper direkt kontaktiert.

Nach wie vor gelten im Opernhaus die 2G-Plus-Regel, die Sitzordnung im Schachbrettmuster und die Maskenpflicht auch während der Vorstellungen. Infos zu den aktuellen Corona-Regeln der Oper Frankfurt sind unter www.oper-frankfurt.de/corona zu finden.

Der Vorverkauf für März startet am 15. Februar

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Staatstheater Wiesbaden: Erweiterung der Sitzplatzkapazität im Großen Haus

Ab dem 8. Februar 2022 ist aufgrund von Änderungen an der aktuellen Corona-Schutzverordnung durch die Hessische Landesregierung wieder mehr Publikum in den großen Spielstätten des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zugelassen. Ab sofort stehen rund 480 Sitzplätze im Großen Haus zur Verfügung. D.h. für alle bereits ausverkauften Vorstellungen im Großen Haus sind ab sofort weitere Karten verfügbar. Das Publikum wird weiterhin im doppelten Schachbrett platziert. Selbiges gilt auch für die Sinfoniekonzerte im Kurhaus.

Mit dem Start des Vorverkaufs für März am 9.2.2022 wird auch in den kleinen Spielstätten, d.h. im Kleinen Haus, im Studio und in der Wartburg das Publikum im doppelten Schachbrett platziert, so dass sich hier die verfügbaren Zuschauerplätze leider reduzieren. Für alle Spielstätten gilt bis auf weiteres die Regelung 2G+.

Für das Publikum und das Hessische Staatstheater Wiesbaden bedeuten die Veränderungen der aktuellen Corona-Schutzverordnung eine erneute Belastung, da zum Teil Publikum umplatziert wird und zusätzliche Vorstellungen angesetzt werden müssen, um die große Nachfrage, vor allem im Kinder- und Jugendtheater zu befriedigen. Die Theaterleitung bedauert die erneuten Einschränkungen außerordentlich und wird das von Vorstellungsänderungen betroffene Publikum in den kommenden Tagen informieren.

Weitere Informationen unter www.staatstheater-wiesbaden.de

Theaterkasse: Telefon 0611.132 325 | E-Mail: | www.staatstheater-wiesbaden.de Abo-Büro: Telefon: 0611.132 340 | Gruppenbüro: Telefon 0611.132 300 |

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MET Black History Month,für Marian Anderson begann das 1955 als Ulrica

Legendary contralto and civil rights pioneer Marian Anderson made her Met debut in 1955 as the first African American to sing a leading role with the company. Tonight at 9PM ET, @PBS will premiere American Masters–Marian Anderson: The Whole World in Her Hands, in celebration of her 125th birthday (on February 27) and #BlackHistoryMonth. The film invites audiences to discover Anderson’s life, career, art, and impact.

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BÜHNE BADEN: HALLO, DOLLY!
(HELLO, DOLLY!)
Eine musikalische Komödie
Musik und Gesangstexte von Jerry Herman, Buch von Michael Stewart
nach „The Matchmaker“ von Thornton Wilder, Deutsch von Robert Gilbert
Premiere: 19. Februar 2022, 19:00 Uhr
Einführungsgespräch: 13. Februar 2022, 10:30 Uhr

Vstupenky na eventim.sk: Bühne Baden BADEN, 13.02.2022 10:30, miesto konania Max Reinhardt Foyer (Stadttheater Baden) BADEN
Foto: Lalo Jodlbauer

Marionettenspielerin und Schachkönigin

Bereits als Kind war Michael Lakner, künstlerischer Leiter und Regisseur von HALLO, DOLLY!, von dieser Geschichte fasziniert. „Weil ich große Sympathien für Lausbuben habe“, fügt er lachend hinzu.
„Für mich gehört HALLO, DOLLY! zu einem der besten Musiktheaterwerke der Geschichte“, ist sich Lakner sicher. „Das Stück ist genial konstruiert. Thornton Wilder, nach dem Michael Stewart das Buch geschrieben hat, hat auf eine witzige Lausbubengeschichte, basierend auf Nestroys ‚Einen Jux will er sich machen‘, einfach noch eine Geschichte darübergestülpt: die der Heiratsvermittlerin Dolly, die sich selbst einen Mann angeln möchte – und die wiederum hat er sich von einer Figur aus Molières ‚Der Geizige‘ abgeschaut “, erklärt Lakner die komplexen literarischen Vorlagen. „Das ergibt ein extrem dichtes Szenario – mit gleich drei Buffo-Paaren in einem Stück.“ Das daraus entstehende Feuerwerk an Situationskomik und die exzellente Partitur von Jerry Herman ist das Geheimnis des Erfolges von HALLO, DOLLY, versichert Lakner. „Langeweile kommt hier bestimmt nicht auf“.

Schachkönigin
Die Figur der Dolly ist für Lakner eine quirlige, autonome Frau, die sich mit Gelegenheitsjobs und der Heiratsvermittlung über Wasser halten muss. Als sie den reichen Vandergelder trifft, ist ihr sofort klar:  Sie will ihn heiraten – nicht vordergründig der Liebe wegen, die überlässt sie den jüngeren Pärchen, sondern wegen des Geldes. „Gleich einer Königin im Schachspiel ist es ihr Ziel, den König schachmatt zu setzen. Sie agiert klug und taktisch und hat wie eine Marionettenspielerin alle Fäden in der Hand. Eine Eigenschaft die bei Frauen Ende des 19. Jahrhunderts, in der das Musical angesetzt ist, durchaus nicht üblich war.“

Lauter Ohrwürmer!
Obwohl es sich um ein klassisches Symphonieorchester-Musical handelt, verfügt HALLO, DOLLY! über erstaunlich viel Swing. Lakner: „Wahrscheinlich war das mit ein Grund, warum dieses Musical in den 1960er Jahren so erfolgreich wurde, obwohl zu diesem Zeitpunkt bereits die Beatles und die Popkultur auf Vormarsch waren.“

Besetzung:
Musikalische Leitung: Franz Josef Breznik
Inszenierung: Michael Lakner
Bühne: Manfred Waba
Kostüme: Friederike Friedrich
Choreografie: Anna Vita

Dolly Gallagher  Levi Patricia Nessy
Horace Vandergelder  Andreas Steppan
Irene Molloy  Valerie Luksch
Minnie Fay  Juliette Khalil/ Iva Schell (13., 17., 18.3.)
Cornelius Hackl  Ricardo Frenzel Baudisch
Barnaby Trucker  Martin Fischerauer
Ermengarde  Caroline Zins
Ambrose Kemper  Matthias Trattner
Rudolph  Artur Ortens
Richter  Franz Josef Koepp
Orchester und Chor und Ballett der Bühne Baden
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Deutsche Oper am Rhein: Ballett-Doppelabend „Come In“ hat Premiere in Duisburg

Mit Choreographien der beiden Weltstars Twyla Tharp und Aszure Barton lädt das Ballett am Rhein am Samstag, 12. Februar, um 19.30Uhr ins Theater Duisburg ein. „Come In“ heißt das Programm – eine Einladung an alle, die neugierig auf Tanz sind und die unter der Leitung von Demis Volpi 2020 neu formierte Düsseldorf-Duisburger Compagnie besser kennenlernen möchten. Benannt ist der Abend nach dem gleichnamigen poetisch-meditativen Ballett der Kanadierin Aszure Barton, das im zweiten Teil zu erleben ist. Twyla Tharps Auftragswerk „Commentaries on the Floating World“ eröffnet den Doppelabend. Die Grande Dame des American Modern Dance kreierte das Stück während des Lockdowns in wochenlangen Proben über Videokonferenzen für das Ballett am Rhein.

Ihre Uraufführung „Baal“ wurde vor zwei Wochen im Opernhaus Düsseldorf stürmisch gefeiert – mit „Come In“ ist jetzt im Theater Duisburg ein Stück aus Aszure Bartons früher Schaffenszeit zu erleben. Als erste Choreographer in Residence am Baryshnikov Art Center in New York schuf sie es 2006 für den Ballettstar Mikhail Baryshnikov und die Hell’s Kitchen Dance Company. Zur Musik von Vladimir Martynov – ein zartes und berührendes Stück für Streichorchester – hat Barton eine poetisch leise, aber dringlich nachwirkende Arbeit in die Welt gesetzt. Auf dem Fundament einer klassischen Bewegungssprache stellt sie die Frage, wie wir miteinander leben wollen und zeichnet dabei den Entwurf einer Gesellschaft, die in friedlich spielerischem Miteinander existiert.

Auch Twyla Tharp kreierte einst für Mikhail Baryshnikov – allerdings genau 30 Jahre vor Aszure Barton: „Push Comes To Shove“ entstand 1976 und wurde zu einem der größten Hits von Twyla Tharp, deren unzählige Cross-over-Kreationen auf der ganzen Welt gezeigt werden. Kurz vor ihrem 80. Geburtstag hat die immer noch quirlige Grande Dame für das Ballett am Rhein ein neues Stück kreiert. Zu den hypnotisch repetitiven Klängen von Terry Rileys berühmter Minimal Komposition „In C“ ist eine universelle Geschichte über das Leben entstanden, eine Heldenreise durch Chaos und Struktur, durch eine sich in Bewegung befindende Welt.

Info: „Come In“ ist ein Doppelabend mit der Neukreation „Commentaries on the Floating World“ von Twyla Tharp und dem Stück „Come In“ von Aszure Barton.
Premiere ist am Samstag, 12. Februar, um 19.30 Uhr im Theater Duisburg. Weitere Informationen, alle Vorstellungstermine und Tickets von 17 bis 67 Euro auf ballettamrhein.de
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ACCENTUS MUSIC: Margarita Höhenrieder spielt Ludwig van Beethoven Klavierkonzerte 1-5

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Die Klavierwerke Beethovens nehmen in Margarita Höhenrieders künstlerischer Arbeit einen besonderen Platz ein. In gewisser Weise ist das fast logisch, denn sie selbst gehört zu einer ganz besonderen Beethoven-Ahnenreihe: Ihr Lehrer Leon Fleisher war ein Schüler von Arthur Schnabel, der wiederum bei Theodor Leschetizky studierte, der sein Klavierspiel bei Karl Czerny, einem Beethoven-Schüler, gelernt hatte. Daher ist es nur einleuchtend, dass sich Höhenrieder in ihrer neuen DVD-Box mit Beethoven beschäftigt!

Höhenrieders Talent und Arbeit ist international anerkannt, die Pianistin wurde zu den renommiertesten Orchestern eingeladen.

Ihre eigene Konzerttätigkeit ist ihr ebenso wichtig wie die Ausbildung des Nachwuchses.

Klavierkonzert Nr. 1 in C-Dur, op. 15
Sächsische Staatskapelle, Fabio Luisi

Klavierkonzert Nr. 2 in B-Dur, op. 19
Kammerphilharmonie Amadé, Leon Fleisher

Klavierkonzert Nr. 3 in c-Moll, op. 37
Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Leon Fleisher

Klavierkonzert Nr. 4 in G-Dur, op. 58
Bamberger Symphoniker, Martin Haselböck

Klavierkonzert Nr. 5 in Es-Dur, op. 73
Bayerisches Staatsorchester, Bruno Weil

Als künstlerische Partner für die Aufzeichnungen aller fünf Klavierkonzerte Beethovens hat Margarita Höhenrieder hochkarätige Orchester und Dirigenten an ihrer Seite, unter anderem die Staatskapelle Dresden unter Fabio Luisi und die Bamberger Symphoniker unter Martin Haselböck. Die Aufzeichnungen werden ergänzt durch ausführliches Bonusmaterial: Ein Porträt der Pianistin und Gespräche mit den Dirigenten geben einen Einblick in das Leben und Wirken einer Künstlerin, der die eigene Konzerttätigkeit ebenso wichtig ist wie die Ausbildung der nächsten Generation.

  • Label: Accentus
  • FSK ab 0 freigegeben
  • Bestellnummer: 10737178
  • Erscheinungstermin: 10.12.2021
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WIEN/BURGTHEATER: Klaus Maria Brandauer liest Zweig und Canetti

Klaus Maria Brandauer, Kammerschauspieler und Ehrenmitglied des Burgtheaters, liest im Februar Die Welt von gestern (Stefan Zweig) im Akademietheater und im März Die gelbe Straße (Veza Canetti) im Burgtheater.

am 12. Februar – passend zum Jahrestag des Februaraufstands 1934 – widmet sich Burgtheaterschauspieler Klaus Maria Brandauer einem der größten und tiefsinnigsten Schriftsteller, die das frühe 20. Jahrhundert in all seinen Wirren hervorgebracht hat: Stefan Zweig, der in der Folge der Februarkämpfe emigrierte. Mit Texten voll verfehltem Glück und tragischer Entmutigung lässt Brandauer, Kammerschauspieler und Ehrenmitglied des Burgtheaters, die von Stefan Zweig beschworene „Welt von gestern“ wiederauferstehen. Am Klavier begleitet ihn Arno Waschk.

Akademietheater

  1. Februar 2022, 18.30 Uhr

Die Welt von gestern
Stefan Zweig

Mit: Klaus Maria Brandauer
Musik: Arno Waschk

Und am 8. März – zum Internationalen Frauentag – liest Klaus Maria Brandauer Die gelbe Straße von Veza Canetti.

Burgtheater

  1. März 2022, 20 Uhr

Die gelbe Straße
Veza Canetti

Mit: Klaus Maria Brandauer
Musik: Arno Waschk

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Carl Bechstein Stiftung schenkt Nationalem Konservatorium Beirut sechs Flügel und zehn Klaviere –
Video zur Meldung auf YouTube

Transport der Klaviere der Carl Bechstein Stiftung durch die österreichischen Lufstreitkräfte © Carl Bechstein Stiftung
Verladung der Instrumente. Foto: Leisure

Beirut/Wien (LCG) – Ein Lichtblick eineinhalb Jahre nach der verheerenden Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut: Das zerstörte Nationale Konservatorium erhält sechs neue Flügel und zehn neue Klaviere, um sowohl den Musikunterricht als auch die Konzerttätigkeit wieder aufnehmen zu können. Initiiert wurde das Hilfsprojekt im Gesamtwert von 300.000 Euro durch den Wiener Verein Artists for Children, der die deutsche Carl Bechstein Stiftung als Großspender gewinnen konnte.

Die Förderung junger Musiker auf der ganzen Welt – das ist das zentrale Anliegen der Carl Bechstein Stiftung. Musik ist für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen von unschätzbarem Wert und hilft ganz besonders auch bei der Bewältigung von Traumata wie der unfassbaren Explosion im Hafen von Beirut am 4. August 2020.

Die ohnehin schwächelnde Wirtschaft des Landes hatte gerade mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen, als das Unglück weite Teile der Stadt in Schutt und Asche legte und damit das kulturelle Leben zum Erliegen brachte. 250 Schulen – darunter das Nationale Konservatorium – wurden schwer beschädigt oder zerstört.

Das Nationale Konservatorium ermöglicht kostenlosen Musikunterricht für 6.000 Kinder und Jugendliche an verschiedenen Standorten im ganzen Land. Zugleich beheimatet es in Beirut das Philharmonische Orchester des Libanon mit seinen 90 Profimusikern. Insgesamt ist das Konservatorium ein Stützpfeiler des libanesischen Kulturlebens. Allerdings fehlen aktuell zahlreiche Instrumente sowie die finanziellen Mittel, adäquaten Ersatz zu beschaffen.

Österreichs Botschafter im Libanon, Ren Amry, konnte erfolgreich vermitteln: Pascale Ojeil hatte um Unterstützung bei der Beschaffung von neuen Instrumenten für das Konservatorium gebeten. Diese Bitte wurde in Wien von der Künstlerin Derya Öcal (Verein Artists for Children) gehört und an das C. Bechstein Centrum Wien herangetragen, wo Geschäftsführer Ernest Bittner schließlich die deutsche Carl Bechstein Stiftung als Großspender gewinnen konnte. Es wurde ein großzügiges Paket an nagelneuen Instrumenten für den professionellen Konzertbetrieb und für den Musikunterricht geschnürt: So konnten nun ein C. Bechstein Konzertflügel D 282, fünf Feurich-Stutzflügel und zehn Feurich-Klaviere nach Beirut verschifft bzw. geflogen und dem lokalen Unterstützerverein Friends of the Lebanese Philharmonic Orchestra übergeben werden.

Walid Moussallem, Präsident des Nationalen Konservatoriums, stellte nach der Ankunft der Instrumente begeistert fest: „Sie haben uns ein unschätzbares Geschenk gemacht, das nun Teil unserer Geschichte und unserer Musikkultur sein wird. Ihre kostbare Spende gibt uns Hoffnung und Freude in einem sehr dunklen Moment unserer Geschichte.“
Auch der libanesische Pianist Abdel Rahman El Bacha, der selbst in seiner Jugend das Konservatorium besucht hatte, lobt das Engagement der Carl Bechstein Stiftung in den höchsten Tönen: „Damit die Künstlerinnen und Künstler ihr Bestes geben können, brauchen sie gute Instrumente. Ich finde es unbezahlbar, was Bechstein für den Libanon leistet.“
El Bacha wird am Dienstag, den 22. März 2022, um 19.30 Uhr, auf Einladung der Carl Bechstein Stiftung im Ehrbar Saal in Wien ein Benefizkonzert geben. Auf dem Programm des weltweit gefeierten Pianisten stehen Werke von Mozart, Beethoven, Chopin u.a.

Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf sowie alle weiteren Spenden kommen dem Unterstützerverein Friends of the Lebanese Philharmonic Orchestra des National Konservatoriums zugute.
Karten für das Benefizkonzert sind ab 30 Euro auf citytixx.com erhältlich.

Über die Carl Bechstein Stiftung
Die Carl Bechstein Stiftung engagiert sich in der Förderung des Klavierspiels und widmet sich schwerpunktmäßig der musikalischen Förderung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Stiftung wurde 2012 in Berlin gegründet und ist seit Februar 2013 als gemeinnützige Organisation anerkannt. Die Stiftung unterstützt besonders begabte Pianisten über Stipendien und verleiht regelmäßig Sonderpreise bei großen Musikwettbewerben wie dem Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, dem Deutschen Musikwettbewerb, dem ARD-Musikwettbewerb oder dem Internationalen Klavierwettbewerb „Carl Maria von Weber“ in Dresden. 2021 vergab die Stiftung zusätzliche Jahresstipendien sowie Einzelhilfen im Gesamtwert von 350.000 Euro an junge Pianisten, die bereits ihre Ausbildung abgeschlossen haben und durch das pandemiebedingte Veranstaltungsverbot in eine wirtschaftliche Notlage gekommen waren. Weitere Informationen auf carl-bechstein-stiftung.de
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Seattle Opera Announces 2022/23 Season

Seattle Opera (@SeattleOpera) / Twitter

Five productions explore themes of love, sacrifice, power, and betrayal:

The Elixir of Love
Tristan and Isolde
Samson and Delilah (in concert)
A Thousand Splendid Suns (world premiere)
La traviata

Award-winning Afghan film director Roya Sadat debuts with world premiere of A Thousand Splendid Suns

 Argentinian production of Tristan and Isolde brings international perspective, renowned artists to Seattle

 Samson and Delilah appears at Seattle Opera for the first time since 1965 in concert presentation featuring Tacoma native J’Nai Bridges

 Season subscriptions on sale now, beginning at $208

BRAVO! Club, senior, and student pricing also available seattleopera.org

SEATTLE—General Director Christina Scheppelmann announced today the lineup of repertoire and artists for Seattle Opera’s 2022/23 season, which will bring a poignant world premiere (A Thousand Splendid Suns), a concert performance of an alluring French powerhouse (Samson and Delilah), and stagings of three cherished favorites (The Elixir of Love, Tristan and Isolde, and La traviata) to the Seattle Opera stage. Performing these works will be over 50 mainstage soloists, including a dozen Seattle Opera debuts.

“Next season is a reminder of all that live opera can be”, says General Director Christina Scheppelmann. “After an extended period of restrictions, we are thrilled to offer an expansive vision of the operatic universe that encompasses a remarkable breadth of stories and operatic styles. Music is a window to the world, and we cannot wait to show that in full force once again.”

Headlining the season is the world premiere of A Thousand Splendid Suns (February 25–March 11, 2023 at McCaw Hall), an adaptation of Khaled Hosseini’s best-selling novel. With music by American composer Sheila Silver and a libretto by Stephen Kitsakos, this breathtaking work tells the story of two Afghan women, brought together under Taliban rule, who must make unthinkable sacrifices as they fight for their survival. Directing the production is Afghan filmmaker Roya Sadat, whose trailblazing work as one of Afghanistan’s first female film directors has garnered more than 20 international film awards, including the 2021 Kim Dae-jung Nobel Peace Film Award and the 2018 International Women of Courage Award presented by the United States Department of State.

A Thousand Splendid Suns is a miraculous narrative spanning several generations”, says Sadat. “It tells a universal story of self-sacrifice, fear, love, and hope that connects every human being from each corner of the world. Unfortunately, this opera has even more meaning today, in the aftermath of the US withdrawal from Afghanistan, as this horrible history is being repeated once again for the women and girls of our land.”

For the opera’s conductor, Viswa Subbaraman, the opera has a personal resonance: “I was lucky to be able to work with musicians from the Afghanistan National Institute of Music. It was a scary time after the American withdrawal. I kept refreshing the news to see whether they had been airlifted out. Watching the Taliban burning musical instruments and beating artists really makes us realize how important the arts are. A Thousand Splendid Suns is incredibly relevant to who we are as humans—it shows us the reality of life in Afghanistan through a lens that we don’t get to see on a normal basis. And that brings them closer to us.”

“When I first read A Thousand Splendid Suns I fell in love with Mariam and Laila”, says composer Sheila Silver. “Their courage, the sacrifices they make for one another, their resilience in a world dominated by civil war and male oppression—I yearned to tell their story. And when, in preparation for composing this opera, I began to study Hindustani music—part of Afghan musical culture—I had no idea how profoundly it would inspire my musical language and vision.”

 A Thousand Splendid Suns will welcome back mezzo-soprano Karin Mushegain (Mariam), soprano Maureen McKay (Laila), and baritone John Moore (Rasheed), with tenor Rafael Moras (Tariq) making his Seattle Opera debut.

Seattle Opera will kick off its 2022/23 season with Gaetano Donizetti’s delightfully seductive comedy The Elixir of Love (August 6–20, 2022 at McCaw Hall). Following an innovative film adaptation of the opera in 2020, Seattle Opera is excited to bring this bubbly production from Santa Fe Opera to the McCaw Hall stage. Conductor Giampaolo Bisanti, recently appointed Music Director of the Opéra Royal de Wallonie-Liège, will join stage director Stephen Lawless at the helm of an intoxicating cast of new faces and Seattle favorites. Georgian soprano Salome Jicia, praised for her “razor-sharp coloratura” by Musical America, makes her Seattle Opera debut as Adina alongside Samoan tenor Amitai Pati, whose “light, lyrical” voice (San Francisco Classical Voice) debuts as Nemorino. Italian bass-baritone Luca Pisaroni will fill the role of Dulcamara, bringing his “robust tone and informed style” (The New York Times) to Seattle Opera for the first time.

Continuing its longstanding tradition of imaginative Wagner productions, Seattle Opera next presents the revolutionary Tristan and Isolde(October 15–29, 2022 at McCaw Hall). This production, led by Argentinian stage director Marcelo Lombardero and the electrifying conductor Jordan de Souza, draws on the wealth of imaginative opera stagings being mounted throughout South America.

General Director Christina Scheppelmann hopes this production will bring more attention to South America’s rich operatic history. “Opera is an international art form,” says Scheppelmann. “It is crucial that we continue working with creators from abroad to maintain opera’s vibrancy. Argentina has a strong operatic tradition and many fine opera houses, and we are excited to have the opportunity to work with the creative team from the Teatro Argentino de la Plata. I hope their perspective will help audiences in Seattle hear this music with fresh ears.”

Singing the lead roles are „vocal phenomenon“ (classiquenews.com) Mary Elizabeth Williams, who returns to McCaw Hall as Isolde; celebrated Heldentenor Stefan Vinke, „whose voice is unequalled“ (Bachtrack) in the role of Tristan; and the “spectacular” (The New York Times) Amber Wagner in her Seattle Opera debut as Brangäne.

The season proceeds with a landmark concert presentation of a work that has not appeared on the Seattle Opera stage since 1965: Camille Saint-Saëns’s Samson and Delilah (January 20 & 22, 2023 at McCaw Hall). This concert performance, led by Seattle Symphony conductor emeritus Ludovic Morlot, will feature Tacoma native J’Nai Bridges in her Seattle Opera debut as Delilah. “I have made many incredible debuts in my career thus far, but making my Seattle Opera debut brings me an unmatched sense of pride and accomplishment,” says Bridges. “Seattle/Tacoma/Lakewood have poured so much love and support into me and I am beyond excited to share my artistry with my first supporters, my home.”

Joining Bridges are internationally celebrated tenor Yonghoon Lee making his Seattle Opera debut as Samson, along with audience favorite Greer Grimsley as the High Priest of Dagon. Famous for its exhilarating bacchanale and Delilah’s sensual aria “Mon coeur s’ouvre à ta voix,” this biblical tale of power, seduction, and vengeance is a sonic spectacle that is not to be missed.

Seattle Opera will close its season with perennial favorite La traviata (May 6–19, 2022 at McCaw Hall), Giuseppe Verdi’s tragic tale of a Parisian socialite who combats entrenched social convention to find enduring love, before succumbing to a deadly disease. This glamorous co-production with Washington National Opera stages the grandeur and elegance of nineteenth-century Parisian high society with stage direction by Francesca Zambello and costumes by Tony Award®-winning Costume Designer Jess Goldstein. Conductor Carlo Montanaro returns to Seattle Opera to continue his run of celebrated Verdi productions at McCaw Hall, including Il trovatore (’19), Rigoletto (’19), and Nabucco (’15).

Four internationally heralded singers will make their Seattle Opera debuts in the opera’s lead roles: Armenian soprano Mané Galoyan, praised for her “emotionally intense and touchingly fragile” portrayals (Bachtrack), and South African soprano Vuvu Mpofu, called “one in a million” by OperaWire, appear as Violetta, while tenors Rame Lahaj (“hardly to be outdone,” Los Angeles Times) and Duke Kim (2021 grand finals winner, Metropolitan Opera National Council Auditions) fill the role of Alfredo.

For a complete list of artists and events for the 2022/23 season, visit https://www.seattleopera.org/subscribe/.

Public safety will continue to be Seattle Opera’s top priority throughout the 2022/23 season. Safety protocols will follow or exceed public-health guidelines in place at the time of performance and will likely include proof of vaccination or a negative COVID-19 test, masking requirements, and more. For more information, see seattleopera.org/safety.

About Seattle Opera 

Established in 1963, Seattle Opera is committed to serving the people of the Pacific Northwest through music, storytelling, and programs for people of all ages. Each year, more than 80,000 people attend the company’s performances, and more than 100,000 people are served through school performances, radio broadcasts, and more. The organization brings opera to life in a number of different ways, offering artistic excellence through national and international collaborations. Seattle Opera strives to create an environment where artists, staff, behind-the-scenes workers, and members of the community feel a strong connection to the company, and to the art of opera. Follow Seattle Opera on Facebook, Twitter
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