Deutsche Oper, Pique Dame, Radvanovsky, Mühle, Soffel © Marcus Lieberenz
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MITTWOCH-PRESSE – 20. MÄRZ 2024
Berlin
Tschaikowskij an der Deutschen Oper Berlin: Mit dieser Inszenierung bleibt die „Pique Dame“ jeglichen Trumpf schuldig
Diese Produktion war ursprünglich bereits für die Saison 2020/21 vorgesehen, fiel aber den Einschränkungen während der Corona-Pandemie zum Opfer. Tragischerweise wurde der vorgesehene Regisseur Graham Vick selbst tasächlich Opfer dieser Krankheit. Ein Freund Vicks, Sam Brown wurde nun beauftragt, die begonnene Arbeit des Verstorbenen zu vollenden. Bühnenbilder und Kostüme Stuart Nunns existierten wohl bereits, die Choreographie übernahm wie vorgesehen Vicks Ehemann und Witwer Ron Howell. Damit ist viel vom Stil Vicks in Browns Arbeit eingeflossen, was sich im Resultat eher als Hypothek erweist…
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Frankfurt/Alte Oper
Solide, aber wenig spannungsreich: Bachs Matthäuspassion unter Francesco Corti
In der Regel verlasse ich Konzerte mit dem Freiburger Barockorchester begeistert. Und wenn es allein um seinen Part geht, war die jüngste Matthäuspassion in der Alten Oper, engagiert musiziert, allemal hörenswert. Und doch blieb diese Aufführung – ich sage das schweren Herzens – hinter meinen Erwartungen zurück.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de