DIE DONNERSTAG-PRESSE – 29. JANUAR 2026

Maria Nazarova (Adina), Edgardo Rocha (Nemorino, li.) und Stefan Astakhov (Belcore) in „L’elisir d’amore“ © Wiener Staatsoper / Michael Poehn

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 29. JANUAR 2026

Wien
Und wieder einmal rettet Otto Schenk den Opernabend (Bezahlartikel)
Eine durchschnittliche Aufführung von „L’elisir d’amore“ an der Staatsoper brachte mehrere Rollendebüts. Er zupfte an der Krempe seines Huts herum, drehte ihn ungeschickt in den Händen – und wusste scheinbar nicht, wohin er zuerst blicken sollte: Gleich die ersten Minuten der Oper „L’elisir d’amore“ von Gaetano Donizetti gaben am Dienstagabend in der Wiener Staatsoper eine Kostprobe der Darstellungskunst von Edgardo Rocha. Der Tenor, der in der Rolle des Nemorino erstmals am Haus zu sehen war, war derart überzeugend in seiner Unbeholfenheit und Unsicherheit, dass man seine Figur sofort liebgewann (hier auch ein Kompliment an jene, die Otto Schenks Inszenierung stets einstudieren).
DiePresse.com

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 28. JANUAR 2026

260124 Essen Philharmonie © John Halvdan Olsen-Halvorsen

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 28. JANUAR 2026

Essen
Klaus Mäkelä und die Philharmoniker aus Oslo brillieren in Essen
Der freundliche Herr am Einlass könnte der jüngere Bruder von Pierre Boulez sein. Ein besonderes Konzert steht bevor: Lisa Batiashvili spielt Tschaikowskis Violinkonzert, begleitet von den wunderbaren Musikern des Oslo Philharmonic unter noch-Chef Klaus Mäkelä, der gerade 30 geworden ist.
Allesamt also gern gesehene Gäste an Rhein und Ruhr. Mäkelä, designierter Chefdirigent des Concertgebouworkest, kommt in zwei Wochen mit den Amsterdamern und am 19. März mit dem Orchestre de Paris nach Köln. Er wird zum Ende der laufenden Saison vorzeitig den Posten in Oslo für seine beiden Chefpositionen in Amsterdam und Chicago aufgeben, den in Paris ein Jahr später.
Von Dr. Brian Cooper
Klassik-begeistert.de

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 27. JANUAR 2026

Carsten Süss (Haushofmeister bei Faninal), Lauren Urquhart (Sophie), Ulrike Steinsky (Jungfer Marianne Leitmetzerin), Annelie Sophie Müller (Octavian) © Barbara Pálffy / Volksoper Wien

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 27. JANUAR 2026

Wien/Volksoper
Die Volksoper zeigt „Rosenkavalier“ mit tollen Stimmen
Nach einem Kaltstart kam das Orchester unter der Leitung von Alexander Joel flugs in Fahrt. Unter der Leitung von Lotte de Beer setzt die Wiener Volksoper auf gattungstechnische Diversität (Musicals, Operetten, Opernüberschreibungen) und trägt ihren Namen mittlerweile mehr aus Tradition: Gerade einmal sieben Opern zeigt man im rosaroten Gürteletablissement in der laufenden Spielzeit. Am Sonntag wurde Richard Strauss’ Rosenkavalier wiederaufgenommen: ein Kraftakt und eine Leistungsschau für jedes Opernhaus.
DerStandard.at

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DIE MONTAG-PRESSE – 26. JANUAR 2026

Archiv: Der Ring des Nibelungen/Rheingold © Michael Pöhn/Wiener Staatsoper

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DIE MONTAG-PRESSE – 26. JANUAR 2026

Richard Wagner: Das Jahr der „Ringe“: Weltenbrände überall Intrige, Mord, Untergang
In Wien gibt es ab Mai noch einmal die Bechtolf-Inszenierung. Wenn der Plan hält, sollte Staatsoperndirektor Bogdan Roščić in der nächsten Saison seine Neuproduktion mit Christian Thielemann am Pult und Ersan Mondtag im Regiesessel starten. Der Kampf ums Geld und die Weltherrschaft machen Richard Wagners Nibelungen-Drama höchst brisant. Auch auf großen Opernbühnen. Ein Rundblick. Rheintochter Wellgunde bringt es auf den Punkt: „Der Welt Erbe gewänne zu eigen, wer aus dem Rheingold schüfe den Ring, der maßlose Macht ihm verlieh.“ In unserer Gegenwart scheint Wagners Tetralogie der Opernstoff der Stunde. Am Ende geht die bestehende Ordnung im Flammeninferno auf, nachdem der Liebe zugunsten des Gierens nach Macht und Geld abgeschworen wurde. Aktuell arbeitet sich daher gefühlt die halbe Opernwelt an dem Opernmonster ab.
krone.at

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DIE SONNTAG-PRESSE – 25. JANUAR 2026

Benamor © Monika Rittershaus

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DIE SONNTAG-PRESSE – 25. JANUAR 2026

Wien/MusikTheater an der Wien
Spaßiger Geschlechtertausch im spanischen Orient
Das Theater an der Wien zeigt seit diesem Wochenende Pablo Lunas Zarzuela „Benamor“. Christof Loy hat die spanische Operette ungebrochen als flotten, hervorragend besetzten, aber letztlich harmlosen Musiktheaterabend inszeniert.
krone.at

„Benamor“ im Theater an der Wien: Spanisch-Kurs mit Zarzuela (Bezahlartikel)
Geschlechtertausch-Operette von Pablo Luna als orientalisches Märchen in Szene gesetzt.
Kurier.at

Wien/MusikTheater an der Wien
„Benamor“ im Theater an der Wien: Nehmt das bitte nicht zu ernst! (Bezahlartikel)
Zwischen Shakespeare und Pension Schöller: Die freche Zarzuela „Benamor“ im Theater an der Wien bietet Unterhaltung, Camp und gute Musik. Die Mitwirkenden agieren großartig.
DiePresse.com

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 24. JANUAR 2026

Daniel Harding © Julian Hargreaves

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 24. JANUAR 2026

Hamburg
Strauss mit viel Saus: Die Wiener Philharmoniker gastieren in Hamburg unter Daniel Harding
Mit gleich zwei spektakulären Tondichtungen brachten die Wiener Philharmoniker ihren weltweit einzigartigen Strauss-Klang nach Hamburg und ernteten vor allem für die Zugabe stürmischen Applaus. Auch der dritte Don Juan der laufenden Elbphilharmonie-Spielzeit sorgte für einen begeisternden Musikabend an der Elbe!
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de

Salzburg/Mozartwoche
Rolando Villazón inszeniert in Salzburg Mozarts „Zauberflöte“
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (9,20 Min.)
deutschlandfunkkultur.de

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DIE FREITAG-PRESSE – 23. JANUAR 2026

The Metropolitan Opera New York © Metopera

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DIE FREITAG-PRESSE – 23. JANUAR 2026

New York
Metropolitan Opera muss vielleicht Chagall-Wandgemälde verkaufen

Intendant Peter Gelb fehlen Millionen Dollar. Kündigungen, Gehaltskürzungen und eingemietete Musicals stehen im Raum. Und der Verkauf von Chagall-Bildern. Erst im vergangenen Jahr hatte die Metropolitan Opera einen Deal mit Saudi-Arabien ausgehandelt, um sich aus ihrer bereits aus Covid-Zeiten resultierenden, prekären finanziellen Lage zu befreien: Das Königreich wollte das Haus über einen Zeitraum von acht Jahren mit insgesamt 200 Millionen Dollar unterstützen, dafür sollten Stars aus New York jeden Winter drei Wochen lang im Royal Diriyah Opera House nahe Riad gastieren. Nun könnte dieser – ohnehin wegen der Menschenrechtslage in Saudi-Arabien umstrittene – Vertrag nicht zustande kommen. Das lässt Intendant Peter Gelb möglicherweise zu drastischen Mitteln greifen.
Kurier.at

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 22. JANUAR 2026

Idomeneo © Michael Pöhn/Wiener Staatsoper

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Wien/Staatsoper
„Idomeneo“: Feiert man jetzt so Mozart in Wien?
Die aktuelle Spielserie von Mozarts „Idomeneo“ an der Wiener Staatsoper lässt in jeder Hinsicht Wünsche offen. Einzig das Dirigat erfreut in dieser Konstellation. Die Staatsoper erinnert an Mozarts 270. Geburtstag und holt Kaspar Holtens steril-steife „Idomeneo“-Inszenierung (2014) nach sechs Jahren Pause aus der Versenkung. Ob Mozart damit Freude gehabt hätte?krone.at

19.1. „Idomeneo“, Staatsoper, „Flaute in Kreta“
An der Staatsoper hat man sich nach sieben Jahren wieder an Mozarts „Idomeneo“ erinnert. Die zweite von vier Vorstellungen schleppte sich aber dahin, als würde die von Troja heimkehrende Flotte der Griechen von Flaute zu Flaute dümpeln.
operinwien.at

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 21. JANUAR 2026

v.l. Rodrigo Ortiz Serrano und Ian Bostridge © BR/Raphael Kast

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 21. JANUAR 2026

München/Prinzregententheater
„Die Tage sind wie Nächte anzusehen, bis ich dich sehe, und Nächte hell wie Tage, wenn Träume dich mir zeigen“
An diesem Abend wird im Prinzregententheater in München der Konzertabend A Tribute to Benjamin Britten aufgeführt. Benjamin Brittens Tod jährt sich im Jahr 2026 zum sechzigsten Male. Bei Arvo Pärts Cantus in memoriam Benjamin Britten für Streichorchester und eine Glocke wirkt Gemma News Dirigat auf mich sehr konzentriert, fast ein klein wenig steif. Die fragile Klangmagie erweckt sie mit dem Münchner Rundfunkorchester gleichwohl zum Leben. Glockenschläge, die wenn sie kommen, immer plötzliche Überraschung in mir auslösen. Ziselierende Streicher, eine tönerne Welle baut sich vor mich auf. Langsam, unaufhaltsam. Ich bin das Kaninchen, Pärts Musik die Schlange.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 20. JANUAR 2026

W.A. Mozart von Johann Nepomuk della Croce – https://commons.wikimedia.org

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 20. JANUAR 2026

Salzburg
Interesse an 70. Mozartwoche groß
Der Vorverkauf für die diesjährige Mozartwoche sei gut angelaufen, heißt es von den Verantwortlichen. Der kommende 270. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart prägt das diesjährige Festival. Die Veranstaltung selbst feiert heuer ihr 70-jähriges Bestehen. Am 27. Jänner jährt sich der Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart heuer zum 270. Mal. Bereits am 22. Jänner beginnt die Mozartwoche 2026, die Intendant Rolando Villazón mit „Lux Aeterna“ übertitelt hat. Im Mittelpunkt des Programms der Jubiläumsausgabe steht das Sterbejahr 1791 des Komponisten, auch die szenische Produktion stammt aus diesem Jahr: „Die Zauberflöte“. Damit steht heuer wieder eine große Opernproduktion auf dem Programm.
salzburg.orf.at

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