DIE FREITAG-PRESSE – 20.  MÄRZ 2026

WPHIL, Zubin Mehta, Pinchas Zukerman © Lukas Beck

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DIE FREITAG-PRESSE – 20.  MÄRZ 2026

Wien/Konzerthaus                                            So feiern kann man nur in Wien: Rosenregen für Zubin Mehta im Konzerthaus (Bezahlartikel)
Pinchas Zukerman und die Wiener Philharmoniker unter dem bald 90-jährigen Zubin Mehta mit Weber, Bruch und Beethoven: ein umjubelter, bewegender Abend.
DiePresse.com

Berührende Feierstunde für Zubin Mehta zum 90er
Zubin Mehta, der Doyen der internationalen Dirigentenszene, lud zu einem Festkonzert anlässlich seines 90. Geburtstages. Die Wiener Philharmoniker und Geiger Pinchas Zukerman gratulierten mit ihren schönsten Klängen.
krone.at

Wien/Musikverein
Musikverein: War es Daniel Harding, der da mitsummte? (Bezahlartikel) Italiens Vorzeigeorchester Santa Cecilia spielte Brahms und Dvořák, Pianist Daniil Trifonov begeisterte.
DiePresse.com

Wien/Konzerthaus
Zubin Mehta beweist eindrucksvoll, dass der Geist über den Körper siegen kann
Ohne allzu sehr die Larmoyanz ins Spiel bringen zu wollen – allein die Auftritte des wunderbaren Dirigenten Zubin Mehta, der am 29. April seinen 90. Geburtstag begeht, sind mehr als berührend anzusehen. Ist er dann am Podium, ist er bewundernswert agil. Und interessant dabei ist, dass seine Interpretationen jetzt erst an Größe gewonnen haben
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 18.  MÄRZ 2026

Petr Popelka © Vojtech Brtnicky

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 18.  MÄRZ 2026

Wien/Konzerthaus
Maestro Popelka ist ein wahrer Glücksgriff für die Wiener Symphoniker
Mittlerweile kann man sich auf jedes Konzert mit Petr Popelka freuen; er ist ein richtiger „Orchestererzieher“ und hat das „zweite“ Orchester Wiens in die Spitzenliga gebracht. Mit seiner profunden Schlagtechnik hat er bewiesen, wie Mahler klingen kann, ohne billiger Effekthascherei die Partitur in phantastische Klänge zu transformieren.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

Jetzt ist’s wohl bald vorbei
Der Postmann hat also auch heute nicht bei Landeshauptfrau Karoline Edtstadler geklingelt. Schon gar nicht zwei Mal. Er hätte theoretisch Post von Intendant Markus Hinterhäuser bringen können. Ein nettes Brieflein, in dem dieser erklärt, doch noch ein oder zwei Jahre lang den Festspielladen zu schupfen.
DrehpunktKultur.at

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 17.  MÄRZ 2026

Omer Meir Wellber vor den Mitgliedern des Philharmonischen Staatsorchesters (Foto: RW)

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 17.  MÄRZ 2026

Hamburg/Staatsoper
Omer Meir Wellber foppt das Hamburger Publikum – Die Große Stille, eine Mozart-Premiere
Die ersten 40 Minuten ähnelten einer Oberstufen-Klassenaufführung, die gestandene Sängerinnen und Sänger unter die Knute des Mikrophons zwang. Aus Operngängersicht eigentlich eine Unverschämtheit. Der Orchestergraben war bis dato völlig verdeckt, so dass kaum eine Besserung zu erwarten war, was zum vorzeitigen Abgang einiger Zuschauer führte. Hätten sie Omer Meir Wellbers Fopperei doch abgewartet!!!
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

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DIE MONTAG-PRESSE – 16.  MÄRZ 2026

Spielzeitmotiv 2026/27 © Bayerische Staatsoper

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DIE MONTAG-PRESSE – 16.  MÄRZ 2026

München/Bayerische Staatsoper
Das Spielzeitmotto 2026/2027 der Bayerischen Staatsoper lautet „Verging wie ein Hauch der Götter Geschlecht“
Die Spielzeit 2026/2027 der Bayerischen Staatsoper hat in Wagners Ring einen Mittelpunkt, auf den sich auch der Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski bei den musiktheatralischen Premieren konzentriert. Neben der Komplettierung von Wagners Ring werden neu produziert Adams Doctor Atomic, Massenets Werther, Donizettis Maria Stuarda, Tschaikowskis Mazeppa und Brittens Death in Venice. Mit dem Ja, Mai Festival werden drei zeitgenössische Musikwerke vorgestellt. Liberty von Diana Syrse, eine eigens fürs Festival beauftragte Oper für das hauseigene Opernstudio. Dazu Haas’ Koma und Gordon Kampes Die Kreide im Mund des Wolfs. Hervorzuheben sind weiterhin die beiden ehrgeizigen Ballettprojekte: Carpathia ist eine Handlungsballett-Uraufführung und Pina Bauschs Tanzoper Orpheus und Eurydike eine Tanzoper mit der Musik von Gluck. Vielschichtig.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

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DIE SONNTAG-PRESSE – 15.  MÄRZ 2026

Benjamin Bernheim © Christoph Köstlin

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DIE SONNTAG-PRESSE – 15.  MÄRZ 2026

Berlin
Benjamin Bernheim singt einen grandiosen Hoffmann in Berlin
Die Staatsoper Berlin spielt eine zweite Serie von Offenbachs Oper “Les Contes d’Hoffmann” in einer Inszenierung von Lydia Steier, die im November letzten Jahres Premiere hatte. Hauptattraktion dieser Wiederaufnahme ist Benjamin Bernheim, der seinem Ruf als einer der Besten, wenn nicht sogar DER BESTE französische Tenor dieser Tage vollauf gerecht wird.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de

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DIE FREITAG-PRESSE – 13.  MÄRZ 2026

Markus Hinterhäuser © Salzburger Festspiele / Franz Neumayr

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DIE FREITAG-PRESSE – 13.  MÄRZ 2026

Salzburg
Ärger bei das Salzburger Festspielen: Scherbenhaufen in Aussicht
Öffentlich ausgetragener Ärger bei den Salzburger Festspielen. Die Protagonisten: Intendant Markus Hinterhäuser und das Kuratorium. Die Zeichen deuten auf einen Machtkampf hin, bei dem es nur Verlierer gibt. Eine Analyse. Derzeit sieht alles danach aus, als müsste Markus Hinterhäuser seinen Posten als Intendant der Salzburger Festspiele deutlich früher räumen als gedacht: vermutlich 2027, möglicherweise aber schon nach dem bevorstehenden Festspielsommer. Grund dafür ist ein anhaltender Clinch mit einem seit seiner Vertragsverlängerung in wesentlichen Teilen neu besetzten Kuratorium. Ein Machtkampf, bei dem es nur Verlierer gibt.
BR-Klassik.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 12.  MÄRZ 2026

Tito © Marcella Ruiz Cruz

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Wien/Staatsoper
Künstlerisch geht’s steil bergab (Bezahlartikel)
Mit Wolfgang Amadé Mozarts „La clemenza di Tito“ unterschreitet an der Wiener Staatsoper szenisch, sängerisch und dirigentisch weit das Niveau, für das dieses Haus einmal berühmt war.
FrankfurterAllgemeine.net

Wien/Staatsoper/Tito-Premiere
9.3.26, „La clemenza di Tito“, Staatsoper, Premiere
Wenig Glanz verbreitete die Neuinszenierung von „La clemenza di Tito“ an der Wiener Staatsoper. Die mit tänzerischem Aktionismus übertünchte „Insuffizienz“ der Inszenierung von Jan Lauwers sowie mäßige Gesangsleistungen summierten sich zu einem langweiligen Premierenabend.
operinwien.at

Mozart mit Attacke: Pablo Heras-Casado bürstet „Titus“ gegen den Strich
Reduzierte Bilder, offene Bühne, satter Klang. Bei der Neuproduktion von Mozarts „La clemenza di Tito“ setzt Regisseur Jan Lauwers an der Wiener Staatsoper auf viel Freiraum. Dirigent Pablo Heras-Casado formt die Musik mit Kraft. Das Sänger-Ensemble ist solide, ohne große Sternstunden. Dass die Neuproduktion von Mozarts „Titus“ kein Aufreger wird, war im Vorfeld klar. Regisseur Jan Lauwers knüpft bei seiner Arbeit an bereits von ihm bekannte Inszenierungen an. Große freie Fläche bis weit nach hinten in den Bühnenraum, ein Parkettboden, kaum Requisiten. Im Mittelpunkt des Regisseurs steht der Ausdruck, den er in Form von Tanz bewältigen lässt.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 11. MÄRZ 2026

„La Clemenza di Tito“ Katleho Mokhoabane © Marcella Ruiz Cruz

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Wien/Staatsoper
Rettungsaktion mit Mozart
Hollywood-Schauspieler Timothée Chalamet hat die Gattung Oper in einem öffentlichen Gespräch für irrelevant erklärt und damit vergangene Woche eine Welle der Empörung ausgelöst. Zahlreiche große Opernhäuser reagierten via Instagram und luden den Oscar-Anwärter in ihre ausverkauften Vorstellungen ein. Auch die Wiener Staatsoper machte bei der Aktion mit – und trat am Montagabend mit der Neuinszenierung von Mozarts „La clemenza di Tito“ den Gegenbeweis an
orf.at

Staatsopern-Premiere
„La clemenza“: Mörderischer, römischer Tanzboden
Alles rennt, rettet, flüchtet. Schon in der von Pablo Heras-Casado forsch abgespulten Ouvertüre wird gerauft, gebalgt, gekämpft: konfuse Turn- und Tanzstunden! Regisseur Jan Lauwers, dem die Staatsoper großartige Produktionen wie Monteverdis „Poppea“ verdankt, kann seine Leidenschaft für Tanz und Choreografie in seiner Inszenierung von Mozarts „La clemenza di Tito“ nicht verleugnen. Die Spannung in den ständig wechselnden, subtilen Intrigenszenen um eine Heirat des Kaisers Tito bleibt aber bei so viel Trubel und Turbulenzen auf der Strecke. Soll Tito Vitellia, Tochter des gestürzten Vorgängers und Ausländerin, oder die beliebte Römerin Servilia zur Frau nehmen? Eine Polit-Katastrophe mit Mord und Revolte bahnt sich an.
krone.at

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 10. MÄRZ 2026

Jewgeni Kissin ©  Amar Mehmedinovic

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Wien/Musikverein
Jewgeni Kissin im Musikverein: Königsklasse der Virtuosität
Der Pianist begeisterte bei seinem alljährlichen Solo-Abend. Es gibt eigentlich nur eine Sache, die Jewgeni Kissin in der ersten Konzerthälfte im Musikverein nicht recht glückt, und das ist: ein überzeugendes Lächeln. Mögen sich seine Mundwinkel auch heben: Der Blick bleibt angespannt. Kein Wunder, hat sich der Tastenvirtuose doch für den Abend allerlei tückische Stücke verordnet – und steht entsprechend unter Strom.
DerStandard.at

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DIE MONTAG-PRESSE – 9. MÄRZ 2026

Brünnhilde (Camilla Nylund). Dahinter: Siegfried, Gutrune, Hagen und Gunther © Brescia/Amisano – Teatro alla Scala

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Mailand
„So – werf’ ich den Brand in Walhalls prangende Burg“: Camilla Nylund als Brünnhilde beendet diesen Opernzyklus in der Scala
Die “Götterdämmerung” in der einfallsreichen Regie von David McVicar ist der krönende Abschluss der Tetralogie in der Mailänder Scala. Nylund und Groissböck sind herausragende Antagonisten, Vogt ist wieder ein trefflicher Siegfried, der Rest der Besetzung ist spielt ebenso auf hohem Niveau. Alexander Soddy lässt das Orchester der Scala groß aufspielen. Ohne Musik wäre die Handlung der “Götterdämmerung” wohl nur schwer erträglich oder verständlich. Der tiefe Fall des Helden Siegfried, die Demütigung der ihres Wissens beraubten Walküre, Siegfrieds Tod und die Aufopferung Brünnhildes am Ende sind mit den bloßen Worten eines gesprochenen Dramas nicht einsichtig zu machen. Erst das über Stunden ausgebreitete musikalische Geflecht, der ständige Widerstreit der Motive im Orchester und das Zusammenspiel zwischen Gesang und orchestralem Ausdruck lassen uns die tieferen Zusammenhänge verstehen.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert.at

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