Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MITTWOCH-PRESSE – 14. OKTOBER 2026
Berlin/Komische Oper im Schillertheater
Auf geht’s in die Welt des Jacques Offenbach
Auf in die Antike! Verlassen wir, dank der Faszination des Theaters, für eine kurze Zeit die Mühen der Gegenwart. Gehen wir ins griechische Theben, kraxeln von dort auf den Olymp, um mit gelangweilten Göttern hinabzusteigen ins Reich der Unterwelt. Dort treffen wir auf einen verrückten Prinzen, eine liebestolle Fliege und erleben final den schlüpfrigen Höllengalopp.
Von Ralf Krüger
Klassik-begeistert.de
Leonie Rysanek wäre am 14.11. 100 Jahre alt geworden
Leonie Rysanek (* 14. November 1926 in Wien; † 7. März 1998 ebenda) war eine österreichische Opernsängerin (Sopran).
Google.com
Wien
Staatsoper: Was wäre diese „Carmen“ ohne Roberto Alagna? (Bezahlartikel)
Der 63-jährige Tenor bot die beste Sololeistung bei dieser in Summe zähen, wackeligen Bizet-Aufführung. Aber es gab noch einen anderen Grund zu großer Freude.
DiePresse.com
Wiener Staatsoper: Roberto Alagna reißt Bizets „Carmen“ an sich (Bezahlartikel)
Staatsoper: Nur leidenschaftlich und routiniert sein reicht nicht.
Kurier.at
Wien
Staatsoper: In der „Geheimmission Zauberflöte“ gibt’s auch einen Popsong (Bezahlartikel)
Mozart, bearbeitet von Margit Mezgolich (Libretto) und Gerald Resch (Musik): eine rundum gelungene Produktion für Kinder um die sechs, womit das Haus seinen Bildungsauftrag bestens erfüllt.
DiePresse.com
Wien/Staatsoper
Ein Rollenspiel gerät zum Psychotrip
Stellen Sie sich vor, Ihre Beziehung sei am Ende. Ein Psychologe schlägt innerhalb einer Paartherapie ein Rollenspiel vor, um zu erörtern, was falsch läuft und weshalb. Gute Idee womöglich, aber was passiert, wenn das Spiel aus dem Ruder läuft und zum blutigen Ernst wird? Regisseur Vasily Barkhatov lässt die beiden Einakter, Zemlinskys „Eine florentinische Tragödie“ und Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ an der Wiener Staatsoper in ein Hitchcock-reifes Horrordrama driften.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de
Theater an der Wien: Bestnote für die Note, die aus der Reihe tanzt (Bezahlartikel)
In der A-cappella-Oper „Klangstreich“ flitzen die Kinder einmal quer durch die Musikgeschichte und erleben eine wirklich gut gemachte Produktion, die zeigt, dass weniger tatsächlich mehr sein kann.
DiePresse.com
Wien/Konzerthaus
Konzerthaus: Wenn Beethoven unter Strom steht (Bezahlartikel)
Zwei Ensembles, ein Zyklus: Die Belceas eröffneten die Aufführung aller Beethoven-Quartette im Mozart-Saal.
DiePresse.com
Indonesischer Gelehrtenrat Ulema fordert Absage von Andrea Bocelli-Konzerten
Der italienische Tenor Andrea Bocelli plant zwei Konzerte in Indonesien. Nun fordert der Gelehrtenrat Ulema, die Auftritte am 31. Oktober und 3. November abzusagen. Das berichtet das Klassikmusik-Portal ”Slipped Disc”. Hintergrund ist ein Konzert Bocellis 2022 in der israelischen Metropole Tel Aviv. Er war dort aufgetreten, obwohl pro-palästinensische Aktivisten dazu aufgerufen hatten, das Land zu boykottieren. Außerdem hatte er 2010 in Los Angeles bei einer Spendenveranstaltung zugunsten der israelischen Armee gesungen. Laut Ulema entspricht es nicht dem Geist der Nation, wirtschaftliche Gewinne zu verfolgen, indem man – so wörtlich – einen Pro-Zionisten wie Bocelli präsentiert. Zuvor war schon gefordert worden, ein Konzert Bocellis in der antiken jordanischen Stadt Petra Ende November abzusagen. Bocelli selbst reagierte schriftlich: Nach seinen Worten hofft er, dass die Konzerte in dem Geist empfangen werden, mit dem sie angeboten werden: Ohne politische Botschaft oder Unterstützung partisanischer Positionen.
share.google
Salzburg
Jedem Traum seine Oper
Von Publikumsträumen, Traumkulissen und singenden Traumtänzern. Improvisierte Opernszenen auf spontanen Vorgaben in der Kollegienkirche: Es begeistert das Ensemble der Kammeroper unter Gordon Safaris Leitung nach dem Konzept Konstantin Pauls.
DrehpunktKultur.at
Graz
Zukunft der Oper ist jetzt: Uraufführung in Graz
Zum Abschluss des musikprotokolls in Graz stand die Preisträger-Oper des Johann-Joseph-Fux-Kompositionswettbewerbs an der Kunstuni auf dem Programm: Komponist Alexander Chernyshkov begeisterte mit seinem Werk „Heute schrieb ich nix“ das Premierenpublikum.
krone.at
Frankfurt
Händels „Ottone“ in Hamburg: Fortsetzung folgt im gestrichenen Text (Bezahlartikel)
Die Rezitative werden verstümmelt, das Personal wird erweitert: Jetske Mijnssens Frankfurter Inszenierung von Händels Oper über Kaiser Otto II. treibt das Theater mit dem Theater auf die unlustige Spitze.
FrankfurterAllgemeine.net
Händels »Ottone« bezaubernd an der Oper Frankfurt
Die Oper Frankfurt ist immer wieder für eine Überraschung gut. Als erste Neuproduktion im Opernhaus zur neuen Spielzeit feierte jetzt Georg Friedrich Händels selten gespielte Oper „Ottone“ Premiere. Zu Händels Zeit war sie fast so populär wie seine Oper „Rinaldo“, heute gilt sie als Rarität.
kulturfreak.de
München
Pianist Lukas Strenath in München: „Schubert fühlt sich nach Heimat an“
Lukas Sternath gehört zu den gefragtesten Pianisten seiner Generation. Im Interview mit BR Klassik spricht der 25-Jährige über Schuberts Musik als Ort der Geborgenheit, über die Kraft der Melancholie und darüber, warum lange Werke gerade in einer beschleunigten Welt ihre Bedeutung behalten. Am 14. Oktober spielt er im Münchner Prinzregententheater ein Solokonzert.
BR-Klassik.de
Das Auge hört mit (Bezahlartikel)
Wie kann man klassische Musik optisch anspruchsvoller darbieten und so junge Zielgruppen ansprechen? Ein Treffen mit der Pianistin Hanni Liang, die in München Konzertdesign lehrt.
SueddeutscheZeitung.de
Dresden / Leipzig
Oper in Dresden und Leipzig: Schreittanz im Wartesaal des Schicksals (Bezahlartikel)
Manche Verzögerung im musikalischen Betriebsablauf zeugt von beachtlicher Werkkenntnis: Angela Denoke inszeniert Verdis „Maskenball“ in Dresden, Vasily Barkhatov „Eugen Onegin“ von Tschaikowski in Leipzig.
FrankfurterAllgemeine.net
Leipzig
Eugen Onegin muss lernen: »Man kann die Zeit nicht zurückdrehen«
Die Oper Leipzig zeigt Tschaikowskis nach Puschkins Versroman entstandene Lyrische Szenen – Spurensuche in russischer Seele
NeueMusikzeitung/nmz.de
Augsburg
Staatstheater Augsburg • Die Verwandlung: Kampe vertont Kafka
„Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt.“ Der nüchterne wie absurde erste Satz von Franz Kafkas Erzählung „Die Verwandlung“ gilt als einer der berühmtesten Anfänge der Literaturgeschichte. Die hohen Erwartungen an eine Adaption des Werks beginnen genau bei diesem Satz – und werden am Staatstheater Augsburg auch größtenteils erfüllt.
orpheus-magazin.de
Erfurt
Tschaikowsky im Schattenland: Eugen Onegin feiert in Erfurt Premiere
Wie lässt sich das Vergehen der Zeit auf einer Opernbühne sichtbar machen? Matthew Ferraro versucht es in seiner Neuinszenierung von Tschaikowskys Eugen Onegin am Theater Erfurt mit einer Drehbühne, wechselnden Jahreszeiten und einem Russland, das mit der eleganten Welt des Petersburger Adels wenig gemein hat. Statt Salons und Gesellschaftsbällen begegnet man der grauen Provinz, gar Einöde. Eine Landschaft aus kahlen Bäumen, auf denen die Raben bereits auf ihr nächstes Opfer zu warten scheinen, und ein Haus, das seine besten Jahren schon lange hinter sich hat, prägen das Bühnenbild.
bachtrack.com/de
Hannover
Paradies auf Distanz. Die »Göttliche Komödie« auf eine Midlife-Crisis geschrumpft: Pascal Dusapins Oper »Il Viaggio, Dante« an der Staatsoper Hannover. Wie kommen neue Werke auf die Opernbühne? Eine beliebte Methode ist der Kompositionsauftrag. Der Tonsetzer verdient Geld, das Haus schmückt sich mit einer Uraufführung, und häufig bleibt es bei dieser einen Inszenierung. Einen vermutlich nachhaltigeren Weg wählt nun die Staatsoper Hannover, die in drei Spielzeiten den französischen Komponisten Pascal Dusapin vorstellt.
jungewelt.de
Altenburg Gera
Das große Stigma im Jugendwahn
Regisseurin Elena Maria Artisi zeigt in Verdis „La traviata“ eine Violetta zwischen Beauty-Design und ungeschminktem Menschsein. Orchester und GMD Ruben Gazarian gewinnen durch das szenische Konzept unerwartete Freiheiten.
concerti.de
Essen
Starke Leidenschaften, große Gefühle: Korngolds „Wunder der Heliane“ in Essen
Von den Nazis in die Emigration gedrängt, fand sich Erich Wolfgang Korngold nach 1945 von einer selbst ernannten Avantgarde beiseite geschoben. Gleichsam zum zweiten Mal mit seinem Werk verfemt. Der Erfolg des Hollywood-Filmmusikers Korngold stand nach dem Zweiten Weltkrieg der Durchsetzung des Sinfonikers und Opernkomponisten gleichen Namens im Wege. Was seiner wunderbaren, genauso impressionistisch schimmernden wie expressionistisch glühenden Musik nicht gerecht wird, wie sie jetzt in Essen mit seinem „Wunder der Heliane“ von 1927 zu erleben ist – ein Meisterwerk des damals gerade einmal 30 Jahre alten Komponisten, der Mahlers Schärfen genauso beherrschte wie die schwelgerische Opulenz eines Richard Strauss oder Puccinis Gesangslinien.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Oldenburg
Die schwierige Wahrheit des Lebens
Verdis „Macht des Schicksals“ am Staatstheater Oldenburg. Gibt es so etwas wie das oder ein Schicksal, das den eher wirren Inhalt von Giuseppe Verdis Oper „Die Macht des Schicksals“ (1862) beeinflusst oder gar führt? Dabei gibt es drei Mächte, die die Lebensgeschichten der drei Hauptpersonen ineinander verfließen lassen: die Kirche, die Familie und den Staat. In der Aufführung des Staatstheaters Oldenburg gelingt es dem in Andorra geborenen Regisseur Joan Anton Rechi in einer viel bejubelten Aufführung, die Verflechtungen aus der historischen Unglaubwürdigkeit herauszuholen und Probleme zu zeigen, die heute noch genauso sind: Lebensvorschriften durch die Kirche, Ehre und damit Druck durch die Familie und Krieg und Rassismus durch den Staat.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Oldenburgisches Staatstheater „La forza del destino“: Verdis Oper im filmischen Sog
Gleich zu Beginn der Spielzeit gelingt dem Oldenburgischen Staatstheater mit Giuseppe Verdis „La forza del destino“ ein veritabler Volltreffer – und das in jeder Hinsicht. Die Regie von Joan Anton Rechi ist klug durchdacht und absolut werkgerecht, musikalisch sorgt Vito Cristofaro am Pult des bestens disponierten Oldenburgischen Staatsorchesters einmal mehr für eine spannende, differenzierte Wiedergabe – er beweist sein Gespür für Tempi, Dynamik und gewichtige Akzente auf höchstem Niveau
orpheus-magazin.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Halle
Q & A: Florian Amort on Contemporary Händel-Festspiele Halle Curation
Florian Amort, born in Berchtesgaden in 1992, serves as the Director of the Stiftung Händel-Haus and the Artistic Director of the Händel-Festspiele Halle During the Händel-Festspiele 2026, OperaWire had the opportunity to talk with him on festival vision and curation.
operawire.com
Barcelona
Anna Netrebko and Piotr Beczała excel in an otherwise tedious Aida in Barcelona
seenandheard-international.com
Paris
Chagall or Lenepveu or both? Row over Paris opera house dome enters legal arena
Descendant of 19-century artist demands removal of Marc Chagall’s 1960s canvasses that cover original fresco
TheGuardian.com
London
The Girl from Arles review – Bizet’s music for forgotten rustic tragedy has punch and poetry Queen Elizabeth Hall, London
Bizet’s incidental music for Daudet’s 1872 play The Girl from Arles was given its first UK complete performance by Sir Mark Elder, the Orchestra of the Age of Enlightenment and strong soloists in Jeremy Sams’ staging
TheGuardian.com
The other Carmen: Sir Mark Elder and the OAE bring L’Arlésienne to the Southbank
bachtrack.com/de
Leeds
Tchaikovsky: Eugene Onegin at Grand Theatre, Leeds | Live Review
opera-now.com
New York
Verdi: Macbeth at The Metropolitan Opera | Live Review
Quinn Kelsey ideal in thrilling Met ‚Macbeth‘
opera-now.com
Insights and intensity: Petrenko and the Berliner Philharmoniker at Carnegie Hall
bachtrack.com/de
The Berlin Philharmonic Is Brilliant. It Could Be Even Better. (Subscription required)
At Carnegie Hall, this orchestra gave gobsmacking performances of the classics. If only it could show some of the creativity it has at home.
nytimes.com
Washington
Unfunny script misses easy target with IN Series’ Trump lampoon in updated “Mikado”
washingtonclassicalreview.com
San Francisco
San Francisco Opera 2026-27 Review: Mary, Queen of Scots
operawire.com
San Francisco Opera to Present ‘Le Nozze di Figaro’ with Peter Kellner & Slávka Zámečníková
The opera will be performed between Oct. 31 and Nov. 29 and Shawna Lucey directs the Company’s production by Michael Cavanagh.
operawire.com
Los Angeles
Domingo Hindoyan on Carmen, Curiosity, and Making LA Opera Unmistakably L.A.
sfcv.org
Ballet / Dance
Review: OSCAR Is Ballet’s Next Chapter
At New York City Center, The Australian Ballet and choreographer Christopher Wheeldon deliver an immersive, emotional new blueprint for ballet.
broadwayworld.com
Salle de danse: Norwegian National Ballet in a thrilling display
bachtrack.com/de
Rock/Pop/Schlager
„Wird immer schlimmer“. Florian Silbereisen zittert vor „Schlagerbooom“ mit Helene
Trotz seiner jahrelangen Erfahrung wird Schlagerstar Florian Silbereisen auch am kommenden Wochenende wieder nervös hinter der Bühne stehen. „Das Lampenfieber wird mit jedem Lebensjahr immer schlimmer, aber ich habe gelernt, damit umzugehen“, sagt der Moderator und Sänger vor der Jubiläumsausgabe seiner Show „Schlagerbooom“ der dpa.
krone.at
Kurzfristige Absage beim „Schlagerbooom“: Bernhard Brink kommt nicht zu Florian Silbereisen
„Schlagerbooom“ feiert sein 10-jähriges Jubiläum. Zur Party lädt Florian Silbereisen Schlager-Größen wie Helene Fischer, Roland Kaiser und Andrea Berg. Die Sendung läuft am Samstag, 17. Oktober 2026, um 20:15 Uhr im Ersten, auf ORF 2 und im Joyn-Livestream.
joyn.at
Sprechtheater
Linz/Kammerspiele
Kammerspiele Linz: Sven-Eric Bechtolf zelebriert Thomas Bernhard
krone.at
„King Lear“ in München: Heißt Fortschritt immer Fußtritt? (Bezahlartikel)
Die Übergabe des Staffelstabs zwischen den Generationen kann sich auch als brutales Aus-der-Hand-Schlagen ereignen: Manfred Zapatka spielt am Münchner Residenztheater Shakespeares „King Lear“.
FrankfurterAllgemeine.net
Wien/Salzburg
Nachruf: Langjähriger „Jedermann“-Regisseur Gernot Friedel ist tot
Friedel verantwortete 1984 bis 2001 das „Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ am Salzburger Domplatz. Er starb am Samstag im Alter von 85 Jahren in Wien
DerStandard.at
Salzburg
Langjähriger „Jedermann“-Regisseur Gernot Friedel tot
Er verantwortete 1984 bis 2001 das „Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ am Salzburger Domplatz. Der österreichische Theater-, Film- und Fernsehregisseur Gernot Friedel, in der breiten Öffentlichkeit vor allem für seine langjährige Regie (1984-2001) beim „Jedermann“ der Salzburger Festspiele bekannt geworden, ist tot. Er starb am Samstag im Alter von 85 Jahren im Kreise der Familie in Wien. Das gab seine Familie am Montag gegenüber der APA bekannt. Die Beerdigung soll im kleinen Kreis in Innsbruck stattfinden.
Kurier.at
Wien
Beliebtes Theater erhält keinen Cent von der Stadt
Während andere Wiener Bühnen Millionen an Fördergeld erhalten, muss das legendäre Vindobona gänzlich ohne Subventionen auskommen. Für das Theater wird damit jede Spielzeit auch zur wirtschaftlichen Herausforderung.
krone.at
Sport
Fußball international
Gutes Debüt, aber„Joker“ Alaba kann Udinese-Pleite nicht verhindern
David Alaba hat sein Debüt für Udinese Calcio gefeiert, die 1:2-Niederlage seines neuen Klubs gegen den FC Torino aber nicht verhindern können. Der ÖFB-Legionär zeigte nach seiner Einwechslung in der 72. Spielminute aber schon eine vielversprechende Leistung.
krone.at
Formel 1
Wurz über Afrika-GP: „Es wird ein Rollercoaster“
Alexander Wurz wird die Strecke für den Afrika-GP ab 2030 mitgestalten. „Für die Fahrer wird es ein Rollercoaster, eine sehr schnelle, flüssige Strecke“, sagt Wurz im ORF. Die Bauarbeiten würden bald beginnen. „Da wird Vollgas gegeben.“
krone.at
Scout verrät Kuriosität: Als Kane fast bei FCB-Gegner Viking landete
Heute ist Harry Kane der beste Stürmer der Welt, doch einst wäre er fast bei Außenseiter Viking Stavanger gelandet. „Man hat mir gesagt, dass er interessiert daran sein könnte, zu Viking zu kommen“, erinnert sich Goodchild. Weil die Scoutingabteilung einen Deal als sinnvoll einordnete, wollte er sich auf den Weg zum FC Millwall machen um den Stürmer zu beobachten. Er trat die Reise an, beobachten konnte er aber nur rund 22 andere Spieler. Kane verletzte sich damals nämlich und stand nicht am Platz.
oe24.at
Frust nach CL-Patzer: „Überblöd!“ Kompany knöpft sich Bayern-Star vor
Großer Frust bei den Bayern nach dem Patzer in der Champions League bei Viking Stavanger! Vor allem die unnötige Gelb-Rote Karte für Superstar Michael Olise sorgte für Kopfschütteln. „Überblöd“, übte auch Trainer Vincent Kompany Kritik an seinem Schützling
krone.at
__________________
Unter’m Strich
Signa-Gründer Benko will Untersuchungshaft mit Fußfessel fortsetzen
René Benko behauptet, sich nur im Hausarrest auf seine Prozesse vorbereiten zu können. Eine 60-Quadratmeter-Wohnung steht bereit. Doch ein Gericht muss noch entscheiden.
DieZeit.de
Einer von 1863. So realistisch ist es, dass Benko heute rauskommt
Das Timing ist seltsam. Während die Justiz auf ihre Personalnot mittels Streik aufmerksam macht, steigt in Innsbruck eine der brisantesten Haftverhandlungen des Jahres. Immo-Jongleur René Benko will in der U-Haft die Fußfessel. Aber ist das realistisch? Für Justiz-Insider spricht einiges dafür, die Zahlen sprechen aber jedenfalls dagegen.
krone.at
Haya Molcho: „Wir haben Hummus in Europa groß gemacht“
Mit 71 Jahren ist Köchin und Unternehmerin Haya Molcho am Zenit ihrer Karriere angekommen: Restaurants in ganz Europa, eine eigene Produktlinie, erfolgreiche Social-Media-Kanäle, Fernsehauftritte, Kochbücher. Doch es gab auch Rückschläge. Über eine Frau, die Hummus nach Europa brachte und deren Erfolgsfaktor bis heute Familie heißt.
news.at
Innsbruck
Bittere Pleite wegen Teuerung: Kult-Lokal sperrt für immer zu – 31 Leute verlieren Job
Endgültiges Aus für das Hard Rock Café Innsbruck: Nach der erneuten Pleite muss das Kult-Lokal endgültig schließen. 31 Mitarbeiter sind ihren Job los.
heute.at
Deutschland
Nach 37 Jahren
McDonald’s Deutschland streicht Schweinefleisch-Burger
Burger-Schock in Deutschland! McDonald’s nimmt den beliebten McRib nach 37 Jahren aus dem Sortiment. Am 27. Oktober ist endgültig Schluss. Für viele Fast-Food-Fans ist es eine bittere Nachricht: McDonald’s verabschiedet sich in Deutschland von einem echten Klassiker. Nach 37 Jahren verschwindet der McRib aus dem fixen Sortiment. Das überraschende Aus verkündete der Burger-Riese laut „Bild“ in einem Newsletter an seine Kunden.
heute.at
INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 14. OKTOBER 2026)
INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 14. OKTOBER 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Leonie Rysanek wäre am 14.11. 100 Jahre alt geworden
Leonie Rysanek (* 14. November 1926 in Wien; † 7. März 1998 ebenda) war eine österreichische Opernsängerin (Sopran).
Google.com

____________________________________________________________________________________
VIVA LA CLASSICA: LIED DER WELT – Gedenkfeier zu den Novemberpogromen
Im November laden wir Sie zu drei besonderen Konzerten ein: Unter dem Titel „LIED DER WELT“ erinnern wir an die Opfer der Novemberpogrome 1938 und bringen die Musik verfemter, verfolgter und vertriebener Komponistinnen und Komponisten wieder zum Klingen.
An drei Orten – Wien, Stadtschlaining und Krems – verbinden wir musikalische Wiederentdeckungen mit dem Gedenken an einen der dunkelsten Tage österreichischer Geschichte.
Unsere Konzerttermine:

5. November 2026 | 19 Uhr
Wien – Theater Nestroyhof Hamakom
Eintritt: € 24,-/16,-
6. November 2026 | 19:30 Uhr
Stadtschlaining – Burg Schlaining
Eintritt frei – Anmeldung erforderlich
16. November 2026 | 19 Uhr
Krems – Ludwig Ritter von Köchel Musikschule Krems
Eintritt frei – Anmeldung erforderlich
Wir freuen uns, Sie bei diesen besonderen Konzerten begrüßen zu dürfen!
______________________________________________________________________________________
Die Wiener Operettenseele, geht es ihr heute in Wien noch gut? 11.10.2026

Wolfgang Dosch © Gerhard Jantoch
Die so vielgeliebte Wiener Operette aus längst vergangenen Tagen, die Goldene, die Silberne – geht es dieser heute in der Stadt, in der sie aufgeblüht ist, noch gut? Nein, es geht ihr gar nicht gut. Die Wiener Stadtpolitiker investiert in den von ihnen finanzierten Vereinigten Bühnen Wien in auswärts eingekaufte Musicals – oder schlechte Musik (bitte, Beispiel: zur Zeit die abgestandenen Standards in der Eigenproduktion „Maria Theresia“ im Ronacher). In der Volksoper werden von den Stammgästen die derzeit neu präsentierten Operetten-Inszenierungen wenig geschätzt. Und im Burgenland, auf der Mörbischer Seebühne, hat Landeshauptmann Doskozil das ‚Mekka der Operette‘ verbannt und lässt aufgewärmte Erfolgsmusicals, Jahrzehnte alte – also alles andere als aktuelle Showhits – aufwändig produzieren.
Es fehlt an Geist in der Kultur-, in der Stadtpolitik – und bereits auch an heimischen Persönlichkeiten, an kreativen Köpfen. In den meisten der führenden Wiener Kulturinstitutionen sind nach Österreich geholte Personen an die Spitze gestellt. Und ein Blick auf die Musikuniversitäten der Stadt: Wie sieht es mit der Ausbildung junger Menschen aus, mit einem pädagogischen Einführen in diese gar nicht so leichte Kunstgattung Operette? Im ORF scheint es keinen Spezialisten mehr zu geben. Und an den Ausbildungsstätten? Da scheint unter Lehrfach ‚Operette‘ eine einzige Position auf …

Szene aus „Der Zarewitsch“ in Blindenmarkt © Lukas Beck
Und als einziger Fachmann wird Regisseur Wolfgang Dosch geführt. Seit dreissig Jahren unterrichtend. Gerade ist er in diesen Wochen in zwei Funktionen an die Rampe getreten: Im Mostviertel hat er für die traditionellen wie alljährlich total ausverkauften ‚Herbsttage Blindenmarkt‘ Franz Lehárs „Der Zarewitsch“ in einer Fassung als psychologisches Kammerspiel inszeniert – Staatsräson und Politik gegen persönliches Glück. Und im Wiener Ehrbarsaal präsentierte Dosch als Solovortragender zu Klavierbegleitung mit all seiner darstellerischer Hingabe sein vormals mit Studierenden erarbeitetes Programm „Ghettomädel. Operette und Chanson in Theresienstadt“. Theresienstadt, Terezin: Zu melodischem Schönklang haben sich in diesem Ghetto die Opfer der Nationalsozialisten in zahlreichen Cabaret-Bretteln zusammengefunden. Haben dort auf ihrem Weg in den Tod bei gefühlvoller Musik und gemeinsamem Lachen letzte Freude und „die dem Ghetto entsprechende seelische Reinigung“ gefunden (wie es dort Rabbi Weiner, der Leiter der Organisation ‚Freizeitgestaltung‘ bezeichnete). Wie Tenor Louis Treumann, der Danilo der Uraufführung der „Lustigen Witwe“. Oder der Oskar Straus-Sohn Leo, der auf seinem „Straus-Brettl“ Operetten, Parodien, Sketches zur Aufführung brachte. „Liebes, kleines Ghettomädel“ oder „Ja, wir in Terezin“ oder “Wo i geh’ und steh’, da schaufeln Juden Schnee“ hatte es dort geheißen. Wie auch „Jetzt ist alles aus“ oder “Theresienstadt, die schönste Stadt der Welt“ (nach „Wien, Wien, nur du allein“). Edles musikalische Gut von Kálmán, Leopoldi, Benatzky, auch der Stauß-Familie und vielen Vergessenen ist dazu erklungen.
Dosch tritt im Unterricht wie als Sänger, Regisseur, forschender Autor und als Generalsekretär der internationalen Franz Lehár-Gesellschaft für die Erhaltung österreichische Kultur ein: „Die Wiener Musiktheater sind zu Tourismusbetrieben verkommen und sind keine Kulturbetriebe mehr. Man muss handeln, muss in Wien die Seele wienerischer Kultur wieder entdecken und mit Geschmack, Stilkenntnis, Liebe, Leidenschaft auf hohem Niveau pflegen. Nicht nur für Touristen. Die Operetten-Festspiele in Bad Ischl (Lehár-Festival) und in Blindenmarkt zeigen vor: Stets ausverkauft, das Spiel mit Herz und Hirn spricht an. Das Publikum vertraut der Marke Operette, doch diese ist heute bereits zur Marktlücke geworden ist.“ Operette ist für Wolfgang Dosch Läuterung durch Lachen. Sie wirkt wie eine Batterie für Glückseligkeit. „Sie vermag Menschen glücklicher zu machen. Lächelnde Menschen sind die Besseren!“ So denkt der Regisseur und ‚Operettenprofessor‘, der seit bald drei Jahrzehnten Studierenden aus aller Welt in Wien mit Leidenschaf und großer Kompetenz unterrichtet – zwischen Cabaret und hohem C.
Meinhard Rüdenauer
_______________________________________________________________________________________
Schubert Schloss Atzenbrugg: Ausverkaufte Konzerte, ausgezeichnetes Kulturerbe und große Pläne für 2027

Bezirksmusikfest © Richard Marschik
Besucherrekord, restlos ausverkaufte Schubertiaden und eine gefeierte Open-Air-Premiere: Das Schubert Schloss Atzenbrugg blickt auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr zurück. Neben musikalischen Höhepunkten sorgten eine renommierte Auszeichnung und zahlreiche Veranstaltungen für Strahlkraft weit über die Region hinaus. 2027 wird unter dem Motto „Der Fackelträger“ ein neues Kapitel aufgeschlagen – auch im Museum wartet eine besondere Überraschung.
Atzenbrugg, Oktober 2026. Franz Schubert hätte seine Freude gehabt: Wo der Komponist einst mit seinem Freundeskreis musizierte, feierte und unbeschwerte Sommertage verbrachte, ist die Musik heute wieder allgegenwärtig. Das Schubert Schloss Atzenbrugg hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt für Kulturbegeisterte, Familien und Menschen aus der Region und darüber hinaus entwickelt. Die Bilanz des Jahres 2026 kann sich sehen lassen: Insgesamt 3.300 Besuche wurden bei Konzerten und im Museum verzeichnet, sämtliche Konzerte der Schubertiaden unter der Intendanz von KS Ildikó Raimondi waren ausverkauft. Auch die Premiere eines Open-Air-Konzerts begeisterte vor ausverkauftem Haus. Dazu kamen zahlreiche Gruppenführungen, Schulklassen, Feste und Veranstaltungen, die das historische Schloss und sein Gelände mit Leben erfüllten.

Familiengesang Kröpfl mit Bürgermeisterin Jilch © Richard Marschik
Schubertiaden 2026: Große Stimmen, außergewöhnliche Begegnungen
Unter dem Leitmotiv „Leben – Liebe – Vergänglichkeit“ entfalteten die Schubertiaden von 31. Mai bis 4. Oktober erneut ihre besondere Anziehungskraft. Intendantin KS Ildikó Raimondi setzte dabei auf eine ebenso anspruchsvolle wie abwechslungsreiche Programmgestaltung, die klassische Liedkunst mit Literatur, Wissenschaft, Jazz und Volksmusik verband. Für ungewöhnliche Perspektiven sorgte etwa der Gerichtsmediziner Christian Reiter, der sich Schuberts Leben und Tod aus wissenschaftlicher Sicht näherte. Bei „Haydn und die Jazz“ wiederum trafen musikalische Traditionen auf neue Interpretationen und den unverwechselbaren Vortrag von Cornelius Obonya. Ein besonderer gesellschaftlicher Höhepunkt war die ausverkaufte „Landpartie auf Schuberts Spuren“ am 27. September mit KS Ildikó Raimondi, Bariton Günter Haumer und den Philharmonia Schrammeln. Unter den Gästen der Schubertiaden befanden sich unter anderem Altbundespräsident Heinz Fischer und seine Frau Margit, Elisabeth Gürtler, Regisseur Robert Dornhelm und Eventveranstalter Gery Keszler. Den musikalischen Schlusspunkt der Saison setzte am 4. Oktober „Orgel trifft Volksmusik“ mit dem Familiengesang Knöpfl.

Cornelius Obonya © Richard Marschik
„Die heurigen Schubertiaden waren ein großartiger Erfolg. Dank unserer künstlerischen Leiterin Ildikó Raimondi sind diese musikalischen Nachmittage zu Geheimtipps in der Kulturszene geworden. Wenn alle Konzerte ausverkauft sind, wissen wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das bestätigt das Engagement aller Beteiligten. Ich freue mich schon auf das Jahr 2027, auf weitere interessante Begegnungen und fantastische Konzerte“, zieht die Atzenbrugger Bürgermeisterin Beate Jilch erfreut Bilanz.
2027: Schubert als „Der Fackelträger“
Auch für die kommende Saison hat Raimondi bereits eine ebenso spannende wie symbolträchtige Leitidee entwickelt. Unter dem Motto „Der Fackelträger“ rückt das Jahr 1827 in den Mittelpunkt – jenes Jahr, in dem Ludwig van Beethoven starb. Bei dessen Begräbnis am 29. März 1827 gehörte der damals 30-jährige Franz Schubert zu den Fackelträgern. Er erwies damit seinem großen Vorbild die letzte Ehre und sollte selbst zu einer der prägendsten Stimmen einer neuen musikalischen Epoche werden. „Die Schubertiaden 2026 haben gezeigt, wie lebendig Schuberts Musik auch fast 200 Jahre nach seinem Tod ist. 2027 steht unsere Saison unter dem Motto ‚Der Fackelträger‘. Für mich ist das ein wunderbares Sinnbild: Schubert erwies seinem großen Vorbild Beethoven die letzte Ehre und wurde selbst zu einem Wegbereiter einer neuen musikalischen Epoche. Diesem faszinierenden Übergang, dem Weitertragen des musikalischen Feuers von einer Generation zur nächsten, wollen wir in der kommenden Saison nachspüren“, erklärt KS Ildikó Raimondi, Intendantin der Schubertiaden Atzenbrugg.
Premiere unter freiem Himmel: Das erste Open-Air
Ein besonderes Highlight der Saison war die erste Open-Air-Ausgabe am 29. August. Unter dem Titel „Liedermacher – Schubert bis Elvis … und viele mehr!“ nahmen Gitarrist und Schubert-Experte Oliver Woog und Sänger Georg Klimbacher die 200 Gäste im ausverkauften Schlosspark mit auf eine musikalische Zeitreise durch zwei Jahrhunderte. Von Franz Schubert über österreichische Liedermacher wie Ludwig Hirsch und Rainhard Fendrich bis zu Elvis Presley, Frank Sinatra und Dean Martin reichte das Programm. KS Ildikó Raimondi dazu: „Schubert darf neben Elvis stehen, Kunstlied neben Pop und Rock – nicht als Gegensatz, sondern weil große Musik unabhängig von Genre und Jahrhundert die Herzen der Menschen erreicht.“
Tourismusstars 2026:
Ausgezeichnetes Kulturerbe – ein Schloss mit Strahlkraft
Ein weiterer Höhepunkt des Jahres war die Auszeichnung des Schubert Schlosses Atzenbrugg als „Kulturerbe-Botschafter des Jahres – Niederösterreich“ im Rahmen der Tourismusstars 2026. Bei der Verleihung am 28. April im Wiener Rathaus wurde das Schloss mit 82 Sternen gewürdigt. Eine Anerkennung, die seine Bedeutung als kulturelles Erbe ebenso unterstreicht wie seine Attraktivität als zeitgemäßes Ausflugsziel. Dazu trägt insbesondere das rund 600 Quadratmeter große, interaktiv gestaltete Schubert-Museum bei. Es macht das Leben und Wirken des Komponisten auf vielfältige Weise erlebbar und spricht damit nicht nur ausgewiesene Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber an. Zahlreiche Gruppenführungen und Besuche von Schulklassen zeigten auch 2026, wie groß das Interesse an einer lebendigen Vermittlung von Musikgeschichte ist.
Ein besonderes Anliegen bleibt die Förderung junger Menschen. Formate wie der Kreativwettbewerb „Schubert Reloaded“ und die Jugend-Schubertiade mit jungen Talenten der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) und der Universität Mozarteum Salzburg schlagen eine Brücke zwischen dem musikalischen Erbe Franz Schuberts und einer neuen Generation.
Ein pulsierender Mittelpunkt der Region
Das Schloss ist längst auch Schauplatz regionaler Feste und gemeinschaftlicher Erlebnisse geworden – von Veranstaltungen der Musikschule und Feuerwehr bis hin zu großen musikalischen Festen. So stand das Schlossgelände am 19. und 20. September ganz im Zeichen der Blasmusik: Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Blasmusik Heiligeneich wurde das Bezirksmusikfest mit Marschmusikbewertung gefeiert. Mehr als 15 Gastkapellen, ein abwechslungsreiches Festprogramm und ein gemeinsames großes Konzert im Schlosshof machten das Wochenende zu einem besonderen Ereignis für die Region. „Viele Besucherinnen und Besucher, zahlreiche geführte Gruppen und Schulklassen – das Schubert Schloss Atzenbrugg lebt! Es ist zu einem pulsierenden Ort der Region geworden. Ob Feuerwehr-, Musikschul- oder Blasmusikfest: Ein Museum ist ein Ort gelebter Erinnerungskultur. Genau das verstehen wir unter zeitgemäßer Vermittlung, die Franz Schuberts Musik ins Heute transferiert und Menschen jeden Alters erreicht. Besonders freuen mich die Synergien zwischen den Konzerten und unserer Ausstellung“, betont Agnes Brandtner, Kuratorin des Schubert-Museums.
Vom stimmungsvollen Advent bis zu neuen Überraschungen 2027
Auch nach dem Ende der Konzertsaison lohnt sich ein Besuch in Atzenbrugg. Das Schubert-Museum ist noch bis einschließlich 26. Oktober 2026 geöffnet, bevor es in die Winterpause geht. Mitte April 2027 startet die neue Museumssaison – und die verspricht besondere Überraschungen: Neben neuen Ausstellungsstücken wird auch ein besonders außergewöhnliches Exponat zu sehen sein. „Wir freuen uns ganz besonders auf ein neues, zentrales Ausstellungsobjekt, das alle Schubert-Fans im Herzen berühren wird“, verrät Kuratorin Agnes Brandtner – ohne schon zu viel vorwegzunehmen. Doch auch während der Museumspause bleibt es rund um das Schloss lebendig: Von 27. bis 29. November 2026 lädt der traditionelle Adventmarkt wieder in das historische Schlossensemble. Regionale Aussteller, musikalische Darbietungen und ein stimmungsvolles Ambiente versprechen eine wohltuende Alternative zum Trubel großer, kommerzieller Weihnachtsmärkte.
Eines steht jedenfalls fest: Das Schubert Schloss Atzenbrugg wird auch 2027 ein Ort sein, an dem Geschichte nicht nur erzählt, sondern gelebt wird. Und an dem Franz Schuberts Musik immer wieder neue Menschen zusammenbringt.
________________________________________________________________________________________