Die MITTWOCH-PRESSE – 29. JULI 2020

Die MITTWOCH-PRESSE – 29. JULI 2020

Foto: Copyright: Daniel Sünderhauf

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MITTWOCH-PRESSE – 29. JULI 2020

Salzburg
Frauen am Festspiel-Opernpult?
Wir müssen eingestehen: Wir sind einer Ente der Salzburger Festspiele aufgesessen. Aber wir wissen uns in bester Gesellschaft. Auch alle Printmedien haben es geschluckt, als die Festspiele etwas salopp verkündeten, Joana Mallwitz werde die erste Frau sein, die hierorts eine Oper (Mozarts Cosi fan tutte) dirigiert.
DrehpunktKultur

Salzburg/Festspiele
Regie und Dirigat entbrennen für „Elektra“
https://www.krone.at/2200539

Genua
Pappano dirigiert Beethovens Fünfte für neue Autobahnbrücke in Genua
Mit einem klassischen Konzert wurde in Genua die Fertigstellung der neuen Autobahnbrücke gefeiert. Stardirigent Antonio Pappano kam dazu eigens mit einem der bekanntesten Symphonieorchester Italiens.
https://www.swr.de/swr2/musik-klassik/brueckenkonzert-mit-pappano-100.html

Berlin
Warum der Orchesterdirektor das DSO verlässt
Orchesterdirektor Alexander Steinbeis trennt sich nach 14 Jahren im Guten vom Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Wer ihm nachfolgt, ist nicht geklärt.
Tagesspiegel

Deutsche Orchestervereinigung in Sorge um geeigneten Leitungsnachwuchs
Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin geht kopflos in die nächste Saison. Der bisherige Orchesterdirektor verlässt das Orchester. Aber niemand findet sich für seine Stelle.
https://www.swr.de/swr2/musik-klassik/orchsterleitung-ohne-nachwuchs-100.html

Wien
Bundestheater suchen neue Führungspersonen Bezahlartikel
Drei Leitungsjobs stehen vor der Entscheidung. Wer im Rennen ist und wofür.
https://kurier.at/kultur/bundestheater-suchen-neue-fuehrungspersonen/400984613

Duisburg/ Deutsche Oper am Rhein
Oper und Corona: Sechs Meter Abstand zwischen Sänger und Pianist
Auch für Wolfgang Wiechert hat Corona den Alltag an der Rheinoper auf den Kopf gestellt. Diesmal mussten die Sänger ganz schnell lernen.
https://www.waz.de/staedte/duisburg/oper-und-corona-sechs-meter-zwischen

Schweitzers Klassikwelt 10: Wo Bohuslav Martinů seine Kindheit verbrachte
Martinůs Musik begegneten wir allererst in Streichquartetten. Bei seinen Opern fällt uns immer gleich seine „Julietta“ ein. Dann „Marienspiele“, die wir im Prager Nationaltheater erlebten und als dritte Oper von den Bregenzer Festspielen her „Die Griechische Passion“, die jedoch auf uns mehr einen intellektuellen als einen emotionellen Eindruck hinterließ. Die zahlreichen andren Werke dieses Komponisten, der nicht die Popularität eines Smetana oder eines Dvořák erreichte, vermögen wir in dem hier vorgegebenen Rahmen nicht aufzuzählen. Es sind insgesamt sechzehn Opern, wie wir staunend im Bohuslav-Martinů-Zentrum seiner Geburtsstadt Polička dazu lernten, von seinen vielen symphonischen Werken gar nicht zu sprechen.
Lothar und Sylvia Schweitzer berichten aus ihrer Klassikwelt
Klassik-begeistert

Sommereggers Klassikwelt 46: Hausbesuch beim Genie
Wiens Ruf als Musikstadt besteht schon seit Jahrhunderten, viele der großen Komponisten lebten hier, was irgendwann kein Zufall mehr war. Mozart war nicht zuletzt Joseph Haydns wegen in die Stadt gekommen, Beethoven später Mozarts wegen, obwohl dessen früher Tod einen künstlerischen Kontakt verhinderte. Zum Teil sind die Gebäude, in denen die großen Meister lebten, noch erhalten, von Franz Schubert existiert sogar noch das Geburts- und Sterbehaus in originaler Form. Mozarts und Beethovens letzte Wohnungen in denen sie starben, existieren zwar heute nicht mehr, aber man kennt den genauen Ort. In Mozarts Fall steht heute an der Stelle seines Todes ein Kaufhaus, was dazu führte, dass eine entsprechende Gedenk-Plakette in der Sportschuh-Abteilung des Hauses angebracht wurde. Es wirkte so, als hätte den vielleicht größten Komponisten aller Zeiten zwischen Adidas und Nike-Modellen der Tod ereilt.
Peter Sommeregger berichtet aus Wien
Klassik-begeistert

Bad Ischl
Abgesagtes Lehár Festival holt Programm 2021 nach

„Die Csardasfürstin“ als Eröffnungspremiere.
Wiener Zeitung

Wien/ Cafe Prückel
So brillant kann silberne Operette sein
Leo Falls Einakter „Brüderlein fein“ hatte im Café Prückel Premiere. Junge Akteure verpassen dem Einakter „Brüderlein Fein“ eine Vitaminspritze.
Die Presse

Friedrichshafen
Musiktheater Friedrichshafen: Spielzeit 2021 fällt endgültig komplett ins Wasser
Nach dem Tiefschlag sind die Verantwortlichen auf der Suche nach neuen Konzepten.
Schwaebische.de

USA
Die Zukunft der US-Kulturlandschaft ist ungewiss
Schwaebische.de

CD-Kritik
William Alwyns Strindberg-Horroroper
Wiener Zeitung

München
Joel Frederiksen und das Ensemble Phoenix Munich verströmen empfindsamen Wohlklang
„Die Stücke fügen sich zu einer ausdrucksvollen, in sich geschlossenen Reise. Die dazu notwendige Konzentration ermöglicht mir der Veranstaltungsraum, der es mir so viel leichter als der digitale Bildschirm macht, mich auf die Musik und die Musiker einzulassen und eine Verbindung herzustellen.“
Frank Heublein berichtet aus München
Klassik-begeistert

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
Kiri Te Kanawa, Roberto Alagna, Joyce DiDonato, René Pape, Plácido Domingo Headline Week 21 of Metropolitan Opera’s Nightly Streams
https://operawire.com/kiri-te-kanawa-roberto-alagna-joyce-didonato

Watch Renée Fleming’s Metropolitan Opera Stars Live Stream
Renée Fleming’s performance for the Met Stars Live In Concert series on Saturday 1 August includes favourite arias and popular songs.
https://www.udiscovermusic.com/classical-news/renee-fleming-metropolitan

Opera Diva Karita Mattila Dazzles in a Pair of Streaming Performances
https://observer.com/2020/07/best-opera-streams-karita-mattila-tosca-072720/

House music: Tim Ashley’s watching and listening highlights
The Guardian

Beethoven’s Fidelio -The Royal Opera House and BBC iPlayer
https://www.thereviewshub.com/beethovens-fidelio-the-royal-opera

Salzburg
Q & A: Soprano Aušrinė Stundytė on Singing “Elektra’ At Salzburg & Career Trajectory
https://operawire.com/q-a-soprano-ausrine-stundyte/

Chicago
Virtual concerts: CSO and Lyric’s Ryan Opera Center excel online
https://www.chicagotribune.com/entertainment/music/howard-reich/ct-ent

CD/DVD
Classical CD Reviews:
Michael Tilson Thomas’ “From the Diary of Anne Frank,” Nielsen Symphonies nos. 1 & 2, and Arabella Steinbacher’s “Four Seasons
https://artsfuse.org/208160/classical-cd-reviews-michael-tilson-thomas-from

Feuilleton
Born from the tragedies of 1968, Berio’s miraculous “Sinfonia’ still resonates
https://www.latimes.com/entertainment-arts/story/2020-07-28/luciano-berio

Ballett/ Tanz

Wien/ Staatsballett
Erster Solist Jakob Feyferlik und sein Bühnenkribbeln
Der erst 23-jährige Balletttänzer verlässt seine Wiener Heimat und die Staatsoper. Im Interview plaudert er darüber, wohin es ihn zieht und wie er für die Erfüllung seines Kindheitstraums arbeitet.
Wiener Zeitung

Stuttgart
Response I: Stuttgarter Ballett trotzt Corona
bachtrack

Sprechtheater

Salzburg
Bettina Hering: „,Jedermann“ ist Teil der DNA der Festspiele“
Die Presse

Caroline Peters bei den Salzburger Festspielen: Das pure Vergnügen am Sein
Deutschlandfunk.de

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Unter’m Strich
Gefährder-Gesetz:Bayern führt die Unendlichkeitshaft ein
Gefährder können ab August in Bayern länger vorbeugend eingesperrt werden.
Der Landtag in München stimmte mit den Stimmen der CSU für das Polizeiaufgabengesetz, das die Erhöhung der Präventivhaft von bisher 14 Tagen auf unbefristete Zeit vorsieht.
Alle drei Monaten soll ein Richter darüber entscheiden müssen.
https://www.sueddeutsche.de/bayern/gefaehrder-gesetz-bayern-fuehrt-die

Österreich
Blog: Polit-Profiling
Sebastian Kurz: Die Schwarze Madonna
Kapital oder katholisches Wertbild? Was sind der Antrieb und das Triebmotiv einer neuen Generation von Politikern?
Der Standard

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 29. JULI 2020)

Quelle: onlinemerker.com

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 29. JULI 2020)

HEUTE: Auftakt von „Diskurs Bayreuth“ online

Rahmenprogramm der Bayreuther Festspiele startet mit der Online-Gesprächsreihe „Hier
gilt’s der Kunst“ und der Video-Performance „The Loop of the Nibelung“ von Simon SteenAndersen


Copyright: Daniel Sünderhauf

Mit einem spannenden Gespräch über Musik und Politik startet heute „Diskurs Bayreuth“, das Rahmenprogramm der Bayreuther Festspiele. Der Dirigent Daniel Barenboim und die Schriftstellerin Thea Dorn sprechen über Musik, Politik und Gesellschaft, über den politischen Richard Wagner und ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit den Bedingungen, unter denen Kunstschaffen in Zeiten der Pandemie noch möglich ist.
In der Gesprächsreihe „Hier gilt’s der Kunst – Wagner, Musik und Politik“ geht es um aktuelle Fragen: Kann, muss, soll Kunst eine Stellungnahme zu Politik und Zeitgeschehen sein? Ist sie das nicht immer? Was kann Kunst bewirken? Bis 31. Juli 2020 erscheint täglich eine neue Ausgabe auf der Webseite der Bayreuther Festspiele unter www.bayreutherfestspiele.de/diskurs und dem Festspiele-Angebot von BR Klassik auf www.br-klassik.de.

Weitere Gäste sind Sir András Schiff, Martina Gedeck, Barrie Kosky, Dörte Schmidt, Dieter Grimm sowie Björn Gottstein, Julia Spinola und Bernhard Neuhoff.

„The Loop of the Nibelung“ von Simon Steen-Andersen, Uraufführung
„Diskurs Bayreuth“ steht auch für die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Werk und dem Wirken Richard Wagners und präsentiert seit 2018 in jedem Jahr eine Uraufführung als Auftragswerk der Bayreuther Festspiele. Eigentlich als Live-Performance vor Publikum
während der Festspielzeit geplant, nutzte der Komponist und Medienkünstler Simon SteenAndersen alle Freiräume, die ihm nun zur Verfügung standen, für eine einzigartige VideoProduktion. Gemeinsam mit Musikern der Bayreuther Festspiele begibt er sich auf eine
audiovisuelle Erkundung des mythischen Bayreuther Festspielhauses und verwandelt es mit Hilfe einer ausgeklügelten „Kettenreaktions-Maschine“ zum Instrument und Bühnenbild zugleich. „The Loop oft the Nibelung“ ist ebenfalls ab heute online abrufbar.

Diskurs Bayreuth 2020 – Programm
Online-Ausgabe des Rahmenprogramms der Bayreuther Festspiele in Kooperation mit BR Klassik

29. Juli | Ab 10 Uhr
Kann Kunst politisch wirksam werden?
Gespräch mit Daniel Barenboim & Thea Dorn

29. Juli | Ab 15 Uhr
The Loop of the Nibelung
Simon Steen-Andersen
Auftragswerk der Bayreuther Festspiele, Kompositionsauftrag finanziert durch die Ernst-von-Siemens-Musikstiftung
Mit Musikern der Festspielorchesters sowie Wiebke Lehmkuhl, Nadine Weissmann (Mezzosopran) und Olafur Sigurdarson (Bariton)

29. Juli | Ab 10 Uhr
Wagners Musiktheater und die Politik
Gespräch mit Barrie Kosky und Julia Spinola, Moderation: Bernhard Neuhoff (BR)

30. Juli | Ab 10 Uhr
Muss ein Künstler politisch Stellung nehmen?
Gespräch mit András Schiff und Martina Gedeck, Moderation: Björn Gottstein (SWR)

31. Juli | Ab 10 Uhr
Kunstautonomie und/als gesellschaftliche Funktion
Gespräch mit Dörte Schmidt und Dieter Grimm, Moderation: Bernhard Neuhoff (BR)

Die Gesprächsreihe „Hier gilt’s der Kunst“ und die Video-Perfomance „The Loop oft the Nibelung“ sind für einen Zeitraum von vier Wochen auf der Webseite der Bayreuther Festspiele unter www.bayreuther-festspiele.de/diskurs und sowie dem Festspiele-Angebot
von BR Klassik auf www.br-klassik.de ab den angegeben Daten abrufbar.
Bayreuther Festspiele BR Klassik

Das Programm wird mit Hintergrundinfos und zusätzlichem Videomaterial auf dem Twitter-Kanal der Bayreuther Festspiele begleitet.

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Eröffnung von „Public Moves“ im Wiener Rathaus (27.7. 2020): ‚Everyone‘ ist hier willkommen

Im Wiener Rathaus wird getanzt – locker, ganz einfach. Copyright: yako one

Ein großer Tanzboden ist im Arkadenhof des Wiener Rathauses ausgelegt. Die coronageschädigte sommerliche ImPulsTanz–Reihe ist hier bis 30. August zu Wiens Stadtvätern eingezogen. Durch große Planen regen- und sonnengeschützt – und für jedermann (mehr jüngere Damen wohl eher) nach Anmeldung täglich frei zugänglich. „Public Moves“ ist die Serie betitelt und zählt zu den rund  800 Veranstaltungen des heurigen Wiener Kultursommers. Bürgermeister Dr. Michael Ludwig gab das Startzeichen, und Tanzpädagoge Joe Alegado, durch Jahrzehnte mit ImPulsTanz als Dozent eng verbunden, hat die eifrigen Public Moves-Bewegungshungrigen zu einfachen Übungen angeleitet. So dass, nun ja, so dass seinen „Everyone, everyone, o.k. … „–Anspornungen wirklich jedermann folgen konnte.

Info: www.impulstanz.com

Meinhard Rüdenauer

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Reminder: Retz Festival offene Grenzen 06.08.-16.08.


Bernarda Bobro. Copyright: Festival Retz

In einer Woche ist es soweit: das Festival Retz „Offene Grenzen“ öffnet am 06. August 2020 seine Tore. Wir möchten Ihnen unser abwechslungsreiches Programm ans Herz legen das zwei Wochen lang Retz zu einem Hotspot der Barockmusik und Literatur werden lässt.

Von Donnerstag bis Sonntag (vom 06.08. bis 09.08.2020 und 13.08.-16.08.2020) hat das Publikum die Wahl zwischen Schlosskonzerten, Liederabenden, einem Konzertpfad, zwei Literaturpfaden sowie Opernkino unter Sternenhimmel im Festivalgarten.

Wir freuen uns auch heuer Top KünstlerInnen für dieses Festival gewonnen zu haben, die ein bunt gemischtes Programm an verschiedensten Spielorten präsentieren werden. Musikalisch erwarten Sie Kammermusikalische Gusto-Stückerl von Bach, Monteverdi und Händel interpretiert von Bernarda Bobro, Ursula Langmayr, Matthias Helm und dem Ensemble Continuum.

Die beiden Literaturpfade setzen sich thematisch mit der aktuellen Lebenssituation in Zeiten der Covid-19 Pandemie auseinander. Namhafte Autoren wie Marlene Streeruwitz, Raoul Schrott und Franzobel werden aus ihren aktuellen Werken lesen.

Abgerundet wird das Programm durch Konzerte im Retzer Land wie dem Gala-Konzert mit Annette Dasch und Daniel Schmutzhard oder dem Alliance Quartett Wien.

Wir bitten Sie auch heuer um Ihre geschätzte Unterstützung in Form von Berücksichtigung in Ihrem Medium und freuen uns über Ihren Besuch zur Eröffnungsveranstaltung oder zu einer Nachfolgenden. Das detaillierte Programm finden Sie im Anhang und online unter https://festivalretz.at. Fotos zu den einzelnen Veranstaltungen lasse ich Ihnen jederzeit gerne zukommen, Sie finden diese aber auch zum Download unter https://festivalretz.at/pressedownload/.

Termine: Do. 06.08 – So. 09.08.2020, Do 13.08.2020 – So 16.08.2020

Karten unter: https://festivalretz.at/kartenverkauf/

Weitere Infos: www.festivalretz.at
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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Jonas Kaufmann mit Fans in Neapel


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LEHÁR FESTIVAL BAD ISCHL 2021 – PROGRAMMVORSCHAU

Das Lehár Festival Bad Ischl feiert 2021 sein 60jähriges Jubiläum. Als 1961 die Festspiele eröffnet wurden, stand u.a. Kálmáns DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN auf dem Spielplan. Und nun wird im Jubiläumsjahr 2021 genau dieses Meisterwerk als Eröffnungspremiere gespielt. Welch eine Ironie des Schicksals, denn geplant war diese Produktion bereits für 2020, doch aus bekanntem Anlass mussten wir die Aufführung verschieben.

Das Jubiläumsjahr 2021 hält jedoch noch weitere Highlights für Sie bereit. Denn so wie vor 60 Jahren steht auch 2021 als zweiter großer Komponist Franz Lehár auf dem Spielplan – im kommenden Sommer mit einem echten Klassiker: DER ZAREWITSCH.

Um den Namensgeber des Festivals gebührend zu würdigen, wird auch die Uraufführung DEIN WAR MEIN GANZES HERZ auf den Sommer 2021 verschoben. Erzählt wird das Leben des Komponisten, gewürzt mit seinen berühmtesten Melodien und vielen Raritäten.

Zum 60. Jubiläum wird Ihnen das Lehár Festival ein umfangreiches Rahmenprogramm präsentieren.
Alle Veranstaltungen und Termine werden wir Anfang 2021 bekannt geben.

Das Lehár Festival geht weiter und das mit einem noch kräftigeren Lebenszeichen!

Mit herzlichen Grüßen aus Bad Ischl,
das Team des Lehár Festivals

LÉHARFESTIVAL BAD ISCHL 2021 – 60 JAHRE JUBILÄUM

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Kiril Stankow neuer Erster Kapellmeister am Theater Vorpommern

Theater Vorpommern: Das ist der neue Erste Kapellmeister
Kiril Stankow. © Tobias Eggensberger.

Mit Beginn der Spielzeit 2020/21 ist Kiril Stankow neu als Erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor am Theater Vorpommern engagiert. Kiril Stankow wurde 1982 in Neubrandenburg geboren und begann seine musikalische Laufbahn als Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Von 2005 bis 2012 studierte er an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar. Noch vor Abschluss seines Studiums debütierte er 2010 im Leipziger Gewandhaus. International machte er erstmals als Preisträger des renommierten Dirigier-Wettbewerbs in Besançon 2013 auf sich aufmerksam. Seitdem führte ihn sein künstlerischer Werdegang zunächst als Studienleiter an die Oper Leipzig, später als Kapellmeister und musikalischer Assistent des Chefdirigenten an das Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Auch leitete er Opernaufführungen am Theater Magdeburg und am Nationaltheater Mannheim. Als freiberuflicher Dirigent arbeitete Kiril Stankow bereits mit Orchestern wie dem MDR-Sinfonieorchester, der Neubrandenburger Philharmonie sowie der Jenaer und der Freiberger Mittelsächsischen Philharmonie, dem Orchestre National de Lorraine, dem Montenegrin sowie dem Manila Symphony Orchestra und der Neuen Philharmonie München zusammen. 2018 gab er mit der Norddeutschen Orchesterakademie sein Debüt in der Hamburger Elbphilharmonie.

Am Theater Vorpommern wird Kiril Stankow die musikalische Leitung des Kammeroper-Triptychons „Drei Wasserspiele“ von Detlev Glanert und der Operette „Die lustige Witwe“ von Franz Lehár übernehmen. Zudem liegen Einstudierung und Dirigat für „Dracula – Das Musical“ von Frank Wildhorn in seinen Händen. Beim 7. Philharmonischen Konzert, dem Familienkonzert und den Weihnachtskonzerten steht Kiril Stankow ebenfalls am Dirigentenpult.

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„2. Internationale Opernwerkstatt Waiblingen“ mit Melanie Diener und Thomas Hampson findet vom 23. bis 28. November 2020 statt

Zum zweiten Mal lädt die Stadt Waiblingen junge Sängerinnen und Sänger zu einer Opernwerkstatt ein, Dan Ettinger und die Stuttgarter Philharmoniker begleiten sie beim Abschlusskonzert.

Waiblinger Opernwerkstatt, die Zweite! Auch unter den besonderen Bedingungen angesichts der Corona-Pandemie wird die Fortsetzung des einzigartigen Nachwuchsprojekts der Stauferstadt nach dem erfolgreichen Start im vergangenen September in diesem Herbst ermöglicht – selbstverständlich unter Einhaltung aller notwendigen Hygienevorschriften. Kunst und Kultur sind gerade in diesen Zeiten von großer Bedeutung, darin sind sich Melanie Diener und Thomas Hampson, Oberbürgermeister Andreas Hesky und der Fachbereichsleiter Kultur und Sport Thomas Vuk einig und freuen sich auf die zweite Ausgabe der Internationalen Opernwerkstatt vom 23. bis 28. November 2020.

In diesem Jahr erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten die Gelegenheit, eine Woche lang mit Melanie Diener und Thomas Hampson Arien und Duette zu erarbeiten. Im Mittelpunkt steht diesmal Musik von Wolfgang Amadeus Mozart aus „Die Zauberflöte“ und „Così fan tutte“ – die kleinere Orchesterbesetzung trägt der Corona-Pandemie Rechnung. Zum Abschluss präsentieren sich die jungen Sängerinnen und Sänger gemeinsam mit den beiden Opernstars in einem Konzert zusammen mit den Stuttgarter Philharmonikern unter der Leitung ihres Chefdirigenten Dan Ettinger.

Mit dem vielbeachteten Projekt profilierte sich Waiblingen 2019 erstmals als Nachwuchszentrum für hochbegabten Opernnachwuchs aus der ganzen Welt. 12 junge Künstlerinnen und Künstler aus Europa, den USA und Asien kamen im vergangenen September in der Stauferstadt zusammen, um gemeinsam zu arbeiten, zu lernen und Bühnenerfahrung zu sammeln. Hierfür standen auch kleine Überraschungsauftritte in der Innenstadt auf ihrem Programm. Das ausverkaufte Abschlusskonzert wurde zu einem überwältigenden Erfolg. Die Opernwerkstatt geht auf eine gemeinsame Initiative der Opernstars Melanie Diener und Thomas Hampson zurück, die in der Stadt Waiblingen mit Oberbürgermeister Andreas Hesky und Thomas Vuk starke und engagierte Partner und Veranstalter für ihre Idee fanden. Die Stadt Waiblingen trägt alle Kosten der Veranstaltung, die Teilnahme an der Opernwerkstatt ist für die Stipendiatinnen und Stipendiaten kostenfrei, ihre Unterbringung erfolgt in Gastfamilien.

Die international renommierte Sopranistin Melanie Diener lebt in Waiblingen und engagiert sich seit vielen Jahren für die Nachwuchsförderung. Ihre Heimatstadt mit der Opernwerkstatt in den Fokus der internationalen Opernwelt zu rücken, war ihr eine Herzensangelegenheit: „Ich bin wirklich sehr stolz, dass Waiblingen Kultur für relevant hält und dass sich die Verantwortlichen in der Stadt dafür eingesetzt haben, dass die Opernwerkstatt in diesem Jahr trotz der schwierigen Umstände stattfinden kann“, sagt sie. „Gerade jetzt müssen wir alle uns für die Kultur stark machen, denn sie ist wichtiger, unersetzbarer Bestandteil unseres Lebens. Ich freue mich schon sehr auf die Arbeit mit den jungen Künstlerinnen und Künstlern und die Inspirationen, die sie in unsere Stadt mitbringen werden.“

Starbariton Thomas Hampson sieht in der Weitergabe seiner professionellen Erfahrungen an die nächste Generation junger Talente eine wichtige Aufgabe. „Besonders in schwierigen Zeiten wie diesen brauchen junge Sängerinnen und Sänger eine Perspektive – mit der ‚Internationalen Opernwerkstatt Waiblingen‘ setzen wir zum zweiten Mal ein eindeutiges Zeichen für die Musik. In der Zusammenarbeit können wir nicht nur unsere Erfahrungen weitergeben, sondern auch gemeinsam die Fähigkeiten erarbeiten, die für eine lange und erfolgreiche Karriere nötig sind. Wir wollen die jungen Sängerinnen und Sänger ermutigen, den Schritt auf die Bühne zu gehen. Es ist jetzt wichtig zu zeigen, welchen Stellenwert Musik und Kunst in unserer Gesellschaft haben. Ich freue mich sehr auf die Erfahrungen in diesem Jahr und auf die intensive musikalische Arbeit.“

Der Oberbürgermeister Andreas Hesky hat sich für die Fortsetzung der Opernwerkstatt 2020 eingesetzt: „Die 1. Internationale Opernwerkstatt hat Waiblingen zum Treffpunkt des Opernnachwuchses aus aller Welt gemacht, die Bürgerschaft begeistert und weit über die Grenzen hinaus große Aufmerksamkeit erfahren. Musik gemeinsam zu erleben- das hat in den vergangenen Monaten vielen Menschen gefehlt. Waiblingen freut sich daher umso mehr auf die 2. Internationale Opernwerkstatt. Großer Dank gilt Melanie Diener und Thomas Hampson dafür, dass sie wieder als Mentoren mit dabei sind. Die Stadt Waiblingen bekennt sich zur Kunst und Kultur, gerade auch in diesen schwierigen Zeiten.“

Mit der Internationalen Opernwerkstatt baut die Stadt Waiblingen ihr kulturelles Engagement weiter aus, die Idee, junge Talente einzuladen und mit den öffentlichen Workshops und Konzerten das Thema Oper zu den Bürgerinnen und Bürgern in die Stadt zu tragen, hat funktioniert. Thomas Vuk ist überzeugt, dass sich die Opernwerkstatt als Kulturformat bewährt hat: „Auch dieses Jahr wollen wir wieder mit neuen Ideen und Formaten die Menschen, vor allem auch Kinder und Jugendliche, erreichen und für die Oper begeistern. Dabei setzen wir auf das unmittelbare Live-Erlebnis und die persönliche Begegnung ebenso wie auf Social Media und Live-Streaming.“

Die Stuttgarter Philharmoniker, das Residenzorchester der Internationalen Opernwerkstatt, und ihr Chefdirigent Dan Ettinger spielen das Abschlusskonzert. „Es ist eine Riesenchance für junge Sängerinnen und Sänger, von so großen und erfahrenen Kollegen unterstützt und gefördert zu werden. Ganz wichtig ist es auch, dass sie die Möglichkeit bekommen, unter professionellen Bedingungen öffentlich aufzutreten. Für beides bietet die Opernwerkstatt in Waiblingen ideale Voraussetzungen“, sagt Dan Ettinger.

Die Workshops sind wieder öffentlich: Interessierte können die musikalische Arbeit von Melanie Diener und Thomas Hampson mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten entweder vor Ort in den Sälen des Bürgerzentrums oder virtuell als Livestream über die Webseite der „Internationalen Opernwerkstatt Waiblingen“ sowie über die Webseiten der beiden Sänger verfolgen.

Die „Internationale Opernwerkstatt Waiblingen“ wird ermöglicht mit freundlicher Unterstützung der Josef Wund-Stiftung.

2. Internationale Opernwerkstatt Waiblingen
23. bis 28. November 2020

Mit Melanie Diener und Thomas Hampson

Dienstag – Donnerstag, 24. – 26. November 2020: öffentliche Workshops
Samstag, 28. November 2020: Abschlusskonzert

Alle Informationen und Bewerbungen unter: www.internationale-opernwerkstatt-waiblingen.de und im angehängten PDF. 

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