Die FREITAG-PRESSE – 26. JUNI 2020

Die FREITAG-PRESSE – 26. JUNI 2020

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Die FREITAG-PRESSE – 26. JUNI 2020

Foto: Volksoper Wien, © Pálffy

Wien /Volksoper
Bühnenkuss durch Plexiglas: Proben in Zeiten des Coronavirus
In der Volksoper wird wieder geprobt – unter ungewohnten Bedingungen. Wie es ist, in eine Maske zu hineinzusingen, wie Abstandsregeln manche Szenen intensiver machen und warum die Darsteller den Mund nicht zu weit aufreißen dürfen.
Die Presse

Wiener Staatsoper: 15 Mal die Note 1 für die Sängerinnen und Sänger des besten Opern-Ensembles der Welt
Konzert: Che Gelida Manina
Ensemblemitglieder singen Ausschnitte aus Werken von Verdi und Puccini.
Von Andreas Schmidt
Klassik-begeistert

Moskau
«Hässliche Rache» – Kirill Serebrennikow droht hohe Strafe
Für seine Filme, Opern- und Theateraufführungen erhielt Kirill Serebrennikow auch in Stuttgart, Berlin und Hamburg viel Beifall. Seit drei Jahren verfolgt die Justiz Russlands bekanntesten Regisseur. Dem liberalen Künstler droht nun Gefängnis.
Neue Musikzeitung/nmz.de

Sophies Welt 2: Wunder, Wunden
Unter dem Titel „Des Knaben Wunderhorn“ veröffentlichten Clemens Brentano und Achim von Arnim von 1805 bis 1808 eine Sammlung von Volksliedtexten in drei Bänden. Sie enthält Liebes-, Soldaten-, Wander- und Kinderlieder vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert. Wen mag es verwundern, dass dieser Zyklus bis heute von großer Bedeutung für die Literatur ist? In meinem lyrischen Werk „Wunder, Wunden“ versuche ich dieser Dichtung auf neue Art und Weise nach zu spüren, die aufgrund der Vertonung durch Gustav Mahler von so bahnbrechender Wichtigkeit für die Musikgeschichte war und ist. Dabei bediene ich mich der Collage – und Zitattechnik und versuche, wie in allen meinen Gedichten, dem „Zirpen“ näher zu sein als der gedankenvollen Rede.
von Sophie Reyer, Schriftstellerin, Wien
https://klassik-begeistert.de/sophies-welt-2-klassik-begeistert-de/

München/ Bayerische Staatsoper
Was der Herbst bringt
Die Spielzeit wird mit dem nachgeholten Abramovic-Projekt eröffnet
Münchner Abendzeitung

Schumann- und Schubert-Opern in Wien 2000-2020
Robert Schumann und Franz Schubert haben mit ihren Opern beim Publikum wenig Erfolg gehabt. In Wien gab es in den letzten beiden Jahrzehnten einige Versuche, diese Werke neu zu beleben – gelungen ist das nicht. Eine Zusammenschau in acht Kapiteln.
http://www.operinwien.at/werkverz/schumann/aschuschu_00_20_1.htm

Kürzungen und Sparmaßnahmen im Bereich Kultur werden bald wieder an der Tagesordnung sein („Was uns erwartet, Teil 2“)
Was uns erwartet
Inzwischen sollten vielleicht auch die größten Zweifler begriffen haben, dass die Welt es bei Covid-19 nicht mit einer vorübergehenden übertriebenen Panik zu tun hat, sondern dass die Pandemie im Begriff ist, auf unabsehbare Zeit zu einem Dauerthema zu werden, das unsere Gesellschaft verändern und auch lange prägen wird. Hier jetzt detailliert vorherzusagen, was genau in den kommenden Jahren deswegen an Veränderungen passieren wird, wäre vermessen – zu groß sind die Ungewissheiten. Aber inzwischen leben wir schon lange genug mit der Situation, dass sich bestimmte Tendenzen absehen lassen. Nach einigen Monaten der Corona-Krise ist es vielleicht Zeit für eine vorsichtige Bestandsaufnahme, was auf Musikschaffende in zum Beispiel Deutschland zukommen könnte.
https://blogs.nmz.de/badblog/2020/06/20/kuerzungen-und-sparmassnahmen-im

Münchner Philharmoniker
Die Rückkehr in den Gasteig
Die Münchner Philharmoniker spielen das erste Konzert im Gasteig seit der coronabedingten Schließung
Münchner Abendzeitung

Erstes Live-Konzert der Münchner Philharmoniker
Man vermisst sogar die Huster
Die Klassik wacht wieder auf. Am Dienstagabend gab es das erste Konzert in der Philharmonie im Münchner Gasteig mit Publikum und frei verkäuflichen Karten seit März. Gespielt haben die Münchner Philharmoniker, am Pult stand Chefdirigent Valery Gergiev. Es war traurig, es war notwendig, es war schön. Und es wäre schlimm, wenn es so weitergeht.
BR-Klassik

München
Nun doch ein neuer „Callas-Tod“
http://www.staatsoper.de/stueckinfo
Im April schrieb der NMZ-Kritiker über die Uraufführung, mit der nun Die Saison der Bayerischen Staatsoper eröffnet wird
„Kein neuer Callas-Tod – Schließzeit an der Bayerischen Staatsoper verhindert Abramović-Uraufführung“
Unser Kritiker Wolf-Dieter Peter empfindet keinen Verlust beim Wegfall so vieler Todesarten
Neue Musikzeitung/nmz.de

Berlin/ Komische Oper
Oper mit Abstand – auch als Abstand von den Sorgen
Die Verluste der Opernhäuser gehen in die Millionen Euro. Barrie Kosky aber hat den Ehrgeiz, mit der Komischen Oper gute Stimmung zu verbreiten – und auch einen Plan dafür.
Berliner Zeitung

Berlin/ Deutsche Oper
Dietmar Schwarz: Wie der Intendant seine Deutsche Oper durch Corona-Zeiten führt
Dietmar Schwarz leitet die Deutsche Oper – in Corona-Zeiten ein chaotischer Beruf. Er behilft sich inzwischen mit Open-Air-Oper auf dem Parkdeck und hofft ab dem Herbst auf reduzierte große Opern. Kulturkorrespondentin Maria Ossowski hat Dietmar Schwarz getroffen.
https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/vis_a_vis/202006/26/

Berlin/ Philharmoniker
Intendantin Andrea Zietzschmann: „Warum sollen Konzerthäuser gefährlicher sein als Gaststätten?“
Seit September 2017 ist Andrea Zietzschmann Intendantin der Berliner Philharmoniker. Im Interview mit Georg Rudiger zur Corona-Krise gibt sich die Schwarzwälderin kämpferisch.
Badische Zeitung

Berlin
Fernunterricht der Karajan-Akademie Wilmersdorf ruft Seoul
Sirius macht’s möglich: Wie die Berliner Philharmoniker junge Nachwuchsmusikerinnen digital unterrichten.
Tagesspiegel

Detmold
Mischung unter Spannung – Uraufführung des Musicals „Pauline“ am Theater Detmold
Neue Musikzeitung/nmz.de

Düsseldorf
Kleine Besetzung und Einakter: Oper am Rhein plant bis Ende 2020
Düsseldorf – Die Deutsche Oper am Rhein geht zunächst mit einem Kurzprogramm in die nächste Spielzeit. Wegen der unklaren Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie werden fast 150 Vorstellungen zunächst nur für die vier Monate von September bis Dezember festgelegt, teilte die Oper in Düsseldorf mit.
Neue Musikzeitung/nmz.de

Nürnberg
Spielplan in Portionen
Das Staatstheater Nürnberg stellt seine Planungen für die Saison 2020/21 vor – einen flexiblen Jahreszeiten-Spielplan, der alle Vierteljahre an die Situation und die gesetzlichen Bedingungen angepasst wird.
BR-Klassik

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
Beverly Sills, Jessye Norman Joyce DiDonato, Juan Diego Flórez Headline Week 16 of Metropolitan Opera’s Nightly Streams
https://operawire.com/beverly-sills-jessye-norman-joyce-didonato-juan-diego-florez

10 Essential John Adams Clips to Enjoy (At Home)
https://www.operanews.com/Opera_News_Magazine/2020/6/Departments/10

San Francisco Opera Presents ‚Celebrating The Summer Season,‘ Friday, July 10
https://www.broadwayworld.com/san-francisco/article/San-Francisco-Opera

Dijon
Opéra de Dijon Shuts Down Concerts After Musician is Diagnosed with COVID-19
https://operawire.com/opera-de-dijon-shuts-down-concerts-after-musician-is

London
Coronavirus: ENO to reopen London Coliseum with socially distanced productions
https://www.thestage.co.uk/news/news/coronavirus-eno-to-reopen-london-coliseum

New York
On Site Opera Adds 60 Performances of Telephone Opera
https://operawire.com/on-site-opera-adds-60-performances-of-telephone-opera/

Miami
Gergiev, Perlman on tap in Arsht Center’s 2021 season
https://southfloridaclassicalreview.com/2020/06/gergiev-perlman-on-tap-in

Perth
Hold The Line
We speak to director Katt Osborne about adapting Menotti’s The Telephone for WA Opera in the time of coronavirus.
https://www.limelightmagazine.com.au/features/hold-the-line/

CD/DVD
Mozart: Così fan tutte
Royal Opera House/Semyon Bychkov; dir. Jan Philipp Gloger (London, 2018); Opus Arte (DVD)
https://www.classical-music.com/reviews/opera/mozart-cosi-fan-tutte-6/

Tchaikovsky: Pique Dame
Oleg Kulko et al; Gary Bertini Choir; Israel Philharmonic Orchestra/Vladimir Jurowski (Helicon)
https://www.classical-music.com/reviews/opera/tchaikovsky-pique-dame-3/

Maria Callas: Magic Moments of Music
Puccini: Tosca – Act II (DVD)
https://www.classical-music.com/reviews/opera/maria-callas-magic-moments-of-music/

Sprechtheater

Frankfurt
Schauspiel Frankfurt: Weitermachen, nur ein bisschen anders
Frankfurter Rundschau

—-
Unter’m Strich

2 Wochen Wartefrist wegen hoher Nachfrage. Dubler verkauft nur noch eine Schachtel «Mohrenköpfe» pro Kunde
https://www.20min.ch/story/dubler-verkauft-nur-noch-eine-schachtel-mohrenkoepfe-pro-kunde-347708123590

Wien Favoriten
Straßenkämpfe zwischen Kurden und Türken
https://orf.at/stories/3170987/

INFOS DES TAGES (FREITAG, 26. JUNI 2020)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 26. JUNI 2020)

Quelle: onlinemerker.com

Wiener Staatsoper: „Galakonzert des jungen Ensembles“ – Abschiedsabend von Direktor Dominique Meyer

Dominique Meyer empfiehlt: Februar 2019 | Aktuelles | Die ...
Dominique Meyer. Foto: Wiener Staatsoper

Mit einem „Galakonzert des jungen Ensembles“ – auf Grund der aktuellen Bestimmungen vor nur 100 Besucherinnen und Besuchern – beschließt die Wiener Staatsoper am Samstag, 27. Juni 2020 ihre Spielzeit 2019/2020. Nach zehn Saisonen im Haus am Ring verabschiedet sich mit diesem Konzert auch Staatsoperndirektor Dominique Meyer aus Wien.

„Die Ensemblepflege war nicht nur eine wichtige Aufgabe, sondern eine große Freude. Wir haben in 10 Jahren viele junge Sängerinnen und Sänger ausgesucht, engagiert und auf den Weg der internationalen Karriere gebracht. Es ist schön zu sehen, dass sie sich so gut entwickelt haben. Diese Gala ist mehr als nur ein Abschiedskonzert: es ist ein Statement! Die Wiener Staatsoper ist das Haus, an dem alle großen anerkannten Interpretinnen und Interpreten dauernd auftreten. Es ist auch das Opernhaus, wo die neue Generation von begabten Künstlerinnen und Künstlern ihre Chance bekommt. Und es ist auch eine große Freude, dass das Staatsopernorchester – trotz der Coronakrise – noch einmal in meiner Amtszeit auf der Bühne spielen kann“, so Dominique Meyer.

Im Rahmen des Galakonzerts treten viele jener Sängerinnen und Sänger auf, die in der Direktion von Dominique Meyer eine besondere Rolle spielten und die, zumindest zeitweise, im Ensemble waren. Gemeinsam mit dem Orchester der Wiener Staatsoper und den Dirigenten Marco Armiliato und Adam Fischer präsentieren sie eine Art „musikalischer Zusammenfassung“ der letzten Jahre mit Ausschnitten aus Werken von Mozart, Donizetti, Wagner, Humperdinck, Offenbach, Rossini, Puccini und Verdi.

Solistinnen und Solisten: Mariam Battistelli, Olga Bezsmertna, Andrea Carroll, Hila Fahima, Daniela Fally, Rachel Frenkel, Margarita Gritskova, Stephanie Houtzeel, Zoryana Kushpler, Valentina Naforniţă, Margaret Plummer, Chen Reiss, Valeriia Savinskaia, Svetlina Stoyanova, Ileana Tonca, Szilvia Vörös, Alessio Arduini, Benjamin Bruns, Sorin Coliban, Thomas Ebenstein, Ryan Speedo Green, Samuel Hasselhorn, Peter Kellner, KS Tomasz Konieczny, KS Benedikt Kobel, Michael Laurenz, Josh Lovell, Leonardo Navarro, Igor Onishchenko, Jongmin Park, Adam Plachetka, Clemens Unterreiner, Jinxu Xiahou, Orhan Yildiz

Orchester der Wiener Staatsoper

Dirigenten: Marco Armiliato, Adam Fischer

Das Galakonzert (ausverkauft) beginnt um 19.00 Uhr und wird auf www.staatsoperlive.com weltweit und kostenlos übertragen. Der Stream kann innerhalb von 24 Stunden auch zeitversetzt (wieder) angesehen werden.

Programm

Le nozze di Figaro (Wolfgang Amadeus Mozart)
Ouvertüre
Don Giovanni (Wolfgang Amadeus Mozart):
„Fin ch’han dal vino“ (Don Giovanni) Adam Plachetka

Idomeneo (Wolfgang Amadeus Mozart)
„Se il padre perdei“ (Ilia) Chen Reiss
„Fuor’ del mar“ (Idomeneo) Benjamin Bruns

Così fan tutte (Wolfgang Amadeus Mozart)
„Temerari! … Come scoglio“ (Fiordiligi) Valeriia Savinskaia


Valentina Nafornita. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Le nozze di Figaro (Wolfgang Amadeus Mozart)
„Non so più cosa son, cosa faccio“ (Cherubino) Rachel Frenkel
„Dove sono“ (Contessa d’Almaviva) Olga Bezsmerna
„Voi che sapete“ (Cherubino) Svetlina Stoyanova
„Aprite un po’ quegli occhi“ (Figaro) Alessio Arduini
„Deh vieni non tardar“ (Susanna) Valentina Naforniţă
Finale 2. Akt Olga Bezsmertna, Andrea Carroll, Margaret Plummer, Adam Plachetka, Peter Kellner, Sorin Coliban, Thomas Ebenstein, Igor Onishchenko

La Fille du régiment (Gaetano Donizetti)
„Ah, mes amis“ (Tonio) Josh Lovell
„Salut à la France“ (Marie) Daniela Fally

Tannhäuser (Richard Wagner)
„Wie Todesahnung“ (Wolfram) Samuel Hasselhorn


KS. Tomasz Konieczny. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Der fliegende Holländer (Richard Wagner)
„Die Frist ist um“ (Holländer) Tomasz Konieczny

Hänsel und Gretel (Engelbert Humperdinck)
„Abendsegen“ (Hänsel, Gretel) Ileana Tonca, Margaret Plummer

Les contes d’Hoffmann (Jacques Offenbach)
„Jour et nuit“ (Frantz) Michael Laurenz

L’italiana in Algeri (Gioachino Rossini)
„Ai Capricci“ (Duett Isabella – Taddeo) Margarita Gritskova, Orhan Yildiz

La Bohème (Giacomo Puccini)
„Quando me’n vo“ (Musetta) Mariam Battistelli

Rigoletto (Giuseppe Verdi)
„Ella mi fu rapita“ (Duca di Mantova) Jinxu Xiahou

La forza del destino (Giuseppe Verdi)
„Pace, pace mio Dio“ (Leonora) Anita Hartig

Don Carlo (Giuseppe Verdi)
„O don fatale“ (Eboli) Szilvia Vörös

Macbeth (Giuseppe Verdi)
„Come dal ciel precipita“ (Banquo) Jongmin Park

Falstaff (Giuseppe Verdi)
„Tutto nel mondo è burla“
(Schlussfuge) Olga Bezsmertna, Hila Fahima, Stephanie Houtzeel, Zoryana Kushpler, Adam Plachetka, Clemens Unterreiner, Jinxu Xiahou, Leonardo Navarro, Benedikt Kobel, Ryan Speedo Green

Änderungen vorbehalten, Stand 25. Juni 2020
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Fulminantes Spielzeitende im Staatstheater am Gärtnerplatz

Staatstheater am Gärtnerplatz - DESIGN SCHAU! all year - MCBW 2020

25. Juni 2020; Nach dem großen Erfolg der ersten drei Wochen der Wiederaufnahme des Spielbetriebes im Staatstheater am Gärtnerplatz ist nun ein fulminantes Finale erarbeitet worden: in den letzten drei Wochen der Spielzeit 2019/2020 plant das Gärtnerplatztheater noch zwei Uraufführungen, eine Premiere sowie eine Wiederaufnahme, ergänzt um Konzerte und zwei Gastspiele. Der Spielplan vom 15. Juni bis 23. Juli sieht damit insgesamt 70 Vorstellungen vor.

Ab dem 7. Juli finden die Vorstellungen vor aktuell maximal 100 Zuschauern mit der gewohnten Perspektive mit Sitzplätzen im Theatersaal statt. Umfassende Hygienerichtlinien sorgen dabei weiterhin für die größtmögliche Sicherheit des Publikums.

Das Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz präsentiert mit Ovids »Metamorphosen I« und »Metamorphosen II« zwei Uraufführungen, die unter den Rahmenbedingungen der geltenden Abstandsregeln erarbeitet wurden. Die fünf Tenöre vom Gärtnerplatztheater können nun dochnoch in dieser Spielzeit die Premiere ihres Programms »Herzensbrecher« feiern.

Wiederaufnahme findet die konzertante Aufführung von Bertolt Brechts und Kurt Weills »Die Dreigroschenoper« zum Ende der Spielzeit. Diese wurde zuletzt im Oktober 2016 im Circus Krone gespielt.

Von der Studiobühne findet im Juli auch Carl Orffs Kammeroper »Die Kluge« den Weg auf diegroße Bühne, in der Titelpartie Jennifer O´Loughlin.

Die Musikerinnen und Musiker des Orchesters des Staatstheaters am Gärtnerplatz geben ein weiteres Kammerkonzert sowie ein Barockkonzert.

Zu Gast sind im Juli ebenfalls noch die Comedian Harmonists Today sowie Konstantin Wecker mit seinem Programm »Der Klang der ungespielten Töne«.

Den Abschluss der Spielzeit bildet am 23. Juli das Best-of Konzert »Finalissimo«.

Detaillierte Informationen zum Spielplan und Preisen sind auf der Website des Gärtnerplatztheaters unter www.gaertnerplatztheater.de zu finden.

Tickets für alle Vorstellungen vom 7. bis 23. Juli 2020 sind ab 30. Juni erhältlich unter Tel 089 2185 1960 oder www.gaertnerplatztheater.de.
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Ein treuer Besucher auch unserer Online-Galerie und Fan der Wiener Staatsoper hat uns verlassen: Univ. Prof. Dr. Jim Swinehart (University of California, Davis )

Die University of California, Davis (UC Davis; deutsch Universität von Kalifornien, Davis) wurde 1905 gegründet und gehört zur University of California (UC), einem System staatlicher Universitätenim US-Bundesstaat Kalifornien. Der Campus der Universität befindet sich in Davis, etwa 25 km westlich von Sacramento. Etwa 30 000 Studenten sind in der Universität eingeschrieben. Die Hochschule ist Mitglied der Association of American Universities, einem seit 1900 bestehenden Verbund führender forschungsintensiver nordamerikanischer Universitäten.


Univ. Prof. Dr. Jim Swinehart

Univ.Prof. Dr. Swinehart hat seine Frau Lisl, eine Steirerin, vor über 50 Jahren in Europa kennen- und lieben gelernt. Sie folgte ihm nach Kalifornien an seinen Arbeitsplatz, der Universität von Davis.

Lisl Swinehart besitzt noch ein Haus in der Steiermark, wo das Ehepaar meist die Sommermonate verbrachte. Im Ruhestand waren Lisl und Jim Swinehart oft in Wien und besuchten kulturelle Einrichtungen, so auch die Wiener Staatsoper, wo sie Stammgast waren. Gerade die Nurejew-Gala, die heuer erstmals nicht gewohnter Form stattfinden konnte, war ein Fixpunkt, wenn nicht anders möglich, so an der Außenfront Karajan-Platz.

Esther Hatzi vom Arcadia-Shop lernte das Ehepaar aber im Bank Austria-Kunstforum kennen und „leitete“ es auch zum Online-Merker um. Wann immer es möglich war, besuchten Lisl und Jim Swinehart Ausstellungen auch bei uns, waren somit unsere weitest angereisten Gäste.

Montag hat Lisl Swinehart folgende Zeilen an alle Wiener, die das Paar bei vielen Gelegenheiten kennenlernen durften, gemailt:

Um 22:26 diesen Sonntag, den 21. Juni 2020, dem längsten Tag des Jahres und dem kalifornischen Vatertag. wurde Jim sein Körper zu schwer und er hinterliess uns allen sein wärmendes Licht.

Theresa, Petra, Martin und ich durften ihn auf seiner letzten Wanderung begleiten, eingebettet in die vielen guten Wünsche von all den Menschen, die ihn schätzen, getragen von seiner Familie, die ihm alles bedeutet.

Wir danken für all die Unterstützung und schöne gemeinsame Stunden.


Jim Swinehart hatte sein TV-Gerät in einem Bauernschrank, der in Österreich gefertigt wurde, installiert. Das Foto zeigt ihn beim Neujahrskonzert 2020.

Der Online-Merker verabschiedet sich in Dankbarkeit von Univ.Prof. Dr. Jim Swinehart

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KOMISCHE OPER BERLIN: 5 Neuproduktionen. Neues Konzert- und »Jung!«-Programm. »Zauberflöte« reloaded.
»Wir können auch anders«:
Die Spielzeit 2020/21 bis Dezember

»The show will go on!«, ließ Barrie Kosky kurz nach Beginn der Pandemie anlässlich der Bekanntgabe des Programms für die kommende Saison verlauten. Nun steht im Detail fest, wie es ab September bis einschließlich Dezember mit der Show an der Komischen Oper Berlin weitergeht: mit einem entsprechend der aktuellen Vorgaben maßgeschneiderten Spielplan, den Barrie Kosky am Donnerstag im Zuschauerraum des Hauses vorgestellt hat: »Für die Monate von September bis Dezember 2020 haben wir einen komplett neuen Spielplan entwickelt, der sich verändernde Sicherheitsvorschriften berücksichtigen kann und zugleich lust- und fantasievoll mit den neuen Gegebenheiten umgeht. Entstehen werden hierbei neue Formate, die bislang nicht geplant waren und die es so bislang bei uns auch nicht gegeben hat. Wir werden flexibler produzieren und mehr improvisieren als sonst – natürlich stets in höchster Qualität«, so der Intendant und Chefregisseur.

Programm

Für den Zeitraum bis Dezember hat die Komische Oper Berlin insgesamt fünf Premieren geplant, darunter drei neu angesetzte Neuproduktionen: die Operette Die Großherzogin von Gerolstein, inszeniert von Jacques-Offenbach-Spezialist Barrie Kosky, das Chorprojekt Mondnacht mit Liedern von Robert Schumann, die Chordirektor David Cavelius eigens hierfür arrangiert, sowie Glucks musikdramatisches Meisterwerk Iphigenie auf Tauris. Zwei der Neuproduktionen aus der ursprünglichen Herbst-Planung sind mit den aktuellen Sicherheits- und Hygienevorgaben vereinbar: die One-Woman-Inszenierung Pierrot Lunaire mit Dagmar Manzel, bei der das Publikum von den ursprünglich für die Bühne vorgesehenen Sitzplätzen in den Zuschauerraum umzieht, sowie die konzertante Operetten-Produktion Die Blume von Hawaii. Ergänzt wird das Programm durch die Wiederaufnahme der Zauberflöte in einer den derzeitigen Bedingungen angepassten »verzauberten« Special Edition, ein neues Konzertprogramm mit einem Fokus auf das Werk Igor Strawinskys, neue und bekannte Liederabende von der »Winterreise« mit Günter Papendell bis »Lonely House« mit Katharine Mehrling, spannende Salon-Gespräche, Eine Frau, die weiß, was sie will! als Repertoire-Produktion mit minimalen Veränderungen sowie eine neue Vorbühnenproduktion für Kinder. Zudem stellt die Komische Oper Berlin dem freien Performance-Kollektiv Gob Squad, dem das Haus seit My Square Lady (2014/15) verbunden ist, ihre Räumlichkeiten kostenfrei für ein Gastspiel zur Verfügung. Die ursprünglich vorgesehenen Neuproduktionen Katja Kabanowa, Tom Sawyer und Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny werden auf die Folgespielzeiten verschoben.

Das Ensemble steht für Barrie Kosky, der für alle Neuproduktionen als Regisseur verantwortlich zeichnet, in dieser Zeit klar im Vordergrund: »Ich kann mich als Intendant sehr glücklich schätzen, dass wir an der Komischen Oper Berlin ein Ensemble von 24 neugierigen und experimentierfreudigen Sänger*innen haben, dass die gut 100 Musiker*innen unseres Orchesters es gewohnt sind, unterschiedlichstes Repertoire zu spielen, und dass unsere 60 Chorsolisten zu den flexibelsten, ja besten Chordarsteller*innen der Welt zählen. Das ist die perfekte Grundlage, um durch unsichere Zeiten zu steuern und unbekannte Wege zu gehen.« So werden beispielsweise die Ensemblemitglieder Tom Erik Lie und Philipp Meierhöfer in die Rolle der Großherzogin von Gerolsteinschlüpfen, Nadja Mchantaf, Dominik Köninger und Tansel Akzeybek übernehmen die Hauptpartien in Iphigenie auf Tauris und die Chorsolisten der Komischen Oper Berlin glänzen als kollektive Solist*innen in einem eigenen Projekt.

Vorverkauf und Tickets

Der Vorverkauf für die neue Herbst-Spielzeit 2020 beginnt am 30. Juni 2020 um 11 Uhr in der Opernkasse Unter den Linden und telefonisch unter +49 (0)30 47 99 74 00. Die Onlinebuchung wird erst nach der Sommerpause möglich sein, ab 24. August, 11 Uhr. Kund*innen, die Tickets für Vorstellungen 2020/21 gekauft haben, die nicht mehr stattfinden, können diese umtauschen oder sich erstatten lassen. Alle Informationen dazu finden sich auf der Website www.komische-oper-berlin.de. Die Opernkasse Unter den Linden ist vom 11. Juli bis einschließlich 16. August geschlossen, das Callcenter aber durchgängig erreichbar (Mo bis Sa: 9 bis 20 Uhr, So und Feiertage: 14 bis 20 Uhr; ).

Sicherheits- und Hygienemaßnahmen

Die allgemeinen Sicherheits- und Hygienevorschriften werden beim Vorstellungsbetrieb berücksichtigt. Dazu zählen für das Publikum beispielsweise das Einhalten des Sicherheitsabstands von 1,5 m, das Tragen von Masken auf den Wegen zum Sitzplatz bzw. davon weg und die Erfassung der Kontaktdaten aller Besucher*innen der Vorstellungen. Unter Berücksichtigung der aktuellen Vorgaben kann der Saal ab September vorerst mit einer Kapazität von maximal 344 Sitzplätzen genutzt werden. Es wird keine Stückeinführungen geben. Alle Details des Sicherheits- und Hygienekonzepts werden mit den zuständigen Behörden abgestimmt. Die Kund*innen werden über alle Aspekte rechtzeitig vor dem Vorstellungsbesuch informiert.

Bilanz der Saison 2019/20

Bis zur Einstellung des Spielbetriebs im März besuchten mehr als 145.000 Besucher*innen die 152 Vorstellungen der Komischen Oper Berlin, die in diesem Zeitraum eine Auslastung von 89 % erreichte.

Vom 4. Juli bis einschließlich 18. August 2020 ist die Komische Oper Berlin in der Sommerpause.

Weitere, ausführlicheres Informationen finden Sie unter
https://www.komische-oper-berlin.de/presseservice/pressefotos_informationen/2020_21/.
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WIEN: DAS SOMMERPROGRAMM IM HAUS DER MUSIK

Haus der Musik bei vergünstigtem Eintritt genießen - 1000things.at

Bernhard Fibich: Sommerkonzerte
Ab 19. Juli spielt der beliebte Kinderliedermacher Bernhard Fibich jeden Sonntag ein Konzert im Haus der Musik. Tickets: EUR 11 bzw. EUR 9,50 mit Kinderclubkarte. Alle Termine unter hdm.at/events

Bereit für die Sommerferien?
Auch während der Sommermonate laden wir Kinder von 5 bis 10 Jahren zu einer musikalischen Entdeckungsreise ein.
Spannende Kinderführungen jeden Mittwoch, Samstag und Sonntag um 14.00 Uhr (im Rahmen des wienXtra Ferienspiels). Anmeldung telefonisch unter 01-513 48 50.

Spezialführung: It’s all about Beethoven
Tauchen Sie ein in Beethovens Leben und Werk und erfahren Sie spannende und kuriose Anekdoten über den großen Meister.
Fr. 26. Juni um 14.00 Uhr
Fr. 10. Juli um 15.00 Uhr
Dauer ca. 90 Minuten, Eintritt € 14 + Führungsbeitrag € 1 pro Person

Let’s talk about Beethoven
In der dritten Folge der Gesprächsreihe, Beethoven – Ein Mann für alle Jahreszeiten, geht es um die Rezeption Beethovens durch die Jahrzehnte. Dr. Susanne Schicker, WIENBEETHOVEN2020, im Gespräch mit Prof. Dr. Oliver Rathkolb, Universität Wien, präsentiert von Simon Posch, Direktor des Haus der Musik.
Zu den weiteren Terminen.

Das HDM empfiehlt: Wiener Musik & Wein im Schloss Schönbrunn

Balsam für die Seele ist das neue Angebot „Wiener Musik & Wein“, bei dem ab 1. Juli 2020 unter dem Motto „Wiener Gemütlichkeit“ sowohl der Gaumen mit heimischen Weinen als auch die Ohren mit traditioneller, beschwingter und auch romantischer Wiener Unterhaltungsmusik von 1850-1950 verwöhnt werden!
Konzert inkl. Weinbegleitung ab 1. Juli jeden Mittwoch, Freitag und Samstag ab 19.30 Uhr!
Tickets unter: imagevienna.com
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Endlich wieder Musik vor Publikum!

Junge Solistinnen und Solisten bei der Sommermatinee des Vorarlberger Landeskonservatoriums

Feldkirch, 25. Juni 2020 – Die Studierenden des Vorarlberger Landeskonservatoriums sind aus der coronabedingten Pause zurück. In kleiner Besetzung begleitet das Sinfonieorchester des Vorarlberger Landeskonservatoriums fünf junge Solistinnen und Solisten: Julia Ziegler an der Blockflöte, Klarinettist Paul Moosbrugger, Mar Gimferrer und Felix Brunnenkant – beide Violoncello – sowie Gitarrist Ulrich Huemer. Sie bieten ein kurzweiliges Programm mit Werken, die von Komponisten des 17. Jahrhunderts wie Antonio Vivaldi bis zu Roland Dyens, einem zeitgenössischen Künstler, reichen. Musikfreunde können die Sommermatinee auch online als Livestream verfolgen.

Die letzten Wochen und Monate waren für die Studierenden des Vorarlberger Landeskonservatoriums (VLK) mühsam: Durch die Corona-Pandemie entfielen die direkten Kontakte, sowohl zu den Lehrenden als auch zu ihren Kommilitonen. Jede(r) musizierte für sich zuhause, allein, ohne gemeinsame Proben und Vorfreude auf ein Konzert. Umso größer ist die Erleichterung, auftreten zu dürfen – endlich wieder Musik vor Publikum! Am 5. Juli präsentieren sich ausgewählte Solistinnen und Solisten bei der Sommermatinee.

„Wiederaufleben des Kultur- und Konzertbetriebs“
„Der Lockdown, verursacht durch die Corona-Pandemie, hat auch das Vorarlberger Landeskonservatorium dazu gezwungen, sämtliche Veranstaltungen der letzten Monate abzusagen, zu verschieben oder neu zu überdenken. Trotz aller Schwierigkeiten ist es gelungen, eine Sommermatinee unter Einhaltung aller notwendigen Maßnahmen zu spielen. Wir freuen uns außerordentlich, mit dem Konzert am 5. Juli ein Zeichen für das Wiederaufleben des Kultur- und Konzertbetriebs zu setzen“, sagt der künstlerische Leiter Jörg Maria Ortwein. Das Publikum erwartet ein kurzweiliges Programm mit Werken von Antonio Vivaldi, Roland Dyens, Heinrich Joseph Bärmann, Edward Elgar und Edward Grieg. Benjamin Lack dirigiert das Sinfonieorchester des Vorarlberger Landeskonservatoriums.

Exzellente Solisten
Die Solistinnen und Solisten haben einige Preise gewonnen: Felix Brunnenkant ist Mitglied des Bundesjugendorchesters in Deutschland und spielte dort bereits unter der Leitung von Stardirigent Kirill Petrenko. Der junge Cellist setzte sich im Vorjahr mit Höchstpunktzahl beim dortigen bundesweiten Wettbewerb „Jugend musiziert“ durch. Dort war auch Julia Ziegler mit ihrem Blockflötenspiel nicht zu schlagen. Mar Gimferrer gewann am Cello den 1. Preis der BBVA Talent Competition in Spanien und trat mit mehreren Orchestern solistisch auf. Gitarrist Ulrich Huemer ist mehrfacher Bundessieger beim österreichischen Wettbewerb Prima la Musica – ebenso wie Klarinettist Paul Moosbrugger, der zudem beim international besetzten Vienna International Arts Festival vorne lag.

Praktische Hinweise
Die Covid-19-Beschränkungen werden allesamt berücksichtigt. Sie erfordern beispielsweise eine kleinere Besetzung des Orchesters. Die Devise „Mehr Abstand“ gilt ebenso für das Publikum: Alle Plätze haben den erforderlichen Mindestabstand. Um Menschenansammlungen zu vermeiden, gibt es dieses Mal weder eine Garderobe noch ein Getränkebuffet. Alle weiteren Regularien sind detailliert auf www.vlk.ac.at nachzulesen.

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Die schlechtesten Kunstlied-Interpretationen aller Zeiten (Eine Liebeserklärung) – Folge 30

https://blogs.nmz.de/badblog/2020/05/01/die-schlechtesten-kunstlied-interpretationen-aller-zeiten-eine-liebeserklaerung-folge-30/
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