DIE MITTWOCH-PRESSE – 31. MÄRZ 2021

DIE MITTWOCH-PRESSE – 31. MÄRZ 2021

Foto: © Musacchio & Ianniell

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE MITTWOCH-PRESSE – 31. MÄRZ 2021

London
Antonio Pappano als Nachfolger von Simon Rattle
Ein neuer Chefdirigent für das London Symphony Orchestra
Als der Dirigent Simon Rattle Anfang des Jahres seinen Wechsel ans Pult des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks bekanntgab, war man in England not amused. Denn damit verbunden ist sein Abschied vom London Symphony Orchestra. Nun ist bekannt geworden, wer ab 2023 seine Nachfolge antritt: Antonio Pappano, derzeit Chef am Royal Opera House in London.
BR-Klassik.de

Initiative „Aufstehen für die Kunst“ gegen Kultur-Lockdown. Eilantrag beim Bayerischen Verwaltungsgericht eingereicht
Ist der Kultur-Lockdown verfassungswidrig? Eine Gruppe international renommierter Bühnenkünstlerinnen und -künstler um den Bariton Christian Gerhaher will diese Frage vom Bayerischen Verwaltungsgericht klären lassen. Dazu hat „Aufstehen für die Kunst“ am 29. März 2021 einen Eilantrag eingereicht.
BR-Klassik.de

Ladas Klassikwelt 70: Der fleißige Schüler Richard Wagner
„In Richard Wagners Werkverzeichnis stehen nur 13 vollendete Opern, aber daneben viele mehr oder weniger bekannte Nebenwerke“ – las man in der Einladung zu Dr. Frank Pionteks1 Zoom-Vortrag, der am 13. März gehalten wurde und ungefähr hundert Personen vor den Computermonitoren versammelte. Der Referent, der unseren Lesern bereits bekannt ist, präsentierte diesmal neun ausgewählte Stücke aus allen Gattungen, die Wagner in seiner Jugendzeit komponiert hat. Die Veranstalter waren zwei Wagnerverbände aus Bayern. Die Vorsitzende des Wagnerverbands Nürnberg, Agnes Simona Sires, moderierte dieses virtuelle Treffen und Karl Russwurm, der Präsident des Münchner Verbands, ließ die Musikbeispiele laufen. Als er auf dem Bildschirm erschien, war hinter seinem Rücken ein Bild der Postgebäude auf dem Grünen Hügel zu sehen. Mit großer Aufmerksamkeit kontrollierte er und stellte die Lautstärke auch während der Stücke entsprechend ein. Es waren ausgesprochen interessante Passagen aus den kaum bekannten Frühwerken Richard Wagners. Obwohl es am Ende einige technische Schwierigkeiten gab, gelang es dem Referenten, den gesamten Inhalt zu vermitteln.
Jolanta Łada-Zielke berichtet aus ihrer Klassikwelt
https://klassik-begeistert.de/ladas-klassikwelt-70-der-fleissige-schueler-richard-wagner/

Meine Lieblingsmusik 67: Camille Saint-Saëns, Sinfonie Nr. 3 in c-moll „Orgelsinfonie“ (1886)
Wenden wir uns in meiner Top 3 einem der Komponisten und Werke zu, die in meinen Augen in Deutschland gänzlich unterrepräsentiert sind. Camille Saint-Saëns ist hierzulande bestenfalls noch für seinen (in meinen Augen überbewerteten) „Karneval der Tiere“ bekannt, eingefleischten Kennern ist auch sein „Danse macabre“, das Weinachtsoratorium oder eines seiner – ebenfalls empfehlenswerten – 5 Klavierkonzerte ein Begriff. Doch sein weiteres sinfonisch reiches Schaffen stand schon immer stark im Schatten seiner Zeitgenossen, die ihn als rückwärtsgewandt, zu traditionell oder unoriginell betrachteten.
Daniel Janz berichtet über seine Lieblingsmusik
Klassik-begeistert.de

Graz
Oper Graz: CD-Produktion statt Premiere
https://steiermark.orf.at/stories/3097053/

Oper Graz
„Der Florentiner Hut“: CD-Aufnahme gegen die Absagenflut
Kleine Zeitung

Oper Graz
Zwei vor Gustav bis drei vor Heinrich
Die Grazer Philharmoniker zeigen „The Young Person’s Guide to the Orchestra“ als Film für junges Publikum.
Kleine Zeitung

Schloss Greinburg
Donaufestwochen im Strudengau planen für Sommer Aufführungen
Diese sollen von 30. Juli bis 22. August an elf Spielorten stattfinden mit Michael Köhlmeier als Eröffnungsredner
Wiener Zeitung

München
Gleichnis des Irrationalismus – Menottis „Das Medium“ im Münchner Gärtnerplatztheater
Neue Musikzeitung/nmz.de

Düsseldorf
Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg streamt Boris Blachers Oper „Romeo und Julia“
Ab 17. April 2021, 19 Uhr, über die Europäische Streaming-Plattform www.operavision.eu
Theaterkompass.de

Lyon
Der doppelte Wahnsinn – „Herzog Blaubarts Burg“ gibt es in Lyon gleich zweimal hintereinander
Neue Musikzeitung/nmz.de

Forschung beleuchtet rassistische Facetten in Opernwerken
https://www.mdr.de/mdr-klassik-radio/klassikthemen/rassismus-in-der-oper-100.html

Klassische Klänge zu Ostern: ARTE bietet musikalischen Hochgenuss
Vom Osterfestival in Aix-en-Provence, aus der Berliner Philharmonie und aus der Dresdner Semperoper
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210330_OTS0128/klassische-klaenge-zu-ostern

Bad Ischl
Kulturhauptstadt Bad Ischl: Künstlerischer Leiter Stephan Rabl muss gehen
Man trennt sich von Stephan Rabl.
https://kurier.at/kultur/kulturhauptsatdt-bad-ischl-kuenstlerischer-leiter-muss-gehen/401336598

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
Teatro San Carlo di Napoli Announces April Streaming Program
https://operawire.com/teatro-san-carlo-di-napoli-announces-april-streaming-program/

ROH’s live-streamed double bill – The Seven Deadly Sins and Mahagonny Songspiel
https://operatoday.com/2021/03/rohs-live-streamed-double-bill-the-seven-deadly

München
Sabine Devieilhe, Rolando Villazón & Morris Robinson to Star in “The Magic Flute” Film
operawire.com

Luzern
Epiphany and comfort: Bach’s St Matthew Passion lights up Lucerne
bachtrack

Madrid
Teatro Real de Madrid 2020-2021 review: Norma Cast B
John Osborn & Annalisa Stroppa Shine in Bellini’s Masterpiece
https://operawire.com/teatro-real-2020-2021-review-norma-cast-b/

Paris
The Paris Opera, Awaiting Normalcy, Forges Ahead
There’s no applause for these performers, but they’re working to be ready for live audiences when they return.
https://www.nytimes.com/2021/03/30/arts/paris-opera-busy-covid-lockdown.html

Members of the Paris Opera Take Their Talents to a Different Stage
The singers, dancers and musicians played on, serenading their phones, pirouetting in masks and performing, faceless, on the radio.
https://www.nytimes.com/2021/03/30/arts/music/paris-opera-performers-pandemic.html

London
Antonio Pappano to replace Simon Rattle at London Symphony Orchestra
The Guardian

New York
George London Foundation Postpones 2021 Competition
https://operawire.com/george-london-foundation-postpones-2021-competition/

Feuilleton
Performing Rites: how Stravinsky’s Sacre du printemps still shocks
bachtrack

Rock/ Pop

Barcelona
Testkonzert in Barcelona vor 5000 Besuchern
Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie hat es in Barcelona am Samstagabend wieder ein großes Popkonzert mit 5.000 Zuschauern gegeben.
VOL.a

TV/ Film

Eurovisions Song Contest
Österreich bei Song Contest mit Startnummer 5 im zweiten Semifinale
Die Presse.at

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Unter’m Strich

Ein Opfer der Physik im Suezkanal: Was die „Ever Given“ wirklich quergelegt hat
Wer physikalische Gesetze missachtet, wird bestraft. Das Wirken eines solchen – und nicht der Wind – hat die „Ever Given“ wohl in ihre missliche Lage gebracht.
Tagesspiegel.de

Politisches Kapital. Wie Jens Spahn mit Politik Millionen machte
Das Vermögen des Gesundheitsministers ist kein Zufall. Recherchen von t-online zeigen: Spahn verknüpfte von Beginn an seine Karriere mit Investments.
tonline.de

Russland bietet Österreich eine Million Sputnik-Dosen an
Österreich verhandelt derzeit mit Russland über die Lieferung von einer Million Dosen des Corona-Impfstoffes Sputnik V.
Oberösterreichische Nachrichten

Heimliche Umbenennung
AstraZeneca-Impfstoff hat neuen Namen: Vaxzevria
https://www.krone.at/2378387

Wien denkt über Maskenpflicht an bestimmten Orten im Freien nach
Die Stadt sucht Wege, um Menschenansammlungen an öffentlichen Plätzen zu verhindern. Entsprechende Regeln werden laut einem Sprecher aktuell ausgearbeitet
Der Standard.at

Österreich
Grüne: „Schmid sollte als Chef der ÖBAG zurücktreten“
Die Grünen drängen auf Konsequenzen ob publik gewordener Chats rund um den ÖBAG-Chef. Nina Tomaselli sieht Kurz und Blümel „tiefer involviert, als sie gesagt haben“.
Tiroler Tageszeitung

Öbag-Vorstand Schmid und sein angeblich „steuerbarer“ Aufsichtsrat
Schmid war intensiv in die Suche nach jenem Gremium involviert, das ihn später kürte – und bis heute zu ihm hält
Der Standard

Wien
Hunderten türkischstämmigen Wienern droht Pass-Entzug
Die zuständige MA35 sieht eine Liste der türkischen Wahlkommission als Beweis für illegale Doppelstaatsbürgerschaften.
Kurier.at

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 31. MÄRZ 2021)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 31. MÄRZ 2021)

WIENER STAATSOPER: DER ONLINE-SPIELPLAN VOM 31. MÄRZ BIS 6. APRIL 2021

Mahler, live« Teaser | Medien | Staatsoper | Wiener Staatsoper
Wiener Staatsballett in »4« © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Im Streaming-Spielplan der Wiener Staatsoper wird ab Dienstag Wagners Ring des Nibelungen weiter geschmiedet: Unter Adam Fischer sind in Siegfried u. a. Christian Franz, Linda Watson, Tomasz Konieczny und Jochen Schmeckenbecher zu erleben, in Götterdämmerung u. a. Christian Franz, Linda Watson, Jochen Schmeckenbecher und Eric Halfvarson (Aufzeichnungen aus 2016, 30. und 31. März).

Am Gründonnerstag steht Wagners Der fliegende Holländer aus 2015 auf dem Programm, u. a. mit Michael Volle, Hans-Peter König, Ricarda Merbeth und Herbert Lippert, am Dirigentenpult: Peter Schneider (1. April).

Das Wiener Staatsballett ist mit der jüngsten Neuproduktion Mahler, live, aufgezeichnet im Dezember 2020, zu erleben. In Hans van Manens Live tanzen Olga Esina und Marcos Menha. Martin Schläpfer hat mit seiner ersten Wiener Arbeit 4 zu Gustav Mahlers 4. Symphonie ein Ballett für das gesamte Ensemble geschaffen. Die musikalische Leitung hat Axel Kober (3. April).

Weiters stehen Beethovens Fidelio aus 2016 unter Peter Schneider und u. a. mit Klaus Florian Vogt, Anja Kampe, Evgeny Nikitin, Stephen Milling und Valentina Nafornița(4. April) auf dem Programm, gefolgt von Puccinis La Bohème aus 2014 u. a mit Ramón Vargas, Maija Kovalevska, Alessio Arduini, Adrian Eröd, Ildikó Raimondi und Mikko Franck am Dirigentenpult (5. April) sowie Verdis Rigoletto aus 2016 unter Evelino Pidò und u. a. mit Carlos Álvarez, Juan Diego Flórez und Olga Peretyatko (6. April).

Analog zum üblichen Spielplan, in dem das Haus am Karfreitag geschlossen ist, pausiert an diesem Tag auch das Online-Programm.

Alle angeführten Streams sind in Österreich wie auch international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr, die Übertragungen sind 24 Stunden lang abzurufen.

Das Programm bis einschließlich 6. April 2021:

Mittwoch, 31. März 2021, 19.00 Uhr
Richard Wagner
GÖTTERDÄMMERUNG (Vorstellung vom 24. Jänner 2016)
Dritter Tag des Bühnenfestspiels
Musikalische Leitung: Adam Fischer
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Mit u.a.: Christian Franz, Linda Watson, Jochen Schmeckenbecher, Eric Halfvarson

Donnerstag, 1. April 2021, 19.00 Uhr
Richard Wagner
DER FLIEGENDE HOLLÄNDER (Vorstellung vom 11. September 2015)
Romantische Oper in drei Akten
Musikalische Leitung: Peter Schneider
Inszenierung: Christine Mielitz
Mit u.a.: Michael Volle, Hans-Peter König, Ricarda Merbeth, Herbert Lippert

Samstag, 3. April 2021, 19.00 Uhr – BALLETT
MAHLER, LIVE (Vorstellung vom 4. Dezember 2020)

Franz Liszt
LIVE
Choreographie: Hans van Manen
Mit: Olga Esina, Marcos Menha

Gustav Mahler
4
Choreographie: Martin Schläpfer
Musikalische Leitung: Axel Kober
Mit: Solistinnen und Solisten sowie Corps de ballet des Wiener Staatsballetts

Sonntag, 4. April 2021, 19.00 Uhr
Ludwig van Beethoven
FIDELIO (Vorstellung vom 14. Jänner 2016)
Oper in zwei Akten
Musikalische Leitung: Peter Schneider
Inszenierung: Otto Schenk
Mit u.a.: Klaus Florian Vogt, Anja Kampe, Evgeny Nikitin, Stephen Milling, Valentina Nafornița

Montag, 5. April 2021, 19.00 Uhr
Giacomo Puccini
LA BOHÈME (Vorstellung vom 29. März 2014)
Oper in vier Akten
Musikalische Leitung: Mikko Franck
Inszenierung: Franco Zeffirelli
Mit u.a.: Ramón Vargas, Maija Kovalevska, Alessio Arduini, Adrian Eröd, Ildikó Raimondi

Dienstag, 6. April 2021, 19.00 Uhr
Giuseppe Verdi
RIGOLETTO (Vorstellung vom 28. Jänner 2016)
Melodramma in drei Akten
Musikalische Leitung: Evelino Pidò
Inszenierung: Pierre Audi
Mit u.a.: Carlos Álvarez, Juan Diego Flórez, Olga Peretyatko, Ain Anger, Nadia Krasteva

Über den weitere Online-Spielplan informieren wir Sie zeitnah, nähere Informationen dazu auch laufend auf wiener-staatsoper.at.
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Humor und Eskapismus zu Ostern – das „Wohlfühl-Paket“ auf STAATSOPER.TV

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Pünktlich zum Osterfest bietet die Bayerische Staatsoper zwei humorvolle Produktionen zum Sonderpreis: Neben Marcus H. Rosenmüllers Il Signor Bruschino kehrt die Lehár-Operette Schön ist die Welt auf den VOD-Plan von STAATSOPER.TV zurück.

Vom 1. bis einschließlich 14. April können Zuschauerinnen und Zuschauer die beiden Vorstellungen in einem sogenannten „Wohlfühl-Angebot“ für je 4.90 € genießen.
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Gestern in Wien/ Zentralfriedhof: Urnenbeisetzung Stefan Mickisch

Es war eine schöne Feier mit Posauenquartett der Wr. Symphoniker und einem Flötisten der Wr. Philharmoniker in der Halle 2 des Zentralfriedhofs.

Die Asche von Stefan Mickisch wurde mit dem Gebet des König Heinrich aus Lohengrin und dem Brahms Lied “Da unten im Tale” in Wien willkommen geheißen. Also sozusagen kein Abschied, sondern eher ein Heimkommen.

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DEUTSCHE OPER AM RHEIN: Boris Blachers Oper „Romeo und Julia“ ab 17. April im Stream

ROMEO UND JULIA – Oper von Boris Blacher - YouTube

 Die Deutsche Oper am Rhein präsentiert die Neuproduktion von Boris Blachers Kammeroper „Romeo und Julia“ in digitaler Form über die Europäische Streaming-Plattform www.operavision.eu. Die Online-Premiere am Samstag, 17. April 2021, 19 Uhr, wird von einem Live-Chat mit Regisseur Manuel Schmitt und Dramaturgin Anna Grundmeier begleitet. Danach ist das Stück für sechs Monate – bis 17. Oktober – kostenfrei online abrufbar. Unter der musikali­schen Leitung von Christoph Stöcker wurde es am 18. und 19. März aus sechs Kameraperspektiven im Theater Duisburg aufgezeichnet.

 Mit der Vertonung von Shakespeares „Romeo und Julia“ gelang dem deutsch-baltischen Komponisten Boris Blacher 1943 eine Kammeroper, die in ihrer Ausgespartheit ein kleines Wunder ist. Mitten im Zweiten Welt­krieg – die Opernhäuser lagen in Trümmern – konzentrierte und verdichtete er den Stoff auf seine Essenz – das Schicksal von Romeo und Julia. Eine besondere Rolle übernehmen dabei der Solisten­chor und ein Chan­son­nier, die das Scheitern der großen Liebe immer wieder untergangstrunken brechen und kommentieren.

Während drinnen ein rauschender Ball die Gemüter erhitzt, treffen sich Romeo und Julia am Rande des Geschehens und wissen sofort: Es ist Liebe auf den ersten Blick. Weil sie aber tödlich verfeinde­ten Familien angehören und Julia am nächsten Morgen eigentlich Paris heiraten soll, ist ihre Liebe zwar unsterblich, aber vor allem verboten. Sie scheitert an einer hasserfüllten Gesellschaft, die erst durch das tragische Schicksal der beiden Liebenden zum Umdenken bewegt wird.

Regisseur Manuel Schmitt, der mit „Romeo und Julia“ seine erste Produktion für die Deutsche Oper am Rhein erarbeitet hat, konzentriert die von Boris Blacher auf eine Stunde verdichtete, hoch emotio­nale Handlung auf die beiden Hauptfiguren: Trotz größter Anziehung können Romeo (Jussi Myllys) und Julia (Lavinia Dames) nicht zueinander finden, während der von Heike Scheele entworfene Bühnen­raum vermittelt, wie sehr sie von außen beobachtet und beeinflusst werden.

Die Plattform OperaVision vereint kostenlos Live-Streams und Video-on-demand von Opernhäusern und Festivals aus ganz Europa. Unterstützt durch das Creative Europe Programm der EU, ist sie eines der größten Online-Kulturvermittlungsforen. Ihr gehören 29 Partnerinstitu­tio­nen aus 17 Län­dern an. Aus Deutschland sind die Deutsche Oper am Rhein und die Komische Oper Berlin vertreten.

Weitere Informationen zur Inszenierung und zum Stream auf www.operamrhein.de.

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OSTERN MIT DEM ZÜRICHER OPERNHAUS IM TV, RADIO UND ONLINE
BRAHMS «DEUTSCHES REQUIEM» UND «CLARI» MIT CECILIA BARTOLI

Am Osterwochenende ist das Opernhaus auf allen Kanälen präsent. Im Februar wurde ein symbolträchtiger Konzertabend aus dem Opernhaus live auf ARTE in Koproduktion mit dem SRF übertragen. Das leere Opernhaus wurde zu einem Klangraum für das grossangelegte Chorwerk «Ein deutsches Requiem» von Johannes Brahms. Der Chor nahm im Zuschauerraum Platz, die Philharmonia Zürich auf der Bühne, die Solisten Lydia Teuscher und Konstantin Shushakov im Parkett und mitten drin stand der Dirigent Gianandrea Noseda. Eine ungewöhnliche Perspektive und eine akustische Herausforderung, die in den Händen des designierten Generalmusikdirektors des Hauses bestens aufgehoben war und allein bei der Live-Ausstrahlung 600.000 Menschen an den Bildschirmen erreichte. Am Karfreitag, 2. April, 22.15 Uhr, zeigt SRF1 diese von Brahms als Trost spendende Quelle angedachte Komposition abermals im Fernsehen. Für alle, die die Augen schliessen und einfach zuhören möchten, sendet Radio SRF2 Kultur das Konzert am Gründonnerstag, 1. April, 20.00 Uhr.

WEITERE INFORMATIONEN FINDEN SIE HIER. 

Mit der Reihe «Souvenirs» ist das Opernhaus auch Ostern präsent. Auf der Website des Hauses wird die Aufzeichnung von «Clari» mit Cecilia Bartoli von Gründonnerstag, 1. April, 18 Uhr bis Ostermontag, 5. April, 24 Uhr als Video on Demand kostenfrei abrufbar sein. Cecilia Bartoli war es eine Herzensangelegenheit, diese Oper des Komponisten Jacques Fromental Halévy der Vergessenheit zu entreissen. Ihrem Ruf als einer «Schatzgräberin» des Repertoires wurde sie dabei in schönster Weise gerecht. Mit unvergleichlicher Bravour bewältigte sie den facettenreichen musikalischen Part, der einen riesigen Tonumfang aufweist und mit Koloraturen à la Rossini gespickt ist. Die Inszenierung stammt von dem belgisch-französischen Regie-Duo Moshe Leiser und Patrice Caurier. An der Seite von Cecilia Bartoli singt der amerikanische Tenor John Osborn. Mit dem Orchestra La Scintilla der Oper Zürich realisiert Dirigent Adam Fischer einen perfekten historisierenden Klang.

Das Video on Demand und weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.opernhaus.ch/digital/corona-spielplan/clari/______________________________________________________________________

Klassikfestival „Haydnregion NÖ“: „Die Schöpfung“, u.a. mit Daniela Fally, am 30. April abgesagt


Heinz Ferlesch. Foto: Nini Tschavoll

Pandemiebedingt muss nun auch die für 30. April geplante Aufführung von Joseph Haydns „Die Schöpfung“ im Rahmen des Klassikfestivals „Haydnregion Niederösterreich“ abgesagt und auf 2022 verschoben werden.

Immerhin freut sich Festivalleiter Dr. Michael Linsbauer darüber, dass das Haydn Geburtshaus Rohrau im Zusammenhang mit der gestreamten Konzertproduktion „Sieben letzte Worte unseres Erlösers am Kreuze“ zum ORF-Drehort wurde: „Inspiriert von Joseph Haydns gleichnamiger Passionsmusik übermitteln neun österreichische Symphonieorchester eine musikalische Karfreitagsbotschaft als Zeichen der Hoffnung und des künstlerischen Lebenswillens der Kulturszene. Ich freue mich sehr, dass sich Benjamin Fuchs, ORF NÖ, für das Haydn Geburtshaus Rohrau als stimmigen Ort für seine Anmoderation entschieden hat. Ich sehe es überaus positiv, dass die Marke ‚Haydn‘ als bedeutender österreichischer Kultur- und Tourismusfaktor durch ein so breit aufgestelltes Kooperationsprojekt der Landesorchester und Rundfunkanstalten eine zusätzliche Aufwertung und Anerkennung erfährt.“ – Die Ausstrahlung von „Sieben letzte Worte unseres Erlösers am Kreuze“ ist für Karfreitag, 2. April, geplant. – Link: https://tv.orf.at/program/orf3/20210402/992086501/

ad Haydn Geburtshaus Rohrau – Öffnungszeiten:
Das Haydn Geburtshaus öffnet nach der Winterpause am 27. März seine Pforten. Vor der pandemiebedingten erneuten Sperre ab 1. April haben Besucherinnen und Besucher von 10.00 bis 17.00 Uhr (Montag Ruhetag) die Möglichkeit, das Museum zu erkunden und auf den Spuren Joseph und Michael Haydns und deren Kindheit zu wandeln. www.haydngeburtshaus.at

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VORGESTELLT: DIMITRIS SAKKAS, SOLO-KLARINETTIST, KOMPONIST, ARRANGEUR

 

 

Er ist erst 17, aber bereits mitten in der Karriere. Für sein Alter ist er bemerkenswert reif.

nikfleggas
DIMITRIS SAKKAS. Copyright: Nick Fleggas

Geboren ist er in Arta, in der historischen Bergregion Epirus. Diese liegt westlich der Insel Korfu, (wo Kaiserin „Sisi“ eine Villa besessen hat) und der Insel Lefkada, dem Geburtsort von Agnes Baltsa.

Die Familie ist väterlicherseits sehr musikalisch, sein Onkel spielte Violine. Der Onkel hat seine erste Violine aus dem Holz des Platanenbaums geschnitzt – und darauf gespielt.

Mit 4 Jahren begann er Flöte zu spielen, sein Vater hat bald erkannt, dass der Sohn alles was er hört exakt spielen kann – egal welche Richtung!

Mit sechs Jahren begann er dann Klarinette zu spielen, wobei er das Instrument vor dem Vater versteckt hat, weil dieser meinte, dass die Klarinette für einen Sechsjährigen ein noch zu großes Instrument sei.

Für seine ersten Auftritte in der Schule und bei einer Feier benutzte er die Flöte, mit 8 Jahren spielte er bei lokalen Feiern wie Hochzeiten etc. Mit 10 Jahren schuf er seine ersten Arrangements für sein persönliches Archiv der US-Band „Chili Peppers“.

Als Zwölfjähriger begleitete er in einer Studioaufnahme einen bekannten Sänger, als Dreizehnjähriger hatte er seine erste Radiosendung als Begleiter, das YouTube-Video erreichte 880 000 Klicks.

Weitere Konzerte absolvierte er mit seinem Lieblings-Klarinettisten Thanasis Vasilopoulos und dem Voklslied-Sänger Kostas Tzimas in der Hafenstadt Preveza, auf der Insel Euböa mit dem Violonisten Stathis Koukoularis. Eine permanente Zusammenarbeit ergab sich mit dem Klarinettisten Vassilis Saleas (Begleiter von Mikis Theodorakis und Vangelis), Zusammenarbeit mit dem Chor des Privaten GR/FR Lyceum Leontios (gegründet im Jahr 1838) für ein Konzert am Internationalen Tag des Kindes im Megaro Mousikis.

Megaro Mousikis – Wikipedia

TV-Aufnahmen, Studio-Aufnahmen und Interpreten, die er begleiten durfte:

Der Komponist Stamatis Spanoudakis hat ihm seine Filmmusik anvertraut im Film „Steinige Zeiten“ des Regisseurs Pantelis Voulgaris (eine wahre Geschichte zwischen 1954 und 1974, ausgezeichnet für die Hauptrolleninterpretin Themis Bazakos beim In. Festival Mostra in Venedig und Beste Filmmusik  beim Festival Mostra in Valencia).

Mit 15 Jahren komponierte Dimitris Sakkas seine erste Komposition für Orchester („Dream“), 2019 folgte mit „Run Away “ die zweite. Seine neue musikalische Arbeit seit Beginn dieses Jahres trägt den Titel „Clarinet Tunes“ und wurde unterstützt von „Heaven-Music“, 7 Titel des Komponisten Antonis Vardis und dessen Sohn Jannis (Komponist und TV-Moderator), Christos Papadopoulos und einem Titel des armenischen Komponisten Ashug Yeram.

Dimitris nahm Privatunterricht über „Orientalische Makam“,  derzeit beschäftigt er sich mit der Basis der Musiktheorie.
Ende des Jahres absolviert er die Matura.

Seine Hobbys sind Reparaturen inkl. seiner Klarinette, Malerei, Fahrrad-Touren und das Hören von Musik aller Richtungen.

Musikbeispiele / YouTube

Seine zweite Komposition

Dimitri Sakkas – Runaway – YouTube

Die armenische Komposition

Dimitri Sakkas – Karmir Nur | Official Music Video (HD) – YouTube

Ein griechisches Lied mit dem Titel „Ich liebe Deine Schönheit“

Junior Music Stars: Ημιτελικός – Δημήτρης – YouTube

Dieser Bericht wurde ermöglicht durch die Unterstützung von Studio-Besitzer (Melodia) Pedini/Ioannina/ Epirus, Herr Alekos Georgiou
(Eltern und Großmutter).

Esther Hatzi

DIE GEBURTSTADT VON DIMITRI SAKKAS

Arta/ Griechenland

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Die älteste Brücke Griechenlands. Foto: Giannis Alexopoulos

Gleich dahinter das Alte Zollamt, heute Volkskundemuseum. Architekt (wie der vieler weiterer Gebäude des Region) war der aus Deutschland stammende Ernst Ziller, der früher im Büro von Theophil Hansen als Zeichner tätig war.

Auf der südlich von Preveza Halbinsel Aktium befindet sich der Flughafen Aktio (im Sommer erreichbar mit Direktflügen aus Wien), erreichbar durch den 1570 Meter langen Straßentunnel Preveza Aktio, von dem 900 Meter unter Wasser liegen. Die Arbeiten für dieses Projekt dauerten 7 Jahre.

Aktio–Preveza Undersea Tunnel – Wikipedia

Esther Hatzi
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Abril: música y ópera para toda la familia

Was immer hier auf Teneriffa an Oper kommt, so Rinaldo Ende April, ist SOFORT ausverkauft!

Wir sind in Spanien!

Klaus Billand

Hola, Klaus:

Llega el mes de abril con varias propuestas musicales y ópera para toda la familia.

Comenzaremos y acabaremos el mes con dos conciertos de Primavera Musical, una iniciativa de la Federación Tinerfeña de Bandas de Música, que serán el 4 y el 25 de abril.

La Sinfónica de Tenerife nos trae tres interesantes programas: el primero dirigido por Nuno Coelho ya ha agotado sus entradas, pero puedes acompañarnos el 16 de abril, con Perry So a la batuta y Pablo Ferrández al violonchelo, o el último día del mes con Jiri Rozen y Arabella Steinbacher al violín.

Además, el Ciclo de Cámara de Auditorio de Tenerife recibe el concierto Escenas románticas (obras de Enrique Granados) del pianista Javier Negrín el 20 de abril.

Y ya están agotadas las entradas para la ópera en familia de fantasía Rinaldo, que se celebrará el 24 y 25 de abril.

¡Bienvenido, abril!
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„Nur eines will ich noch, das Ende – das Ende“. Und für das Ende sorgen wir selbst…

Klaus Billand

https://www.telegraph.co.uk/news/2021/03/27/musical-notations-branded-colonialist-oxford-professors-hoping/

Das wäre dann das Ende! Wotan in der „Walküre“: „Nur eines will ich noch, das Ende – das Ende“. Und für das Ende sorgen wir selbst, indem wir mit aller Gewalt und unangebrachter Scham vor einer Vergangenheit, die niemand rückgängig machen kann, unsere kulturellen und historischen Wurzeln herausreißen! Dann braucht es gar keinen Alberich mehr.

Soweit sind wir mittlerweile in einem Kulturland und auch Land der Aufklärung wie UK gekommen!

Es ist schlicht unfassbar. Wenn das so weitergeht, hilft nur noch ein Aufstand farbiger Musikliebhaber und Musiker.

Klaus

kolo

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ORF – Ostern auf „fidelio“: Matthäus-Passion aus Erl, Haydns „Sieben letzte Worte“ und Frühling in Wien

Außerdem Programmhighlights von den Osterfestspielen Salzburg und den Osterkonzerten aus Klosterneuburg

Wien (OTS) – „fidelio“ (www.myfidelio.at), die Online-Klassikplattform von ORF und Unitel, begeht die Karwoche mit gleich drei einzigartigen Konzerthighlights, darunter ein Projekt aller Landesorchester Österreichs mit Haydns „Sieben letzte Worte“ (2. April, 20.00 Uhr), die „Matthäus-Passion aus Erl“ (3. April, 20.00 Uhr) und der traditionelle Konzertklassiker „Frühling in Wien“ (live am 4. April, um 20.15 Uhr). Abgerundet wird das Osterprogramm auf fidelio mit den schönsten Osterkonzerten aus dem Stift Klosterneuburg und Programmhighlights vergangener Osterfestspiele Salzburg.

Die Konzerthighlights im Überblick

Am Karfreitag präsentiert die ORF-III-Reihe „Wir spielen für Österreich“ in der „Erlebnis Bühne matinee“ Joseph Haydns instrumentale Passionsmusik „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz“, ein einzigartiges Konzertprojekt, das erstmals alle Landesorchester Österreichs sowie das ORF Radio-Symphonieorchester Wien gemeinsam auf die virtuelle Bühne bringt. „fidelio“ streamt das Konzert am 2. April um 20.00 Uhr auf www.myfidelio.at.

Das nächste Konzerthighlight folgt bereits am Karsamstag, dem 3. April, wenn „fidelio“ um 20.00 Uhr Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion aus Erl überträgt. Für die Darstellung verwendet Bach zwei Chöre, zwei Orchester und sieben Solostimmen. Diese monumentalste aller Kompositionen Bachs ist von einem tiefen christlichen Glauben geprägt und wurde zur besonderen Gestaltung des Vespergottesdienstes am Karfreitag 1727 in der Leipziger Thomaskirche komponiert.

Der Ostersonntag steht schließlich ganz im Zeichen des Konzertklassikers „Frühling in Wien“. Seit mehr als 40 Jahren gehört das TV-Osterkonzert der Wiener Symphoniker zu den großen Höhepunkten im Wiener Konzertkalender. In diesem Jahr führt deren Chefdirigent Andrés Orozco-Estrada gemeinsam mit dem Violinisten Emmanuel Tjeknavorian durch den Abend. Auf dem Programm stehen beschwingte Werke u. a. von Johann Strauß, Fritz Kreisler und Pjotr Iljitsch Tschaikowski. „fidelio“ streamt das Konzert am Sonntag, dem 4. April, live um 20.15 Uhr aus dem ORF RadioKulturhaus.

Die Osterfestspiele Salzburg auf fidelio

Wie viele Festivals mussten auch die Osterfestspiele Salzburg auf Herbst 2021 verschoben werden. Fidelio füllt diese Lücke und stellt einen umfassenden Programmschwerpunkt mit den spektakulärsten Opern der vergangenen Jahre zusammen: u. a. Mascagnis „Cavalleria rusticana“ und Leoncavallos „Pagliacci“ – beide aus dem Jahr 2015 und mit Jonas Kaufmann in der Hauptrolle. Weitere Top-Konzerte der Osterfestspiele Salzburg mit gefeierten Opernstars wie Anja Harteros, Dorothea Röschmann, Johan Botha, José Cura oder Peter Seiffert sind zudem Wagners „Parsifal“ (2014), Verdis „Otello“ (2016), Wagners „Die Walküre“ (2017) und Puccinis „Tosca“ (2018) – allesamt dirigiert von Christian Thielemann, der seit 2013 Künstlerischer Leiter des Festivals ist. Ein seltenes Highlight bietet sich Klassikfans vor allem aber mit Beethovens „Missa solemnis D-Dur op. 123“, dirigiert von Herbert von Karajan, aus dem Jahr 1979 mit Starsolisten dieser Zeit – Anna Tomowa-Sintow (Sopran), Ruža Baldani (Alt), Eric Tappy (Tenor), José van Dam.

Osterkonzerte aus dem Stift Klosterneuburg

Noch einmal genießen können Klassikfans auf fidelio die Osterkonzerte ab 2016 des Bach Consort Wien aus dem Stift Klosterneuburg. Die Konzerte bringen bedeutende Werke der Musikgeschichte an den Ort zurück, für den sie komponiert worden sind: den sakralen Raum. Das traditionelle Osterkonzert unter der Leitung von Rubén Dubrovsky fand 2018 zum bisher letzten Mal statt. Auf dem Programm damals: Bachs h-Moll-Messe, die zu den größten Werken der Musikgeschichte gehört. Sie hat den Komponisten mehr als zwei Jahrzehnte beschäftigt: angefangen vom Sanctus (1724) über die „Missa“ von 1733 bis zu den ergänzenden Ordinariums-Sätzen aus seinen letzten Lebensjahren.


ORF-„ZIB“-Legende Peter Fichna gestorben 

Wien (OTS) – Peter Fichna, langjähriger Präsentator der „Zeit im Bild“, ist, wie erst jetzt bekannt wurde, am Freitag, dem 19. März 2021, im 90. Lebensjahr verstorben. Der gebürtige Zwettler, dessen Markenzeichen seine prägnante Stimme war, präsentierte von 1963 bis 1975 die „Zeit im Bild“. Für das Radio sprach er vor, nach und während seiner Fernsehkarriere unzählige Beiträge. Fichna moderierte Opernsendungen und das telefonische Wunschkonzert auf „Radio Niederösterreich“. Sein Wissen über Sprache und Dramaturgie gab er darüber hinaus als Unterrichtender weiter.

In den Nullerjahren hatte Peter Fichna mit der Sendung „Vom Gebrauch der Dinge“, in der er technische Gebrauchsanweisungen vorlas, deren schlechte deutsche Übersetzung ebenso unsinnige wie lustige Wortschöpfungen hervorbrachte, ein TV-Comeback gefeiert.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Peter Fichna war einer der ersten ORF-Stars und in seiner Erscheinung das, was man einen Grandseigneur nennt. Mit seiner unvergleichlichen Stimme war Fichna auch eine, wie man es heute ausdrücken würde, Marke der ORF-Information. Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen.“

 

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