DIE DONNERSTAG-PRESSE – 22. FEBRUAR 2024

Jan Lisiecki © Holger Hage

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 22. FEBRUAR 2024

Wien
Jan Lisiecki im Konzerthaus: Das Vorspiel wird zum Hauptakt
Der Kanadier begeisterte als Meister der Exaktheit
Es hält sich hartnäckig das Vorurteil, dass Männer dem Vorspiel zu wenig Aufmerksamkeit schenken würden. Das Gegenteil ist der Fall! Jan Lisiecki begeisterte das Publikum im Großen Saal des Konzerthauses mit einem Programm, welches das Vorspiel (auch: Präludium, Prélude) zum Hauptakt erhob. In erratischem Zickzack vagabundierte Lisiecki durch die Musikgeschichte, hüpfte von Chopin zu Bach zu Rachmaninow und weiter zu Szymanowski und Messiaen.
DerStandard.at/story

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 21. FEBRUAR 2024

L’Orfeo, Philharmonie Berlin © JF

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 21. FEBRUAR 2024

Berlin
Das Freiburger BarockConsort beschert Berlin einen weiteren Monteverdi-Volltreffer
Nach einer völlig überragenden Poppea an der Lindenoper vor gut einem Jahr gelingt in Berlin mit einem konzertanten Orfeo ein weiterer Monteverdi-Volltreffer. Mit Zinken, Pauken und brillanten Stimmen bringen die Barockspezialisten aus Freiburg die feurige Monteverdi-Oper ganz ohne Bühnenbild zum Feiern.
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 20. FEBRUAR 2024

Benjamin Bruns © Sara Schöngen

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 20. FEBRUAR 2024

München/Bayerische Staatsoper
Das Gelbe vom Ei ist es nicht: Benjamins Bruns erobert als „Lohengrin“ dennoch Elsas Herz
Weißwurst isst man ohne Haut. „Mit Haut essen sie nur die Chinesen – aber die essen auch Hunde und Katzen“, raunt mir die Bedienung in der „Münchner Stubn“ um die Ohren. An der Bayerischen Staatsoper bekommt man alles. Den Inhalt, den Benjamin Bruns als „Lohengrin“ bemerkenswert aufs Parkett zaubert. Und die Hülle, sprich die Inszenierung, bei der Regisseur Kornél Mundruczó einer Art Sekte unter einem Meteoriten die Erlösung schenkt.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

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DIE MONTAG-PRESSE – 19. FEBRUAR 2024

Giacomo Puccini © Wikipedia

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DIE MONTAG-PRESSE – 19. FEBRUAR 2024

Madama Butterfly: Puccinis Premieren-Desaster vor 120 Jahren (Ein Audio)
Zur Zeit des Imperialismus schreibt Giacomo Puccini eine Oper über die politische Arroganz der Amerikaner in Japan – ein brisantes Thema. Könnte es sein, dass „Madama Butterfly“ gerade deshalb bei der Mailänder Uraufführung 1904 durchgefallen ist?
Deutschlandfunk.de

Basel
“Dreigroschenoper” entrümpelt – das Theater Basel erfindet Brecht neu
Wer mit der heimlichen Vorfreude auf den unsterblichen Gassenhauer “Moritat von Mackie Messer” ins Theater Basel gekommen war, sah sich in dieser Inszenierung enttäuscht. Der berühmte Song tauchte zwar auf, wurde hier aber nicht zelebriert. Dafür kamen alle anderen Musiknummern präsentiert, spritzig- brilliant interpretiert von der achtköpfigen, sichtbar (wie von Brecht selbst gefordert) auf der Hinterbühne platziert – gesungen allerdings eher schrill als schön.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de

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DIE SONNTAG-PRESSE – 18. FEBRUAR 2024

Bogdan Roščić © Lalo Jodlbauer

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DIE SONNTAG-PRESSE – 18. FEBRUAR 2024

Pathys Stehplatz (45): Trotz berechtigter Kritik an der Wiener Staatsoper sollte man die Kirche im Dorf lassen
Ein Blick auf den Spielplan der Wiener Staatsoper offenbart Unerfreuliches: Als Wagner-, Puccini- & Mozart-Liebhaber bleibt einem im Februar nichts anderes übrig, als das Haus zu meiden. Bis auf eine Ausnahme – „Tosca“ – liegt der Focus eher auf Belcanto und leichterer italienischer Kost. Das ist per se nichts Verwerfliches, muss und soll die Wiener Staatsoper doch ein breit gefächertes Repertoire anbieten. Bei Inszenierungen wie der von Tatjana Gürbacas biederem 1960er-Jahre „Il Trittico“-Abklatsch oder dem „Barbiere di Siviglia“ von Herbert Fritsch bleibt man aber lieber zuhause. Dennoch möchte ich eine Lanze brechen für die Wiener Staatsoper. Betrachtet man das Gesamtkonzept der Wiener Staatsoper, bleibt dieses Opernhaus weltweit ohne Vergleich.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 17. FEBRUAR 2024

© Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 17. FEBRUAR 2024

Wien
Applaus für Mörder und Schlauberger bei Puccinis „Il Trittico“
An der Wiener Staatsoper glänzten bei Puccinis Dreiteiler Carlos Álvarez und Elena Stikhina
DerStandard.at/story

Hamburg/Staatsoper
Gregory Kunde ist als Peter Grimes phänomenal, Chor und Orchester assistieren großartig
Der mit mehr als 60 Sängerinnen und Sängern auf der Bühne agierende Chor sang großartig. Ihm kommt wie selten in einer Oper eine weit über die einzelnen Solisten hinausgehende tragende Rolle zu. Und auch das Orchester lotet die Komposition voll aus, vor allem in den die einzelnen Szenen trennenden expressiven Zwischenspielen. Selten habe ich das Philharmonische Staatsorchester so gut spielen hören.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 15. FEBRUAR 2024

Teodor Currentzis © Liliya Olkhovaya

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Wien
Wiener Festwochen laden Teodor Currentzis aus
Er hat sich nicht klar vom russischen Angriffskrieg distanziert: Nach ukrainischen Protesten haben die Wiener Festwochen ein geplantes Konzert des russisch-griechischen Dirigenten Teodor Currentzis abgesagt. Der Intendant Milo Rau hatte für die Wiener Festwochen zwei Konzerte zum Thema Krieg geplant. Neben der ukrainischen Dirigentin Oksana Lyniv sollte auch der russisch-griechische Dirigent Teodor Currentzis mit seinem SWR Symphonieorchester auftreten. Doch er wurde nun ausgeladen.
DerSpiegel.de

Currentzis nach Kritik von Lyniv ausgeladen
Teodor Currentzis hat sich nie klar vom russischen Angriffskrieg distanziert. Auf Drängen der ukrainischen Dirigentin Oksana Lyniv haben die Wiener Festwochen den Dirigenten Teodor Currentzis nun mit seinem SWR-Symphonieorchester ausgeladen.
BR-Klassik.de

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 14. FEBRUAR 2024

Milo Rau © Bea Borgers

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DIE MITTWOCH
-PRESSE – 14. FEBRUAR 2024

Wien
Müssen die Wiener Festwochen wirklich Teodor Currentzis ausladen?
Kommentare wie diesen zu schreiben ist nie angenehm und meistens zwingt einen geradezu ein zwiespältiger und beklemmender Anlass dazu. War es im Dezember 2022 die Absage von Sergej Prokofievs „Alexander Nevsky“ durch den Haus- und Hobbychor eines Konzertveranstalters, hat dieses Mal der Festwochen-Intendant Milo Rau geradezu „den Vogel abgeschossen“. Anlass an diesem Montag war die ursprünglich großartige Programmierung einerseits des Kaddish-Requiems „Babyn Jar“ unter der ukrainischen Dirigentin Oksana Lyniv und andererseits Benjamin Brittens „War Requiem“ unter der Leitung von Teodor Currentzis, auf dessen Wiederkehr sich viele Musikbegeisterte sehr gefreut haben und folgendes veröffentlichte Statement von Milo Rau, der seit 1. Juli 2023 Intendant der Wiener Festwochen ist: Musik und ihre politischen und moralischen Dimensionen spielen bei den Festwochen 2024 eine tragende Rolle. Festwochen-Intendant Milo Rau dazu: „Wir begrüßen die engagierten und auch kritischen Nachfragen, die die Ankündigung von zwei Konzerten, die sich mit Krieg und Völkermord ebenso auseinandersetzen wie mit Verständigung und Versöhnung, vorab ausgelöst haben: Kaddish Requiem „Babyn Jar“ unter der Leitung der ukrainischen Dirigentin Oksana Lyniv gemeinsam mit dem Kyiv Symphony Orchestra und „War Requiem“ unter der Leitung des griechisch-russischen Dirigenten Teodor Currentzis und sein SWR-Orchester.“
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 13. FEBRUAR 2024

Bartók, Levit und Gilbert © Andy Spyra

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 13. FEBRUAR 2024

Hamburg/Elbphilharmonie
Zwei Planeten leuchten im „Kosmos Bartók“. Abschlußkonzert des Festivals „Kosmos Bartók “
Die Husterei hält sich an diesem Abend in Grenzen, aber viele haben immer noch nicht begriffen, dass man sich an der Garderobe gratis Hustenbonbons holen kann, die man vor Beginn des nächsten Stücks auswickelt. Man fragt sich auch, was Eltern dazu bringt, sehr kleine Kinder in solch ein Konzert mitzunehmen, die zwischendrin gähnen, einschlafen, gestikulieren und mit ihrem Gezappel die Umsitzenden, die viel Geld für die Karten bezahlt haben, nerven. Damit verleidet man nicht nur den anderen und sich selbst den Musikgenuss, sondern sorgt dafür, dass die Kinder solche Veranstaltungen im künftigen Leben meiden werden.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

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