Die MITTWOCH-PRESSE – 27. MAI 2020

Die MITTWOCH-PRESSE – 27. MAI 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MITTWOCH-PRESSE – 27. MAI 2020

Foto: Da war die Welt in Barcelona noch in Ordnung: Katharina Wagner (Mitte) u.a. mit Evelyn Herlitzius (2. v.r.) und Klaus Florian Vogt. (c) Instagram

Mitteilung der Bayreuther Festspiele zum Gesundheitszustand von Frau Prof. Katharina Wagner:

Frau Prof. Katharina Wagner ist nach wie vor schwer erkrankt, befindet sich aber inzwischen auf dem Wege der Stabilisierung. Der Genesungsprozess wird noch Monate in Anspruch nehmen. Wir sind in Gedanken bei unserer Festspielleiterin und wünschen baldige Genesung.

Salzburger Festspiele
Rabl-Stadler sieht sich als „Eisbrecherin für die ganze Branche“
Die Präsidentin der Salzburger Festspiele freut sich im ORF-Kulturfernsehen, „die Flinte nicht ins Korn geworfen“ zu haben.
Kurier

Helga Rabl-Stadler: Salzburger Vermählerin von Kultur und Geld
Seit 1995 ist sie Präsidentin der Festspiele, die Rolle als Krisenmanagerin ist ihr nicht fremd
Der Standard

Halbierte Festspiele in Salzburg: Programm ohne Pausen
Das Festival findet nun von 1. bis 30. August statt. 90 Vorstellungen statt ursprünglich 200, nur 70.000 Karten statt 235.000.
Kurier

Helga Rabl-Stadler: Ich würde mich genieren
Helga Rabl-Stadler erklärt, warum die Absage der Salzburger Festspiele keine Option war. Und warum es budgetär „beinhart“ wird.
Kurier

Ritterbands Klassikwelt 13: Mozarts kruder Humor – but Margaret Thatcher was not amused
Mozarts berühmter sechsstimmiger Kanon „Leck mich im Arsch“ (KV 213), der übrigens musikalisch auf dem letzten Satz von Haydns Symphonie No. 3 in G-Dur beruht, vermag diesseits des Ärmelkanals wohl niemanden mehr in Erstaunen oder gar Empörung zu versetzen. Anders die frühere Premierministerin Margaret Thatcher (mit der ich übrigens in den 90er Jahren als NZZ-Korrespondent für Großbritannien ein ausführliches Interview geführt hatte). Sie schaute sich im Londoner West End das damals sehr beliebte Theaterstück „Amadeus“ von Peter Shaffer an – das ja ziemlich großzügig mit den biographischen Fakten umgeht.
Charles E. Ritterband berichtet aus seiner Klassikwelt
Klassik-begeistert

Meine Lieblingsoper: Szenen, die uns nicht loslassen: „Weiße Rose“ von Udo Zimmermann
„Nach dem Termin waren wir mit unsrer Nichte vis à vis der Oper zu einem Kaffee verabredet und konnten unsre Enttäuschung nicht ganz verbergen. Irgendetwas war bei unsrer mit Vorfreude erwarteten Begegnung mit dem Komponisten nicht zur Sprache gekommen.“
Lothar und Sylvia Schweitzer berichten aus Wien
Klassik-begeistert

Schweiz
Schutzkonzept Kulturveranstaltungen: Wenig schreien, nicht küssen
Wie können Schauspielerinnen, Musiker und ihr Publikum vor dem Coronavirus geschützt werden? Hier die wichtigsten Vorschläge, über die der Bundesrat nächste Woche entscheiden muss.
https://www.thunertagblatt.ch/wenig-schreien-nicht-kuessen-699237286726

Berlin
Lederer: „Einen Tag X, an dem der Spielbetrieb weitergeht, wird es nicht geben“
Beim ersten Kulturausschuss nach elf Wochen waren sich Berliner Politiker und Kulturvertreterinnen einig, die Krise als Chance nutzen zu wollen. Mit dem Bund haben sie auch eine gemeinsame Buhfigur.
Berliner Zeitung

Corona-Lockerungen in Bayern
Konzerte und Theater ab Mitte Juni möglich
Bayerns Kabinett hat neue Corona-Lockerungen bekannt gegeben. Laut Ministerpräsident Söder wird es eine Ausweitung kultureller Veranstaltungen geben: Ab 15. Juni sollen wieder Theatervorstellungen, Konzerte und Kinovorführungen möglich sein – unter strengen Auflagen.
BR-Klassik

Bayern
Lockerungen für die Kultur: Eine Öffnung, die keine ist
Die „Lockerungspläne“ von Söder und Sibler machen Kunst vor Publikum weiterhin fast unmöglich.
Münchner Abendzeitung

„Es geht um die unbedingte Melodie“
Der Musiker Roland Neuwirth, Erfinder des Neuen Wienerlieds, über Corona, Konturen in der Kulturpolitik und Eigenheiten der Wienermusik
https://www.falter.at/zeitung/20200519/es-geht-um-die-unbedingte-melodie

Bühne frei: Wiener Bühnenverein und Red Bull Media House starten multimediales Kulturmagazin
https://vie.redbullmediahouse.com/news-buehne-frei-wiener-buehnenverein-und

Großzügig abgespeckt: Festspiele und Theater blicken nach vorn
Tiroler Tageszeitung

Oper Wuppertal: Theatrophon von 1881 in einem zeitgemäßen Format
https://www.theaterkompass.de/beitraege/oper-wuppertal-theatrophon-von

Warum gibt es so wenige Komponistinnen?
Deutschlandfunk.de

Nürnberg
Neuer Ärger um das Konzerthaus
Krach im Nürnberg Stadrat: Grüne lehnen den Standort plötzlich ab – Aufregung bei der SPD
Donaukurier

Verona
Arena will Zulassung von 3000 Zuschauern im Parlament erwirken
https://www.stol.it/artikel/kultur/musik/arena-will-zulassung-von-3000

Stets hab´ ich (ob mir ward geflucht) das Beste der Musik gesucht“ – das Universalgenie Johann Mattheson
Mit der Unterstellung eines gewissen Maßes an Eitelkeit hätte man Johann Mattheson sicher nicht unrecht getan. Dass der Name einer der vielseitigsten und im besten Sinne barocken Persönlichkeiten des Musiklebens aber so selten fällt, steht im krassen Gegensatz zu der unbestrittenen Bedeutung dieses eigenwilligen Kopfes.
Der gebürtige Hamburger Johann Mattheson (1681 – 1746) war Opernsänger, Musiker, Komponist, Kantor, Publizist, Mäzen und Diplomat. Um diese Facetten authentisch zum Glitzern zu bringen, braucht es Selbstbewusstsein und echte Mehrfachbegabung, zumal es Mattheson lebenslang geärgert hat, neben seinen Kollegen Georg Philipp Telemann und vor allem Georg Friedrich Händel immer die zweite Geige spielen zu müssen. Er hat es verdient, einmal alleine aufs Pult gebeten zu werden und daher ist notwendig, ihm mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Dr. Andreas Ströbl berichtet aus Lübeck.
https://klassik-begeistert.de/portrait-johann-mattheson-klassik-begeistert-de/

Plagiat oder nicht Plagiat – das ist die Frage
Wo beginnt das Plagiat?
Wiener Zeitung

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
10 Essential Manon Clips to Enjoy (At Home)
https://www.operanews.com/Opera_News_Magazine/2020/5/Departments/10

LA Phil to Met Opera: the best free classical music streams this week
https://www.classicfm.com/discover-music/la-philharmonic-met-opera-best

House music: classical critics‘ watching and listening picks
The Guardian

Saimir Pirgu, Andrè Schuen Headline New National Theatre Tokyo’s Streaming Options in June
https://operawire.com/saimir-pirgu-andre-schuen-headline-new-national-theatre

CD/DVD
Les Talens Lyriques: 18th-century Neapolitan sacred works
http://www.operatoday.com/content/2020/05/les_talens_lyri.php

Feuilleton
The Perplexing Upside of Coronavirus’ Devastation of Live Performances
https://www.sfcv.org/music-news/the-perplexing-upside-of-coronavirus

Obituary
Metropolitan Opera conductor Joel Revzen dies of coronavirus
https://www.thestrad.com/news/metropolitan-opera-conductor-joel-revzen

Literatur

Wien
Totenstille in der Hegelgasse
Schriftfsteller erleben die Krise. Ernst Schuh: Mein Blick hat hohes Niveau, ich blicke auf die Hegelgasse
https://www.diepresse.com/5818309/totenstille-in-der-hegelgasse

Ausstellungen/ Kunst

Wien
Albertina modern – ein pralles Debüt
Der Standard

Kunstskandal um Nazierbe Gurlitt-Recherchen beendet – bei 1000 Werken ist Herkunft unklar
Nach acht Jahren wurden 14 Werke als NS-Raubkunst restituiert. Die Bilanz am Ende der formalen Recherchen: „Es gibt eine ganz große Grauzone“.
Tagesspiegel

Salzburg
Besuch doch mal die Mozarts
Verwandtenbesuche waren ja nie verboten, hieß es jüngst offiziellerseits. Trotzdem haben wir’s folgsam nicht getan. Jetzt darf man sogar wieder bei Bekannten vorbei schauen. Am Pfingstwochenende sogar wieder bei den Mozarts.
DrehpunktKultur

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Unter’m Strich

Österreich/ Statistik
Sterblichkeit trotz Corona-Krise bisher nur wenig erhöht
Im Vergleich gibt es heuer weniger Tote als etwa während der starken Grippewelle in der Saison 2016/2017
Der Standard

Österreich
Kurz: Einfachere Corona-Regeln, aber keine regionalen Lockerungen
Die Presse

Coronavirus in Berlin: Noch keine Lockerungen für Kneipen – Berlin folgt nicht Thüringen. Verfassungsgericht kippt Bußgeld für Verstoß gegen Mindestabstand
Der Berlin-Blog.
Tagesspiegel

Köln
Kölner Schüler bekommen Visiere zum Schutz vor Corona
Zum Schutz vor dem Coronavirus bekommen von dieser Woche an alle 140 000 Kölner Schüler Visiere aus Kunststoff. Ein Kölner Hersteller spende den Schulen die Schutzschilde, gab die Stadt bekannt.
Sueddeutsche Zeitung

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 27. MAI 2020)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 27. MAI 2020)

Quelle: onlinemerker.com

 

SALZBURGER FESTSPIELE: Eine mutige oder eine riskante Entscheidung

Hl.Olga Ikone Helga Icon Icons orthodox икона Ольга Olja Olenka ...

Die Heilige Helga (in der Ostkirche heißt sie Olga). Der Name allein sagt bereits viel, er bedeutet „Die Heilige“, „Die Gesunde“

Sollte Helga Rabl-Stadler einmal das Zeitliche segnen (was hoffentlich nicht so bald sein wird), dann wird wohl umgehend der Seligsprechung-Prozess eingeleitet, denn ohne Selige gibt es keine Heilige!

 

BERICHT ORF/ Salzburg – Video

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WIEN / Albertina Modern: THE BEGINNING
Kunst in Österreich 1945 bis 1980
Vom 27. Mai 2020 bis zum 15. November 2020

Als alles neu begann

Das Plakat zeigt einen Mann im bunten Anzug und mit grünen Schuhen (Robert Klemmer ist sein Schöpfer). Er hat dem Betrachter den Rücken zugekehrt – und läuft. Wohin? In die Zukunft vermutlich. So, wie die Künstler sich diese Zukunft in jenem Jahr Null, das der Zählung nach 1945 hieß, wünschten und schufen.
„The Beginning“ heißt die erste Ausstellung der ALBERTINA MODERN im Künstlerhaus, und es ist ein Beginn in vieler Hinsicht. „…

Zum Ausstellungsbericht von Heiner Wesemann
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KOMISCHE OPER BERLIN: Streaming-Tipps: »Moses und Aron« (ab 12.6.), »Der Jahrmarkt von Sorotschinzi« (ab 31.5.) ,»Celebrations«-Konzerte, »Die Perlen der Cleopatra« (noch bis 17.6.)

Nach einigen Verschiebungen ist es am 12. Juni nun so weit: Die umjubelte Barrie-Kosky-Inszenierung von Moses und Aron geht als Stream on demand online und wird für drei Monate verfügbar sein – weitere Informationen dazu finden Sie unten. Zuvor präsentieren wir ab 31. Mai noch einmal einen Monat lang die Mussorgski-Rarität Der Jahrmarkt von Sorotschinzi.

Weitere Streams sind noch online abrufbar, darunter neben Die Perlen der Cleopatra die letzten »Celebrations«-Konzerte auf der leeren Bühne mit Barrie Kosky und Gästen. Neben Berliner Jazz-Operette mit Dagmar Manzel ist seit 21. Mai auch ein Konzert mit Günter Papendell und einem Liederprogramm verfügbar. Als nächsten Gast begrüßt Barrie Kosky am 5. Juni um 19.30 Uhr voraussichtlich die Sopranistin Nicole Chevalier. Weitere Mini-Konzerte sind in Vorbereitung.

Alle Streaming-Angebote finden Sie unter: https://www.komische-oper-berlin.de/stream/

Weitere Informationen und Pressefotos zur honorarfreien Verwendung (bei vollständiger Angabe des Copyrights) zu unseren Produktionen finden Sie in unserem Presseservice bzw. in der Bilddatenbank.

Wir freuen uns über Ankündigungen! Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

P.S.: Bitte beachten Sie, dass es im digitalen Spielbetrieb zwar selten zu Umbesetzungen, gelegentlich aber zu Verschiebungen kommen kann. Tagesaktuelle Informationen erhalten Sie direkt auf der Streaming-Seite.

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Ab Freitag, 12. Juni 2020, 19 Uhr

Moses und Aron – »Mit einem Riesenchor wird das abschreckend schwierige Zwölftonstück zum großen jüdischen Welttheater.« (taz)

Arnold Schönbergs Moses und Aron ist eine Oper, die eine besondere Herausforderung für jedes Opernhaus darstellt: unzählige Mitwirkende auf der Bühne, eine hochkomplexe Partitur, die das Äußerste von Sängern und Musikern fordert, und unzählige Proben für den heimlichen Star des Stücks – den Chor. Mit der Inszenierung der Oper, die 1930 bis 1932 in Berlin entstand, brachte Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky Moses und Aron 2015 erstmals an die Komische Oper Berlin, als einmaliges Projekt: Nur sechs Aufführungen waren angesetzt. Die musikalische Leitung übernahm Vladimir Jurowski, der seine internationale Karriere vor über 25 Jahren im Haus an der Behrenstraße begann. Als Moses ist Robert Hayward zu erleben, als Aron John Daszak. Die Chorsolisten der Komischen Oper Berlin erhielten bei dem Mammutprojekt Unterstützung von Vocalconsort Berlin und wurden für ihre gemeinsame Leistung von der »Opernwelt« als Chor des Jahres ausgezeichnet.

»In Barrie Koskys Regie wird Arnold Schönbergs Moses und Aron an der Komischen Oper zum Triumph des Chors.« (Der Tagesspiegel)

»Was für Massen! Die Chöre der Komischen Oper haben unter der Leitung von David Cavelius in hundert Proben die Partitur so grandios abrufbereit und selbstverständlich erarbeitet, dass sie zugleich frei sind für die Beweglichkeit und Eindringlichkeit des Spielens, wie man dies so vital und plastisch noch selten gesehen hat. Der Regisseur entzündet daran seine besten Fantasien. Das hat ein Niveau, das große Häuser beschämen muss..« (Salzburger Nachrichten)

Arnold Schönberg
Moses und Aron
Oper in zwei Akten (1957)
Text vom Komponisten
Musikalische Leitung: Vladimir Jurowski
Inszenierung: Barrie Kosky

Besetzung: Chorsolisten der Komischen Oper Berlin und Vocalconsort Berlin, Robert Hayward (Moses), John Daszak (Aron), Julia Giebel (Junges Mädchen / 1. nackte Jungfrau), Michael Pflumm (Junger Mann), Tom Erik Lie (Ephraimit / anderer Mann), Jens Larsen (Priester), Johannes Dunz (Nackter Jüngling), Karolina Gumos(Eine Kranke / 3. nackte Jungfrau), Sheida Damghani (2. nackte Jungfrau), Zoe Kissa (4. Nackte Jungfrau), Caren van Oijen (Stimme aus dem Orchester), Meri Ahmaniemi,Csaba Nagy, Shane Dickson, Zoltan Tekete (Tänzer), Statisterie und Kinderchor der Komischen Oper Berlin

Zu erleben sein wird ein bisher noch nicht veröffentlichter Mitschnitt der Premiere.
Der Stream wird drei Monate lang abrufbar sein.
Mehr Informationen und Fotos zum Download

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Noch bis 17. Juni online!

Die Perlen der Cleopatra – mit Dagmar Manzel

 Der Nil trocknet aus, in der Ferne drohen römische Heere und obendrein kündigt sich ein Aufstand in den eigenen Reihen an: Cleopatra hat alle Hände voll zu tun und ist noch dazu schlecht gelaunt. Dabei wünscht das schöne Staatsoberhaupt doch nur einen »kleinen ägyptischen Flirt«! So macht sie statt des persischen Prinzen Beladonis mit seiner »kleinen Liebesflöte« prompt den römischen Gesandten Silvius zu ihrem gefügigen Liebhaber. Ob internationale oder intime Beziehungen – die schönste Königin der Welt herrscht eben uneingeschränkt über alle Männer. Das Geheimnis ihrer Macht? Das sind die Perlen der Cleopatra …

Nach den erfolgreichen Produktionen von Paul Abrahams Ball im Savoy und Oscar Straus‘ Eine Frau, die weiß, was sie will! geben sich Dagmar Manzel, Chefregisseur Barrie Kosky und Adam Benzwi am Pult des Orchesters der Komischen Oper Berlin in einem skurril-frivolen, von Pointen überquellenden Bühnenspaß erneut die Ehre.

Oscar Straus
Die Perlen der Cleopatra
Operette in drei Akten [1923]
Libretto von Julius Brammer und Alfred Grünwald

Musikalische Leitung: Adam Benzwi
Inszenierung: Barrie Kosky
Choreographie: Otto Pichler

 Besetzung: Dagmar Manzel (Cleopatra, Königin von Ägypten), Dominique Horwitz (Pampylos, Erster Minister), Dominik Köninger (Silvius, ein römischer Offizier),Johannes Dunz (Beladonis, Prinz von Persien), Peter Renz (Marcus Antonius, Triumvir des römischen Reiches; Kophra), Talya Lieberman (Charmian, Hofdame),Chorsolisten der Komischen Oper Berlin, Lindenquintett Berlin, Tanzensemble

 Der Stream wird bis 17. Juni abrufbar sein.
Mehr Informationen und Fotos zum Download

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Weiterhin abrufbar unter https://www.komische-oper-berlin.de/stream/:

Claude Debussy
Pelleás et Mélisande
Drama lyrique in fünf Akten [1902]

Musikalische Leitung: Jordan de Souza
Inszenierung: Barrie Kosky

Verfügbar bis 8. Juli 2020
Mehr Informationen und Fotos zum Download

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Giacomo Puccini
La Bohème
Szenen aus »La Vie de bohème« von Henri Murger in vier Bildern [1896]

Musikalische Leitung: Jordan de Souza
Inszenierung: Barrie Kosky

Verfügbar bis 17. Juli 2020
Mehr Informationen und Fotos zum Download

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Pjotr I. Tschaikowski
Jewgeni Onegin
Lyrische Szenen in drei Akten [1879]

Musikalische Leitung: Henrik Nánási
Inszenierung: Barrie Kosky

Verfügbar bis 31. Juli 2020
Mehr Informationen und Fotos zum Download

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Jaromír Weinberger

Frühlingsstürme
Operette in drei Akten [1933]
Rekonstruiert und neu arrangiert von Norbert Biermann

Musikalische Leitung: Jordan de Souza
Inszenierung: Barrie Kosky

Verfügbar bis 24. Juli 2020

Mehr Informationen und Fotos zum Download

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Sowie aus der Mini-Konzert-Serie:

Celebrations 3: Berlin Jazz Operetta Songs mit Barrie Kosky und Dagmar Manzel
(verfügbar bis 7. Juni 2020)

und

Celebrations 4: Lieder von Mendelssohn Bartholdy, Wolf und Mahler mit Barrie Kosky und Günter Papendell (verfügbar bis 21. Juni 2020)

Ausgewähltes Bildmaterial zu allen Streams unter https://digital.komische-oper-berlin.de/fotoweb/albums/XoxQ74Gx_LzVk9OifiaGIb9lqii2QnfPVjHeNQ/
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DER NÄCHSTE TALK-GAST – HEUTE

ZU INSTAGRAM
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Ein weiteres „Corona-Video von Stefan Tanzer
Giuseppe Verdi: LA FORZA DEL DESTINO – Solenne in quest’ora

– mit Luciano Ganci (links) aus Rom, der letztes Jahr in Ternitz den Carlo in „Giovanna d’Arco“ sang.

https://www.youtube.com/watch?v=HzCnvebz7cQ
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#MyHomeIsMyBurgtheater :  Fortsetzung mit der Märchen-Edition am 29. Mai 2020

„Eines Tages wirst du wieder alt genug sein, um Märchen zu lesen …“

 „Eines Tages wirst du wieder alt genug sein, um Märchen zu lesen …“ – so der irische Schriftsteller C. S. Lewis. Märchen, Fabeln und Sagen begleiten die Menschen auf der ganzen Welt von ihrer Kindheit an: Sie schaffen unser erstes Bild von Gut und Böse, prägen unsere Haltungen und noch als Erwachsene haben wir die Erinnerung daran parat und erhoffen, dass „alles gut ausgeht“.  Vielleicht sind es keine Geschichten, die unser Leben retten, sicher aber Texte, die unser Leben begleiten.

Folgen Sie und Ihre Familien uns in den nächsten Wochen in bekannte und auch weniger bekannte Märchenwelten: Von 29. Mai bis 27. Juni 2020 werden Schauspielerinnen und Schauspieler des Burgtheaterensembles täglich um 11 Uhr Märchen und Fabeln aus aller Welt und Sagen aus Österreich lesen, als Fortführung der #MyHomeIsMyBurgtheater mit der bisherigen Geschichte, die mich gerettet hat … Zusätzlich dazu geht täglich um 17 ein Text eines Märchens zum Vor- oder zum Selberlesen online.

Regina Fritsch, Max Gindorff, Dorothee Hartinger, Felix Kammerer, Arthur Klemt, Hans Dieter Knebel, Markus Meyer, Wolfram Rupperti und Dunja Sowinetz präsentieren Hans im Glück, Die Bremer Stadtmusikanten, Die Spinnerin am Kreuz, Wie die Maus eine Braut für ihren Sohn sucht, Was die Distel erlebte, Der Hexer von Viktring und vieles mehr.

Hier finden Sie die Reihenfolge der Märchen – inkl. Ensemblemitglied, das dieses präsentieren wird. Bitte beachten Sie, der jeweilige Text wird schon vorab auf der Website bereitgestellt – zum Vor- oder zum Selberlesen:

 Freitag, 29. Mai 2020

#01 Regina Fritsch
#MyHomeIsMyBurgtheater
Hans im Glück (1. Teil)

Gebrüder Grimm

Hans hat sieben Jahre bei seinem Meister fleißig gearbeitet. Als Lohn erhält er einen Klumpen Gold, mit dem er sich auf den Weg nach Hause macht. Doch so ein Klumpen Gold ist ganz schön schwer und Hans tauscht ihn gegen ein Pferd. Auf seinem Weg tauscht er immer weiter und weiter… er macht keine guten Geschäfte dabei und dennoch macht ihn jeder Tausch zufriedener.

 

Samstag, 30. Mai 2020

#02 Regina Fritsch

#MyHomeIsMyBurgtheater

Hans im Glück (2. Teil)

Gebrüder Grimm

         

Sonntag, 31. Mai 2020

#03 Wolfram Rupperti

#MyHomeIsMyBurgtheater

Dornröschen

Gebrüder Grimm

 

Zur Geburt ihrer Tochter feiern der König und die Königin ein großes Fest. Auch die weisen Frauen sind eingeladen, man erbittet ihre guten Wünsche und Gaben für die kleine Königstochter. Doch für eine der weisen Frauen ist kein Platz mehr an der Tafel des Königs, und dafür rächt sie sich mit einem folgenschweren Fluch.

 

Montag, 1. Juni 2020

#04 Dorothee Hartinger  

#MyHomeIsMyBurgtheater

Der wunderliche Spielmann

Gebrüder Grimm

 

Bären, Wölfe, Füchse: Der Wald birgt viele Gefahren und ist kein guter Platz für den Spielmann. Doch ein bisschen List hilft immer und am Ende rettet ihn seine Kunst.

 

Dienstag, 2. Juni 2020

#05 Dunja Sowinetz

#MyHomeIsMyBurgtheater       

Wie die Maus eine Braut für ihren Sohn sucht

Märchen aus Russland

 

Die Maus hat einen Sohn, den alle anderen bewundern. Als er zu einem stattlichen jungen Mäusemann wird, beschließt Mutter Maus die beste Ehefrau für ihn zu suchen. Die Suche erweist sich als sehr lang und äußerst kompliziert – umso überraschender ist ihr Ergebnis!

 

Mittwoch, 3. Juni

#06 Arthur Klemt

#MyHomeIsMyBurgtheater                 

Gobborn Seer

Märchen aus England

 

Jack, der Sohn von Gobborn Seer, soll für seinen Vater ein Schaffell verkaufen – aber unter der Bedingung, sowohl das Geld als auch die Schafshaut mit nach Hause zu bringen. Eine unlösbare Aufgabe? Nicht für die junge Wäscherin, die alsbald Jacks Frau wird und mit ihrer Klugheit den beiden am Ende sogar das Leben rettet.

 

Donnerstag, 4. Juni 2020

#07 Regina Fritsch

#MyHomeIsMyBurgtheater                 

Was die Distel erlebte

Hans Christian Andersen

 

Wer denkt, dass die Rose die Blume der Liebe sei, der kennt nicht die Geschichte von der Distel, die ein junges Paar zusammenbringt und vom Unkraut und Eselsfutter zu einem hochwohlgeborenen Gewächs wird.

 

Freitag, 5. Juni 2020

#08 Wolfram Rupperti

#MyHomeIsMyBurgtheater

Die weiße Schlange

Gebrüder Grimm

 

Hinter der Allwissenheit des Königs verbirgt sich ein Geheimnis – wer von der weißen Schlange isst, versteht die Sprache der Tiere. Der Diener des Königs entdeckt das Geheimnis. So versteht auch er die Sprache der Tiere und macht damit sein Glück.

 

Samstag, 6. Juni 2020

#09 Dorothee Hartinger

#MyHomeIsMyBurgtheater

Die Spinnerin am Kreuz

Wiener Sage

 

Jeder kennt die filigrane Steinsäule auf dem Wienerberg, tausende Autos ziehen jeden Tag daran vorbei, und der Rand der Triester Straße scheint nicht der beste Platz für ein kostbares gotisches Denkmal. Wie die Säule an ihren Platz kam, erzählt die Sage von der Spinnerin am Kreuz, die Jahr um Jahr auf die Rückkehr ihres Mannes aus dem Kreuzzug wartete.

Sonntag, 7. Juni 2020

#10 Max Gindorff

#MyHomeIsMyBurgtheater

Das tapfere Schneiderlein (1. Teil)

Gebrüder Grimm

Wer „sieben auf einen Streich“ besiegen kann, der muss in der weiten Welt sein Glück versuchen – so wie das schlaue Schneiderlein, dass erst die Riesen besiegt und dann auch noch den mächtigen König an der Nase herum führt. Und das wird ihm gar nicht schwer gemacht – denn die Menschen glauben oft nur das, was sie glauben wollen

 

Montag, 8. Juni 2020

#11 Max Gindorff

#MyHomeIsMyBurgtheater

Das tapfere Schneiderlein (2. Teil)

Gebrüder Grimm

Dienstag, 9. Juni 2020

#12 Dunja Sowinetz

#MyHomeIsMyBurgtheater       

Die kluge Bauerntochter

Gebrüder Grimm

 Mit ihrer Klugheit erobert die Tochter eines armen Bauern das Herz des Königs und wird selbst zur Königin. Doch die junge Frau ist nicht nur klug, sondern auch gerechtigkeitsliebend – zwei Eigenschaften, mit denen man leicht in Schwierigkeiten geraten kann. Und es scheint, als gerieten ihre Liebe und ihr Glück in Gefahr …

 

Mittwoch, 10. Juni 2020

#13 Felix Kammerer
#MyHomeIsMyBurgtheater
Der gestiefelte Kater

Gebrüder Grimm

 Der Müller verteilt sein Erbe auf seine drei Söhne – für den jüngsten fällt die Erbschaft mager aus, ihm bleibt nur der Kater! Und der will noch dazu teuer eingekleidet werden.  Mit den prächtigen Stiefeln und sehr viel Köpfchen verhilft er dem armen Müllersohn zu einer prächtigen Karriere.

 

Donnerstag, 11. Juni 2020

#14 Hans Dieter Knebel
#MyHomeIsMyBurgtheater
Die Henne mit dem goldenen Ei

Märchen aus Russland

 Ein armer alter Mann und seine Frau haben nur noch eine Henne – und großen Hunger nach Suppe. Da legt die Henne ein goldenes Ei und verschwindet. Auf der Suche nach der Henne erlebt der Mann nun die sonderbarsten Abenteuer – mit einem Pferd, das voller Überraschungen steckt, einer ebensolchen Ziege und vielen unehrlichen Zeitgenossen. Und deren gerechte Strafe bleibt nicht aus!

 

Freitag, 12. Juni 2020

#15 Dorothee Hartinger
#MyHomeIsMyBurgtheater
Jorinde und Joringel

Gebrüder Grimm

 Ein dunkler Wald, eine mächtige Zauberin und ein großes Schloss, dem man besser nicht zu nahe kommt, denn dort werden junge Frauen in Vögel verwandelt und junge Männer zu Stein. So ergeht es auch Jorinde und Joringel, doch Joringel gibt nicht auf, unermüdlich sucht er nach der Zauberblume – nur sie kann seine Braut befreien.

 Samstag, 13. Juni 2020
#16 Wolfram Rupperti
#MyHomeIsMyBurgtheater
Meister Martin Eisenarm

Wiener Sage

 Einst lebte in Wien ein Schmied, Meister Martin, der wegen seiner gewaltigen Stärke in der ganzen Stadt bekannt und berühmt war; man hieß ihn deshalb den „Eisenarm“. Doch der Schmied hatte noch eine andere Eigenart, die die Menschen verwunderte und die sogar den Kaiser beeindruckte. Martins Geheimnis der „vier Groschen“ macht ihn am Ende zu einem reichen Mann.

 Sonntag, 14. Juni 2020
#17 Markus Meyer

#MyHomeIsMyBurgtheater

Bremer Stadtmusikanten

Gebrüder Grimm

 Eine Katze, ein Hahn, ein Hund und ein Esel sind bei den Bauern, denen sie gehören und lange Jahre treue Dienste geleistet haben, nicht mehr erwünscht – die Tiere sind alt und, wie es scheint, zu nichts mehr zu gebrauchen. Doch wieviel noch in ihnen steckt, zeigen die vier sehr bald – und gemeinsam machen sie ihr Glück!

 Montag, 15. Juni 2020
#18 Hans Dieter Knebel

#MyHomeIsMyBurgtheater       

Die Linde bei St. Stephan

Wiener Sage

 Dort, wo heute der mächtige Stephansdom steht, befand sich vor fast 900 Jahren nur ein kleines Kirchlein. Um die kleine Kirche erbauen zu können, wollte der Baumeister eine schöne, alte Linde fällen. Doch der Pfarrer Eberhard kann den Baumeister von diesem Plan abbringen – er liebt die Linde, die so alt ist, wie er selbst und die nicht vor ihm sterben soll. Viele Jahre später wird der Baum dem alten Pfarrer seine Rettung danken.

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BERND WEIKL ÜBER BERND WEIKL.

Bernd Weikl erinnert sich an wichtige Stationen seiner Weltkarriere als Sänger – zur Begrüßung und Einführung auf diesen YouTube-Kanal.


Bitte untenstehenden Link anklicken

ZUM VIDEO

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Interview mit Ansgar HAAG, scheidender Intendant des Meininger Staatstheaters


Ansgar HAAG. Copyright: Sebastian Scholz

Der Meininger Intendant Ansgar Haag verlässt in der kommenden Spielzeit das Meininger Staatstheater. Ansgar Haag hat das Meininger Staatstheater in schwierigen Zeiten übernommen. Nach zu vielen avantgardistischen Experimenten waren die Zuschauer ausgeblieben. Intendant Haag steuerte das Meininger Theater mit seinen Sparten in ein publikumsnaheres Fahrwasser. Zuvor hatte er schon in Ulm gute Arbeit geleistet.

Als Regisseur hat Ansgar Haag 140 Inszenierungen gemacht. Für einige seiner Inszenierungen bekam er auch Preise: 2007 wurde seine Meininger-Inszenierung von Goethes „Faust I / II“ mit dem Land-der-Ideen-Preis ausgezeichnet. 2009 ehrte man seinen „Tannhäuser“ mit dem Titel „Inszenierung des Jahres“. Der Preis wird vom Verein „Meininger Theaterfreunde e.V.“ gestiftet. Die Inszenierung wird bis heute im Palas auf der Wartburg aufgeführt. 2012 verlieh ihm der Kulturminister der Republik Kasachstan, Darkhan Myngbay, die Auszeichnung „Geehrter Kunstschaffender“ für seine Inszenierungen der kasachischen Erstaufführung von Richard Wagners „Tannhäuser“ (2010) an der Staatsoper Almaty und der deutschen Erstaufführung der kasachischen Oper „Abai“ von Achmet Schubanow und Latif Hamidi in Meiningen, 2018 wurde seine Meininger Inszenierung „TOSCA“ zur „Inszenierung des Jahres“ gekürt…

Zum Interview mit Larissa Gawritschenko und Thomas Janda

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