DIE DONNERSTAG-PRESSE – 8. OKTOBER 2026

DIE DONNERSTAG-PRESSE – 8. OKTOBER 2026

Hamburgische Staatsoper, Aussenansicht Seite Nacht © Niklas Marc Heinecke

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 8. OKTOBER 2026

Wien
Kunst- und Kulturbericht 2025: Ausgaben sanken um 1,47 Prozent
Die Budgetausgaben im Kulturbereich sanken von 632,49 auf 623,19 Millionen Euro. Kulturminister Babler spricht von „schwierigen Rahmenbedingungen“. „Gerade in Zeiten knapper Mittel zeigt sich, wie unverzichtbar öffentliche Kulturausgaben sind: Sie bilden eine Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt, künstlerische Innovation und internationale Sichtbarkeit, und sie entfalten auch eine messbare wirtschaftliche Wirkung. Kunst und Kultur setzen Impulse für Tourismus und Stadtentwicklung, schaffen Arbeitsplätze und tragen zur Wertschöpfung bei“, so Babler, der als neu entstandene Initiativen exemplarisch das Gold & Pech Theater in der Steiermark und das Tanzfestival Zugzwang in Kärnten anführt. „All das unterstreicht die Bedeutung stabiler Rahmenbedingungen und verlässlicher Förderung, gerade auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.“
DerStandard.at

Wien/Staatsoper
Mörderischer Lustrausch
Verbindende Liebes- und Sexspiele von Zemlinsky und Bartók.
orpheus-magazin.de

Kritik Oper: „Eine florentinische Tragödie“ / „Herzog Blaubarts Burg“ – Paartherapie mit Todesfolge
Ein Paar verliebt sich, heiratet und eröffnet ein Luxusmöbelgeschäft. Es floriert, die Ehe erkaltet. Kein Sex, dafür Streit, Kränkungen und Wut. So beginnt Vasily Barkhatovs Inszenierung von Alexander Zemlinskys „Eine florentinische Tragödie“ nach Oscar Wilde. Mit Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ verbindet der Regisseur sie zur Geschichte einer Ehe. Alain Altinoglu und das Staatsopernorchester entfalten Zemlinskys spätromantische Sinnlichkeit und Bartóks herbe Klangschärfe.
falter.at

Wien/Musikverein
Riccardo Muti und die Wiener Philharmoniker: Dieser Bruckner macht süchtig
Die Wiener Musikwelt befindet sich im Bruckner-Muti-Fieber. Und das erscheint allzu verständlich, lässt sich doch ein vergleichbar klanglicher Reichtum in diesem Monumentalwerk des österreichischen Spätromantikers höchst selten vernehmen. Zudem wird hier nahezu priesterlich die Musik mit der großen Gesanglichkeit unter weiten Atembögen zelebriert, auf die sich Wiener Philharmoniker in so unnachahmlicher Weise verstehen.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

Wien/Musikverein
Musikverein: Bei Igor Levit entfaltet jeder Beethoven seine individuelle Größe (Bezahlartikel)
Igor Levit widmete sich bei der Fortsetzung seines Beethoven-Klaviersonaten-Zyklus besonders eindringlich den weniger bekannten Werken, entdeckte sie vielfach förmlich neu.
DiePresse.com

Wien/Konzerthaus
Konzerthaus: Klingende Sowjetgeschichte mit Gidon Kremer
(Bezahlartikel)
Gubaidulina zeigt sich verspielt, Schnittke schneidet eine Fratze, und Prokofjew unterhält bei den Wiener Symphonikern unter Elim Chan und mit dem Violinsolisten Gidon Kremer.
DiePresse.com

Märchenhaft? Die Wiener Symphoniker, Elim Chan und Gidon Kremer im Konzerthaus
Das Orchester der Stadt Wien entführte mit Musik des 20. Jahrhunderts ins Reich der Fantasie
DerStandard.at

Elim Chan: Märchenhafter Beginn einer künstlerischen Partnerschaft (Bezahlartikel)
Die Dirigentin Elim Chan debütierte zu Beginn ihrer Partnerschaft mit den Wiener Symphonikern im Konzerthaus.
Kurier.at

Berlin
Das DSO in der Philharmonie: Kazuki Yamada und Alice Sara Ott gehen die großen Fragen an (Bezahlartikel)
Maja Göpel macht die Polykrise zum Thema des Abends, Kazuki Yamada zeigt, wie wandelbar er als Dirigent ist und Alice Sara Ott brilliert mit raumerweiternden Klängen.
tagesspiegel.de

Dresden
Wo ist die Idee?
Mit Verdis „Un ballo in maschera“ wird die erste Premiere der Semperoper in den Händen von Chefdirigent Daniele Gatti musikalisch zum Traum, bleibt szenisch allerdings kaum mehr als die Flucht vor einer Deutung. Nein, da hat sich wohl niemand verhört. Schon in der Ouvertüre der ersten Saisonpremiere ist vom Orchestergraben der Semperoper deutlich vernehmbar ein Singen zu hören. Eigentlich kann das nur Chefdirigent Daniele Gatti sein, den das glutvolle Melos in Verdis „Maskenball“ zum Schwelgen verführt. Und in der Tat ist es ja hinreißend, dass der satt-sonore Sound des dunklen Dresdner Staatskapell-Tons auf die mittlere Reifeepoche des Komponisten trifft, der in dieser von der Zensur arg gebeutelten Partitur zwischen Grand Opéra und Kammerspiel längst auf der Höhe seines Schaffens angekommen ist. Auch wenn der Handlungskern arglistig gesprochen in einem Satz erzählt ist: Wie angekündigt wird ein Politiker erdolcht.
concerti.de

Düsseldorf
Düsseldorf stoppt Opern-Neubau: Mitarbeitende fürchten um Arbeitsplatz
Der Neubau der Düsseldorfer Oper ist wegen hoher Kosten gestoppt worden. Wie geht es jetzt am alten Standort für die Oper weiter? An der Oper wird in diesen Tagen viel telefoniert und diskutiert. Auch der technische Leiter Philip Rabe schaut voller Sorge in die Zukunft. Der Sanierungsbedarf zeigt sich hier am Standort an der Heinrich-Heine-Allee an jeder Ecke – vor allem im Foyer. Hier stützen aktuell vier provisorische Säulen das Dach: „Die Statik lässt uns jetzt noch Zeit bis 2028, danach gibt es keine Zulassung mehr. Die Tragkonstruktion rostet“, erklärt Rabe.
wdr.de

Mainz
„Lohengrin“ in Mainz: Das Glück bleibt Illusion
Richard Wagners „Lohengrin“ wirkt in Erik Raskopfs Inszenierung am Staatstheater Mainz, dem „Opernhaus des Jahres“, oft statisch.
FrankfurterAllgemeine.net

Köln
Theaterpreis „Faust 2026“ an Brigitte Fassbaender
Die langjährige Intendantin des Tiroler Landestheaters wird in Köln für ihr Lebenswerk geehrt
DerStandard.at

Jubiläum
Er weiß, wie man ein Orchester erzieht
Der Schweizer Dirigent Charles Dutoit hat das Symphonieorchester von Montréal auf die Weltkarte der Musik gehoben. Dann kam ein Karriereknick. An diesem Mittwoch wird er 90 Jahre alt.
FrankfurterAllgemeine.net

Tonträger
Daniil Trifonov: Mi Historia Americana „Sur“ (Podecast)
Auf seinem neuen Doppel-Album spielt der russische Pianist Daniil Trifonov zahlreiche Stücke aus Südamerika
radiodrei.de

Bücher
Der Herr der Diven: Autobiografie des Münchner Sängeragenten Germinal Hilbert
Weinende oder zu tief singende Sopranistinnen, ein Star-Dirigent mit Zahnpasta-Tuben – doch die Autobiografie des Sängeragenten Germinal Hilbert ist mehr als eine Anekdoten-Parade. Hier schreibt ein Kenner und Mahner.
MuenchnerMerkur.de

Wien
Ehrung für Austro-Pop-Legende: Zum 80er: Danzer bekommt Gedenktafel an Kindheitshaus
Georg Danzer wäre heute 80 Jahre alt geworden, zur Feier des Tages wurde eine Ehrentafel in seinem Namen am Wiener Gürtel enthüllt. Wo heute viel Verkehr rollt, schlug einst Georg Danzers Herz: Am Gaudenzdorfer Gürtel 47 wuchs der unvergessliche Austropop-Pionier auf – ab heute ist an dieser Stelle die Ehrentafel in seinem Namen zu sehen. Ein ganzes Lied hatte er dieser Adresse auf seinem Album „von Scheibbs bis Nebraska“, erschienen 2005, gewidmet.
heute.at

Dresden
Patrice Aminati bekommt eigenes Format beim Semperopernball
Die Dresdner Influencerin trifft in Kurzvideos Prominente und die Macher hinter dem Ball. Ihr erster Gesprächspartner ist der neue Moderator Riccardo Simonetti. Die Dresdner Moderatorin und Influencerin Patrice Aminati übernimmt ein neues Social-Media-Format rund um den Semperopernball. Unter dem Titel „Patrice trifft“ interviewt sie Prominente und die Köpfe hinter den Kulissen.
dresden.t-online.de

Links zu englischsprachigne Artikeln

Piacenza
Teatro Municipale di Piacenza 2025-26 Review: La Bohème
operawire.com

Budapest
Sir John Eliot Gardiner’s exciting debut with the Budapest Festival Orchestra
seenandheard-international.com

Bukarest
Tannhäuser Opens Bucharest Opera 2026-27 Season with Acclaim
Two sold-out performances end with standing ovations.
romaniajournal.ro

London
Heart and Soul in Britten and Schumann at the Wigmore Hall
This recital, performed by the Irish tenor from County Wicklow, Robin Tritschler, and Somerset’s own Claire Barnett-Jones, with the sterling James Baillieu as accompanist, featured four of Britten’s works and a song cycle by Schumann.
operatoday.com

Glasgow
Patrick Hahn conducts a glorious Shostakovich Fifth and an overlooked Schnittke concerto in Glasgow
seenandheard-international.com

Salt Lake City
Utah Opera’s 2026/27 Season Blends Classic and Contemporary Storytelling
saltlakemagazine.com

San Francisco
Renée Fleming’s Strauss Still Captivates — Even as Time Catches Up
Renée Fleming has spent decades making Richard Strauss’ music her own. With the San Francisco Symphony, the celebrated soprano returned to one of his crowning achievements, Four Last Songs.
sfcv.org

Toronto
Review: COSÌ FAN TUTTE at Four Seasons Centre For The Performing Arts
Atom Egoyan’s vision of Mozart’s Masterpiece
broadwayworld.com

Recordings
Beethoven: The Last Three Piano Sonatas (Mitsuko Uchida)
Uchida’s leave-taking of the last sonatas is magisterial.
limelight-arts.com.au 

Obituary
Opéra de Lyon Former Director Louis Erlo Dies at 97
operawire.com

Ballett/Tanz

Dresden/Semperoper
John Crankos Ballett Onegin altert nicht
Das Bühnenbild schuf Jürgen Rose. Es ist sicher einer der schönsten Ballettdekorationen, die man heute noch sehen kann. Allein das lohnt schon den Weg nach Dresden. Vom Tänzerischen her nahm SeoHyeon Jeong als Tatjana für sich ein. Wie sie sich im ersten großen Pas de deux von ihrem Partner herumwirbeln ließ, war beeindruckend, auch darstellerisch durchlebte sie ihre Partie überzeugend.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

Sprechtheater

Wien/Theater Drachengasse
„Apokalypse – wir sinken nicht!“ – Hier wird dem Weltuntergang getrotzt
In seiner neuen Inszenierung setzt sich das Kollektiv Dorn°Bering mit Apokalpysen auseinander – denen der Vergangenheit und denen der Zukunft
DerStandard.at

Ausstellungen/Kunst

Venedig
Riesige Ausstellung. Venedig widmet diesem Modeschöpfer ganzes Museum
Die berühmte italienische Stadt darf sich über eine neue Attraktion freuen. Und diese zollt dem Modeschöpfer Pierre Cardin Tribut.
krone.at

Wissenschaft

Stockholm
Physik-Nobelpreis geht an Neutrinoforscher Halzen
Der Nobelpreis für Physik geht an den belgisch-amerikanischen Forscher Francis Halzen. Der Wissenschaftler erhalte die Auszeichnung für seine Pionierarbeit bei der Erforschung von Neutrinos – also Elementarteilchen – am Südpol, wie das Nobelkomitee mitteilte.
tagesschau.de

Politik

Österreich
Wie menschenverachtend kann ein Sozialdemokrat sein?  (Bezahlartikel)
Eine Partei in Panik sucht schon wieder eine neue Führung. Wer so mit eigenen Genossen umgeht wie die SPÖ seit 2016, hat Bruno Kreisky nicht verstanden.
DiePresse.com

Nach Babler-Beben „Das nächste Kapitel“ – neues SPÖ-Duo legt Fahrplan vor
Holzleitner und Kucher wollen die zerstrittene SPÖ wieder zusammenführen. In einem gemeinsamen Brief erklären sie nun den neuen Fahrplan der Partei. Die SPÖ will nach den jüngsten Turbulenzen wieder Geschlossenheit demonstrieren. Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner und Klubobmann Philip Kucher wenden sich nun gemeinsam an die Partei und legen dar, wie es nach dem angekündigten Rückzug von Andreas Babler weitergehen soll.
heute.at

Nach Personalrochaden: „Riesenerfolg“: Babler feiert sich & SPÖ in Video
Nach den turbulenten letzten Tagen und Wochen innerhalb der Bundes-SPÖ hat sich (Noch)-Parteichef Andreas Babler in einem Video an seine Wählerschaft gewandt. Darin zeigte er sich stolz, was er in den vergangenen dreieinhalb Jahren innerhalb der Sozialdemokratie geschaffen habe. Die angekündigten Personalrochaden seien ein Zeichen von Einigung und Stärke der die Partei.
krone.at

Österreich
Rote Zukunft ist offen: Dornauer: „Babler hat sich einzementiert“
Rauswurf im Vorjahr, doch Tirols Ex-SPÖ-Chef Georg Dornauer kennt „seine“ Partei immer noch sehr gut. Babler „hat sich mit der vermeintlichen Demokratisierung der SPÖ einzementiert“, sagt er zu krone.tv.
krone.at

Österreich
„Krone“-Kommentar
Krokodilstränen für den Zerstörer der SPÖ
„
BMW“ – das war das Codewort für die SPÖ-Sitzungen am vergangenen Sonntag. Gemeint war da nicht die deutsche Edel-Automarke, sondern etwas ganz Banales: „Babler muss weg!“ So lautete abgekürzt das Ziel der Babler-Gegner und -Skeptiker in der Partei. Am späten Sonntagabend wurde versichert, sie hätten dieses Ziel erreicht. Doch die Zweifel wachsen: Der umstrittene Mann bleibt zumindest bis Jahreswechsel Vizekanzler und bis zu einem Parteitag in einem halben Jahr auch SPÖ-Chef – nur mit einer treuen Dienerin und einem treuen Diener an der Seite. Artig bedanken sich die beiden, Eva-Maria Holzleitner und Philip Kucher, bei Babler für seine großartigen Dienste. So wie es krokodilstränend von mehreren Seiten kommt – in ergebenstem Dank für seine „Einleitung eines geordneten Prozesses“.
krone.at

Österreich
Kampfkandidatur? Zeiler an SPÖ: „Werde es mir nicht nehmen lassen“
Nach seinem Wahlkampfvideo am Dienstag lässt Medienmanager Gerhard Zeiler (71) nur einen Tag später mit einem neuerlichen Video aufhorchen. Darin nimmt er erstmals Stellung zur angekündigten Personalrochade der Bundes-SPÖ. Seine Aussagen sind eine deutliche Kampfansage Richtung Löwelstraße und untermauern seine Ambitionen zur Übernahme des Parteivorsitzes.
krone.at

Wien
Rucks Kosten-Explosion: Kammer-Boss zahlte Millionen für Beratung und PR
Ende Juli stolperte Wirtschaftskammer-Wien-Präsident Walter Ruck über Postenschacher und Sexismus-Sager, die er in einer bunten Männerrunde zu Protokoll gab. In einem Weinkeller in der Wiener Innenstadt. Und so verwundert es dann auch kaum, dass die Kammer in der Ära Ruck sogar im Genussmagazin Falstaff des PR-Beraters Wolfgang Rosam Inserate schalten ließ. 2023 und 2024. Für je 85.000 Euro. Per Direktvergabe. Das sind nur Details am Rande aus neuen internen Unterlagen, die der „Krone“ vorliegen.
krone.at

Ein Abend Heymishkeyt: Wenn Wien wieder Jiddisch spricht
Jiddisch gilt als vergessene, tote Sprache. Nun keimt die jahrhundertealte Tradition mitten in Wien wieder auf. Zu Besuch bei einem jiddischen Kabarettabend, der Geschichte mit der Gegenwart verwebt.
news.at

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Unter’m Strich

Berlin, München, Hamburg
Affäre beim BND – Spionageverdacht: Ex-Geheimdienstchef August Hanning verhaftet
Der frühere BND-Präsident soll noch Jahre nach seinem Ausscheiden geheime Informationen aus der Behörde erhalten und möglicherweise verkauft haben – an fremde Mächte? Es wäre einer der ganz großen Spionagefälle der Bundesrepublik.
SueddeutscheZeitung.de

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 8. OKTOBER 2026)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 8. OKTOBER 2026

Quelle: onlinemerker.com

Jonas Kaufmann heute wieder in New York

Landed in New York City, and happy to be back! 🛬
Looking forward to singing in one and only New York City with the Berliner Philharmoniker (@berlinphil) and Kirill Petrenko for the Carnegie Hall (@carnegiehall) Opening Night Gala on October 8th!

kauf

ZU INSTAGRAM mit Fotos

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Oper Bonn: Server-Zusammenbruch: Vorstellungen mit Anna Netrebko an der Oper Bonn in kurzer Zeit ausverkauft

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Anna Netrebko © Olga Rubio Dalmau

Die Gastauftritte von Star-Sopranistin Anna Netrebko an der Oper Bonn haben einen großen Ticket-Ansturm ausgelöst. Zum Start des allgemeinen Vorverkaufs am Montag, dem 5. Oktober, sorgte die exorbitant hohe Anzahl von Zugriffen für einen temporären Serverausfall der Website des Theater Bonn. Zudem bildeten sich bereits am frühen Morgen lange Warteschlangen an den Theaterkassen in der Bonner Innenstadt und am Schauspielhaus in Bad Godesberg. Die Vorstellung von LA BOHÈME mit Anna Netrebko am 10. Januar 2027 war noch am selben Tag ausverkauft, für NABUCCO am 6. November gab es nach 48 Stunden keine Karten mehr.

Laut Ticketstatistik stammt der absolute Großteil des Publikums aus Bonn und der Region. Gleichzeitig stießen die beiden Termine auf weltweites Interesse. „Wir freuen uns sehr über den enormen Zuspruch aus der Bonner Bevölkerung“, erklärt Nico Heinrich, Kaufmännischer Direktor des Theater Bonn. „Die beiden Auftritte in so unterschiedlichen Rollen haben außerdem internationale Strahlkraft entwickelt – wir haben sogar Ticketbestellungen aus den Vereinigten Staaten erhalten. Aus wirtschaftlicher Sicht sorgen die beiden ausverkauften Vorstellungen zu angepassten Preisen für ein Einnahmeplus.“
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Bayerische Staatsoper – Neues auf Staatsoper.tv

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Der Deutsche Theaterpreis Der Faust wird 2026 an Brigitte Fassbaender für ihr Lebenswerk verliehen. Die Bayerische Staatsoper reiht sich somit in die Gratulantenschar ein und sendet der Preisträgerin ihren herzlichen Glückwunsch zu der hochverdienten Auszeichnung.

Die Laudatio der Bayerischen Staatsoper finden Sie auf unserer Website. Dort und auf Staatsoper.tv steht zudem eine Playlist mit einer Auswahl von Brigitte Fassbaenders legendären Partien an der Bayerischen Staatsoper zur Verfügung.

Brigitte Fassbaender

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Bayerische Staatsoper: Umbesetzungsmeldungen
hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzungen informieren:

MARIA STUARDA

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Martin Rajna © Richard Kovacs

Martin Rajna
übernimmt das Dirigat der Neuproduktion von Gaetano Donizettis Maria Stuarda (Premiere 20. Dezember 2026, sowie die weiteren Vorstellungen am 23., 27. und 30. Dezember, 2. Januar und am 7. und 10. Juli 2027 ) für den verstorbenen Antonino Fogliani.

Martin Rajna
Der ungarische Dirigent Martin Rajna studierte an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest und an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. 2018 gewann er den ungarischen Junior-Prima-Preis und wurde 2023 mit dem Talentpreis des György Cziffra Festivals ausgezeichnet. Außerdem war er Teilnehmer des Mentoring-Programms der Péter Eötvös Contemporary Music Foundation, Stipendiat des Forum Dirigieren des Deutschen Musikrats und wurde von der Lucerne Festival Academy für ein Conducting Fellowship ausgewählt. Impulse erhielt er von Péter Eötvös, György Kurtág, Fabián Panisello, Magnus Lindberg und Thomas Adès. Von 2021 bis 2025 war er Chefdirigent des Philharmonischen Orchesters Győr. Seit 2023 ist er Chefdirigent der Ungarischen Staatsoper in Budapest und seit 2026 musikalischer Leiter des Luxembourg Philharmonic Orchesters. Zudem ist er gemeinsam mit Ádám Fischer künstlerischer Leiter der Wagner-Tage im Palast der Künste Müpa Budapest. Er hat mit den Nürnberger Symphonikern, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Brandenburgischen Staatsorchester, dem London Philharmonic Orchestra, der Niederländischen Philharmonie, dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, dem Orchester des Teatro La Fenice, dem Hungarian National Philharmonic, dem Slowenischen Radio-Symphonieorchester und der Sinfonia Varsovia gearbeitet. An der Ungarischen Staatsoper leitete er Aufführungen von Die Entführung aus dem Serail, Don Giovanni, Il barbiere di Siviglia, L’italiana in Algeri, Maria Stuarda, Aida, Attila, Macbeth, Turandot, Der fliegende Holländer, Lohengrin und Die Fledermaus. Des Weiteren dirigierte er bei den Festspielen in Erl sowie am Teatro Maggio Musicale Fiorentino den Doppelabend Herzog Blaubarts Burg / La Voix humaine (Regie: Claus Guth). An der Bayerischen Staatsoper debütiert er in der Spielzeit 2026/27 mit der Neuproduktion von Maria Stuarda.

ZU DEN VORSTELLUNGEN

KOMA
In den Vorstellungen von Koma übernimmt Seonwoo Lee die Partie der „Jasmin“ anstelle von Mirjam Mesak.

MACBETH
In den Vorstellungen von Macbeth am 28. Juni und 2. Juli 2027 übernimmt Nontobeko Bhengu die Partie der „Dama di Lady Macbeth“ anstelle von Mirjam Mesak.

LA TRAVIATA
In den Vorstellungen von La traviata am 5., 8., 11., 13. & 16. Dezember 2026 übernimmt Shawn Roth die Partie des „Giuseppe“ anstelle von Zipei Zheng.
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15. Internationaler Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart der Hugo-Wolf-Akademie | 29. September bis 4. Oktober 2026 | Die Preisträgerinnen und Preisträger. Die Bilanz

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v.l.n.r.: Patrick Strub (Wettbewerbsleitung) | Hans Georg Koch (Wettbewerbsleitung) | IHWA-Intendantin Cornelia Weidner | Jou-Yu Shieh (Klavier) & Alice Dreier, Sopran (Förderpreis) | Tarek El Barbari, Klavier & Johanna Beier, Sopran (3. Preis) | Paul Breyer, Klavier & Emil Greiter, Bass-Bariton (1. Preis) | Brigitte Fassbaender (Jury-Vorsitzende) | Bruno Meichsner, Bariton (Förderpreis) | Lucas Huber Sierra, Klavier & Èlia Farreras-Cabero, Sopran (Förderpreis) | Christoph Berner (Jury) | Werner Güra (Jury) | Juliane Banse (Jury) | Roman Trekel (Jury) | Susan Manoff (Jury) | Wan-Yen Li (Sonderpreis für eine herausragende pianistische Leistung & Förderpreis im Duo mit Bruno Meichsner | Hans Eijsackers (Jury) © Reiner Pfisterer

Als „ein Fest für die lebendige Welt des Liedes“, bezeichnet die Pianistin Susan Manoff den Internationalen Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart, der am 4. Oktober 2026 mit einem gefeierten Preisträgerkonzert im Konzertsaal der HMDK Stuttgart zu Ende ging. Und Bariton Roman Trekel betont die herausragende Leistung dieses biennal stattfindenden Wettstreits, der als „Fels in der Brandung“ das Lied „lebendig, interessant und im Gespräch hält“. Das Lob der beiden Jurymitglieder 2026 unterstreicht die Bedeutung und Strahlkraft der von der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie (IHWA) organisierten Veranstaltung, die getragen wird von der gemeinsamen Liebe zum Lied, der Kamaraderie der jungen Profis und der Öffnung hin zu einem begeisterten Publikum von Lied Lovers. Auch in der 15. Ausgabe stand nicht die Konkurrenz im Mittelpunkt, sondern die Inspiration – durch das innovative Pflichtrepertoire, die vielen Begegnungen mit gleichgesinnten Kolleg*innen und nicht zuletzt das interaktive Panel-Konzert-Format BEYOND LIED mit Vortrag und Netzwerktreffen am 2. Oktober 2026.
Wie schon in den vergangenen Jahren stellte das musikalische Spitzenniveau der diesmal 32 teilnehmenden Duos die höchstkarätig besetzte Jury unter Vorsitz von Kammersängerin Brigitte Fassbaender vor die Qual der Wahl. So offenkundig war die künstlerische Qualität der Finalist*innen, dass die Jury eine geradezu salomonische Entscheidung traf – und es am Ende im wahrsten Sinne des Wortes nur Gewinner gab. Die Jury nutze hierfür die in den Wettbewerbsbestimmungen ausdrücklich vorgesehene Möglichkeit, einen Preis (in diesem Fall den 2.) nicht zu vergeben, um sämtliche Finalrunden-Duos mit Preisen zu bedenken – in einer noch nie dagewesenen Kombination aus den gewohnten Auszeichnungen mit neu definierten Förderpreisen sowie einem höher dotierten Sonderpreis für eine herausragende pianistische Leistung.
Am meisten Grund zur Freude hatte wohl die veranstaltende IHWA selbst. Intendantin Dr. Cornelia Weidner kommentiert: „Wir können uns wirklich glücklich schätzen. Die zurückliegenden, unglaublich intensiven Tage haben uns wieder vor Augen geführt, wie zeitgemäß, relevant und bereichernd das Lied ist. Es lohnt sich „dran zu bleiben“, vergessenes Repertoire ans Licht zu holen, neue Werke in Auftrag zu geben – und dieses Wissen mit dem Nachwuchs und dem Publikum zu teilen.“
Wieder einmal war das Talent der jungen Teilnehmer ebenso unverkennbar wie das Herzblut, das sie in diesen Wettbewerb investiert haben. Und das Schönste: Durch die Öffentlichkeit des Wettbewerbs konnte das Publikum diese künstlerische Klasse selbst erleben, kulminierend in der Finalrunde am 3. Oktober 2026 und natürlich dem Preisträgerkonzert am 4. Oktober 2026. Stichwort Öffentlichkeit – es gibt noch eine tolle Nachricht: Online und weltweit verfolgten mehr Menschen als je zuvor die Übertragung der Wettbewerbsrunden. Mit rund 40.000 Aufrufen beim Live Stream und in der YouTube-Wettbewerbs-Mediathek haben sich die Zahlen im Vergleich zu 2024 weit mehr als verdoppelt, wobei hier fast 80% neue Zuschauende in einer vorwiegend jungen Zielgruppe erreicht wurden.

Ein herzlicher Glückwunsch der IHWA an die Preisträger und Preisträgerinnen 2026!
Die zur Verfügung stehenden € 35.000 an Preisgeldern wurden wie folgt aufgeteilt:

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Emil Greiter, Bass-Bariton (Deutschland, geb. 2000) und Paul Breyer, Klavier (Deutschland, geb. 2000) © Reiner Pfisterer

1. Preis in Höhe von € 16.000: Emil Greiter, Bass-Bariton (Deutschland, geb. 2000) und Paul Breyer, Klavier (Deutschland, geb. 2000). Zur Vorstellung des Duos geht es hier (Verlinkung auf www.ihwa.de/wettbewerb2026/duo9).
3. Preis in Höhe von € 8.000: Johanna Beier, Sopran (Deutschland, geb. 1995) und Tarek El Barbari, Klavier (Deutschland, geb. 1993). Zur Vorstellung des Duos geht es hier (Verlinkung auf http://www.ihwa.de/wettbewerb2026/duo2).
Anstelle eines 2. Preises und aufgestockt durch € 3.000 zur freien Verwendung wurden vergeben:
Sonderpreis für eine herausragende pianistische Leistung in Höhe von € 5.000: Wan-Yen Li (Taiwan, geb. 1996). Zur Vorstellung des Duos geht es hier (Verlinkung auf http://www.ihwa.de/wettbewerb2026/duo19).
Förderpreise in Höhe von jeweils € 2.000 an: Bruno Meichsner, Bariton (Deutschland, geb. 1998) und Wan-Yen Li, Klavier (Taiwan, geb. 1996). http://www.ihwa.de/wettbewerb2026/duo19
Alice Dreier, Sopran (Schweiz, geb. 2001) und Jou-Yu Shieh, Klavier (Taiwan, geb. 1996). Zur Vorstellung des Duos geht es hier (Verlinkung auf http://www.ihwa.de/wettbewerb2026/duo7).
Èlia Farreras-Cabero, Sopran (Spanien, geb. 1999) und Lucas Huber Sierra, Klavier (Deutschland, geb. 1995). Zur Vorstellung des Duos geht es hier (Verlinkung auf http://www.ihwa.de/wettbewerb2026/duo8).
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INNSBRUCK/Tiroler Landestheater: MARIA STUART. Premiere | Schauspiel von Friedrich Schiller. Premiere 10.10.2026

England im Jahr 1587: Das Todesurteil über die eigene Cousine und Königin von Schottland, Maria Stuart, ist bereits gefällt. Doch Elisabeth, die amtierende Königin von England, zögert, es zu unterzeichnen. Nicht nur erfreut sich Maria noch immer großer Popularität beim britischen Volk, auch in den Nachbarstaaten hat sie mächtige Verbündete. Die Unterzeichnung und Vollstreckung des Urteils könnten Elisabeth den Thron kosten. Oder ihr aber den langersehnten Frieden bringen und ihren unangefochtenen Machtanspruch bestätigen.

Zwischen den beiden Strateginnen entspinnt sich ein spannungsgeladener Kampf. Während sich Maria gegen den unrechtmäßigen Prozess wehrt, sucht Elisabeth nach einem Weg, ihre Rivalin töten zu lassen, ohne selbst die Verantwortung dafür übernehmen zu müssen.

Mehr als 200 Jahre später widmet sich Friedrich Schiller diesem Konflikt zwischen den beiden Königinnen. Sein Trauerspiel konzentriert sich auf die letzten drei Tage vor Maria Stuarts Hinrichtung, spiegelt aber auch Schillers Gegenwart wider: 1793 werden Ludwig XVI. und Marie-Antoinette im Zuge der Französischen Revolution durch die Guillotine getötet. Der sprachgewaltige Klassiker zeigt, welche Folgen es hat, wenn politische Interessen und persönliche Beweggründe ineinandergreifen – egal, in welchem Jahrhundert.

Die Inszenierung von Schauspiel-Co-Direktorin Bettina Bruinier mit Kostümen von Elisabeth Vogetseder lotet in diesem packenden Thriller aus, wie erschreckend modern die Mechanismen von politischer Paranoia und moralischer Erpressung geblieben sind. Marion Reiser als Elisabeth und Sara Nunius als Maria Stuart stehen im Zentrum eines Netzes aus Intrigen und Maskeraden, dessen Machtverhältnisse auch im eindrücklichen Bühnenbild von Ayşe Gülsüm Özel sichtbar werden. Der vom Zauberwürfel inspirierte Raum macht durch seine Bewegung deutlich, wer die Fäden zieht und wer gegen seinen Willen bewegt wird. Videoeinspielungen und projizierte Live-Aufnahmen erweitern das Bühnengeschehen um zusätzliche Perspektiven, während der Schweizer Musiker Marcel Gschwend die klangliche Ebene gestaltet: Statt historischer oder klassischer Musik bringt er seine eigene elektronische Klangästhetik in den Stoff ein.

Regieteam und Besetzung

Regie Bettina Bruinier, Bühne & Video Ayşe Gülsüm Özel, Kostüme Elisabeth Vogetseder, Musik Marcel Gschwend, Choreografie Marcel Leemann, Dramaturgie Sonja Honold – Elisabeth, Königin von England Marion Reiser, Maria Stuart, Königin von Schottland Sara Nunius, Robert Dudley, Graf von Leicester Christoph Kail, Georg Talbot, Graf von Shrewsbury Tommy Fischnaller-Wachtler, Wilhelm Cecil, Baron von Burleigh Kristoffer Nowak, Mortimer, Paulets Neffe Philipp Rudig, Paulet, Hüterin der Maria Ulrike Lasta, Hanna Kennedy, Marias Vertraute Laetitia Toursarkissian, Graf Aubespine, französischer Gesandter / Wilhelm Davison, Staatsekretär / Nachrichtensprecher Patrick Ljuboja, 3 Bedienstete Marko Janković, Peter Lechner, David Neuner, Gerhard Notthegger, Victoria Schiffer, Salome Zähringer

Premiere Samstag, 10.10.26 / 19.30 Uhr, Kammerspiele (Dauer ca. 2 h 50, eine Pause)

Weitere Termine:

14.10.26 / 20.00 Uhr, 16.10.26 / 20.00 Uhr, 21.10.26 / 20.00 Uhr, 23.10.26 / 20.00 Uhr, 25.10.26 / 19.30 Uhr, 29.10.26 / 20.00 Uhr, 5.11.26 / 20.00 Uhr, 6.11.26 / 20.00 Uhr, 13.11.26 / 20.00 Uhr, 22.11.26 / 18.30 Uhr, 25.11.26 / 20.00 Uhr, 17.12.26 / 20.00 Uhr, 18.12.26 / 20.00 Uhr, 20.12.26 / 19.30 Uhr

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„Heilingkunst“
Liebe heilingkunstfreunde

Kurt Heiling – ein Sommerkunst im Steinhaus Künstler – kommt auch dieses Jahr von Estland angereist und gibt ein Konzert in der Basilika Pöstlingberg. Wer Lust und Interesse hat ist herzliche eingeladen. .

Mit herzlichen Grüßen Anita Prammer

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