Die DONNERSTAG-PRESSE – 9. DEZEMBER

Die DONNERSTAG-PRESSE – 9. DEZEMBER

Foto: ANNA NETREBKO © SF / Marco Borrelli

Für Sie in den Zeitungen gefunden:
Die DONNERSTAG-PRESSE – 9. DEZEMBER

Mailand
Applaus für Netrebko, Buhrufe für Regisseur bei Scala-Saisoneröffnung
Standing Ovations für „Lady Macbeth“, doch Kritik an moderner Inszenierung.
WienerZeitung.at

Saisoneröffnung der Mailänder Scala: Königin der Herzen
Anna Netrebko ist zurück auf der Bühne. Wie die Sopranistin in „Lady Macbeth“ an der Mailänder Scala begeistert.
SueddeutscheZeitung.de

Anna Netrebko: Primaballerina statt Primadonna
Giuseppe Verdis „Macbeth“ zur Saisoneröffnung an der Mailänder Scala – die erste Großpremiere unter der Intendanz von Dominique Meyer mit einer tanzenden Anna Netrebko.
Kurier.at

Wien/ Statsoper
Barrie Koskys „Don Giovanni“ in Wien: So viel Da Ponte gab es noch nie
Der große Gewinner des Abends ist aber Mozarts genialer Librettist Lorenzo Da Ponte. Nichts lenkt in dieser Aufführung von seinem klugen, vielschichtigen Text ab, der ersetzt jeglichen Schnickschnack, mit dem heutige Regisseure oft punkten wollen. Back tot he roots scheint Koskys Devise gewesen zu sein, und das Ergebnis gibt ihm recht.
Klassik-begeistert.de

Pathys Stehplatz (11): Der Typus des Konzertbesuchers
Wie unterschiedlich Meinungen und Eindrücke doch sein können. Wenn ich gewisse Kritiken lese, überfällt mich ab und zu der Gedanke: Irgendetwas ist faul im Staate Dänemark. Soll heißen: Irgendetwas stimmt hier nicht! Wie sonst, sollte es rational zu erklären sein, dass die Meinung derart konträr zu eigenen ausfällt. Überhaupt bei Konzerten oder Opern, denen ich selbst beigewohnt habe. Natürlich könnte ich es mit fehlendem Urteilsvermögen abtun, was allerdings ziemlich arrogant wäre. Nach längeren Überlegungen, bin ich also zum Entschluss gelangt, die Ursache wurzelt viel tiefer: Jeder, der ein Konzert besucht, sucht etwas anderes…
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Wien
„Es wäre unverantwortlich“: Regierung sagt Opernball 2022 ab
Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer teilt gegenüber dem KURIER mit, dass die Staatsoper die Planung für den Opernball einstellen wird.
Kurier.at

Erl/ Tirol
Festspiele Erl gegen Blogger: Land will „Ruhe einkehren“ lassen
Beim letzten von insgesamt 18 Zivilprozessen gegen Markus Wilhelm ist noch die Frage offen, ob die Festspiele in Berufung gehen. Die Klage ist abgewiesen worden.
Kurier.at

Österreich
Veranstaltungen bis 2.000 Plätze mit 2G und FFP2 möglich
Auch für Museen und Ausstellungshäuser gelten Auflagen – Positive Reaktionen von Kulturveranstaltern.
WienerZeitung.de

München
Bayerische Staatsoper: Advents-Benefizkonzert
Montag, 13. Dezember 2021, 19.00 Uhr – 20.30 Uhr, Cuvilliés-Theater.
Livestream am 13. Dezember 2021 um 19.00 Uhr wird das BMW Benefizkonzerts aus dem Cuvilliés-Theater übertragen. Sie finden den Livestream auf www.staatsoper.de/tv/
staatsoper.de

Deutschland
Von Klassik bis Comic? Die neue Kulturpolitik der Ampel-Koalition
Weniger Hochkultur-Prestigeprojekte, mehr Pop- und Subkultur, bessere Rahmenbedingungen für Kulturschaffende: Das sind die Leitlinien der Ampel-Koalition für die Kultur, wie sie Carsten Brosda, Verhandlungsführer der Kultur-Gruppe in den Koalitionsgesprächen, skizziert.
BR-Klassik.de

Die wollen nur spielen
Im Netz zirkuliert ein Manifest von Musikern gegen die Corona-Maßnahmen. Wie halten es deutsche Orchester eigentlich mit der Impfung?
SueddeutscheZeitung.de

Berlin
Komische Oper Berlin: „Orpheus in der Unterwelt“
rbb-online.de

Jupiter auf der Pirsch
Der Knaller der Salzburger Festspiele: Barrie Kosky inszeniert Offenbachs Operette „Orpheus in der Unterwelt“ jetzt auch in Berlin
Tagesspiegel.de

Berlin
Große Gedanken und große Leidenschaft
Da-daam, da-daam: Teodor Currentzis dirigierte in Berlin die Vierte Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch
www.nd.-aktuell

Kassel
Fürchtet euch nicht – In Kassel inszeniert Jochen Biganzoli Johann Sebastian Bachs „Weihnachtsoratorium“
Neue Musikzeitung/nmz.de

Paris
Gustavo Dudamel in Paris: Viel Vanille, aber nicht erste Sahne
FrankfurterAllgemeine

Zürich
Abgesagt: Liederabend Lise Davidsen
der Liederabend von Lise Davidsen mit James Baillieu am 13. Dezember wird auf Wunsch der Künstler in der gegenwärtig unsicheren Situation auf eine spätere Spielzeit verschoben. Bereits gekaufte Karten werden rückerstattet. Wir bedauern die Situation und bedanken uns für Ihr Verständnis.
opernhaus.ch

Unser musikalischer Adventskalender: Ich steh an deiner Krippen hier, BWV 469, J. S. Bach, Till Brönner
Till Brönner (* 1971) deutscher Trompeter, Komponist, Professor für Jazztrompete
Zum Video

Links zu Englischsprachigen Artikeln

News
Joyce DiDonato Announces New Project “EDEN’
https://operawire.com/joyce-didonato-announces-new-project-eden/

Mailand
Netrebko and Salsi in a dystopian, cinematographic Macbeth to open the season at La Scala
bachtrack.com

Bergamo
Donizetti Opera Festival Announces 2022 Operas
https://operawire.com/donizetti-opera-festival-announces-2022-operas/

Longborough
Longborough Festival Opera appoints inaugural Ring Cycle Conducting Fellow
operatoday.com

Philadelphia
Opera Philadelphia to Return to the Stage With OEDIPUS REX and LILACS
broadwayworld.com

Washington
IN Series present imaginative “radio” retooling of Purcell’s “Fairy Queen”
washingtonclassicalreview

Houston
“The Snowy Day,’ a Children’s Classic, Becomes an Opera
Based on the popular 1962 children’s book, the show aims to celebrate Blackness and attract new audiences to the art form.
https://www.nytimes.com/2021/12/08/arts/music/snowy-day-ezra-jack-keats-opera.html

Houston Opera to present free livestream of ‚The Snowy Day‘
concordemonitor.free

San José
Opera San José Names New General Director
Opera San José announced the appointment today of Shawna Lucey as the company’s new general director, succeeding Khori Dastoor, who will take up duties as general director and CEO of Houston Grand Opera next year.
https://www.sfcv.org/articles/music-news/opera-san-jose-names-new-general-director

Los Angeles
Review: The Los Angeles Philharmonic closes out a pandemic year with messages of hope
latimes

Feuilleton
Best Of 2021: OperaWire’s Top 10 Rising Stars Of 2021
https://operawire.com/best-of-2021-operawires-top-10-rising-stars-of-2021/

Best classical music of 2021: Noseda reunites with the NSO, “Fire’ lights up the Met
Washington-Post

Ballett/ Tanz

Salt Lake City
Superb dancing, eye-catching visuals work their holiday magic in Ballet West’s “Nutcracker”
uthaartsreview.com

Musical

Wien
VBW-THEATER nehmen Spielbetrieb wieder auf
CATS ab 14. Dezember 2021 wieder im Ronacher, Premiere von Musical-Welthit MISS SAIGON am 23. Jänner 2022 – Premiere von GIULIO CESARE IN EGITTO am 17. Dezember 2021 im Theater an der Wien, Premiere von THÉRÈSE RAQUIN am 16. Dezember 2021 in der Kammeroper
OTS.at
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Unter’m Strich

Quantenphysik und Bewusstsein – Du bist überall und nirgends
Was ist das Bewusstsein? … andere Bezeichnung für die Seele? Die Quantenphysik ist die Basis unseres täglichen Lebens.
TTT’s Hinweise auf Psychosoziales (soziale Gegebenheiten, die unsere Psyche beeinflussen) haben immer deutlich relevantes „Gewicht“ für gegenwärtiges Theater.
https://www.balancebeautytime.com/quantenphysik-und-bewusstsein

Berlin
3G in Berlin: Senat verbannt Obdachlose von Bahnsteigen
Obdachlose ohne 3G-Nachweis dürfen nicht mehr vor der Kälte auf Bahnsteigen Zuflucht suchen. Der Senat bedauert die Entscheidung, bleibt aber hart.
BerlinerZeitung.de

Österreich/ „Raus aus dem Lockdown
Neuer Fleckerlteppich: Burgenland, Tirol, Vorarlberg öffnen – Rest wartet
https://www.krone.at/2575546

Österreich
Kulturveranstaltungen bis 2.000 Plätze mit 2G und FFP2
https://www.vol.at/kulturveranstaltungen-bis-2-000-plaetze-mit-2g-und-ffp2/7221727

Andrea Mayer: „Haben für die Kultur gut verhandelt“
Die Öffnungsschritte sehen 2G und FFP2-Maskenpflicht vor – und Indoor-Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen bei bis zu 2.000 Personen
Standard.de

Neue Corona-Studie: Ohne Maske sind auch drei Meter Abstand zu wenig
Schon bei der Spanischen Grippe setzten Menschen Masken zum Schutz vor Infektionen ein. Eine neue Studie zeigt nun, was deren moderne Formen wirklich bringen.
Heise.de

Debatte um Corona-Impfpflicht und 2G in Orchestern
Wenn der Impfstatus das Musizieren beeinträchtigt
BR-Klassik.de

Deutschland
Ampel-Ära beginnt: Scholz zum Kanzler gewählt
Der SPD-Politiker Olaf Scholz ist am Mittwoch vom Deutschen Bundestag zum neuen Bundeskanzler gewählt worden. Wie Parlamentspräsidentin Bärbel Bas (SPD) mitteilte, stimmten 395 Abgeordnete für Scholz. Somit erhielt Scholz nicht alle Stimmen aus dem Lager der Ampel-Fraktionen. Dort fehlten dem Sozialdemokraten mindestens 15 Stimmen.
https://www.krone.at/2575456

Fußball/International
Champions League: 1:0 gegen FC Sevilla – Red Bull Salzburg schreibt Fußball-Geschichte
Österreichs Serienmeister Red Bull Salzburg feierte am Mittwoch in der Champions League einen historischen Erfolg. Die Bullen siegten zu Hause gegen den FC Sevilla mit 1:0 und schafften damit als erste heimische Mannschaft den Sprung ins Achtelfinale der Königsklasse.Salzburger Nachrichten

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 9. DEZEMBER 2021)

Quelle: onlinemerker.com

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 9. DEZEMBER 2021)

WIENER OPERNBALL 2022 ABGESAGT

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Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Wie Mittwoch Nachmittag von Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer bekanntgegeben, wird der Wiener Opernball auch 2022 pandemiebedingt abgesagt.

Staatsoperndirektor Bogdan Roscic: „Wir haben alles dazu getan, um die Möglichkeit aufrecht zu erhalten, dass der Opernball doch noch stattfinden kann. Aber die ganze Situation derzeit bietet einfach nicht die nötigen Bedingungen. Und der Ball braucht nun einmal monatelange Vorbereitungen, auch bei allen Partnern und Lieferanten. Diese Fristen waren nicht mehr zu halten. Die Ungewissheit durch Omikron kam noch dazu, die Verunsicherung bei den Gästen war eine täglich größere. Ich bin daher sehr froh über die heute gefallene klare Entscheidung. Wir werden nun ein Ersatzprogramm für die betroffene Woche disponieren und ansonsten gemeinsam mit unserem Komitee weiter an unseren Ideen für den Opernball 2023 arbeiten.”
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Metropolitan Opera: „DIE ZAUBERFLÖTE mit Rolando Villazon als Papageno hatte Premiere

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ZÜRICH/ Opernhaus: Absage Liederabend Lise Davidsen
der Liederabend von Lise Davidsen mit James Baillieu am 13. Dezember wird auf Wunsch der Künstler in der gegenwärtig unsicheren Situation auf eine spätere Spielzeit verschoben. Bereits gekaufte Karten werden rückerstattet. Wir bedauern die Situation und bedanken uns für Ihr Verständnis.

https://www.opernhaus.ch/spielplan/kalendarium/liederabend-lise-davidsen-743/2021-2022/
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STUTTGART: Vorhang auf für den „Schauspieldirektor“!

Mit einer vollständig neuen Besetzung aus Mitgliedern des Internationalen Opernstudios feiert die Erfolgsproduktion in der Jungen Oper im Nord (JOiN) ihr Comeback und ist außerdem als kostenloser Stream über die Weihnachtsfeiertage online zu erleben

Am Montag, den 13. Dezember 2021 kehrt die Erfolgsproduktion Der Schauspieldirektor auf die Bühne des JOiN (Junge Oper im Nord) zurück. Über die Weihnachtsfeiertage ist Der Schauspieldirektor vom 24. bis 31. Dezember 2021 kostenfrei als On-Demand-Stream auf www.staatsoper-stuttgart.de/schauspieldirektor verfügbar. Ermöglicht wird dieser Stream von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Das Musiktheaterstück mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart in der Bearbeitung von Henrik Albrecht und in der Regie von Elena Tzavara feierte seine Stuttgarter Premiere im Jahr 2018. In der Wiederaufnahme ab Dezember 2021 sind neben Sebastian Schäfer in der Rolle des Schauspieldirektors Frank sechs Mitglieder des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Stuttgart zu erleben: Linsey Coppens (Frau Pfeil) aus Belgien, Gerard Farreras (Buff) und Laia Vallés (Frau Silberklang) aus Spanien, Ángel Macías und Alberto Robert (Herr Herz) aus Mexiko, Jorge Ruvalcaba (Herr Eiler) aus Mexiko und Clare Tunney (Frau Herz) aus Großbritannien.

Komponist Henrik Albrecht und Regisseurin Elena Tzavara haben Mozarts ursprünglich nur 25-minütige Musik mit ausgewählten Konzertarien Mozarts angereichert, neue Texte geschrieben und so ein abendfüllendes Stück für Menschen ab acht Jahren kreiert. Henrik Albrecht arbeitete zudem die originale Partitur für großes Orchester zu einer Kammerorchesterversion mit 11 Musiker*innen um. In dieser Fassung wurde Der Schauspieldirektor bei den Salzburger Festspielen 2017 mit großem Erfolg uraufgeführt. Für die Eröffnung des JOiN im Jahr 2018 entwickelte das Produktionsteam eine vollständig neue Stuttgarter Fassung.

Das Internationale Opernstudio gibt als „Trainee-Programm“ der Staatsoper Stuttgart jungen Sänger*innen die Möglichkeit, erste Schritte im Sängerberuf zu machen. Elena Tzavara, die Leiterin der Jungen Oper und Regisseurin des Schauspieldirektors, leitet gemeinsam mit Casting-Direktor Boris Ignatov das Internationale Opernstudio.
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Internationale Hugo Wolf-Akademie: Melodramen-Abend mit Brigitte Fassabender und Wolfram Rieger wird verschoben!

Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen: Aber unter den aktuellen Umständen und mit den geltenden Auflagen und Einschränkungen, die womöglich doch viele Interessierte von einem Konzertbesuch abgehalten hätten, haben wir nach Absprache mit den beiden Künstlern entschieden, den so besonderen Melodramen-Abend mit Brigitte Fassbaender und Wolfram Rieger am 11. Dezember im Wilhelma Theater nicht stattfinden zu lassen.

Im gleichen Zuge freuen wir uns sehr, dass wir mit den beiden Künstlern und dem Wilhelma Theater einen neuen Termin gefunden haben, an dem der Abend nachgeholt werden kann. Das Melodramen-Programm wird nun am Sonntag, den 13. November 2022 um 18.00 Uhr im Wilhelma Theater gezeigt! Merken Sie sich diesen Termin also gerne vor. Wir werden Sie selbstverständlich dann rechtzeitig vor dem Termin noch einmal dazu informieren. Reservierungen werden ab sofort entgegengenommen (bzw. behalten Reservierung für den 11.12.2021 ihre Gültigkeit).

Wir hoffen auf Ihr Verständnis, wünschen Ihnen noch eine frohe und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen im Jahr 2022!

Internationale Hugo-Wolf-Akademie
Weitere Infos: www.ihwa.de
Kartenreservierung: 0711.72 23 36 99, oder www.ihwa.de
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Wien/Musikverein: Sa 18. Dezember 2021 18:30 Brahms-Saal, Musikverein
Philharmonia Schrammeln

Günther Groissböck | Geht’s und verkauft’s mei G’wand!

https://www.musikverein.at/konzert/eventid/47413

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BAYERISCHE STAATSOPER: Advents-Benefizkonzert

Montag, 13. Dezember 2021, 19.00 Uhr – 20.30 Uhr, Cuvilliés-Theater.

Livestream >>> am 13. Dezember 2021 um 19.00 Uhr wird das BMW Benefizkonzerts aus dem Cuvilliés-Theater übertragen. Sie finden den Livestream auf www.staatsoper.de/tv/

Dauer ca. 1 Stunden 30 Minuten

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ORF-Mediathek: Wienerlieder „Gemischter Satz“ – Studio 2 vom 07.12.2021 

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https://tvthek.orf.at/profile/Studio-2/13890037/Studio-2/14115985/Wienerlieder-Gemischter-Satz/15051961

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Verleihung der Ehrenmitgliedschaft des Stadttheaters Gießen an Intendantin Cathérine Miville

schneider, miville, grabe bolz sw (copyright rolf k. wegst)
Anita Schneider, Cathérine Miville, Dielind Grabe-Bolz. Copyright: Rolf K.Wegst

Die Ehrenmitgliedschaft am Stadttheater ist das genau richtige und sichtbare Zeichen der Dankbarkeit sowie der Anerkennung der Stadt und des Landkreises Gießen für die ganz außergewöhnliche Leistung der langjährigen Intendantin Cathérine Miville, so Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Landrätin Anita Schneider, als
Vertreterinnen der beiden Gesellschafter.
„Frau Cathérine Miville, Intendantin des Stadttheaters Gießen von 2002 bis 2022, wird für ihre hervorragenden Verdienste um das Stadttheater Gießen, das sie erfolgreich geführt und dabei ein hohes künstlerisches Niveau, ein anspruchsvolles Profil sowie seine positive Wahrnehmung und Ausstrahlung in Stadt und Region gewährleistet und ausgebaut hat, zum Ehrenmitglied des Stadttheaters Gießen ernannt. Verbunden ist die Ehrenmitgliedschaft mit einem Frei-Abonnement (Premiere und Sinfoniekonzerte).“ Auf Basis dieses Beschlusses verlieh die Gesellschafterversammlung der Stadttheater Gießen GmbH Frau Cathérine Miville, Intendantin, dieEhrenmitgliedschaft des Stadttheaters.

Frau Miville ist seit 20 Jahren Intendantin des mittelhessischen Kulturbetriebes und hat sich – auch in finanziell schwierigen Zeiten – nicht nur mit Überzeugungskraft für den Erhalt des 3-Sparten Theaters eingesetzt, sie trägt auch Verantwortung für zahlreiche wegweisende Weiterentwicklungen und Meilensteine zur Steigerung der Attraktivität des Angebotes sowie der Optimierung der Arbeitsbedingungen am Stadttheater Gießen
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UNSER MUSIKALISCHER ADVENTKALENDER/ Teil 5
Zusammengestellt von TTT: Ist nicht so typisch verhalten vorweihnachtlich, aber ich muss darüber schmunzeln.

Kling, Glöckchen, klingelingeling

48 Sekunden zum Schmunzeln

kling

https://www.youtube.com/watch?v=B6EX1LdQ8R8

Für die, denen obiger Beitrag zu schräg ist:
Ich steh an deiner Krippen hier, BWV 469, J. S. Bach, Till Brönner
Till Brönner (* 1971) deutscher Trompeter, Komponist, Professor für Jazztrompete

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http://www.youtube.com/watch?v=8K436_6s-ig

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Paris: „Turandot“ Opéra National de Paris 4. 12. 2021

Eine bejubelte Premiere in Paris: Einstand des neuen Chefdirigenten Gustavo Dudamel als Anfang der neuen Intendanz von Alexander Neef mit mutigen Plänen

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Das Licht sagt alles aus: mit der Liebe, die wie ein weißer Strahl das Herz von Turandot (Elena Pankratova) trifft, wird die graue Welt plötzlich rot. © Charles Duprat / Opéra National de Paris

Es wirkte fast unwirklich, wie noch aus ante-PandemiaZeiten: eine rammelvolle, zu 100% ausgelastete Oper, Weihnachtsstimmung mit Glühwein auf dem geschmackvoll dekorierten Place de la Bastille (alsob Bob Wilson ihn extra für die Premiere in blau beleuchtet hätte), und drinnen Champagne vor der Aufführung. Denn mit einem Glas in der Hand braucht man in Frankreich keine Gesichtsmaske zu tragen – einer der Gründe, weswegen in Paris im Herbst 2021 mehr als doppelt so viel Champagne getrunken wurde als im ganzen Jahr 2020! Es gab auch viel zu feiern. Die große Oper, an der im Dezember 2019 der längste Streik ihrer Geschichte anfing, ist nach zwei Jahren nun endlich aus den negativen Schlagzeilen. Über was in dieser dunklen Zeit passiert ist, könnte man am besten eine Operette schreiben. Mit als Hauptfigur Madame de Pompadour, die im 18. Jahrhundert die französische Kulturpolitik aus ihrem Palais de l’Elysée leitete, und die sich wohl wundern würde, wie stümperhaft und taktlos ihre Nachfolger/innen, dies heute an ihrem eleganten Schreibtisch tun. Schwamm drüber. Nach zwei Jahren hat die Opéra de Paris endlich einen neuen Intendanten und einen neuen Musikdirektor, die unter schwierigsten Umständen (verfrüht) antreten mussten und es nun schaffen, den festgefahrenen Dampfer an der Bastille wieder in Fahrt zu setzen. Dafür erst einmal: alle Achtung!…

Zum Premierenbericht von Waldemar Kamer
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Alles Gute, Harald Serafin! ORF-Programmschwerpunkt zum 90. Geburtstag von „Mr. Wunderbar“

Ab 12. Dezember in ORF 2, ORF III und Ö1 sowie auf myfidelio

Wien (OTS) – Operettenstar, Schauspieler, Impresario, Charmeur – ein Publikumsliebling par excellence wird 90! Am 24. Dezember 2021 feiert Harald Serafin runden Geburtstag, der ORF gratuliert dem unverwechselbaren „Mister Wunderbar“ bereits ab 12. Dezember mit einem umfangreichen Programmschwerpunkt in ORF 2, ORF III und Ö1.

TV-Highlights: Neues TV-Porträt und Geburtstagsinterview, Bühnenhöhepunkte zum Wiedersehen, „Aus dem Archiv“, „Seitenblicke Spezial“

So eröffnet die „matinee“ am Sonntag, um 9.05 Uhr in ORF 2, mit dem neuen Filmporträt „Wunderbare Jahre – Harald Serafin zum 90. Geburtstag“ von Christian Reichhold den Reigen der TV-Feierlichkeiten. Der Film zeigt den Jubilar abseits seines Daseins als verhaltensorigineller „Pointenschleuderer“ als tiefsinnigen, geistreichen und seine Umwelt reflektierenden Zeitgenossen, der auch mit 90 noch an die Zukunft denkt und glaubt. Die Produktion ist weiters am Samstag, dem 18. Dezember, um 13.20 Uhr in ORF 2 sowie am Donnerstag, dem 30. Dezember, um 19.30 Uhr im Rahmen eines ganzen ORF-III-Programmtags zu Ehren Serafins zu sehen. Vor der ORF-2-Ausstrahlung des Porträts am 18. Dezember steht um 13.10 Uhr ein „Seitenblicke Spezial – Zum 90. Geburtstag von Harald Serafin“ auf dem Spielplan, das die unterschiedlichen Stationen im Leben des Ausnahmekünstlers zeigt: mit einer großen Portion Humor und auch berührenden Momenten. Danach, um 14.00 Uhr, präsentiert ORF 2 die 2008 entstandene Volkstheater-Inszenierung des Komödienhits „Sonny Boys“ mit Serafin und Peter Weck in den Titelrollen, die auch den Abschluss des ORF-III-Serafin-Tags am 30. Dezember um 21.05 Uhr bildet.

Eröffnet wird dieser um 11.40 Uhr mit einer 2016 entstandenen und von Gerhard Tötschinger präsentierten Ausgabe der ORF-RadioKulturhaus-Reihe „Aus dem Archiv“ über den Jubilar. Danach zeigt ORF III zwei Komödien aus den Wiener Kammerspielen: die 2001 aufgezeichnete Produktion „Der Neurosen-Kavalier“(15.20 Uhr) in der Regie von Felix Dvorak und das 2015 von Helmuth Lohner inszenierte Stück „Schon wieder Sonntag“ (17.25 Uhr) mit Otto Schenk und Hilde Dalik in weiteren Rollen. Auf das bereits erwähnte Porträt-Dacapo „Wunderbare Jahre – Harald Serafin zum 90. Geburtstag“ (19.30 Uhr) folgt im Hauptabend ein neues Interview unter dem Titel „Alle lieben Mr. Wunderbar – 90 Jahre Harald Serafin“ (20.15 Uhr), das Peter Fässlacher geführt hat. Darin blickt der Jubilar auf seine beindruckende Karriere zurück – von seiner Zeit als Operettensänger über seine Begegnungen mit berühmten Persönlichkeiten bis hin zum Image des stets gut gelaunten „Mr. Wunderbar“. Abschließend steht das Dacapo „Sonny Boys“ (21.05 Uhr) auf dem Programm.

Ö1-„Hörbilder Spezial“

Ö1 würdigt Harald Serafin mit einem „Hörbilder Spezial“ am Samstag, dem 25. Dezember, um 10.05 Uhr. Dafür hat Margit Atzler hinter die Kulissen geblickt und ein sehr persönliches akustisches Bild der Künstlerfamilie Serafin gezeichnet, die wie Mitglieder in einem Orchester aufeinander abgestimmt agieren und reagieren.

ORF-TVthek, myfidelio

Auf der ORF-TVthek werden die Sendungen des TV-Programmschwerpunkts, sofern die entsprechenden Online-Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und nach der Ausstrahlung für sieben Tage als Video-on-Demand bereitgestellt. Die ORF-Klassikplattform myfidelio (www.myfidelio.at) feiert Harald Serafin mit zahlreichen Operettenhighlights, darunter etwa Lehárs „Die Lustige Witwe“ (2005) oder Kálmáns „Gräfin Mariza“ (2004) von den Seefestspielen Mörbisch.

Details zu den angeführten Sendungen in TV und Radio sind unter presse.ORF.at bzw. oe1.ORF.at abrufbar.
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„ORF-Legenden“: Zwei neue Folgen der ORF-III-Reihe über Künstlerpaar Cissy Kraner & Hugo Wiener sowie Waltraut Haas

Am 11. Dezember und 5. Jänner um 20.15 Uhr in der „zeit.geschichte“ – außerdem neu: „Hermann Leopoldi – Kein Durchschnittswiener“

Die ORF-III-„zeit.geschichte“ erweitert die erfolgreiche „ORF-Legenden“-Reihe um zwei neue Filmporträts: Am Samstag, dem 11. Dezember 2021, um 20.15 Uhr, widmet sich eine ORF-III-Neuproduktion von Günter Kaindlstorfer dem Künstlerehepaar Cissy Kraner und Hugo Wiener, das die österreichische Nachkriegszeit durch ihre einzigartigen Chansons und ihren treffsicheren Humor prägte. Am Mittwoch, dem 5. Jänner 2022, ebenfalls im Hauptabend von ORF III feiert ein neuer, von Karin Schiller gestalteter Film über Publikumsliebling Waltraut Haas Premiere, die mit ihrer Rolle als „Mariandl“ in „Der Hofrat Geiger“ Kultstatus erlangte. Danach ist die beliebte Schauspielerin noch in zwei Spielfilmen zu erleben. Anschließend an das Kraner-Wiener-Porträt am 11. Dezember befasst sich eine von Alexander Frohner gestaltete neue „zeit.geschichte“-Dokumentation mit „Hermann Leopoldi – Kein Durchschnittswiener“, einem der bekanntesten Komponisten und Sänger des Wienerlieds.

Die „ORF-Legenden“-Abende im Detail:

Samstag, 11. Dezember 2021: „ORF-Legenden: Cissy Kraner und Hugo Wiener“

Das neue „ORF-Legenden“-Porträt über Cissy Kraner und Hugo Wiener, das um 20.15 Uhr Premiere feiert, bildet den Auftakt eines vierteiligen „zeit.geschichte“-Abends im Zeichen der österreichischen Unterhaltungskultur. Mehr als 40 Jahre lang bildeten Hugo Wiener und Cissy Kraner das Traumpaar des österreichischen Kabaretts. Der Komponist und Textdichter schrieb seiner Ehefrau eine ganze Reihe unsterblicher Brettl-Evergreens auf den Leib – „Aber der Novak lässt mich nicht verkommen“ oder „Ich wünsch mir zum Geburtstag einen Vorderzahn“ gelten bis heute als wesentlicher Bestandteil des österreichischen Kleinkunst-Kanons. Im Jahr 1938 ging die damals 20-jährige, als Gisela Kraner geborene Wienerin mit der Revuebühne „Femina“ auf Gastspielreise nach Südamerika, wo sie Hugo Wiener kennenlernte, der vor den Nazis nach Kolumbien geflohen war. Nach harten Jahren im Exil kehrte das Paar 1948 nach Wien zurück, wo sie sich von 1950 an als feste Ensemblemitglieder im „Simpl“ in der Wollzeile etablierten. An diesem Schaffensort schlugen sie auch ein neues Kapitel der österreichischen Kabarettgeschichte auf. Gestaltet wurde das neue Porträt von Günter Kaindlstorfer.

Anschließend folgt mit „Hermann Leopoldi – Kein Durchschnittswiener“ (21.05 Uhr) eine „zeit.geschichte“-Neuproduktion von Alexander Frohner. Hermann Leopoldi zählt zu den meistgefeierten Komponisten, Pianisten, Sängern und, wie er sich selbst nannte, „Klavierhumoristen“ des Wienerlieds sowie des deutschsprachigen Schlagers der 1920er bis 1950er Jahre. Über Witz und Satire hinaus spiegeln sich in seinen Liedern auch die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche seiner Zeit: Leopoldis Leben und seine Karriere zeichnen ein Sittenbild von der Donaumonarchie über die Zwischenkriegszeit, die NS-Diktatur, bis zur Nachkriegsdemokratie.

Danach stehen ab 21.55 Uhr die ersten beiden Teile der dreiteiligen ORF-III-Reihe „Wuchteln, Schmäh, Politsatire – Geschichte des österreichischen Kabaretts“ auf dem Programm, die die Jahre 1912 bis 1961 behandeln.

Mittwoch, 5. Jänner 2022: „ORF-Legenden: Waltraut Haas“

Im neuen Jahr würdigt ORF III eine Schauspielerin, die wie kaum eine andere Persönlichkeit der Nachkriegszeit für die schönen Seiten des Landes steht: Waltraut Haas. Den dreiteiligen Abend im Zeichen des Publikumslieblings eröffnet ORF III um 20.15 Uhr mit einer neuen Ausgabe der „zeit.geschichte“-Reihe „ORF-Legenden“ von Karin Schiller, die Waltraut Haas’ Werdegang folgt. Im Alter von fünf Jahren verlor die Wienerin ihren Vater und wuchs als Halbwaise rund um das Restaurant ihrer Mutter im Schloss Schönbrunn auf. Später sollte Hans Moser so etwas wie ein Vaterersatz für sie werden. Das junge „Wiener Mädel“ gab ihr Debüt im Landestheater Linz und trat 1949 in der Operette „Abschiedswalzer“ am Wiener Bürgertheater mit Peter Alexander auf, der dann ab den gemeinsamen Dreharbeiten für den späteren Filmklassiker „Im weißen Rössl“ zu einem Freund fürs Leben werden sollte. Zu diesem Zeitpunkt war Waltraut Haas den Österreicherinnen und Österreichern längst durch ihre Kultrolle als „Mariandl“ aus dem Heimatfilm „Der Hofrat Geiger“ ein Begriff. Mit vielen Arbeitskolleginnen und -kollegen verband Haas eine lange Freundschaft. Als Mentoren und Wegbegleiter sollten Größen wie Paul Hörbiger, Curd Jürgens, Johannes Heesters, Franz Antel, Heinz Rühmann und allen voran Hans Moser der Mimin zur Seite stehen. Mehr als 70 Filme und zahllose Theater- und Fernsehproduktionen folgten und machten sie zu einem der beliebtesten Stars ihrer Zeit.

Anschließend ist Waltraut Haas in zwei Spielfilmen zu erleben: Um 21.05 Uhr steht Werner Jacobs’ „Mariandl“, das Remake von „Der Hofrat Geiger“ aus dem Jahr 1961, auf dem Spielplan. Danach, um 22.35 Uhr, bezieht Waltraut Haas ihr Zimmer „Im singenden Rössl am Königssee“. In der Filmkomödie von Franz Antel aus dem Jahr 1963 spielt sie an der Seite von Peter Weck, Ingeborg Schöner und Gunther Philipp.

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