DIE SAMSTAG-PRESSE – 3. OKTOBER 2026

DIE SAMSTAG-PRESSE – 3. OKTOBER 2026

Foto: Michael Pöhn/Wiener Staatsoper

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG-PRESSE – 3. OKTOBER 2026

Wien
„Tosca“: Wie Jonathan Tetelman einer Virus-Attacke trotzte (Bezahlartikel)
Tenor und Bariton waren erkrankt, aber erstaunlich gut bei Stimme: Da konnte ausgerechnet die Sopranistin nicht ganz mithalten.
DiePresse.com

Mörderisches Spiel mit Begehren und Eifersucht
Der aus Russland stammende Regisseur Vasily Barkhatov debütiert am Samstag mit zwei Kurzopern an der Wiener Staatsoper, bettet Zemlinsky und Bartók auf Sigmund Freuds Therapie-Couch.
krone.at

Sternstunde mit Sternbild: La Calisto am Theater an der Wien
Vera-Lotte Boecker ist eine der interessantesten Sopranistinnen unserer Tage, und sie hat’s mit Ovids Metamorphosen: ihre Leistung als Richard Strauss’ Daphne ist unvergessen, und nun gibt sie am Theater an der Wien Calisto – also jene Nymphe aus dem Gefolge der Jagdgöttin Diana, die zunächst in eine Bärin, und schließlich zum Sternbild des großen Bären verwandelt wird. Das und alles, was Hausherr und Regisseur Stefan Herheim aus Francesco Cavallis 1651 uraufgeführter La Calisto herausholt, will man gesehen haben.
bachtrack.com/de

Radio-Symphonieorchester: Bejubelter Amtsantritt des neuen Chefdirigenten (Bezahlartikel)
Markus Poschner stand im Konzerthaus erstmals in neuer Funktion am Pult des ORF-Orchesters.
Kurier.at

Wien/Musikverein
Mahlers Neunte im Musikverein: Unterwegs zur Stille
 (Bezahlartikel)
Die Wiener Symphoniker unter Petr Popelka mit Gustav Mahlers letzter vollendeter Symphonie: ein Abend zwischen innerer Ruhe und äußerer Unruhe.
DiePresse.com

Frankfurt
Eiskalte Funktionalität, blühender Mozart-Ton
Musikalisch kommt diese Premiere einem vollkommenen, weil auch dramatisch akzentuierten Mozart-Glück ziemlich nahe; die Inszenierung von David Hermann im kontrastkalten Design bildet dazu aufregende atmosphärische Brüche.
concerti.de

Die Sklaven kriechen weiter (Bezahlartikel)
David Hermann inszeniert Mozarts Singspiel „Zaide“ für die Oper Frankfurt im Bockenheimer Depot in einer Sportarena. Das ist weder optisch noch musikalisch gelungen.
FrankfurterAllgemeine.net

„Zaide“ in Frankfurt – Wir Kinder des Staubes (Bezahlartikel)
Schlank und doch reichhaltig, aber – Achtung – auch völlig aussichtslos: Mozarts „Zaide“-Fragment mit der Oper Frankfurt.
FrankfurterRundschau.de

Köln
Kölner Opernhaus: Glücklich ist, wer die Kosten vergisst (Bezahlartikel)
Köln feiert die Wiedereröffnung seines Opernhauses mit Strauss’ «Rosenkavalier». Das Haus ist traumhaft schön, die Inszenierung ein Jammer. Und die vierzehnjährige Sanierung wirft eine Frage auf: Warum werden öffentliche Bauten notorisch später fertig – und immer teurer?
NeueZuercherZeitung.ch

„150 Opernhäuser, die Sie sehen müssen, bevor Sie sterben“: Regensburg mittendrin
Neues Buch preist das Staatstheater als ultimatives Ziel
share.google

Diese Edition ist eine umfangreiche Würdigung Karl Richters zum 100. Geburtstag
Diese umfangreiche Neuausgabe seiner Aufnahmen ist eine würdige Hommage an einen der großen Bach-Interpreten des 20. Jahrhunderts. Mit der hervorragenden Klangqualität holt man diese Einspielungen praktisch in die Gegenwart.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

New York
Carnegie Hall’s Opening Night Gala mit Berliner Philharmonikern
Feel the passion and excitement as Carnegie Hall launches its 2026–2027 season with this Opening Night Gala featuring the legendary Berliner Philharmoniker and opera superstar Jonas Kaufmann. Kirill Petrenko conducts an all-Italian program that showcases Kaufmann’s vibrant voice in some of his most renowned repertoire—including “Amor ti vieta” from Giordano’s Fedora, and emotional powerhouses from Leoncavallo’s Pagliacci and Cilea’s L’arlesiana. The concert begins in dramatic fashion with Verdi’s Overture to La forza del destino, and the orchestra also treats audiences to two of Respighi’s tone poems of Rome, transporting listeners to the picturesque fountains and pines of the city.
carnegiehall.org

London
Royal Opera House „Alcina“: “More inspired in its details”
operacanada.ca

Aigul Akhmetshina’s thought-provoking – if not fully realised – reflections on Love
seenanheard-international.com

New York
Q & A: Mezzo-Soprano Anita Rachvelishvili on Returning to Her Path, NYC, Teaching & The Importance of the Greek National Opera
operawire.com

Steven Spielberg, Alec Baldwin and Gov. Kathy Hochul Turn Out for Dudamel (Subscription required)
“I’m so happy here. Honestly,” Gustavo Dudamel, the superstar conductor, said at the New York Philharmonic’s season-opening gala on Wednesday.
TheNewYorkTimes.com

Boston
BSO’s Rachmaninoff night finds its thrilling, virtuosic groove with Nelsons and Cho
bostonclassicalreview.com

San Francisco
Mary, Queen of Scots in San Francisco
A 1977 opera by Thea Musgrave, not to be confused with Gaetano Donizetti’s 1835 Maria Stuarda. Unlike the bel canto execution of Mary (b. 1542, d. 1567), it is a careful, if dramaturgically modified history of her humiliation, and abdication as the queen of Scotland.
operatoday.com

Recordings
Kristīne Opolais, Johanni van Oostrum & Kirstin Chávez Lead New CD/DVD Releases
operawire.com

Beth Taylor: The Deeps Have Music album review – seamless legato and a gift for storytelling
TheGuardian.com

Verdi (Lise Davidsen, London Symphony Orchestra, Edward Gardner)
Davidsen’s explores five of Verdi’s more complicated ladies.
limelight-arts.com.au

Ballet / Dance

Review: Ballet Nights v012 – string quartet and new compere freshen the format
The Ballet Nights brand returned for its twelfth iteration in London to celebrate its third anniversary with a familiar format freshened by some newness.
gramilano.com

Sprechtheater

Wien/Josefstadt
„Romeo und Julia“ in der Josefstadt: Fack ju Schekspir
Shakespeare, auf jugendfreundlich getrimmt: Eine neue Textfassung und die Inszenierung von Stefan Pucher haben manche Meriten, gleiten aber zu oft ins Läppische ab. Die schauspielerischen Leistungen überzeugen.
DiePresse.com

„Romeo und Julia“ mit Ausrufezeichen: Die Liebe chancenlos! (Bezahlartikel)
Die Tragödie von Shakespeare als schnoddrige Endzeit-Version im Theater in der Josefstadt.
Kurier.at

„Romeo und Julia“ verschüttet von vulgärem Getöse
Die neue Direktorin des Theaters in der Josefstadt, Marie Rötzer, beweist auch mit ihrer zweiten Premiere keine glückliche Hand. Regisseur Stefan Pucher verstellt mit seiner Lesart von „Romeo und Julia“ den Blick auf das Stück, die obszöne Textfassung von Lucien Haug macht es überdies banal.
krone.at

Film

Nina Proll: Keine Filmförderung wegen falschem Weltbild
Diesmal spricht krone.tv-Podcaster Gerald Fleischmann mit einer der bekanntesten Schauspielerinnen Österreichs: Nina Proll. Ihre Meinungen zu #MeToo und Corona lösten Shitstorms aus – mit Folgen für Beruf und Umfeld. Sie erzählt, wie sie heute auf diese Zeit zurückblickt und was sie daraus mitgenommen hat. Woran es ihrer Meinung nach liegt, dass ihr Filmprojekt seit acht Jahren keine finanziellen Mittel vom Wiener Fond erhält, was sie zum Fall „Gunkl“ zu sagen hat und weshalb sie das Gefühl hat, „permanent medial, politisch manipuliert“ zu werden, sehen Sie in der neuen Folge „Message Macht Medien“.
krone.at

Politik

Österreich
Van der Bellen nennt Russland „Zwerg“ – jetzt kracht es
Nach seiner Kritik an Israel sorgt Alexander Van der Bellen erneut für Wirbel. Diesmal ist Russland empört – und kontert mit einer bissigen Fabel. „Man stelle sich die Europäer als Zwerge im weltweiten Maßstab vor. Wir sind keine Zwerge. Es gibt einen Zwerg, der sich wie ein Riese verhält, das stimmt, und das ist Russland“, so der Bundespräsident.
heute.at

Österreich
SPÖ-Showdown: Auch Burgenland-Chef Doskozil dabei. Babler-Ablöse gilt als fix
Alle neune! Nun ist fix: Hans Peter Doskozil nimmt am Sonntag an dem von Kärntens Landeschef initiierten Gipfel teil. Damit sind alle Länder dabei.
heute.at

Österreich
Mehr ausgeben als einnehmen? „Krone“-Kommentar
Die neuesten Zahlen zeigen in Österreich ein klares Bild: Im ersten Halbjahr hat der Staat fröhlich 140,9 Milliarden Euro ausgegeben, eingenommen hat er 129,7 Milliarden. Viele Haushalte werden dieses Problem kennen: Wer auf Dauer mehr ausgibt als er einnimmt, wird in Probleme geraten. Dort ist Österreich schon längst gelandet: Seit 2025 befinden wir uns in einem EU-Defizitverfahren. Die Maastricht-Kriterien würden drei Prozent Neuverschuldung erlauben, bei einer Obergrenze von 60 Prozent. Österreich ist aber bei 83,6 Prozent angelangt. Von weniger ausgeben kann keine Rede sein. Allein im ersten Halbjahr ist die Schuldenlast neuerlich um 20,5 Milliarden Euro angestiegen.
krone.at

Wirtschaft

Österreich
Erneute Pleite im Firmengeflecht des Szene-Gastronomen Martin Ho
Das Handelsgericht eröffnet Konkurs über Pure Wish GmbH. Der Rechtsvertreter von Ho prüft, ob gegen die Konkurseröffnung ein Rechtsmittel eingelegt wird. Das Firmenimperium des Wiener Szene-Gastronomen Martin Ho schrumpft weiter: Das Handelsgericht Wien hat am 30. September das Konkursverfahren laut Creditreform, AKV und KSV1870 über die Pure Wish GmbH eröffnet. Die Geschäfte der Gesellschaft, die zu 100 Prozent AYVY FAMILY FOUNDATION, Vereinigte Arabische Emirate gehört, werden von Anh Tuan Ho, sprich Martin Ho geführt. Sie ist eine Beteiligungsgesellschaft, über die der 1986 geborene Unternehmer vietnamesischer Abstammung Anteile an verschiedenen Gastronomiebetrieben hielt.
Kurier.at

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Unter’m Strich

Gestohlener Morgenstern-Heli zum Verkauf angeboten
Nach dem Diebstahl von Thomas Morgensterns Hubschrauber tauchte auf Facebook ein angebliches Verkaufsinserat um 895.000 Euro auf. Das steckt dahinter. 895.000 Euro für den verschwundenen Hubschrauber von Thomas Morgenstern: Mit einem kuriosen Facebook-Posting sorgte ein Nutzer nach dem Diebstahl des Helis für Aufregung.
heute.at

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 3. OKTOBER 2026)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 3. OKTOBER 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Wiener Staatsoper: Fotos zur heutingen Premiere „Eine florentinische Tragödie/ Herzog Blaubarts Burg“

𝗔𝘀𝗺𝗶𝗸 𝗚𝗿𝗶𝗴𝗼𝗿𝗶𝗮𝗻 as Bianca in Alexander von Zemlinsky’s opera „Eine florentinische Tragödie“ at Wiener Staatsoper. Performances on October 03, 06, 08, 10 & 12, 2026. 

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Besetzung am  3. Oktober 2026

Eine florentinische Tragödie

Guido Bardi, Prinz von Florenz   Dmitry Golovnin
Simone, ein Kaufmann   Christopher Maltman
Bianca, seine Frau   Asmik Grigorian

Musikalische Leitung  Alain Altinoglu
Inszenierung  Vasily Barkhatov
Bühne   Christian Schmidt
Kostüme   Stefanie Seitz
Licht   Alexander Sivaev
Video   Roland Horvath

Herzog Blaubarts Burg

Herzog Blaubart   Florian Boesch
Judith   Asmik Grigorian

Musikalische Leitung   Alain Altinoglu
Inszenierung   Vasily Barkhatov
Bühne   Christian Schmidt
Kostüm   Stefanie Seitz
Licht   Alexander Sivaev
Video   Roland Horvath

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Nachtrag zum Abdrazakov-50er: Blumen ohne Ende!

Sehenswert! Blumen nach der Vorstellung!

abd

abg

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Staatstheater Wiesbaden: Preisträgerinszenierung des Europäischen Opernregie-Preises Dennis Krauß inszeniert „Hoffmanns Erzählungen“

Am 10. Oktober 2026 um 19:30 Uhr feiert Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden Premiere. Der mehrfach ausgezeichnete Regisseur  Dennis Krauß entführt das Publikum auf einen schillernden Jahrmarkt voller Magie und spektakulärer Artistik. Mit dem Regiekonzept für diese Neuinszenierung gewann er 2025 den 14. Europäischen Opernregie-Preis (EOP).

Offenbachs Oper entwirft ein fantastisches Kaleidoskop um den Künstler und Romantiker E.T.A. Hoffmann, der 2026 seinen 250. Geburtstag feiert. Die kontrastreiche Musik bewegt sich zwischen expressiver Dramatik und karikierend-komischen Stücken. Auf einem Jahrmarkt versucht der desillusionierte Poet Hoffmann einer ernüchternden Gegenwart zu entkommen, in der seine Kunst und Liebe keine Wertschätzung mehr erfahren. Die Inszenierung von Dennis Krauß verwebt dabei zwei Ebenen: Aus der heutigen Realität flieht der Protagonist in eine nostalgische Zirkuswelt der Pariser Belle Époque, in der sich seine drei Liebesgeschichten entfalten. Begleitet wird diese magische Traumreise durch eine Choreografie von Gal Fefferman sowie echte Zauberei, Feuerkunst und Akrobatik auf der Bühne.

Als Hoffmann ist Oreste Cosimo zu Gast am Staatstheater Wiesbaden. Zuletzt sang er die Rolle in der Spielzeit 2022/23 an der Deutschen Oper Berlin und der Israeli Opera. 2016 wurde Cosimo von Riccardo Muti für dessen italienische Opernakademie ausgewählt. Seitdem führte ihn seine Karriere an die weltweit führenden Opernhäuser, darunter die Los Angeles Opera und das Teatro dell’Opera in Rom. Alle weiteren Partien werden vom Opernensemble gesungen. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen des 1. Kapellmeisters Paul Taubitz.

In der Finalrunde des 14. EOP im Oktober 2025 in Genf konnte sich Dennis Krauß mit seinem Konzept unter 92 internationalen Bewerbungen durchsetzen. Zur Jury gehörten in diesem Jahr Barbara Minghetti (Vorsitzende, Teatro Sociale di Como /Teatro Regio di Parma), Dorothea Hartmann (Hessisches Staatstheater Wiesbaden), Chrysoline Dupont (Opéra Comique Paris), Ina Karr (Luzerner Theater), Thomas de Mallet Burgess (Finnish National Opera & Ballet), Fergus Sheil (Irish National Opera) sowie Karen Stone (ex officio, Geschäftsführerin Opera Europa).
Der EOP wurde im Jahr 2000 von dem in Wiesbaden ansässigen gemeinnützigen Verein Camerata Nuova e.V. und seinem Vorsitzenden Armin Kretschmar ins Leben gerufen und findet seitdem europaweit alle zwei Jahre statt. Zu seinem 25-jährigen Jubiläum kehrt der Wettbewerb damit an seinen Gründungsort zurück. Mit dem Ersten Preis verbunden war die Umsetzung der Inszenierung am Hessischen Staatstheater Wiesbaden.

Dennis Krauß studierte Regie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Mit Benjamin Brittens „A Midsummer Night’s Dream“ debütierte er 2022 am Theater Aachen. Es folgten Engagements an den Theatern Krefeld-Mönchengladbach, Chemnitz und Regensburg. 2025 gewann er neben dem EOP auch den Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie Regie Musiktheater für „Sleepless“ von Peter Eötvös am Theater Chemnitz.
Anlässlich des Hoffmann-Jahres findet am 07. November 2026 um 22 Uhr im Foyer eine Sonderveranstaltung mit Ensemblemitgliedern aus Musiktheater, Schauspiel und JUST statt. Die „Soirée fantastique: Eine Geisterstunde mit Texten und Musik von E. T. A. Hoffmann“ lädt dazu ein, in einem mystisch-skurrilen Nachtvarieté tief in die Fantasiewelt dieses vielschichtigen Künstlers einzutauchen.

Hoffmanns Erzählungen:
Opéra fantastique von Jacques Offenbach:
Premiere: Samstag, 10. Oktober 2026, 19.30 Uhr, Großes Haus
Weitere Termine:
So, 18. Oktober 2026, 16 Uhr
Sa, 24. Oktober 2026, 19.30 Uhr
So, 08. November 2026, 19.30 Uhr
Fr, 20. November 2026, 19.30 Uhr
Fr, 04. Dezember 2026, 19.30 Uhr
Do, 17. Dezember 2026, 19.30 Uhr
Do, 31. Dezember 2026, 19.30 Uhr
Mi, 06. Januar 2026, 19.30 Uhr
Do, 14. Januar 2026, 19.30 Uhr

Musikalische Leitung: Paul Taubitz
Inszenierung, Bühne & Kostüme: Dennis Krauß
Choreografie & Mitarbeit Regie: Gal Fefferman
Mitarbeit Kostüm: Annika Kuchnowski
Licht: Oliver Porst
Chor: Aymeric Catalano

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Berlin/Berufung: Bassbariton Stephan Loges auf Professur für Gesang an die Eisler berufen

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Stephan Loges © Helena Cooke

Die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin beruft zum Wintersemester 2026/27 den deutsch-britischen Bassbariton Stephan Loges auf eine Professur für Gesang. Der in Dresden geborene Sänger (53) ist ein erfahrener Gesangspädagoge und hatte zuvor eine Professur an der Musikhochschule Lübeck inne. Von 2013 bis 2025 unterrichtete Stephan Loges Gesang und Lied an der Guildhall School of Music & Drama in London.

Prof. Stephan Loges begann seine musikalisch-sängerische Laufbahn als Mitglied des Dresdner Kreuzchores und erhielt dort erste prägende Gesangsstunden bei Karin Mitzscherling. Er studierte an der Hochschule der Künste Berlin sowie bei Rudolf Piernay an der Guildhall School of Music & Drama in London. 1999 gewann er die Wigmore Hall International Song Competition und begann eine herausragende internationale Karriere als Lied-, Konzert- und Opernsänger.

Mit zahlreichen internationalen Orchestern und Dirigenten hat Stephan Loges zusammengearbeitet, u.a. mit Sir John Eliot Gardiner, Sir Colin Davis, Trevor Pinnock, Vladimir Jurowski, Justin Doyle, Robin Ticciati und Philippe Herreweghe.
Neben vielen renommierten Ensembles für Alte Musik konzertierte er mit Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, Melbourne Symphony Orchestra, Sapporo Symphony Orchestra, Royal Concertgebouw Orkest, Staatskapelle Dresden, Northern Sinfonia, Swedish Radio Symphony Orchestra und San Francisco Symphony.
Regelmäßig ist er zu Gast auf den großen Opernbühnen, darunter die Staatsoper Berlin, Théâtre de La Monnaie in Brüssel, Opéra National du Rhin in Straßburg, Théâtre du Capitole de Toulouse, Theater an der Wien, Royal Opera House in Covent Garden, London.

Stephan Loges gibt weltweit Liederabende, u.a. in der Wigmore Hall London, Carnegie Hall New York, Concertgebouw Amsterdam, im Wiener Konzerthaus, beim Klavierfestival Ruhr, Schleswig-Holstein Festival und Oxford International Song Festival – mit Pianist*innen wie Imogen Cooper, Graham Johnson, Eugene Asti, Simone Dinnerstein, Roger Vignoles, Christoph Berner, Marcelo Amaral, Simon Lepper, Joseph Middleton und Sholto Kynoch.

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Wien/Ateliertheater: Erste Premiere der Spielzeit 2026/2027.

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Wir sind das neue Hausensemble vom Ateliertheater und haben auch die künstlerische Leitung der professionellen Sprechtheater-Schiene im Ateliertheater übernommen.

Die Spielzeit läuft unter dem Titel Prima. Die erste Premiere ist am 21.10. um 19:30 im Ateliertheater Wien.

Wir spielen Borcherts „DRAUSSEN VOR DER TÜR“, ein würdiger Klassiker für uns, dem wir auch diese Aufmerksamkeit widmen, die er verdient. Wir dekonstruieren nicht.

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„News-Cover“: Warum zwei lächelnde Frauen auf unserem Cover sind

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­Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das aktuelle NEWS-Cover wäre beinahe nicht unser Cover geworden. Zwei lächelnde Frauen – und dazu die Zeile: „Menschen wollen hassen“. Ich hatte meine Zweifel. Text-Bild-Schere nennen wir das intern. Also doch lieber unsere Geschichte über Deutschland aufs Cover? Ich habe eine Nacht darüber geschlafen. Und mich noch einmal umentschieden.

Erika Freeman und Danielle Spera haben gemeinsam ein Buch über 36 jüdische Frauen geschrieben. Der Titel: „Mut“. Wie aktuell der ist, zeigte sich ausgerechnet bei einem geplanten Auftritt der beiden in Wien. Die Buchpräsentation wurde abgesagt, weil man die Sicherheit der beiden nicht gewährleisten könne. „Wir schreiben über Mut – und ausgerechnet der Journalistenclub findet nicht den Mut, ein Gespräch darüber zu ermöglichen“, sagt Spera im Interview mit meiner Kollegin Susanne Zobl.

Es ist ein Gespräch über Antisemitismus, Israel nach dem  7. Oktober, die Verbindung von Teilen der radikalen Linken mit islamistischen Bewegungen – und darüber, ob etwas wiederkommen kann, von dem viele glaubten, es überwunden zu haben. Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen ist Thema. Spera kritisiert seinen Auftritt in New York, bei dem er Israel Kriegsverbrechen vorwarf. Ihr fehle dabei der Kontext: das Massaker der Hamas vom 7. Oktober, die Geiselnahmen und Israels Recht auf Selbstverteidigung. „Gerade ein österreichischer Bundespräsident sollte dabei besonders sorgfältig und ausgewogen formulieren“, sagt Spera.

Ihre Eltern, erzählt sie, hätten immer die Befürchtung gehabt, dass der Antisemitismus wiederkommen könnte. Sie selbst habe lange gedacht, das Problem werde sich mit dem Tod der alten Nazis „gleichsam biologisch erledigen“. Heute sagt sie: „Dass Antisemitismus nun unter anderen Vorzeichen wiederkehrt […], hätte ich in diesem Ausmaß nicht für möglich gehalten.“ Und Freeman? Die 1927 in Wien geborene Psychoanalytikerin musste als Kind vor den Nationalsozialisten fliehen. Heute sagt sie Sätze wie diesen: „Menschen wollen hassen. Sie brauchen den Hass. Und sie lieben die Person, die ihnen die Erlaubnis gibt und sagt, wen sie zu hassen haben.“

Wie schafft es eine Frau mit ihrer Geschichte, selbst nicht zu hassen? „Wir hassen nicht zurück“, sagt Freeman. Sie lächelt dabei. Wie meine Kollegin Susanne Zobl nach dem Interview zu mir sagte: „Freeman lächelt immer. Auch wenn sie die grausamsten Dinge erzählt.“

Da war die vermeintliche Text-Bild-Schere plötzlich keine mehr. Und für mich klar, welche Geschichte auf unser Cover gehört.
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­ Außerdem im aktuellen News:

Was nun Deutschland? Deutschland wächst wirtschaftlich wieder. Ein bisschen. Und wirkt gleichzeitig politisch so instabil wie lange nicht. „Deutschland als klassischer Hort der Stabilität ist ein Stück weit Geschichte“, sagt der deutsche Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke. Drei Gespräche über Europas wichtigste Volkswirtschaft. Hat Deutschland noch die Kraft, sich selbst zu erneuern?

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