DIE DONNERSTAG-PRESSE – 11. JULI 2024

Cecilia Bartoli (Cleopatra) und Carlo Vistoli (Giulio Cesare, rechts sitzend) und Ensemble © Wiener Staatsoper / Marco Borrelli

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 11. JULI 2024

Wien/Staatsoper
Cecilia Bartoli präsentiert sich als unverändertes Stimmwunder
Heute ist es schon fast ein Wunder, wenn man in einer Opernaufführung von einer gelungenen und ansehnlichen Regie sprechen kann. Wenn nicht ein Libretto verunstaltet wird, die Musik durch dümmlichen Aktionismus geradezu zerstört wird und man letztlich das Libretto nicht erkennt. Das Wunder einer hervorragenden und lebendigen Regie bescherte uns beim Gastspiel der Oper von Monte-Carlo in der Wiener Staatsoper der italienische Regisseur Davide Livermore
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

Aus dem Steinbruch St. Margarethen
Verdis „Aida“: Pharaonenwelt trifft Felsenlandschaft
Die einzigartige Freiluft-Arena im Steinbruch St. Margarethen ist auch heuer wieder Schauplatz einer der populärsten Opern aller Zeiten: „Aida“ von Giuseppe Verdi. Für die opulente Inszenierung zeigt sich Thaddeus Strassberger verantwortlich, mit Kostümen von Giuseppe Palella – beide wirkten bereits 2021 bei „Turandot“ in der Oper im Steinbruch mit. Die Titelrolle wird von der amerikanischen Sopranistin Leah Crocetto gesungen. In die Rolle des Radamès schlüpft der in Venezuela geborene Tenor Jorge Puerta und die amerikanische Mezzosopranistin Raehann Bryce-Davis ist Amneris. Die musikalische Leitung übernimmt Iván López-Reynoso.
on.orf.at

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 10. JULI 2024

Pelléas et Mélisande/Bayerische Staatsoper © Wilfried Hoesl

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 10. JULI 2024

München
Kritik – Stille Katastrophen bei „Pelléas et Mélisande“ in München 
Nicht jede Oper ist opernhaft. In „Pelléas et Mélisande“ von Claude Debussy gibt es keine Arien und wenig Action. Ein stilles Stück, das gerade deshalb besonders unter die Haut geht – wenn es gut gemacht wird. Am Dienstag hatte eine Neuinszenierung bei den Münchner Opernfestspielen Premiere, prominent besetzt mit Christian Gerhaher als Golaud.
BR-Klassik.de

München
„Pelléas et Mélisande“ – Zweite große Premiere der Münchner Opernfestspiele
Sendung „Fazit“. Podcast von Jörn Florian Fuchs
deutschlandfunkkultur.de

München
„Oper mit Suchtpotenzial“: Christian Gerhaher über Debussys „Pelléas“ im Prinzregententheater (Bezahlartikel)
Der Sänger über die Premiere von Claude Debussys „Pelleás et Mélisande“ bei den Opernfestspielen
MuenchnerAbendzeitung.de

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 9. JULI 2024

Pelléas et Mélisande/Bayerische Staatsoper © Wilfried Hoesl

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 9. JULI 2024

München
Vorschau: „Pelléas et Mélisande“ – Ein Blick auf unsere Schattenseiten
Am 9. Juli feiert Claude Debussys Oper „Pelléas et Mélisande“ Premiere bei den Münchner Opernfestspielen. Regisseurin Jetske Mijnssen rückt bewusst die Schattenseiten des Menschen in den Fokus.
BR-Klassik.de

Exzellenz und Tradition – Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks feiert mit einem „besonderen“ Konzert
NeueMusikzeitung/nmz.de

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DIE MONTAG-PRESSE – 8. JULI 2024

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DIE MONTAG-PRESSE – 8. JULI 2024

Wien/Staatsoper
Staatsoper postsaisonal: Tod auf dem Nil
Monte-Carlo einmal abseits der Formel 1 und der Superreichen: Händels „Giulio Cesare in Egitto“ mit Cecilia Bartoli an der Wiener Oper
derstandard.at/story

„Giulio Cesare in Egitto“: Cecilia Bartolis Triumph am Nil (Bezahlartikel)
Kurier.at

Kiel/„Der Freischütz“
Auf den Punkt 20:  Max hat Prüfungsangst
Weil wir gerade die Fußball-Europameisterschaft im Land haben (gestern ist Deutschland mal wieder vorzeitig ausgeschieden): Hans-Joachim Watzke, aka Aki, hat letztes Jahr zu einem gesellschaftskritischen Rundumschlag ausgeholt: „Wenn wir Angst haben, dass ein Achtjähriger komplett aus dem Lebensgleichgewicht geworfen wird, weil er mal 5:0 mit seiner Mannschaft verliert, dann sagt das auch sehr viel über die deutsche Gesellschaft aus… Demnächst spielen wir dann noch ohne Ball. Oder wir machen den eckig, damit er den etwas langsameren Jugendlichen nicht mehr wegläuft.“
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de

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DIE SONNTAG-PRESSE – 7. JULI 2024

Erl, Rheingold © Xiomara Bender

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DIE SONNTAG-PRESSE – 7. JULI 2024

Erl
Tiroler Festspiele: Behäbiger Ring-Auftakt in Erl
volksblatt.at

„Wandel und Wechsel liebt, wer lebt“ – „Das Rheingold“ bei den Tiroler Festspielen Erl 2024
Kann man, muss man Wagners „Ring“ immer wieder neu deuten? Nun, jeder, der sich mit Wagners opus magnum beschäftigt, weiß, dass die Tetralogie stets zu neuen Gedanken, Assoziationen und Vergleichen (ent)führt und es eher krampfig und sichtbar bemüht endet, wenn man sich als Regisseur bemüßigt fühlt, einen völlig neuen Ansatz zu präsentieren. Das universale Psycho-Endzeit-Drama bleibt lebendig durch die Wahrnehmung und Beleuchtung all der Feinheiten, Charakterbilder, Dialoge und seiner Tiefsinnigkeit – das ist Kammersängerin Brigitte Fassbaender mit ihrem 2021 im Nordtiroler Festspielort Erl begonnenen „Ring“ bravourös gelungen.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 6. JULI 2024

Anna Netrebko bei einer „Turandot“-Inszenierung im Januar 2020 (© Wilfried Hösl/Bayerische Staatsoper)

 

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 6. JULI 2024

München
Opern-Fotograf Wilfried Hösl: Wie man Stars wie Netrebko und Kaufmann in Szene setzt
40 Jahre, 500 Premieren, Hunderttausende Bilder: Wilfried Hösl von der Bayerischen Staatsoper beherrscht die Kunst, mit seinen Fotografien eine eigene Wirklichkeit zu schaffen.
SueddeutscheZeitung.de

Antisemitismus in der Kultur: Haushaltsordnung gegen Judenhass
Kein Geld für Kultur mit antisemitischen Inhalten: Mit der Umsetzung dieser Forderung beschäftigte sich eine juristische Fachtagung in Berlin.
taz.de

München
Was läuft im Musiktheater?: Zur Apokalypse ein Tschüssikowski!
Opern in Endzeitstimmung und Operetten-Heiterkeit: Der Juli bietet extreme Gemütszustände im Münchner Musiktheater.
SueddeutscheZeitung.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 4. JULI 2024

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Berlin/Renovierung der Komischen Oper
Das wäre ein Schande für Berlin
Wird der Umbau der Komischen Oper jetzt zum Millionengrab? Dazu die Meinung von B.Z.-Redakteurin Martina Hafner.
Das hätte man sich früher überlegen können! Auf einmal wird darüber nachgedacht, dass die Sanierung der Komischen Oper zu teuer wird mit knapp einer halben Milliarde Euro. In Zeiten harter Sparvorgaben verständlich, doch war Berlin 2020, als die Architekten von kadawittfeld den Wettbewerb gewannen, nicht auch schon klamm?
BZ-Berlin.de

Düsseldorf
Klimapolitik und Märchen aus Tausend und einer Nacht vertragen sich nur bedingt
Gewonnen! Mit diesem Wort präsentiert man sich heute Abend in der Düsseldorfer Tonhalle. Die „Green Monday“-Reihe sei politisch so gut angekommen, dass sie mit dem Opus Klassik für Nachhaltigkeit inklusive Fernsehaufzeichnung  in Berlin honoriert werden wird. Hintergrund sind 11 Auftragswerke, die jeweils ein Thema im Kontext vom Klimawandel vertonen sollten. 11 Werke, die deshalb heute in einer Sondervorstellung und durch den renommierten Komponisten John Psathas zu einer einstündigen Suite vereint, mit einem Konzertklassiker gewürzt wurden.
Von Daniel Janz
Klassik-begeistert.de

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 3. JULI 2024

© QUIMERA/Erik Ruiz y Mikio Watanabe

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 3. JULI 2024

Festival PaaX/Mexiko
Brahms unter Palmen: Beim Paax GNP setzt Alondra de la Parra ein Ausrufezeichen
Bekannte Klänge auf unbekanntem Terrain. Mitten im mexikanischen Dschungel stellt Alondra de la Parra die Erste von Brahms in ein neues Licht. Bruckner statt Beethoven scheint bei dieser glänzenden Interpretation der Ziehvater der Komposition. Das Orchester des Festivals Paax GNP in Hochform. Sacha Rattle und Sara Ferrández als Solisten bei Bruchs Doppelkonzert ebenso.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 2. JULI 2024

Messeschlager Gisela, Foto: Jan Windszus

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 2. JULI 2024

Berlin
Der ostalgische „Messeschlager Gisela“ wird zum Sommerhit der Hauptstadt
Bekanntlich musste die Berliner Komische Oper ihr Stammhaus an der Behrenstraße für umfangreiche Um-und Ausbauarbeiten räumen, und ist nun für Jahre auf Ausweichquartiere angewiesen. Neben dem Charlottenburger Schillertheater wurde bereits der Hangar des ehemaligen Flughafens Tempelhof bespielt, für die letzte Produktion der auslaufenden Spielzeit wurde gar ein respektables Zirkuszelt in die städtebauliche Wüste nahe dem Roten Rathaus gestellt.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Leipzig
„Vorreiterin für die Kulturbranche“: Oper Leipzig erhält Preis für faire Bezahlung
Lydia Schubert und Daniel Koch, die Verwaltungsdirektorin und der Personalchef der Oper Leipzig, haben in Berlin in Würdigung der fairen Gehaltsstrukturen ihres Hauses den German Equal Pay Day Award entgegengenommen.
LVZ.de

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DIE MONTAG-PRESSE – 1. JULI 2024

Le Grand Macabre 2024 © Wilfried Hoesl

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München/Bayerische Staatsoper
Krzysztof Warlikowski inszeniert György Ligetis „Le grand macabre“ in München
Sendung „Fazit“
Podcast von Jörn Florian Fuchs
deutschlandfunkkultur.de

München/Bayerische Staatsoper
Die Absurdität der Welt holt die Absurdität des Le Grand Macabre ein
Mit gespitzten Ohren erfreue ich mich äußerst aufmerksam an der sicher folgenden nächsten Klangüberraschung Ligetis. Krzysztof Warlikowski mit seinem Team erschafft eine eindrückliche überzeugende Atmosphäre. Ich fühle mich dem im Stück gezeigten gar nicht so Absurden unangenehm nah. Le Grand Macabre ist in diese Zeit gefallen, aktuell! Dafür erhält die gesamte Künstlerschaft auf der Bühne von mir und wie ich hoffe aus Gründen, die wie bei mir weit über das Gefallen hinausgehen, einen warmen starken Schlussapplaus.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

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