Bravo! Elbphilharmonie-Chef sorgt endlich für Ruhe und Ordnung in seinem Haus

Bravo! Elbphilharmonie-Chef sorgt endlich für Ruhe und Ordnung in seinem Haus,  Elbphilharmonie Hamburg, 31. März 2019

Foto: © Maxim Schulz
Elbphilharmonie Hamburg
, 31. März 2019
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Jonathan Bloxham, Dirigent

Erkki-Sven Tüür, Flamma / für Streicher
Franz Schubert, Sinfonie Nr. 7 h-moll D 759 „Unvollendete“
Felix Mendelssohn Bartholdy, Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 11

Der Generalintendant der Elbphilharmonie, Christoph Lieben-Seutter, hat ein beachtliches Zeichen gesetzt: Allein am Dienstag, 26. März 2019, und am Sonntag, 31. März 2019 bat er die jeweils 2100 Zuschauer im Großen Saal vor den Konzerten nachdrücklich um Ruhe und Disziplin in seinem Hause. Beide Male gab es kräftigen Applaus für den Elphi-Chef.

Damit setzt der Leiter von Elbphilharmonie und Laeiszhalle um, was Klassik-Liebhaber, Musiker und Dirigenten schon seit Eröffnung der Elbphilharmonie am 11. Januar 2017 fordern: dass das Verhalten des Publikums sich dem Niveau der zahlreichen Weltklasseorchester und –solisten sowie der Weltklasse-Architektur anpassen möge.

Schon seit Beginn des Betriebs ist der Genuss in der Elbphilharmonie an fast jedem Abend getrübt: nahezu in jedem Konzert verleiden mit den Gepflogenheiten in Opern und Konzerten ungeübte Zuschauer dem größeren Rest der Zuschauer durch Geräusche, Gesabbel, Handybenutzung, Handygeklingel und lautes Gehuste den Abend. Es gab immer wieder Abende mit „Völkerwanderungen“ im Großen Saal, bei denen bis zu 100 Gäste vorzeitig die Spielstätte verließen, weil sie mit der Musik oder der Spieldauer nicht klar kamen.

Ein Hauptgrund für die unschönen Gepflogenheiten im (was die Baukosten betrifft) teuersten Konzerthaus der Welt: Die Elphi-Macher verweigerten sich bis dato, den Zuschauern im Großen Saal klipp und klar zu sagen, dass Handys im Betrieb im Saal nichts zu suchen haben. Dies schien dem „demokratischen Geist“ des von Hamburger Steuerzahlern für schließlich 866 Millionen Euro erbauten Prachtbaus an der Elbe nicht zuträglich zu sein. Man wollte anders und ein bisschen lässiger sein im Hamburger Hafen. Und niemanden verprellen.

Die Rechnung war bitter: Immer stärker wurden die Klagen von Zuschauern, die es nicht mehr einsahen, für Spitzenkonzerte bis zu 425 Euro zu bezahlen und dafür noch mit störendem Verhalten anderer Konzertbesucher belohnt zu werden.

Der große Pianist Igor Levit brachte es in zeitonline.de wunderbar auf den Punkt:Der Große Saal ist fantastisch. Er hat seine Tücken, daran gibt es für mich keinen Zweifel. Und jetzt kommt das große ‚Aber’: Da gehen Menschen hin, die einen wunderschönen Abend haben wollen – und das sage ausgerechnet ich, der ich sonst keine Gelegenheit auslasse, den Bezug zwischen Kunst, Politik und realem Leben herzustellen. Aber die Menschen, die ins Konzert gehen, wollen Musik hören und sich von der Musik berühren lassen. Wollen wir denen wirklich sagen: Geh da nicht hin, der Raum ist blöd? Jeder Mensch ist frei, nicht hinzugehen.“

Keine Frage: Der Große Saal hat seine Tücken. Wer gute Ohren hat, der hört messerscharf, wie der Zuschauer sieben Plätze weiter das Papier von seinem Bonbon entfernt. So betörend der Gesamtklang im piano und fortissimo sein kann, so wunderbar herausragende Instrumente aus dem Orchester herausgehört werden können, umso nervenaufreibender sind ungehemmte Hustenattacken und die zahlreichen Gespräche, die immer wieder zwischen klassik-fernen Menschen stattfinden.

Und keine Frage, es ist wunderbar, dass auch Menschen, die den Namen Mendelssohn Bartholdy bislang noch nie gehört haben, dessen großartige 1. Sinfonie am Sonntagabend in der Elbphilharmonie hören – von einem Bremer Orchester, das drei Klassen über dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg spielt. Aber für alle gilt: In der Klassik gelten einige wenige Spielregeln: Absolute Ruhe, Ruhe, Ruhe. Und kein Klatschen, bevor die Sinfonie zu Ende ist, weil sonst die Magie flöten geht und die Musiker aus dem Takt kommen.

Die Elbphilharmonie ist das Konzerthaus in Europa, in dem die Menschen am massivsten und penetrantesten zwischen den Sätzen klatschen. Das ist kein Wunder, wenn – wie zuletzt bei den Montagskonzerten des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg – nach dem Orchester zehn Reisebusse auf mehr als 700 Gäste aus ganz Deutschland warten, die zu großen Teilen auch Kombinationspakete mit Musicals und Hotel- und Restaurantbesuchen buchen.

Die Montagskonzerte am 11. Februar und am 18. März 2019 waren ein Armutszeugnis in Sachen Ruhe und Disziplin seitens eines großen Teils der Zuschauer. Der Wiener Musikprofessor Reinhard Rauner brachte es wunderbar auf den Punkt: „Musik klasse, Architektur Weltklasse, große Teile des Publikums in Jahrmarktstimmung.“

Und dann die Auftritte des Christoph Lieben-Seutter. Vor dem Konzert des Budapest Festival Orchestra und fünf Tage später der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Mit Mikrophon tritt er vors Publikum. Die Verstärker sind in 30 Sekunden von der Decke heruntergefahren – das können die Techniker vor der Rede machen – und ebenso schnell wieder in Ruheposition – währenddessen kommt das Orchester in den Saal, das dauert mindestens zwei Minuten.

Der Elphi-Boss erläutert die Besetzungsänderungen im Dirigat und sagt, viele hätten sich beschwert, er werde eine Ansage zum „richtigen Verhalten“ machen. „Ich möchte Sie herzlich bitten, die Mobiltelefone auszuschalten. Zur Musik gehört Stille, und die Stille in der Elbphilharmonie ist besonders.“

Zum Husten und Räuspern merkt er an, es sei „gut“ zu husten, wenn die Musik laut sei. Und es könne nicht schaden, wenn man die Hand vor den Mund nehme.

Es gibt viel Beifall von vielen Zuschauern. Die Worte von Christoph Lieben-Seutter wirken befreiend. Sie sind überfällig! Die Leute hören ihm gerne zu – Wiener Charme und Wiener Mundart kommen in HH immer gut an. Und wenn der Chef sich persönlich um einfache, aber wichtige Dinge kümmert – dafür war CLS schon in Wien als Generalsekretär der Konzerthausgesellschaft bekannt, wo er auch für die Generalsanierung des wunderbaren Wiener Konzerthauses verantwortlich war –: um so besser!

In einem Punkt aber irrt der 54 Jahre alte Klassik-Manager: „Wir können solche Ansagen nicht immer machen.“ Die technische Anlage, die Lieben-Seutter als Grund nannte, ist kein Grund: Durch die Inbetriebnahme des Kubus’ kommt es zu keinerlei Verzögerungen.

Wahr hingegen ist, dass CLS nicht jeden Abend im Großen Saal Benimmregeln verkünden kann, auch er hat ein Recht auf Freizeit und Feierabend. Er ist eh häufig abends vor Ort.

Aber die „Jahrmarkt-Stimmung“ in der Elphi hat gezeigt, dass das Publikum hier (persönliche) Ansprachen – die klassik-begeistert.de seit Beginn der Spielzeit immer wieder fordert – benötigt. Denn immer noch besuchen sehr viele Menschen die Elbphilharmonie primär wegen des „Ich-will-da-mal-drinnen-gewesen-sein-Faktors“ – auch wenn Klassik so gar nicht ihres ist. Wenn dann gar Moderne Musik auf dem Programm steht, flüchten viele Elphi-Besucher scharenweise aus dem Großen Saal.

Fazit: Die gut zwei Jahre Elphi haben gezeigt: Persönliche Ansprachen sind jeden Abend und Morgen im Großen Saal dringendst erforderlich. Lautsprecher-Ansagen im Treppenhaus, die niemand versteht und hört (weil alle im Gespräch sind), sind wirkungslos und werden nicht wahrgenommen. Um den Ruf der Elphi nicht zu gefährden, sollte der – pseudo-demokratische – Habitus des „Wir-wollen-unseren-klassik-fernen-Zuschauern-nicht-zu-nahetreten“ ad acta gelegt werden.

Herzlichen Dank, lieber Christoph Lieben-Seutter, dass Sie für etwas sorgen, was selbstverständlich sein sollte: Ruhe und Respekt vor der göttlichen Musik. Nach Ihren beiden Ansprachen war es mucksmäuschenstill im Tempel.

Andreas Schmidt, 1. April 2019, für
klassik-begeistert.de

Der Herausgeber von klassik-begeistert.de ist sechsfacher Elphi-Abonnent und schätzt sich trotz der Unruhe im Großen Saal glücklich, schon mehr als 100 Konzerte in Hamburgs neuem Wahrzeichen besucht zu haben.

9 Gedanken zu „Bravo! Elbphilharmonie-Chef sorgt endlich für Ruhe und Ordnung in seinem Haus,
Elbphilharmonie Hamburg, 31. März 2019“

  1. In Wien ist in jedem der großen Säle eine entsprechende Ansage schon lange gang und gäbe, weil man hier ganz besonders mit den Massen an Besuchern kämpft, die primär wegen des „Muss-Man-gesehen-haben“-Faktors ins Konzert gehen. Niemandem schaden diese Ansagen. Im Gegenteil, eine ruhige, konzentrierte Stimmung ist auch für gestresste Konzertbesucher eine Wohltat! Wie gut, dass nun auch in Hamburg Vernunft einkehrt.

    C. Geier

    1. Dennoch schaffen es einige nicht, ihre Smartphones abzuschalten und beiseite zu legen. Damit muss man sich einfach abfinden, wie nervig es auch sein mag. Und es ist extrem nervig!

      Letztens hatte ich im Musikverein Wien eine junge, asiatische Dame deswegen ermahnt. War ihr völlig egal. Zehn Minuten Ruhe. Dann ging die Tortur weiter, folgte wieder in regelmäßigen Abständen der Griff zum Smartphone.
      Jürgen Pathy

  2. Ich habe beide Ansprachen des Intendaten erlebt. Er oder eine andere Persönlichkeit der Elbphilharmonie sollte das vor jedem Klassik-Konzert machen. Die Klassik-Freunde danken es ihm.
    Und touristische Konzertbesucher lernen etwas für ihr Leben hinzu.

    R. Wellhausen

  3. Endlich wird sich dieses so leidigen Problems angenommen. Danke. Als Liebhaberin klassischer Musik, die viel Geld für Konzertkarten ausgibt, habe ich mich so manches Mal sehr über diese „Elbphilharmonie- Touristen“ geärgert und rufe denen zu: Leute, Ihr seid hier nicht im Kino!

    Inge Schmidt

  4. Grundsätzlich stimme ich dem Artikel zu: Es kann durchaus nicht schaden, auf das übliche Verhalten in Konzertsälen hinzuweisen – sei es über Einblendungen (es gibt ja oft Übertitelanlagen), sei es im Programmheft. Eine Ermahnung des Intendanten, die dann Applaus von denen bekommt, die Bescheid wissen, demütigt aber m.E. die unerfahrenen Besucher – selbst wenn einem die Musik gefallen hat, wird man nicht unbedingt wieder wohin gehen, wo man sich wenig willkommen fühlt. Und vielleicht haben Sie vor einiger Zeit die Debatte verfolgt, die mit einem Artikel in der taz begann, in der die Mutter eines geistig behinderten Sohnes nach Möglichkeiten suchte, ihrem sehr musikliebenden, aber nicht immer ganz leisen Sohn den Zugang zu Konzerten zu ermöglichen. Mir wäre es lieber, es gibt ein wenig Unruhe von jenen, die wenig Erfahrung haben oder ihren Enthusiasmus nicht immer im Zaum halten, als eine Grabesstille, weil man sich keinen Mucks traut.
    Aber wer Bronchitis hat, sollte wirklich besser mal zu Hause bleiben. 😉
    Kerstin Schulz

    1. Liebe Frau Schulz,
      ich stimme Ihnen zu: Auch für einen behinderten, musikliebhabenden Jungen sollte es in allen Konzert- und Opernhäusern immer mal wieder einen
      Platz geben, wo er der Musik lauschen kann. „Ein wenig Unruhe“ von Besuchern, „die wenig Erfahrung“ haben, ist indes in keinster Form akzeptierbar,
      weil göttliche Musik ABSOLUTER Ruhe bedarf: Für die Musiker, den Dirigenten, die große Mehrzahl der Musikliebhaber, die für sehr viel Geld einfach nur
      Musik hören wollen. Sabbeln und Handyaufnahmen gerne: Aber bitte vor und nach dem Konzert. Das ist keine „Grabesstille“. Das ist Respekt. Nur Ruhe ermöglicht es dem
      gestressten Menschen der globalisierten Gesellschaft die Magie der Musik zu erfassen. Also ganz klar: kein Mucks bei Klassikkonzerten und Opern. Die Ermahnung des Generalintendanten der Elbphilharmonie wurde von allen Besuchern akzeptiert, da sie mit Charme und Humor vorgetragen wurde. Ermahnungen über Einblendungen oder im Programmheft bringen in der Elphi leider nichts: Zu viele Besucher sind hier mit den Gepflogenheiten in Konzerthäusern nicht vertraut und brauchen eine persönliche Ansprache…. damit die große Mehrheit der Gäste und Musiker göttliche Kompositionen so verfolgen und darbieten kann, wie es nach alter Väter und Mütter Sitte Brauch ist.
      Herzlich aus HH
      Andreas Schmidt
      Herausgeber
      klassik-begeistert.de

  5. Sehr geehrter Herr Schmidt,
    der „Jahrmarkt Elbphilharmonie“ ist aber doch kalkuliert und „mit Ansage“: dargestellt wird der Bau als Touristenattraktion, inklusive Souvenirshop an der Aussichtsterrasse! Es wird der Saal quasi auf Jahre voraus an was-weiß-ich-wen von was-weiß-ich-woher und egal-in-welches-Konzert ausverkauft! Der wirklich interessierte Mensch (und ich bin selbst Musikerin!) hat kaum Chancen, auf normalem Wege an eine (werkbezogene!!!) Karte zu gelangen – ich versuchte es bereits mehrfach!! Hotels verfügen über große Kontingente, die dann innerhalb unverschämt teuerer „Elphi-Packages“ an den Mann/die Frau gebracht werden. Vorschlag: Normaler Vorverkauf, bis auf Abos und Ausnahmen maximal 3 Monate im Voraus. Keine (!!!) Kontingente – bis evtl. auf Silvester – an Hotels und Reisegesellschaften! Weg mit dem großen Souvenirshop und hin damit an den Jungfernstieg! Und – wie in meiner Heimatstadt Köln und ihrer auch akustisch wunderbaren Philharmonie erlebbar – einfach kein Netzzugang innerhalb des Konzerthauses ermöglichen!!! Und schon hat man im Publikum höchstens noch die wohl ewig unvermeidlichen Huster! Und schafft es vielleicht doch, die „Geister, die man rief“, wieder zurück in die Flasche zu befördern! Es braucht halt in Hamburg des „Kunstraumes Elbphilharmonie“ zuliebe wohl oder übel einen längeren Atem, die knapp 900.000.000 Euro zu erwirtschaften!!!
    Claudia Darius
    Köln

  6. Ich kann Frau Schulz nur zustimmen. Wenn eine Stadt 866 Millionen Euro für ein Konzerthaus ausgibt, dann sollte dort wirklich Platz für jeden sein – und das nicht nur in „fast allen Opernhäusern“ und auch nicht „immer mal wieder“. Wie im Beispiel des musikliebenden behinderten Jungen. Sondern ganz einfach immer. Und für jeden.
    Für mich ist ein Konzerthaus dieser Dimension für die Menschen gemacht – und zwar für alle. Für die Kenner, für die Laien, für die Liebhaber und Neugierigen, für die „Ich war in der Elphi!“-Touristen, für die, die mit dem Bus vorfahren und auch gern mal ein Musical oder Rockkonzert hören, für die mit wenig Geld oder wenig Erfahrung, für die Gesunden, für die Behinderten und Kranken und letztlich natürlich auch für die stinknormalen Menschen, die das „Göttliche der Musik“ noch nicht erlebt haben – oder einfach erkältet sind und husten müssen.
    Musik soll ja bekanntlich heilsam sein. Wer absolute Ruhe braucht – und das in einer pulsierenden Weltstadt wie Hamburg, der darf nicht erwarten, dass die Welt nur deshalb in ihrer Bewegung stocksteif stehenbleibt und in absoluter Ruhe verharrt. Vielleicht ist man dann mit einem ausgezeichneten Kopfhörer von Weltklasse zu Hause besser beraten. Für ein sehr teures Ticket, das sich leider nur die wenigsten Hamburger leisten können, (und da sollte man was ändern)! sollte man sich nicht zu Grabesstille und Schockstarre im Angesicht der „göttlichen Musik“ zwingen lassen. Es wäre schön, wenn die Elbphilharmonie ein Haus für alle Bürger wird bzw. bleibt. Und zu der Formulierung, Herr Herausgeber.de: Wer gibt Ihnen das Recht „keinen Mucks bei Klassikkonzerten und Opern!“ zu befehlen? Ich nicht. Auch wenn das alter Väter und Mütter Sitte Brauch“ ist? Aber im 21. Jahrhundert? Was ist das?

    Stefan Hilger

    1. Lieber Nachbar Stefan Hilger,

      die teure Elphi soll ein Haus für jedermann bleiben. Aber wie beim Dartspielen, beim Fußball, im Kino und im Theater gelten auch in einem Konzerthaus Regeln.
      Und die heißen: Handys aus und nicht reden. So wollen es 98 Prozent der Besucher. So wollen es die Dirigenten und Musiker. Sabbeln können die Menschen von morgens bis abends. Wenn das Adagietto, das göttliche, von Mahler erklingt, ist Ruhe angebracht. Sie können doch sicher auch zwei Stunden einmal ruhig sein in der Elphi? Oder reden Sie, wenn Sie Mozart, Brahms und Schubert hören? Das unflätige Verhalten von 2 Prozent der Konzertbesucher zu akzeptieren, offenbart für mich ein pseudodemokratisches Kulturverständnis. Es geht nicht um „Grabesstille und Schockstarre“, sondern um Respekt vor der Musik und den Künstlern.
      Andreas Schmidt
      P.S. Und wer erkältet ist und dauernd husten muss, ist zu Hause bei seinen Kopfhörern und einer Tasse Tee besser aufgehoben.

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