Die MITTWOCH-PRESSE – 08.September 2021

Die MITTWOCH-PRESSE – 08. September 2021

Foto: Wiener Staatsoper, M. Pöhn ©

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MITTWOCH-PRESSE – 08. September 2021

Wien
Staatsoper 5.9.: „Social-Media-Violetta“
Die Pandemie hat die letzte Staatsopernsaison gehörig durcheinander gewirbelt. Einige Neuproduktionen wurden zwar für Streams erarbeitet, werden aber erst jetzt im Haus dem Publikum vorgestellt. Die neue „La traviata“ in der Inszenierung von Simon Stone zählt dazu.
http://www.operinwien.at/werkverz/verdi/atrav19.htm

Hinreißende Violetta, prächtiger Vater Germont (Bezahlartikel)
https://www.diepresse.com/6030336/hinreissende-violetta-prachtiger-vater-germont

Angst vor vollen Häusern und Bangen um Eva Wagner
Crescendo-KlassikWoche 36/2021
https://crescendo.de/klassikwoche36-2021-mallwitz-eva-wagner-apple-1000083466/

Vater von Operndiva Anna Netrebko verstorben
Netrebkos Ehemann Yusif Eyvazov machte die traurige Nachricht auf Facebook öffentlich.
https://kurier.at/stars/vater-von-operndiva-anna-netrebko-verstorben/401727756

ORF-Kultursommer 2021 erreichte im TV 4,4 Millionen heimische Kulturbegeisterte
OTS-Presseaussendung 

Graz/ Eggenberg
Musikfest der Überraschungen: Arsonore auf Schloss Eggenberg
Kammermusik vom Feinsten: Die Ausgabe 2021 widmet sich programmatisch den Themen „Rebellion & Revolution“
Der Standard.at

Salzburg
Präsidentin der Salzburger Festspiele Helga Rabl-Stadler: „Kunst kann die richtigen Fragen stellen“
(Podcast)
Zum Podcast

München
ARD-Musikwettbewerb: Sopran gewinnt
Der zweite Durchgang Gesang offenbart die Schwierigkeiten dieses Fachs – und die Möglichkeiten.
Sueddeutsche Zeitung

Berlin
Musikfest 2021: Philippe Herreweghe am Pult: Trauer trifft Trost
Deutschlandfunk.de

Frankfurt
Vorbericht: Zweite Wiederaufnahme von NORMA
Frankfurter Allgemeine

Cottbus
Staatstheater Cottbus startet in Spielzeit 2021/22
Niederlausitz-aktuell

Weimar
Technische Opernlegende: Stewart Copelands Sicht auf Nikola Tesla in Weimar
Neue Musikzeitung/nmz.de

Hamburg
Bis zum rauschenden Höhepunkt: Simon Rattle in der Elbphilharmonie
NDR.de

Zürich
Eine Oper vom Ende der Welt
Beim Zürcher Theaterspektakel zeigt das Nature Theater of Oklahoma mit „Burt Turrido“ ein riesiges und dabei sehr freundliches Tableau des Untergangs.
Sueddeutsche Zeitung

Luzern
Auferstehung aus den Splittern
Lydia Steier, die neue Operndirektorin in Luzern, inszeniert Mauricio Kagels „Staatstheater“ – als wahren Segen.
Sueddeutsche Zeitung

Neue Gesamtaufnahme Robert Schumann – Alle Lieder
BR.Klassik.de

CD-Kritik
Olga Peretyatko: Musik für das Baby – mit Niveau
Wiener Zeitung

Wiener Neustadt
Kultursommer plant schon für nächstes Jahr
Mehr als 8.000 Menschen haben bisher den zweiten „Kultursommer Wiener Neustadt“ besucht. Dieser läuft seit Anfang Juli und endet am 11. September. Die Stadt plant schon jetzt eine weitere Auflage des Kultursommers für das nächste Jahr.
https://noe.orf.at/stories/3120247/

Links zu englischsprachigen Artikeln

Salzburg
Salzburg Festival 2021 Review: Intolleranza 1960
https://operawire.com/salzburg-festival-2021-review-intolleranza-1960/

Luzern
Les Arts Florissants dazzle in Handel’s Partenope at Lucerne Festival
bachtrack.com

Budapest
Sonja Šarić Wins Top Prize at Éva Marton International Singing Competition
operawire.com

Nowy Sącz
19th Ada Sari International Vocal Artistry Competition Announces 2021 Winners
operawire.com

London
Royal Opera House to open first full Season since pandemic
https://london-post.co.uk/royal-opera-house-to-open-first-full-season-since-pandemic/

Royal Opera House Announces Line Up For First Cinema Season In Sixteen Months
broadwayworld.com

Elizabeth Llewellyn and Simon Lepper open the 2021-22 Wigmore Hall season with Italian and English song
operatoday.com

Adelaide
Adelaide Festival announces its 2022 opera
Barrie Kosky returns to the Adelaide Festival with his third operatic production, Rimsky-Korsakov’s The Golden Cockerel.
https://www.limelightmagazine.com.au/news/adelaide-festival-announces-its-2022-opera/

Barrie Kosky’s The Golden Cockerel gives audiences a Kosky trifecta!
https://aussietheatre.com.au/news/barrie-koskys-the-golden-cockerel-gives-audiences-a

In Europe’s arts nirvana, Kosky nurtures a new epic for Australia
https://www.smh.com.au/culture/opera/in-europe-s-arts-nirvana-kosky-nurtures-a-new

Recordings
Classical Music Review: “Dreams of a New Day — Songs by Black Composers”
artfuse.org

10 Hours Gives Us (Almost) All of Schumann’s Songs
Christian Gerhaher and Gerold Huber, peerless in lieder, have released an 11-disc set of Robert Schumann’s songs, many overlooked.
https://www.nytimes.com/2021/09/07/arts/music/schumann-songs-music.html

Musical/ Operette

Wien/ Vereinigte Bühnen
Neue VBW-Saison: Fulminante Raimund Theater-Gala und zwei Musical-Welthits
OTS-Presseaussendung

Ausstellungen/ Kunst

Das Befinden der Patientin Kunst
Mit der Messe „Parallel Vienna“ und dem Galerienfestival „Curated by“ eröffneten rund 1,4 Hektar Kunst-Schauraum.
https://kurier.at/kultur/das-befinden-der-patientin-kunst/401727012

Berlin
Ausstellung / Berlin
Das Leben in der Antike war voller Musik
Zwei Berliner Ausstellungen begeben sich auf musikalische Spurensuche im vorchristlichen Griechenland und im Ägypten der Pharaonen.
Tagesspiegel.de

Wien-Museum
Gedenken an den Großvater, den Bambi-Erfinder
Lea Wyler besuchte die Ausstellung zu ihrem berühmten Großvater, Felix Salten. Über ihre Familiengeschichte und wie sie das Hilfswerk Rokpa gründete.
Die Presse.com

Medien/ TV

Rassismus-Vorwürfe: Wolfgang Fellner verwendet N-Wort
In sozialen Netzwerken kursieren Videos, in denen der Medienmanager sagt, er wolle nicht aussehen „wie ein N**** im Tunnel“.
https://www.krone.at/2501664

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 8. SEPTEMBER 2021)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH  8. SEPTEMBER 2021)

Quelle: onlinemerker.com

GRUND FÜR DIE TOURNEEABSAGE: DER VATER VON ANNA NETREBKO IST GESTORBEN

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Спи спокойно, дорогой папочка!
Светлая тебе память
Спасибо за всё!
💔
Rest in peace, dear dad!
Thank you for all

and
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Никогда нельзя быть готовым к потере близкого человека, даже если знаешь, что это всё равно произойдёт… а тем более- если это твой родной и любимый отец..🙏🏻 Папа… спасибо тебе за всё! Ты прожил прекрасную долгую и счастливую жизнь! Ты воспитал детей и внуков, которые тебя обожают, у тебя самые лучшие в мире друзья- многих из которых ты уже похоронил… город Краснодар гордится многочисленными зданиями, построенными по твоим изысканиям! Ты – настоящий пример- каким должен быть Русский человек и я горжусь тобой ❤️🙏🏻 … а ещё- ты «везунчик «-
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OPER FRANKFURT: Zweite Wiederaufnahme NORMA am 12.9. um 15,30 h

Erste Wiederaufnahme von Norma an der Oper Frankfurt
Copyright: Barbara Aumüller

Tragedia lirica in zwei Akten von Vincenzo Bellini
Text von Felice Romani
nach der Tragödie Norma ou L’Infanticide (1831) von Alexandre Soumet
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Erik Nielsen
Regie: Christof Loy
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Aileen Schneider
Bühnenbild: Raimund Orfeo Voigt
Kostüme: Ursula Renzenbrink
Licht: Olaf Winter
Chor: Tilman Michael
Dramaturgie: Konrad Kuhn

Norma: Ambur Braid
Pollione: Stefano La Colla
Adalgisa: Dshamilja Kaiser / Bianca Andrew
Oroveso: Andreas Bauer Kanabas
Clotilde: Karolina Bengtsson
Flavio: Carlos Andrés Cárdenas
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Nachdem die Übernahme einer Koproduktion der Norma von Vincenzo Bellini (1801-1835) mit Den Norske Opera & Ballet in Oslo aus künstlerischen Gründen nicht zustande kam, sprang der renommierte Regisseur Christof Loy kurzfristig ein, um seine Sicht auf das Meisterwerk in Frankfurt zu realisieren. Wenngleich er sich schon lange Gedanken zu dieser Oper gemacht hatte, kam es bisher nie zu einer Umsetzung. Dann aber war die Begeisterung bei Publikum und Presse groß. So urteilte etwa die Radiokritikerin von SWR2 nach der Premiere am 10. Juni 2018: „Solche tragischen Zwischentöne zu erzählen, ist typisch für den Bühnenpsychologen Christof Loy. Er hat Bellinis pompösen ‚Gallier gegen Römer‘-Stoff auf seinen Kern reduziert – und bietet in Frankfurt zeitlos-packende Kammerspiele statt archaische Druidenkult- und Römer-Helm-Klischees.“

Im von Rom besetzten Gallien unterhält die Druidenpriesterin Norma eine geheime Liebesbeziehung zum feindlichen Prokonsul Pollione, dem Vater ihrer beiden Kinder. Als sich der Soldat jedoch in die junge Priesterin Adalgisa verliebt, ist Norma am Boden zerstört. Der Versuch ihrer schuldlosen Rivalin, die beiden Kontrahenten zu versöhnen, misslingt. Norma schwört Rache und ruft ihr Volk zum Kampf gegen die Römer auf. Dem inzwischen gefangengenommenen Pollione droht der Tod. Norma erklärt, dass eine Priesterin ihren Eid gebrochen habe und zusammen mit dem Römer sterben soll. Nach einigem Zögern gibt sie sich selbst als die Frevlerin zu erkennen.
Gemeinsam mit Pollione, dessen Liebe zu ihr neu erwacht ist, besteigt sie den Scheiterhaufen.

Erstmals bei dieser Produktion aus der Spielzeit 2017/18 steht anlässlich ihrer zweiten Wiederaufnahme zur Eröffnung der Saison 2021/22 Erik Nielsen am Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Der Oper Frankfurt war er von 2002 bis 2012 anfangs als Solorepetitor und später als Kapellmeister verbunden. Seit 2015 ist der Amerikaner Chefdirigent des Symphonieorchesters Bilbao und bekleidete außerdem von 2016 bis 2018 den Posten des Musikdirektors am Theater Basel. Gastengagements führten ihn u.a. an die Semperoper Dresden, die Deutsche Oper Berlin, das Opernhaus Zürich und das Teatro dell’Opera di Roma. An der Bayerischen Staatsoper München dirigierte er 2019 Křeneks Karl V. und kehrte kürzlich als Einspringer für Valery Gergiev mit Wagners Das Rheingold dorthin zurück; einem Werk, das er zudem bei den Tiroler Festspielen in Erl dirigierte. Neubesetzungen finden sich auch bei den Sängerinnen und Sängern: So gibt die seit 2018/19 zum Ensemble gehörende kanadische Sopranistin Ambur Braid ihr Debüt in der Titelpartie. Zu den jüngsten Aufgaben an ihrem Stammhaus zählen u.a. Strauss’ Salome und Ariadne (konzertant) sowie Madame Lidoine in Poulencs Dialogues des Carmélites. Erstmals besetzt sind auch der seit 2013 dem Ensemble angehörende Bass Andreas Bauer Kanabas (Oroveso) sowie die Opernstudio-Mitglieder Karolina Bengtsson (Clotilde) und Carlos Andrés Cárdenas (Flavio). Der premierenbewährte italienische Tenor Stefano La Colla kehrt als Pollione auch für die zweite Wiederaufnahme nach Frankfurt zurück, ebenso wie die seit der ersten
Wiederaufnahme mit der Produktion vertraute deutsche Mezzosopranistin Dshamilja Kaiser von der Oper Graz.
Mit ihr wechselt sich als Adalgisa ihre neuseeländische Fachkollegin Bianca Andrew aus dem Ensemble ab.

Wiederaufnahme: Sonntag, 12. September 2021, um 15.30 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 18. (18.00 Uhr), 22., 25. September, 3. (18.00 Uhr) Oktober,
16., 20., 26. (18.00 Uhr) Dezember 2021
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 149 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 oder online
unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.
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OPER FRANKFURT: SOPRANISTIN SABINE DEVIEILHE UND PIANIST ALEXANDRE THARAUD BESTREITEN ERSTEN LIEDERABEND DER SPIELZEIT 2021/22

 14. September um 19,3o h

Der erste Liederabend der Spielzeit 2021/22 wird bestritten von der französischen Sopranistin Sabine Devieilhe und dem ebenfalls aus Frankreich stammenden Pianisten Alexandre Tharaud am Dienstag, dem 14. September 2021, um 19.30 Uhr im Opernhaus.

devieilhe sabine und tharaud alexandre (jean baptiste millot erato) 02
Alexandre Tharraud, Sabine Devieilhe. Copyright: Jean Baptiste Millot

Mit den glasklaren Koloraturen und fein differenzierten Empfindungen einer Königin der Nacht, einer Zerbinetta, der Amina von Bellini oder Delibes’ Lakmé begeistert die Sopranistin Sabine Devieilhe die internationale Opernwelt. Für ihre Auftritte mit einem Repertoire, das weit über die genannten Partien hinausgeht, erntet sie bei Kritiker*innen und beim Publikum etwa an der Opéra National in Paris, an der Mailänder Scala, der Bayerischen Staatsoper München, am ROH Covent Garden, beim Festival Aix-en-Provence, beim Glyndebourne Festival und bei den Salzburger Festspielen großen Beifall.

Mit besonderer Leidenschaft und musikalischer Stilsicherheit widmet sich die Exklusivkünstlerin von Erato / Warner Classics dem Liedgesang. Im Herbst 2020 veröffentlichte Sabine Devieilhe gemeinsam mit Alexandre Tharaud das Album Chanson d’Amour mit Liedern von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann, Franz Liszt, Roger Quilter, Francis Poulenc und John Musto. Nach gefeierten Auftritten u.a. in der Berliner Philharmonie, dem Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel und an der Mailänder Scala sind beide mit diesem Programm nun auch an der Oper Frankfurt zu Gast.

Karten zum Preis von € 15 bis 105 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen  Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Weitere Liederabende in dieser Saison:
Peter Mattei, Bariton 26. Oktober 2021
Jamie Barton, Mezzosopran 30. November 2021
Gordon Bintner, Bariton 21. Dezember 2021
Tamara Wilson, Sopran 04. Januar 2022
Claudia Mahnke, Mezzosopran 29. März 2022
Jakub Józef Orliński, Countertenor 17. Mai 2022
Konstantin Krimmel, Bariton 19. Juli 2022

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ZÜRICH: Es geht wieder los: Grosse Saisoneröffnung mit «oper und ballett für alle» dieses Wochenende!

Das Warten hat ein Ende! Mit einem kulturellen Feuerwerk läutet das Opernhaus Zürich am 11. und 12. September die Spielzeit 21/22 ein. Nachdem «oper für alle» Pandemie-bedingt zweimal in Folge nicht stattfinden konnte, gibt es nun gleich ein doppeltes Wiedersehen mit der beliebten Veranstaltung. Dank der grosszügigen Unterstützung der Zurich Schweiz verwandelt sich der Sechseläutenplatz am kommenden Wochenende wieder in ein Freiluftparkett. Das Highlight bildet am Sonntag die Liveübertragung der Premiere von Richard Strauss’ «Salome» auf Grossleinwand auf dem Sechseläutenplatz und weltweit als Onlinestreaming. Am Samstagabend wiederum lädt das Ballett Zürich zu Training, Tanz und Kennenlernen im Rahmen des Screenings von «Messa da Requiem». Ausserdem kann die öffentliche Generalprobe von «L’incoronazione di Poppea» am Samstagmorgen mit Publikumsliebling Julie Fuchs besucht werden. Ein vielfältiges Angebot für die jüngsten Gäste rundet das Programm ab.

ballett für alle
Screening von «Messa da Requiem»
Am Samstagabend ist Christian Spucks hochgelobte Version von «Messa da Requiem» auf Grossleinwand zu sehen. In einer grossangelegten Koproduktion zwischen Oper und Ballett Zürich wagt er eine ungewöhnliche Interpretation von Verdis Totenmesse. 36 Tänzerinnen und Tänzer, Chor und Zusatzchor des Opernhauses sowie vier hochkarätige Solist*innen kommen unter der Leitung von Fabio Luisi in dreizehn grossen Szenen zusammen. In berührenden, hochpoetischen Bildern setzt sich das Ballett Zürich mit den grundlegenden menschlichen Emotionen auseinander und rückt den verwundbaren, hilflosen Menschen auf der Suche nach Trost in den Mittelpunkt.

Zu sehen ist der Livemitschnitt der Premiere vom 3. Dezember 2016, der in Zusammenarbeit mit Accentus Music in Koproduktion mit NHK, Schweizer Fernsehen, SRG SSR und Arte G.E.I.E. entstanden ist.
Meet the artists!
Bereits im Vorfeld zum Screening von «Messa da Requiem» haben alle grossen und kleinen Ballettfans die Gelegenheit, die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts Zürich persönlich kennenzulernen. Auf dem Sechseläutenplatz können Sie gemeinsam mit den Tänzerinnen und Tänzern kostenlos am «training für alle» und beim «tanz für alle» teilnehmen. Auch beim Screening von «Messa da Requiem» wird das Ballett Zürich im Publikum auf dem Sechseläutenplatz sitzen. Gülsha Adilji führt durch das Vorprogramm und stellt die Tänzerinnen und Tänzer im Gespräch vor.

Samstag, 11 Sep 2021, Sechseläutenplatz, Eintritt frei
Türöffnung um 16.30 Uhr | Vorprogramm mit Gülsha Adilji ab 17 Uhr | Vorstellungsbeginn um 19 Uhr | mehr

Salome - Opernhaus Zürich (2021) (Produktion - Zürich, schweiz) | Opera Online - Die Website für Opernliebhaber
oper für alle
Live-Übertragung der Premiere von «Salome»
Die erste Premiere der Saison im Rahmen des grossen Eröffnungswochenendes dreht sich um eine psychologisch auffällige Frauenfigur. Bereits in der Bibel wird Salomes erotischer Tanz vor ihrem Stiefvater erwähnt, für den sie sich als Gegenleistung einen abgeschlagenen Kopf bringen lässt. Unzählige Dichterinnen und Bildende Künstler hat sie zu Werken inspiriert, so auch Oscar Wilde. Richard Strauss wiederum hat aus dessen Theaterstück einen packenden Operneinakter gemacht, der 1905 mit durchschlagendem Erfolg uraufgeführt wurde und bis heute zu den populärsten Werken des Opernrepertoires gehört. Intendant Andreas Homoki inszeniert «Salome», die vielversprechende Russin Elena Stikhina aus dem Ensemble des St. Petersburger Mariinski-Theaters übernimmt die Titelrolle. Kurt Aeschbacher moderiert die Übertragung der Premiere und spricht im Vorprogramm mit den Künstlerinnen und Künstlern der Eröffnungspremiere.

Weltweiter Live-Stream

Für alle, die es am Sonntagabend nicht auf den Sechseläutenplatz schaffen, steht die Liveübertragung der Premiere von Richard Strauss’ «Salome» während «oper für alle» auch kostenlos auf der Homepage des Opernhaus Zürich zur Verfügung.

Sonntag, 12 Sep 2021, Sechseläutenplatz, Eintritt frei
Türöffnung um 16.30 Uhr | Vorprogramm mit Kurt Aeschbacher ab 18 Uhr | Vorstellungsbeginn um 19 Uhr | mehr
… und ausserdem:
Öffentliche Generalprobe «L’incoronazione di Poppea»
Am Samstagmorgen steht die Generalprobe von «L’incoronazione di Poppea» für Besucherinnen und Besucher offen. 2018 gelang dem spanischen Regisseur Calixto Bieito mit dieser «Poppea» eine Produktion, die Publikum und Presse gleichermassen begeisterte: Im spektakulären Bühnenbild präsentieren sich die von Ehrgeiz zerfressenen Figuren auf einem Laufsteg der Eitelkeiten. Der Publikumsliebling Julie Fuchs wurde bereits in der Premierenserie gefeiert. Auch in der Wiederaufnahme singt sie die sinnliche, selbstbewusste Poppea, die ohne Rücksicht auf Verluste ihren Willen durchsetzt und dabei skrupellos über Leichen geht.

Öffentliche Generalprobe, Opernhaus Zürich, Eintritt frei
Samstag, 11 Sep 2021 um 11 Uhr | mehr
«Das tapfere Schneiderlein»
Gigantischen Riesen, ein Wildschwein und ein Einhorn begrüssen alle grossen und kleinen Kinder ab sechs Jahren auf der Studiobühne. Die junge Regisseurin und Figurentheatermacherin Kai Anne Schuhmacher hat für «Das tapfere Schneiderlein» fantasievolle Puppen entworfen, vier Sänger*innen und ein Puppenspieler lassen diese zum Leben erwecken.

Familienoper, Studiobühne, Eintritt frei
Samstag, 11 Sep 2021 um 13 und 16 Uhr sowie Sonntag, 12 Sep 2021 um 15 Uhr | mehr
Konzert «Der Nussknacker für Kinder»
Wer kennt sie nicht, die sphärisch klingende Musik der Zuckerfee oder die stolzen Trompetenfanfaren des Nussknackers? Piotr Tschaikowski hat mit seinem Klassiker «Der Nussknacker» kraftvoll-poetische Musik geschrieben, die Jung und Alt begeistert. In einer kleinen Konzertversion für Kinder spielen die jungen Musiker*innen der Orchesterakademie am Sonntagmorgen diese wunderbaren Stücke für die jüngsten Gäste auf.

Kinderkonzert, Opernhaus Zürich, Eintritt frei
Sonntag, 12 Sep 2021 um 11 Uhr | mehr
Auch «oper und ballett für alle» mit 3G
In diesem Jahr werden die Veranstaltungen auf dem Sechseläutenplatz eingezäunt und nur geimpften, genesenen und getesteten Personen kann Zugang gewährt werden. Als weitere Schutzmassnahme ist die Anzahl der Gäste begrenzt, weshalb ausnahmsweise kostenlose Tickets ausgegeben werden.

Die kostenlosen Tickets für «oper für alle» und «ballett für alle» sind ab Donnerstag, 9. September ab 9.00 Uhr ausschliesslich online erhältlich.

Die kostenlosen Tickets für alle anderen Veranstaltungen im Rahmen der «saisoneröffnung für alle» werden am Donnerstag, 9. September ab 11.00 Uhr online und telefonisch ausgegeben.

Weitere Informationen und das Programm im Überblick
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HESSISCHES STAATSTHEATER WIESBADEN: »Il Trovatore« – Oper von Giuseppe Verdi
In italienischer Sprache. Mit deutschen Übertiteln.
Premiere ist am Sonntag, den 19. September 2021, um 18 Uhr im Großen Haus
Die beiden nächsten Vorstellungstermine: 25. & 30. September, jeweils um 19.30 Uhr
Die Termine werden unter Vorbehalt der vom Land Hessen verfügten Corona-Verordnungen veröffentlicht.

Sehr geehrte Damen und Herren,
»Du bist gerächt, Mutter!« Mit diesen Worten vollendet Azucena den Rachekreislauf, der die Handlung des »Trovatore«, einer der bis heute meistgespielten Opern Verdis, bestimmt. Verdis Meisterwerk des romantischen Musiktheaters wird inszeniert von Philipp
M. Krenn, dessen »Peter Grimes« am Hessischen Staatstheater Wiesbaden von Presse und Publikum gleichermaßen gefeiert wurde. Am Pult des Hessischen Staatsorchesters steht Alexander Joel.
Die Partie des Grafen von Luna übernimmt der Bariton Aluda Todua, der vielen schon aus der Wiesbadener Inszenierung des »Rigoletto« in der Titelrolle bekannt ist und im April 2022 als Rodrigo in Verdis »Don Carlo« zu erleben sein wird. Die portugiesische Starsopranistin Cristiana Oliveira wird als Leonora in Deutschland debütieren. Die international bekannte Mezzosopranistin Vesselina Kasarova interpretiert erstmals mit Azucena eine der schillerndsten Opernfiguren Verdis, die Rolle des Manrico wird vom Tenor Aaron Cawley übernommen. Der Bass Young Doo Park singt den Part des Ferrando. Die Sopranistin Stella An singt die Inez, Ruiz wird vom Tenor Erik Biegel interpretiert.

Musikalische Leitung Alexander Joel Inszenierung Philipp M. Krenn Bühne Rolf Glittenberg Kostüme Marianne Glittenberg Licht Andreas Frank Chor Albert Horn
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FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN. Lebensgeister – Ballettresidenz John Neumeier

John Neumeier mit dem Hamburg Ballett und tänzerischen Freunden vom 1. bis 10. Oktober 21 in Baden-Baden

Rund 35 abendfüllende Ballette schenkte John Neumeier bereits Baden-Baden. Das im vergangenen Herbst gezeigte „Ghost Light“ wurde vom Fachmagazin Tanz als beste Ballettproduktion des Jahres ausgezeichnet und erhielt einen Opus Klassik. In diesem Jahr ist das Hamburg Ballett John Neumeier vom 1. bis 10. Oktober 2021 zu Gast an der Oos. Im Festspielhaus werden die großen Ballette „Tod in Venedig“ und „Ein Sommernachtstraum“ sowie eine Ballettwerkstatt zu sehen sein. Erstmals gibt es im Theater Baden-Baden, dem
Museum Frieder Burda und der Akademiebühne in Stadtteil Cité weitere von John Neumeier ausgewählte Tanzvorstellungen befreundeter Künstler.
„Mit John Neumeier haben wir verabredet, die Residenz des Hamburg Balletts im Oktober Schritt für Schritt zu einem Baden-Badener Tanzfestival auszubauen“, berichtet Intendant Benedikt Stampa. „Ausrichtung und künstlerisches Programm liegen in den Händen von John Neumeier.“

Zum Aufwärmen – Ballettwerkstatt

Den Auftakt macht am Freitag, 1. Oktober um 20 Uhr die unter Tanzfans Kult gewordene Ballettwerkstatt im Festspielhaus. Ihr Erfolg hängt mit der faszinierenden Persönlichkeit des Choreographen zusammen. John Neumeier ist ein Charismatiker, der seine Zuhörer zu unterhalten weiß und aufschlussreiche Einblicke gewährt: in sein Denken und seine Art, historische Persönlichkeiten und Stoffe der Weltliteratur in Ballette zu übersetzen.

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„Tod in Venedig“. Foto: Kiran West

Tod in Venedig – Feier der Schönheit, Jugend und Vergänglichkeit
„Tod in Venedig, ein Totentanz von John Neumeier frei nach der Novelle von Thomas Mann“, in Baden-Baden aus der Taufe gehoben und längst ein BallettKlassiker, zeigt das Hamburg Ballett am Samstag dem 2. und Sonntag dem 3. Oktober. Die vermutlich berühmteste und international erfolgreichste Novelle von Thomas Mann zeigt einen anfangs sittlich gefestigten, alternden Künstler, der in Venedig von jugendlicher Schönheit überwältigt wird und schließlich in vollkommener Hingabe daran zugrunde geht. Bei Mann ist dieser Künstler der Schriftsteller Gustav Aschenbach, in John Neumeiers Ballett ein Meisterchoreograf. Musikalisch untermalt mit Werken von Bach und Wagner wirkt diese Venedigreise lange nach beim Zuschauer. Den jugendlichen Tadzio tanzt der Finne Atti Kilpinen, der schon in „Ghost Light“ das Baden-Badener Publikum verzauberte.

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„Ein Sommernachtstraum“. Foto: Kiran West

Ein Sommernachtstraum – traumhaft schön

Am zweiten Oktoberwochenende steht eine der beliebtesten Choreographien des Hamburg Ballett auf dem Programm: „Ein Sommernachtstraum“. John Neumeiers Tanzfassung des Shakespeare-Stückes über die Irrungen und Wirrungen der Liebe ist am 8., 9. und 10. Oktober im Festspielhaus zu Erleben.
Shakespeares Vorlage ist ein Eldorado für das künstlerische Temperament des Choreographen, der mit diesem „Sommernachtstraum“ einen Klassiker schuf. Weil ständig Welten wechseln, sind die Zuschauer abwechselnd verzaubert und verblüfft. Das Werk ist selbst ein Traum, von dem man seine Augen nicht abwenden möchte.

Weitere Informationen und Tickets: www.festspielhaus.de
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WIEN/ Herzliche Einladung

„Peru grüßt Wien“

 „LIRICA PARA TI“

Der peruanische Tenor John Schofield singt Arien aus Opern, Operetten und Zarzuelas,  Canzonen und Lieder seiner Heimat

Klavier: Yuka Katori, gewidmet dem Kulturaustausch Peru – Österreich

  1. Oktober 2021, 19 Uhr

Kaisersaal (Klaviergalerie Stingl) Kaiserstraße 10, 1070 Wien

Eintritt frei – Spenden werden nicht abgelehnt

Beschränkte Platzzahl – um Reservierung wird ersucht

oder 06801227456

www.johnschofield.pe

Impfbestätigung, Covid-Test oder Genesungsbestätigung erforderlich

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