DIE MITTWOCH-PRESSE – 2. OKTOBER 2024

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 2. OKTOBER 2024

Anna Netrebko © Wiener Staatsoper / M. Pöhn

„Nabucco“-Premiere an Staatsoper: Proteste gegen Anna Netrebko erwartet
Auch diesmal wird es wohl nicht ruhig bleiben. Vor dem Auftritt von Sopran-Diva Anna Netrebko (53) in der Premiere von Verdis „Nabucco“ an der Staatsoper werden wieder Proteste erwartet. Bereits 2023 hatten etwa 150 Aktivisten gegen den Auftritt der Sängerin wegen ihrer angeblichen Nähe zu Wladimir Putin demonstriert.
Der Verein Vitsche, der sich für die Ukraine einsetzt, hatte die Intendanz im Vorfeld der Premiere angeschrieben, eine Demonstration ist für Sonntag, den 6. Oktober 2024, vor dem Haus Unter den Linden angemeldet, so eine Sprecherin der Oper.
bz-berlin.de

Wiener Konzerthaus: Bunt gemischt ist halb gewonnen
Das Programm von William Garfield Walkers Konzert im Konzerthaus war so vielfältig wie sein Nova Orchester Wien: es erklangen Werke von Verdi, Debussy und Bruckner. Walker konnte sein stilistisches Einfühlungsvermögen zeigen, und unter seiner Leitung brillierte das Orchester sowohl mit romantischer als auch mit impressionistischer Musik.
Von Dr. Rudi Frühwirth
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DIE DIENSTAG-PRESSE – 1. OKTOBER 2024

D. Soffel, O. Golovneva © Monika Rittershaus

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 1. OKTOBER 2024

Berlin
Respighis „La Fiamma“: An der Bismarckstraße wird gehext
Im Jahr 2009 erzielte die Deutsche Oper Berlin mit Ottorino Respighis erst posthum uraufgeführter Oper „Marie-Victoire“ einen respektablen Erfolg. Nun wagte man sich an das letzte vollendete Werk des 1936 verstorbenen Komponisten, „La Fiamma“. Die Oper spielt im mittelalterlichen Ravenna, zu einer Zeit also, da Frauen oft schon aus nichtigem Anlass der Hexerei verdächtigt wurden, und nach kurzem Prozess auf dem Scheiterhaufen qualvoll endeten.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

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DIE MONTAG-PRESSE – 30. SEPTEMBER 2024

Philippe Jordan © csm Portrait

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DIE MONTAG-PRESSE – 30. SEPTEMBER 2024

Wien/Staatsoper
Die Rache des Regietheaters an seiner Regie
Pünktlich zur Wahl hat Wien auch noch einen verhunzten Verdi: Der Exilrusse Kirill Serebrennikow hat „Don Carlo“ in ein Textillabor verlegt. Das Buh während der Premiere war so laut, dass der Dirigent zu ungewöhnlichen Maßnahmen griff. Vor dem vierten Akt hisste Philippe Jordan an seinem Staberl die weiße Einstecktuchfahne. Der Chefdirigent der Wiener Staatsoper, der bisher nicht eben mit instrumentaler Lautstärke gegeizt hatte, sah sich kaum imstande, anders gegen die vokalen Attacken vorzugehen. Die kamen nämlich nicht von der Bühne, sondern aus dem Zuschauerraum, wo sich einige Pöbler ein Extraschauspiel lieferten: Buh den Kirill Serebrennikow! Die Missfallenskundgebungen schon während der Vorstellung waren freilich nach dem Finale einigermaßen zusammengefallen. Da wurde noch kurz gegen die Regie gewütet, dann war diese Premiere schon wieder abgehakt.
DieWelt.de

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DIE SONNTAG-PRESSE – 29. SEPTEMBER 2024

Don Carlo 2024 © Frol Podlesnyi

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DIE SONNTAG-PRESSE – 29. SEPTEMBER 2024

Wien
Staatsoper: Skandal um Verdis „Don Carlo“!
krone.at

„Don Carlo“ an der Wiener Staatsoper: Kleider machen Leute (Bezahlartikel)
Fridays for Future und historische Kostüme, Konsumkritik und Laboratmosphäre: Kirill Serebrennikov packt vieles in seine Inszenierung von Giuseppe Verdis Oper – und scheitert. Das Premierenpublikum ließ seinem Unmut über den Regisseur am Donnerstag freien Lauf.
sn.at

„So was gab es noch nie“: „Don Carlo“ und der „Buhorkan“
orf.at

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 28. SEPTEMBER 2024

Don Carlo 2024 © Frol Podlesnyi

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 28. SEPTEMBER 2024

Wien
„Don Carlo“ Staatsoper-Premiere „Szenische Nullnummer“
Die erste Staatsopern-Premiere der neuen Saison wurde mit vielen Buhrufen „bedankt“. Kirill Serebrennikov hat Giuseppe Verdis „Don Carlo“ zu einer zeitgeistigen Kritik an den ausbeuterischen Praktiken der Textilindustrie umgemünzt. Im kühlen Ambiente des „Instituts für Kostümkunde“, das von Ökoaktivisten gestürmt wird, versandete Verdis Oper zur einer Nullnummer heutigen Regietheaters – aber auch musikalisch war es keine Sternstunde.
operinwien.at

Schlachtfeld Wiener Staatsoper: Philippe Jordan kapituliert vor Serebrennikovs „Don Carlo“
„Ein rechter Schei**dreck war’s“, um es mit Monaco Franzes Worten zu schildern. Regisseur Kirill Serebrennikov fährt Verdis „Don Carlo“ an die graue Öko-Wand. An der Wiener Staatsoper regieren die Stimmen: Asmik Grigorian, Joshua Guerrero und Roberto Tagliavini müssen nur einem Vorrang lassen: Étienne Dupuis, der als Posa ein Zeichen für die Umwelt setzt. Ein Dirigent, der kapituliert. Hat man noch nie gesehen. An der Wiener Staatsoper geschehen – kein Scherz! Philippe Jordan zückt sein weißes Stecktuch, spießt es auf den Dirigentenstab und versucht zu schlichten. Mitten WÄHREND der Vorstellung, weil der heftige Widerstand schon da entfacht.
Klassik-begeistert.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 26. SEPTEMBER 2024

Oper Frankfurt © Barbara Müller

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 26. SEPTEMBER 2024

Zum achten Mal ausgezeichnet:
Oper Frankfurt ist wieder „Opernhaus des Jahres“
Die Oper Frankfurt ist zum achten Mal zum „Opernhaus des Jahres“ gekürt worden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Fachzeitschrift „Opernwelt“ unter 43 Kritikerinnen und Kritikern. Das Haus „mit dem sicheren Gespür für einen dramaturgisch plausiblen, innovativen und abwechslungsreichen Spielplan“ habe den Titel zum dritten Mal in Folge gewonnen.
FrankfurterAllgemeine.net

Frankfurt
Oper Frankfurt ist wieder das «Opernhaus des Jahres»
NeueMusikzeitung/nmz.de

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 25. SEPTEMBER 2024

Bamberger, Isabelle Faust © Nekame Klasohm, Beethovenfest Bonn

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Theater Bonn/Opernhaus
Die Bamberger Symphoniker glänzen in Bonn
Es ist ein völlig anderes Publikum als in der Kreuzkirche. Die Menschen, die das Opernhaus betreten, sind im Schnitt älter, elegant, bürgerlich. Das ist vielleicht auch der eher konventionellen Programmstruktur des Abends geschuldet: Ouvertüre, Instrumentalkonzert, Sinfonie. Eine Ouvertüre ist das selten zu hörende Kleinod Wallensteins Lager nicht, vielmehr eine sinfonische Dichtung. Bedřich Smetana fährt hier aber alles auf, was eine Ouvertüre ausmacht
Von Dr. Brian Cooper
Klassik-begeistert

Wien/Staatsoper
„Don Carlo“ verliert in der Staatsoper ihr Gesicht
Die Oper von Giuseppe Verdi wird ab Donnerstag in der Wiener Staatsoper zu sehen sein. Doch ein wichtiges Detail wird fehlen.
heute.at „DIE MITTWOCH-PRESSE – 25. SEPTEMBER 2024“ weiterlesen

DIE DIENSTAG-PRESSE – 24. SEPTEMBER 2024

© Julia Wesely/Musikverein Wien

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DIE DIENSTAG-PRESSE –
24. SEPTEMBER 2024

Wien/Musikverein
Jonas Kaufmann und Rudolf Buchbinder im Musikverein: Komm, süßer Tod
Schuberts „Schöne Müllerin“ als betörendes Untergangsdrama
DerStandard.at

Buchbinder und Kaufmann taten sich schwer mit der „Müllerin“ (Bezahlartikel)
DiePresse.com

San Francisco Opera
Paukenschlag an der San Francisco Opera: Irene Roberts schickt The Handmaid’s Tale in die große weite Opernwelt!
Mit der kaum gespielten, doch brillant komponierten und hochaktuell mahnenden Oper The Handmaid’s Tale gelingt der San Francisco Opera ein künstlerischer Paukenschlag für die ganze Opernwelt. Allen voran brillierte die Mezzosopranistin Irene Roberts in der Hauptrolle Offred und brachte dem Publikum mit allen Emotionen kaum noch dyspotische Erzählung zu Ohren!
Von Johannes-Karl Fischer
Klassik-begeistert.de

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DIE MONTAG-PRESSE – 23. SEPTEMBER 2024

Philharmonie Essen, Klaus Mäkelä, Royal Concert­gebouw Orches­tra © Volker Wiciok/TUP

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DIE MONTAG-PRESSE – 23. SEPTEMBER 2024

Essen/Philharmonie
Klangrausch mit Klaus
Das Concertgebouworkest betört unter Klaus Mäkelä in der Essener Philharmonie. Arnold Schönberg (1874-1951) – Verklärte Nacht op. 4 (Bearbeitung für Streichorchester), Gustav Mahler (1860-1911) – Sinfonie Nr. 1 D-Dur, n diesem Jahr wird nicht nur Anton Bruckner gefeiert (200. Geburtstag), sondern auch Charles Ives (150.), der im Oktober 1874 in Connecticut zur Welt kam. Ein drittes Geburtstagskind ist Arnold Schönberg (150.), einen Monat vor Ives in Wien geboren. Allenthalben ertönen plötzlich Gurre-Lieder (teuer!) und Schräges aus Amerika.
Klassik-begeistert.de

Berlin
Die Komische Oper feiert Händels „Messias“ im Flugzeughangar Tempelhof
BerlinerZeitung.de

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DIE SONNTAG-PRESSE – 22. SEPTEMBER 2024

Jonas Kaufmann © Gregor Hohenberg / Sony Classical

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DIE SONNTAG-PRESSE – 22. SEPTEMBER 2024

Wien
Jonas Kaufmann und Rudolf Buchbinder: Liebe auf den ersten Ton
Der Tenor und der Pianist wurden im Wiener Musikverein bejubelt – für die Gestaltung der „Schönen Müllerin“ von Franz Schubert.
Kurier.at

Wien
Interview – „Carmen“ an der Volksoper: „Das Publikum will sie sterben sehen“ (Bezahlartikel)
Kurier.at

Wienerwald-Festival: Klassik zwischen Wald und Wiese
Vom Konzerthaus in den Wald geht es für junge Klassikkünstler beim Wienerwald-Festival.
Kurier.at

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