Wohlklang und Wonnefreuden: Christian Thielemann in der Elbphilharmonie – ein Konzert für die Upper Class

Sächsische Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann, Frank Peter Zimmermann  Elbphiharmonie Hamburg

Foto © Matthias Creutziger

Das waren Perfektion, Beseeltheit, Einklang, Vielklang, Wohlklang, Balanciertheit, Zartheit und Wucht in einem.

Elbphilharmonie Hamburg, 6. Februar 2019
Sächsische Staatskapelle Dresden
Christian Thielemann, Dirigent
Frank Peter Zimmermann, Violine
Felix Mendelssohn Bartholdy
, Violinkonzert e-Moll op. 64
Anton Bruckner, Symphonie Nr. 2 c-Moll WAB 102
(Fassung 1877, in der neuen Edition von William Carragan)

von Pauline Lehmann, Kirsten Liese und Andreas Schmidt

Besser wird man Anton Bruckner, wird man Bruckners übersinnlich schöne Zweite nie wieder hören können als an diesem Mittwoch, 6. Februar 2019, im Großen Saal der Elbphilharmonie in der Freien und Hansestadt Hamburg.

Das waren Perfektion, Beseeltheit, Einklang, Vielklang, Wohlklang, Balanciertheit, Zartheit und Wucht in einem.

Christian Thielemann ist ohne jeden Zweifel der beste Bruckner- und Wagner-Dirigent der Welt (und sollte auch für die Staatsoper Unter den Linden in Berlin ein reizvoller Nachfolger sein, wenn Daniel Barenboim einmal in den Ruhestand gehen darf).

Leider blieb diese Manifestation musikalischen Schaffens überwiegend nur einer kleinen Kaste von Kulturliebhabern vorbehalten, die für dieses Konzert zu großen Teilen Ticketpreise von 190,10 Euro und 223,90 Euro zahlen mussten.

So musste klassik-begeistert.de-Herausgeber Andreas Schmidt für ein absolut mittelmäßiges Ticket in Etage 16 – ganz oben !– Bereich S, Reihe 1, Platz 9 exakt 190,10 Euro zahlen. Ein Freund von ihm aus Berlin musste für einen absolut mittelmäßigen Platz in Etage 15, Bereich J, Reihe 3, Platz 12 gar 223,90 Euro hinlegen.

Die Ticketpreise: 30,00 €, 99,00 €, 139,00 €, 169,00 und 199,00 € (ohne Vorverkaufsgebühr). Ein Konzert primär für die Reichen!

85 Prozent der in Hamburg lebenden Menschen sind vom Einkommen her nicht in der Lage, solche Preise zu zahlen. Und haben auch keinerlei Verständnis für diese Preise, da es ja die Hamburger Steuerzahler waren, die das teuerste Konzerthaus der Welt für 866 Millionen Euro ermöglich haben.

Leser Jens Ziegenbalg hatte das gleiche Konzert in der Vorwoche in der Semperoper gehört – 1. Rang, Reihe 1 für 67 Euro. Leser Jürgen Pathy hatte das Konzert in der Vorwoche im ehrwürdigen Goldenen Saal des Musikvereins Wien miterlebt – bei Spitzenpreisen von bis zu 140 Euro.

Regelmäßigen Besuchern fällt derweil auf, dass immer mehr solvente Reisegruppen immer mehr Riesen-Ticketpakete abziehen. Nach Informationen von klassik-begeistert.de lassen sich Kultur-Reiseveranstalter, etwa aus Berlin und aus der Schweiz, auf folgende Deals ein: Ein bis zwei Busladungen für einen Abend in der Elphi, dann am nächsten Tag ein bis zwei Busladungen in die Staatsoper Hamburger. „Die Kröte Staatsoper müssen wir leider schlucken, wir würden lieber zweimal in die Elphi, aber das geht leider nicht, sondern nur im Kombi-Paket“, sagte ein Berliner Konzertreise-Veranstalter dem Herausgeber.

Zum Luxus-Konzert in der Elphi – bei dem etwa 50 Plätze leer blieben und in dem wieder mal fröhlich und hemmungslos zwischen den Sätzen geklatscht wurde, weil der Veranstalter ja meint, er müsse die Besucher nicht auf Ruhe im Konzertaal hinweisen, was einzigartig in Europa ist:

Mit viel Bravour und Beifall erklingt in der ersten Konzerthälfte das Violinkonzert in e-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy. Capell-Virtuose Frank Peter Zimmermann lässt das zweite Violinkonzert – das Mendelssohn für den Geiger und Freund Ferdinand David komponierte – mit einer bewundernswerten Eleganz erstrahlen. Lyrische Phrasen gelingen galant und leichtfüßig, das Pulsierende drängt und kleinste Details sind akzentuiert. Alles wirkt mühelos.

Christian Thielemann strafft die Musik und gibt Mendelssohns Violinkonzert ganz unverkennbar einen besonderen Klang. Thielemann fokussiert die musikalischen Bögen beinahe wie von einer Metaebene und fasst gleichzeitig jede Nuance. Ihm gelingt es, zu differenzieren und somit eine einzigartige Phrasierung herauszuarbeiten.

Bereits der weiche Einsatz der Solovioline schafft einen Gänsehautmoment. Schwelgerisch und sensibel gestaltet Zimmermann den Solopart. Thielemann hält die Sächsische Staatskapelle dynamisch zurück und gibt dem Solisten Raum. An den Tutti-Stellen entsteht eine Klangtiefe, durch die die symphonische Form des Werkes zum Ausdruck kommt.

Nach einem beseelten Allegretto ma non troppo brilliert Zimmermann im Rondo mit leicht forschen Einwürfen. Bei den Arpeggien wandert der Bogen mühelos über die Saiten. Nach einem fulminanten Schlusssatz gibt es für den Solisten des Abends Bravorufe und lange Ovationen.

© Harald Hoffmann | hänssler CLASSIC

Bei Zimmermann sitzt jeder Lagenwechsel, jeder Saitenübergang, jede Fingerposition, jeder Handgriff schlafwandlerisch sicher. Der Geiger berührt am stärksten im Andante mit ausgeprägter schöner Tongebung und großem Feingespür für die zarte Melancholie. Von großer Intensität sind vor allem seine tieferen Töne, die dank gutem Bogenkontakt auf der Saite nicht Gefahr laufen, vom Orchester zugedeckt zu werden, dagegen tönen die hohen Flageoletttöne gelegentlich etwas dünn. Was die Wiedergabe dieses, sich großer Beliebtheit erfreuenden Konzerts von zahlreichen anderen Interpretationen abhob, war aber vor allem das spürbar gemeinsame Musizieren zwischen Solist, Dirigent und Orchester. Stets im engen Blickkontakt schienen Zimmermann und Thielemann wie aufeinander eingeschworen, zudem reagierte der Geiger körpersprachlich sehr sensibel auf die Stellen, an denen er mit anderen Stimmen aus dem Orchester dialogisiert.

Als Zugabe erklingt – elegisch und wie ein ferner Traum – die Melodia aus der Solosonate für Violine von Béla Bartók. Ein Spätwerk, das der ungarische Komponist 1944 für Yehudi Menuhin komponierte. Die Flageolett-Passagen verleihen dem Stück einen sphärischen Charakter. Eine einsame Melodie durchbricht die Stille in der Elbphilharmonie. Pause.

Wann und wo war sie zuletzt zu hören, die zweite Sinfonie von Anton Bruckner? Es muss lange her sein, mir war es zuvor nicht vergönnt gewesen, sie im Konzert jemals zu erleben, schon gar nicht unter einem so genialen Brucknerdirigenten wie Christian Thielemann.

Wiewohl zwar Daniel Barenboim 2016 in Tokio und erstmals in der Geschichte Japans alle neun Sinfonien des Oberösterreichers zyklisch aufführte und außer ihm Größen wie Herbert von Karajan oder Günther Wand alle Neune für die Platte aufnahmen, stehen sie doch seltsamerweise immer noch im Schatten der unweit häufiger angesetzten Sinfonien drei bis neun.

Warum das so ist, und warum vor allem nicht ein einziger Konzertmitschnitt dieser Werke unter dem einmaligen Brucknerdirigenten Sergiu Celibidache existiert, erscheint ein großes Rätsel. Sollte Celi die beiden c-moll-Sinfonien  nicht dirigiert haben? Solche Fragen gehen mir unweigerlich beim jüngsten Sinfoniekonzert der Sächsischen Staatskapelle  durch den Kopf, zumal jegliche Erklärungsversuche in Richtung sprödes Frühwerk scheitern. Bruckners Zweite markiert nicht den bescheidenen Anfang eines Komponisten in jungen Jahren, ist bereits in vier Sätzen groß angelegt und offenbart sich als ein reifes Werk voll herrlicher Musik und typischer Wendungen. Immerhin war Bruckner, der als Symphoniker spät Berufene, auch schon 47 Jahre alt, als er mit der Arbeit an dieser Sinfonie begann.

So gesehen mag es auch nicht ungewöhnlich erscheinen, dass Christian Thielemann in  seinem über mehrere Jahre in großer Konzentration erarbeiteten Brucknerzyklus mit der Sächsischen Staatskapelle die Zweite als letzte vorgenommen hat. Sämtliche Sinfonien so wahrhaftig durchleben zu können wie Celibidache oder Thielemann braucht fast schon ein halbes Leben.

Jedenfalls ließ sich beim Konzert in der Elbphilharmonie eine Musik vernehmen, wie sie die Handschrift des Komponisten nicht typischer offenbaren könnte, durchdrungen von lyrischer Schönheit, abrupten Abbrüchen,  kraftvollen Rhythmen und einem Drive, der an das berühmte Scherzo der Neunten erinnert. Kurzum, das war ein Bruckner, wie er leibt und lebt.

Die schönsten Momente bescherte das feierliche Adagio, in denen sich die Musik mehrfach in überirdische Sphären begibt und einzelne Instrumentengruppen ungewöhnlich Spannung aufbauen. Andachtsvoll löst sich da ein strahlendes Hornsolo aus dem Orchestertutti, ungewöhnlich begleitet von höchst reizvollen Pizzicatoklängen der Streicher, die unweigerlich an die Scherzi der Sechsten und Neunten  erinnern.

© Claudia Höhne
Die Sächsische Staatskapelle in der Elbphilharmonie 2017 Auszüge aus Walküre und Götterdämmerung © Claudia Höhne

Und dann wird es plötzlich ganz still, und man hört nur noch die Kontrabässe mit einem leisen, geheimnisvollen Tremolo, ein Moment wie aus einem Musikdrama Richard Wagners. Der größte magische Moment ist erreicht, wenn nach der folgenden Generalpause ein Zitat aus dem Benedictus der f-moll-Messe in den tiefen Streichern anhebt, die vielleicht schönste Melodie, die Bruckner überhaupt je geschrieben hat. Was für eine geniale Musik!

Aber auch sonst folgt in dieser Sinfonie ein starker motivischer Einfall nach dem nächsten, dem Scherzo und dem Finale geben die Streicher mit markanten forschen Motiven im Unisono Gewicht. Neben den in allen Brucknersinfonien viel beschäftigten Bläsern kommen allerdings auch alle anderen Sektionen bedeutungsvoll zum Einsatz, etwa  die Bratschen, die schon im ersten Satz, dem Moderato, mit einer warm-wohligen Melodie hervortreten.  Überhaupt wird die Musik bei einigen Übergängen, wenn zum Beispiel nur noch Solo-Violine und Flöte zusammenspielen, sehr kammermusikalisch.  An dem präzisen Zusammenspiel der Dresdner Musiker zeigt sich, wie genau hier geprobt wurde, auch wenn  genau solche Stellen zu den besonderen Spezialitäten Thielemanns zählen, der sich wie kein Zweiter darauf versteht, Musik zu be- und entschleunigen und in bestimmten Momenten  andächtig anzuhalten.

Pauline Lehmann, Kirsten Liese und Andreas Schmidt, 7. Februar 2019, für
klassik-begeistert.de

 

 

10 Gedanken zu „Sächsische Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann, Frank Peter Zimmermann
Elbphiharmonie Hamburg“

  1. Guten Tag!

    Ja, die Preise in der Elbphilharmonie!
    Ich glaube, hier macht der Veranstalter den Reibach!
    Am Tag des Konzertes gab es mittags noch ca. 20 Karten zwischen 150 und 200 €.
    Da musste ich mal wieder passen.
    Bernd Volmer

  2. Wir sind in einer Marktwirtschaft, da nimmt man, was man bekommen kann. Sie waren ja auch da, offenbar zu Dritt. Solche Konzerte haben aber auch hohe Kosten, und wenn die Berliner, die Wiener, das Chicago usw. kommen, kostet das, und dennoch ist das Haus voll.
    Es geht aber auch billiger: Metzmacher dirigiert derzeit das NDR Elbphilharmonie-Orchester. Ab 15 € sind Sie dabei und hören dort sogar exzellent. Dafür kommen Sie kaum in’s Kino, kaum zum HSV und schon gar nicht in ein Popkonzert. Auch die Philharmoniker und andere Orchester bieten solche Eintrittspreise.

    Johannes Capriolo

    1. Sehr geehrter Herr Capriolo!
      Haben Sie einmal versucht regulär an der Vorverkaufskasse eine Karte für die Elphi für 15 € zu bekommen?
      Ich glaube kaum.
      Eine Nadel im Heuhaufen bekommen Sie leichter!
      Bernd Volmer

  3. Sehr geehrter Herr Capriolo,

    Eintrittspreise von im Schnitt rund 150 Euro müssen auch bei Spitzendirigenten, Spitzenorchestern und Spitzensolisten nicht sein. Leser Jens Ziegenbalg hat es schön auf den Punkt gebracht: In der Semperoper in Dresden kostete das gleiche Konzert vor ein paar Tagen im 1. Rang, Reihe 1 nur 67,– Euro. Warum muss ich bitte für für einen deutlich schlechteren Platz in der Elphi über 223 Euro zahlen?
    Die Antwort haben Sie gegeben: „Wir sind in einer Marktwirtschaft, da nimmt man, was man bekommen kann.“ Die Steuerzahler dieser schönen Stadt haben 866 Millionen Euro für den Kulturtempel an der Elbe hingelegt. Nirgendwo auf dem Planeten gibt es ein teureres Konzerthaus. Wir Hamburger haben ein verdammtes Recht, zu zivilen Preisen in unsere Elphi zu gehen! Viele Mittelstandsfamilien haben mehr als 2500 Euro Steuergelder in das Prestigeprojekt versenkt. Da ist es mehr als angemessen, bei den Eintrittspreisen die Kirche im Dorf zu lassen.
    Die Preise von ProArte sind gesalzen. Die weitaus meisten Hamburger können sich diese Edel-Tickets nicht leisten.
    Herzlich
    Andreas Schmidt M.A.
    Herausgeber
    klassik-begeistert.de

    1. Sehr geehrter Herr Schmidt,
      danke für Ihre Konzertbesprechung! Mich begeisterte dieser Abend genauso wie Sie. Auch ich habe dafür 199,10 € hingelegt. Wir waren zu zweit und damit um etwa 400,00 € erleichtert. Ich saß übrigens mit Ihnen in einer Reihe ganz oben in Ebene 16, Reihe 1. Aber zu den Preisen! Die günstigste Karte kostete 30,00 €, dazwischen lagen Stufen von 99,00€, 139,00 € und 169,00 €. Ob der Vergleich mit der Semperoper richtig ist, bezweifle ich. Welchen finanziellen Status haben dort die Konzerte der Staatskapelle? In welchem Umfang wird dieser Klangkörper dort subventioniert? Ist ein Konzert des privaten Veranstalters in Hamburg insoweit vergleichbar mit dem öffentlichen Musikbetrieb der Semperoper? ProArte hat keine Subventionen erhalten, sondern zahlt Saal-Miete. Und die soll heftig sein.
      Wer wie ich das Boston Symphony Orchestra am 5.9.18 mit Nelsons hörte, war in der teuersten Kategorie mit 149,00 € dabei (Gewandhausorchester). Vielleicht legen die Veranstalter ja einmal ihre Kalkulation offen.

      Heinz Thieme

    2. Der alte Verkäufer-Kalauer war schon etwas ironisch gemeint. Dennoch werden die Preise erst sinken, wenn der Laden halbleer bleibt.
      Neulich in der Semperoper in Dresden. Jede Menge „Saaltouristen“ mit Handy-Fotos etc. Eine Repertoire-Tosca, ganz ordentlich, keine Gala, Preis Parkett 180 Euro, knapp doppelt so viel wie in der Staatsoper Hamburg für vergleichbare Leistungen. Dort nimmt man also auch …
      Johannes Capriolo

    3. Das verstehe ich nicht ganz, ich habe ganz regulär letztes Jahr 2 Karten an der Konzertkasse gekauft ( Etage 13 Bereich F für 156,40 , Reihe 5 – wir schauen gerne direkt auf den Dirigenten u. lieben deswegen diese Plätze)!
      Andrea Brost

  4. Die teuerste Preiskategorie im Musikverein Wien war bei 140 € angesetzt. Dasselbe Programm, dieselben Künstler, um das ganze Mal in Relation zu setzen.
    Jürgen Pathy, Wien

  5. Noch viel ärgerlicher als der Preis für die sehr zahlreichen Plätze der mittleren Preiskategorien war die Tatsache, dass über 10 nebeneinander liegende Plätze im Block G unbesetzt waren, obwohl das Konzert offiziell ausverkauft war. Das sah verdächtig danach aus, als ob irgendeine geplante Busladung nicht gekommen ist.

    Dass diese Reisegruppen auch in die Staatsoper gehen müssen, finde ich in Ordnung. Denn ansonsten wären sie wirklich nur Elbphilharmonie-Saaltouristen. (Wer sich wirklich für das Konzert der Sächsischen Staatskapelle interessiert, könnte im Übrigen auch nach Dresden in die Semperoper reisen statt nach Hamburg in die Elbphilharmonie.)

    Was ich bei dem Konzept dieser Reisegruppen wirklich problematisch finde, sind die Rahmenprogramme. Solche Reisen haben einen stolzen Preis – selbst wenn man die nicht ganz günstigen Eintrittspreise, Hotelübernachtungen und Restaurantbesuche mitberücksichtigt. Gespart wird woanders, z.B. gehen solche Gruppen auch gerne ins Komponistenquartier, die Eintrittspreise und die Kosten für die Gruppenführungen sind dort vergleichsweise gering. Die Preise sind aber nur deshalb niedrig, weil die Führungen ehrenamtlich durchgeführt werden – die Ehrenamtlichen bekommen für die Führung kein Honorar, nicht mal Fahrtkostenerstattung. Die kleinen Aufwandsentschädigungen, die für die Musikvorträge gezahlt werden, wenn überhaupt was gezahlt wird, decken nicht mal die Unkosten des Musikers. Das ist keine gesunde Entwicklung. Solche Pauschalangebote, die mit dem Flagschiff Elbphilharmonie locken, müssten auch ohne Ausbeutung der lokalen Akteure auskommen. Und die Chefs der lokalen Kultureinrichtungen müssen auch den Mut haben, ihrerseits entsprechende Preise durchzusetzen, damit sie ihre Leute angemessen bezahlen können.

    ein Hamburger

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