(c) Arena di Verona
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE SAMSTAG-PRESSE, 8. AUGUST 2026
Arena di Verona
Veronas fulminante „Traviata“ begeistert das Publikum im Moulin Rouge
Diese „Traviata“ in der Arena von Verona schaffte in der Regie von Paul Curran die überaus heikle Gratwanderung zwischen Spektakel (für das die gigantische Arena steht) und jener zarten Intimität, welche diese tragische Oper erfordert – szenisch und musikalisch.
Von Dr. Charles E.Ritterband
Klassik-begeistert.de
Salzburg
Kritik „Cosi fan tutte“ in Salzburg: Mozarts Essenz
Im ersten Corona-Sommer 2020 war es eine Sensation, dass in Salzburg überhaupt Oper gespielt wurde. Unter anderem Mozarts „Così fan tutte“ in der Regie von Christoph Loy, in einer gekürzten Version. Schon 2020 stand Joana Mallwitz am Pult, damals die erste Frau, die eine szenische Premiere bei den Festspielen dirigierte. Gestern Abend war in Salzburg nun die Wiederaufnahme in einer erweiterten Version zu sehen – „Così“ ohne coronabedingte Kürzungen.
BR.Klassik.de.aktuell
„Così fan tutte“ in Salzburg: Polyamor hinter der Altbautür
2020 wurde „Così fan tutte“ in Salzburg zum Corona-Leidtragenden und dabei trotzdem ein Erfolg. Nun hatte eine nicht minder starke Neueinstudierung Premiere
DerStandard.at.story.cosi
Salzburg: Diese „Così“ ist das Juwel der Festspiele (Bezahlartikel)
Mozarts „Così fan tutte“ funktioniert dank Christof Loys einfühlsamer, kluger Regie auch in erweiterter Fassung. Joana Mallwitz am Pult liebt es straff und fein, die immer noch junge Besetzung zeigt teils kleine Schwächen.
https://www.diepresse.com/41154842/salzburg-diese-cosi-ist-das-juwel-der-festspiele
Grafenegg
Rudolf Buchbinder: Zu früh ist eine Sünde
Weltpianist Rudolf Buchbinder hat aus einer tollkühnen Kulturvision ein international hochgeachtetes und vom Publikum viel geliebtes Festival gemacht. Bald wird der Maestro 80 und gibt nach 20 Jahren den Intendantenstab weiter. Ein Gespräch über das, was ist, und das, was kommt.
Rudolf Buchbinder: Zu früh ist eine Sünde – Bühne
Bayreuth/ Interview
„Die Arbeit in Bayreuth ist wie der schönste Urlaub“
Natalia Skrycka (Mezzosopran) schloss ihr Gesangstudium der Karol-Szymanowski-Musikhochschule in Katowice bei Prof. Agata Kobierska mit Auszeichnung ab. Noch während ihres Studiums debütierte sie in Ravels L’enfant et les sortilèges an der Oper in Bydgoszcz. Außerdem nahm sie an Meisterkursen bei Ingrid Kremling, Anita Garanča, Karolina Brachman und Helen Donath teil. Sie ist Preisträgerin der internationalen Gesangswettbewerbe Leoš Janáček, Ada Sari und Andrzej Hiolski. Bei den Bayreuther Festspielen 2026 sang sie die Wellgunde und Rossweisse in Der Ring des Nibelungen sowie den Zweiten Knappen und eines der Blumenmädchen in Parsifal.Jolanta Łada-Zielke im Gespräch mit der polnischen Mezzosopranistin Natalia Skrycka
Klassik-begeistert.de
Bayreuth
Die KI konterkariert die Walküre II
„Keiner ging – doch einer kam: siehe, der Lenz lacht in den Saal!“. Musikalisch geht der mit dem im Rheingold begonnenen Festspielhöhenflug weiter. Christian Thielemann zaubert mit dem auf höchstem Niveau spielenden Festspielorchester ein wahres Wagner-Wunder. Feinfühlig in den Tempi, immer umsichtiger Begleiter seiner Sänger und Sängerinnen, entfaltet er einen wunderbar luziden Klang, ohne dabei die großen Ausbrüche und Steigerungen zu vernachlässigen.
Von Axel Wuttke
Klassik-begeistert.de
Das Rheingold und Die Walküre II: Eine Bilanz nach der Halbzeit
Die Buhrufe für das gescheiterte szenische Konzept lassen allmählich etwas nach. Man schaut zusehends darüber hinweg. Die verdient emphatischen Bravostürme für die Sänger und den Dirigenten aber erinnern an goldene Zeiten. Da könnte man meinen, das Haus breche zusammen unter all dem Getrappel. So lautstarker Jubel bei einem Ring war an diesem Ort lange nicht mehr. Genauer gesagt, seit Thielemanns letztem Zyklus vor 20 Jahren.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de
Salzburg
Salzburger Festspiele: Messiaens Oper «St. François d’Assise» ist die beste Produktion dieses Sommers (Bezahlartikel)
Vor achthundert Jahren starb in Assisi der heilige Franz. Er ist der mit dem Gebet des «Sonnengesangs». Nicht umsonst heisst die Sonderausstellung, die das Salzburger Domquartier ihm zurzeit widmet: «Lebenskunst». Denn dieser volkstümlich gewordene Heilige lebt weiter, bis heute, nicht nur für die diversen Ableger des Franziskanerordens, sondern auch in weltlichen Figuren wie dem verschrobenen Doktor Dolittle, der mit den Tieren spricht. Der Welttierschutztag fällt auf seinen Namenstag.
NeueZuercherZeitung/feuilleton
Innsbruck
Barock-Oper XL: „Il pomo d’oro“ von Antonio Cesti bei den Innsbrucker Festwochen
Sendung „Fazit!. Audio von Jörn Florian Fuchs. (8,37 Minuten)
Deutschlandfunk.de.audio
Premieren-Regen statt Reigen bei den Festspielen
Den Premieren-Reigen schätzen die Festspielbesucher, wie unter anderem die Familie Auersperg-Breunner, durchaus. Den Premieren-Regen hingegen weniger. „Così fan tutte“ stand am Donnerstag auf dem Programm.
https://www.krone.at/4247324
Extravagante Komödie »Il viaggio a Reims« bei den Salzburger Festspielen
„Bon Voyage!“ lautete das Motto der diesjährigen Salzburger Pfingstfestspiele. Reisen ist nicht nur für die meisten freischaffenden Künstler ein ständiges Thema. Reisen gehören für viele zum Leben dazu. Das war auch schon im 18. Jahrhundert, zu Zeiten von Rossini, der Fall. Als Gelegenheitsoper anlässlich der Feierlichkeiten zur Krönung von Karl X. komponierte er „Il viaggio a Reims, ossia L’albergo del giglio d’oro“ (Die Reise nach Reims oder Das Hotel zur Goldenen Lilie). Sie ist sein letztes Werk in italienischer Sprache und stellt den Abschluss seines erfolgreichen Buffo-Repertoires dar. Einen Teil des Materials verwendete er später für seine Oper „Le Compte Ory“.
kulturfreak.de.extravagante
Wiener Philharmoniker planen ihre Zukunft bei den Salzburger Festspielen (Bezahlartikel)
Das Spitzenorchester blickt zurück auf geglückte Premieren und Verhandlungen entgegen: Der Vertrag für die Salzburger Festspiele läuft heuer aus.
SalzburgerNachrichten.at.philharmoniker
Wiener Philharmoniker: 100-jährige Ehe und Neujahrskonzert-Romanze
Orchester präsentierte kommende Pläne, ein Schwerpunkt soll beim Neujahrskonzert 2027 auf Josef Strauss liegen Die Wiener Philharmoniker luden am Donnerstag traditionell am Rande der Salzburger Festspiele zu einem Empfang, bei dem unter anderem der designierte Neujahrskonzert-Dirigent Tugan Sokhiev in neuer Rolle präsentiert wurde. „Wir brauchen die jüngere Generation, die in die Fußstapfen der älteren tritt“, begründete Philharmoniker-Vorstand Daniel Froschauer die Wahl des 48-jährigen Maestros für das Großevent: „Er ist ein Musiker für Musiker und hat ein wunderbares Herz.“
DerStandard.at.story.eheundromanze
Bregenz
Long Long kehrt zurück nach Bregenz – zwischen Wind und Spiegeln, Teil II
Im Sommer 2026 kehrte der chinesische Tenor Long Long auf die Seebühne der Bregenzer Festspiele zurück – diesmal als Alfredo in Verdis La traviata.. Als erster chinesischer Sänger, der den internationalen Gesangswettbewerb „Neue Stimmen“ gewann, ist er auf bedeutenden Opernbühnen weltweit aufgetreten, darunter an der Metropolitan Opera in New York, am Royal Opera House in London und an der Bayerischen Staatsoper in München. Nach seinem Auftritt als Herzog von Mantua in Rigoletto im Jahr 2021 war seine Rückkehr nach Bregenz eine besondere Wiederbegegnung mit einem Ort, der ihm bereits vertraut war – diesmal inmitten der zerbrochenen Spiegelwelt der Seebühne.
An der Seebühne spricht Long Long mit Feng Getong, Doktorandin der Neueren deutschen Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Klassik-begeistert.de
CD-Besprechung
Georg Nigl und Alexander Gergelyfi gelingt eine sensationelle „Schöne Müllerin“
Der Katalog der Einspielungen von Franz Schuberts Liederzyklus „Die schöne Müllerin“ ist kaum mehr überschaubar. Nun legt der Bariton Georg Nigl eine neue Aufnahme vor, bei der ihn Alexander Gergelyfi auf einem Tafelklavier begleitet. Nigl wäre nicht Nigl, wenn er dies in traditioneller Interpretation getan hätte, gemeinsam mit dem Pianisten gelingt ihm eine alle Konventionen sprengende Version, die dem Hörer eine Zeitreise in die Entstehungszeit des Zyklus ermöglicht.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Hörbiographie Puccini
„Ich will euch beherrschen wie die Tastatur einer Orgel!“
1876 – das ist nicht nur das Jahr, in dem die Bayreuther Festspiele gegründet wurden, sondern es markiert auch einen Wendepunkt in Giacomo Puccinis Leben. Vor genau 150 Jahren entschied sich der Jüngling gegen die Familientradition der Kirchenmusik und faßte den Entschluß, Opernkomponist zu werden. Diese Episode und das gesamte Leben und Schaffen des Tonsetzers ist in der Hörbiographie „Puccini – Die Welt zum Weinen bringen“ von Jörg Handstein zu erfahren.
Von Dr. Alexander Ströbl
Klassik-begeistert.de
Bayreuth
„KI-Ring“ in Bayreuth: Alles bleiubt anders?
Der Kurator des viel gescholtenen „KI-Rings“ bei den Bayreuther Festspielen, Marcus Lobbes, meldet sich zu Wort und sagt: Die KI habe anders als erwartet auf das Live-Erlebnis reagiert. Ob Anpassungen am Gesamteindruck was ändern können?
BR.Klassik.de.ki-ring
Das war Bayreuth 2026: Buhrufe im Großen Haus, heller Jubel für Nebensächlichkeiten (Bezahlartikel)
Ohne Menschen läuft es nicht. Das zeigt der diesjährige KI-Flopp beim „Ring“ auf dem Grünen Hügel. Warum das Publikum 2027 wieder regietheaterhungrig sein wird und was in diesem Jahr das Festival rettete, lesen Sie hier.
DieWelt.de.bayreuth26
München
Kammeroper München: Musiktheater, ganz nahbar und gewitzt (Bezahlartikel)
Die Kammeroper München begeistert im Silbersaal des Deutschen Theaters in München mit zwei kurzen komischen Opern.
SueddeutscheZeitung.de.muenchen
Musikwissenschaft
Quellenchaos und ein vergessenes Andantino (Bezahlartikel)
Verdienstvolle Urtext-Ausgaben von Sibelius, Mahler und Strauss bei Breitkopf & Härtel
https://www.nmz.de/kritik/rezensionen/noten/quellenchaos-und-ein-vergessenes-andantino
Berlin/ Volksbühne
Kritik aus Politik: Theater stellt Planschbecken um 300.000 Euro auf
Vor einem der wichtigsten Theater Deutschlands kann man jetzt planschen. Das temporäre Schwimmbecken kostet Hunderttausende Euro – das sorgt ordentlich für Kritik. Inspiration für das Riesenbecken war übrigens eine Österreicherin: die umstrittene Künstlerin Florentina Holzinger.
https://www.krone.at/4248138
Links zu englischsprachigen Artikeln
Salzburg
Salzburg’s Saint François d’Assise becomes an endurance test (Subscriotion required)
Despite magnificent singing, the festival’s staging of Messiaen’s vast work is musically shapeless
https://www.ft.com/music
Bregenz
Bregenz Festival 2026 Review: La Traviata
A Tragedy Too Intimate for the Lake
https://operawire.com/bregenz-festival-2026-review-la-traviata/
München
Hit me with your best shot
Dmitri Tcherniakov‘s production of Der Freischütz in Munich may fire a few blanks, but the musicians are all on target.
https://parterre.com/2026/08/06/hit-me-with-your-best-shot/
Bayreuth
‘Our Drug Is Wagner’: This Festival Draws the Composer’s Fiercest Fans (Subscription required)
As the Bayreuth Festival celebrates 150 years, Wagnerians from around the globe brave heat, hard seats and a complex history for a unique music tradition.
nytimes.com.wagnerfestival,ourdrug
Madrid
Teatro Real de Madrid 2025-26 Review: Il Trovatore
https://operawire.com/teatro-real-de-madrid-2025-26-review-il-trovatore/
London
Opera Holland Park Announces 2027 Operas
https://operawire.com/opera-holland-park-announces-2027-operas/
Q & A: Rachael Wilson on the Role of Fatima in Weber’s ‘Oberon’
https://operawire.com/q-a-rachael-wilson-on-the-role-of-fatima-in-webers-oberon/
Boulanger brilliance, Rachmaninov reticence: Dariescu and the Hallé under Kahchun Wong at the Proms
seenandheard.international.com.boulanger
Glyndebourne
Glyndebourne’s Gloriously Colourful and Magnificently Sung Die Entführung aus dem Serail
operatoday.com.glyndebourne
Edinburgh
Feisty, funny and for real – how new opera the Galloping Cure puts drama at its heart
Missy Mazzoli’s bold new work is about the opioid crisis. The director of its world premiere staging tells of bringing it to life, from tragic arias to blood rehearsals – and a flock of singing sheep
TheGuardian.com.music,mazzoli
Wexford
Mascagni’s IRIS to Open Wexford Festival Opera in October
Rosetta Cucchi directs IRIS with Leyla Gu, Jihoon Kim and Joseph Calleja at Wexford’s National Opera House. Wexford Festival Opera will celebrate its 75th Anniversary with a programme of world-class performances from 15 – 31 October.
broadwayworld.com.bww.opera
Melbourne
Opera Australia unveils packed Melbourne season with world premieres and exclusive productions
melbourning.com.au
Ballett / Tanz
Wien/ ImPulsTanz
Die Bilanz von einem Monat Impulstanz? Starke Tanzpartner aus Asien!
Am Sonntag geht das Wiener Festival zu Ende. Seine Bilanz kann sich sehen lassen. Während asiatische Gäste beeindruckten, hat es der Nachwuchs schwer
DerStandard.at.story.impulstanz
Wien
Eine große Street-Dance-Tanzparty zum Finale von ImPulsTanz – Bezahlartikel
„Underflow“ mit der Compagnie Amala Dianor/Kaplan und „HOLD&RESIST“ von Liquid Loft/Chris Haring.
Kurier.at.street,dance
Dance
Royal Opera Dance
Review: Carlos Acosta, Myths and Modern Masters, at The Royal Opera House
Summer performances continue at the Royal Ballet and Opera with Carlos Acosta: Myths and Modern Masters. Acosta is the busiest man in ballet, and here he brings together dancers from Birmingham Royal Ballet and Acosta Danza for a varied show.
https://www.gramilano.com/2026/08/carlos-acosta-myths-and-modern-masters/
Carlos Acosta: Myths and Modern Masters review – superstar returns with style, the Stones and his daughter
Mixing contemporary, Cuban and classical works, Acosta has charisma to burn and is accompanied by an impressive cohort
TheGuardian,com,myths
Review: CARLOS ACOSTA – MYTHS AND MODERN MASTERS, Royal Ballet And Opera
broadwayworld.com.westend
On top form – Carlos Acosta: Myths and Modern Masters in London
bachtrack.com.de.modern.masters
Sprechtheater
Iris Berben wird mit Deutschem Kulturpolitikpreis ausgezeichnet
75-jährige Schauspielerin wird für Einsatz gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus gewürdigt – Verleihung am 24. September. Iris Berben zeigt seit Jahrzehnten, welche gesellschaftliche Kraft Künstlerinnen und Künstler entfalten können, wenn sie ihre öffentliche Stimme auch für andere erheben. Sie widerspricht, wo Schweigen bequem wäre, und macht deutlich, dass die Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus eine dauerhafte Aufgabe unserer Gesellschaft ist“, sagte der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann.
Kurier.at.kulturpolitikpreis
Medien
ZiB“-Anchor spricht Klartext: Politiker sagen ORF ab – so will Wolf weiter machen
Seit Jahren hakt Armin Wolf kritisch nach. Jetzt spricht der ORF-Journalist darüber, wie er zu Interview-Absagen von Politikern steht. Seit 1985 ist der Journalist beim Sender tätig und steht seit 25 Jahren als Anchor der „ZiB 2“ vor der Kamera. Für seine hartnäckige Interviewführung bekannt, erlebt er auch auch immer wieder, dass Politiker lieber andere Plattformen nutzen, statt sich den Fragen im ORF-Studio zu stellen.
Heute.at.arminwolf
Politik
Das zerstörte Syrien profitiert vom Iran-Krieg
Wegen der Angriffe im Persischen Golf wird das einstige Bürgerkriegsland Syrien zur sicheren Alternative für Exporte. Eine Pipeline zum Mittelmeer soll Geld bringen. Präsident Sharaa will nicht für Trump in den Kampf ziehen.
DiePresse.com.syrien
Österreich
Sager wirkt trotz Entschuldigung nach: Mütter-Aufstand gegen Kanzler
Der Kanzler sucht bei seiner Sommertour die Nähe zu den Bürgern. Beim jüngsten Tour-Halt in Salzburg baute Christian Stocker jedoch eine meterhohe Mauer auf. Eine der wie immer vorab ausgewählten Teilnehmerinnen fragte den ÖVP- und Regierungschef nach mehr finanzieller Unterstützung für Mütter. Die Antwort stieß viele Frauen vor den Kopf. Donnerstag, 17 Uhr: Im Hotel Pitter startet die öffentliche Fragerunde. Kurz nach Beginn steht eine Frau im Publikum auf und wendet sich an Stocker: „Herr Bundeskanzler“, fragte sie, „wie wollen Sie Frauen und Kinder glaubwürdig unterstützen, wenn das politische System sie im Alltag mit unbezahlter Care-Arbeit, finanziellen Belastungen und struktureller Unsichtbarkeit alleine lässt?“ Österreichs Frauen würden pro Woche 96 Stunden unbezahlte Kinderbetreuung leisten.
Der Kanzler im Wortlaut: „Kinderbetreuung ist für mich keine unbezahlte Arbeit, weil Kinderbetreuung würde ich nicht als Arbeit sehen. Familie ist nicht in bezahlter Arbeit zu rechnen. Wenn wir Familien als Business Case sehen, wenn wir Familien als Rechenbeispiel begreifen, dann ist das ein anderes Familienbild als das, das ich habe. Familie ist Verantwortung für einander, Familie ist Ja zueinander zu sagen, Familie ist etwas zu tun, ohne etwas dafür zu bekommen. Ich habe meine Kinder nicht erzogen als Rechenbeispiel.“
https://www.krone.at/4247896
Österreich
Signa: Benko belastete Gusenbauer rund um Abschlagszahlung
Laut „Der Standard“-Bericht: Benko: Aufsichtsratsbeschluss zu Abschlagszahlung war notwendig, Gusenbauer und weiterer Vorstand wussten das.
DiePresse.com.abschlagszahlung
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Unter’m Strich
Rekordhitze in Österreich
Krisenkoordinator ruft zum Wassersparen auf
Rekordtemperaturen über 40 Grad, massive Waldbrände und nun auch teils heftige Gewitter: Österreichs Einsatzkräfte werden derzeit unter Extrembedingungen gefordert. Unterdessen ruft der Krisenkoordinator der Bundesregierung zum Wassersparen auf.
https://www.krone.at/4245396
Litzelsdorf/Bgld.
Wasser-Notstand! Wer Pool füllt, zahlt Hammer-Strafe
Die anhaltende Hitze führt mancherorts zu knappem Trinkwasser. Im burgenländischen Litzelsdorf drohen Verschwendern nun empfindliche Strafen.
Heute,at.wassernotstand
INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 8. AUGUST 2026)
INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 8. AUGUST 2026)
Quelle: onlinemerker.com
HEUTE IN ORF 2: „CARMEN “ aus Salzburg

Foto: ORF
Live – zeitversetzt von den Salzburger Festspielen 2026:
Georges Bizet – Carmen
Dauer: 3 Std. 15 Min.3 Std. 15 Min.
Produktionsland: AUT, AUT
Produktionsjahr: 2026 2026
Ausstrahlungstermin
08. August, 20:15 Uhr in ORF 2 08.08., 20:15 Uhr ORF 2
https://tv.orf.at/program/orf2/georgesbiz134.html
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Placido Domingo ist in Salzburg angekommen!
Ich freue mich riesig, wieder hier im Salzburg Festspielhaus zu sein – gemeinsam mit Cecilia und so vielen Freunden…

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Pesaro/ Rossini Opera Festival. ROF 2026 PROGRAMME ANNOUNCED

Livermore’s new Le Siège de Corinthe and the return of two landmark productions by Ponnelle and Michieletto
The 47th edition of the Rossini Opera Festival will take place in Pesaro from 11 to 23 August 2026. The Festival will open with a new production of Le Siège de Corinthe, conducted by Carlo Rizzi and directed by Davide Livermore, who returns to the ROF with his sixth production. The programme also features two defining productions from the Festival’s history: L’occasione fa il ladro, the only production Jean-Pierre Ponnelle ever created for Pesaro, conducted by Alessandro Bonato; and La scala di seta, directed by Damiano Michieletto, one of today’s leading opera directors whose international career began at the Festival, and conducted by Iván López-Reynoso.
The programme also includes Il viaggio a Reims in Emilio Sagi’s celebrated production, performed by the students of the Accademia Rossiniana “Alberto Zedda”. They will also take part in the Accademia’s final Concert, providing audiences with a unique opportunity to discover the next generation of Rossini performers.
The concert programme includes Flórez 30, celebrating the 30th anniversary of Juan Diego Flórez’s debut at the ROF, the much-anticipated Concerti di Belcanto, the return of Rossinimania, and finally Stabat Mater, conducted by Ramón Tebar, which will close the Festival on 23 August.
The Festival will open on 11 August at the Auditorium Scavolini with Le Siège de Corinthe, with Carlo Rizzi conducting the Orchestra del Teatro Comunale di Bologna and the Coro del Teatro Ventidio Basso. The cast includes Adrian Sâmpetrean (Mahomet), Matteo Roma (Cléomène), Vasilisa Berzhanskaya (Pamyra), Maxim Mironov (Néoclès), Simón Orfila (Hièros), Tianxuefei Sun (Adraste), Giuseppe De Luca (Omar) and Anna-Doris Capitelli (Ismène). Davide Livermore will also co-design the sets with Eleonora Peronetti and Paolo Gep Cucco, while costumes will be designed by Gianluca Falaschi and lighting by Nicolas Bovey. Further performances will take place on 14, 17 and 21 August.
The first performance of L’occasione fa il ladro will take place on 12 August at the Teatro Rossini, with Alessandro Bonato conducting the Orchestra Sinfonica G. Rossini. Jean-Pierre Ponnelle’s production, first presented at the ROF in 1987, will be revived by Sonja Frisell, with lighting by Fabio Rossi. The cast features Manuel Amati (Don Eusebio), Damiana Mizzi (Berenice), Dave Monaco (Conte Alberto), Matteo Mancini (Don Parmenione), Martiniana Antonie (Ernestina) and Giuseppe Toia (Martino). Further performances will take place on 15, 18 and 20 August.
Also at the Teatro Rossini, La scala di seta will be presented on 13 August. Iván López-Reynoso will conduct the Orchestra del Teatro Comunale di Bologna. Damiano Michieletto’s production, with sets and costumes by Paolo Fantin and lighting by Alessandro Carletti, was first presented at the ROF in 2009. The cast includes Enrico Iviglia (Dormont), Hasmik Torosyan (Giulia), Mara Gaudenzi (Lucilla), Alasdair Kent (Dorvil), Iurii Samoilov (Blansac) and Paolo Bordogna (Germano). Further performances are scheduled for 16, 19 and 22 August.
On the day of each premiere, the three operas will be preceded by an introductory Talk at 12 noon in the Sala della Repubblica of the Teatro Rossini, featuring the conductor and director of each production in conversation with journalist Susanna Franchi. All three opening performances will also be broadcast live on Rai Radio 3.
The fourth opera in the programme is Il viaggio a Reims, performed by the students of the Accademia Rossiniana “Alberto Zedda”. It will be staged at the Teatro Rossini on 16 and 19 August in Emilio Sagi’s production, revived by Matteo Anselmi, with costumes by Pepa Ojanguren and lighting by Fabio Rossi. Sieva Borzak will conduct the performance, leading the Filarmonica Gioachino Rossini. The first performance of Il viaggio a Reims will be broadcast live on OperaVision.eu, the free streaming platform managed by Opera Europa and co-funded by the Creative Europe programme as part of the Opera Europa Next Generation project.
Among the concert highlights is Flórez 30, taking place at the Auditorium Scavolini on 18 August. The Peruvian tenor, who is also the Festival’s Artistic Director, will celebrate the anniversary of his historic Pesaro debut, which marked the beginning of his international career. Iván López-Reynoso will conduct the Orchestra del Teatro Comunale di Bologna and the Coro del Teatro Ventidio Basso.
Four Concerti di Belcanto will be presented at the Teatro Rossini, featuring Matteo Mancini and Giuseppe Toia (14 August), Dave Monaco (17 August), Adrian Sâmpetrean (20 August) and Simón Orfila (22 August). The Teatro Rossini will also host the return of Rossinimania on 15 August, featuring guitarist Eugenio Della Chiara and fortepianist Rubén Sánchez Vieco in a concert entitled Rossini à Paris.
The ROF 2026 will close on 23 August at the Auditorium Scavolini with a performance of Stabat Mater. Ramón Tebar will conduct the Orchestra del Teatro Comunale di Bologna and the Coro del Teatro Ventidio Basso, with a cast comprising Vasilisa Berzhanskaya, Anna-Doris Capitelli, Dmitry Korchak and Adrian Sâmpetrean.
The founding institutions of the ROF are the Municipality of Pesaro, Intesa Sanpaolo and Fondazione Scavolini. The 47th edition of the Festival is supported by the Ministry of Culture, the Municipality of Pesaro, the Marche Region, Intesa Sanpaolo, idealista, Gruppo Hera, Marche Multiservizi, EBWorld and Fondazione Meuccia Severi.
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Wien / Finale von ImPulsTanz: Die Kommunikation funktioniert

ImPulsTanz-Chef Karl Regensburger zieht Bilanz über das heurige Event im sommerlichen Hitze-Trubel: Gut gelaufen, sehr gut gelaufen. Also: Sein fein gestimmtes großes Team ist erfolgreich beim Management der ungemein vielen Veranstaltung gewesen. Großer Pluspunkt: Die zahlreichen frei zugänglichen diversen Public Moves wie auch die anspruchsvolleren Workshops mit ihren vielen Teilnehmern, welches diese Angebote, heuer schweißtreibende auf den Spielwiesen, höchst positiv angenommen haben. Und auch der Publikumsandrang zu den gastierenden kleineren Tanzensembles hat zu zusätzlich eingeschobenen Vorstellungen geführt.
Das sommerliche Wiener wie internationale ImPulsTanz-Publikum hat sich über die vielen bunten und sich tänzerisch locker bewegenden Pünktchen gefreut, hat jegliche Darbietung der Gäste zufrieden und so ziemlich unkritisch aufgenommen. Und genauso wie bei den Wiener Festwochen fällt auch hier auf, dass heimische Künstler nur ganz am Rande aufzeigen dürfen, dass Österreich in den kreativen wie künstlerischen Bereichen zu einem Einkaufsland geworden ist. Nichts Neues in der kulturellen Entwicklung …. doch bedenklich für die Erziehung, die Entwicklungsmöglichkeiten der jungen Menschen.
Einen guten Schlusspunkt hat die südkoreanische Performerin Eun-Me Ahn – gereift, etwas über sechzig, in Seoul wie in New York geschult – mit ihrer achtköpfigen im Volkstheater gastierenden Eun-Me Ahn Company und mit ihr an der Spitze gesetzt. „North Korea Dance“ ist der Titel einer ihrer mit meditativer Stimmung beginnender und als turbulente Show endender Performance. Weit, weit tänzerischer als andere Kompanien mit repetierenden Bewegungkonzepten. Um einiges spielerischer, immer stilvoll, aufgebaut auf einer traditionellen bis poppigen zündenden Musikmixtur von Young-Gyu Jang. Nordkorea aus heutigem südkoreanischem Blickwinkel: Reflexionen über die Tänze im historischen Stil, w⁄e er früher oder auch heute in der Diktatur im Norden der Halbinsel gepflegt wird. Ausgesprochen kunstvoll. Mit feinster Musikalität wie Akrobatik lässt Ahn ihre Tänzer zu den mit Leben erfüllten Sequenzen ihrer Show antreten.
Mit Leben erfüllt: Festival-Abschluss im Arkadenhof des Wiener Rathauses mit ‚10 Jahre Public Moves‘ und als Draufgabe noch die Party ‚Dance into ihr morning hours!‘ – die Kommunikation funktioniert.
Meinhard Rüdenauer
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Wien/ Canisiuskirche: Sommerkonzert am Samstag, 8. August – FROM THE SAME SEA
Liebe WISE – Musikfreunde!
HEUTE ist es soweit!. Wir laden Sie herzlich zum Sommerkonzert des 7. CRO-ArT Festivals 2026 ein!
Samstag, 8. August 2026, 19:30 Uhr
Canisiuskirche · Lustkandlgasse 36, 1090 Wien
“FROM THE SAME SEA”
Andrea Nikolić, Violine
Sanel Redžić, Gitarre
Eintritt: Frei (großzügige Spenden für die Kirche sind erbeten)
Es gibt ein Meer, das alles verbindet, was an diesem Abend erklingt. Nicht als Metapher, sondern als Tatsache. Der Genueser Salon, in dem Paganini mit der Gitarre auf dem Schoß komponierte. Der Hafen von Cádiz, in dem spanische Seeleute maurische Lieder mitnahmen. Die gepflasterten Gassen von Sarajevo, in denen sephardische Juden fünf Jahrhunderte lang in einer Sprache sangen, die sie aus dem mittelalterlichen Spanien mitgebracht hatten. All das öffnet sich auf dasselbe Wasser — das Mittelmeer.
Zwei international gefragte Musiker von Weltklasse — die Wiener Violinistin Andrea Nikolić und der in Deutschland und Kroatien lehrende Gitarrist Sanel Redžić, beide auf Bühnen von Amsterdam bis Tokio zuhause — laden Sie zu einem Konzertabend ein, der eine lange Reise durch fünf Jahrhunderte mediterraner Musik hörbar macht.
Auf dem Programm:
Niccolò Paganini — Sonata Nr. 1 in a-Moll, aus dem Centone di Sonate
Raffaele Bellafronte — Suite Nr. 1, in einer neuen Fassung eigens für das Duo
Gabriele Proy — Koralle (nach dem Gedicht Koralj vraćen moru von Vesna Parun) · URAUFFÜHRUNG
Meinhard Rüdenauer — Fiori Oscuri
Emil Cossetto — Sephardische Lieder aus Bosnien
Manuel de Falla — Sechs spanische Volkslieder
Im Zentrum des Abends steht eine Weltpremiere: die renommierte Wiener Komponistin Gabriele Proy hat ein neues Werk für Violine und Gitarre geschrieben, inspiriert von einem Gedicht der großen kroatischen Dichterin Vesna Parun. Eine Koralle, dem Meer zurückgegeben. Zwei Feuersteine, in denen das Feuer geteilt wird. Ein Klang, in dem Wien, Kroatien und das Mittelmeer einander finden.
Wir würden uns sehr freuen, Sie an diesem Sommerabend in der Canisiuskirche begrüßen zu dürfen.
Herzlich,
Ihr WISE-Team
Weitere Informationen über die KünstlerInnen: www.andreanikolic.com · www.sanelredzic.com
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Heinz Sichrovsky: Erhellendes zum Buh-Ruf
Gestatten Sie mir einen Exkurs zum Buh-Ruf? Anlass ist die Salzburger Premiere von Strauss’-Hofmannsthals Kammerspiel „Ariadne auf Naxos“, deren Inszenierung laut Berichten überwältigende Missfallenskundgebungen abgefangen hat. Ich glaube das nicht. Erstens vertraut der Regisseur Ersan Mondtag stets einem Prinzip, das auch bescheiden Belichtete nicht überfordern sollte: Im augenfreundlichen Bühnentableau wird eine schlüssige, robuste Grundidee umgesetzt. Im Original misshandelt der reichste Mann von Wien im Machtrausch ein von ihm bestelltes Opernwerk und dessen jungen, verzweifelten Komponisten. Bei Mondtag ist der Parvenu jetzt der reichste Mann der Welt, der seinen Realitätsverlust statt im Palais im Luxusresort auf dem Mars exekutiert. Nicht alles gelingt gleich gut, aber das Ganze erzählt die Geschichte solide, mit Logik und Witz. Zudem sind zwei Drittel der Handlung Theater auf dem Theater, also im freien Phantasiespiel aus jedem Realismus gelöst.
Kein Anlass jedenfalls für Missfallensorkane. Die auch gar nicht getobt haben, denn maximal vier Personen haben vom Rang protestiert und viel mehr „Bravo“ gerufen. Nun können Sie mir glauben: Vom Buh-Rufen verstehe ich nach zehn Jahren Meisterklasse im Stehparterre etwas. Dort habe ich das Geheimnis des Vokalgebrauchs erlernt: Das frohe „a“–„o“ verbreitet sich fliegend über den gesamten Raum, während das „u“ einschlägt wie ein Stein von der Brücke. Physiker unter meinen Freunden erklären das mit der tiefen, gebündelten Resonanzfrequenz dieses auch von Gespenstern gern genommenen Selbstlauts.
Und die Erhöhung des Heiligen Franz
Lieber erzähle ich Ihnen über die beglückende, aufwühlende Festspielpremiere von Messiaens „Saint Francois d’Assise“ (1983). Welche Art Musik das ist, weiß niemand. Sakralmusik? Kirchenoper? Nein, eine Collage von viereinhalb Stunden aus der Biografie, der Legende und den herrlichen Predigten des Heiligen Franziskus. Ein Solitär wie sein radikales Gegenteil „Palestrina“. Zeigt Hans Pfitzner den Sieg der Kunst über den Terror der Religion, so ließ der tiefgläubige Messiaen Religion und Kunst eins werden.
Der große Salzburger Reformer Gerard Mortier hat das Werk 1992 den Philharmonikern nicht zugetraut und ein anderes Orchester verpflichtet. Jetzt spielen sie in entfesselter Hochpräsenz alle Aggregatzustände der Tonalität und der Chromatik, des Jazz und des C-Dur-gepanzerten Glaubenstriumphs aus. Am Pult wird der Franzose Maxime Pascal gefeiert. Der jetzt aus dem Amt gedrängte Intendant Hinterhäuser hat ihn vom Nachwuchswettbewerb an die Weltspitze entdeckt.
Insgesamt ist das die Krönung einer von Polit-Barbaren zertrampelten Glücksära. Auch der Regisseur Romeo Castellucci hat dank Hinterhäuser in Salzburg eine neue Qualität seines Schaffens erreicht. Messiaens Geniewerk folgt er ohne das geringste Theaterspiel. Alles hier ist Emblem, Metapher, liturgisches Zitat, aber mit welch spiritueller Energie! Zugleich meldet der Atheist präzise Zweifel an Messiaens Erlösungsgewissheit an. Inmitten der himmlischen Längen der Vogelpredigt fallen zuckende Vogelkörper vom Himmel: Wir haben uns die Apokalypse schon selbst eingewirtschaftet.
Die Dilettantenversion schenkt uns die Politik.
Auszug aus dem Newsletter von Heinz Sichrovsky